Zum Inhalt springen

Fitline Vertreter werden: “Versteckte” Vertragsbedingungen

Echte versteckte Kosten oder unlösbare Vertragsklauseln gibt es bei FitLine nicht. Wer als Teampartner bei PM-International einsteigt, unterliegt jedoch verbindlichen Regeln wie der monatlichen 600-Punkte-Check-Sicherung, festen Vertriebsvorgaben ohne Online-Marktplätze und einer Auszahlungsgrenze von mindestens 5,00 Euro netto.

Als ehemaliger Vertriebspartner bei PM-International habe ich den Vergütungsplan und die Teampartner-Regeln über Jahre hinweg bis in die Führungsebene selbst durchlebt. Viele Neueinsteiger überfliegen das Kleingedruckte beim Registrieren nur flüchtig. Später wundern sie sich dann über ausbleibende Boni oder gesperrte Accounts, weil sie die betriebswirtschaftliche Logik hinter den Paragrafen nicht verstanden haben. Genau diese Transparenz schaffen wir jetzt.

  • Einstiegshürde: Kein Mindestumsatz für Rabatte, aber exakt 600 Punkte Gruppenvolumen (oder 100 Punkte Eigen-Abo plus 5 direkte Partner-Abos) für die volle Manager-Qualifikation.
  • Rechtsform & Status: Reine selbstständige Gewerbetätigkeit nach § 14 GewO, kein Angestelltenverhältnis, Auszahlung monatlich bis zum 20. des Folgemonats.
  • Warenrücknahme: Gesetzliches 14-Tage-Widerrufsrecht für Starter, freiwillige 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie sowie 90 Tage erweitertes Rückgaberecht für unversehrte Ware.

Gesetzliche Rahmenbedingungen und Status der Partnerschaft

PM-International schließt mit jedem Teampartner einen Vertrag über eine selbstständige Vertriebspartnerschaft auf unbestimmte Zeit ab. Du agierst rechtlich als eigenständiger Gewerbetreibender und niemals als Angestellter des Unternehmens.

Gewerbeanmeldung und steuerliche Pflichten

Die Aufnahme der Tätigkeit erfordert in Deutschland eine offizielle Gewerbeanmeldung bei deinem zuständigen Gewerbeamt nach § 14 GewO. Ohne diesen Gewerbeschein und die Zuteilung einer Steuernummer zahlt PM-International anfallende Provisionen nur rein netto ohne Umsatzsteuer aus.

Du musst dem Unternehmen deine Steuernummer und die Bestätigung des Finanzamts schriftlich mitteilen, sobald du der Regelbesteuerung unterliegst. Wer die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG nutzt, erhält keine Umsatzsteuer auf die Abrechnung aufgeschlagen. Die monatliche Abrechnung stellt das Unternehmen im digitalen Partner-Backoffice bereit.

Rechtlich gesehen haftest du für alle geschäftlichen Handlungen, deine Buchführung und die korrekte Versteuerung deiner Erlöse vollkommen eigenverantwortlich. Das Unternehmen schließt jegliche Haftung für deine steuerlichen Versäumnisse vertraglich aus.

Auszahlungsgrenzen und Stichtage im Abrechnungssystem

PM-International überweist verdiente Provisionen spätestens zum 20. Kalendertag des Folgemonats auf das hinterlegte Bankkonto oder den Bezahldienst.

  • Mindestauszahlungsbetrag: Liegt dein monatlicher Provisionsanspruch unter 5,00 Euro netto, erfolgt laut Teampartner-Regel Ziffer 3.2 keine Auszahlung und dieser Betrag verfällt unwiderruflich.
  • Abrechnungspunktwert: Berechnungsbasis für Management-Boni ist ein Punktwert von exakt 0,51 Euro pro Punkt.
  • Fälligkeit: Die Vergütung entsteht erst, nachdem der Endkunde oder Teampartner die Ware vollständig bezahlt hat.

Viele Einsteiger übersehen diese Fünf-Euro-Grenze in ihren ersten Wochen völlig. Wer in einem Monat lediglich eine Kleinstprovision von drei Euro generiert, verliert diesen Anspruch am Monatsende an das System, falls keine weiteren Umsätze folgen.

Provisionstransfer-Ablauf:
Bruttoumsatz Kunde (inkl. USt)

  1. Abzug der gesetzlichen Mehrwertsteuer
  2. Umrechnung in Provisionspunkte (1 Punkt = 0,51 EUR Basis)
  3. Multiplikation mit der erreichten Provisionsstufe
    = Netto-Gutschrift (Auszahlung ab 5,00 EUR)

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass Neulinge die Abrechnung nicht kontrollieren. Sie verlassen sich blind auf automatisierte Gutschriften, anstatt ihre Punkteabrechnung monatlich mit den tatsächlichen Kundenbestellungen abzugleichen.

Was mir als Trainer in der täglichen Arbeit mit Partnern auffällt, betrifft fast immer die Einordnung des Gewerbestatus. Viele starten mit riesiger Euphorie, bestellen Produkte und sprechen Interessenten an, schieben die Gewerbeanmeldung aber monatelang vor sich her.

Sie glauben fälschlicherweise, man müsse erst dann ein Gewerbe anmelden, wenn nennenswerte Gewinne auf dem Konto landen. Das Finanzamt und die Gewerbeämter sehen das jedoch grundlegend anders, da bereits die reine Absicht zur Gewinnerzielung die Anmeldepflicht auslöst.

Wer diesen Schritt verschleppt, riskiert unnötige Nachzahlungen und empfindliche Säumniszuschläge. Ein professioneller Start erfordert ein sauberes Fundament ab dem ersten Tag.

Die Qualifikationshürden: Check-Sicherung und Manager-Status

Die offizielle Teampartner-Richtlinie verlangt keine monatliche Mindestabnahme für den reinen Produktrabatt beim Eigenbedarf. Sobald du jedoch Führungsboni, Tiefenprovisionen und Teamboni verdienen willst, greift die Manager-Qualifikation als Leistungsfilter.

Die 600-Punkte-Regel für Provisionsberechtigung

Um am gesamten Vergütungsplan auf Manager-Ebene zu partizipieren, verlangt das System monatlich eine sogenannte aktive Check-Sicherung. Diese Sicherung erfordert entweder 600 Punkte Gruppenvolumen oder eine alternative Kombinationsleistung.

Ein Punkt entspricht im Einkauf durchschnittlich rund einem Euro Warenwert, variiert aber je nach Produktkategorie leicht. Wer diese Hürde nicht meistert, verliert für den jeweiligen Abrechnungsmonat den Anspruch auf die Boni aus den tieferen Ebenen. Das System leitet diese Beträge nach oben an die nächste qualifizierte Führungskraft weiter.

Die monatliche Check-Sicherung ist kein bösartiger Zwang, sondern ein betriebswirtschaftlicher Filter. Er stellt sicher, dass nur aktive Partner mit echtem Kundengeschäft an den Umsätzen nachgelagerter Ebenen mitverdienen.

Partner erfüllen diese Voraussetzung über drei klar definierte Wege:

  1. Reines Gruppenvolumen: Du erreichst mindestens 600 Punkte durch eigene Bestellungen und Umsätze deiner direkten Erstlinien.
  2. Kombinationsmodell: Du hältst ein eigenes Autoship-Abonnement mit 100 Punkten und betreust gleichzeitig fünf direkte Teampartner mit jeweils eigenem 100-Punkte-Abo.
  3. Direkter Kundenumsatz: Du generierst die geforderten Punkte über registrierte Endverbraucher im Customer Direct Programm.

Wer den Manager-Status einmalig erreicht, behält diesen nicht automatisch auf Lebenszeit. Die Leistungsprüfung erfolgt in jedem Kalendermonat zum Ultimo komplett neu.

Die Differenzprovisions-Mechanik im Praxisbeispiel

Der Marketingplan arbeitet mit dem Prinzip der Differenzprovision. Erreicht ein Partner in deiner Struktur denselben prozentualen Provisionssatz wie du selbst, sinkt deine Marge auf dessen Strukturumsatz auf null Prozent ab, sofern keine zusätzlichen Boni wie der Tiefen- oder Managementbonus greifen.

Ein konkretes Muster aus der Praxis verdeutlicht die Zahlenkette:

  • Eigener Status: Sales Manager mit 5 Prozent Management-Bonus.
  • Partner Stufe: Teampartner auf Manager-Stufe mit 2 Prozent Management-Bonus.
  • Generiertes Volumen: Der Partner setzt 2.500 Punkte mit seinem Team um.
  • Differenz: Dir stehen exakt 3 Prozent Differenzprovision zu (5 % minus 2 %).
  • Abrechnungsbasis: 2.500 Punkte multipliziert mit 0,51 Euro ergibt 1.275,00 Euro Bemessungsgrundlage.
  • Netto-Auszahlung: 3 Prozent von 1.275,00 Euro ergeben exakt 38,25 Euro Netto-Bonus für diese Linie.

Zieht dieser Partner an dir vorbei und erreicht eine höhere Stufe, entsteht eine Null-Marge auf dieser Position, bis du dich durch breiteren Teamaufbau höher qualifizierst. Dieses Prinzip schützt das Gesamtsystem vor reiner Kopflastigkeit.

Was den Unterschied gemacht hat – und wann das klar wurde – war der Augenblick, als ich das Differenz-Prinzip mathematisch verstanden habe. Zu Beginn meiner Vertriebszeit bei PM-International dachte ich fälschlicherweise, dass jede neue Führungskraft im Team automatisch mehr Geld auf mein Konto spült.

Als dann eine starke Partnerin meine eigene Karrierestufe einholte, schrumpfte die Differenzmarge über Nacht auf null zusammen. Ich war im ersten Moment überrascht, weil ich die Abrechnungslogik nicht exakt studiert hatte.

In diesem Moment begriff ich die Notwendigkeit stabiler Seitenlinien. Wer nur auf ein einziges Zugpferd setzt, baut kein stabiles Einkommen auf, sondern arbeitet letztlich für die Downline.

Vertriebsvorgaben, Markenrechte und Social-Media-Richtlinien

Die Teampartner-Regeln von PM-International regeln den Verkauf und die Werbung für FitLine-Produkte bis ins letzte Detail. Zuwiderhandlungen führen zu sofortigen Abmahnungen, Bonuseinbehalten oder der fristlosen Kündigung des Vertriebsvertrags.

Striktes Verkaufsverbot auf Drittplattformen

PM-International verbietet den Vertrieb von FitLine-Produkten über Online-Auktionshäuser und Handelsplattformen wie eBay, Amazon oder Kaufland ausnahmslos. Der Verkauf darf ausschließlich im persönlichen Direktvertrieb oder über die offizielle, personalisierte Unternehmens-Website erfolgen.

Zulässige Vertriebskanäle:
✔ Offizieller PM-Webshop (Partner-Link)
✔ Persönliches 1:1 Beratungsgespräch
✔ Eigene geschlossene Kundenpräsentationen
✘ eBay / eBay Kleinanzeigen
✘ Amazon Marketplace
✘ Stationärer Einzelhandel (Supermärkte, Drogerien)

Wer versucht, Produkte über Drittanbieter-Portale mit Rabatten zu veräußern, riskiert drastische Konsequenzen. Das Unternehmen setzt spezialisierte Kontrolldienste ein, die Testkäufe durchführen und Seriennummern zurückverfolgen. Bei Verstößen drohen Vertragsstrafen und die sofortige Sperrung des Kontos.

Werberichtlinien und Abgrenzung zu Heilaussagen

Vertriebspartner dürfen für FitLine-Produkte keinerlei Heilaussagen oder medizinische Wirkversprechen tätigen. Nahrungsergänzungsmittel gelten rechtlich als Lebensmittel und fallen unter die europäischen Vorgaben der Health-Claims-Verordnung (VO (EG) Nr. 1924/2006).

Du darfst den Namen „PM-International“ oder die Marke „FitLine“ nicht als deinen eigenen Firmennamen ausgeben. Auf Profilen in sozialen Netzwerken, Visitenkarten und Werbemitteln muss stets der Zusatz „Selbstständiger Vertriebspartner von PM-International“ stehen.

Wer auf Facebook oder Instagram Vorher-Nachher-Bilder ohne Freigabe postet oder Produkte mit der Linderung von Krankheiten bewirbt, haftet persönlich bei wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen. Die Rechtsabteilung des Unternehmens mahnt fehlerhafte Werbeaussagen im Ernstfall selbst ab, um die Gesamtmarke zu schützen.

Ein Verstoß gegen die Werberichtlinien gefährdet deine gesamte Organisation. Halte dich strikt an die offiziellen Produktbeschreibungen und die wissenschaftlich geprüften Aussagen des Herstellers.

Kündigungsfristen, Retouren und der Linienschutz

Der Vertrag zwischen dem Teampartner und PM-International läuft auf unbestimmte Zeit und lässt sich von beiden Seiten regulär beenden. Hierbei gelten klare juristische Vorgaben, die du vor der Registrierung kennen musst.

Vertragskündigung und 110-Prozent-Rücknahmeregelung

Eine ordentliche Kündigung der Partnerschaft ist jederzeit mit gesetzlicher Frist in Textform per Brief, Fax oder E-Mail an das Unternehmen möglich. Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund verlangt laut Ziffer 9.3 zwingend ein Einschreiben.

Bei Beendigung der Partnerschaft greift die offizielle PM-Warenrücknahme für unversehrte Bestände:

  • Widerruf beim Start: Innerhalb von 14 Tagen nach Antragseingang kannst du alle erworbenen Produkte zurückgeben und erhältst den vollen Betrag erstattet.
  • Erweitertes Rückgaberecht: Ungeöffnete und wiederverkaufsfähige Ware mit mindestens drei Monaten Mindesthaltbarkeit nimmt PM innerhalb von 90 Tagen zurück.
  • Zufriedenheitsgarantie: Endkunden genießen eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie, selbst bei angebrochenen Packungen.
  • Besonderheit bei Retouren: Bei vollständiger Angabe des Retourengrundes und Nutzung des offiziellen Formulars sieht das Regelwerk unter bestimmten Bedingungen eine Erstattung von 110 Prozent des bezahlten Betrags vor.

Unfreie Rücksendungen nimmt das Lager in Speyer grundsätzlich nicht an. Die Versandkosten für Retouren trägt laut AGB immer der Vertriebspartner.

Der 6-Monate-Linienschutz und Abwerbeverbote

PM-International verankert in seinen Partner-Richtlinien einen strikten Linienschutz von exakt sechs Monaten. Ein registrierter Kunde oder Teampartner darf sich erst dann unter einem neuen Sponsor anmelden, wenn seit seiner letzten Bestellung volle sechs Monate vergangen sind.

Das Abwerben von Partnern aus bestehenden Linien oder das Einschreiben über Scheinpersonen (sogenannte Strohmänner) ist nach Ziffer 3.3 der Regularien streng untersagt. Stellt das Unternehmen eine unerlaubte Doppelregistrierung fest, löscht der Support die neue Position unverzüglich und ordnet die betroffenen Partner wieder der ursprünglichen Linie zu.

Die nachfolgende Übersicht stellt die verschiedenen Ausstiegs- und Kündigungswege transparent gegenüber.

In der Praxis führt Unkenntnis über Fristen oft zu Missverständnissen bei der Rückabwicklung von Lagerbeständen.

Status & VorgehenGesetzliche FristWarenzustand & KriterienErstattungsanspruch
Vertragswiderruf14 Tage ab ErhaltOriginalverpackt und ungeöffnet✔ 100 % Kaufpreis
Erweiterte RückgabeBis zu 90 TageUnversehrt, mind. 3 Monate MHD✔ 100 % Gutschrift
Kunden-Zufriedenheit30 Tage ab RechnungGeöffnet / probiert (Nichtgefallen)✔ 100 % Erstattung
Ordentliche KündigungJederzeit formlosKeine Mindestlaufzeit für Partner✘ Keine Abfindung

Diese vertraglichen Schutzmechanismen garantieren ein geordnetes Miteinander im Vertriebsnetz und verhindern unlauteren Wettbewerb innerhalb der eigenen Organisation.

Häufiges Missverständnis: Viele Partner glauben, ein Linienschutz erlösche automatisch durch das einfache Einreichen einer Kündigung. In Wahrheit beginnt das Zeitfenster von sechs Monaten erst mit dem Datum der allerletzten bezahlten Produktbestellung zu laufen.

FAQ

Was kostet der Einstieg als FitLine Vertreter?

Der Einstieg erfordert den Erwerb eines Startersets, das je nach gewählter Produktausstattung zwischen rund 100 und 600 Euro liegt. Eine separate, wiederkehrende Lizenzgebühr für die reine Partnerschaft erhebt PM-International nicht.

Das kleinste Einstiegsset enthält Basisprodukte für den Eigenbedarf sowie Verkaufsunterlagen und Werbematerialien. Wer sich direkt für das größere Schnellstarter-Set mit fünf plus eins Optimal-Sets entscheidet, schaltet sofort die Manager-Stufe für den laufenden Monat frei.

Gibt es eine monatliche Mindestbestellmenge bei FitLine?

Nein. Eine vertragliche Verpflichtung zur monatlichen Mindestabnahme von Produkten existiert für registrierte Teampartner laut Ziffer 5.4 der Richtlinien nicht.

Wer keine Produkte bestellt, behält dennoch seinen Status und erhält weiterhin seinen Teampartner-Rabatt auf gelegentliche Einkäufe. Um allerdings Führungsprovisionen auf Teamebene zu erhalten, fordert das System die aktive Monatssicherung mit 600 Gruppenpunkten oder einem 100-Punkte-Eigenabo in Kombination mit fünf Erstlinien-Abos.

Wie kündige ich meinen Teampartner-Vertrag bei PM-International?

Die Kündigung erfolgt jederzeit formlos per Brief, Telefax oder E-Mail direkt an die Unternehmenszentrale in Speyer. Gesetzliche Kündigungsfristen müssen dabei nicht eingehalten werden.

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass viele den Kündigungsweg unnötig verkomplizieren. Ein kurzes Schreiben mit deiner Partnernummer, deinem vollständigen Namen und dem klaren Satz zur Vertragsbeendigung an [email protected] genügt völlig.

Was passiert mit meinen FitLine Kunden, wenn ich aufhöre?

Bei einer Kündigung verbleiben alle von dir registrierten Kunden im sogenannten Customer Direct Programm im System von PM-International. Deine Kundenstruktur wandert in der Strukturhierarchie automatisch an deine direkte Upline weiter.

Die Kunden bestellen weiterhin regulär über den Webshop und behalten ihre Kundennummern. Der Provisionsanspruch für deren Einkäufe geht ab dem Kündigungsstichtag vollständig an die nächsthöhere qualifizierte Führungskraft über.

Darf ich FitLine Produkte auf Amazon oder eBay verkaufen?

Nein. Der Weiterverkauf von FitLine-Produkten über gewerbliche Plattformen wie eBay, Amazon oder andere Online-Marktplätze ist vertraglich strikt verboten.

PM-International untersagt diesen Vertriebsweg ausdrücklich, um den persönlichen Direktvertrieb und die Preisstabilität der Marke zu schützen. Verstöße führen laut Partnervertrag zu sofortigen Vertragsstrafen und der Sperrung des Backoffice-Zugangs.

Wann verfällt mein Anspruch auf Provisionsauszahlung?

Ein Provisionsanspruch verfällt, wenn der monatliche Abrechnungsbetrag unter 5,00 Euro netto liegt. Beträge unter dieser Schwelle schüttet PM-International nicht aus.

Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Ein Partner generiert im ersten Monat durch eine kleine Einzelbestellung vier Euro Provision und wartet vergeblich auf Geld. Erreicht das Konto im Folgemonat nicht die Auszahlungsgrenze, wird der Kleinbetrag nicht aufsummiert, sondern verfällt gänzlich.

Darf ich nebenbei für ein anderes Network Marketing Unternehmen arbeiten?

Ja, aber beide Tätigkeiten müssen strikt und vollständig voneinander getrennt ablaufen. Du darfst Produkte oder Geschäftskonzepte anderer Unternehmen niemals mit FitLine vermischen.

Ziffer 4.2 der Teampartner-Regeln verpflichtet dich dazu, Kunden und Partner von PM-International nicht für Fremdfirmen abzuwerben. Bei identischen Produktkategorien wie Nahrungsergänzungsmitteln prüft die Rechtsabteilung bei Führungskräften sehr genau, ob eine Wettbewerbsverletzung vorliegt.

Welche Versandkosten zahlen FitLine Teampartner?

Vertriebspartner zahlen gestaffelte Versandkosten, die vom jeweiligen Warenwert der Bestellung abhängen. Eine generelle Versandkostenbefreiung ab 50 Euro existiert im Unterschied zu Endkunden für Teampartner nicht.

Die Pauschale beginnt in Deutschland und Österreich bei 4,95 Euro für Kleinbestellungen bis 88 Euro und staffelt sich über 6,54 Euro, 8,14 Euro und 9,74 Euro bis auf 10,36 Euro für Bestellungen ab einem Warenwert von 500 Euro. Diese Beträge werden auf jeder Rechnung separat ausgewiesen.

Der Vertragspassus, den du vor dem Start lesen musst

Rechtliche Klarheit schützt dich vor falschen Erwartungen und teuren Missverständnissen. Wer die Spielregeln von Beginn an beherrscht, baut sein Geschäft auf einem soliden Fundament auf.

Prüfe vor deiner Registrierung als Erstes eigenhändig die offizielle Ziffer 5.4 der PM-Distributor-Rules zur Abnahmefreiheit sowie Ziffer 3.2 zu den Auszahlungsbedingungen. Lies diese beiden Absätze in Ruhe durch, damit du die Schwellenwerte schwarz auf weiß vor dir siehst.

Wer ein echtes Geschäft aufbauen will, braucht keine Geheimnisse, sondern verlässliche Leitplanken. Wenn du verstehst, wie Qualifikationsfilter arbeiten, nutzt du die Regeln zu deinem eigenen Vorteil.

Geh deinen Weg mit voller Entschlossenheit und klarem Kopf.

Rock it!
Dein Willi