Zum Inhalt springen

Der PicBe Vergütungsplan

Der PicBe Vergütungsplan basiert vertraglich vollständig auf dem Velocity Vergütungsplan von Nu Skin und schüttet Provisionen über eine dreistufige Abrechnungsarchitektur aus. Wer als Partner einsteigt, erhält zwischen 5 % und 40 % Bonus auf den provisionsberechtigten Verkaufswert, sobald das monatliche Mindestvolumen von exakt 2.000 Verkaufspunkten für den Führungsstatus steht.

Was langjährige Erfahrung in dieser Branche an Perspektive mitbringt, zeigt sich besonders bei solchen Konstellationen: Viele Einsteiger glauben, sie starten bei einem eigenständigen Kosmetik-Konzern mit eigenem Vergütungssystem. Sie sehen den schicken Markenauftritt, die Community und die gebrandeten Produktboxen. Die vertragliche Abrechnung läuft im Hintergrund jedoch über das globale Abrechnungsnetzwerk des US-Mutterkonzerns.

Dieser Umstand sorgt anfangs oft für Verwirrung, weil die Bezeichnungen im Team-Alltag von den offiziellen Rechtsdokumenten abweichen. Im Team sprechen alle von der Beauty Box oder Academy-Stufen, während auf dem Provisionsauszug plötzlich Begriffe wie Building Blocks oder Brand Representative auftauchen. Wer diese Trennung nicht versteht, rechnet seine Monatsabschlüsse regelmäßig falsch aus.

Für deine unternehmerische Praxis bedeutet das schlichtweg: Du genießt das frische Lifestyle-Branding einer modernen Vertriebs-Community, musst dich abrechnungstechnisch aber strikt an die harten Regeln eines börsennotierten Milliardenkonzerns halten.

  • Vergütungsmodell: Dreistufiger Velocity-Plan (Share, Build, Lead)
  • Führungs-Hürde: Mindestens 4 Building Blocks (2.000 Punkte) monatlich
  • Abrechnungsbasis: Lokaler Commissionable Sales Value (CSV) abzüglich Steuern

Das Abrechnungsfundament hinter PicBe The Beauty Box

Der PicBe Vergütungsplan besitzt keine eigenständige juristische Abrechnungsordnung, sondern nutzt zu 100 % das Velocity-System des börsennotierten Herstellers Nu Skin Enterprises. Wer Produkte aus der Beauty Box vermittelt, agiert rechtlich als selbstständiger Vertriebspartner des Mutterkonzerns und erhält seine Abrechnungen direkt nach dessen offizieller Vergütungsrichtlinie. Diese Konstruktion trennt die operative Team-Marke PicBe sauber von der vertraglichen Auszahlungslogik.

Die drei Ertragssäulen Share, Build und Lead

Nu Skin teilt die Einkommensströme im Velocity-Modell verbindlich in die drei Kernbereiche Share, Build und Lead auf. Die erste Säule Share ermöglicht sofortige Einzelhandelsspannen sowie einen Sharing Bonus von meist 5 % bis 15 % auf persönliche Erstlinien-Bestellungen. Die zweite Säule Build schüttet wöchentliche Teamboni an qualifizierte Führungskräfte aus. Die dritte Säule Lead vergütet schließlich den Aufbau mehrstufiger Führungslinien mit bis zu 5 % bis 10 % Führungsprovision über mehrere Generationen hinweg.

Neue Partner starten formell als Brand Affiliate ohne Gruppenprovisionsanspruch. In dieser Einstiegsphase zählt allein der direkte Weiterverkauf von Produkten an Endkunden. Erst mit dem Einreichen der Qualifikationsabsicht öffnet sich der Zugang zu tieferen Teamebenen. Das gesamte System belohnt somit kontinuierliche Kundenbetreuung, bevor Teamumsätze abrechnungswirksam greifen.

Die Währungseinheiten Sales Volume und CSV

Jedes Produkt im Sortiment besitzt einen festen Punktewert namens Sales Volume (SV) sowie einen geldwerten Commissionable Sales Value (CSV). Das Sales Volume dient als universeller globaler Maßstab zur Qualifikation und Schwellenwertermittlung. Der Commissionable Sales Value bildet hingegen die reale Euro-Berechnungsgrundlage für die prozentualen Provisionsauszahlungen.

Vom Brutto-Verkaufspreis zieht das Unternehmen zunächst die gesetzliche Umsatzsteuer sowie kalkulatorische Anteile für Vorab-Boni ab. Der verbleibende Netto-Betrag definiert den tatsächlichen CSV-Abrechnungswert, der spürbar unter dem Endkundenpreis liegt. Ein typisches Beauty-Gerät mit einem Endkundenpreis von rund 250 Euro brutto generiert beispielsweise rund 200 bis 220 CSV als Provisionsbasis. Wer seine Einnahmen auf Basis des Brutto-Verkaufspreises kalkuliert, unterliegt einem fatalen Rechenfehler.

Ein vollständiger Building Block umfasst exakt 500 Punkte Sales Volume und bildet den unverhandelbaren Grundbaustein für jede wöchentliche Provisionsberechnung im Velocity-System.

Die Qualifikation zum Brand Representative

Der Status Brand Representative markiert die wichtigste Karrierestufe, weil erst dieser Titel wöchentliche Teambonusse von 5 % bis 40 % freischaltet. Ohne diesen Meilenstein verbleibt ein Partner auf reinen Einzelhandelsspannen und einfachen Kundenboni. Das Erreichen dieser Stufe verlangt den kumulierten Nachweis von mindestens 6.000 Punkten innerhalb eines definierten Zeitfensters.

Der Qualifikationsweg über 12 Building Blocks

Vertraglich fordert der Plan den Abschluss von insgesamt 12 Building Blocks innerhalb von maximal sechs aufeinanderfolgenden Kalendermonaten. Das entspricht einem Gesamtvolumen von mindestens 6.000 Punkten Sales Volume in deiner gesamten Kundengruppe. Mindestens 4 dieser 12 Blöcke (2.000 Punkte) müssen zwingend Sharing Blocks sein, die direkt aus deiner persönlichen Erstlinie stammen.

  1. Du registrierst dich als Partner und reichst nach den ersten Verkäufen deine formelle Absichtserklärung online ein.
  2. Du generierst monatlich mindestens 2 Building Blocks (1.000 Punkte), um deine laufende Qualifikation aufrechtzuerhalten.
  3. Sobald dein Zähler die volle Marke von 12 Blöcken erreicht, befördert dich das System zum nächsten wöchentlichen Abrechnungszyklus.

Die monatliche Requalifikation und das Flex-Block-System

Wer den Status Brand Representative erreicht hat, muss diesen Rang in jedem Kalendermonat aktiv bestätigen. Die Erhaltungsanforderung liegt bei mindestens 4 Building Blocks, was exakt 2.000 Gruppenpunkten entspricht. Verfehlt ein Partner dieses Volumen, droht der Verlust des Status und das Zurückfallen auf die Basisebene.

Als vertraglicher Puffer dient das integrierte Konto für sogenannte Flex Blocks, die Fehlbeträge automatisch ausgleichen. Bei Statusantritt erhält jeder Repräsentant ein Startguthaben von 3 Flex Blocks, gefolgt von weiteren Gutschriften bei kontinuierlicher Aktivität. Fehlen am Monatsletzten beispielsweise 500 Punkte, bucht das System automatisch einen Flex Block ein, um den Titel zu retten. Auf ersetzte Flex Blocks schüttet das Unternehmen jedoch keinerlei monetäre Provisionen aus.

Die Staffelung des Building Bonus

Der Building Bonus belohnt das gesamte Umsatzvolumen deiner unmittelbaren Gruppe mit einer steigenden Provisionsskala von 5 % bis 40 %. Die Abrechnung erfolgt nicht linear auf das Gesamtergebnis, sondern blockweise auf jeden einzelnen 500-Punkte-Abschnitt. Je mehr Blöcke deine Gruppe in einem Kalendermonat generiert, desto höher klettert der Provisionssatz für die jeweils nachfolgenden Blöcke.

Die nachfolgende Übersicht zeigt, wie der Plan zusätzliche Leistungen belohnt und warum das Gruppenergebnis den effektiven Verdienst antreibt.

Block-Staffel (je 500 SV)Monatliches GruppenvolumenProvisionssatz auf CSVStatus- & Ertragsfunktion
Block 1 bis 2500 bis 1.000 Punkte5 %⚠ Basissockel unterhalb der Mindesterhaltung
Block 31.001 bis 1.500 Punkte10 %⚠ Annäherungsphase an das Monatsziel
Block 41.501 bis 2.000 Punkte15 %✔ Erhaltungsziel für Brand Representative erreicht
Block 5 bis 72.001 bis 3.500 Punkte20 % bis 30 %✔ Attraktive Gewinnzone mit Verdopplungseffekt
Block 8 bis 153.501 bis 7.500 Punkte35 %✔ Spitzen-Margenbereich für etablierte Teams
Ab Block 16Ab 7.501 Punkte40 %✔ Maximaler Provisionssatz auf jeden weiteren Block

Aus der Praxis kenne ich viele Partner, die diese Staffelung anfangs völlig falsch deuten und glauben, sie bekämen 40 % auf ihren gesamten Monatsumsatz. In Wahrheit kletterst du jeden Monat von Neuem die Treppe hinauf, was diesen Plan extrem dynamisch hält.

Konkrete Modellrechnung eines Monatsabschlusses

Ein nachvollziehbares Muster aus der Praxis verdeutlicht die exakte Abrechnungskette anhand eines Gesamtvolumens von 8 Building Blocks (4.000 Punkte):

  1. Block 1 und 2 generieren bei je 500 CSV und 5 % Satz exakt 50 Euro Provision.
  2. Block 3 steuert bei 500 CSV und 10 % Satz weitere 50 Euro Provision bei.
  3. Block 4 bringt bei 500 CSV und 15 % Satz genau 75 Euro Provision.
  4. Block 5 bis 7 liefern bei je 500 CSV mit Sätzen von 20 %, 25 % und 30 % in Summe 375 Euro Provision.
  5. Block 8 steuert bei 500 CSV und 35 % Satz zusätzliche 175 Euro Provision bei.

Das ergibt bei 4.000 Punkten Gruppenvolumen eine Brutto-Auszahlung von exakt 725 Euro Building Bonus. Zu diesem Betrag addieren sich die separaten Gewinne aus dem Direktverkauf sowie die angefallenen Sharing Boni. Die tatsächlichen Zahlen variieren je nach individuellem CSV-Wert der bestellten Kosmetik- und Pflegeartikel.

Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner starten mit riesiger Motivation, verkaufen fleißig über Social Media und schaffen im ersten Quartal problemlos ihre 4 bis 6 Blöcke pro Monat. Sie freuen sich über die ersten soliden Auszahlungen und wiegen sich in Sicherheit.

Der kritische Knickpunkt kommt meistens dann, wenn zwei engagierte Kundinnen plötzlich selbst Teampartnerinnen werden und ebenfalls die Qualifikation zur Führungskraft abschließen. In diesem Moment lösen sich diese Partner mit ihrem gesamten Volumen aus der eigenen Gruppe heraus. Wer dann nicht parallel neue Endkunden aufgebaut hat, steht am Monatsende plötzlich mit nur 2 eigenen Blöcken da und muss auf Flex Blocks zurückgreifen.

Die logische Konsequenz für dich lautet: Feiere das Wachstum deiner Partner, aber vernachlässige niemals deinen eigenen Kundenstamm. Ein stabiles Fundament aus 10 bis 15 treuen Stammkunden schützt deinen Status vor jedem unerwarteten Strukturwechsel.

Fehlende Eigenaktivität führt bei aufgebrauchten Flex-Guthaben zum unmittelbaren Verlust des Führungsstatus, wodurch sämtliche aufgebauten Gruppenblöcke an die nächste qualifizierte Führungskraft hochwandern.

Führungsboni und die vertraglichen Klippen

Wer andere Partner dabei unterstützt, selbst zum Brand Representative aufzusteigen, qualifiziert sich für den monatlichen Leading Bonus von bis zu 10 %. Auf dieser Führungsebene trennt sich die Gruppe der neuen Führungskraft organisatorisch von deiner Basisgruppe ab. Ab diesem Moment zählt deren Volumen nicht mehr für deine eigenen Building Blocks, sondern wird über Führungsebenen (Generationen G1 bis G6) abgerechnet.

Die Karrierestufen im Überblick

Die vertraglichen Stufen steigen analog zur Anzahl deiner persönlich aufgebauten qualifizierten Führungslinien (Leadership Teams).

  • Brand Partner: 1 qualifizierte Erstlinien-Führungskraft schaltet Generation 1 frei (5 % bis 10 % Leading Bonus).
  • Senior Brand Partner: 2 bis 3 Führungslinien öffnen Vergütungsansprüche auf Generation 2.
  • Executive Brand Partner: 4 Linien schalten Generation 3 frei, erfordern jedoch erste Mindestvolumina in den Beinen.
  • Director-Stufen: Bis zu 6 Generationen Tiefe bei Vorhandensein von definierten Leadership-Teams mit 10.000 bis 40.000 Punkten.

Breakaway-Effekt und Stornofallen

Der größte vertragliche Fallstrick in diesem Modell ist der klassische Breakaway-Effekt des Unilevel-Plans. Sobald ein Partner deiner Downline zum Brand Representative aufsteigt, fällt dessen gesamtes Umsatzvolumen schlagartig aus deiner Building-Block-Berechnung heraus. Wenn du selbst in diesem Monat nicht mindestens 4 eigene Blöcke außerhalb dieser Führungslinie nachweisen kannst, verfällt dein Anspruch auf den Leading Bonus vollständig.

Zusätzlich greift bei Warenrücksendungen innerhalb der gesetzlichen Fristen eine rückwirkende Provisionsbelastung im Folgemonat. Sendet ein Endkunde bestellte Pflegeprodukte oder Geräte innerhalb von 30 Tagen zurück, storniert das System die gutgeschriebenen CSV-Werte. Bei Partnern, die knapp an der 2.000-Punkte-Grenze kratzen, kann ein einzelnes Warenstorno nachträglich das gesamte Monatsergebnis kippen und den Status gefährden. In der Praxis erweisen sich diese Schwellenwerte jedoch als wirksamer betriebswirtschaftlicher Filter, der echte unternehmerische Führung von reinen Mitnahmeeffekten trennt.

Rechtlich agierst du als selbstständiger Gewerbetreibender, weshalb Nu Skin sämtliche Boni ohne Einbehalt von Steuern auszahlt. In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass viele Einsteiger vergessen, von Beginn an Rücklagen für Einkommensteuer und Umsatzsteuer zu bilden. Wer diesen Punkt ignoriert, erlebt bei der ersten Steuerfestsetzung des Finanzamts eine böse Überraschung.

FAQ

Muss ich bei PicBe monatlich eine Mindestbestellung aufgeben?

Nein, es existiert vertraglich keine Verpflichtung zur monatlichen Eigenbestellung oder zum Kauf von Vorratspaketen. Neue Partner können Produkte direkt über ihren personalisierten Empfehlungslink an Endkunden vermitteln, ohne jemals eigene Ware auf Lager zu halten.

Häufig hält sich der Irrtum, dass man ohne monatlichen Paketkauf keine Provisionen erhält. Das Velocity-System wertet jeden Umsatz gleichwertig, unabhängig davon, ob er durch private Eigenbestellungen oder direkte Endkundenbestellungen im Webshop generiert wurde. Wer sich rein auf den Online-Kundenaufbau fokussiert, erfüllt alle Kriterien völlig ohne privaten Wareneinsatz.

Wie oft zahlt das Unternehmen die verdienten Provisionen aus?

Die Auszahlung erfolgt wöchentlich für den Building Bonus sowie monatlich zum 8. Werktag für Führungs- und Restboni. Für wöchentliche Zahlungen teilt das System den Kalendermonat in vier feste Abrechnungsfenster ein.

Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Partner nutzen die wöchentlichen Überweisungen als direkten Motivationsschub für ihre laufende Arbeit. Voraussetzung für die Auszahlung ist das Erreichen des internen Mindestguthabens von meist 10 Euro sowie ein verifiziertes Bankkonto im System. Beträge unterhalb der Auszahlungsgrenze verbleiben sicher auf dem virtuellen Provisionskonto und werden im Folgemonat übertragen.

Was passiert wenn ich in einem Monat keine 4 Building Blocks schaffe?

Das System setzt in diesem Fall automatisch vorhandene Flex Blocks ein, um deinen Führungsstatus ohne Unterbrechung zu sichern. Sind keine Flex-Guthaben mehr auf deinem Konto vorhanden, stuft dich der Plan auf den Status Brand Affiliate zurück.

Bei einem Statusverlust verlierst du temporär den Zugriff auf Gruppenboni und deine Führungslinien wandern virtuell an deine Upline hoch. Über das sogenannte Restart-Verfahren können gefallene Partner den Status innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters jedoch beschleunigt zurückholen. Diese Kulanzregelung schützt engagierte Partner bei vorübergehenden privaten Ausfallzeiten.

Muss ich auf die ausgezahlten Provisionen Umsatzsteuer zahlen?

Ja, sobald du die steuerliche Kleinunternehmergrenze überschreitest, unterliegen alle Provisionsgutschriften der regulären Umsatzsteuerpflicht. Gewerbetreibende müssen ihre Steuernummer im System hinterlegen, damit Abrechnungen mit offiziell ausgewiesener Mehrwertsteuer erfolgen.

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich, dass viele Partner die Kleinunternehmerregelung anfangs falsch anwenden. Liegt dein Gesamtumsatz im Vorjahr unter der gesetzlichen Freigrenze, greift keine Umsatzsteuerpflicht. Sobald deine Teamboni jedoch wachsen, fordert das Finanzamt zwingend die reguläre Besteuerung ein.

Können erworbene Flex Blocks verfallen?

Nein, gesammelte Flex Blocks verfallen nicht, solange du deinen Status als Brand Representative ununterbrochen hältst. Sie bleiben zeitlich unbegrenzt auf deinem Konto gespeichert und stehen für unvorhergesehene Umsatzschwankungen bereit.

Der häufigste Irrtum zu dieser Frage lautet, dass Flex Blocks jährlich neu gekauft oder erneuert werden müssten. Das Unternehmen schreibt dir stattdessen bei jedem jährlichen Statusjubiläum automatisch 3 weitere Flex Blocks gut. Die gesamte Reserve verfällt einzig dann, wenn du deinen Status endgültig verlierst und aus der Führungsebene herausfällst.

Wie viel Prozent verdient man an der Erstlinie?

Auf Verkäufe an direkte Kunden und Erstlinien-Partner zahlt der Plan einen Sharing Bonus von meist 5 % bis 15 % sowie die Handelsspanne. Die genaue Höhe richtet sich nach dem konkret bestellten Produkt und dessen hinterlegter Bonustabelle.

Dieser Bonus entsteht bei jeder Nachbestellung deiner Erstlinienkontakte vollautomatisch. Der Betrag wird unabhängig von deinem eigenen Monatsvolumen berechnet, was Einsteigern von Tag eins an planbare Einnahmen sichert. Erst wenn du größere Gruppenumsätze darüber hinaus monetarisieren willst, greifen die strengeren Kriterien des Building Bonus.

Kann man durch PicBe passives Einkommen erzielen?

Ein echter Hebel entsteht erst dann, wenn du mindestens 4 stabile Brand Representatives in deiner ersten Generation führst. Vor diesem Meilenstein besteht dein Einkommen fast ausschließlich aus aktiver Verkaufs- und Betreuungsarbeit.

Der Begriff passives Einkommen wird in Social-Media-Teams gerne als Selbstläufer dargestellt. Im Velocity-Plan musst du jedoch jeden Monat mindestens 2.000 Gruppenpunkte außerhalb deiner Führungslinien halten, um für Leading Boni qualifiziert zu bleiben. Wahres Hebeleinkommen verlangt daher kontinuierliche Systemarbeit und funktionierende Duplikation im Team.

Die Abrechnungslogik auf den Punkt gebracht

Der PicBe Vergütungsplan ist kein lockeres Influencer-Programm, sondern ein knallhart kalkulierter Unilevel-Stufenplan mit extrem steiler Provisionsprogression. Wer die Mechanismen zwischen Sales Volume, CSV und den blockweisen Provisionssprüngen versteht, kann hier überdurchschnittliche Erträge im Direktvertrieb erzielen. Wer hingegen planlos Produkte postet, ohne die 2.000-Punkte-Erhaltungsgrenze im Blick zu behalten, scheitert an den monatlichen Qualifikationshürden. Nimm dir vor dem Start unbedingt die offizielle Vergütungsrichtlinie des Herstellers vor und prüfe dort eigenhändig den Passus zu den Erhaltungskriterien für Brand Representatives, um deine geschäftliche Basis von Tag eins an auf Fakten zu stellen.

Ein echter Aha-Moment entsteht, wenn du begreifst, dass ein anspruchsvoller Vergütungsplan dein bester Verbündeter ist. Ein Plan mit klaren Leistungshürden schützt dich vor Trittbrettfahrern und stellt sicher, dass am Ende genau die Partner das große Geld verdienen, die echte Werte für Kunden und Teams schaffen.

Network Marketing funktioniert dann am besten, wenn du die Spielregeln bis ins letzte Detail beherrschst und dein Geschäft wie ein echter Profi führst. Triff klare Entscheidungen, setze den Fokus auf solide Kundenbeziehungen und zieh deine Qualifikationen mit voller Power durch!

Rock it!
Dein Willi