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Déesse Beraterin werden? 5 negative Erfahrungen zum Verdienst, die falsch sind

Die meisten negativen Berichte über den Verdienst als Déesse Beraterin basieren auf falschen Erwartungen – nicht auf falschen Zahlen. Wer versteht, wie der Verdienstplan tatsächlich aufgebaut ist, erkennt schnell: Viele dieser „Erfahrungen“ beschreiben kein Problem des Systems, sondern ein Missverständnis darüber, wie es funktioniert.

Ich begleite seit über 16 Jahren Menschen im Network Marketing und Direktvertrieb. In dieser Zeit habe ich Hunderte von Gesprächen geführt – mit Beraterinnen, die frustriert waren, weil ihr Verdienst nicht stimmte, obwohl sie fleißig arbeiteten. Und fast jedes Mal zeigte sich: Der Verdienstplan war nicht das Thema. Die Erwartung war das Thema. Deshalb räume ich in diesem Artikel mit den 5 häufigsten negativen Erfahrungen auf – sachlich, direkt, mit echten Zahlen.

Was Déesse überhaupt ist

Déesse Cosmetics ist ein Schweizer Direktvertriebsunternehmen mit Fokus auf hochwertige Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel. Das Unternehmen arbeitet mit einem klassischen Direktvertriebsmodell, bei dem Beraterinnen Produkte direkt an Endkunden verkaufen und gleichzeitig die Möglichkeit haben, ein eigenes Team aufzubauen.

Der Einstieg erfolgt über Starterpakete. Aktuell gibt es drei Optionen: das Set Starter für 119 € (Produktwert: 239 €), das Set Business für 239 € (Produktwert: 479 €) und das Set Deluxe für 509 € (Produktwert über 1.000 €). Damit startet man als freiberufliche Beraterin ohne Anstellungsverhältnis – mit flexibler Zeiteinteilung und direktem Zugang zu kostenlosen Aus- und Weiterbildungen.

Wie der Verdienst grundsätzlich entsteht

Der Gesamtverdienst bei Déesse setzt sich aus zwei Hauptquellen zusammen: der Handelsspanne beim direkten Produktverkauf und den Strukturprovisionen aus dem Teamaufbau. Hinzu kommen Boni, die ab bestimmten Karrierestufen aktiv werden – darunter Autoprogramme und betriebliche Altersvorsorge ab einem gewissen Rang.

Das ist kein Geheimnis. Aber genau dieser zweigeteilte Aufbau führt regelmäßig zu Missverständnissen – weil viele Beraterinnen nur auf eine der beiden Quellen setzen und sich dann wundern, warum die Zahlen nicht passen.

Negative Erfahrung Nr. 1: „Man verdient fast nichts am Verkauf“

Das stimmt NUR dann, wenn man ausschließlich an Freunde und Familie verkauft.

Die Handelsspanne beim direkten Verkauf liegt – je nach Produktkategorie – bei einem zweistelligen Prozentsatz auf den Verbraucherpreis. Wer zehn Kunden betreut, die regelmäßig bestellen, erzeugt damit einen verlässlichen monatlichen Basisverdienst. Das Wort „fast nichts“ taucht in Berichten auf, wenn jemand ausschließlich an den eigenen Haushalt verkauft – das ist aber kein Verdienst, das ist Eigennutzung.

Das häufigste Missverständnis, das ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Beraterinnen verwechseln ihren persönlichen Produktkonsum mit ihrem Umsatz. Sie kaufen Produkte für sich selbst, rechnen das in ihre „Arbeit“ ein und wundern sich dann, warum am Monatsende nichts auf dem Konto landet.

Der Unterschied ist einfach, aber grundlegend. Verkauf bedeutet: Jemand anderes kauft das Produkt. Nicht du. Sobald eine Beraterin das versteht und beginnt, echte Kundenbeziehungen aufzubauen, verändert sich das Bild komplett. Denn die Handelsspanne fließt NUR, wenn echte Verkäufe stattfinden.

Ein Muster, das ich immer wieder beobachte: Beraterinnen, die sechs bis acht aktive Stammkunden haben, erzielen darüber bereits einen soliden Nebenverdienst – OHNE Teamaufbau. Das sind keine Ausnahmefälle. Das ist der Normalfall bei konsequentem Arbeiten.

Was das für dich bedeutet: Wenn dein Verdienst aus dem Direktverkauf niedrig ist, liegt die Antwort nicht im Verg ütungsplan. Die Frage lautet dann schlicht: Wie viele echte Kunden betreust du gerade – und wie regelmäßig kaufen diese?

Negative Erfahrung Nr. 2: „Der Teamaufbau bringt nur den Oberen etwas“

Das ist eine klassische Verwechslung von Strukturvertrieb mit einem Schneeballsystem.

Bei Déesse – wie in jedem legitimen Direktvertriebsunternehmen – verdient jede Beraterin an ihrer eigenen Struktur. Das bedeutet: Sobald du eine Erstlinie aufbaust und diese Personen aktiv verkaufen, erhältst du auf deren Umsatz eine Differenzprovision. Dieser Mechanismus gilt für JEDE Ebene des Systems – nicht nur für die obere Führung.

Wie Differenzprovisionen funktionieren

Differenzprovisionen sind kein Geheimnis und kein Trick. Sie funktionieren so: Du hast einen höheren Rabatt als deine Erstlinie. Die Differenz zwischen deinem Einkaufsrabatt und dem deiner Partnerin ergibt deine Provision. Je mehr Umsatz deine Struktur macht, desto höher ist diese Differenz.

Das bedeutet: Wer eine starke Erstlinie aufbaut, die selbst wieder Erstlinien gewinnt, profitiert auch von der Tiefe. Das ist keine Begünstigung der „Oberen“ – das ist das mathematische Grundprinzip eines Breakaway-Vergütungsplans.

EbeneWas passiertWer profitiert
DirektverkaufBeraterin verkauft an EndkundenDie Beraterin selbst
ErstlinieGesponserte Partnerin verkauftDie Beraterin + die Erstlinie
TiefeWeiteres Team der Erstlinie verkauftAlle übergeordneten Ebenen

Kurze Anmerkung zu dieser Tabelle: Der häufigste Denkfehler, den ich beobachte, ist, dass Beraterinnen die dritte Zeile als „unfair“ empfinden – obwohl sie selbst auch von ihrer eigenen Upline profitieren würden, wenn sie Umsatz machen. Das System ist symmetrisch.

Negative Erfahrung Nr. 3: „Man muss sehr viel kaufen, um qualifiziert zu bleiben“

Diese Aussage taucht oft auf, weil das Konzept des Mindestumsatzes missverstanden wird.

Ja, es gibt bei Déesse – wie bei jedem Direktvertriebsunternehmen – ein persönliches Mindesteigenvolumen, um für bestimmte Boni qualifiziert zu sein. Das ist keine Pflicht, die zur Bestrafung existiert. Dieser Mechanismus stellt sicher, dass aktive Beraterinnen die Boni erhalten – und nicht jemand, der nur auf Papier existiert.

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass diese Regelung missverstanden wird, weil sie aus einer defensiven Perspektive gelesen wird.

Die meisten Beraterinnen, die aktiv verkaufen, erfüllen das Mindestvolumen ganz automatisch – weil sie ihre Demoprodukte nutzen, regelmäßig nachbestellen und ihren eigenen Bedarf über das System decken. Das ist keine Belastung, das ist der normale Ablauf einer aktiv arbeitenden Beraterin.

Es gibt aber auch den gegenteiligen Fall. Manche Beraterinnen bestellen monatlich das Minimum, ohne wirklich zu verkaufen – und erleben dann das Paradox, dass sie Geld ausgeben, ohne Einnahmen zu haben. Das ist aber kein Fehler des Vergütungsplans. Das ist fehlende Aktivität.

Was ich Beraterinnen erkläre: Eigenvolumen ist KEIN Kostenfaktor, wenn man aktiv arbeitet. Es ist ein Teil des Geschäftsbetriebs, der sich durch Eigennutzung und Tauschware mit Kunden sinnvoll abbildet. Wer das System aktiv nutzt, spürt das Mindesteigenvolumen kaum.

Negative Erfahrung Nr. 4: „Der Karriereplan ist zu langsam“

Stimmt. Wenn man ihn falsch liest.

Viele Beraterinnen vergleichen ihren Karrierefortschritt bei Déesse mit einem Angestellten-Gehalt – also linear, monatlich gleichmäßig steigend. Das funktioniert im Direktvertrieb nicht so. Der Karriereplan beschleunigt sich, sobald die Struktur wächst.

Was Karrierestufen bei Déesse bedeuten

Jede neue Karrierestufe öffnet zusätzliche Einkommensquellen. Bereits ab einem bestimmten Rang kommt die Teambetreuungsprovision hinzu, später folgen Autoprogramme und – ab einem fortgeschrittenen Rang – eine betriebliche Altersvorsorge. Diese Stufen klingen im Verdienstplan trocken. In der Praxis bedeuten sie: exponentielles Wachstum, nicht lineares.

Früher habe ich Verdienstpläne von Direktvertriebsfirmen gelesen wie ein Sachbearbeiter – Seite für Seite, Zeile für Zeile. Ich habe verstanden, was dastand. Aber ich habe nicht verstanden, was es bedeutet.

Der Wandel in meiner Perspektive kam, als ich aufgehört habe, Karrierestufen als Zeitplan zu sehen. Sie sind kein Zeitplan. Sie sind Schwellenwerte. Und Schwellenwerte funktionieren anders als ein monatliches Gehaltsplus.

Ein konkretes Bild dazu: Wer drei Jahre braucht, um Stufe 3 zu erreichen, und danach innerhalb von sechs Monaten Stufe 5 schafft, erlebe ich bei Beraterinnen regelmäßig. Denn die Struktur arbeitet ab einem bestimmten Punkt eigenständig. Die ersten zwei, drei Stufen sind das schwerste Stück. Dann beschleunigt sich alles.

Heute erkläre ich Beraterinnen: Wie lang der Weg bis zur ersten Stufe dauert, sagt NICHTS über den restlichen Weg aus. Diese Erkenntnis verändert die Energie komplett – denn sie macht aus einem Marathonläufer jemanden, der weiß, dass der Wind ab Kilometer 20 auf einmal von vorne kommt.

Negative Erfahrung Nr. 5: „Nur wenige verdienen wirklich gut“

Das stimmt statistisch – und gilt für JEDEN Beruf, JEDE Branche und JEDE Einkommensform.

Im Network Marketing und Direktvertrieb ist diese Aussage besonders beliebt, weil sie ein System zu beschreiben scheint. Tatsächlich beschreibt sie nur die Verteilung von Ergebnissen. Die Frage lautet also nicht „Wie viele verdienen gut?“ – sondern „Was tun jene, die gut verdienen, anders?“

Was gut verdienende Beraterinnen gemeinsam haben

Aus der Beobachtung vieler Partnerverläufe ergibt sich ein wiederkehrendes Muster:

  • Regelmäßiger, echter Kundenstamm mit Wiederholungsbestellungen
  • Konsequenter Teamaufbau – nicht sporadisch, sondern systematisch
  • Nutzung aller Einkommensquellen des Vergütungsplans, nicht nur einer
  • Eigennutzung als Teil des Geschäftsmodells – nicht als Kostenfaktor
  • Teilnahme an Weiterbildungen, die Déesse kostenlos anbietet

Wer NUR auf einen dieser Punkte setzt, verdient entsprechend weniger. Wer alle fünf kombiniert, bewegt sich auf den oberen Karrierestufen.

Was sich bei konsequenter Umsetzung zeigt – und ich habe das bei vielen Partnerverläufen über Jahre beobachtet: Der Verdienst entwickelt sich selten gleichmäßig. Es gibt lange Phasen, in denen sich wenig zu tun scheint. Dann kommt ein Punkt, an dem sich alles gleichzeitig bewegt.

Das ist kein Zufall. Denn eine Struktur aus fünf, sechs gut aufgestellten Erstlinien erzeugt einen Multiplikationseffekt, der sich in der Einkommensliste plötzlich sichtbar macht. Die Arbeit davor war nicht vergebens. Sie war das Fundament.

Was mich dabei jedes Mal wieder fasziniert: Beraterinnen, die in diesem Moment stehen, erkennen rückblickend, dass die Monate davor nicht langsam, sondern aufbauend waren. Der Unterschied liegt nicht in den Aktivitäten selbst – sondern darin, ob man sie konsequent und richtig wiederholt.

Das bedeutet für dich konkret: Wenn dein Verdienst gerade noch niedrig ist, lohnt sich ein klarer Blick auf die fünf Punkte oben. Nicht um dich zu bewerten – sondern um zu sehen, welcher davon gerade fehlt.

Was der Verdienstplan von Déesse tatsächlich verspricht

Déesse verspricht keine garantierten Summen. Das tut auch kein seriöses Unternehmen im Direktvertrieb. Was der Verdienstplan tatsächlich bietet, lässt sich in vier klaren Punkten zusammenfassen:

  1. Direkte Handelsspanne beim Verkauf an Endkunden – sofort und ohne Zwischenstufen
  2. Strukturprovisionen aus dem Teamaufbau, die mit jeder Karrierestufe steigen
  3. Karriereboni ab bestimmten Rangstufen: Autoprogramm, betriebliche Altersvorsorge, Reisen
  4. Kostenlose Ausbildung in Beauty, Business, Karriere und Social Selling

Ein Beispiel, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Eine Beraterin mit acht aktiven Stammkunden und drei aktiven Erstlinien erzielt je nach Umsatzvolumen dieser Gruppe bereits einen mittleren dreistelligen Monatsverdienst – OHNE dabei im oberen Karrierelevel zu sein. Die tatsächlichen Beträge variieren je nach Produktwahl und persönlichem Umsatz, aber das Muster ist verlässlich.

Was realistische Erwartungen bedeuten

Klar. Wer mit Déesse beginnt und am ersten Monat ein Vollzeiteinkommen erwartet, wird enttäuscht sein. Das liegt aber nicht am Vergütungsplan – das liegt an der Erwartung.

Ein realistisches Bild sieht so aus:

PhaseZielTypischer Verdienst
Einstieg (1–3 Monate)Erste Stammkunden aufbauenKleinerer Nebenverdienst durch Direktverkauf
Aufbau (3–12 Monate)Erste Erstlinien gewinnenWachsender Verdienst durch Struktur + Verkauf
Wachstum (ab 12 Monate)Teamtiefe entwickelnBoni aktiv, mehrere Einkommensquellen fließen
FortgeschrittenKarrierestufen mit ZusatzleistungenAutoprogramm, Altersvorsorge, Reisen

Die genauen Beträge hängen von Aktivität, Umsatzvolumen und der eigenen Struktur ab. Diese Tabelle zeigt das Muster – keine Garantiebeträge.

Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Die Beraterin startet mit viel Energie, erzielt in den ersten Wochen gute Ergebnisse im Direktverkauf, dann stockt es – denn die ersten Freunde und Bekannten haben bereits gekauft. Jetzt beginnt der eigentliche Aufbau. Wer in diesem Moment nicht aufhört, sondern systematisch weiterarbeitet, erlebt nach sechs bis acht Monaten den ersten echten Sprung.

Dieser Sprung kommt fast immer durch eine Erstlinie, die plötzlich selbst aktiv wird. Plötzlich fließen Differenzprovisionen aus einer Ebene, die bis dahin kaum etwas brachte. Und genau in diesem Moment verstehen die meisten Beraterinnen zum ersten Mal, wofür der Teamaufbau da ist.

Was ich an diesem Verlauf spannend finde: Die Beraterinnen, die diesen Punkt erreichen, beschreiben ihn fast alle gleich. „Ich habe gearbeitet und gearbeitet – und dann passierte plötzlich etwas, ohne dass ich mehr gemacht habe.“ Das ist kein Glück. Das ist das System, das greift.

Wer diesen Verlauf kennt, geht die ersten Monate mit völlig anderen Erwartungen an. Nicht mit weniger Energie – im Gegenteil. Aber mit dem Wissen, dass Geduld hier kein Fehler, sondern ein Bestandteil des Modells ist.

Die 5 negativen Erfahrungen auf einen Blick

AussageWas dahinterstecktWas stimmt
„Man verdient nichts am Verkauf“Kein aktiver Kundenstamm aufgebautHandelsspanne fließt nur bei echten Verkäufen
„Teamaufbau hilft nur den Oberen“Verwirrung über DifferenzprovisionenJede Ebene profitiert von ihrer eigenen Struktur
„Man muss zu viel kaufen“Eigenvolumen als Kostenfaktor missverstandenAktive Beraterinnen erfüllen das Volumen durch normalen Betrieb
„Karriere geht zu langsam“Lineares Denken statt Schwellenwert-DenkenAb einer gewissen Stufe beschleunigt sich alles
„Nur wenige verdienen gut“Statistik ohne Analyse der UrsachenAlle fünf Erfolgsfaktoren zusammen entscheiden über den Verdienst

FAQ

Wie viel verdient man wirklich als Déesse Beraterin?

Der Verdienst setzt sich aus Direktverkauf (Handelsspanne) und Teamprovisionen zusammen – und variiert stark je nach Aktivität. Ein fixer Betrag lässt sich nicht nennen, weil das Modell auf persönlicher Leistung basiert, nicht auf einem Festgehalt.

In meiner Arbeit mit Beraterinnen sehe ich immer wieder, dass jene mit einem aktiven Stammkundenstamm von acht bis zehn Personen bereits einen stabilen Nebenverdienst erzielen – ohne Teamaufbau. Wer beides kombiniert, hat mehrere Einkommensquellen gleichzeitig aktiv. Die Spanne reicht dabei von einem kleinen monatlichen Zubrot bis hin zu einem ernsthaften Einkommen auf den oberen Karrierestufen – je nach Struktur, Aktivität und Volumen.

Was sind die Karrierestufen bei Déesse?

Déesse hat mehrere Karrierestufen, die durch Umsatzvolumen und Teamgröße erreicht werden. Jede Stufe öffnet zusätzliche Einkommensquellen wie Teamprovisionen, Autoprogramm oder betriebliche Altersvorsorge.

Die untersten Stufen basieren hauptsächlich auf dem persönlichen Umsatz und dem Aufbau erster Erstlinien. Ab der mittleren Karrierezone werden Strukturprovisionen aus der Tiefe des eigenen Teams relevant. Die oberen Stufen kombinieren alle Einkommensquellen gleichzeitig – direkter Verkauf, Differenzprovisionen, Boni und Zusatzleistungen. Der genaue Aufbau dieser Stufen – also die konkreten Schwellenwerte – ist im offiziellen Verdienstplan von Déesse dokumentiert und lässt sich bei jedem Berater oder direkt auf der Déesse-Website einsehen.

Ist Déesse ein Schneeballsystem?

Nein. Déesse ist ein eingetragenes Direktvertriebsunternehmen, bei dem Beraterinnen echte Produkte an echte Endkunden verkaufen. Ein Schneeballsystem hingegen basiert ausschließlich auf Werbegebühren neuer Teilnehmer.

Der entscheidende Unterschied liegt im Produkt: Bei Déesse fließen Provisionen ausschließlich dann, wenn Produkte verkauft werden – nicht schon allein durch das Anwerben neuer Mitglieder. Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten aktiv und in über 20 Ländern tätig. Wer prüfen möchte, ob ein Direktvertriebsunternehmen seriös ist, schaut auf zwei Dinge: Gibt es echte Endkunden außerhalb des Teams? Und basiert die Vergütung auf Produktumsatz, nicht auf Rekrutierungsgebühren? Beides trifft bei Déesse zu.

Welche Kosten entstehen beim Start als Déesse Beraterin?

Der Einstieg erfolgt über ein Starterpaket, dessen Preis je nach gewähltem Set zwischen 119 € und 509 € liegt. In diesen Paketen sind Produkte enthalten, deren Wert deutlich über dem Kaufpreis liegt.

In der Regel gibt es drei Einstiegspakete: das Set Starter für 119 € (Produktwert 239 €), das Set Business für 239 € (Produktwert 479 €) und das Set Deluxe für 509 € (Produktwert über 1.000 €). Die Ausbildungen, die Déesse anbietet, sind kostenlos. Laufende Pflichtkosten über das persönliche Mindesteigenvolumen hinaus – also beispielsweise Pflichtgebühren, Lizenzkosten oder Systemgebühren – stehen auf der offiziellen Website. Ein kostenloser Rückgabemechanismus für das Starterpaket innerhalb eines bestimmten Zeitraums wurde von einzelnen Beraterinnen beschrieben, deshalb lohnt es sich, diesen Punkt vor dem Start direkt bei Déesse zu erfragen.

Braucht man Vorkenntnisse in Kosmetik, um erfolgreich zu sein?

Nein. Déesse sieht vor, dass Beraterinnen ohne Vorkenntnisse starten. Kostenlose Schulungen zu Kosmetik, Produktwissen und Verkauf sind fester Bestandteil des Systems.

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf – und dabei zeigt sich jedes Mal dasselbe Muster: Wer wartet, bis er oder sie sich „kompetent genug“ fühlt, startet oft gar nicht. Dabei liegt der Trick im System selbst: Déesse bildet Beraterinnen aus, weil sie wissen, dass niemand mit einem Experten-Background startet. Die Ausbildungen umfassen Themen wie Beauty, Produktberatung, Business, Mindset und Social Selling. Das Wissen kommt also mit der Arbeit – es ist keine Voraussetzung.

Wie viel Zeit muss man investieren, um mit Déesse Geld zu verdienen?

Das hängt direkt vom Verdienst-Ziel ab. Wer einen kleinen Nebenverdienst durch Direktverkauf anstrebt, kann das bereits mit wenigen Stunden pro Woche erreichen. Wer eine Struktur aufbauen will, investiert mehr Zeit – vor allem in den ersten Monaten.

Ein realistisches Bild: Wer wöchentlich fünf bis acht aktive Stunden in Kundenpflege und Beratung steckt, hat nach drei bis sechs Monaten in der Regel einen stabilen kleinen Kundenstamm. Der Teamaufbau braucht zusätzlich Zeit für die Betreuung der eigenen Erstlinien. Viele Beraterinnen starten nebenberuflich und entscheiden sich erst dann für mehr Einsatz, wenn die ersten Ergebnisse sichtbar sind. Das ist auch der Weg, der in der Praxis am häufigsten funktioniert – weil er ohne finanzielle Abhängigkeit auskommt.

Was passiert, wenn man eine Karrierestufe nicht hält?

Wenn das benötigte Umsatzvolumen für eine Karrierestufe in einem Monat nicht erreicht wird, erfolgt die Vergütung nach der niedrigeren Stufe, für die das Volumen reicht. Ein dauerhafter Verlust der Stufe erfolgt nur dann, wenn das Volumen dauerhaft ausbleibt.

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass dieser Punkt für viele Beraterinnen eine psychologische Last darstellt – obwohl er im Verdienstplan klar und fair geregelt ist. Der Mechanismus schützt das System davor, inaktive Beraterinnen auf Positionen zu belassen, für die sie keine Leistung erbringen. Aktive Beraterinnen, die regelmäßig arbeiten, merken davon in der Praxis wenig – denn ihr Volumen bleibt verlässlich im Bereich der eigenen Karrierestufe.

Kann man bei Déesse nur durch Teamaufbau wirklich viel verdienen?

Nein. Direktverkauf an Stammkunden ist eine eigenständige Einkommensquelle – OHNE Teamaufbau. Wer keinen Teamaufbau möchte, kann trotzdem einen soliden Verdienst aus dem reinen Produktvertrieb erzielen.

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele glauben, dass man im Direktvertrieb zwingend ein Team braucht, um Geld zu verdienen. Das ist falsch. Der Direktverkauf bildet die Basis und funktioniert vollkommen eigenständig. Der Teamaufbau ist eine zusätzliche Ebene, keine Voraussetzung. Wer beides kombiniert, hat natürlich mehr Einkommensquellen – aber wer sich auf Direktverkauf konzentriert und das konsequent macht, erzielt damit bereits ein verlässliches Einkommen.

Gibt es einen Unterschied zwischen dem Verdienst in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Der Verdienstplan von Déesse gilt grundsätzlich über alle drei Märkte hinweg. Unterschiede entstehen durch die jeweiligen Steuergesetze, die auf die Provisionen und Honorare angewendet werden.

In der Schweiz gelten andere Mehrwertsteuerregeln als in Deutschland oder Österreich. Auch die Einkommensteuer und die Sozialversicherungspflicht unterscheiden sich je nach Land und persönlicher Situation. Déesse selbst zahlt Provisionen in der vereinbarten Währung – die steuerliche Behandlung ist danach Sache der jeweiligen Beraterin und ihrer Steuerpflicht im Wohnsitzland. Wer als freiberufliche Beraterin tätig ist, sollte diese Frage frühzeitig mit einem Steuerberater klären, da die Grenzen zwischen nebenberuflicher Selbständigkeit und Hauptberuf je nach Einkommenshöhe variieren.

Was tun, wenn der eigene Verdienst trotz Arbeit stagniert?

Der erste Schritt ist eine ehrliche Analyse der drei Einkommensquellen: Direktverkauf, Teamvolumen und Karrierestufe. Stagnation entsteht fast immer dann, wenn eine dieser drei Quellen nicht aktiv bespielt wird.

Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Jemand arbeitet fleißig, aber nur in einer Richtung. Entweder ausschließlich im Direktverkauf – ohne Teamaufbau. Oder ausschließlich im Teamaufbau – ohne eigenen Kundenstamm. Beides führt zu einem Deckeneffekt. Wer auf Stagnation trifft, schaut deshalb zuerst: Welche der drei Säulen hat gerade kein Gewicht? Direktverkauf, Erstlinien oder Tiefe? Dann setzt man gezielt an der schwächsten Säule an – nicht am ganzen System gleichzeitig. Das bringt in der Praxis deutlich schneller Bewegung.

Das Fazit, das kein Fazit ist

Wer eine negative Erfahrung über den Verdienst bei Déesse liest, liest meistens die Geschichte von jemandem, der mit falschen Erwartungen gestartet ist. Das ist kein Vorwurf – das ist ein Systemfehler in der Branche. Denn die meisten Beraterinnen bekommen keinen ehrlichen Überblick über den Verdienstplan, bevor sie starten.

Dieser Artikel hat das geändert – zumindest für dich.

Wer den Verdienstplan versteht, erkennt, dass die negativen Erfahrungen nicht das System beschreiben. Sie beschreiben einzelne Wege, die nicht funktioniert haben. Das Modell selbst ist klar, transparent und mathematisch nachvollziehbar. Wer alle fünf Einkommenspunkte kennt und konsequent nutzt, sitzt auf einem ganz anderen Fundament – und liest negative Bewertungen nicht mehr mit Unsicherheit, sondern mit Verständnis.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.