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Ist Hajoona unseriös? Was sagt Verbraucherzentrale? Stiftung Warentest? (Beweise, dass Hajoona seriös ist)

hajoona ist ein legal eingetragenes deutsches Unternehmen mit Sitz in Heidelberg, das im Handelsregister geführt wird, Produkte mit externen Qualitätssiegeln ausstattet und keine Merkmale eines illegalen Schneeballsystems aufweist. Weder die Verbraucherzentrale noch Stiftung Warentest haben hajoona als Firma als unseriös eingestuft – es gibt lediglich eine ältere Produktkritik zu einer Werbeaussage, die hajoona betraf. Wer sich also fragt, ob hajoona vertrauenswürdig ist, bekommt hier die Fakten – dokumentiert und ohne Schaum vor dem Mund.

Ich beobachte dieses Phänomen seit Jahren: Sobald jemand eine Firma wie hajoona googelt und dabei das Wort „unseriös“ eingibt, landet er auf Foren voller Meinungen – aber kaum auf einer Seite, die sachlich sortiert, was wirklich stimmt und was nicht. Genau das mache ich hier. Ich habe hajoona aus der Perspektive eines Network-Marketing-Experten analysiert, der seit 16 Jahren in dieser Branche tätig ist und dabei gelernt hat, zwischen echten Warnsignalen und pauschaler Branchenskepsis zu unterscheiden.

Was hajoona überhaupt ist

hajoona ist eine GmbH mit Sitz in Heidelberg, gegründet im März 2013 von Dirk Jakob, Andrej Uschakow und Daniela Lipgens. Das Unternehmen vertreibt Nahrungsergänzungsprodukte – darunter Balance, Vitality, Reset 1+2, Performance, Glow, Complete und Sync – über das Network-Marketing-Modell, also durch ein Netzwerk aus selbstständigen Vertriebspartnern.

Im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim ist hajoona unter der Nummer HRB 714573 eingetragen. Die offizielle Firmenadresse lautet Heinrich-Fuchs-Straße 94–96, 69126 Heidelberg. Alle Angaben sind im Impressum der Website vollständig und transparent veröffentlicht – ein erstes klares Zeichen, dass hier kein obskures Hinterzimmer-Konstrukt vorliegt.

Was die Verbraucherzentrale zu hajoona sagt

Die Verbraucherzentrale hat hajoona nicht pauschal als unseriös eingestuft. Es existiert eine dokumentierte Meldung auf dem Portal „Lebensmittelklarheit“, das von der Verbraucherzentrale betrieben wird. Dabei ging es konkret um das Produkt h-one+ und die Werbeaussage „100 % Natur“ auf der Produktwebsite.

Was war der konkrete Kritikpunkt?

Die Verbraucherzentrale monierte, dass das Produkt zwar mit „100 % Natur“ beworben wurde, die Zutatenliste jedoch auch isolierte Substanzen wie synthetische Vitamine enthielt. Die Position der Verbraucherzentrale: Isolierte Stoffe, die so nicht in der Natur vorkommen, erfüllen das Versprechen „Natur pur“ nicht.

Das ist eine Werbeaussagen-Kritik – keine Einstufung als Betrug oder unseriöses Geschäftsmodell. Solche Meldungen auf „Lebensmittelklarheit“ gibt es zu Dutzenden von Marken, weil das Portal bewusst für Verbraucherbeschwerden zu Produktaussagen eingerichtet ist. Der Unterschied zwischen „Die Werbeaussage ist irreführend“ und „Das Unternehmen ist unseriös“ ist dabei wesentlich – und zwar für jede Bewertung, die fair bleiben will.

Was Stiftung Warentest zu hajoona sagt

Stiftung Warentest hat hajoona nicht getestet und nicht bewertet. Es existiert kein veröffentlichter Test, keine Studie und keine Warnung von Stiftung Warentest zu hajoona als Unternehmen oder zu hajoona-Produkten. Wer diese Information bei Google sucht und keinen Test findet, dem sei gesagt: Das bedeutet weder eine Empfehlung noch eine Warnung – es bedeutet, dass dieser Test schlicht nicht stattgefunden hat.

Stiftung Warentest testet regelmäßig ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel, aber eben nicht jedes Produkt auf dem Markt. Eine fehlende Bewertung lässt sich daher nicht als Indiz für Qualitätsprobleme interpretieren.

Ist hajoona ein Schneeballsystem?

Nein – hajoona erfüllt die rechtlichen Kriterien eines illegalen Schneeballsystems nicht. Das ist keine Meinung, sondern eine Einordnung anhand der gesetzlichen Definition in § 16 Abs. 2 UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb).

Was macht ein Schneeballsystem aus?

Ein Schneeballsystem liegt vor, wenn:

  • Die Anwerbung neuer Teilnehmer im Mittelpunkt des Verdienstmodells steht
  • Es kein reales Produkt oder keine tatsächlich verkaufte Dienstleistung gibt
  • Der Verdienst ausschließlich aus Eintrittsgeldern neuer Mitglieder stammt

hajoona hingegen:

  • Vertreibt echte physische Produkte, die am freien Markt einkaufbar sind
  • Zahlt Provisionen auf echten Produktumsatz – nicht auf reine Rekrutierung
  • Ist gesetzlich im Handelsregister eingetragen und unterliegt dem deutschen Recht
  • Operiert in mehreren europäischen Märkten legal und nachweisbar

Der entscheidende Unterschied zwischen einem legalen MLM-Unternehmen und einem Schneeballsystem liegt genau dort: Gibt es echte Produkte mit echtem Endkunden-Umsatz? Bei hajoona lautet die Antwort ja.

Was 16 Jahre Branchenbeobachtung zu dieser Frage zeigen

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich selbst begann, Firmen in dieser Branche zu analysieren – damals noch ohne den Blick, den man nach vielen Jahren automatisch entwickelt. Zu Beginn sah ich das, was viele Einsteiger sehen: Forenbeiträge, Meinungen, pauschale Verdächtigungen. Heute, nach 16 Jahren in dieser Branche, habe ich ein anderes Werkzeug im Kopf, wenn ich eine Firma einordne.

Der erste Schritt ist immer derselbe: Handelsregister prüfen. Wenn eine Firma dort eingetragen ist, mit vollständiger Adresse und nachvollziehbaren Geschäftsführern, dann hat sie eine rechtliche Identität. hajoona hat das – HRB 714573, Amtsgericht Mannheim, vollständiges Impressum, nachvollziehbare Geschichte seit 2013. Das ist keine Garantie für Qualität, aber es ist der Unterschied zwischen einer echten Firma und einem anonymen Konstrukt.

Der zweite Schritt: Gibt es ein reales Produkt mit externen Prüfnachweisen? Hajoona lässt seine Produkte durch das unabhängige Institut Prof. Dr. Georg Kurz prüfen und trägt das entsprechende Kurz-Siegel. Zusätzlich besteht eine Mitgliedschaft im NEM e.V., dem Branchenverband für Nahrungsergänzungsmittel. Diese Mitgliedschaft verpflichtet zu festgelegten Qualitätsstandards – freiwillig und nach außen hin sichtbar.

Der dritte Schritt, den die meisten vergessen: Wie verhält sich die Firma rechtlich? hajoona hat in mehreren Gerichtsverfahren gegen ehemalige Vertriebspartner gewonnen. Gerichte haben dabei die Vertragsklauseln als rechtlich zulässig eingestuft. Das bedeutet: hajoona arbeitet mit rechtlich überprüfbaren Verträgen, die vor Gericht standhalten. Das ist kein Beweis für Perfektion – aber es zeigt, dass die rechtliche Struktur eines regulären deutschen Unternehmens vorhanden ist.

Was ich in 16 Jahren außerdem gelernt habe: Firmen, die wirklich unseriös operieren, meiden Gerichte wie die Pest – weil Gerichte Transparenz erzwingen. hajoona hat dagegen mehrfach den Klageweg gewählt und gewonnen. Das ist kein Unternehmen, das vor rechtlicher Überprüfung zurückschreckt.

Was das Kurz-Siegel bedeutet

Das Institut Prof. Dr. Georg Kurz ist ein unabhängiges deutsches Prüflabor, das Nahrungsergänzungsmittel auf ihre Inhaltsstoffe, Reinheit und Deklarationsgenauigkeit überprüft. Wenn ein Produkt das Kurz-Siegel trägt, bedeutet das, dass ein externer Labortest die Produktzusammensetzung bestätigt hat.

hajoona weist dieses Siegel für seine Produktlinie aus – und veröffentlicht diese Information auf der eigenen Website sowie im Onlineshop. Externe Produktsiegelprüfung ist ein Qualitätsmerkmal, das viele Nahrungsergänzungshersteller nicht vorweisen können oder wollen.

Was die Kölner Liste aussagt

Die Kölner Liste ist eine der bekanntesten Referenzlisten im deutschsprachigen Raum für Nahrungsergänzungsmittel, die auf verbotene Substanzen im Sport getestet wurden. hajoona gibt an, dass alle Produkte von der Kölner Liste untersucht und für unbedenklich befunden wurden.

Das ist besonders für Sportler relevant, denn ein positives Analyseergebnis bei einer Dopingkontrolle kann gravierende berufliche Konsequenzen haben. Hersteller, die sich dieser Prüfung freiwillig unterziehen, signalisieren damit Transparenz gegenüber einer besonders kritischen Zielgruppe.

Was fast alle bei dieser Frage falsch einschätzen

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Menschen verwechseln systematisch drei komplett verschiedene Ebenen, wenn sie eine Firma wie hajoona beurteilen. Und dieser Irrtum führt dazu, dass sachlich unbegründete Zweifel entstehen.

Ebene 1 ist die Firma selbst: Ist sie legal eingetragen? Hat sie eine nachvollziehbare Geschichte? Gibt es verantwortliche Geschäftsführer? Das lässt sich überprüfen – und bei hajoona liegen alle diese Informationen offen.

Ebene 2 sind die Produkte: Sind sie sicher? Stimmt die Deklaration? Halten die Aussagen einer Überprüfung stand? Die Verbraucherzentrale hat einmal eine Werbeaussage zu einem hajoona-Produkt kritisiert. Das ist eine Produktaussagen-Kritik auf Ebene 2 – kein Urteil über Ebene 1.

Ebene 3 ist das Erlebnis einzelner Vertriebspartner oder Kunden: Fühlte sich jemand schlecht behandelt? War ein Berater zu aufdringlich? Das ist eine individuelle Erfahrung auf Ebene 3 – kein Beweis für Unseriösität auf Ebene 1.

Was ich immer wieder beobachte: Menschen lesen einen Forenbeitrag auf Ebene 3 und ziehen daraus Rückschlüsse auf Ebene 1. Ein Berater, der zu aggressiv verkauft, macht hajoona als Unternehmen nicht unseriös – genauso wenig, wie ein schlechter Kellner das Restaurant unseriös macht. Die Unterscheidung zwischen diesen drei Ebenen ist dabei entscheidend, weil sonst keine sachliche Einschätzung möglich ist.

Was dabei zusätzlich hilft: hajoona ist Mitglied im NEM e.V., dem Verband der Hersteller und Lieferanten von Nahrungsergänzungsmitteln. Diese Mitgliedschaft ist freiwillig und bedeutet, dass hajoona bestimmten Qualitäts- und Transparenzstandards des Verbands zustimmt. Kein seriöser Verband nimmt Unternehmen auf, die gegen grundlegende rechtliche oder qualitative Mindeststandards verstoßen.

Was im Handelsregister zu hajoona steht

Das Handelsregister ist das verlässlichste öffentlich zugängliche Dokument für die rechtliche Existenz eines Unternehmens in Deutschland. hajoona ist eingetragen, die Einträge sind abrufbar, und die Geschäftsführer sind namentlich identifiziert.

Kriteriumhajoona GmbH
RechtsformGmbH
HandelsregisternummerHRB 714573
RegistergerichtAmtsgericht Mannheim
SitzHeidelberg, Deutschland
Gründungsjahr2013
GeschäftsführungDaniela Lipgens
Umsatz (2020)ca. 15 Mio. Euro

Dieses Profil zeigt ein Unternehmen, das über mehr als ein Jahrzehnt am Markt operiert, Umsatz generiert und nachvollziehbare Strukturen hat. Ich habe in meiner Arbeit viele Firmen verglichen – und der Unterschied zwischen Unternehmen mit vollständigen Registereinträgen und denen ohne ist oft der wichtigste erste Hinweis auf Seriosität.

Was die Gerichtsurteile über hajoona zeigen

hajoona hat mehrere Gerichtsverfahren gegen ehemalige Vertriebspartner geführt – und gewonnen. Die Gerichte stuften dabei die Kündigungsklauseln als rechtlich wirksam ein, da die betreffenden Partner gegen Wettbewerbsklauseln verstoßen hatten, indem sie gleichzeitig für ein Konkurrenzunternehmen tätig waren.

Diese Tatsache ist aus zwei Gründen relevant: Erstens zeigt sie, dass hajoona rechtlich handlungsfähig ist und Verträge vor Gericht durchsetzen kann. Zweitens zeigt sie, dass die Gerichte hajoona-Vertragsklauseln als legitim eingeordnet haben – kein Hinweis auf rechtlich unzulässige Geschäftspraktiken.

Ein Muster, das sich immer wieder zeigt

Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Jemand beginnt bei hajoona, hat erste Erfolge, stagniert dann – und beginnt parallel, Angebote anderer Firmen zu prüfen. Das ist völlig verständlich. Doch dann passiert etwas, das ich regelmäßig beobachte: Statt das eigene Vorgehen zu analysieren, sucht man die Erklärung für die Stagnation bei der Firma. Und plötzlich erscheint hajoona im eigenen Kopf als das Problem.

Dieser Perspektivwechsel ist psychologisch nachvollziehbar, weil er entlastet. Wenn die Firma schuld ist, muss man sich selbst nicht weiterentwickeln. Doch diese Verschiebung hat eine konkrete Folge: Man beginnt, in Foren zu lesen, findet dort andere, die ebenfalls stagniert haben – und schon verdichtet sich der Eindruck, hajoona sei unseriös.

Was ich dabei immer wieder sehe: Dieselbe Person hätte bei einem anderen Unternehmen mit derselben Herangehensweise dieselbe Stagnation erlebt. Die Firma wäre ausgetauscht worden – das Muster jedoch nicht. Das bedeutet nicht, dass alle Kritik an hajoona falsch ist. Doch es bedeutet, dass man die eigene Situation von der Firmenbewertung klar trennen sollte.

Was dabei für den Leser wichtig ist: Wenn du gerade überlegst, ob hajoona das richtige Unternehmen für dich ist, dann stell dir nicht die Frage „Ist hajoona seriös?“, sondern „Passen das Produkt, die Struktur und das Vergütungsmodell zu mir?“ Das ist die relevantere Frage – denn die Seriosität als Unternehmen ist, wie oben dokumentiert, nachweisbar gegeben.

Wie man Seriosität bei Network-Marketing-Firmen prüft

Um jede Firma – nicht nur hajoona – auf Seriosität zu prüfen, gibt es eine klare Checkliste:

  1. Handelsregister prüfen: Ist die Firma eingetragen? Mit vollständiger Adresse und namentlichen Geschäftsführern?
  2. Impressum kontrollieren: Stimmen alle Angaben mit dem Handelsregister überein?
  3. Produkte bewerten: Gibt es reale, verkäufliche Produkte mit externen Qualitätsnachweisen?
  4. Vergütungsplan analysieren: Liegt der Fokus auf Produktumsatz oder auf reiner Rekrutierung?
  5. Gerichtsurteile recherchieren: Hat die Firma aktive Rechtsdurchsetzung betrieben – oder versteckt sie sich vor Gerichten?
  6. Verbandsmitgliedschaften prüfen: Gehört die Firma anerkannten Branchenverbänden an?

hajoona besteht diese Prüfung auf allen sechs Punkten.

Was mir als Trainer bei dieser Frage täglich auffällt

In meiner täglichen Arbeit mit Vertriebspartnern sehe ich immer wieder, dass der Moment, in dem jemand anfängt, die eigene Firma zu googeln und dabei nach Negativberichten zu suchen, fast immer derselbe ist: Es ist der Moment, in dem die eigenen Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückbleiben. Das ist kein Zufall, sondern ein psychologisch gut dokumentiertes Muster – man sucht externe Bestätigung für eine innere Dissonanz.

Was dabei passiert: Wer mit der Suchanfrage „hajoona unseriös“ bei Google einsteigt, bekommt automatisch die Ergebnisse, die dieses Wort enthalten – und die stammen fast immer aus Foren, in denen unzufriedene ehemalige Partner schreiben. Zufriedene Partner schreiben in Foren deutlich seltener. Das bedeutet, das Bild, das bei dieser Suchanfrage entsteht, ist strukturell verzerrt – weil die Plattform, auf der die Suche stattfindet, Meinungsbeiträge bevorzugt, nicht Fakten.

Was ich in meinen Trainings deshalb als erstes vermittele: Bevor du eine Firma auf Basis von Forenbeiträgen bewertest, schau ins Handelsregister, prüf die Produktsiegel und analysiere das Vergütungsmodell. Das dauert insgesamt 20 Minuten – und gibt dir mehr verlässliche Information als 50 Forenbeiträge.

Der Unterschied zwischen einem Vertriebspartner, der diese Analyse macht, und einem, der sie nicht macht, zeigt sich in der Stabilität. Wer weiß, dass er bei einem legal eingetragenen, produktbasierten Unternehmen mit externen Qualitätsnachweisen arbeitet, läuft nicht bei jeder kritischen Forenaussage in eine Krise des Vertrauens. Und dieses stabile Fundament macht einen spürbaren Unterschied im täglichen Handeln – weil Energie, die in Zweifel fließt, nicht in Aufbau fließt.

Was die Produktqualität bei hajoona ausmacht

hajoona beschreibt seinen Ansatz als auf natürliche, vegane Inhaltsstoffe ausgerichtet. Die Produktlinie umfasst unter anderem Omega-3-Fettsäuren aus der Ahiflower-Pflanze, DHA aus Mikroalgen und Vitamin D aus Pinienrinde – alles ohne Gentechnik, glutenfrei, laktosefrei und halal- sowie koscher-zertifiziert (mit Ausnahme einzelner Produkte).

Die Produktion läuft unter strengen Hygienebedingungen und durchläuft interne Qualitätskontrollen. Zusätzlich dokumentiert das externe Labor Institut Prof. Dr. Georg Kurz die Produktqualität in regelmäßigen Abständen und bestätigt sie mit dem Kurz-Siegel. Diese Kombination aus interner Kontrolle und externer Prüfung ist in der Nahrungsergänzungsmittelbranche kein Standard – viele Hersteller verzichten auf unabhängige Laborprüfungen.

Was der Blick über viele Firmen hinweg zeigt

Wer wie ich viele Jahre lang verschiedene Network-Marketing-Unternehmen analysiert und begleitet hat, entwickelt ein internes Raster, das bei der Einordnung einzelner Firmen schnell anspringt. Ich habe Firmen erlebt, die bei der ersten Registernachfrage scheitern – weil schlicht keine vollständigen Angaben vorhanden waren. Ich habe Firmen begleitet, deren Vergütungspläne ausschließlich auf Rekrutierungsboni aufgebaut waren und realen Produktumsatz als Pflichtbestellung der Partner selbst definierten. Und ich habe Firmen gesehen, die nach wenigen Jahren einfach verschwanden, weil die rechtliche Basis nie wirklich existiert hatte.

hajoona fällt in keines dieser Muster. Die Firma ist mehr als zehn Jahre aktiv, hat nachweisbaren Umsatz generiert, operiert in mehreren EU-Ländern und hat Gerichtsverfahren nicht nur überlebt, sondern gewonnen. Das ist strukturell das Profil eines regulär arbeitenden Direktvertriebsunternehmens.

Was der Branchenvergleich außerdem zeigt: Die Kritik an hajoona, die online kursiert, ist inhaltlich ähnlich wie die Kritik an fast jedem Network-Marketing-Unternehmen dieser Größenordnung. Produktpreise werden als zu hoch wahrgenommen, Berater werden als zu persistent beschrieben, das Modell wird pauschal mit Schneeballsystem gleichgesetzt. Das sind Muster, die ich auch bei Firmen sehe, die heute zu den etabliertesten der Branche zählen.

Der entscheidende Unterschied zwischen einer begründeten Kritik und einer pauschalen Ablehnung liegt immer in der Frage: Bezieht sich die Kritik auf überprüfbare Fakten – oder auf subjektive Erlebnisse? Beides hat seinen Platz. Doch für die Einordnung, ob hajoona seriös ist, zählen nur die überprüfbaren Fakten.

Was der Blick auf die Gerichtsurteile zusätzlich bestätigt: hajoona agiert mit Standard-Vertragsklauseln, die deutsche Gerichte mehrfach als rechtlich zulässig eingestuft haben. Das ist kein Sonderfall – das ist das Verhalten eines Unternehmens, das seine eigene Rechtssicherheit kennt und bei Bedarf verteidigt.

FAQ

Ist hajoona von der Verbraucherzentrale als unseriös eingestuft worden?

Nein. Die Verbraucherzentrale hat hajoona nicht als Firma unseriös eingestuft. Eine Produktmeldung auf der Plattform „Lebensmittelklarheit“ betraf eine Werbeaussage zu einem bestimmten Produkt – das ist kein Unternehmensurteil.

Das Portal „Lebensmittelklarheit“ nimmt Verbraucherbeschwerden zu Produktaussagen entgegen und bewertet, ob Werbetexte korrekt sind. Im Fall von hajoona kritisierte die Verbraucherzentrale, dass die Aussage „100 % Natur“ für ein Produkt verwendet wurde, das auch isolierte Vitamine enthält. Das betrifft die Werbesprache eines einzelnen Produkts – nicht die Geschäftsstruktur, das Vergütungsmodell oder die rechtliche Integrität des Unternehmens. Solche Meldungen existieren für Dutzende bekannter Lebensmittel- und Nahrungsergänzungsmarken.

Hat Stiftung Warentest hajoona getestet?

Nein, Stiftung Warentest hat hajoona bislang weder als Unternehmen noch für einzelne Produkte getestet. Es gibt keinen veröffentlichten Bericht dazu.

Stiftung Warentest testet eine Auswahl von Produkten nach eigenen redaktionellen Kriterien – dabei kommen bei weitem nicht alle Marken auf dem Markt dran. Eine fehlende Bewertung lässt sich weder als positives noch als negatives Signal interpretieren. Wer nach einem Stiftung Warentest-Urteil zu hajoona sucht und keines findet, findet schlicht ein Informationsvakuum – keine versteckte Warnung.

Ist hajoona ein illegales Schneeballsystem?

Nach der gesetzlichen Definition in § 16 Abs. 2 UWG erfüllt hajoona die Kriterien eines illegalen Schneeballsystems nicht. Das Unternehmen vertreibt echte, physisch lieferbare Produkte und zahlt Provisionen auf Produktumsatz.

In meiner Arbeit mit Vertriebspartnern taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich ein klares Muster: Die Verwechslung von Network Marketing und Schneeballsystem passiert fast immer, weil beide Modelle auf dem ersten Blick ähnlich aussehen. Der juristische Unterschied liegt jedoch klar definiert: Bei einem Schneeballsystem steht die Anwerbung im Mittelpunkt, nicht der Produktverkauf. hajoona zahlt Provisionen auf nachgewiesenen Produktumsatz – das ist das Gegenteil eines Schneeballsystems. Deutsche Gerichte haben die Vertragsklauseln von hajoona mehrfach als rechtlich zulässig eingestuft.

Wie alt ist hajoona als Unternehmen?

hajoona wurde im März 2013 in Heidelberg gegründet und ist damit seit über einem Jahrzehnt aktiv. Das Unternehmen hat in dieser Zeit nachweisbar Umsatz generiert, unter anderem rund 15 Millionen Euro im Jahr 2020.

Eine Firma, die über zehn Jahre am Markt bleibt, Umsätze im zweistelligen Millionenbereich aufweist und dabei in mehreren europäischen Ländern operiert, folgt einer wirtschaftlichen Logik, die mit illegalen Schneeballsystemen nicht kompatibel ist. Diese kollabieren typischerweise, wenn der Zustrom neuer Teilnehmer versiegt – hajoona hat hingegen strukturell nachhaltiges Produktgeschäft aufgebaut.

Welche Qualitätsnachweise gibt es für hajoona-Produkte?

hajoona lässt Produkte durch das unabhängige Labor Institut Prof. Dr. Georg Kurz prüfen und trägt das Kurz-Siegel. Zusätzlich sind alle Produkte auf der Kölner Liste gelistet und für unbedenklich befunden worden. hajoona ist außerdem Mitglied im NEM e.V.

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Menschen denken, ein Qualitätssiegel sei nur Marketing. Das Kurz-Siegel hingegen entsteht durch tatsächliche Laboranalysen, die ein externer Dienstleister durchführt – ohne Einfluss des Herstellers auf das Ergebnis. Die Kölner Liste ist darüber hinaus in der Sporternährungsbranche international anerkannt und entsprechend streng in ihrer Aufnahmeprüfung. Wer dort gelistet ist, hat tatsächlich eine externe Laborprüfung durchlaufen.

Warum gibt es negative Bewertungen zu hajoona im Internet?

Negative Bewertungen entstehen aus drei verschiedenen Quellen: erstens aus Produkterfahrungen (z. B. kein spürbarer Effekt), zweitens aus Erlebnissen mit einzelnen Vertriebspartnern und drittens aus pauschaler Ablehnung des Network-Marketing-Modells. Keine dieser Quellen ist gleichzusetzen mit einer Aussage über die Seriosität der Firma.

Wer im Internet nach Bewertungen sucht, begegnet strukturell häufiger negativen Einträgen als positiven – weil unzufriedene Menschen öfter schreiben als zufriedene. Das ist kein hajoona-spezifisches Phänomen, sondern gilt für nahezu alle Marken im Direktvertrieb. Die Trennung zwischen Firma, Produkt und individuellem Berater-Erlebnis ist dabei entscheidend für eine faire Bewertung.

Was sagen Gerichte über hajoona?

Deutsche Gerichte haben in mehreren Verfahren hajoona-Vertragsklauseln als rechtlich wirksam und zulässig eingestuft. hajoona hat dabei Kündigungen von Vertriebspartnern durchgesetzt, die gegen Wettbewerbsklauseln verstoßen hatten.

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass Firmen, die vor Gericht gehen und gewinnen, zwei Dinge beweisen: Sie haben eine rechtlich belastbare Vertragsstruktur, und sie sind bereit, diese öffentlich überprüfen zu lassen. Firmen, die unseriös operieren, meiden Gerichtsverfahren – weil Transparenz ihr größter Feind ist. Hajoona hat diesen Schritt mehrfach aktiv gewählt.

Wer sind die Gründer von hajoona?

hajoona wurde von Dirk Jakob, Andrej Uschakow und Daniela Lipgens gegründet. Dirk Jakob verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich Direktvertrieb und Personal Franchise. Daniela Lipgens ist als Geschäftsführerin im Handelsregister eingetragen.

Dass Gründer mit langer Branchenerfahrung an der Spitze stehen und namentlich im Handelsregister vertreten sind, unterscheidet hajoona von Firmen, die mit anonymen Strukturen oder wechselnden Eigentümern operieren. Jede Haftung liegt damit bei identifizierbaren Personen – das ist die Grundvoraussetzung für ein seriöses Geschäftsmodell.

Darf ich hajoona-Produkte als Vertriebspartner neben einer anderen Firma anbieten?

Das richtet sich nach dem Partnervertrag mit hajoona. Aus den vorliegenden Gerichtsurteilen ergibt sich, dass hajoona Wettbewerbsklauseln im Vertriebspartnervertrag verankert hat, die eine gleichzeitige Tätigkeit für Konkurrenzunternehmen untersagen. Diese Klauseln hat die Justiz als rechtlich zulässig eingestuft.

Wer also als hajoona-Vertriebspartner parallel für ein Konkurrenzunternehmen tätig ist, riskiert eine fristlose Kündigung – auch dann, wenn keine aktive Abwerbung stattfindet. Die Gerichte haben klargestellt, dass bereits die zusätzliche Tätigkeit für ein Konkurrenzunternehmen einen Vertragsverstoß darstellt. Wer diese Konstellation anstrebt, sollte den eigenen Partnervertrag vorab genau prüfen.

Wie unterscheidet sich hajoona von unseriösen MLM-Firmen?

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind: Handelsregistereintrag mit vollständigen Angaben, echte physische Produkte mit externen Qualitätsnachweisen, Vergütung auf Produktumsatz statt auf Rekrutierung, nachweisbare Unternehmensdauer und Mitgliedschaft in anerkannten Branchenverbänden.

KriteriumSeriöse MLM-FirmaUnseriöses System
HandelsregistereintragVollständig und nachprüfbarFehlend oder anonym
ProdukteEchte, physisch verkäufliche WareKein reales Produkt oder Alibi-Produkt
VergütungBasiert auf ProduktumsatzBasiert auf Rekrutierungsprämien
Externe QualitätsprüfungVorhanden (z. B. Kurz-Siegel)Nicht vorhanden
Rechtliche HaltbarkeitVerträge halten vor GerichtMeidet Gerichtsverfahren
FirmenbestandÜber mehrere Jahre aktivKollabiert typischerweise nach kurzer Zeit

hajoona erfüllt alle Kriterien auf der linken Seite dieser Tabelle – dokumentiert und nachprüfbar.

Die Antwort, die du schon hattest – bevor du sie hattest

Wer wirklich prüfen will, ob eine Firma seriös ist, findet die Antwort nicht in Foren. Die Antwort findet sich im Handelsregister, in Gerichtsurteilen, in Produktsiegeln und in der Frage, ob das Vergütungsmodell auf echtem Produktumsatz basiert. Alle diese Prüfpunkte sprechen bei hajoona dieselbe Sprache.

Das eigentlich Interessante an dieser Frage: Die meisten Menschen, die sie stellen, wissen die Antwort schon – sie suchen nur Bestätigung, weil ein Forenbeitrag Zweifel gesät hat. Zweifel sind gut. Doch Zweifel gehören durch Fakten aufgelöst, nicht durch weitere Meinungen.

Seriosität ist kein Bauchgefühl und kein Forenkonsens – sie ist ein Muster aus überprüfbaren Fakten. Und dieses Muster zeigt bei hajoona klar in eine Richtung.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.