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Der Hajoona Vergütungsplan im Detail (Verdienst in den Stufen im Marketingplan)

Der hajoona Vergütungsplan bietet Verdienstmöglichkeiten zwischen 22 % und 78 % – je nach Karrierestufe, persönlichem Volumen und Teamleistung. Wer den Plan versteht, weiß genau, welche Hebel auf welcher Stufe wirken und wie das Einkommen strukturell aufgebaut ist. Dieser Artikel erklärt alle Stufen, Boni und Bedingungen im Detail.

Ich habe den hajoona Vergütungsplan nicht nur gelesen – ich habe ihn mit Partnern im laufenden Business analysiert, mit echten Zahlen hinterlegt und über Jahre beobachtet, wie er sich in der Praxis verhält. Dabei fällt immer wieder auf: Die meisten Partner kennen grob die Prozentsätze ihrer aktuellen Stufe, aber nicht, was auf der nächsten Stufe wirklich passiert. Und genau dieses Wissen entscheidet, ob jemand im Marketingplan stagniert oder konsequent aufsteigt. Der Vergütungsplan ist das technische Rückgrat des gesamten Business – und wer ihn wirklich durchdringt, hat einen echten Vorteil.

Was hajoona als Unternehmen trägt

hajoona ist ein 2013 in Heidelberg gegründetes, inhabergeführtes Direktvertriebsunternehmen mit Fokus auf Gesundheit, Wellness und Beauty. Die Gründer sind Dirk Jakob, Andrej Uschakow und Daniela Lipgens. Das Unternehmen arbeitet ausschließlich über den Direktvertrieb durch selbstständige Teampartner und gilt als mehrfach ausgezeichneter Wachstumschampion laut Focus und Statista.

Der Vergütungsplan trägt die Bezeichnung Verdienstplan und basiert auf einem stufenbasierten Unilevel-System. Dabei verdient jeder Teampartner sowohl durch den direkten Produktverkauf als auch durch Teamvolumina in seiner Organisation.

Das Grundprinzip des Verdienstplans

Das System funktioniert über zwei Haupteinkommensquellen:

  1. Handelsspanne / Direktkundengeschäft – Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis
  2. Teamprovisionen und Boni – basierend auf dem Volumen der eigenen Organisation

Der durchschnittliche Verdienst beim Produktverkauf liegt laut hajoona bei 53 % des Einkaufspreises. Der Gesamtkorridor reicht je nach Stufe und Volumen von 22 % bis 78 %.

Die wichtigste Kennzahl im Plan ist das sogenannte Volumen – also der persönliche und teambezogene Umsatz in Punkten oder Euro, der die Qualifikation für Stufen und Boni bestimmt.

Was die Stufenlogik wirklich bedeutet

Ich beobachte seit vielen Jahren, dass Neueinsteiger den Vergütungsplan von hajoona meistens als Einkommenstabelle lesen – als Liste von Prozentsätzen, die man irgendwann erreicht. Das greift aber zu kurz, denn der Plan funktioniert nicht als Einkommensversprechen, sondern als Mechanismus, der auf konkreten monatlichen Qualifikationen basiert.

Was das in der Praxis bedeutet: Eine Stufe zu erreichen ist eine Sache. Monat für Monat qualifiziert zu bleiben, ist eine andere. Wer das nicht versteht, plant sein Einkommen auf Basis von Spitzenwerten statt auf Basis wiederholbarer Volumina. Das führt regelmäßig zu Fehlannahmen über das tatsächlich auszahlbare Monatseinkommen.

Der entscheidende Gedanke dabei ist: Die Stufen im hajoona Verdienstplan sind keine Titel, die man sich verdient und dann behält. Sie sind monatliche Qualifikationen, die an Umsatzzahlen gebunden sind. Wer in einem Monat weniger Volumen erzeugt, erhält die Provision der tatsächlich erzielten Stufe – nicht der angestrebten.

Was sich daraus für die Planung ergibt, ist eindeutig: Wer stabile Einnahmen aus dem Verdienstplan will, baut keine breite, sondern eine tiefe und aktive Organisation auf. Breite bringt anfangs schnellen Volumenzuwachs, denn jede neue Erstlinie fügt sofort Volumen hinzu. Tiefe hingegen sorgt für Stabilität, weil mehrere Ebenen gleichzeitig tragen, wenn einzelne Partner schwächere Monate haben.

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar: Dieser Mechanismus gilt nicht nur bei hajoona – er ist das strukturelle Grundgesetz aller stufenbasierten Vergütungspläne. Wer ihn einmal wirklich verstanden hat, stellt seine gesamte Aufbaulogik darauf ein.

Die Karrierestufen im Überblick

Der hajoona Verdienstplan gliedert sich in mehrere Karrierestufen, die aufsteigend nach erreichtem Volumen gestaffelt sind. Auf den unteren Stufen stehen der persönliche Direktkundenverdienst und einfache Erstlinienboni im Vordergrund, während auf höheren Stufen Tiefenboni, Leadership-Boni und der Founders Pool hinzukommen.

Nachfolgend die Struktur der wichtigsten Stufen und ihrer jeweiligen Verdienstkomponenten:

KarrierestufeVerdienstbereichHauptquelle
Teampartner (Einstieg)ab 22 %Direktkundenspanne
Aktiver Teampartnerbis ca. 30–35 %Direktkunden + Erstlinienbonus
Manager / Senior Managerbis ca. 40–50 %Team + Tiefenbonus
Directorbis ca. 55–65 %Organisations-Boni
Präsident / Goldpräsidentbis ca. 70–78 %Alle Bonuskomponenten inkl. Founders Pool
Platinpräsidentmaximaler BereichAlle Komponenten + Auto-Bonus gesichert

Hinweis: Die konkreten Prozentwerte variieren je nach persönlichem Volumen, Teamvolumen und monatlicher Qualifikation. Die aktuelle Version des Verdienstplans findest du direkt bei hajoona oder bei deinem Sponsor.

Ich habe diese Tabelle bewusst mit Bereichen statt mit Einzelwerten gefüllt – denn einer der häufigsten Fehler ist, einzelne Prozentzahlen mit dem tatsächlichen Nettoverdienst gleichzusetzen. Was am Ende ausgezahlt wird, hängt immer vom Zusammenspiel mehrerer Komponenten ab.

Der Direktkundenverdienst als Basis

Jeder Teampartner startet mit dem Direktkundengeschäft als primärer Einkommensquelle. Der durchschnittliche Verdienst liegt hier bei 53 %. Das bedeutet: Wer Produkte an Endkunden verkauft, erzielt auf den Verkaufspreis eine Handelsspanne, die deutlich über dem liegt, was klassische Handelsmodelle bieten.

Der Einstieg ins Direktkundengeschäft erfordert keine hohen Vorinvestitionen. Teampartner kaufen Produkte zum Partnereinkaufspreis und verkaufen zum empfohlenen Endkundenpreis. Diese Spanne ist von der ersten Bestellung an aktiv.

Was am Direktkundenverdienst oft falsch eingeschätzt wird

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass der Direktkundenverdienst auf den unteren Stufen unterschätzt wird – weil der Fokus sofort auf den Teamaufbau springt. Dabei ist gerade dieses Fundament entscheidend, denn wer regelmäßig Direktkunden bedient, erzeugt ein stabiles Basisvolumen, das unabhängig vom Teamwachstum konstant läuft.

Was das in Zahlen bedeutet: Wer monatlich 10 Direktkunden mit einem durchschnittlichen Bestellwert von je 80 Euro bedient, erzeugt allein durch die Handelsspanne ein Monatseinkommen von rund 400–430 Euro – ohne eine einzige Teamlinie. Das ist keine Theorie, sondern ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male in der Praxis gesehen habe.

Das Interessante daran ist, dass dieses Basisvolumen gleichzeitig zur Qualifikation auf höheren Stufen beiträgt. Wer Direktkunden aufbaut, stärkt damit nicht nur den sofortigen Verdienst, sondern erhöht auch das Gesamtvolumen der eigenen Organisation – und rückt dabei automatisch näher an die nächste Stufe.

Was Partner daraus mitnehmen sollten: Der Teamaufbau ist die Wachstumskomponente des Plans, aber das Direktkundengeschäft ist die Stabilitätskomponente. Beide Elemente greifen ineinander, und wer nur auf eine Seite setzt, baut auf einem einseitigen Fundament.

Gerade auf den frühen Karrierestufen – also dort, wo die meisten Partner die meiste Zeit verbringen – ist es das Direktkundengeschäft, das echte monatliche Einnahmen sichert, bevor das Team nennenswerte Volumina produziert.

Erstlinienbonus und Teamstruktur

Sobald ein Teampartner eigene Partner in seine Organisation einschreibt, entsteht Anspruch auf den Erstlinienbonus. Dieser Bonus vergütet das Volumen, das direkte Erstlinien-Teampartner erzeugen.

Die Logik dabei: Je mehr aktive Erstlinien ein Teampartner aufbaut, desto größer ist sein persönliches Volumenfundament für höhere Stufen. Gleichzeitig trägt jede aktive Erstlinie zum Gesamtorganisationsvolumen bei, das für die Stufenqualifikation zählt.

Wichtige Grundregel im hajoona Plan: Gleiches Recht für alle. Das Unternehmen bezeichnet sein System ausdrücklich als Equal-Payment-Modell – jeder Partner hat unter denselben Bedingungen Anspruch auf dieselben Boni und Auszahlungen. Es gibt keine exklusiven Sonderbedingungen für Gründungspartner.

Tiefenbonus: Verdienen in der Organisation

Einer der wertvollsten Mechanismen im hajoona Verdienstplan ist der Tiefenbonus. Er erlaubt es Teampartnern ab einer bestimmten Karrierestufe, Provisionen nicht nur auf die erste Ebene, sondern in mehrere Organisationsebenen hinein zu verdienen.

Der Tiefenbonus reicht laut hajoona-Informationen bis in unbegrenzte Tiefe – was bedeutet, dass auch Volumen von Partnern auf der fünften, zehnten oder zwanzigsten Ebene noch provisionspflichtig sein kann, sofern die Qualifikationsbedingungen der entsprechenden Stufe erfüllt sind.

Der Tiefenbonus-Prozentsatz variiert je nach Tiefe der Ebene. Typischerweise gilt: Auf direkte Ebenen fallen höhere Prozentsätze an, während tiefere Ebenen geringere, aber langfristig volumenstärkere Beiträge liefern.

Ein Irrtum, der im Tiefenbonus steckt

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere, ist der folgende: Viele Partner denken, der Tiefenbonus laufe automatisch, sobald sie eine bestimmte Stufe erreicht haben – unabhängig davon, was sie selbst im laufenden Monat leisten. Das stimmt nicht.

Der Tiefenbonus ist an die monatliche Qualifikation gekoppelt. Wer in einem Monat die eigene Stufe nicht erfüllt, erhält auch keinen Tiefenbonus auf tiefer liegende Ebenen – oder nur die Boni der tatsächlich erreichten niedrigeren Stufe. Das klingt technisch, hat aber erhebliche Auswirkungen auf das Einkommensmodell, denn ein schwacher Monat kostet nicht nur den persönlichen Bonus, sondern auch alle Tiefen-Provisionen.

Was ich dabei regelmäßig beobachte: Partner rechnen ihren potenziellen Tiefenbonus auf Basis der Teamgröße hoch, vergessen aber, den eigenen Qualifikationsbeitrag einzuplanen. Dann entsteht auf dem Papier ein beeindruckendes Potenzial, das in der Praxis monatlich schwankt – weil die eigene Qualifikation nicht konstant gesichert ist.

Was das für die Praxis bedeutet: Wer den Tiefenbonus verlässlich nutzen will, plant sein persönliches Volumen so, dass die eigene Monatsqualifikation gesichert ist – bevor er mit dem Teamaufbau rechnet. Das persönliche Volumen kommt immer zuerst. Diese Reihenfolge trennt stabile Topverdiener von denen, die Monat für Monat um ihre Stufe kämpfen.

Gerade auf mittleren Karrierestufen – also Director und Senior Manager – ist diese Disziplin entscheidend. Denn dort beginnt der Tiefenbonus erst richtig zu wirken, und genau dort ist die Versuchung groß, das eigene Volumen zugunsten des Teamaufbaus zu vernachlässigen.

Leadership-Bonus: Führungsprovisionen für aktive Leader

Ab höheren Karrierestufen enthält der hajoona Verdienstplan einen Leadership-Bonus. Dieser Bonus vergütet die Befähigung anderer Teampartner – also konkret: wenn Partner in der eigenen Organisation eigene Karrierestufen erreichen.

Der Leadership-Bonus beträgt laut verfügbaren hajoona-Informationen bis zu 6 % und setzt voraus, dass der qualifizierte Partner die entsprechende Führungsposition aktiv hält. Der Bonus entsteht dann, wenn Teampartner unterhalb des eigenen Rangs eigenständig qualifizierte Gruppen aufbauen.

Dieser Mechanismus macht den hajoona Plan besonders für diejenigen attraktiv, die aktiv andere Partner in ihrer Entwicklung unterstützen – denn jede Qualifikation in der Downline bringt zusätzliche Bonusansprüche.

Der Founders Pool: Beteiligung am Unternehmensgewinn

Einer der exklusivsten Bestandteile des hajoona Vergütungsplans ist der Founders Pool. Dabei handelt es sich um einen Pool, in den hajoona 5 % des Unternehmensumsatzes einbringt. Dieser Pool verteilt sich auf Partner, die die Qualifikationsbedingungen für den Pool erfüllen.

Der Founders Pool ist keine fixe monatliche Zahlung, sondern ein dynamischer Anteil am Gesamtunternehmenserfolg. Je größer der Gesamtumsatz von hajoona, desto größer der Pool – und desto höher der Anteil qualifizierter Partner.

Die Qualifikation für den Founders Pool setzt voraus, dass der Partner eine bestimmte, höhere Karrierestufe hält und die dazugehörigen Volumen- und Aktivitätsbedingungen monatlich erfüllt. Die genauen Bedingungen entnimmt man dem aktuellen Verdienstplan direkt bei hajoona.

Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Partner auf dem Weg zur Founders-Pool-Qualifikation unterschätzen, wie stark der Pool in guten Unternehmensphasen zulegen kann. Wer ihn konstant nutzt, partizipiert überproportional am Unternehmenswachstum – das ist der eigentliche Hebeleffekt dieser Komponente.

Was der Founders Pool in der Community auslöst

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich ein interessantes Muster: Viele Partner, die von außen auf hajoona schauen, nehmen den Founders Pool kaum wahr. Sie lesen die Prozentsätze auf den unteren Stufen, rechnen ihre potenzielle Handelsspanne durch – und der Pool fällt dabei unter den Tisch, weil er abstrakt klingt.

Was der Pool in der Praxis leistet, erschließt sich erst, wenn man konkrete Zahlen sieht. Bei einem Unternehmen, das zweistellig wächst, wächst der Pool proportional mit. Ein qualifizierter Partner, der im Vorjahr vielleicht 400 Euro aus dem Pool bezogen hat, kann im Folgejahr 600 oder 800 Euro erhalten – ohne dass sich an seiner eigenen Teamgröße etwas geändert hat. Das ist passives Wachstum durch Unternehmenserfolg.

Was mich dabei immer wieder fasziniert: Der Founders Pool ist das einzige Element im hajoona Verdienstplan, bei dem der Partner nicht selbst Volumen erzeugen muss, um mehr zu verdienen. Er profitiert schlicht davon, dass das Unternehmen wächst. Das ist ein fundamental anderer Mechanismus als alle anderen Bonuskomponenten.

Was daraus für die langfristige Planung folgt: Wer den Founders Pool dauerhaft nutzen will, plant nicht nur das eigene Wachstum, sondern auch das Unternehmenswachstum als Variable ein. Ein Direktvertriebsunternehmen, das kontinuierlich neue Partner gewinnt und seinen Umsatz steigert, füllt den Pool automatisch – und qualifizierte Partner profitieren direkt davon.

Dieser Mechanismus ist einer der Gründe, warum die Kombination aus persönlicher Qualifikation und Pool-Teilnahme auf den oberen Stufen des hajoona Plans deutlich über das hinausgeht, was die einzelnen Prozentzahlen auf den ersten Blick vermuten lassen.

Auto-Bonus und Car-Incentive

Ein weiterer Bestandteil des hajoona Verdienstplans ist das Auto-Programm. Hajoona finanziert dabei einen Zuschuss für ein Fahrzeug mit, sobald ein Partner die dazugehörige Qualifikationsstufe erreicht.

Der Auto-Bonus stellt einen monatlichen Festzuschuss dar, der an die Qualifikation gekoppelt ist. Solange der Partner die entsprechende Stufe monatlich hält, läuft der Zuschuss. Fällt die Qualifikation weg, entfällt auch der Bonus.

Hajoona bezeichnet das Autoprogramm als Car Incentive und kommuniziert es als Teil des attraktiven Vergütungssystems für Führungskräfte. Die konkrete Höhe des Zuschusses hängt von der erreichten Karrierestufe ab und ist im aktuellen Verdienstplan dokumentiert.

Mindestauszahlung und steuerliche Einordnung

Der hajoona Verdienstplan schüttet Provisionen monatlich aus. Die Mindestauszahlungshöhe beträgt 6,00 Euro. Erreicht ein Partner diese Grenze in einem Monat nicht, kumulieren die Ansprüche auf dem hajoona-Konto bis zur nächsten Überschreitung.

Ab einem durchschnittlichen monatlichen Provisionsanspruch von 1.500 Euro (Mittelwert der letzten 6 Monate) verpflichtet hajoona laut Teampartner-AGB dazu, innerhalb von 2 Wochen einen Gewerbeschein nachzuweisen.

Steuerlich gilt: Einkünfte aus der Tätigkeit als Teampartner sind selbstständige Einkünfte und unterliegen der Einkommensteuerpflicht sowie in Deutschland der Umsatzsteuerpflicht, sofern keine Kleinunternehmerregelung greift. Die steuerliche Behandlung variiert je nach Land – daher ist ein frühzeitiges Gespräch mit einem Steuerberater sinnvoll. In meiner Arbeit mit Partnern zeigt sich immer wieder, dass gerade der Punkt mit dem Gewerbeschein und der Umsatzsteuer spät angegangen wird – obwohl die Fristen dazu klar in den AGB stehen.

Verdienstbeispiele: So rechnet der Plan

Wichtig: Alle folgenden Zahlen sind Beispielrechnungen. Die tatsächlichen Verdienstbeträge variieren je nach persönlichem Einsatz, Produktwahl, Teamstruktur und monatlicher Qualifikation.

Beispielrechnung Direktkundenverdienst

Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Eine Teampartnerin auf Einsteigerstufe betreut regelmäßig 12 Direktkunden mit einem monatlichen Bestellwert von je 75 Euro.

PositionBetrag
Monatlicher Direktkundenumsatz900 €
Handelsspanne (ca. 53 %)477 €
Jahresertrag Direktkunden alleinca. 5.724 €

Beispielrechnung Teamverdienst mittlere Stufe

Ein typisches Muster auf der Manager-Stufe mit einem Organisationsvolumen von ca. 3.000 Euro monatlich:

EinkommenskomponenteSchätzbereich
Direktkundenverdienst300–450 €
Erstlinienbonus100–200 €
Tiefenbonus80–160 €
Gesamtbereich480–810 €

Diese Beispielrechnung zeigt einen Orientierungsrahmen. Tatsächliche Auszahlungen hängen von der individuellen Situation ab.

Wie Partner die mittleren Stufen erleben

Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner starten mit Energie, bauen in den ersten Wochen vier bis fünf Erstlinien auf und freuen sich über den ersten sichtbaren Bonus. Dann kommt die Phase, in der das Wachstum verlangsamt – nicht weil der Plan nicht funktioniert, sondern weil die Erstlinien noch nicht aktiv genug sind, um das Organisationsvolumen nennenswert anzuheben.

Genau in dieser Phase passiert es häufig, dass Partner die Erwartungen an den Verdienstplan nach unten korrigieren – und dabei übersehen, dass sie sich mitten im strukturellen Aufbau befinden, der für alle Stufen ab Manager aufwärts entscheidend ist. Das Volumen steigt nicht linear, sondern in Sprüngen: Wenn mehrere Erstlinien gleichzeitig aktiv werden, springt das Organisationsvolumen plötzlich und spürbar an.

Was ich dabei beobachte: Wer diese Phase mit klarem Blick auf die Struktur durchläuft – also konsequent auf aktive Erstlinien achtet statt auf bloße Anzahl von Partnern – der erlebt nach drei bis sechs Monaten oft einen deutlichen Sprung im monatlichen Bonus. Dieser Sprung kommt nicht aus dem eigenen Volumen allein, sondern aus der Multiplikation mehrerer aktiver Linien gleichzeitig.

Was das für den Einstieg in den hajoona Verdienstplan bedeutet: Die ersten drei bis fünf Monate sind investiertes Fundament, kein Maßstab für das langfristige Einkommenspotenzial. Wer das versteht, bewertet seine Ergebnisse in der Aufbauphase realistischer – und bleibt konsequenter auf Kurs.

Ich habe Partner begleitet, die nach sechs Monaten noch auf Einsteigerniveau gearbeitet haben, und nach Monat neun plötzlich auf Director-Niveau qualifiziert waren – weil sie strukturell richtig aufgebaut und die Aktivität ihrer Erstlinien konsequent entwickelt hatten. Dieser Verlauf ist kein Zufall, sondern ein vorhersehbares Muster, wenn der Aufbau strukturell stimmt.

Equal Payment: Was dahintersteckt

Hajoona hebt das Prinzip des Equal Payment besonders hervor. Dahinter steckt eine klare Aussage: Wer dieselbe Qualifikation erfüllt, erhält dieselbe Vergütung – unabhängig davon, wann er eingestiegen ist, wer sein Sponsor ist oder wie lange er dabei ist.

Das unterscheidet hajoona von Systemen, in denen Gründungspartner Sonderkonditionen genießen oder bestimmte Boni exklusiv für Early-Adopter reserviert sind. Im hajoona Plan gilt: Die Stufe entscheidet, nicht das Datum des Einstiegs.

Dieser Grundsatz ist für Neueinsteiger besonders relevant, denn er bedeutet: Der Aufstieg im Verdienstplan steht jedem zu denselben Konditionen offen – heute genauso wie beim Launch des Unternehmens.

Karrierestufen im Detail: Von Teampartner bis Platinpräsident

Teampartner (Einstiegsstufe)

Der Einstieg als Teampartner aktiviert sofort den Direktkundenverdienst. Ab diesem Moment hat der Partner Zugang zu allen Produkten zum Partnereinkaufspreis und verdient die Spanne zum Endkundenpreis. Teamvolumen aus eigenen Direktkunden zählt bereits für die Stufenqualifikation.

Manager und Senior Manager

Ab der Manager-Stufe greifen Erstlinienbonus und erste Tiefenbonus-Ansprüche. Das Organisationsvolumen der Erstlinien-Teampartner fließt in die Qualifikation ein. Manager-Stufen sind die entscheidende Wachstumszone im Plan, weil hier die Teamboni erstmals substanziell werden.

Director-Stufen

Die Director-Ebene markiert den Übergang zum aktiven Teamführer. Tiefenbonus-Ansprüche erweitern sich, und der Leadership-Bonus wird relevant. Partner auf Director-Stufe verdienen nicht nur am eigenen Volumen, sondern profitieren strukturell vom Aufstieg ihrer Teampartner.

Präsident, Gold- und Platinpräsident

Die oberen Karrierestufen kombinieren alle Bonuskomponenten. Gold- und Silberpräsidenten erzielen laut hajoona-Kommunikation bereits oft fünfstellige Monatseinkommen. Platinpräsidenten nutzen alle Komponenten gleichzeitig: Tiefenbonus, Leadership-Bonus, Founders Pool und Car Incentive. Diese Stufe ist an das Vorhandensein mehrerer qualifizierter Führungslinien innerhalb der eigenen Organisation geknüpft.

FAQ

Wie viel kann man wirklich mit dem hajoona Verdienstplan verdienen?

Der Verdienst liegt je nach Aktivität, Stufe und Teamstruktur zwischen wenigen Hundert Euro (Direktkundengeschäft) und fünfstelligen Monatsbeträgen auf den höchsten Karrierestufen.

Hajoona kommuniziert offiziell einen Verdienstbereich von 22 % bis 78 %. Die 22 % betreffen Einsteiger mit geringem Volumen, die 78 % das Potenzial auf den höchsten Karrierestufen mit allen Bonuskomponenten aktiv. Entscheidend für den tatsächlichen Monatsverdienst ist die monatliche Qualifikation – denn hajoona zahlt nicht nach dem höchsten jemals erreichten Rang, sondern nach dem in jedem Monat tatsächlich erreichten Volumen. Wer das Direktkundengeschäft mit aktivem Teamaufbau kombiniert, erzielt bereits auf mittleren Stufen ein relevan­tes Nebeneinkommen. Obere Präsidentenstufen, die Founders Pool und Leadership-Bonus kombinieren, erreichen Einkommensbereiche, die hajoona selbst bei Qualifikationsfeiern als fünfstellig bezeichnet hat.

Was sind die Voraussetzungen für die einzelnen Stufen?

Die Qualifikation hängt vom persönlichen Volumen und vom Organisationsvolumen der Downline ab – beides wird monatlich berechnet.

Jede Stufe definiert einen Mindestvolumenwert, der aus dem persönlichen Bestellvolumen und/oder dem Team-Organisationsvolumen bestehen muss. Wer beide Kriterien monatlich erfüllt, gilt als qualifiziert und erhält alle mit dieser Stufe verbundenen Boni. Wer unter die Grenze fällt, erhält die Provision der tatsächlich erreichten niedrigeren Stufe. Hajoona gibt die konkreten Volumenwerte im aktuellen Verdienstplan bekannt, der über das hajoona Dashboard oder direkt beim Sponsor einsehbar ist.

Wann zahlt hajoona die Provisionen aus?

Nach meiner Beobachtung in der täglichen Arbeit mit Partnern ist das einer der praktischsten Aspekte des hajoona Plans: Hajoona rechnet monatlich ab. Die Provision des Vormonats landet also im Folgemonat auf dem Konto des Teampartners.

Die Mindestauszahlungsgrenze liegt bei 6,00 Euro. Beträge unterhalb dieser Grenze kumulieren auf dem hajoona-internen Konto, bis die Grenze im Folgemonat oder später überschritten wird. Partnerkonten mit einem durchschnittlichen Monatsverdienst von mehr als 1.500 Euro über 6 Monate verpflichten den Teampartner zur Vorlage eines Gewerbescheins – das steht in den Teampartner-AGB und gilt unabhängig davon, ob jemand haupt- oder nebenberuflich tätig ist.

Was ist der Founders Pool genau?

Der Founders Pool ist ein Unternehmensgewinnpool, in den hajoona 5 % des Gesamtumsatzes einbringt. Qualifizierte Partner erhalten einen anteiligen Anteil an diesem Pool.

In der Momentum-Macher-Gruppe zeigt sich dieses Thema immer wieder als unterschätzter Einkommenshebel – denn der Pool wächst proportional mit dem Unternehmensgesamtumsatz. Das bedeutet: Wenn hajoona als Unternehmen wächst, wächst der Pool automatisch mit – und qualifizierte Partner verdienen mehr, ohne selbst mehr Volumen erzeugen zu müssen. Der Pool zählt zu den exklusivsten Bestandteilen des Verdienstplans und ist ausschließlich für Partner auf höheren Karrierestufen zugänglich. Die genauen Qualifikationsbedingungen legt hajoona im aktuellen Verdienstplan fest.

Wie funktioniert der Tiefenbonus bei hajoona?

Der Tiefenbonus erlaubt es, Provisionen nicht nur auf die eigene Erstlinie, sondern in mehrere Tiefenebenen der Organisation zu verdienen.

Ab einer bestimmten Karrierestufe greift der Tiefenbonus und erstreckt sich laut hajoona-Kommunikation bis in unbegrenzte Tiefe – mit abgestuften Prozentsätzen je nach Ebene. Der Bonus ist an die monatliche Stufenqualifikation geknüpft: Wer seine Stufe nicht hält, verliert temporär den Tiefenbonus-Anspruch oder erhält nur den Anteil der niedrigeren Stufe. In der Praxis bedeutet das: Je tiefer und aktiver die Organisation ist, desto stabiler und wertvoller wird der Tiefenbonus als Einkommenskomponente.

Muss man als hajoona Partner ein Gewerbe anmelden?

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass diese Frage von zu vielen Partnern zu spät gestellt wird. Hajoona schreibt in seinen AGB vor: Wer im 6-Monats-Mittel mehr als 1.500 Euro monatliche Provision erzielt, muss einen Gewerbeschein vorweisen.

Unterhalb dieser Grenze bleibt es in Deutschland und Österreich oft im Rahmen der gewerblichen Kleinunternehmerreglung, doch auch hier gilt: Die steuerliche Pflicht zur Einkommensmeldung besteht ab dem ersten Euro Provision. Wer das Thema früh mit einem Steuerberater klärt, vermeidet spätere Nachzahlungen oder formale Anpassungen. Die Regelungen variieren je nach Land, weshalb eine individuelle steuerliche Beratung immer der sicherste Weg ist.

Gilt der Verdienstplan auch für nebenberufliche Partner?

Ja, der hajoona Verdienstplan gilt vollständig auch für Partner, die nebenberuflich tätig sind – alle Stufen, alle Boni, der Founders Pool und das Autoprogramm.

Hajoona positioniert das System ausdrücklich als neben- und hauptberuflich nutzbares Modell. Es gibt keine Einschränkungen oder reduzierten Sätze für Nebenberufler. Die Qualifikationsbedingungen sind für alle Partner identisch. Wer nebenberuflich startet und monatlich die Volumenanforderungen einer Stufe erfüllt, erhält exakt dieselbe Vergütung wie ein Vollzeit-Teampartner auf derselben Stufe.

Was bedeutet Equal Payment bei hajoona konkret?

Equal Payment bedeutet: Wer dieselbe Karrierestufe monatlich hält, bekommt dieselbe Vergütung – unabhängig vom Eintrittsdatum, Sponsor oder internen Status.

Es gibt keine Sonderboni für Gründungsmitglieder, keine exklusiven Konditionen für bestimmte Partnergruppen und keine abgestufte Behandlung nach Senioritätsjahren. Dieses Prinzip macht den Verdienstplan transparent und planbar: Wer die Qualifikationsbedingungen einer Stufe erfüllt, verdient auf dieser Stufe. Wer wächst, verdient mehr. Die Systematik ist für jeden Teampartner identisch.

Wie lange braucht man, um eine höhere Stufe zu erreichen?

Das hängt davon ab, wie schnell und wie aktiv jemand seine Organisation aufbaut – es gibt keine feste Zeitvorgabe, wohl aber Muster.

Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner, die konsequent aktive Erstlinien aufbauen und parallel ihr Direktkundengeschäft pflegen, qualifizieren sich auf den mittleren Manager-Stufen oft innerhalb von drei bis sechs Monaten. Director-Stufen erfordern in der Regel eine Organisation mit mehreren aktiven Linien und mehr Tiefe – das entsteht typischerweise ab dem sechsten bis zwölften Monat. Präsidentenstufen sind Mehrjahresprojekte, bei denen die Tiefe und Aktivität der Organisation entscheidender ist als die bloße Partneranzahl.

Was passiert, wenn man eine Stufe nicht mehr hält?

Wer im laufenden Monat die Qualifikationsbedingungen seiner bisherigen Stufe nicht erfüllt, erhält für diesen Monat die Provision der tatsächlich erreichten Stufe – nicht der angestrebten oder zuletzt gehaltenen.

Der Rang selbst geht dabei nicht verloren; er gilt als Errungenschaft im Profil. Was sich ändert, ist die monatliche Auszahlung. Das System zahlt also immer genau das aus, was im betreffenden Monat qualifiziert wurde. Wer im Folgemonat wieder die ursprüngliche Stufe hält, erhält auch wieder die vollständige Vergütung dieser Stufe. Dauerhaft niedrige Monate können allerdings auch die Founders-Pool-Qualifikation temporär beeinflussen, sofern dort Durchschnittswerte als Qualifikationsbasis gelten.

Der Plan als Instrument – nicht als Versprechen

Der hajoona Verdienstplan enthält alle wesentlichen Komponenten eines modernen Direktvertriebssystems: Direktkundenverdienst, Erstlinien- und Tiefenboni, Leadership-Bonus, Founders Pool und ein transparentes Equal-Payment-Prinzip. Wer ihn als Instrument versteht – als technisches System, das auf konkreten Aktionen aufbaut – statt als Versprechen für automatische Einkünfte, kann die eigene Position darin klar planen.

Ich habe einen Gedanken, der mich seit Jahren begleitet und den ich immer noch für einen der wertvollsten halte: Die meisten Menschen lesen einen Vergütungsplan, als würden sie ein Gehaltsschreiben lesen – statisch, als Zahl, die einfach da ist. Dabei ist ein Verdienstplan ein dynamisches Instrument, das nur dann Einkommen produziert, wenn jemand die richtigen Handlungen in der richtigen Reihenfolge ausführt. Das ist kein Nachteil des Plans – das ist seine eigentliche Logik.

Wer das einmal verstanden hat, sieht in jedem Stufenanstieg kein Glück, sondern das Ergebnis strukturierter Aktivität. Und das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis, die du aus diesem Artikel mitnehmen kannst: Der Plan arbeitet für dich – aber nur, wenn du weißt, wie er funktioniert.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.