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Die Ringana Verdienst Tabelle: 7 versteckte „Probleme“, die keine sind

Die Ringana Verdienst Tabelle zeigt auf den ersten Blick Zahlen, die Fragen aufwerfen. Punkte statt Euro, Zielstufen statt klarer Gehaltsangaben, Prozentsätze die sich nicht direkt addieren lassen. Wer genau hinschaut, erkennt aber: Hinter jedem dieser scheinbaren Fragezeichen steckt eine klare, logische Mechanik.

Ich analysiere seit Jahren Vergütungspläne im Network Marketing, denn dieser Bereich ist oft der Grund, warum Partner gar nicht erst starten – oder zu früh aufhören. Beim Ringana Vergütungsplan sehe ich das besonders deutlich. Die Tabellen wirken auf den ersten Blick komplex. Dabei sind sie, sobald man die Grundlogik einmal durchdrungen hat, unter den transparentesten im deutschsprachigen Raum.

Was die Verdienst Tabelle überhaupt zeigt

Bevor wir zu den 7 Punkten kommen, braucht es eine kurze Einordnung.

Der offizielle Name des Ringana Vergütungsplans lautet Target Plan – auf Deutsch: Zielplan. Er gliedert sich in 10 Zielstufen, die jeweils an Mindest-Kundenumsatz und optionalen Teamumsatz geknüpft sind. Zwei Einkommensquellen laufen dabei parallel:

  1. Kundenumsatzprovision – direkt auf deinen eigenen Umsatz mit Endkunden
  2. Teamumsatzprovision – auf die Umsätze deiner Partner und deren Teams, gestaffelt nach Generationen (Ebenen)

Zusätzlich gibt es ab Zielstufe 10 einen Wachstumsbonus von 5 %. Die Grundstruktur ist also überschaubar. Trotzdem entstehen beim Lesen der Verdienst Tabelle immer wieder dieselben Missverständnisse.

Die offiziellen Verdienst-Richtwerte laut Zielplan

Ringana veröffentlicht im Zielplan offizielle Nettoverdienst-Richtwerte pro Monat. Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Partner sehen diese Tabelle, zweifeln sofort an den hohen Zahlen – und lesen dabei nicht, dass es sich um Maximalwerte handelt, die bei konsequentem Kundenumsatz UND Teamaufbau erreichbar sind.

ZielstufeMax. Monatsverdienst (Richtwert)
1bis 2.000 €
2bis 5.300 €
3bis 11.500 €
4bis 20.000 €
5mehr als 18.000 €
6mehr als 25.000 €
7mehr als 45.000 €
8mehr als 75.000 €
9mehr als 120.000 €
10mehr als 160.000 €

Diese Zahlen stammen direkt aus dem offiziellen Ringana Zielplan und stellen Richtwerte dar – die tatsächliche Höhe variiert je nach individuellem Kundenumsatz, Teamstruktur und Aktivität.

„Problem“ 1: Die Tabelle zeigt Punkte, keine Euro

Das ist der häufigste erste Stolperstein. Du siehst Punkte, rechnest nicht weiter – und verlierst den Überblick.

Ringana rechnet intern mit Punkten, weil der Vergütungsplan international gilt. Damit Währungsschwankungen keine Rolle spielen, legt Ringana einen Punktefaktor fest. Für den deutschsprachigen Raum liegt dieser aktuell bei 1,272.

Das bedeutet konkret: 1.000 Punkte Kundenumsatz entsprechen 1.272 € Bruttowarenwert. Deine Provision berechnet sich dann auf Basis dieser Punkte. Die Umrechnung ergibt sich also automatisch, sobald du den Faktor kennst.

Wie die Punkteumrechnung in der Praxis aussieht

Ein Beispielrechnung, die ich so schon viele Male durchgegangen bin: Ein Partner erzielt 1.000 Punkte Kundenumsatz. Bei 39 % Provision in Zielstufe 3 ergibt das 390 Punkte x 1,272 = 496,08 € Provision. Das ist kein Fehler im System. Das ist die Systematik.

Der wichtige Hinweis dabei: Nicht der gesamte Produktpreis entspricht Punkten eins zu eins. Ringana weist für jedes Produkt den Punktewert aus. Dieser liegt in der Regel etwas unter dem Verkaufspreis, weil Versand und MwSt. herausgerechnet werden.

„Problem“ 2: Warum die Provision nicht 39 % des Verkaufspreises ergibt

Stimmt. Du siehst 39 % in der Tabelle – und rechnest auf den Bruttopreis. Das Ergebnis entspricht aber nicht dem, was auf deinem Konto landet. Das verwirrt viele.

Die Provision berechnet sich NICHT auf den Endverbraucherpreis inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Sie berechnet sich auf den Punktewert des Produkts, multipliziert mit dem Punktefaktor. Konkret: 39 % auf 695 Punkte (statt auf 1.000 € Bruttoverkauf) ergibt eine andere Zahl als 39 % direkt auf 1.000 €.

Das ist der Irrtum, den ich in Gesprächen am häufigsten korrigiere. Fast alle Partner sehen den Provisionssatz und multiplizieren ihn direkt mit dem Endkundenpreis. Dann kommt eine Zahl raus, die höher ist als das, was Ringana später auszahlt – und die Reaktion ist sofort: „Das stimmt doch nicht!“

Stimmt es aber. Nur die Rechengrundlage ist eine andere. Die Provision fußt auf dem Punktewert, nicht auf dem Bruttopreis. Der Unterschied entsteht durch Mehrwertsteuer, Versandanteile und die Ringana-interne Punktebewertung.

Wenn ich Partnern erkläre, dass diese Rechnung nicht gegen sie arbeitet, sondern einfach die internationale Vereinheitlichung des Abrechnungssystems ist, fällt sofort der Groschen. Der tatsächliche Provisionssatz am Ende liegt meistens zwischen 24 % und 28 % des Endkundenpreises – je nach Produkt und Kategorie.

Was das für dich bedeutet: Rechne immer mit dem Punktewert des jeweiligen Produkts, nicht mit dem Preis im Shop. Ringana stellt diese Werte in der Partnerplattform klar aus. Also nachschauen, einmal verstehen – und danach kein Fragezeichen mehr.

„Problem“ 3: Die Anforderungen für Zielstufen klingen hoch

110 Punkte Mindest-Kundenumsatz für Zielstufe 1. 385 Punkte für Zielstufe 2. Das klingt nach viel. Ist es aber nicht, wenn du weißt, was dahintersteckt.

Ein Punkt entspricht ungefähr 1,272 €. Zielstufe 1 beginnt also bei einem Kundenumsatz von rund 140 €. Das entspricht zwei bis drei Stammkunden, die regelmäßig bestellen. Zielstufe 2 setzt entweder 385 Punkte eigenen Kundenumsatz voraus – oder alternativ 220 Punkte eigenen Umsatz plus 1.000 Punkte Teamumsatz.

Zwei Wege zur Zielstufe 2

Dieser alternative Zugangweg ist einer der klügsten Mechanismen im Plan. Wer sich stärker auf Teamaufbau konzentriert, muss nicht zwingend 385 Punkte eigenen Umsatz bringen. 220 Punkte reichen, sofern das Team entsprechend Volumen aufbaut. Das gibt unterschiedlichen Partnertypen – dem Kunden-fokussierten und dem Team-fokussierten – je einen eigenen Weg.

Weg zur Zielstufe 2Eigener KundenumsatzTeamumsatz
Weg A (Kundenfokus)385 Punkte
Weg B (Teamfokus)220 Punkte1.000 Punkte

„Problem“ 4: Teamprovisionen klingen nach wenig

1 % auf die erste Generation. 8 % auf eine andere. Was bringt das überhaupt? Diese Frage taucht regelmäßig auf – und die Antwort liegt im Volumen, nicht im Satz.

Nach 16 Jahren in dieser Branche weiß ich: Die meisten Partner unterschätzen systematisch, was Teamprovision bei Volumen bedeutet. Sie sehen 1 % und denken an Kleingeld. Dabei liefert 1 % auf 100.000 € Teamumsatz eine Provision von 1.000 € – ohne eigene Aktion.

Der Denkfehler ist immer derselbe. Partner bewerten den Satz, nicht das Volumen. Aber Teamprovision funktioniert multiplikativ: Viele Partner mit moderatem Umsatz ergeben zusammen ein Volumen, das sich gewaltig summiert.

Ein Beispiel, das ich so schon viele Male durchgerechnet habe: 10 aktive Partner in der ersten Generation, jeder mit 300 Punkten monatlichem Kundenumsatz, ergibt 3.000 Punkte Teamumsatz. Bei 8 % Provision auf Ebene 1 (Zielstufe 2) macht das 240 Punkte – umgerechnet rund 305 €. Monatlich. Zusätzlich zur eigenen Kundenprovision.

Füge jetzt weitere Ebenen hinzu, die sich im Team aufbauen, und der Multiplikatoreffekt zeigt sein volles Potenzial. Ab Zielstufe 10 verdienst du auf bis zu 9 Generationen. Das ist der Unterschied zwischen Selbstständigkeit und einem echten Netzwerk.

Für dich als Partner gilt deshalb: Betrachte die Teamprovisionssätze nie isoliert. Betrachte sie immer in Verbindung mit dem Teamvolumen, das sich bei 10, 20, 50 aktiven Partnern ergibt.

„Problem“ 5: Der Wachstumsbonus taucht spät auf

Erst in Zielstufe 10 gibt es den Wachstumsbonus von 5 %. Das klingt nach einem Detail, das erst in weiter Ferne relevant wird.

Stimmt. Und das ist kein Fehler im System, sondern Absicht. Der Wachstumsbonus in Zielstufe 10 setzt voraus, dass du und dein Team aktiv neue Partner einschreibst. Er belohnt also konsequentes Wachstum auf dem höchsten Niveau. Ringana berechnet diesen Bonus auf das Neupartnervolumen – mindestens 500 Punkte müssen dabei von neu eingeschriebenen Partnern kommen.

Was der Wachstumsbonus konkret bedeutet

Bei einem Teamvolumen, das Zielstufe 10 entspricht (über 160.000 € Monatsumsatz), ergibt 5 % Wachstumsbonus auf das Neupartnervolumen eine substanzielle Zusatzzahlung. Das ist kein symbolischer Prozentsatz. Auf diesem Niveau bewegen sich monatliche Zusatzeinkommen im vierstelligen bis niedrig-fünfstelligen Bereich – zusätzlich zu allen anderen Provisionen.

„Problem“ 6: Die Tabelle erklärt nicht, warum manche Partner wenig verdienen

Du siehst die Tabelle, siehst die Zahlen – und fragst dich: Warum ist nicht jeder Ringana Partner reich?

Ganz einfach. Weil die Tabelle Maximalwerte zeigt, keine Durchschnittswerte. Sie zeigt, was möglich ist, wenn Kundenumsatz UND Teamumsatz gleichzeitig aktiv sind. Wer nur sporadisch verkauft oder kein Team aufbaut, bleibt logischerweise in den unteren Bereichen der Tabelle.

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern fällt mir auf, wie oft die Verdienst Tabelle als Versprechen gelesen wird – statt als Möglichkeitsraum. Der Zielplan zeigt Richtwerte für aktive Partner, die konsequent Kunden aufbauen. Nicht für jemanden, der einmal im Monat bestellt und gelegentlich eine Empfehlung ausspricht.

Dieser Unterschied klingt trivial. Ist er aber nicht. Denn wer die Tabelle als festes Versprechen liest, ist irgendwann enttäuscht – obwohl das System korrekt funktioniert hat. Es hat nur geliefert, was man reingesteckt hat.

Was mir dabei auffällt: Partner, die die Tabelle als Orientierung nutzen und sich fragen „Was brauche ich, um nächsten Monat Zielstufe 2 zu erreichen?“, kommen voran. Sie nutzen die Tabelle als Steuerungsinstrument. Das ist genau der richtige Umgang mit ihr.

Der Zielplan ist kein Vertrag. Er ist ein Kompass. Du bestimmst die Richtung – durch deinen Kundenumsatz und durch deinen Teamaufbau. Die Tabelle zeigt dir, wo du ankommst, wenn du gehst.

„Problem“ 7: Die Zielstufen-Anforderungen wirken wie eine Bürokratie

Du bist in Zielstufe 3. Im nächsten Monat fällst du mit dem Umsatz leicht zurück. Bist du dann wieder in Zielstufe 1?

Nein. Zielstufen bei Ringana gelten monatlich – aber nicht als dauerhafter Absturz. Die Einstufung erfolgt monatlich auf Basis des erzielten Umsatzes. Das heißt: Ein schwächerer Monat bedeutet eine niedrigere Provision in diesem Monat. Es bedeutet aber keinen Verlust von aufgebauten Strukturen, Kundenbeziehungen oder Partnern im Team.

Was monatliche Einstufung konkret bedeutet

Das klingt nach Instabilität. In der Praxis schützt dieses System aber eher, als dass es schadet. Weil du in jedem Monat neu qualifiziert wirst, gibt es keine „Schlafmodus-Provisionen“ – aber auch keine dauerhaften Strafen. Wer in einem Monat weniger aktiv ist, bekommt einfach die Provision, die zum Umsatz dieses Monats passt. Im Folgemonat startet das System wieder sauber.

Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner geraten im dritten oder vierten Monat in einen Aktivitätsdip. Der Kundenumsatz bricht ein, die Provision sinkt. Die erste Reaktion ist oft Frustration, manchmal sogar der Gedanke an Aufhören. Dabei zeigt genau dieser Moment, wie robust das System ist – denn sobald im nächsten Monat wieder Umsatz reinkommt, greift die höhere Zielstufe sofort wieder.

Das ist ein klarer Vorteil gegenüber Systemen, die Qualifikation nur einmal pro Quartal oder Jahr messen. Die monatliche Einstufung gibt dir ein sehr direktes Feedback: mehr Umsatz = höhere Provision, weniger Umsatz = niedrigere Provision. Das ist kein Bürokratismus. Das ist Ehrlichkeit.

Wer diesen Rhythmus einmal versteht, nutzt ihn als Motivationssystem. Im Monatsrhythmus zu denken, konkrete Umsatzziele pro Monat zu planen und die Zielstufe als Messmarke zu nutzen – das ist die Praxis, die ich in meiner Arbeit als die effektivste erlebe.

Die Provisionsstruktur in der Übersicht

Für alle, die alle Ebenen auf einen Blick sehen wollen: Hier die vollständige Übersicht der Teamprovisionssätze nach Generationen, gestaffelt nach Zielstufen. Die persönliche Kundenprovision steht zusätzlich zu diesen Teamprovisionen zu.

Diese Tabelle zeige ich oft in Gesprächen, weil sie einen Irrtum sofort aufdeckt: Viele glauben, man verdiene entweder an Kunden ODER am Team. Tatsächlich laufen beide Einkommensquellen gleichzeitig.

GenerationZS 1ZS 2ZS 3ZS 4ZS 5–10
Eigener KU19 %29 %39 %39 %39 %
1. Ebene8 %8 %8 %8 %8 %
2. Ebene2 %4 %4 %4 %4 %
3. Ebene3 %4 %5 %6 %
4. Ebene3 %4 %
5. Ebene2 %
6.–9. Ebene1–2 %

Wachstumsbonus 5 % ab Zielstufe 10 auf qualifiziertes Neupartnervolumen (min. 500 Punkte)

Was die Tabelle NICHT zeigt – und was du trotzdem wissen solltest

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage immer wieder auf: „Ich habe die Tabelle vor mir – aber ich verstehe nicht, was ich JETZT tun soll.“ Das zeigt ein wichtiges Muster. Die Verdienst Tabelle beschreibt Ergebnisse. Sie beschreibt nicht den Weg dorthin.

Das führt dazu, dass Partner die Tabelle anschauen, den Abstand zur nächsten Zielstufe einschätzen – und dann entweder unrealistische Pläne machen oder gar nicht anfangen. Beides hilft nicht.

Was die Tabelle zeigt, ist ein Möglichkeitsrahmen. Der Weg dahin besteht aus Kundenumsatz: wie viele aktive Kunden du brauchst, welchen Bestellwert sie durchschnittlich haben, wie oft sie bestellen. Das lässt sich konkret durchrechnen.

Wer zum Beispiel monatlich 10 Stammkunden mit je 50 Punkten Bestellwert hat, kommt auf 500 Punkte – und liegt damit klar in Zielstufe 2. Das ist kein Hexenwerk. Das sind 10 Menschen, die Ringana Produkte lieben und regelmäßig nachbestellen. Mit dieser Perspektive wird die Verdienst Tabelle nicht zum Druck, sondern zur Landkarte.

Was Steuern mit deiner Provision machen

Die Zielplan-Zahlen sind Nettoprovisionswerte vor persönlicher Einkommensteuer. Das bedeutet: Ringana zahlt bereits als netto aus, rechnet also keine Mehrwertsteuer für dich ab. Aber dein persönliches Einkommen unterliegt der Einkommensteuer.

Je nach Land und persönlicher Steuerklasse variiert das Nettoeinkommen nach Steuer. In Österreich und Deutschland liegen Partner bis zu einer gewissen Einkommenshöhe unter dem Grundfreibetrag – für Nebenerwerbspartner also oft steuerlich unkritisch. Ab einem gewissen Volumen empfiehlt sich die Abstimmung mit einem Steuerberater.

Ein häufiges Missverständnis, das ich regelmäßig korrigiere: Viele Partner glauben, sie müssten auf ihre gesamten Ringana-Einnahmen automatisch Umsatzsteuer abführen. Das hängt jedoch davon ab, ob du als Kleinunternehmer (DE: bis 22.000 € Jahresumsatz, AT: bis 35.000 € Jahresumsatz) registriert bist. Wer unter dieser Grenze bleibt, stellt keine Umsatzsteuer in Rechnung.

FAQ

Wie viel verdient man wirklich als Ringana Partner?

Der Verdienst hängt direkt vom erzielten Kundenumsatz und der Teamstruktur ab. Laut offiziellem Zielplan reichen die Richtwerte von bis zu 2.000 € monatlich in Zielstufe 1 bis über 160.000 € in Zielstufe 10.

Diese Zahlen beschreiben Maximalwerte bei aktivem Kunden- und Teamaufbau. In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich, dass die realistische Spanne für Nebenerwerbspartner in den ersten Monaten bei 100–500 € monatlich liegt, sobald sie eine stabile Kundenbasis von 5–15 aktiven Stammkunden aufgebaut haben. Wer sowohl Kunden als auch Team aufbaut, erreicht schneller die Zielstufen 2 und 3, wo die Provision auf eigenen Umsatz von 29 % auf 39 % springt.

Was sind Punkte bei Ringana und wie rechnet man sie in Euro um?

Punkte sind die Berechnungseinheit im Ringana Vergütungsplan. Du multiplizierst die Punkte mit dem Punktefaktor 1,272, um den Eurowert zu erhalten.

Ringana arbeitet international mit einem einheitlichen Punktesystem, damit Währungsunterschiede keine Rolle spielen. Jedes Produkt hat im Katalog einen ausgewiesenen Punktewert, der leicht unter dem Bruttoverkaufspreis liegt – weil Mehrwertsteuer und Versandanteile nicht enthalten sind. Die Provision berechnet sich immer auf diese Punktebasis, multipliziert mit dem Faktor. Konkret: 500 Punkte Provision = 500 × 1,272 = 636 € ausgezahlte Provision. Diese Rechnung gilt für Österreich und Deutschland gleichermaßen.

Ab wann ist man bei Ringana provisionsberechtigt?

Du bist provisionsberechtigt, sobald du mindestens 110 Punkte Kundenumsatz im Monat erzielst.

110 Punkte entsprechen rund 140 € Kundenumsatz. Das ist die Eingangshürde für Zielstufe 1, in der du 19 % Provision auf deinen eigenen Kundenumsatz erhältst. Zusätzlich verdienst du in Zielstufe 1 bereits 8 % auf den Umsatz deiner direkten Partner (erste Ebene) und 2 % auf die zweite Ebene. Wer diese 110-Punkte-Grenze in einem Monat nicht erreicht, erhält in diesem Monat keine Provision – startet aber im Folgemonat wieder auf Null, ohne strukturelle Nachteile.

Kann man bei Ringana ohne Teamaufbau verdienen?

Ja. Die Kundenumsatzprovision läuft vollständig unabhängig vom Team.

Das ist einer der klaren Vorteile des Ringana Vergütungsplans: Du baust dir eine Kundenbasis auf, empfiehlst Produkte und verdienst bis zu 39 % auf jeden Kunden-Euro. Teamaufbau ist optional – er erhöht das Einkommen durch Teamprovision, ist aber keine Voraussetzung für die eigene Provision. Manche Partner bei Ringana agieren dauerhaft als reine Kundenberater ohne Team und erzielen damit stabiles, monatliches Einkommen – besonders in Zielstufe 3, wo die 39 % greifen.

Wie funktioniert die Teamprovision bei Ringana?

Nach meiner Beobachtung in der Momentum-Macher-Gruppe ist Teamprovision das meistdiskutierte Thema im Ringana Vergütungsplan, weil die Sätze auf den ersten Blick klein wirken. Du verdienst prozentual auf den Umsatz deiner Partner, gestaffelt nach Generationen (Ebenen) im Team. In Zielstufe 1 greift das für zwei Ebenen, in Zielstufe 10 bis zu neun Generationen tief.

Die Sätze beginnen bei 1 % und steigen je nach Generation und Zielstufe auf bis zu 14 % (Zielstufe 10, 2. Generation). Entscheidend ist das Teamvolumen: 10 Partner mit je 300 Punkten Kundenumsatz ergeben 3.000 Punkte Teamumsatz. 8 % darauf in der ersten Ebene entspricht 240 Punkte = rund 305 € zusätzliche Provision pro Monat. Wächst das Team, wächst diese Provision proportional – ohne weiteren Einsatz.

Verliert man seine Zielstufe, wenn man einen schwachen Monat hat?

Nein, nicht dauerhaft. Die Zielstufe gilt immer nur für den jeweiligen Monat, in dem der Umsatz erzielt wurde.

Ringana stuft jeden Monat neu ein, basierend auf dem Umsatz dieses Monats. Ein schwacher Monat senkt die Provision für diesen Monat – hat aber keinen Einfluss auf die aufgebauten Kundenbeziehungen, das Team oder die Strukturen. Im Folgemonat startst du mit dem aktuellen Umsatz wieder in die entsprechende Zielstufe. Das macht das System reaktiv und ehrlich: Mehr Aktivität = höhere Zielstufe, weniger Aktivität = niedrigere Zielstufe. Kein Einfrieren, keine Strafe.

Wie hoch ist die Provision in Zielstufe 3?

In Zielstufe 3 erhältst du 39 % Provision auf deinen eigenen Kundenumsatz – zusätzlich zu Teamprovisionen auf vier Generationen.

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele rechnen 39 % direkt auf den Endkundenpreis und kommen auf eine höhere Zahl als tatsächlich ausgezahlt wird. Die 39 % gelten auf den Punktewert, multipliziert mit dem Faktor 1,272. Das ergibt in der Praxis einen effektiven Provisionssatz von etwa 24–28 % auf den Bruttoendverbraucherpreis – je nach Produktkategorie. Zielstufe 3 ist also die erste Stufe, die sowohl für Kundenfokussierte als auch für Teamaufbauer ein substanzielles monatliches Einkommen ermöglicht.

Was ist der Unterschied zwischen Zielstufe und Rang bei Ringana?

Zielstufe und Rang beschreiben dasselbe im Ringana System – nämlich deine aktuelle Positionierung im Vergütungsplan, basierend auf monatlichem Umsatz.

Ringana nutzt den Begriff „Zielstufe“ (oder im englischen Sprachraum „Target Level“) anstatt Rang. Die 10 Zielstufen entsprechen in anderen Systemen dem Rangsystem. Jede Zielstufe definiert Anforderungen (Mindest-Kundenumsatz und optionaler Teamumsatz) sowie die zugehörigen Provisionssätze. Der wesentliche Unterschied zu anderen Network Marketing Systemen: Es gibt keine dauerhaften Rangtitel wie „Diamond“ oder „Ambassador“, die einmal erreicht dauerhaft gelten – die Zielstufe ist immer das Ergebnis des aktuellen Monats.

Was kostet es, Ringana Partner zu werden?

Der Einstieg als Ringana Frischepartner kostet den einmaligen Betrag für das Start-Set „Business Booster“ von 34 €.

Dafür erhältst du Produktmuster, Werbematerialien und die Freischaltung deines persönlichen Webshops. Es gibt kein verpflichtendes monatliches Mindesteinkaufsvolumen für Frischepartner, um die Partnerschaft aufrechtzuerhalten. Das unterscheidet Ringana von Systemen, die einen monatlichen Pflichtbezug voraussetzen. Wer aktiv verkaufen und Provision erhalten will, muss jedoch den Mindest-Kundenumsatz von 110 Punkten pro Monat erreichen.

Wie viele aktive Kunden braucht man für Zielstufe 2?

Das hängt vom durchschnittlichen Bestellwert deiner Kunden ab – aber als Orientierung: Etwa 5–8 aktive Stammkunden reichen bei einem durchschnittlichen Bestellwert von 50–60 Punkten pro Monat.

385 Punkte Kundenumsatz entsprechen Weg A zu Zielstufe 2. Bei 5 Kunden mit je 77 Punkten (ca. 98 € Bestellwert) erreichst du das bereits. Alternativ öffnet Weg B die Zielstufe 2 mit nur 220 Punkten eigenem Kundenumsatz, wenn gleichzeitig 1.000 Punkte Teamumsatz dazukommen. Das macht Zielstufe 2 für Menschen mit kleiner, aber treuer Kundenbasis plus einem ersten aktiven Partner sehr gut erreichbar.

Die Tabelle mit neuen Augen

Die 7 scheinbaren Stolperstellen der Ringana Verdienst Tabelle sind keine technischen Fehler, keine versteckten Fallen und kein Marketing-Trick. Sie entstehen, weil ein internationales, mehrstufiges Provisionssystem auf einer Seite dargestellt wird – und weil wir als Leser gewohnt sind, Gehaltszettel zu lesen, nicht Vergütungspläne.

Ich habe keinen einzigen Ringana Partner erlebt, der den Zielplan einmal wirklich durchdrungen hatte – und danach noch Fragen zu den Zahlen hatte. Das sagt alles.

Wer die Logik hinter den Punkten, den Provisionsstufen und den Generationen einmal verstanden hat, sieht die Tabelle plötzlich nicht mehr als Rätsel. Sondern als Kompass.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.