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Ist Chogan eine Sekte? 5 negative Erfahrungen von Aussteiger Beraterinnen, die nicht stimmen

Nein. Chogan ist keine Sekte. Wer diesen Begriff verwendet, verwechselt Struktur mit Kontrolle und Misserfolg mit Manipulation. Die 5 häufigsten negativen Erfahrungen, die Aussteiger-Beraterinnen berichten, haben fast immer eine ganz andere Ursache – und die liegt selten beim Unternehmen.

Ich arbeite seit über 16 Jahren in dieser Branche. Und ich sage dir ehrlich: Den Begriff „Sekte“ höre ich fast ausschließlich von Menschen, die mit bestimmten Erwartungen gestartet sind – und dann gemerkt haben, dass Network Marketing echte Arbeit bedeutet. Das ist kein Vorwurf. Das ist eine Beobachtung, die ich in unzähligen Gesprächen immer wieder gemacht habe. Die Reaktion auf Enttäuschung ist oft das Suchen nach einem Schuldigen – und der heißt dann schnell „System“ oder „Sekte“. Was dabei fast immer fehlt: ein ehrlicher Blick auf die eigenen Erwartungen vor dem Start.

Woher kommt der Begriff „Sekte“ überhaupt?

Wer online nach Chogan sucht, stößt unweigerlich auf Begriffe wie „Sekte“, „Schneeballsystem“ oder „Abzocke“. Aber woher kommen diese Bezeichnungen tatsächlich?

Die Antwort ist einfach. Wenn Menschen in eine Tätigkeit einsteigen, hohe Erwartungen mitbringen und dann nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen, suchen sie nach Erklärungen. Und weil Network Marketing ein emotionales Geschäft ist, fällt die Sprache dabei oft heftig aus.

Der Begriff „Sekte“ beschreibt im ursprünglichen Sinn eine Gemeinschaft, die Mitglieder durch psychologischen Druck, Isolation und Informationskontrolle manipuliert. Davon ist Chogan weit entfernt. Das Unternehmen gründete 2013 in Italien, vertreibt Parfums, Kosmetik und Haushaltsprodukte über ein klassisches MLM-Modell und ist heute in zahlreichen europäischen Ländern aktiv. Wer jederzeit kündigen kann, wer keine Schulden aufbaut und wer selbst entscheidet, wie viel er arbeitet – der ist nicht in einer Sekte. Das ist Unternehmertum.

Was Aussteiger wirklich meinen

Der häufigste Irrtum, den ich in meiner Arbeit zu diesem Thema immer wieder korrigiere: Viele verwechseln die Methoden einzelner Beraterinnen mit dem Unternehmen selbst.

Das ist ein gravierender Unterschied. Wenn eine Beraterin Freunde mit täglichen Nachrichten bombardiert, dann ist das ihre Methode – nicht die offizielle Strategie von Chogan. Wenn eine Upline übertriebene Erfolgsversprechen macht, dann ist das das Verhalten einer Person, kein Beweis für ein manipulatives System.

Ein Muster taucht dabei besonders häufig auf: Die negative Erfahrung entsteht nicht durch das Unternehmen, sondern durch die Erwartungshaltung vor dem Start. Wer denkt, Network Marketing sei ein schneller Weg zu passivem Einkommen ohne echten Einsatz, erlebt unweigerlich eine Diskrepanz – und sucht danach jemanden, dem er die Schuld geben kann.

Die Konsequenz daraus ist klar. Wer Berichte von Aussteigern liest, sollte immer eine Frage stellen: Beschreibt diese Person das Unternehmen – oder beschreibt sie ihre eigene Erwartungshaltung? Denn die meisten dieser Berichte beantworten letzteres, nicht ersteres.

Negative Erfahrung Nr. 1: „Ständiger Verkaufsdruck“

Was Aussteiger berichten: Chogan verlange regelmäßige Mindestumsätze, sonst verliere man den Partnerstatus. Das fühle sich wie Druck an.

Was dahintersteckt: Chogan setzt tatsächlich einen Mindestumsatz pro Quartal voraus, damit der Partnerstatus aktiv bleibt. Dieser Betrag ist niedrig angesetzt – so niedrig, dass viele Partner ihn allein durch den Eigenkauf für den persönlichen Bedarf erreichen.

Jedes Unternehmen – ob Franchise, Einzelhandel oder Dienstleistung – hat Aktivitätsanforderungen. Ein Taxifahrer, der nie fährt, ist kein Taxifahrer mehr. Das Prinzip ist identisch. Der entscheidende Unterschied: Bei Chogan entstehen durch Inaktivität keine Schulden, keine Vertragsstrafen, keine laufenden Fixkosten. Der Partner verliert schlicht seinen aktiven Status. Wer diesen Mechanismus als „Druck“ empfindet, vergleicht Unternehmertum mit einem Arbeitsverhältnis – und das sind grundlegend verschiedene Modelle.

Mindestumsatz vs. klassischer Job – was ist eigentlich Druck?

SituationKlassischer JobChogan Partner
Keine LeistungKündigung, LohnausfallVerlust des aktiven Status
Finanzielle VerpflichtungenMietvertrag, BindungenKeine Fixkosten
Kontrolle der ArbeitszeitArbeitgeber entscheidetPartner entscheidet
Eigener Konsum zähltNeinJa, zählt zum Umsatz

Diese Tabelle zeigt ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Der Vergleich klingt fair, bis man die Zahlen nebeneinanderlegt – dann sieht der angebliche „Druck“ plötzlich sehr beherrschbar aus.

Negative Erfahrung Nr. 2: „Chogan ist ein Schneeballsystem“

Was Aussteiger berichten: Das Geld fließe nur durch Anwerben. Die Produkte seien nur ein Vorwand, damit das System legal wirkt.

Was faktisch stimmt: Ein Schneeballsystem ist in Europa illegal. Es basiert auf der reinen Weiterleitung von Einzahlungen ohne echten Produktgegenwert. Chogan existiert seit über einem Jahrzehnt, operiert in vielen EU-Ländern und unterliegt den dortigen Rechtsvorschriften.

Das Vergütungsmodell bei Chogan basiert auf dem Produktverkauf. Provisionen entstehen durch Umsätze – nicht durch bloße Anmeldungen neuer Partner. Wer ausschließlich Endkunden beliefert und kein Team aufbaut, verdient trotzdem Provisionen. Das ist das genaue Gegenteil eines Schneeballsystems, denn dort gibt es kein echtes Produkt und kein echtes Kundengeld. Chogan hat beides.

Der Blick über viele verschiedene Firmen und viele Jahre zeigt ein klares Muster: Der Vorwurf „Schneeballsystem“ trifft fast alle Network-Marketing-Unternehmen – unabhängig davon, ob sie legal und produktbasiert arbeiten oder nicht.

Das liegt daran, dass die meisten Menschen den rechtlichen Unterschied nicht kennen. Pyramidensystem klingt ähnlich wie MLM – und deshalb wird beides gleichgesetzt. Dabei ist der Unterschied fundamental: Ein Pyramidensystem funktioniert auch dann, wenn es kein Produkt gibt. Ein MLM-Modell bricht zusammen, sobald keine Produkte mehr fließen, denn dann gibt es keine Basis für Provisionen.

Ich habe über die Jahre viele verschiedene Firmen analysiert und bin bei Chogan auf ein klares Merkmal gestoßen: Die Provisionsstruktur hängt direkt am Produktumsatz. Monatlich setzen sich die Punkte zurück, was bedeutet, dass keine Strukturrente entsteht, die nur durch das Anwerben passiert. Jeder Monat beginnt bei null.

Für den Leser bedeutet das folgendes: Wenn jemand den Begriff „Schneeballsystem“ verwendet, lohnt es sich, direkt eine Frage zu stellen – nämlich ob derjenige den rechtlichen Unterschied erklären kann. Die Antwort zeigt meistens, woher die Einschätzung wirklich kommt.

Negative Erfahrung Nr. 3: „Die Kosten fressen alles auf“

Was Aussteiger berichten: Starter-Kit, Eigenproben, Visitenkarten, Tools – am Ende bleibe nichts übrig. Das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag stimme nicht.

Was tatsächlich gilt: Der größte Pflichtausgabenposten bei Chogan ist das Starter-Kit mit den Duftproben. Wer ein Geschäft mit Parfums aufbaut, braucht Proben – das ist kein Kostenfaktor, sondern das Arbeitsgerät.

Alle weiteren Kosten entstehen durch individuelle Entscheidungen, nicht durch Systemzwang. Visitenkarten, bezahlte Tools, Social-Media-Werbung – das sind Entscheidungen, die der einzelne Partner trifft. Wer organisch und ohne Anzeigen arbeitet, hat nach dem Start kaum laufende Kosten. Die Gleichung „Kosten fressen alles auf“ gilt nur dann, wenn jemand investiert, ohne vorher zu prüfen, was tatsächlich notwendig ist.

Was kostet der Einstieg wirklich?

  • Starter-Kit: Einmalige Anschaffung, enthält Duftproben für die Präsentation
  • Monatliche Pflichtinvestition: Nur der Mindestumsatz – der durch Eigenverbrauch erreichbar ist
  • Laufende Kosten: Entstehen durch eigene Entscheidungen, kein Systemzwang
  • Optionale Tools: Vollständig freiwillig – nicht Teil des Grundmodells

Negative Erfahrung Nr. 4: „Die Erfolgsversprechen sind unrealistisch“

Was Aussteiger berichten: Diamond in drei Monaten, fünfstellige Beträge im ersten Jahr – das sei alles Marketing, um neue Partner zu gewinnen. Die Realität sehe anders aus.

Was stimmt und was nicht: Erfolgsgeschichten zeigen das Potenzial des Systems, nicht den Durchschnitt. Sie beschreiben, was bei außergewöhnlichem Einsatz und der richtigen Methodik möglich ist – und das ist faktisch wahr. Einzelne Partner haben diese Ergebnisse tatsächlich erzielt.

Die Frage ist, wie diese Geschichten vermittelt werden. Wenn eine Upline suggeriert, dass solche Ergebnisse ohne besonderen Einsatz entstehen, dann ist das eine falsche Erwartung – aber keine Lüge des Systems. Die Ergebnisse sind real. Der Aufwand dahinter wird oft nicht sichtbar kommuniziert.

Früher habe ich selbst geglaubt, dass die großen Erfolgsstorys im Network Marketing einfach gut geskriptete Marketingvideos sind. Das war meine Einschätzung nach den ersten Jahren.

Nach 16 Jahren sieht dieser Blick komplett anders aus. Ich habe Menschen persönlich begleitet, die in kurzer Zeit signifikante Ergebnisse erzielt haben – und ich habe genau gesehen, was diese Menschen getan haben. Es war keine Magie und kein Zufall. Es war konsequente Methodik, klare Positionierung und tägliche Umsetzung.

Das eigentliche Muster, das ich dabei erkannt habe: Die Lücke zwischen Erfolgsgeschichte und eigenem Ergebnis entsteht fast nie durch das System – sondern durch die Methode. Wer dieselbe Methode anwendet, die zum Erfolg geführt hat, kommt auch näher an diesen Erfolg heran. Wer eine andere, weniger wirksame Methode nimmt und dann die Erfolgsgeschichte als Lüge bezeichnet, vergleicht zwei völlig verschiedene Vorgehensweisen.

Was das für jeden einzelnen bedeutet: Bevor du eine Erfolgsgeschichte als unrealistisch bezeichnest, lohnt es sich zu fragen, welche Methode derjenige genutzt hat. Die Methode ist der entscheidende Faktor – nicht das Unternehmen.

Negative Erfahrung Nr. 5: „Ich musste Freunde und Familie ansprechen“

Was Aussteiger berichten: Das System baue darauf auf, die persönliche Namensliste abzuarbeiten. Das zerstöre Freundschaften und sei unangenehm.

Was hier wichtig ist: Chogan gibt keine Vorschrift, wie Partner ihr Geschäft aufbauen. Die Methode, Freunde und Familie anzusprechen, ist keine Unternehmensstrategie – sie ist eine Methode, die manche Uplines weitergeben, weil sie schon seit Jahrzehnten in der Branche zirkuliert.

Es gibt heute längst andere Wege. Wer organisch auf Facebook sichtbar wird, zieht Menschen an, die selbst Interesse an Düften oder einer Nebeneinkunft haben – ohne dass jemand angesprochen werden muss. Die Erfahrung „Ich musste Freunde ansprechen“ beschreibt eine Methode, keine Systemanforderung. Und wer diese Methode nicht mag, kann eine andere wählen.

Was eine Sekte wirklich ausmacht

Nach über 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass der Begriff „Sekte“ fast immer dann fällt, wenn jemand eine Gemeinschaft erlebt hat, die er als zu eng oder zu enthusiastisch empfunden hat.

Das ist ein nachvollziehbares Gefühl. Viele Network-Marketing-Gruppen haben eine starke Gemeinschaftsdynamik – regelmäßige Calls, Motivations-Events, intensive Teamkommunikation. Wer das nicht gewohnt ist, kann sich dabei unwohl fühlen. Aber ein Unwohlsein ist kein Beweis für Manipulation.

Eine echte Sekte zeichnet sich durch spezifische Merkmale aus: Informationskontrolle, also das aktive Abschotten von außen. Psychologischer Druck bei Austritt. Finanzielle Abhängigkeit durch das System. Isolation von Familie und Freunden. Keines dieser Merkmale trifft auf Chogan als Unternehmen zu. Jeder Partner kann jederzeit und ohne Konsequenzen aufhören. Niemand verliert Geld durch den Austritt. Familienkontakte bleiben vollständig in der Hand des Partners.

Was ich in der langen Begleitung vieler Partner sehe: Der Begriff „Sekte“ funktioniert oft als emotionale Entlastung nach einem Misserfolg. Wenn das System die Schuld trägt, muss man sich selbst keine Fragen stellen. Das ist menschlich verständlich – aber es verhindert jede echte Reflexion über die eigenen Fehler und die eigene Methode.

Merkmale einer Sekte im Vergleich

MerkmalEchte SekteChogan
InformationskontrolleJa – Abschottung nach außenNein – öffentlich zugängliches System
AustrittPsychologische BestrafungJederzeit ohne Konsequenzen möglich
Finanzielle BindungSchulden, AbhängigkeitKein Schuldenmechanismus
FamilienisolationSystematisch gefördertKeine entsprechende Vorgabe
Externe InformationenVerbotenKein Verbot

Diese Tabelle basiert auf einem Muster, das ich in vielen Branchengesprächen beobachtet habe: Wer die Kriterien ehrlich nebeneinanderstellt, kommt sehr schnell zu einem klaren Ergebnis.

Warum sich dieser Mythos hält

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf – und dabei zeigt sich jedes Mal dasselbe Bild: Viele Beraterinnen kommen mit der Frage „Ist das wirklich seriös?“ in die Gruppe, weil sie online erschreckende Berichte gelesen haben.

Dahinter steckt ein grundlegendes Mechanismus im Internet. Negative Erfahrungen werden deutlich häufiger geteilt als positive. Wer mit Chogan gute Erfahrungen macht, postet darüber – aber wer aussteigt und enttäuscht ist, schreibt Kommentare, macht TikToks und formuliert Reddit-Posts. Das bedeutet: Die Online-Wahrnehmung ist strukturell verzerrt, weil negative Stimmen lauter sind als positive.

Dazu kommt ein zweiter Faktor: Die Suchmaschinen verstärken diese Verzerrung, weil emotionale Begriffe wie „Sekte“ oder „Abzocke“ mehr Klicks erzeugen als sachliche Berichte. Dadurch landen genau diese Seiten weit oben in den Suchergebnissen.

Was das konkret bedeutet: Wer online nach Chogan sucht und nur negative Berichte findet, hat kein vollständiges Bild – sondern das, was der Algorithmus am stärksten bewertet. Die Realität ist, dass Chogan ein funktionierendes Produkt, eine klare Vergütungsstruktur und keine versteckten Kosten hat. Diese Information findet sich online seltener – obwohl sie die faktisch treffendere ist.

Die Frage, die Aussteiger selten stellen

Wer Chogan verlässt und danach von negativen Erfahrungen berichtet, hat fast nie eine Frage in seinem Bericht: Was hätte ich anders machen können?

Das ist keine Kritik. Das ist ein Muster. Und dieses Muster sagt mehr über die Erwartungshaltung vor dem Start aus als über das Unternehmen.

Network Marketing ist kein Selbstläufer. Wer mit falschen Erwartungen einsteigt, erlebt unweigerlich eine Diskrepanz. Wer dann das System als Schuldigen benennt, versteht nicht, wie Unternehmertum funktioniert. Das gilt nicht nur für Chogan – das gilt für jedes selbstständige Modell.

FAQ

Ist Chogan wirklich eine Sekte?

Nein. Chogan erfüllt kein einziges definierendes Merkmal einer Sekte. Jeder Partner kann jederzeit ohne Konsequenzen aufhören, es gibt keine Informationskontrolle und keine systematische Isolation.

Der Begriff taucht online deshalb auf, weil enttäuschte Aussteiger ihn emotional verwenden – nicht weil er einer sachlichen Prüfung standhält. Eine Sekte kontrolliert Informationen, verhindert Austritt und schafft finanzielle Abhängigkeit. Bei Chogan gibt es keinen dieser Mechanismen. Wer nach dem Austritt genau diesen Begriff wählt, beschreibt meist keine systematische Manipulation, sondern ein emotionales Erleben – was etwas anderes ist.

Warum berichten so viele Aussteiger schlecht über Chogan?

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass negative Berichte fast immer auf eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität zurückgehen – nicht auf ein strukturelles Problem des Unternehmens.

Dazu kommt: Im Internet teilen Menschen negative Erlebnisse häufiger als positive. Das ist kein Chogan-spezifisches Phänomen – das gilt für jedes Unternehmen, das online sichtbar ist. Algorithmen verstärken emotionale Begriffe wie „Abzocke“ oder „Sekte“, weil sie mehr Klicks erzeugen. Das bedeutet: Wer ausschließlich auf Online-Bewertungen schaut, liest einen strukturell verzerrten Ausschnitt der Realität. Positive Erfahrungen werden seltener geteilt, obwohl sie zahlenmäßig genauso existieren.

Kann man bei Chogan wirklich Geld verdienen?

Ja. Das Vergütungsmodell basiert auf Produktverkäufen, und wer regelmäßig verkauft und ein Team aufbaut, erzielt nachweislich Provisionen.

Dabei gilt dasselbe wie bei jeder selbstständigen Tätigkeit: Das Ergebnis hängt direkt am Einsatz und an der Methode. Wer eine wirksame Methode nutzt, kommt schneller zu Ergebnissen. Wer unstrategisch vorgeht, sieht länger kaum Ertrag. Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner, die von Beginn an klar wissen, wen sie ansprechen und wie sie sich positionieren, erzielen deutlich früher erste Verkäufe – während diejenigen, die ohne Plan starten, nach einigen Wochen frustriert aussteigen und danach von einer „unrealistischen Verdienstmöglichkeit“ berichten.

Wie funktioniert der Chogan Marketingplan?

Chogan nutzt ein MLM-Modell (Multi-Level-Marketing). Partner kaufen Produkte zu Partnerpreisen, verkaufen diese an Endkunden und erzielen dabei eine Marge. Zusätzlich erhalten sie Provisionen auf den Umsatz ihres aufgebauten Teams.

Das Provisionsmodell setzt monatlich zurück, was bedeutet, dass jeder Monat neu startet und kein Partner dauerhaft von alter Teamleistung profitiert, ohne selbst aktiv zu sein. Wer ausschließlich als Endkundenbetreuer arbeitet, ohne ein Team aufzubauen, verdient trotzdem Provision – nämlich die Differenz zwischen Partner- und Endkundenpreis. Der Teamaufbau ist eine Erweiterung des Modells, keine Pflicht.

Was sind die Einstiegskosten bei Chogan?

Der Hauptposten beim Einstieg ist das Starter-Kit mit Duftproben. Danach gilt der Mindestumsatz pro Quartal als einzige laufende Anforderung.

Alle weiteren Ausgaben entstehen durch individuelle Entscheidungen. Wer organisch und ohne bezahlte Werbung arbeitet, hat nach dem Start kaum laufende Kosten. Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Partner kaufen beim Start deutlich mehr, als sie müssen – weil ihre Upline suggeriert, dass mehr Proben mehr Erfolg bedeuten. Das stimmt nicht automatisch. Es kommt darauf an, was man mit den Proben macht, nicht auf die Menge.

Ist das Chogan Geschäftsmodell legal?

Ja. Chogan operiert als legales MLM-Unternehmen in zahlreichen EU-Ländern und unterliegt den dortigen Verbraucher- und Handelsgesetzen.

Der entscheidende rechtliche Unterschied zwischen einem legalen MLM und einem illegalen Pyramidensystem liegt im Produkt: Bei einem Pyramidensystem fließt Geld ausschließlich durch Anwerbung neuer Mitglieder, ohne echten Produktgegenwert. Bei Chogan basiert jede Provision auf tatsächlich verkauften Produkten. Darüber hinaus existiert Chogan seit über einem Jahrzehnt und hat in dieser Zeit keine behördlichen Verbote in den wichtigsten EU-Märkten erhalten – was für ein illegales Modell nicht möglich wäre.

Darf ich Chogan Produkte auf Facebook bewerben?

Das hängt von den aktuellen Nutzungsbedingungen von Facebook sowie von den Partnerrichtlinien von Chogan ab – beide können sich ändern.

Grundsätzlich gibt es im Social-Media-Bereich einen wichtigen Unterschied zwischen dem Bewerben von Produkten und dem Aufbauen einer Präsenz, die Menschen anzieht. Direkte Produktwerbung auf Facebook kann algorithmisch begrenzt sein und wirkt oft weniger effektiv als Inhalte, die echten Mehrwert bieten und organisch Reichweite aufbauen. Wer ausschließlich über Produkte oder die Firma postet, baut keine Marke auf – der macht Werbung. Das ist ein grundlegend anderer Ansatz, mit grundlegend anderen Ergebnissen.

Kann man Chogan jederzeit kündigen?

Ja. Es gibt keine Vertragsbindung, die einen Austritt verhindert oder mit Strafen belegt.

Wer inaktiv wird oder kündigt, verliert den Partnerstatus und damit die Partnerpreise sowie die Provisionsberechtigung. Schulden entstehen dadurch keine, und es gibt keine finanziellen Verpflichtungen, die über den aktiven Zeitraum hinausgehen. Dieser Punkt ist besonders wichtig, weil er direkt zeigt, warum der Begriff „Sekte“ faktisch falsch ist: Eine Sekte macht den Austritt psychologisch oder finanziell schwer. Bei Chogan kostet der Austritt nichts.

Was sind die häufigsten Fehler beim Chogan-Start?

Die häufigsten Fehler sind: zu hohe Erwartungen ohne klare Methode, zu viele Anfangsinvestitionen in Proben und Tools, und das Ansprechen des eigenen Freundeskreises ohne klare Positionierung.

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass die meisten Misserfolge im Network Marketing nicht am Unternehmen scheitern, sondern an der fehlenden Strategie beim Start. Wer von Beginn an weiß, wie er Menschen anzieht – statt sie anzusprechen –, hat eine grundlegend andere Ausgangslage. Wer dagegen auf Zureden der Upline einfach „alle anschreibt“, erlebt meist innerhalb weniger Wochen Ablehnung und zieht daraus Schlüsse über das System, die eigentlich Schlüsse über die Methode wären.

Sind die Chogan Parfums echte Qualität oder billige Kopien?

Die Düfte von Chogan sind keine Fälschungen. Sie sind eigenständige Produkte, die von bekannten Duftrichtungen inspiriert sind – sogenannte Duftzwillinge.

Die Duftessenzen stammen häufig aus denselben professionellen Produktionszentren, die auch Luxusmarken beliefern. Der Preisunterschied entsteht nicht durch mindere Qualität, sondern durch das Fehlen von Marketingbudgets, Lizenzgebühren und Einzelhandelsspannen. Eine Fälschung würde das Markenlogo und den Flakon illegal imitieren – das tut Chogan nicht. Eigenständige Düfte in einer ähnlichen Duftfamilie herzustellen ist vollständig legal und in der Parfumbranche seit Jahrzehnten üblich.

Und jetzt?

Wer nach diesem Artikel immer noch das Wort „Sekte“ im Mund führt, beschreibt etwas – aber nicht Chogan. Vielleicht beschreibt er eine bestimmte Upline, eine spezifische Gruppe oder eine Methode, die er erlebt hat. Das ist legitim. Aber ein Unternehmen mit einem Begriff zu belegen, der rechtlich und psychologisch etwas vollständig anderes meint, ist ungenau.

Die 5 negativen Erfahrungen, die Aussteiger beschreiben, sind real. Nur ihre Quelle liegt fast nie dort, wo sie vermutet wird.

Das Spannende an Network Marketing ist folgendes: Das System ist nie das Problem. Die Methode ist es. Wer die richtige Methode findet und konsequent umsetzt, findet sich irgendwann auf der anderen Seite dieses Artikels wieder – nämlich als jemand, der nicht über negative Erfahrungen schreibt, sondern über Ergebnisse.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.