Als Chogan Ambassador Platinum verdienst du nicht nur mehr Provision – du aktivierst ein ganzes System aus Boni, Rabatten und Statusvorteilen, das sich deutlich von den unteren Stufen unterscheidet. Wer Platinum erreicht, hat monatlich konstant hohe persönliche Punktzahlen vorzuweisen und profitiert dabei gleichzeitig vom Teamvolumen. Was das konkret in Euro bedeutet – und was hinter den Zahlen wirklich steckt – zeige ich dir hier Schritt für Schritt.
Ich begleite seit Jahren Partner in verschiedenen Network-Marketing-Unternehmen, und Chogan ist dabei eines der am häufigsten diskutierten. Gerade beim Ambassador-Programm sehe ich immer wieder, dass viele Partner die Stufe Platinum zwar anstreben, aber nicht genau wissen, was sie finanziell tatsächlich bedeutet. Das ist kein Zufall – denn das Vergütungssystem besteht aus mehreren Schichten gleichzeitig, und wer nur eine davon kennt, lässt Geld auf dem Tisch liegen.
Was ist der Chogan Ambassador Status?
Das Chogan Ambassador Programm ist ein Treue- und Statusprogramm, das Chogan Group zusätzlich zum regulären Karriereplan eingeführt hat. Es besteht aus drei Stufen: Silver, Gold und Platinum. Jede Stufe erfordert das monatliche Erreichen bestimmter Mindest-Punktschwellen im persönlichen Umsatz.
Der Platinum-Status ist dabei die höchste der drei Ambassador-Stufen. Wer diesen Status hält, zeigt damit: konstante persönliche Aktivität, regelmäßiger Eigenumsatz und Verlässlichkeit über mehrere Monate hinweg.
Wie unterscheidet sich Platinum von Silver und Gold?
| Stufe | Monatliche Mindestpunkte | Badge Points | Exklusive Vorteile |
|---|---|---|---|
| Silver | ab ca. 150 PT/Monat | 1 BP pro Badge | Grundrabatte, Ambassador-Materialien |
| Gold | ab ca. 300 PT/Monat | 2 BP pro Badge | Höhere Rabatte, Loyalty-Geschenke |
| Platinum | ab ca. 500 PT/Monat | 3 BP pro Badge | Maximalrabatte, Premium-Geschenke, exklusive Events |
Diese Tabelle zeigt, wo der eigentliche Unterschied liegt: Platinum liefert die dreifachen Badge Points im Vergleich zu Silver – und genau diese Badge Points entscheiden über weitere Statusvorteile im Halbjahresverlauf.
Das Punktesystem und wie es den Verdienst bestimmt
Bevor die Eurobeträge Sinn ergeben, braucht es das Verständnis des Punktesystems. Bei Chogan gilt: 1 Euro Einkaufspreis entspricht in etwa 0,80 Punkte (PT/PB). Die gesammelten Punkte bestimmen sowohl die Karrierestufe im Hauptplan als auch den Ambassador-Status.
Das bedeutet: Um als Platinum Ambassador die Monatsschwelle von rund 500 PT zu erreichen, tätigt ein Partner persönliche Einkäufe oder Verkäufe im Wert von ca. 625 Euro im Monat zum Einkaufspreis. Das ist die Eintrittskarte in die Platinum-Zone – und von dort öffnen sich die eigentlichen Verdienstschichten.
Was viele falsch rechnen
Hier liegt ein Irrtum, den ich sehr regelmäßig korrigiere, und er kostet Partner echtes Geld an Übersicht.
Viele Partner rechnen beim Ambassador-Status nur die Verkaufsmarge. Sie sehen: Ich verkaufe ein Parfum für 50 Euro, kaufe es für 25 Euro ein, mache also 25 Euro Marge – und damit ist der Verdienst aus ihrer Sicht erklärt. Das stimmt, aber es erfasst nur eine der Einkommensschichten.
Was dabei übersehen wird: Der Ambassador-Status selbst eröffnet Vorteile, die sich monetär niederschlagen. Dazu zählen der höhere Rabatt bei Produkteinkäufen, exklusive Produktpakete zu Sonderkonditionen und die Teilnahme an Incentive-Pools, die Chogan für aktive Top-Partner reserviert. Wer diese Schichten nicht kennt, unterschätzt seinen eigentlichen Return on Investment pro Monat erheblich.
Der Grund für dieses Muster ist simpel: Das Chogan-Vergütungssystem kommuniziert mehrere Mechanismen parallel, und nicht alle davon sind gleich klar dokumentiert. Partner lesen den Hauptvergütungsplan und übersehen das Ambassador-Regelwerk, das separat gilt.
Was das für dich konkret bedeutet: Rechne immer alle drei Schichten durch – Verkaufsmarge, Ambassador-Rabatt auf Eigenbestellungen und Teamprovisionen. Nur diese Gesamtrechnung zeigt den wahren Verdienst.
Die drei Einkommensschichten auf Platinum-Niveau
Schicht 1: Verkaufsmarge
Chogan arbeitet mit einer Handelsspanne von bis zu 50 % auf den Verkaufspreis. Als Platinum Ambassador kaufst du Produkte zum Einkaufspreis und verkaufst zum empfohlenen Endverbraucherpreis. Bei einem Parfum mit einem Verkaufspreis von 40 bis 60 Euro entstehen dabei Margen von 20 bis 30 Euro pro Flasche.
Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Ein aktiver Partner mit 20 bis 30 Produktverkäufen im Monat erzielt allein über die Direktmarge zwischen 400 und 900 Euro monatlich – je nach Produktmix und Kundenstamm. Diese Zahlen variieren je nach persönlicher Aktivität und Produktauswahl, daher gilt: Sie zeigen eine Orientierung, keine Garantie.
Schicht 2: Teamprovisionen aus dem Karriereplan
Parallel zum Ambassador-Status läuft der reguläre Chogan-Karriereplan. Dieser vergütet das Gesamtvolumen des aufgebauten Teams durch prozentuale Provisionen, die mit steigender Karrierestufe zunehmen.
| Karrierestufe | Punktevolumen (ca.) | Provision auf Teamvolumen |
|---|---|---|
| Partner | ab 500 PT | 4 % |
| Junior Leader | ab 1.500 PT | 8 % |
| Senior Leader | ab 3.500 PT | 12 % |
| Team Leader | ab 7.000 PT | bis 16 % |
| Amethyst | ab 15.000 PT | bis ca. 18 % |
| Diamond | ab 25.000 PT | bis ca. 22 % |
| Manager | ab 50.000 PT | bis ca. 26 % |
| President | ab 100.000 PT | bis ca. 30 % |
Diese Tabelle bildet den Hauptvergütungsplan ab. Wichtig dabei: Ambassador Platinum und Karrierestufe sind zwei getrennte Systeme, die parallel laufen. Ein Platinum Ambassador kann sich gleichzeitig auf jeder Karrierestufe befinden – von Junior Leader bis President und darüber hinaus.
Zwei Systeme. Eine Rechnung.
Nach über 16 Jahren in dieser Branche ist mir eines glasklar: Der größte Rechenfehler, den Partner machen, ist das Verwechseln von zwei parallelen Systemen.
Bei Chogan gibt es den Ambassador-Status auf der einen Seite – und den regulären Karriereplan auf der anderen. Beide laufen gleichzeitig. Beide zahlen gleichzeitig. Aber beide haben unterschiedliche Voraussetzungen, unterschiedliche Mechanismen und unterschiedliche Auszahlungslogiken.
Ich sehe in meiner Arbeit immer wieder, dass Partner den Ambassador-Status als eine Art Belohnung betrachten – als Auszeichnung ohne eigene Einkommensrelevanz. Das ist falsch. Der Ambassador-Status erhöht den Rabatt auf persönliche Bestellungen, verbessert also den Einkaufspreis, was die Marge auf jeden Verkauf direkt erhöht. Das ist kein symbolischer Effekt – das ist bares Geld pro Produkteinheit.
Ein konkretes Beispiel aus der Praxis: Wer monatlich Produkte im Wert von 625 Euro Einkaufspreis bestellt und durch den Platinum-Rabatt 15 % günstiger einkauft, spart pro Monat rund 93 Euro allein durch den Statusrabatt. Auf zwölf Monate gerechnet ergibt das über 1.100 Euro – ohne einen einzigen zusätzlichen Verkauf.
Was das für dich bedeutet: Rechne nicht nur, was du verdienst. Rechne auch, was du durch den Status einsparst. Der wahre Verdienst als Platinum Ambassador ergibt sich aus beiden Seiten zusammen.
Schicht 3: Ambassador-Rabatte und Sachleistungen
Als Platinum Ambassador profitierst du von 15 % Rabatt auf Chogan-Eventtickets und erhältst laut dem offiziellen Ambassador-Programm exklusive Sachleistungen in Form von Loyalty-Boxen. Diese Boxen enthalten Produktpakete und Merchandise, die Chogan bei bestimmten Meilensteinen an aktive Platinum-Partner aussendet.
Dazu kommen Badge Points. Jeder Monat, in dem du Platinum-Status hältst, generiert 3 Badge Points (BP). Diese Badge Points akkumulieren sich über einen Sechs-Monats-Zeitraum. Die Gesamtsumme der Badge Points innerhalb dieses Zeitfensters bestimmt, ob und welche Sondervergütungen oder Statusboni aktiviert werden.
Was bleibt netto übrig?
Diese Frage stellen viele – und die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab. Grundsätzlich gilt: Chogan-Einkünfte aus dem Direktvertrieb sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz als selbstständige Tätigkeit zu versteuern. Das bedeutet, Einnahmen aus Verkaufsmargen und Teamprovisionen fließen in die Einkommensteuererklärung ein.
Produkteinkäufe für den Weiterverkauf lassen sich als Betriebsausgaben absetzen, sofern eine ordentliche Buchführung vorliegt. Wer als Chogan-Partner gewerblich tätig ist, sollte frühzeitig eine Steuerberatung einbeziehen, da die Abgrenzung zwischen privater Nutzung und betrieblichem Einkauf klar dokumentiert sein muss. In meiner Begleitung von Partnern sehe ich immer wieder, dass gerade dieser Punkt – die steuerliche Dokumentation von Eigenverbrauch versus Verkaufsware – am häufigsten übersehen wird. Das lässt sich mit einer simplen Lagerliste und klarer Trennung der Konten lösen.
Was erfolgreiche Platinum-Partner anders machen
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern beobachte ich ein klares Muster, das Platinum-Partner von denen unterscheidet, die monatelang auf dieser Stufe festsitzen.
Der Unterschied liegt nicht im Fleiß. Beide Gruppen arbeiten. Der Unterschied liegt darin, wie bewusst das Punktemanagement betrieben wird. Platinum erfordert konstant rund 500 PT pro Monat an persönlichen Punkten. Wer das nur durch Eigenbestellungen erreicht, zahlt monatlich ca. 625 Euro aus eigener Tasche – ohne Garantie, diese Produkte zu verkaufen.
Erfolgreiche Platinum-Partner hingegen managen ihren Kundenstamm so, dass die Kundenumsätze direkt in die eigene Punktzählung einfließen. Das ist der entscheidende Hebel: Nicht der Partner selbst kauft die 500 PT – sondern seine Kunden kaufen, und die Punkte laufen auf seinem Konto.
Wer drei bis fünf aktive Stammkunden mit regelmäßigen Bestellungen aufgebaut hat, erreicht Platinum häufig ohne nennenswerten Eigenaufwand an Einkaufsbudget. Das ist der Unterschied zwischen Platinum als Kostenstelle und Platinum als echter Einkommensschicht.
Die praktische Konsequenz: Bevor du monatlich 625 Euro aus eigener Tasche investierst, um den Status zu halten, zähle die Punkte deiner aktiven Kunden. Oft fehlen nur 100 bis 150 PT – und die erreicht ein einziger Stammkunde mit einer normalen Monatsbestellung.
Welche Gesamtbeträge sind realistisch?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten – aber sie lässt sich mit konkreten Szenarien illustrieren. Die folgenden Beispielrechnungen zeigen typische Muster, die ich in der Praxis beobachtet habe. Die tatsächlichen Zahlen variieren je nach Produktwahl, Teamgröße und persönlichem Engagement.
Szenario: Platinum Ambassador mit kleinem Team
Ein Muster, das ich ähnlich schon viele Male begleitet habe: Ein Partner auf Platinum-Niveau mit 15 bis 20 Direktverkäufen im Monat und einem kleinen Team von fünf bis zehn aktiven Partnern auf Junior-Leader-Niveau.
- Direktmarge: ca. 300 bis 450 Euro
- Teamprovision (8 % auf ca. 3.000 PT Teamvolumen): ca. 240 Euro
- Ambassador-Ersparnis durch 15 % Rabatt: ca. 90 Euro
- Gesamtertrag: ca. 630 bis 780 Euro monatlich
Szenario: Platinum Ambassador mit etabliertem Team
Ein anderes Muster aus der Praxis – Partner auf Platinum mit gleichzeitig starker Karrierestufe (z. B. Diamond oder Manager), aktivem Teamvolumen und konstantem Kundenstamm:
- Direktmarge: ca. 500 bis 700 Euro
- Teamprovision (22–26 % auf 30.000–50.000 PT Teamvolumen): ca. 2.400 bis 4.000 Euro
- Ambassador-Boni und Sachleistungen: je nach Halbjahres-Badge-Akkumulation variabel
- Gesamtertrag: ca. 3.000 bis 5.000 Euro monatlich (Beispielrechnung – Abweichungen je nach Aktivität)
Auch hier gilt: Diese Zahlen zeigen ein Muster, keine Garantie. Wer diese Zahlen ohne eigene Recherche des aktuellen Vergütungsplans als feste Versprechen versteht, liegt falsch.
Was Konstanz auf Platinum-Niveau wirklich bewirkt
Was bei Partnern passiert, die den Platinum-Status konsequent über sechs und mehr Monate halten, zeigt sich deutlich gegenüber jenen, die monatlich zwischen Stufen wechseln.
Die Badge-Point-Akkumulation ist zeitbasiert. Wer drei Monate Platinum, dann zwei Monate Gold und wieder einen Monat Platinum hält, sammelt in sechs Monaten: 3 + 2 + 2 + 2 + 3 = 12 Badge Points. Wer dagegen konstant Platinum hält: 3 × 6 = 18 Badge Points. Der Unterschied von 6 Badge Points löst in manchen Halbjahres-Zeitfenstern zusätzliche Statusboni aus – und dieser Unterschied entsteht nicht durch höhere Leistung, sondern durch Konstanz.
Das zeigt sich auch in einem anderen Bereich: Kundenbindung. Platinum-Partner, die ich über längere Zeiträume begleite, bauen ihren Stammkundenkreis messbar stabiler auf. Der Grund ist oft, dass die Motivation, den Status zu halten, die Regelmäßigkeit im Kundenkontakt erhöht – nicht durch Druck, sondern durch den eigenen finanziellen Anreiz.
Was das für dich bedeutet: Der Platinum-Status ist kein Monatsziel. Er ist ein Halbjahresspiel. Wer das versteht und seine Kundenpflege danach ausrichtet, nutzt das Ambassador-Programm wirklich vollständig aus – anstatt jeden Monat von vorne zu starten.
Gibt es ein Mindestvolumen für den Platinum-Erhalt?
Ja. Der Platinum-Status erfordert das monatliche Erreichen der Mindestpunktschwelle – laut verfügbaren Angaben rund 500 PT persönliches Monatsvolumen. Diese Punkte müssen jeden Monat neu erreicht werden. Der Status verlängert sich nicht automatisch.
Wird die Schwelle in einem Monat nicht erreicht, rutscht der Partner auf Gold oder Silver zurück – je nach erreichter Punktzahl. Das hat direkte Auswirkungen auf den Rabatt, die Badge Points dieses Monats und damit auf die Halbjahresbilanz.
Wie sich der Blick auf Platinum über Zeit verändert
Wer zum ersten Mal von 500 PT Mindestvolumen hört, denkt meist: Das ist viel. Zu viel vielleicht.
Ich kenne diesen Gedanken gut – nicht nur, weil ich ihn früher selbst hatte, sondern weil er mir täglich in der Arbeit mit Partnern begegnet. Anfangs wirkt Platinum wie eine Zahl, die man durch eigene Bestellungen befüllen muss. Und mit diesem Bild ist es tatsächlich anstrengend, denn 500 PT entsprechen rund 625 Euro Eigenbestellungen pro Monat.
Der Perspektivwechsel kommt dann, wenn Partner verstehen, dass Kundenpunkte auf ihre Punktzählung einzahlen. Sobald drei bis fünf treue Stammkunden im System aktiv sind, verschiebt sich die persönliche Belastung drastisch. Plötzlich liegt die eigene Punktzahl schon bei 300 bis 400 PT, bevor der Partner selbst einen Euro ausgibt.
Noch ein Jahr später sieht dieses Bild oft völlig anders aus: Platinum-Status hält sich fast automatisch, weil der Kundenstamm ihn trägt. Was früher nach hartem monatlichem Kampf aussah, läuft dann im Hintergrund – und der Partner konzentriert sich auf den Aufbau neuer Ebenen im Karriereplan.
Das ist der Wandel, den ich am häufigsten beobachte: von Platinum als Belastung zu Platinum als Fundament.
FAQ
Wie viel verdient man als Chogan Ambassador Platinum im Monat?
Das hängt von Teamgröße, persönlichem Umsatz und Karrierestufe ab. Wer nur mit Direktvertrieb arbeitet, erzielt Margen zwischen 300 und 700 Euro. Mit aktivem Team kommen Provisionen hinzu, die je nach Karrierestufe mehrere Tausend Euro erreichen können.
Das Ambassador-Programm selbst zahlt keine feste monatliche Provision – es verbessert die Einkommensbedingungen durch Rabatte, Badge Points und Sachleistungen. Die eigentliche Einkommenshöhe entsteht durch die Kombination aus Direktmarge, Teamprovision und den Ambassador-Vorteilen. Wer alle drei Schichten aktiv nutzt, sieht einen spürbar höheren Netto-Return als jemand, der nur eine davon berücksichtigt.
Was sind die Voraussetzungen für Platinum bei Chogan?
Platinum erfordert monatlich mindestens rund 500 persönliche Punkte (PT). Da 1 Euro Einkaufspreis in etwa 0,80 Punkte ergibt, entspricht das ca. 625 Euro persönlichem Monatsumsatz.
Dieser Wert muss jeden Monat neu erreicht werden, da der Status nicht automatisch fortläuft. Wichtig dabei: Kundenpunkte zählen in vielen Konfigurationen auf die persönliche Punktzählung des Partners ein – das bedeutet, ein aktiver Kundenstamm kann die Eigenbestellungslast deutlich reduzieren. Die genauen Anrechnungsregeln stehen im aktuellen Chogan-Vergütungsplan, den Chogan regelmäßig aktualisiert.
Was sind Badge Points und wozu braucht man sie?
Badge Points (BP) entstehen durch das monatliche Erreichen des Ambassador-Status. Silver liefert 1 BP, Gold 2 BP und Platinum 3 BP pro Monat.
Die Badge Points akkumulieren sich über einen Sechs-Monats-Zeitraum. Die Gesamtsumme entscheidet darüber, welche Sondervorteile, Statusboni oder Incentives ein Partner im nächsten Zyklus aktiviert. Wer konstant auf Platinum bleibt, sammelt in sechs Monaten maximal 18 Badge Points – das ist die Höchstpunktzahl, die ein Single-Account-Partner in diesem System erreichen kann. In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich immer wieder dasselbe: Die meisten Partner wissen, dass es Badge Points gibt – aber nicht, was sie konkret auslösen. Das lässt sich durch einen Blick in die offizielle Chogan-FAQ zu diesem Programm schnell klären.
Wie unterscheidet sich Ambassador Platinum vom Karriereplan?
Das sind zwei völlig getrennte Systeme. Der Karriereplan (von Partner bis President und darüber) basiert auf dem kumulierten Team- und Gruppenvolumen und bestimmt die prozentualen Teamprovisionen. Der Ambassador-Status basiert ausschließlich auf dem persönlichen Monatsvolumen und bestimmt Rabatte, Badge Points und Sachleistungen.
Beide Systeme laufen gleichzeitig. Ein Partner kann gleichzeitig President im Karriereplan und Platinum Ambassador sein – oder auch Junior Leader und Platinum. Die Stufen sind unabhängig voneinander und sprechen unterschiedliche Einkommensquellen an.
Kann man als Platinum Ambassador wirklich ein Vollzeiteinkommen erzielen?
Ja – aber nicht allein durch den Ambassador-Status. Der Platinum-Status ist ein Multiplikator, kein eigenständiges Einkommensmodell.
Vollzeiteinkommen entstehen bei Chogan durch das Teamvolumen im Karriereplan. Wer auf Karrierestufen wie Diamond, Manager oder President arbeitet und gleichzeitig Platinum-Status hält, kombiniert Teamprovision und Ambassador-Vorteile. Erst diese Kombination erzeugt Einkommensniveaus, die ein Vollzeiteinkommen erreichen oder übersteigen. Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass kein Statuslevel allein ausreicht – es ist immer die Summe der aktiven Einkommensschichten, die den Unterschied macht.
Welchen Rabatt bekommt man als Platinum Ambassador?
Platinum Ambassador erhalten laut den verfügbaren Angaben von Chogan 15 % Rabatt auf Eventtickets, darunter das jährliche EuroEvent von Chogan.
Daneben profitiert Platinum von erhöhten Einkaufsrabatten auf Produktbestellungen im Vergleich zu Silver und Gold. Der genaue Rabattsatz auf Produktbestellungen variiert je nach Programm-Update von Chogan – der aktuell gültige Wert steht im offiziellen Ambassador-Regelwerk auf der Chogan-Webseite. Generell gilt: Je höher der Statuslevel, desto günstiger der persönliche Einkaufspreis, was die Marge auf jeden Verkauf direkt erhöht.
Was passiert, wenn man einen Monat die Platinum-Schwelle nicht erreicht?
Der Status fällt auf die nächste erreichbare Stufe zurück – Gold oder Silver, je nach tatsächlich erreichter Punktzahl. In diesem Monat entstehen dann entsprechend weniger Badge Points.
Das hat keine dauerhaften Konsequenzen für die Karrierestufe im Hauptplan, beeinflusst aber die Badge-Point-Bilanz des laufenden Sechs-Monats-Fensters. Wer beispielsweise in Monat vier eines Sechs-Monats-Zyklus auf Gold zurückfällt, verliert in diesem Monat 1 Badge Point im Vergleich zu einem durchgehenden Platinum-Status. Das ist kein Drama – aber es zeigt, warum Konstanz im Ambassador-Programm finanziell besser abschneidet als das monatliche Schwanken zwischen Stufen.
Zählen Kundenpunkte zum persönlichen Platinum-Volumen?
In weiten Teilen des Chogan-Vergütungssystems fließen Kundenbestellungen, die über den persönlichen Account des Beraters laufen, in die persönliche Punktzählung ein. Das ist einer der wichtigsten Hebel für Platinum.
Ein aktiver Trainer-Beobachtung-Aspekt dabei: Berater, die ihren Kundenstamm aktiv digital begleiten, erreichen Platinum oft ohne nennenswerte Eigenbestellungen – weil die Kundenaktivität ausreicht, um die 500-PT-Schwelle zu überschreiten. Die genaue technische Anrechnung hängt vom jeweiligen Account-Setup ab und sollte direkt mit dem persönlichen Upline-Leader oder dem Chogan-Support abgeklärt werden.
Was bekommt man in einer Chogan Loyalty Box als Platinum?
Platinum-Partner erhalten von Chogan nach bestimmten Meilensteinen sogenannte Loyalty Boxes. Diese enthalten Produktpakete, Merchandise und exklusive Artikel, die regulär nicht im Shopangebot stehen.
Konkrete Beispiele aus der Community zeigen Inhalte wie ein hochwertiges Notizbuch und Schreibset sowie ausgewählte Parfum-Produkte. Der genaue Inhalt variiert je nach Aktion und Zeitraum. Diese Sachleistungen sind kein fester monatlicher Bonus, sondern an das Erreichen von Meilensteinen im Ambassador-Programm geknüpft.
Ist der Chogan Vergütungsplan öffentlich einsehbar?
Den vollständigen Chogan-Vergütungsplan mit allen aktuellen Prozentwerten, Karrierestufen und Ambassador-Regelungen stellt Chogan Group über die offizielle Website zur Verfügung. Zusätzlich existieren landesspezifische Versionen, da die Vergütungsstruktur je nach Markt leicht variiert.
Wer konkrete Prozentwerte für die eigene Planung benötigt, findet den aktuellsten Stand direkt auf chogangroupspa.com oder über den eigenen Sponsor/Upline-Partner, der Zugang zum aktuellen Karriereplan-Dokument hat. Ältere Versionen, die im Netz kursieren, bilden teils nicht mehr die aktuelle Struktur ab – daher immer die Originalquelle nutzen.
Was Platinum wirklich bedeutet
Der Platinum-Status bei Chogan ist kein Titel. Er ist ein finanzielles Instrument mit drei Einkommensschichten gleichzeitig – und wer alle drei kennt und nutzt, sieht einen völlig anderen Return als jemand, der nur die Verkaufsmarge rechnet.
Ich finde es bemerkenswert, wie oft Verdienst mit Umsatz verwechselt wird. Hoher Umsatz bedeutet nicht automatisch hoher Verdienst – aber ein gut genutzter Platinum-Status erhöht beides gleichzeitig: den Ertrag pro Produkteinheit und die monatliche Provision aus dem Team. Das ist eine Hebelkombination, die in diesem System selten so klar erklärt wird.
Network Marketing funktioniert dann am besten, wenn du die Mechanismen hinter dem Vergütungsplan wirklich durchdringst. Nicht um sie auswendig zu kennen, sondern um deine eigenen Entscheidungen – welche Produkte du führst, wie du deinen Kundenstamm aufbaust, wie du Platinum konstant hältst – bewusst und mit Klarheit zu treffen. Wer das tut, spielt das Spiel. Wer es nicht tut, wird vom Spiel gespielt.
Rock it!
Dein Willi