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Ärzte über Bemer

Wenn du als Vertriebspartner im Gespräch bist und dir jemand die Frage stellt: „Und was sagen eigentlich Mediziner dazu?“ – dann weißt du, dass genau dieser Moment entscheidend ist. Nicht für einen Verkauf. Sondern für Vertrauen. Und genau deshalb schauen wir uns heute an, wie die medizinische Welt auf die physikalische Gefäßtherapie reagiert und warum diese Perspektive für deine Arbeit als Vertriebspartner so wertvoll ist.

Nach 16 Jahren im Network Marketing und unzähligen Gesprächen mit Partnern aus verschiedensten Branchen habe ich eines gelernt: Die stärkste Argumentation kommt nie von uns selbst. Sie kommt von denen, die fachlich unabhängig urteilen können. Und im Gesundheitsbereich sind das nun mal Ärzte, Therapeuten und medizinisches Fachpersonal.

Die medizinische Betrachtung der Mikrozirkulation

Die Mikrozirkulation bildet das Fundament unserer Gesundheit. 74% unseres gesamten Blutkreislaufs finden in den kleinsten Gefäßen statt – den Kapillaren, Arteriolen und Venolen. Hier findet der eigentliche Stoffaustausch statt. Sauerstoff, Nährstoffe rein, Stoffwechselendprodukte raus. Wenn dieser Prozess gestört ist, beginnen die Probleme.

Mediziner beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit der Frage: Wie können wir die Durchblutung auf dieser mikroskopischen Ebene verbessern? Während die klassische Medizin oft auf Medikamente setzt, gibt es zunehmend Interesse an physikalischen Verfahren, die ohne chemische Substanzen arbeiten.

Die physikalische Gefäßtherapie nutzt elektromagnetische Signale in spezifischen Frequenzen und Intensitäten. Diese stimulieren die Vasomotion – also die rhythmische Kontraktion und Entspannung der kleinsten Blutgefäße. Für Ärzte ist besonders interessant, dass hier ein nicht-invasives Verfahren zum Einsatz kommt, das den Körper in seiner Selbstregulation unterstützt, statt in biochemische Prozesse einzugreifen.

Warum Ärzte diese Technologie in Betracht ziehen

Aus meiner Erfahrung mit hunderten Vertriebspartnern weiß ich: Die meisten verstehen nicht, warum Mediziner überhaupt alternative Ansätze evaluieren. Hier die Gründe:

  • Patientenwunsch nach nebenwirkungsarmen Optionen – Immer mehr Menschen suchen Ergänzungen zur klassischen Therapie
  • Prävention statt Reaktion – Die Medizin denkt zunehmend präventiv
  • Komplementäre Unterstützung – Physikalische Therapien können bestehende Behandlungen ergänzen
  • Dokumentierbare Effekte – Bildgebende Verfahren wie die Kapillarmikroskopie machen Veränderungen sichtbar
  • Anwendungsbreite – Von Sportverletzungen bis zur Wundheilung zeigen sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Was unterscheidet medizinische Bewertung von Laienmeinungen

Als Network Marketer musst du den Unterschied kennen zwischen einer medizinischen Facheinschätzung und subjektiven Erfahrungsberichten. Beides hat seinen Wert, aber die Gewichtung ist unterschiedlich.

Mediziner betrachten:

  • Physiologische Wirkmechanismen
  • Studienlage und wissenschaftliche Datenbasis
  • Anwendungsindikationen und Kontraindikationen
  • Integration in bestehende Therapiekonzepte
  • Risiko-Nutzen-Verhältnis
  • Langzeiteffekte und Nachhaltigkeit

Diese Perspektive ist fundamental anders als die eines Anwenders, der sagt: „Mir hat es geholfen.“ Das eine ersetzt nicht das andere – beide Sichtweisen ergänzen sich.

Medizinische Fachrichtungen mit besonderem Interesse

Verschiedene Disziplinen zeigen unterschiedliche Schwerpunkte in der Betrachtung:

FachrichtungFokus der BetrachtungAnwendungsrelevanz
AngiologieGefäßfunktion, DurchblutungsstörungenPrimär – Kernkompetenz
SportmedizinRegeneration, LeistungsoptimierungHoch – Prävention und Recovery
Physikalische MedizinRehabilitation, chronische SchmerzenHoch – Komplementäre Therapie
AllgemeinmedizinGanzheitliche Betreuung, PräventionMittel – Patientenberatung
OrthopädieBewegungsapparat, HeilungsprozesseMittel – Postoperativ

Diese Übersicht zeigt dir, dass verschiedene Fachbereiche das System aus unterschiedlichen Blickwinkeln bewerten. Ein Angiologe interessiert sich primär für die hämodynamischen Effekte, während ein Sportmediziner die Regenerationsaspekte fokussiert.

Die Argumentationskette für Gespräche mit kritischen Interessenten

Wenn du in deiner Tätigkeit als Vertriebspartner auf Skepsis triffst – besonders von Menschen mit medizinischem Hintergrund – dann brauchst du keine Werbefloskeln. Du brauchst eine saubere Argumentationskette.

Schritt 1: Erkenne an, dass Skepsis berechtigt ist. Im Gesundheitsbereich gibt es unzählige Produkte mit großen Versprechen und wenig Substanz.

Schritt 2: Fokussiere auf das Wirkprinzip, nicht auf Wunder. Die Stimulation der Mikrozirkulation ist ein physiologischer Ansatz, kein Mysterium.

Schritt 3: Verweise auf die Möglichkeit der Überprüfbarkeit. Kapillarmikroskopie kann Veränderungen dokumentieren.

Schritt 4: Betone die Rolle als Ergänzung, nicht als Ersatz. Kein seriöser Mediziner wird empfehlen, notwendige Behandlungen abzubrechen.

Wie Ärzte die Technologie in ihre Praxis integrieren

Hier wird es für dich als Vertriebspartner besonders interessant: Ärzte, die sich für physikalische Gefäßtherapie interessieren, tun dies nicht aus Marketing-Gründen. Sie suchen nach echten Lösungen für ihre Patienten.

Die Integration erfolgt typischerweise in mehreren Phasen:

Phase 1: Eigene Erfahrung
Viele Mediziner testen die Anwendung zunächst selbst oder im engsten Familienkreis. Das ist kein Zufall – Ärzte sind es gewohnt, Dinge zu hinterfragen und aus erster Hand zu erfahren.

Phase 2: Selektive Empfehlung
Wenn die Erfahrung positiv ist, beginnen sie bei ausgewählten Patienten zu empfehlen. Meist bei chronischen Verläufen, wo konventionelle Ansätze ausgereizt sind.

Phase 3: Systematische Anwendung
Bei positiver Resonanz wird die Empfehlung systematischer. Dokumentation und Nachverfolgung werden wichtiger.

Phase 4: Aktive Kommunikation
Einige Mediziner kommunizieren ihre Erfahrungen dann auch öffentlich – in Fachkreisen, bei Patienten oder in Vorträgen.

Die Balance zwischen Empfehlung und medizinischer Sorgfaltspflicht

Ärzte bewegen sich in einem sensiblen Rahmen. Sie tragen Verantwortung für ihre Patienten und müssen gleichzeitig offen für innovative Ansätze bleiben. Diese Balance zu verstehen ist für dich essentiell.

Ein Mediziner wird nie sagen: „Das heilt alles.“ Er wird differenzieren, Indikationen benennen und auch Grenzen aufzeigen. Wenn dir ein Arzt also eine zurückhaltende, differenzierte Einschätzung gibt – das ist kein Nachteil. Das ist Professionalität.

Häufige Missverständnisse in der Kommunikation

Nach Jahren im Austausch mit tausenden Vertriebspartnern kenne ich die typischen Kommunikationsfallen. Gerade wenn es um medizinische Bewertungen geht, passieren diese Fehler:

Missverständnis 1: „Dr. XY nutzt es, also ist es bewiesen“
Die Nutzung durch einen Arzt ist ein positives Signal, aber kein wissenschaftlicher Beweis. Trenne diese Ebenen sauber.

Missverständnis 2: „Es gibt keine Nebenwirkungen“
Physikalische Verfahren haben in der Regel ein sehr gutes Sicherheitsprofil. Aber es gibt Kontraindikationen, die beachtet werden müssen – etwa bei Herzschrittmachern oder in der Schwangerschaft.

Missverständnis 3: „Ärzte verschreiben es“
In Deutschland gibt es derzeit keine Erstattung durch Krankenkassen für die Heimanwendung. Manche Ärzte stellen Privatrezepte aus, aber das ist etwas anderes als eine Kassenverordnung.

Missverständnis 4: „Die Schulmedizin ignoriert es“
Die Realität ist differenzierter. Es gibt interessierte Mediziner und skeptische. Wie bei jeder Innovation im Gesundheitsbereich.

Der Unterschied zwischen ärztlichem System und Heimanwendung

Viele Vertriebspartner verwechseln die professionelle Anwendung in Praxen mit der Heimanwendung. Lass mich das klären:

In medizinischen Einrichtungen kommen oft intensivere Systeme zum Einsatz. Die Therapiedauer, Intensität und Begleitdiagnostik unterscheiden sich von der privaten Nutzung. Das eine ist therapeutische Intervention, das andere präventive Selbstanwendung.

Für dich bedeutet das: Du kannst auf die medizinische Anerkennung der Technologie verweisen, ohne zu behaupten, dass die Heimanwendung identisch zur Praxistherapie ist. Die Prinzipien sind die gleichen, aber Kontext und Zielsetzung unterscheiden sich.

Realistische Erwartungen kommunizieren

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen in deiner Kommunikation als Vertriebspartner. Unseriöse Versprechen schaden nicht nur deinem persönlichen Ruf, sondern der gesamten Community.

Realistische Kommunikation bedeutet:

  • Zeitrahmen klar benennen – Veränderungen brauchen Wochen, nicht Tage
  • Individuelle Unterschiede betonen – Menschen reagieren unterschiedlich
  • Anwendungsdisziplin als Faktor nennen – Regelmäßigkeit ist entscheidend
  • Keine Heilversprechen – Das ist rechtlich und ethisch problematisch
  • Ergänzenden Charakter hervorheben – Lifestyle, Bewegung, Ernährung bleiben wichtig

Die wissenschaftliche Betrachtung ohne Fachchinesisch

Studien zur Mikrozirkulation gibt es viele. Die entscheidende Frage ist: Welche Erkenntnisse sind relevant für deine Argumentation?

Die Kapillarmikroskopie zeigt bildgebend, wie sich Blutfluss und Gefäßdichte verändern. Das ist keine Behauptung, sondern messbare Realität. Mediziner schätzen solche objektiven Messverfahren, weil sie subjektive Eindrücke objektivieren.

Die Thermografie dokumentiert Temperaturveränderungen, die auf verbesserte Durchblutung hindeuten können. Auch hier: Bildgebung schafft Fakten.

Laborparameter wie die Flussgeschwindigkeit der roten Blutkörperchen lassen sich unter dem Mikroskop beobachten. Diese Details interessieren vielleicht nicht jeden Kunden, aber sie zeigen Medizinern: Hier passiert etwas Messbares.

Wie du als Vertriebspartner professionell auftrittst

Deine Rolle ist nicht die eines Pseudo-Mediziners. Du bist Botschafter einer Technologie, die Ärzte für interessant halten können. Das ist ein Unterschied.

Professionelles Auftreten bedeutet:

Tu dies:

  • Verweise auf die Möglichkeit, mit dem eigenen Arzt zu sprechen
  • Teile Informationsmaterial, das medizinisch fundiert ist
  • Erkenne die Grenzen deines Wissens an
  • Betone deine persönliche Erfahrung als solche
  • Lade zu eigener Recherche ein

Vermeide dies:

  • Diagnosen stellen oder medizinische Ratschläge geben
  • Behaupten, dass „alle Ärzte“ es empfehlen
  • Studien falsch interpretieren oder übertreiben
  • Druck aufbauen mit Gesundheitsängsten
  • Versprechen von Heilung machen

Die Zukunftsperspektive aus medizinischer Sicht

Die Medizin entwickelt sich kontinuierlich weiter. Was heute als komplementär gilt, kann morgen Standard sein. Umgekehrt gibt es auch Ansätze, die sich langfristig nicht durchsetzen.

Für physikalische Gefäßtherapie spricht die demografische Entwicklung. Eine alternde Gesellschaft hat zunehmend Durchblutungsprobleme. Nicht-invasive, nebenwirkungsarme Ansätze werden wichtiger.

Gegen eine schnelle breite Akzeptanz spricht das konservative Naturell der Medizin. Neue Verfahren brauchen Zeit, Studien und Langzeitdaten, bevor sie zum Mainstream werden. Das ist gut so – Vorsicht im Gesundheitsbereich ist angebracht.

Deine Rolle als Vertriebspartner ist es nicht, diese Zukunft vorherzusagen. Aber du kannst die aktuelle Position realistisch einordnen: Eine interessante Technologie, die zunehmend Beachtung findet, aber noch nicht flächendeckend etabliert ist.

Die Bedeutung von Geduld und langfristigem Denken

Im Network Marketing suchen viele den schnellen Erfolg. Bei Gesundheitsthemen ist das kontraproduktiv. Ärzte bewerten über Jahre, nicht über Wochen. Reputation baut man über konsequente Seriösität auf, nicht über aggressive Verkaufstaktiken.

Wenn du verstehst, wie Mediziner denken und bewerten, wirst du geduldiger in deiner Kommunikation. Du weißt dann: Der Arzt, der heute skeptisch ist, könnte in zwei Jahren nach eigenen Erfahrungen zum Befürworter werden. Aber nur, wenn du heute seriös auftrittst.

Deine Argumentationshilfe für schwierige Gespräche

Stell dir vor, jemand konfrontiert dich mit: „Mein Arzt sagt, das ist Unsinn.“ Wie reagierst du?

Erstens: Nicht defensiv werden. Der Arzt hat vielleicht keine Erfahrung damit oder hat schlechte Erlebnisse mit anderen „Wunder“-Produkten.

Zweitens: Frage nach: „Was genau hat er dazu gesagt? Kennt er die Technologie?“ Oft stellt sich heraus, dass der Arzt gar nicht speziell über dieses System gesprochen hat, sondern allgemein skeptisch gegenüber Gesundheitsprodukten ist.

Drittens: Biete Informationen an: „Vielleicht könnte das Gespräch für ihn interessant sein, wenn er die wissenschaftliche Basis kennt. Hat er Zeit für ein Hintergrundgespräch?“

Viertens: Akzeptiere die Meinung: „Ich respektiere, dass er das anders sieht. Vielleicht ist es für dich dann nicht der richtige Zeitpunkt.“

Diese Haltung – respektvoll, informativ, ohne Druck – ist genau das, was dich von unseriösen Vertriebspartnern unterscheidet.

Die ethische Dimension deiner Arbeit

Network Marketing im Gesundheitsbereich trägt besondere Verantwortung. Menschen vertrauen dir ihre Gesundheitsfragen an. Dieses Vertrauen ist heilig.

Ethik bedeutet hier:

  • Ehrlichkeit vor Umsatz
  • Transparenz über deine Position
  • Respekt vor medizinischer Expertise
  • Keine Ausnutzung von Verzweiflung
  • Langfristiges Denken statt kurzfristiger Gewinn

Wenn du diese Prinzipien lebst, wirst du nicht nur erfolgreicher sein. Du wirst auch nachts ruhig schlafen können, weil du weißt: Du hast Menschen geholfen, informierte Entscheidungen zu treffen, statt sie zu manipulieren.

FAQ: Ärzte über Bemer

Empfehlen Ärzte diese Technologie ihren Patienten?
Das ist individuell unterschiedlich. Einige Mediziner empfehlen sie aktiv, andere sind zurückhaltend oder noch nicht damit vertraut. Es gibt keine einheitliche Meinung in der Ärzteschaft, was bei innovativen Ansätzen normal ist.

Wird die Anwendung von der Krankenkasse bezahlt?
In Deutschland übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für die Heimanwendung in der Regel nicht. Manche Ärzte stellen Privatrezepte aus, aber die Kosten trägt der Patient selbst.

Kann ich die Anwendung parallel zu medizinischen Behandlungen nutzen?
In den meisten Fällen ja, aber das sollte immer mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden. Es gibt Kontraindikationen wie Herzschrittmacher oder bestimmte akute Erkrankungen.

Was sagen Studien über die Wirksamkeit?
Es gibt Studien zur Mikrozirkulation und Durchblutung, die positive Effekte dokumentieren. Die Studienlage wächst kontinuierlich, ist aber aus schulmedizinischer Sicht noch nicht so umfassend wie bei etablierten Therapien.

Warum kennen nicht alle Ärzte diese Technologie?
Die medizinische Welt ist riesig. Kein Arzt kann alle Therapieansätze kennen. Zudem ist physikalische Gefäßtherapie ein spezialisiertes Feld, das nicht in jedem Medizinstudium intensiv behandelt wird.

Ersetzt die Anwendung medizinische Behandlungen?
Nein, definitiv nicht. Sie kann bestehende Therapien ergänzen und zur Prävention beitragen, aber sie ist kein Ersatz für notwendige medizinische Interventionen.

Wie lange dauert es, bis Ärzte Veränderungen sehen?
Das hängt von der Ausgangssituation ab. Manche Effekte auf die Mikrozirkulation sind nach Wochen messbar, klinisch relevante Verbesserungen können Monate brauchen.

Gibt es Nebenwirkungen?
Bei sachgemäßer Anwendung und Beachtung der Kontraindikationen sind Nebenwirkungen selten. Manche Nutzer berichten anfangs von Kribbeln oder Wärmegefühl, was normale Reaktionen sind.


Die medizinische Perspektive ist komplex, vielschichtig und entwickelt sich ständig weiter. Als Vertriebspartner ist deine Aufgabe nicht, diese Komplexität zu vereinfachen, sondern sie respektvoll zu kommunizieren. Wenn du verstehst, wie Ärzte denken und bewerten, wird deine Argumentation automatisch fundierter und überzeugender.

Interessierst du dich für weitere Einblicke in moderne Vertriebsansätze im Network Marketing? In meinem Podcast über zeitgemäße Strategien im Direktvertrieb teile ich regelmäßig Gedanken zu professioneller Kommunikation und ethischem Aufbau – völlig anders als die klassischen Methoden, die niemand mehr sehen will.