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IM Mastery Academy Vergütungsplan: Worauf du achten musst

Der Vergütungsplan der IM Mastery Academy besteht aus sechs Einkommensquellen, die aufeinander aufbauen – vom einfachen Direktbonus bis hin zu monatlichen Residualeinkommen im sechsstelligen Bereich. Wer versteht, wie die einzelnen Bestandteile zusammenspielen, trifft fundierte Entscheidungen – sowohl beim Einstieg als auch beim Aufbau seiner Organisation.

Ich begleite seit Jahren Menschen im Network Marketing und beobachte dabei ein wiederkehrendes Muster: Viele Partner steigen ein, ohne den Vergütungsplan wirklich zu kennen. Sie wissen, dass man Geld verdienen kann – aber wie genau, mit welchen Regeln und unter welchen Bedingungen, das bleibt nebulös. Genau das kostet bares Geld. Nicht weil der Plan schlecht wäre, sondern weil man ihn nicht nutzt, was man nicht kennt.

Wer überhaupt am Plan teilnimmt

Um am Vergütungsplan teilnehmen zu können, musst du dich als Independent Business Owner (IBO) registrieren. Die monatlichen Kosten dafür betragen 16,71 USD. Ein Produktpaket ist für die IBO-Aktivierung nicht zwingend erforderlich, allerdings empfiehlt IM Mastery Academy den Kauf.

Als reiner Kunde ohne IBO-Status kannst du zwar das Bildungsangebot nutzen, aber nicht an den Provisions- und Bonusregeln teilnehmen. Einzige Ausnahme: das Kunden-Programm „Refer 2 & FREE“, das Kunden eine eigene kleine Weiterempfehlungsoption bietet – dazu später mehr.

Aktiv-Status und Auszahlungsvoraussetzung

Ein IBO muss zum Zeitpunkt der Provisionsauszahlung aktiv sein. Wer seinen IBO-Status verfallen lässt, erhält keine Provisionen – auch dann nicht, wenn er Volumen in der Organisation hat. Das ist eine der wichtigsten Regeln, die häufig übersehen wird.

Die sechs Einkommensquellen im Detail

Der Vergütungsplan gliedert sich in sechs Bestandteile. Jeder davon greift unter anderen Voraussetzungen und entfaltet unterschiedliche Wirkung je nach Rang und Organisationsstruktur.

1. IM Bonus – die Direktprovision

Der IM Bonus entsteht durch den direkten Verkauf von Paketen an Kunden. Jedes Mal, wenn du ein Basis-Paket (FRX™, HFX™ oder DCX™) vermittelst, erhältst du 25 USD pro Verkauf. Beim Elite-Paket (das alle drei Akademien kombiniert) steigt die Direktprovision auf 50 USD.

Diese Boni gelten bis zum Rang Platinum 5000 und werden wöchentlich ausbezahlt. Das macht sie zur einzigen Einnahmequelle, die auch ohne Teamaufbau sofort greift.

Ein Muster, das ich in der Begleitung vieler Partner immer wieder sehe: Wer von Anfang an aktiv Pakete direkt verkauft, baut nicht nur Provisionseinkommen auf – er qualifiziert sich auch für höhere Ränge schneller, weil der Kundenvolumen-Anteil die Rangvoraussetzungen direkt beeinflusst.

2. Monthly Residual Income – das Kerneinkommen

Das monatliche Residualeinkommen ist das Herzstück des Plans. Sobald du einen bestimmten Rang erreichst und ihn hältst, garantiert dir IM Mastery Academy einen fixen monatlichen Check. Die Beträge staffeln sich folgendermaßen:

Wichtig: Diese Zahlen gelten nur, solange der Rang aufrechterhalten wird. Fällt der Rang ab, fällt auch der Check.

RangMonatliches Residualeinkommen
Platinum 150 (P150)150 USD
Platinum 600 (P600)600 USD
Platinum 1K (P1K)1.000 USD
Platinum 2K (P2K)2.000 USD
Platinum 5K (P5K)5.000 USD
Chairman 10 (CH10)10.000 USD
Chairman 25 (CH25)25.000 USD
Chairman 50 (CH50)50.000 USD
Chairman 100 (CH100)100.000 USD
Chairman 250 (CH250)250.000 USD
Chairman 500 (CH500)500.000 USD

Ich sehe immer wieder Partner, die diese Tabelle zum ersten Mal betrachten und dann ausschließlich auf den CH500-Betrag schauen. Dabei ist der P150 der erste Meilenstein – und genau der verdient die meiste Aufmerksamkeit zu Beginn. Wer den ersten Residualcheck stabilisiert, hat das Grundprinzip verstanden.

Die Auszahlung erfolgt monatlich. In Monaten mit vier Montagen teilt sich der Gesamtbetrag auf vier Zahlungen auf, in Monaten mit fünf Montagen auf fünf Zahlungen – der Gesamtbetrag bleibt gleich.

Der größte Irrtum beim Residualeinkommen

Das häufigste Missverständnis, das ich bei dieser Einkommensquelle korrigiere: Viele denken, der Betrag sei dauerhaft gesichert, sobald man den Rang einmal erreicht hat. Das stimmt nicht.

Der Rang muss jede Woche aktiv gehalten werden. Das bedeutet: Volumen fällt ab, Mitglieder werden inaktiv, der Rang sinkt – und damit auch der Check. Diese Mechanik kennen viele erst dann, wenn es passiert ist.

Das liegt daran, dass der Residualcheck nicht auf historischer Leistung basiert, sondern auf dem aktuellen Rangstatus. Wer heute CH10 ist und nächsten Monat nicht mehr die Voraussetzungen erfüllt, erhält auch nicht mehr die 10.000 USD. Die Zahlen in der Tabelle sind also Zielgrößen, keine Garantien auf Lebenszeit.

Ein konkretes Beispiel, das ich so schon mehrfach begleitet habe: Partner erreichen P600 im dritten Monat, reduzieren dann ihre Aktivität, verlieren Teampartner durch Inaktivität und rutschen zurück auf P150. Der Check halbiert sich schlagartig. Wer das vorher weiß, plant entsprechend – und baut Puffer ein.

Die praktische Konsequenz daraus: Rangstabilität erfordert kontinuierliche Volumenüberwachung, nicht nur Neugewinnung. Wer ausschließlich neue Partner rekrutiert, aber bestehende Struktur vernachlässigt, wird die Rangschwankungen direkt im Konto spüren.

3. Chairman Infinity Bonus – 1 % auf das Gesamtvolumen

Sobald du den Chairman-Rang erreichst (ab CH10), greift der Chairman Infinity Bonus. Dieser zahlt dir 1 % des Gruppenvolumens aus jedem Bein deiner Unilevel-Organisation – allerdings nur bis zum nächsten gleichrangigen IBO in diesem Bein.

Pro Bein gilt ein Deckel:

RangMax. pro Bein pro Monat
CH101.000 USD
CH252.500 USD
CH505.000 USD
CH10010.000 USD
CH25020.000 USD
CH50040.000 USD

Da der Deckel pro Bein gilt, steigt das Potenzial durch die Anzahl persönlich gesponserte Beine. Es gibt keine Begrenzung, wie viele Beine du persönlich öffnen kannst. Wer also ein breites Team auf oberster Ebene aufbaut, kann den Infinity Bonus mehrfach parallel nutzen.

Zur Qualifikation muss der IBO seinen Rang in mindestens 30 % der jeweiligen Periode halten.

4. Rank Achievement Bonus – einmaliger Aufstiegsbonus

Für jeden Rangaufstieg ab P2K zahlt IM Mastery Academy einen einmaligen Rank Achievement Bonus, sofern der neue Rang drei aufeinanderfolgende Monate gehalten wird. Die Auszahlung erfolgt je nach Rang über unterschiedliche Zeiträume gestreckt:

RangEinmalbonusAuszahlungszeitraum
P2K500 USD1 Monat
P5K1.500 USD1 Monat
CH105.000 USD2 Monate
CH2510.000 USD2 Monate
CH5025.000 USD6 Monate
CH100100.000 USD12 Monate
CH250150.000 USD24 Monate
CH500200.000 USD24 Monate

Wer alle Stufen durchläuft, kann über den Rank Achievement Bonus insgesamt bis zu 492.000 USD an einmaligen Boni akkumulieren. Dabei gilt: Je höher der Rang, desto länger der Auszahlungszeitraum – und desto länger muss der Rang während dieser Zeit aufrechterhalten werden.

Nach 16 Jahren in dieser Branche weiß ich: Einmalige Boni klingen attraktiv, werden aber oft zu früh in die Einkommensplanung eingerechnet. Wer seinen CH100 verliert, bevor die 12-monatige Auszahlungsphase vorbei ist, unterbricht die Zahlung. Das ist kein Fehler im System – es ist eine Bedingung, die präzise geplant sein will.

5. Refer 2 & FREE – die Kunden-Option

Das „Refer 2 & FREE“-Programm gilt ausschließlich für Kunden (nicht für IBOs). Wer als Kunde zwei weitere Kunden mit demselben Paket wirbt, erhält sein eigenes Paket kostenlos. Die zwei Neukunden müssen dabei vor dem nächsten Abrechnungsdatum registriert sein – nicht am selben Tag.

Diese Option ist für Partner relevant, die Kunden betreuen, die zwar kein IBO werden wollen, aber Kosten reduzieren möchten.

6. Fast Start Bonus – der erste Impuls

Der Fast Start Bonus ist im offiziellen Vergütungsplan als Teil des IM Bonus eingebettet und gilt bis zum Rang P5000. Er setzt einen sofortigen Anreiz für neue IBOs, direkt ab Einstieg Pakete zu verkaufen, da die Provisionen wöchentlich ausgezahlt werden – und damit unmittelbar spürbar sind.

Rangsystem: Voraussetzungen im Überblick

Der Aufstieg im Rangsystem hängt von vier Kennzahlen ab:

  • PRSV (Personal Retail Sales Volume): Volumen aus dem Verkauf an Retail-Kunden, die nicht am Compensation Plan teilnehmen. Pro Retail-Kunde entstehen 145 PRSV.
  • AM (Active Members): Gesamtzahl aktiver IBOs und Kunden in der Unilevel-Organisation.
  • QGV (Qualifying Group Volume): Gesamtvolumen der Organisation.
  • LR (Leg Rule): Maximal 40 % des QGV dürfen aus einem einzigen Bein stammen.
  • CLR (Customer Leg Rule): Mindestens 55 % des Volumens pro Bein müssen von Retail-Kunden stammen.
RangPRSVAktive MitgliederQGV
P15003435
P600290121.740
P1K290304.350
P2K4357510.875
P5K43522532.625
CH1043550072.500
CH254351.250181.250
CH504352.500362.500
CH1004355.000725.000

Die 40-%-Leg-Regel ist dabei einer der am häufigsten unterschätzten Faktoren. Wer ein sehr starkes erstes Bein aufbaut und die anderen vernachlässigt, erfüllt möglicherweise das Gesamtvolumen – aber nicht die Rangvoraussetzung.

Die Leg-Regel: Wo viele steckenbleiben

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern fällt mir auf, wie selten die 40-%-Regel aktiv einkalkuliert wird – bis sie zum ersten Mal greift.

Das Muster ist fast immer dasselbe. Ein Partner baut ein starkes erstes Bein auf, weil dort ein besonders aktiver Teamleader entstanden ist. Das Volumen steigt – aber eben nur in einem Bein. Die anderen Beine bleiben schwach, weil die Aufmerksamkeit und Energie in das starke Bein fließen.

Was dann passiert: Das Gesamtvolumen reicht nominell für einen höheren Rang. Aber die Leg-Regel blockiert den Aufstieg. 40 % des erforderlichen QGV dürfen maximal aus einem Bein stammen – alles darüber zählt schlicht nicht. Das bedeutet, dass ein Partner mit sehr hohem Gesamtvolumen dennoch auf einem niedrigeren Rang feststeckt.

Die Customer Leg Rule (CLR) funktioniert ähnlich. Wer in einem Bein überwiegend IBOs statt Retail-Kunden hat, kann das Volumen dieses Beins nicht zu 100 % anrechnen. Mindestens 55 % müssen aus Retail-Kunden-Volumen stammen. Diese Regel zwingt zu einem echten Kundenstamm – nicht nur zu einer IBO-Kette.

Für dich bedeutet das konkret: Baue von Anfang an mehrere Beine parallel auf – und behalte immer den Kundenanteil im Blick. Nicht nur, weil die Regel es verlangt, sondern weil eine breite Basis langfristig stabiler ist als eine hohe Spitze in einem einzigen Bein.

Chairman-Ränge: Besondere Strukturanforderungen

Ab CH25 gelten spezifische Strukturbedingungen, die über reine Volumenzahlen hinausgehen:

  • CH25: Zwei P2K-Leader in zwei separaten Benen
  • CH50: Ein P2K und ein P5K in zwei separaten Beinen
  • CH100: Zwei CH10-Leader in zwei separaten Beinen
  • CH250: 580 PRSV + 2.175.000 GV + zwei CH25 in separaten Beinen
  • CH500: 580 PRSV + 4.350.000 GV + zwei CH50 in separaten Beinen

Das heißt: Ab CH25 reicht es nicht, selbst aktiv zu sein – du brauchst qualifizierte Leader auf bestimmten Rängen in unterschiedlichen Beinen. Der eigene Rang hängt damit direkt von der Entwicklung anderer ab.

Warum Chairman-Ränge andere Dynamiken erfordern

Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Ein Partner kämpft monatelang darum, seinen ersten CH10-Rang zu stabilisieren. Er analysiert Zahlen, optimiert sein Volumen – und tut dabei fast alles selbst.

Der Sprung auf CH25 aber funktioniert anders. Plötzlich hängt der Rang nicht mehr nur von der eigenen Leistung ab, sondern davon, ob zwei andere Personen in zwei separaten Beinen den P2K-Rang erreichen und halten. Wer das vorher nicht einplant, erlebt eine überraschende Stagnation auf CH10.

Was dahintersteckt: Die Chairman-Ränge sind bewusst so konstruiert, dass sie echte Führungsarbeit voraussetzen – nicht nur persönliches Recruiting. Der Plan belohnt also nicht nur, wer viel verkauft, sondern wer andere in die Lage versetzt, selbst zu ranken.

Das bedeutet für dich praktisch: Wer CH25 und darüber anstrebt, muss frühzeitig gezielt Leader in separaten Beinen entwickeln. Wer damit erst beginnt, wenn er selbst CH10 ist, verliert viel Zeit.

Die Frage ist nicht, ob du das Volumen hast – sondern ob deine Leader bereit sind, ihre eigenen Ränge zu halten. Genau darin liegt der Unterschied zwischen Volumenwachstum und echter Leadership-Entwicklung.

Volumenkontrolle und Wochenrhythmus

Alle Volumenangaben müssen bis Montag, 12 Uhr EST eingereicht sein, damit sie für die jeweilige Woche gelten. Wer Abschlüsse oder Paket-Aktivierungen nach diesem Cut-off hat, zählt diese erst in der Folgewoche.

Für die Rangqualifikation bedeutet das eine klare Wochenstruktur. Wer am Sonntag abend noch fehlende Volumenpunkte nachrechnet und feststellt, dass ein Abschluss zu spät kommt, verliert einen vollen Wochenzyklus. Das klingt technisch – hat aber direkte Auswirkungen auf die Residualzahlung.

Zeittaktung im Vergütungsplan

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar: Den Wochenrhythmus eines Vergütungsplans zu kennen ist genauso wichtig wie die Provisionssätze selbst.

Viele Partner denken monatsweise – aber IM Mastery Academy denkt wochenweise. Das erzeugt eine andere Dynamik. Wer einen Kunden erst übermorgen abschließt, obwohl der Abschluss heute möglich wäre, zahlt dafür mit einem verschobenen Rangcheck.

Das ist keine Kritik am System, sondern ein Aufruf zur präzisen Planung. Wer weiß, dass der Cut-off montags um 12 Uhr EST liegt, plant seinen Wochenfokus entsprechend – mit einem klaren Ziel bis Sonntag.

Ich habe gesehen, wie Partner monatelang kurz vor dem nächsten Rang standen, ihn aber nie erreichten – nicht weil das Volumen fehlte, sondern weil Abschlüsse immer wieder knapp nach dem Stichtag lagen. Rhythmus schlägt Intensität.

Das gilt besonders für Ränge, bei denen der Rank Achievement Bonus eine Rolle spielt. Drei aufeinanderfolgende Monate im Rang bedeuten: Keine einzige Woche darf unter dem Schwellenwert liegen, da der monatliche Rangcheck auf Wochenebene basiert. Ein einziger Ausreißer kann den 90-Tage-Zähler zurücksetzen.

Einkommensrealität: Was die Zahlen zeigen

IM Mastery Academy veröffentlicht ein Income Disclosure Statement. Die Daten zeigen, welche Einkommensbänder die aktiven Vertriebspartner tatsächlich erreichen. Wichtig: Diese Zahlen beziehen sich auf Bruttoprovisionen vor Abzug von Kosten und Steuern.

Einkommensbereich (USD/Jahr)Anteil der IBOs
Unter 500 USDca. 67 %
500–1.500 USDca. 17 %
1.500–5.000 USDca. 10 %
5.000–10.000 USDca. 3,2 %
10.000–25.000 USDca. 1,8 %
25.000–50.000 USDca. 0,4 %
Über 100.000 USDca. 0,12 %

Diese Zahlen gelten für aktive IBOs – also diejenigen, die ihren Status aufrechterhalten. Wer diese Tabelle liest, erkennt: Der Plan hat erhebliches Potenzial nach oben, erfordert aber ein entsprechendes Organisationsvolumen, um in die oberen Einkommensbänder zu gelangen.

Die monatliche Gesamtausschüttung von IM Mastery Academy liegt laut verfügbaren Daten bei etwa 13 Millionen USD. Die zehn Top-Earner vereinen davon über ein Drittel – was die starke Konzentration an der Spitze zeigt.

Was sich bei konsequenter Umsetzung zeigt

Was sich bei konsequenter Umsetzung zeigt, habe ich über viele Partner hinweg beobachtet: Der Unterschied zwischen denen, die langfristig im oberen Einkommensbereich landen, und denen, die bei unter 500 USD pro Jahr steckenbleiben, liegt nicht am Vergütungsplan.

Der Plan ist derselbe für alle. Was sich unterscheidet, ist die Tiefe des Verständnisses – und daraus folgend die Qualität der Entscheidungen.

Wer versteht, wie Rangschwankungen das Residualeinkommen direkt beeinflussen, baut anders. Wer die 40-%-Leg-Regel kennt, öffnet früher neue Beine. Wer den Wochenrhythmus internalisiert hat, plant seine Woche anders als jemand, der monatsweise denkt.

Die konsequenten Umsetzer, die ich über Jahre begleite, teilen eine Eigenschaft: Sie lesen den Vergütungsplan nicht einmal, sondern kommen regelmäßig auf einzelne Regeln zurück – weil sich ihre Organisation verändert und damit auch die relevanten Hebel im Plan. Das ist keine Fleißaufgabe. Das ist strategische Klarheit.

Für dich bedeutet das: Nicht jede Einkommensquelle ist in jeder Phase deiner Entwicklung gleich relevant. In den ersten Monaten dominiert der IM Bonus. Mit wachsender Organisation rückt das Residualeinkommen in den Fokus. Und sobald Chairman-Ränge erreichbar werden, verschiebt sich alles Richtung Infinity Bonus und Rank Achievement.

Steuerliche Einordnung in Deutschland und Österreich

IBOs, die regelmäßig Provisionen erhalten, gelten in Deutschland und Österreich steuerrechtlich als Gewerbetreibende oder Selbstständige. Das hat direkte Konsequenzen:

  • Einkommensteuer: Provisionen gelten als Betriebseinnahmen und unterliegen der persönlichen Einkommensteuer.
  • Umsatzsteuer: Ab der Kleinunternehmergrenze (aktuell 22.000 EUR Jahresumsatz in Deutschland, 35.000 EUR in Österreich) besteht Umsatzsteuerpflicht.
  • Gewerbeanmeldung: In Deutschland ist eine Gewerbeanmeldung bei der zuständigen Gemeinde erforderlich.
  • Sozialversicherung: Bei hauptberuflicher Tätigkeit entfällt der Arbeitgeberbeitrag – alle Beiträge trägt der IBO selbst.

Alle Provisionsbeträge in diesem Artikel beziehen sich auf Brutto-USD vor lokalen Steuern und Abgaben. Der tatsächliche Nettobetrag hängt vom persönlichen Steuersatz und der Unternehmensstruktur ab.

In meiner Begleitung von Partnern fällt mir auf, dass der steuerliche Teil des Vergütungsplans oft als Nachgedanke behandelt wird – obwohl er die tatsächlich verfügbare Einkommenshöhe direkt bestimmt. Wer frühzeitig eine saubere buchhalterische Struktur aufbaut, spart sich später aufwendige Korrekturen.

FAQ

Was sind die Voraussetzungen für den ersten Rang bei IM Mastery Academy?

Drei aktive Mitglieder in deiner Organisation reichen für Platinum 150 (P150). Als PRSV-Anforderung gilt: Null – du brauchst also keine eigenen Retail-Kunden, um den ersten Rang zu halten.

Allerdings gilt die 40-%-Leg-Regel ab dem ersten Rang: Kein einzelnes Bein darf mehr als 40 % des benötigten Group Volume liefern. Für P150 liegt das QGV bei 435 – das entspricht in der Praxis etwa drei aktiven Paketmitgliedern. Wichtig dabei: Der Rang gilt nur, solange du als IBO aktiv bist. Fällt dein IBO-Status weg, entfällt auch der Residualcheck.

Wie oft zahlt IM Mastery Academy Provisionen aus?

Das monatliche Residualeinkommen kommt in mehreren Zahlungen pro Monat. In Monaten mit vier Montagen gibt es vier Teilzahlungen, bei fünf Montagen fünf – der Gesamtbetrag bleibt identisch. Der IM Bonus (Direktprovision) läuft wöchentlich.

Der Rank Achievement Bonus folgt einem eigenen Zahlungsrhythmus: Je nach Rang läuft die Auszahlung über 1, 2, 6, 12 oder 24 Monate gestreckt. Für CH500 bedeutet das: Der 200.000-USD-Bonus verteilt sich auf 24 Monate – also rund 8.333 USD pro Monat. Während dieser Phase muss der Rang durchgehend gehalten werden, damit die Zahlungen weiterlaufen.

Wie funktioniert die 40-%-Leg-Regel genau?

In meiner Arbeit mit Partnern taucht diese Regel als häufigste Ursache für blockierte Rangaufstiege auf – und sie ist einfacher zu verstehen als gedacht.

Stell dir vor, du benötigst für P1K ein QGV von 4.350. Du hast drei Beine. Bein A generiert 2.500 GV, Bein B und C zusammen 1.850. Dein Gesamtvolumen liegt bei 4.350 – also genug. Aber: 40 % von 4.350 sind 1.740. Bein A hat 2.500 GV, also 760 GV mehr als erlaubt. Diese 760 GV zählen nicht. Damit fehlen dir faktisch 760 GV, obwohl die Gesamtzahl stimmt.

Die praktische Konsequenz: Beine müssen gleichmäßig entwickelt werden – nicht nur insgesamt stark.

Was ist der Chairman Infinity Bonus, und ab wann greift er?

Ja. Ab Chairman 10 (CH10) erhältst du 1 % des Gruppenvolumens aus jedem deiner Unilevel-Beine – allerdings nur bis zum nächsten gleichrangigen IBO in diesem Bein und begrenzt durch den Deckel pro Bein.

Der Bonus ergänzt das Residualeinkommen. Ein CH10 mit 72.500 QGV in drei gleichmäßigen Beinen – also etwa 24.167 GV pro Bein – erhält 1 % davon, also rund 241 USD pro Bein, insgesamt also knapp 725 USD. Da der Deckel bei CH10 bei 1.000 USD pro Bein liegt, bleibt Spielraum nach oben. Um den Deckel zu nutzen, braucht es mindestens 100.000 GV pro Bein. Das zeigt: Der Infinity Bonus skaliert mit der Teamtiefe – nicht nur mit der Breite.

Wie viel kostet der Einstieg als IBO wirklich?

Der IBO-Kit kostet 16,71 USD monatlich. Ein Produktpaket ist für den IBO-Status nicht Pflicht, aber empfohlen. Das Starterpaket liegt bei 234,95 USD einmalig, mit einer monatlichen Verlängerung von 174,95 USD.

Wer als IBO auch ein Paket hält, generiert damit 150 Gruppenvolumen – was bei der Rangqualifikation angerechnet wird. In der Praxis tragen viele IBOs ein Paket auch deshalb, weil das GV aus dem eigenen Paket die Differenz zu einem nächsten Rang schließen kann.

Muss ich als IBO in Deutschland ein Gewerbe anmelden?

Ja. Wer regelmäßig Provisionen aus dem IM-Mastery-Academy-Compensation-Plan erhält, gilt steuerlich als selbstständig tätig und muss ein Gewerbe anmelden. Das gilt bereits ab dem ersten ausgezahlten Bonus – unabhängig von der Höhe.

In Österreich gelten andere Schwellenwerte und Pflichten über die Wirtschaftskammer (WKO). Dort greift die Gewerbeanmeldungspflicht ebenfalls, sofern die Tätigkeit regelmäßig und mit Einnahmeerzielungsabsicht ausgeübt wird. Steuerberater mit Network-Marketing-Erfahrung kennen die relevanten Abgrenzungen am genauesten – gerade weil IBO-Einkommen international anfällt und die Quellenbesteuerung je nach Land variiert.

Was passiert mit dem Rank Achievement Bonus, wenn ich meinen Rang verliere?

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich: Die meisten Partner haben den genauen Mechanismus nicht auf dem Radar, wenn sie ihn am meisten bräuchten.

Der Rank Achievement Bonus setzt voraus, dass der Rang für drei aufeinanderfolgende Monate gehalten wird, damit die Auszahlungsphase überhaupt beginnt. Verlierst du den Rang während der aktiven Auszahlungsphase, stoppt die Zahlung. Beim CH100 mit seiner 12-monatigen Auszahlungsphase kann ein einziger schlechter Monat dazu führen, dass du einen Teil der 100.000 USD nicht erhältst.

Ob die Zahlungsphase nach Wiedererlangen des Rangs neu startet oder dort weitermacht, wo sie aufgehört hat, regeln die aktuellen AGB. Diese solltest du direkt im IM-Back-Office oder beim Support klären – da sich Regeln gelegentlich aktualisieren.

Was ist der Unterschied zwischen PSV, PRSV und GV?

Drei Begriffe, die oft verwechselt werden, aber unterschiedliche Funktionen haben:

  • PSV (Personal Sales Volume): Gesamtes persönlich generiertes Volumen, also Pakete an Kunden und IBOs zusammen.
  • PRSV (Personal Retail Sales Volume): Nur das Volumen aus Paketen an Retail-Kunden, die nicht am Compensation Plan teilnehmen. Pro Retail-Kunde: 145 PRSV.
  • GV (Group Volume): Summe aus dem eigenen PSV und dem PSV aller IBOs in deiner Unilevel-Organisation.

PRSV ist die striktere Kennzahl, weil sie ausschließlich echte Endkundenkäufe misst. Ab P600 verlangt der Plan 290 PRSV – das entspricht also mindestens zwei aktiven Retail-Kunden.

Kann ich meinen Rang auch ohne eigene Produktnutzung aufrechterhalten?

Ja, technisch schon. Für den IBO-Status braucht du nur die monatlichen 16,71 USD. Kein Produktpaket ist zwingend.

Allerdings gilt ab P600 eine PRSV-Anforderung – und die entsteht durch Retail-Kunden, nicht durch IBOs. Wer selbst ein Paket hält, generiert eigenes PSV, aber kein PRSV, weil IBOs nicht als Retail-Kunden zählen. Der Plan differenziert also klar zwischen IBOs als Strukturpartner und Retail-Kunden als externe Endnutzer. Wer ausschließlich IBOs rekrutiert und keine externen Kunden gewinnt, erfüllt ab P600 die Rangvoraussetzung nicht vollständig.

Wie unterscheidet sich die Unilevel-Struktur von binären Vergütungsplänen?

Bei einem Unilevel-Plan landen alle persönlichen Direktsponsorings auf der ersten Ebene – es gibt keine Begrenzung, wie viele Leute dort stehen dürfen. Die Tiefenwirkung entsteht durch die IBOs, die diese Personen wiederum sponsern.

Bei einem binären Plan hast du zwei Beine, und neues Volumen muss gezielt in eines der beiden Beine platziert werden. Das kann strategisch sein – aber auch eng. Der Unilevel-Plan bei IM Mastery Academy erlaubt theoretisch unbegrenzt viele direkte Beine, was den Infinity Bonus besonders skalierbar macht. Gleichzeitig bedeutet es: Jeder neue direkte Sponsor eröffnet ein neues Bein – und damit eine neue Grundlage für den Chairman Infinity Bonus, ohne dass bestehende Beine belastet werden.

Was du jetzt weißt – und die meisten übersehen

Der Vergütungsplan der IM Mastery Academy ist keine einfache Tabelle mit Provisionsprozenten. Er ist ein Regelwerk mit sechs Einkommensebenen, wochengenauer Rhythmik und strukturellen Anforderungen, die ineinandergreifen – von der 40-%-Leg-Regel bis zu den gestaffelten Auszahlungsphasen beim Rank Achievement Bonus.

Wer diese Mechanismen kennt, kann sie aktiv nutzen. Wer sie nicht kennt, verdient zwar – aber nicht so viel wie möglich.

Der häufig übersehene Teil ist nicht das Potenzial nach oben, sondern die Bedingungen, unter denen dieses Potenzial abrufbar ist. Residualeinkommen ist keine Garantie. Es ist eine Größe, die du aktiv hältst.

Das Faszinierende an einem gut verstandenen Vergütungsplan ist nicht, was er dir verspricht – sondern was er dir zeigt, was du als nächstes tun musst. Diese Klarheit ist ein echter Vorteil.

Wer seinen Plan bis ins Detail kennt, trifft täglich bessere Entscheidungen. Nicht größere – bessere. Und genau das macht den Unterschied zwischen zufälligem Wachstum und gesteuertem Aufbau.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.