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Emerald Manager bei Chogan: Wie hoch ist der Verdienst wirklich?

Emerald ist eine der höheren Managerstufen im Chogan Karriereplan. Wer diesen Rang erreicht, generiert ein monatliches Netzwerkvolumen von mindestens 100.000 Punkten – und das zeigt sich direkt im Verdienst. Wie viel das konkret in Euro bedeutet, welche Einkommensquellen dazukommen und was die Zahlen wirklich aussagen, zeige ich dir hier Schritt für Schritt.

Ich begleite seit Jahren Partner in verschiedenen Network Marketing Firmen – und Chogan taucht dabei immer öfter auf. Was mich dabei auffällt: Viele kennen die Stufenbezeichnungen, aber kaum jemand kennt die konkreten Zahlen dahinter. Gerade beim Emerald-Rang gibt es mehr zu verstehen als nur einen Provisionssatz. Wer das System wirklich durchdringt, rechnet auch wirklich richtig.

Das Chogan Punktesystem als Grundlage

Bevor die konkreten Verdienstzahlen Sinn ergeben, braucht es ein Verständnis des Punktesystems. Denn bei Chogan basiert ALLES auf Punkten – nicht auf Euro-Umsätzen.

1 Punkt entspricht ca. 1,25 Euro im Chogan-System. Das bedeutet: Wer 100.000 Punkte Netzwerkvolumen hat, hat ein Team, das Produkte im Wert von rund 125.000 Euro generiert. Das ist die Grundlage des Emerald-Rangs.

Punkte entstehen durch:

  • Persönliche Produktkäufe
  • Verkäufe an Endkunden
  • Umsätze des gesamten Netzwerks (Team + deren Teams)

Für jede Rangstufe zählt das gesamte Netzwerkvolumen, also die Summe aller Punkte aus allen Linien zusammen.

Die Rangstufen im Überblick

Chogan gliedert seinen Karriereplan in zwei Clubs: den Starter Club und den Stone Club. Emerald gehört zum Stone Club – also zu den Managerstufen, die über den klassischen Leader-Stufen liegen.

Hier die vollständige Übersicht, damit du siehst, wo Emerald eingeordnet ist:

RangPunkte (monatl. Netzwerkvolumen)Differenzprovision
Memberab 500 Pt.4 %
Junior Leaderab 1.500 Pt.8 %
Senior Leaderab 3.500 Pt.12 %
Team Leaderab 7.000 Pt.16 %
Amethystab 15.000 Pt.23 %
Onyxab 25.000 Pt.25 %
Sapphireab 50.000 Pt.26 %
Emeraldab 100.000 Pt.28 %
Rubyab 200.000 Pt.29,5 %
Diamondab 400.000 Pt.30,5 %

Hinweis: Diese Tabelle basiert auf dem Chogan Vergütungsplan für den deutschsprachigen Markt. Aktuelle Zahlen immer direkt beim Unternehmen oder deiner Upline prüfen.

Ich sehe immer wieder, dass Partner die Tabelle auswendig kennen, aber die Differenzprovision nicht wirklich verstehen. Deshalb erkläre ich das jetzt genau.

Wie die Differenzprovision funktioniert

Das Wort „Differenz“ ist hier entscheidend. Denn Chogan zahlt keine flachen Provisionen auf das gesamte Volumen. Stattdessen berechnest du die Provision immer als Differenz zwischen deiner eigenen Stufe und der Stufe deiner Firstline.

Ein konkretes Beispiel – als Muster, das ich so schon viele Male in der Praxis begleitet habe:

Du bist Emerald (28 %). Eine Firstline-Partnerin hat Sapphire (26 %). Du bekommst auf ihr Volumen NICHT 28 %, sondern nur die Differenz: 28 % – 26 % = 2 %.

Steht deine Firstline auf Team Leader (16 %), bekommst du: 28 % – 16 % = 12 % auf deren Volumen.

Das System sorgt dafür, dass breite Strukturen lukrativer sind als tiefe. Wer viele direkte Firstlines mit mittleren Rangstufen hat, verdient mehr als jemand, der eine einzige starke Linie tief aufgebaut hat.

Was bedeutet das für Emerald konkret?

Der Rang allein sagt noch nicht, wie viel du verdienst. Entscheidend ist die Qualifikation deiner Firstlines. Je tiefer deine direkten Partner unter dir stehen, desto größer die Differenz – und desto mehr Provision fließt zu dir.

Das ist der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Partner glauben, sie bekommen 28 % auf ihr gesamtes Teamvolumen. Das stimmt so nicht.

Du bekommst 28 % auf das Volumen von Bereichen, in denen deine Firstline unter 28 % ist. Hast du zehn Firstlines auf Level 16 % – also Team Leader – dann sind das für jede dieser Linien 12 % Differenz. Hast du aber fünf davon auf Sapphire (26 %), dann schrumpft die Differenz auf 2 %.

Das bedeutet in der Praxis: Zwei Partner können beide auf Emerald sein und trotzdem völlig unterschiedlich verdienen. Der eine hat breite, mittlere Strukturen. Der andere hat wenige, aber sehr starke Linien. Das Ergebnis unterscheidet sich teils um Tausende Euro pro Monat.

Was ich meinen Partnern deshalb immer wieder erkläre: Nicht nur der eigene Rang zählt. Die Kombination aus eigenem Rang und der Stufenverteilung in der Firstline entscheidet, was am Ende auf dem Konto landet.

Die drei Einkommensquellen bei Emerald

Auf Emerald-Niveau summieren sich typischerweise drei verschiedene Verdienstquellen:

1. Direktprovision (Handelsspanne)

Als aktiver Berater verdienst du 30 bis 50 % Marge auf Produktverkäufe, da du Produkte zum Beraterpreis kaufst und zum Endkundenpreis weitergibst. Diese Quelle läuft unabhängig vom Teamvolumen.

2. Differenzprovision auf Netzwerkumsatz

Das ist die Hauptquelle auf Emerald-Niveau. Du bekommst auf das Volumen jeder Linie die Differenz zwischen deinem Satz (28 %) und dem Satz deiner Firstline in dieser Linie.

3. Boni und Incentives

Ab Sapphire und Emerald gibt es bei Chogan zusätzliche Leistungsboni – darunter Reisen, Sonderprämien und die sogenannte Emerald Experience, bei der Chogan qualifizierte Emerald-Partner zu exklusiven Events einlädt.

Was Emerald Manager wirklich verdienen

Jetzt die Frage, die dich hierher gebracht hat. Ich zeige dir eine Orientierungsrechnung – als Beispiel, denn die tatsächlichen Zahlen hängen stark von der Struktur ab.

Szenario A: Breite Struktur, Firstlines auf mittlerem Niveau

LiniePunkteFirstline-RangDifferenzProvision
Linie 120.000 Pt.Team Leader (16 %)12 %3.000 €
Linie 218.000 Pt.Team Leader (16 %)12 %2.700 €
Linie 315.000 Pt.Amethyst (23 %)5 %937 €
Linie 412.000 Pt.Junior Leader (8 %)20 %3.000 €
Linie 510.000 Pt.Team Leader (16 %)12 %1.500 €
Gesamt75.000 Pt.~11.137 €

Diese Tabelle ist ein Beispielmodell. Die tatsächlichen Euro-Beträge variieren je nach persönlichem Punktewert (ca. 1,25 €/Pt.) und aktuellen Chogan-Konditionen.

Szenario B: Schmale Struktur, eine starke Linie

Wer 100.000 Punkte fast ausschließlich über eine einzige starke Firstline auf Sapphire (26 %) generiert, verdient auf diese Linie nur 2 % Differenz. Bei 80.000 Punkten in dieser Linie wären das etwa 2.000 Euro – trotz gleicher Gesamtpunktzahl.

Was sich bei konsequenter Umsetzung zeigt, habe ich bei vielen Partnern über die Jahre beobachtet: Die, die ihren Fokus früh auf Breite setzen – also viele direkte Erstlinien aufbauen statt in die Tiefe zu gehen – kommen auf Emerald mit deutlich mehr Verdienst an.

Ein Muster, das sich immer wieder zeigt: Partner, die drei bis fünf starke Erstlinien auf Team Leader oder darunter haben, erzielen auf Emerald deutlich höhere Differenzprovisionen als jene mit einer oder zwei Top-Linien. Das liegt direkt am Differenzprinzip.

Die Konsequenz ist simpel: Breite schlägt Tiefe – zumindest auf der Ebene des eigenen Einkommens. Das ist keine Vermutung, sondern eine direkte Folge des mathematischen Aufbaus des Chogan Marketingplans.

Was das für dich bedeutet: Wenn du auf Emerald zustrebst, lohnt es sich, bereits auf Sapphire-Niveau aktiv neue Erstlinien zu entwickeln – damit die Differenz möglichst hoch bleibt, wenn du Emerald erreichst.

Der Orientierungswert laut Chogan

Chogan veröffentlicht selbst Orientierungsdaten zu erwarteten Verdiensten auf bestimmten Rangstufen. Laut diesen Angaben liegt der durchschnittliche Monatsverdienst auf Emerald-Niveau bei ca. 13.000 Euro.

Wichtig: Das ist ein Richtwert, der auf tatsächlich ausgewerteten Daten qualifizierter Emerald-Partner basiert – kein garantiertes Einkommen, sondern ein statistischer Durchschnittswert aus dem Chogan-eigenen Monitoring.

Was dieser Wert aussagt – und was nicht

13.000 Euro bedeutet nicht, dass jeder Emerald-Partner diesen Betrag verdient. Das bedeutet: Im Schnitt aller Emerald-qualifizierten Partner in einem erfassten Zeitraum lag der monatliche Verdienst bei dieser Größenordnung.

Wer auf Emerald ist und eine ungünstige Struktur hat – also wenige Linien mit hoher Eigenqualifikation – liegt darunter. Wer breite, gut gestaffelte Strukturen hat, liegt drüber.

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich ein interessantes Muster: Die meisten stellen die Frage nach dem Verdienst auf Emerald, meinen aber eigentlich eine ganz andere Frage. Sie wollen wissen: „Ist das für mich realistisch?“

Das ist eine wichtige Unterscheidung. Denn der Verdienst auf Emerald ist das Ergebnis – nicht das Ziel. Wer fragt, was auf Emerald verdient wird, denkt schon in die richtige Richtung. Wer aber fragt, wie er dahinkommt, denkt einen Schritt tiefer.

Was ich in der Community immer wieder erkläre: Die Zahl 13.000 Euro ist real – aber sie ist das Ergebnis einer Struktur, nicht das Ergebnis eines Rangs. Den Rang kannst du technisch erreichen. Die Struktur, die diesen Verdienst produziert, baust du über Zeit auf.

Das macht den Unterschied zwischen jemandem, der „nominell auf Emerald“ ist, und jemandem, dem Emerald tatsächlich diesen Monatsverdienst bringt.

Wie viele Punkte braucht Emerald wirklich?

100.000 Punkte Netzwerkvolumen – das ist die monatliche Mindestanforderung für die Emerald-Qualifikation.

In Euro ausgedrückt: Das entspricht einem Netzwerkumsatz von rund 125.000 Euro pro Monat. Das ist kein kleines Team. Das ist ein funktionierendes Netzwerk mit einem ernsthaften Kundenstamm und mehreren aktiven Führungskräften.

Zum Vergleich:

  • Amethyst (15.000 Pt.) = ca. 18.750 € Netzwerkumsatz
  • Onyx (25.000 Pt.) = ca. 31.250 € Netzwerkumsatz
  • Sapphire (50.000 Pt.) = ca. 62.500 € Netzwerkumsatz
  • Emerald (100.000 Pt.) = ca. 125.000 € Netzwerkumsatz

Der Sprung von Sapphire auf Emerald bedeutet eine Verdoppelung des Netzwerkvolumens – und liegt deshalb nicht selten als größte Wachstumsschwelle im Karriereplan.

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass die Stufen im Karriereplan oft leichter klingen als sie sind – und gleichzeitig erreichbarer sind, als viele glauben. Das klingt widersprüchlich, ist es aber nicht.

Der Punkt ist folgender: Viele Partner sehen die Zahl 100.000 Punkte und denken sofort in Einzelpersonen. Sie überlegen, wie viele Partner sie bräuchten, die jeweils diese Menge produzieren. Das ist der falsche Denkansatz.

Emerald ist kein Einzel-Ergebnis. Emerald ist das Ergebnis eines Netzwerks von Netzwerken. Du brauchst keine Partner, die 100.000 Punkte machen. Du brauchst Partner, die selbst auf Team Leader oder Amethyst stehen – und deren Teams summieren sich dann zu deinem Gesamtvolumen.

Ein Muster, das ich schon viele Male begleitet habe: Partner, die regelmäßig 3–5 direkte Erstlinien mit je 5.000–15.000 Punkten entwickeln, erreichen Sapphire und Emerald oft schneller als erwartet – weil das System mathematisch auf Multiplikation aufgebaut ist.

Das ändert die Wahrnehmung des Wegs. Nicht „wie schaffe ich 100.000 Punkte“, sondern „wie entwickle ich Menschen, die selbst 5.000–15.000 Punkte entwickeln“ – das ist die richtige Frage auf dem Weg nach Emerald.

Steuer und Selbstständigkeit

Chogan-Partner sind selbstständig tätig. Das gilt ab Emerald-Niveau ganz besonders, weil die Einkommensbeträge die Schwellen deutlich übersteigen, bei denen steuerliche Korrektheit zwingende Grundlage ist.

Folgende Punkte sind als selbstständiger Chogan-Partner relevant:

  • Einkommensteuer: Alle Provisionen und Handelsspannen sind als Betriebseinnahmen zu versteuern.
  • Umsatzsteuer: Ab dem Überschreiten der Kleinunternehmergrenze ist Umsatzsteuer abzuführen – in Österreich liegt diese Grenze bei 42.000 Euro Jahresumsatz netto.
  • Sozialversicherung: In Österreich gilt ab einer bestimmten Einkommenshöhe die Pflichtversicherung bei der SVS (Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen).
  • Betriebsausgaben: Starterkit, Fahrtkosten, Büromaterial und ähnliche Ausgaben lassen sich als Betriebsausgaben absetzen.

Was ich als Trainer immer wieder beobachte: Partner auf Emerald-Niveau, die keine Steuerberatung haben, verlieren unnötig Geld – nicht weil das System kompliziert ist, sondern weil sie die Gestaltungsmöglichkeiten schlicht nicht kennen. Ein Steuerberater mit Erfahrung im Network Marketing rechnet sich auf diesem Einkommensniveau sehr schnell.

Die Emerald Experience als Zusatzleistung

Über den Geldverdienst hinaus bietet Chogan ab Emerald ein Incentive-Programm: die sogenannte Emerald Experience. Qualifizierte Emerald-Partner erhalten dabei Einladungen zu exklusiven Leadership-Events – oft in verschiedenen Städten weltweit.

Das Programm beinhaltet:

  • Zugang zu Unternehmens-Leadership-Treffen
  • Netzwerk mit anderen Top-Partnern
  • Weiterbildungsformate auf Führungsebene

Diese Incentives haben keinen direkten Geldwert im Vergütungsplan, aber sie spielen im Kontext des Gesamtpakets eine Rolle – besonders für Partner, die langfristig an ihrer Position im System arbeiten.

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass der Wert dieser Incentives massiv unterschätzt wird – und gleichzeitig von manchen massiv überschätzt.

Unterschätzt wird: Der Netzwerk-Effekt. Wer auf Emerald-Events mit anderen Emerald- und Ruby-Partnern zusammenkommt, beobachtet Muster, Strategien und Denkweisen, die auf keiner Schulungsplattform stehen. Das gibt Impulse, die sich direkt auf die Struktur und den Aufbau auswirken.

Überschätzt wird: Die Idee, dass diese Events den Verdienst direkt steigern. Ein Wochenende in einer anderen Stadt macht aus einer schlecht strukturierten Downline keine profitable. Das Fundament entscheidet – nicht das Event.

Was mich dabei am meisten interessiert, wenn ich mit Partnern über solche Incentives spreche: Nutzen sie die Erfahrung, um zurückzukehren und konkrete Änderungen umzusetzen? Oder genießen sie das Erlebnis und machen weiter wie bisher? Wer Ersterem nachgeht, baut auf Emerald weiter nach oben. Das zeige ich in meiner Arbeit immer wieder.

FAQ

Wie viel verdient ein Chogan Emerald Manager im Monat?

Laut Chogan-eigenen Daten liegt der durchschnittliche Monatsverdienst auf Emerald bei ca. 13.000 Euro. Dieser Wert ist ein statistischer Durchschnitt – der tatsächliche Verdienst hängt stark von der Struktur der Downline ab.

Der entscheidende Faktor ist die Verteilung der eigenen Firstlines auf die verschiedenen Rangstufen. Wer viele Firstlines mit mittleren Rangstufen hat, erzielt höhere Differenzprovisionen als jemand mit einer einzigen sehr starken Linie. Dazu kommen persönliche Handelsspannen aus Direktverkäufen sowie mögliche Leistungsboni. Das Ergebnis kann deshalb je nach Struktur zwischen etwa 7.000 und 20.000 Euro pro Monat variieren – beides ist auf Emerald-Niveau möglich.

Wie viele Punkte braucht man für Emerald?

100.000 Punkte monatliches Netzwerkvolumen. Das entspricht einem Netzwerkumsatz von rund 125.000 Euro pro Monat, da 1 Punkt ca. 1,25 Euro entspricht.

Diese 100.000 Punkte summieren sich aus dem Gesamtvolumen aller Linien des eigenen Netzwerks. Jede Firstline mit ihren Teams zählt dazu. Damit Emerald aktiv gilt, muss diese Punktzahl im jeweiligen Abrechnungsmonat tatsächlich erreicht werden – es handelt sich um eine monatliche Qualifikationsanforderung, keine kumulierte Gesamtzahl.

Was ist der Unterschied zwischen Emerald und Sapphire?

Sapphire beginnt ab 50.000 Punkten mit 26 % Differenzprovision, Emerald ab 100.000 Punkten mit 28 %. Der Unterschied liegt also bei 2 Prozentpunkten Differenzprovision und einem verdoppelten Mindestvolumen.

In absoluten Zahlen macht das jedoch erheblich mehr aus, als die 2 Prozentpunkte vermuten lassen. Ein typisches Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Wer Sapphire erreicht, denkt, der Schritt zu Emerald sei der kleinste. Tatsächlich ist das Verdoppeln des Netzwerkvolumens der operative Unterschied – und gleichzeitig steigt die Differenzprovision auf einem nun größeren Basisvolumen. Beides zusammen macht Emerald zur signifikant stärkeren Verdienstsituation.

Wie funktioniert die Differenzprovision genau?

Du bekommst nicht deinen vollen Provisionssatz auf das gesamte Volumen, sondern nur die Differenz zwischen deinem Satz und dem Satz deiner direkten Firstline in der jeweiligen Linie. Hast du als Emerald (28 %) eine Firstline auf Team Leader (16 %), bekommst du 12 % auf deren Volumen.

Steht deine Firstline auf Amethyst (23 %), sinkt deine Provision auf diese Linie auf 5 %. Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass du immer dann am meisten verdienst, wenn deine Erstlinien starkes Eigenvolumen, aber noch Abstand zu deiner eigenen Stufe haben. Das Differenzprinzip ist der Kern des gesamten Chogan Marketingplans – und deshalb lohnt es sich, ihn wirklich zu verstehen, bevor du Teamaufbau betreibst.

Welche Voraussetzungen gibt es für Emerald außer den Punkten?

Nach verfügbaren Informationen zum Chogan Marketingplan ist das Netzwerkvolumen von 100.000 Punkten die zentrale Anforderung. Zusätzlich gilt, dass du als aktiver Berater monatlich persönliche Punkte generieren musst.

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele glauben, sie müssten nur das Teamvolumen treffen und müssten selbst nicht aktiv Punkte generieren. Das stimmt so nicht. Die Differenzprovision gilt nur für qualifizierte, aktive Partner. Wer keine eigene persönliche Aktivität nachweist, verliert die Qualifikation – unabhängig davon, wie hoch das Teamvolumen ist.

Ist Emerald bei Chogan realistisch?

Ja – aber es braucht ein funktionierendes Netzwerk mit mehreren selbstständig arbeitenden Führungspartnern. Emerald ist kein Rang für Einsteiger und kein Ergebnis von Solo-Aktivität.

Nach 16 Jahren in dieser Branche sage ich: Jeder Rang ist realistisch – die Frage ist, für wen und in welchem Zeitraum. Wer konsequent Erstlinien auf mittleres Niveau entwickelt, kommt über Amethyst, Onyx und Sapphire an Emerald heran. Wer erwartet, mit zwei oder drei Linien Emerald zu erreichen, rechnet sich selbst in die Tasche. Die Struktur entscheidet – nicht die Ambition allein.

Verdient man bei Chogan wirklich passiv?

In absolut passiver Form nein. Der Begriff „passives Einkommen“ ist im Network Marketing häufig irreführend. Wer auf Emerald bleibt, pflegt die Qualifikation durch eigene persönliche Aktivität und hält das Teamvolumen durch aktive Führungsarbeit auf dem nötigen Niveau.

Was stimmt: Das Einkommen auf Emerald basiert zu einem erheblichen Teil auf dem Umsatz des Netzwerks, also auf Aktivitäten anderer Partner. In diesem Sinne ist es hebelbares Einkommen – was fundamental anders ist als ein Stundenlohn. Wer aber aufhört zu arbeiten und erwartet, dass alles weiterfließt, beobachtet in der Regel einen Rückgang des Volumens. Emerald zu halten bedeutet aktive Führung.

Muss ich als Emerald Manager Steuern zahlen?

Ja. Als selbstständiger Chogan-Partner sind alle Einnahmen aus Provisionen und Handelsspannen steuerpflichtig. Die genaue steuerliche Behandlung hängt vom jeweiligen Land sowie der Unternehmensform ab.

In Österreich greift ab einem bestimmten Jahresumsatz die Umsatzsteuerpflicht, und ab entsprechender Einkommenshöhe die SVS-Pflichtversicherung. In Deutschland gelten ähnliche Regelungen über das Finanzamt und die gesetzliche oder freiwillige Krankenversicherung. Wer auf Emerald-Niveau kommt, sollte spätestens auf Amethyst einen Steuerberater einbinden – denn die Gestaltungsmöglichkeiten beim Betriebsausgaben-Abzug wachsen mit dem Einkommen.

Was ist die Emerald Experience bei Chogan?

Die Emerald Experience ist ein Incentive-Programm, bei dem qualifizierte Emerald-Partner von Chogan zu exklusiven Events eingeladen werden. Diese Events finden an verschiedenen Standorten statt und verbinden Leadership-Inhalte mit Networking unter Top-Partnern.

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich: Viele kennen den Namen des Programms, aber nicht die konkreten Einladungskriterien. Chogan knüpft die Einladung an spezifische Qualifikationsnachweise, nicht allein an den Rang. Wer also einmal Emerald erreicht und danach wieder unter 100.000 Punkte fällt, ist in dem Monat nicht automatisch eingeladen. Konsistenz zählt – nicht das einmalige Erreichen.

Gibt es einen Unterschied zwischen Emerald und Emerald Manager?

Der Begriff „Emerald Manager“ bezieht sich auf die Managerstufe Emerald im Stone Club. In manchen Darstellungen des Chogan Karriereplans trägt die Stufe auch schlicht den Namen „Emerald“ – beide Begriffe meinen denselben Rang ab 100.000 Punkten mit 28 % Differenzprovision.

Die Bezeichnung „Manager“ unterstreicht den Übergang vom reinen Selling in eine aktive Führungsrolle. Ab Amethyst aufwärts spricht Chogan von Managerstufen, weil auf diesem Niveau die Struktur durch eigene Führungsleistung getragen wird – nicht mehr primär durch Eigenverkauf.

Was du jetzt siehst – und die meisten nicht

Emerald bei Chogan ist eine Managerstufe mit echten Verdienstzahlen. 13.000 Euro monatlich im Schnitt sind kein Marketing-Versprechen, sondern ein veröffentlichter Orientierungswert des Unternehmens. Was dahintersteckt, ist ein Differenzprovisionsmodell, das breite Strukturen belohnt – und das versteht nur, wer es wirklich durchgerechnet hat.

Der interessanteste Gedanke für mich dabei: Zwei Personen können den gleichen Rang tragen und völlig unterschiedlich verdienen. Nicht weil eine fleißiger ist. Sondern weil eine das Differenzprinzip verstanden hat – und die andere nicht.

Wer diesen Artikel bis hier gelesen hat, kennt den Unterschied. Das ist nicht wenig.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.