It Works ist kein Schneeball System. Das lässt sich klar sagen – nicht als Meinung, sondern als Fakt. Wer genau hinschaut, sieht: Das Geschäftsmodell basiert auf echten Produkten, echten Umsätzen und einer geregelten Vergütungsstruktur.
Ich arbeite seit 16 Jahren im Network Marketing. In dieser Zeit habe ich zig Firmen von innen gesehen – deren Vergütungspläne, Produktlinien und die Art, wie Partner rekrutiert werden. It Works taucht bei mir in Anfragen regelmäßig auf. Die Frage „Ist das ein Schneeballsystem?“ kommt nicht aus bösem Willen – sie kommt aus echtem Informationsbedarf. Deshalb beantworte ich sie hier sachlich und vollständig.
Was ist überhaupt ein Schneeballsystem?
Ein Schneeballsystem – rechtlich auch als Pyramidensystem bezeichnet – funktioniert so: Der Gewinn entsteht NICHT durch den Verkauf von Produkten an Endkunden, sondern ausschließlich durch das Anwerben neuer Teilnehmer. Wer neu einsteigt, zahlt eine Einstiegsgebühr. Diese Gebühr wandert nach oben. Das System bricht zusammen, sobald keine neuen Teilnehmer kommen – weil es keine reale wirtschaftliche Grundlage gibt.
Die österreichische Wirtschaftskammer (WKO) definiert es so: Beim rechtswidrigen Schneeballsystem hat – auch wenn ein Produktverkauf stattfindet – nicht der Verkauf an Letztverbraucher, sondern die Verdienstmöglichkeit durch Anwerbung neuer Kunden die überwiegende Bedeutung. Das ist der rechtliche Maßstab.
Was ist der Unterschied zu legalem MLM?
Legales Network Marketing basiert auf dem Verkauf physischer Produkte an Endkunden. Partner verdienen eine Provision auf den Umsatz – sowohl den eigenen als auch den ihrer eingeschriebenen Partner. Der Unterschied ist fundamental: Bei MLM gibt es ein echtes Produkt, echte Umsätze und eine nachvollziehbare Vergütungsstruktur. Bei einem Schneeballsystem gibt es das nicht.
Das größte Missverständnis, das ich zu diesem Thema regelmäßig korrigiere: Viele Menschen setzen MLM automatisch mit illegalen Systemen gleich – weil beide Modelle eine Netzwerkstruktur haben. Dabei ist die Netzwerkstruktur allein kein Kriterium für Illegalität.
Der entscheidende Punkt ist die Frage: Wo kommt das Geld her? Aus dem Verkauf von Produkten an Endkunden – oder aus dem Einschreiben neuer Partner?
Ich habe in meiner Arbeit mit tausenden Vertriebspartnern immer wieder denselben Verlauf gesehen: Jemand tritt einer Network-Marketing-Firma bei, hört von einem Nachbarn oder einem YouTube-Video, das sei ein „Schneeballsystem“ – und verlässt die Firma, bevor er auch nur eine einzige Tube oder einen Shake verkauft hat. Dabei hat der Abbrecher nie überprüft, ob der Vorwurf stimmt.
Das Muster ist immer dasselbe: Der Begriff „Schneeballsystem“ kursiert als Pauschalkritik, ohne dass die Person, die ihn verwendet, den Unterschied zwischen MLM und einem illegalen System erklären könnte. Nach 16 Jahren in dieser Branche weiß ich: Diese Verwechslung kostet Menschen echte Chancen – weil sie auf Basis falscher Informationen entscheiden.
Die saubere Unterscheidung lautet: Gibt es physische Produkte? Gibt es nachgewiesene Umsätze mit Endkunden? Ist die Vergütung produktbasiert? Wenn alle drei Fragen mit Ja beantwortet werden, liegt kein Schneeballsystem vor.
It Works: Fakten zur Firma
It Works! ist ein amerikanisches Direct-Selling-Unternehmen, gegründet im Jahr 2001 von Mark Pentecost. Die Firmenzentrale sitzt in Palmetto, Florida. Das Unternehmen gehört zu den bekanntesten MLM-Firmen weltweit und ist Mitglied der Direct Selling Association (DSA) – dem US-amerikanischen Branchenverband für seriöse Direktvertriebsunternehmen.
It Works! vertreibt Produkte in den Bereichen Körperpflege, Gewichtsmanagement, Nahrungsergänzung und Keto-Ernährung. Das bekannteste Produkt ist das sogenannte „Ultimate Body Applicator“ – ein Körperwickel. Dazu kommen Nahrungsergänzungsmittel, Proteinshakes und der Keto Coffee.
Wie alt ist It Works! und wie groß ist das Unternehmen?
It Works! besteht seit 2001 – also über zwei Jahrzehnte. Der Jahresumsatz liegt im Bereich mehrerer hundert Millionen US-Dollar. Firmen mit illegalem Schneeballsystem-Modell brechen typischerweise innerhalb weniger Jahre zusammen – weil das Modell mathematisch nicht tragfähig ist. It Works! existiert dagegen seit mehr als 20 Jahren auf dem Markt.
Der Keto Kaffee von It Works
Der It Works! Keto Coffee ist eines der meistgefragten Produkte der Firma. Das Produkt richtet sich an Menschen, die eine ketogene Ernährungsweise unterstützen möchten.
Was ist im Keto Kaffee drin?
Die Zutaten des It Works! Keto Coffee (EU-Version) laut Produktblatt:
| Zutat | Funktion |
|---|---|
| MCT-Öl (aus Kokosnuss/Palmkern) | 44–45 % des Ölanteils; fördert laut Hersteller Energiestoffwechsel |
| Grasgefütterte Butter (72 % Milchfett) | 34–35 %; liefert hochwertige Fettsäuren |
| Kaffeepulver | 12,5–13 %; liefert Koffein und Aroma |
| Kollagenhydrolysat vom Rind | 3 %; Kollagenpeptide für Haut, Haare, Nägel |
| Himalayasalz | Spurenmineralien |
| Kaffeeextrakt | 0,5–1 %; zusätzliche Koffeinquelle |
| Xanthangummi | Verdickungsmittel |
Hinweis: Die genauen Prozentwerte variieren leicht je nach Produktversion (Päckchen vs. Dose).
Das Produkt enthält Milch und ist damit für Menschen mit Laktoseintoleranz nicht geeignet. Die Zusammensetzung ist auf dem offiziellen Produktblatt von It Works! nachvollziehbar dokumentiert.
Was mir in der täglichen Arbeit mit Partnern auffällt: Viele starten mit dem Keto Coffee als Einstiegsprodukt, weil er sich gut erklären lässt. Ein Kaffee ist für jeden verständlich – kein Erklärungsbedarf wie bei einem Körperwickel.
Was dann passiert, ist ein Muster: Wer das Produkt selbst trinkt und Ergebnisse wahrnimmt, verkauft es glaubwürdiger. Wer es nur weiterempfiehlt, ohne es zu kennen, kommt schnell in die Erklärungsnot.
Das betrifft nicht nur den Keto Coffee – das gilt für jedes Produkt im Network Marketing. Aber gerade bei Ernährungsprodukten ist die eigene Erfahrung das stärkste Verkaufsargument. Ich sehe immer wieder, dass Partner, die ihren Kaffee täglich selbst trinken, deutlich mehr Kundenfeedback generieren als jene, die nur Produktbilder teilen.
Für die Produktkommunikation gilt: Zutaten und Nährwerte offen kommunizieren. Wer transparent ist, hat keine Fragen zu fürchten.
Wirkt der Keto Coffee wirklich?
Das lässt sich aus wissenschaftlicher Sicht differenziert beantworten. MCT-Öl ist in der Ernährungswissenschaft gut untersucht – es wird im Körper schnell in Energie umgewandelt, ohne den Insulinspiegel zu beeinflussen. Kollagenpeptide sind ebenfalls ein gut erforschter Rohstoff. Ob das Produkt für dich wirkt, hängt von deiner Ernährungsweise, deiner Ausgangssituation und deinen persönlichen Zielen ab.
Der Keto Coffee ist KEIN Medikament und stellt KEINE medizinischen Versprechen. Er ist ein Lebensmittel mit einer spezifischen Nährstoffzusammensetzung für eine fettreiche Ernährungsweise.
Negative Erfahrungen widerlegt
„It Works macht nur reiche Menschen reicher“ – stimmt das?
Nein. Der Vergütungsplan zeigt: Jeder Vertriebspartner startet auf demselben Niveau. Provisionen auf Kundenumsätze stehen von Beginn an zur Verfügung. Es gibt keine versteckte Gebührenstruktur, die Einsteiger benachteiligt.
Der Vergütungsplan von It Works! (EU-Version) basiert auf dem Prinzip der Umsatzbeteiligung: Wer Kunden gewinnt, erhält eine Provision auf deren Bestellvolumen. Wer Partner einschreibt, erhält eine prozentuale Beteiligung am Umsatz dieser Partner – nicht an deren Einstiegsgebühr. Das ist der fundamentale Unterschied zum Schneeballsystem.
Nach 16 Jahren in dieser Branche weiß ich: Wer einen Vergütungsplan als „zu kompliziert“ abtut, hat meistens nie versucht, ihn wirklich zu lesen.
Die meisten Network-Marketing-Vergütungspläne folgen denselben Grundprinzipien – Provision auf persönlichen Umsatz, Teamumsatz und spezifische Pools für höhere Ränge. Wenn man einmal gelernt hat, diese Strukturen zu lesen, braucht man für einen neuen Plan maximal 30 Minuten.
Das gilt auch für It Works!. Der Vergütungsplan liegt öffentlich auf der Website vor. Er enthält Provisions-Prozentsätze, Qualifikationskriterien und Pool-Strukturen. Wer sagt, das sei „undurchsichtig“ oder „typisch Schneeballsystem“, hat schlicht nicht hineingeschaut.
Was über Jahre immer klarer wird: Die Fähigkeit, einen Vergütungsplan zu lesen, trennt die Partner, die fundierte Entscheidungen treffen, von denen, die sich auf Hörensagen verlassen.
Kann man mit It Works! wirklich Geld verdienen?
Ja – aber mit realistischen Erwartungen. Der Vergütungsplan von It Works! sieht folgende Einkommensquellen vor:
- Kundenprovision: Prozentsatz auf Bestellungen von persönlich gewonnenen Vorzugskunden
- Anmeldungsbonus: 5 % auf Erstbestellungen persönlich eingeschriebener Vertriebspartner
- Teamprovisionen: Prozentuale Beteiligung am Umsatz des eigenen Teams (je nach Rang gestaffelt)
- Generationen-Boni: Ab dem Diamond-Rang kommen weitere Poolanteile hinzu
- 2. Generations-Zahlung: 4 % auf das PGV (persönliches Gruppenvolumen) des ersten Diamanten in der Linie
Ein Muster, das ich in der Begleitung von Partnern mehrfach gesehen habe: Wer nur auf die Team-Provisionen schaut, übersieht, dass der schnellste Weg zu ersten Einnahmen der Kundenumsatz ist – nicht das Einschreiben neuer Partner.
Was kostet der Einstieg bei It Works?
Der Einstieg als Vertriebspartner bei It Works! setzt eine Registrierung und eine Mindestbestellung voraus. Es gibt keine Tausende-Euro-Einstiegsgebühr wie bei echten Schneeballsystemen. Das Starterset ist transparent auf der Website aufgeführt. Ein echtes Schneeballsystem verlangt dagegen typischerweise ein „ultimatives Starterset“ im vierstelligen Bereich – ohne reale Produktgrundlage.
Der Blick über viele Firmen und Jahre hinweg zeigt: Die Einstiegskosten sind kein verlässliches Kriterium für die Seriosität einer Network-Marketing-Firma. Es gibt MLM-Firmen mit niedrigen Einstiegsgebühren und trotzdem problematischem Vergütungsmodell – und Firmen mit einem teureren Starterpaket, die dennoch komplett legitim arbeiten.
Was tatsächlich zählt: Gibt es echte Produkte, die Endkunden kaufen würden – auch ohne Verdienstabsicht? Beim It Works! Keto Coffee ist die Antwort klar: Ja. Das Produkt hat eine Nische im Markt der Keto-Ernährung und wird auch von Menschen bestellt, die keine Partner werden wollen.
Dieses Kriterium – der Endkundenverkauf ohne Verdienstmotiv – ist das stärkste Argument gegen den Schneeballsystem-Vorwurf. Bei illegalen Systemen kauft kaum jemand ohne die Aussicht auf eigene Einnahmen.
It Works! Vergütungsplan: Die Rang-Struktur
Der Vergütungsplan von It Works! kennt mehrere Rangstufen. Wer aufsteigen möchte, muss definierte Umsatzziele erreichen – nicht nur Partner einschreiben.
| Rang | Grundkriterium |
|---|---|
| Vertriebspartner | Registrierung + Produktbestellung |
| Ruby | Eigene Kundenumsätze + Team |
| Emerald | Eingeschriebene Vertriebspartner mit Qualifikation |
| Diamond | Team-OV (Organisationsvolumen) + Qualifikation |
| Double Diamond | Höherer OV + mehre Diamanten in der Struktur |
| Triple Diamond | Weiteres Wachstum im Team-OV |
| Presidential Diamond | Mehrere qualifizierte Diamanten im eigenen Team |
Die Rangstufen erfordern messbare Umsatzleistung. Das ist das Gegenteil eines Schneeballsystems, das rein auf Anwerbungen beruht.
Ich sehe in meiner Praxis immer wieder, dass Partner die Rangbezeichnungen als reines Status-Instrument betrachten – dabei sind sie vor allem eine Abrechnungsgrundlage. Wer den Rang hält, qualifiziert sich für bestimmte Pools. Wer ihn verliert, fällt aus der Pool-Beteiligung heraus.
Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Jemand startet bei It Works!, wird in den ersten Wochen aktiv, gewinnt drei bis fünf Kunden und freut sich über die ersten Provisionen.
Dann kommt der zweite Schritt – und hier trennen sich die Wege. Ein Teil der Partner fokussiert sich weiterhin auf Kunden. Der andere Teil beginnt damit, vor allem neue Partner einzuschreiben, weil das schneller nach „größerem Business“ klingt.
Was passiert? Die Partner-fokussierten Menschen bauen ein fragiles Team auf, das nicht kauft. Die kundenfokussierten Partner haben nach sechs Monaten eine stabile Basis aus wiederkehrenden Bestellungen.
Das ist kein It-Works-spezifisches Muster – das sehe ich in jeder Network-Marketing-Firma. Aber gerade weil It Works! ein Produkt wie den Keto Coffee hat, das auf Wiederbestellung ausgelegt ist, gilt hier: Wer auf Kundenbasis aufbaut, hat eine stabilere Einkommensgrundlage als wer ausschließlich neue Partner sucht.
FAQ
Ist It Works ein Schneeballsystem?
Nein. It Works! verfügt über ein breites Sortiment physischer Produkte, einen dokumentierten Vergütungsplan und nachgewiesene Endkundenumsätze. Diese drei Kriterien schließen die rechtliche Definition eines Schneeballsystems aus.
Ein Schneeballsystem funktioniert, indem es Einnahmen ausschließlich durch das Anwerben neuer Teilnehmer generiert – nicht durch den Verkauf von Produkten. Bei It Works! steht der Produktverkauf an Vorzugskunden als Hauptsäule der Vergütungsstruktur explizit im offiziellen Vergütungsplan. Wer sich den Plan anschaut, sieht sofort: Provisionen entstehen durch Kundenumsätze – nicht durch Anmeldegebühren neuer Partner. Die Direct Selling Association (DSA) als Branchenverband schließt Mitglieder aus, die illegale Strukturen betreiben. It Works! ist dort Mitglied.
Was ist der It Works Keto Coffee?
Der Keto Coffee von It Works! ist ein Fertigkaffee-Produkt mit MCT-Öl, Grasbutter, Kollagenpeptiden und Kaffeepulver – speziell für eine ketogene Ernährungsweise zusammengesetzt.
Das Produkt gibt es in zwei EU-Varianten: als einzelne Portionspäckchen und als Dose. Die genaue Zusammensetzung ist auf den offiziellen Produktblättern von It Works! einsehbar. Der Keto Coffee enthält Milch und ist damit als Lebensmittel deklariert – kein Medikament, kein Nahrungsergänzungsmittel im regulatorischen Sinne. Das Besondere an dem Produkt: Es ist auf Wiederbestellung ausgelegt, weil Kunden es täglich konsumieren. In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich, dass der Keto Coffee besonders oft als Einstiegsprodukt funktioniert – weil ihn jeder sofort versteht.
Wie viel verdient man bei It Works?
Das hängt direkt davon ab, wie viel Umsatz du und dein Team machen. Es gibt keine garantierten Einkommen.
Der Vergütungsplan sieht für Einsteiger zunächst Kundenprovisionen vor – ein Prozentsatz auf jede Bestellung deiner Vorzugskunden. Dazu kommt ein 5-prozentiger Anmeldungsbonus auf Erstbestellungen persönlich eingeschriebener Partner. Ab dem Diamond-Rang kommen weitere Poolbeteiligungen und Generationen-Boni hinzu – unter anderem 4 % auf das Gruppenvolumen des ersten Diamanten in der eigenen Linie sowie 5 % auf das Gruppenvolumen persönlich eingeschriebener Diamanten. Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele glauben, der große Verdienst kommt vom Einschreiben neuer Partner. Tatsächlich kommen die stabilsten Einkommen von wiederkehrenden Kundenumsätzen – weil die immer fließen, unabhängig davon, ob neue Partner dazukommen.
Welche It Works Produkte gibt es?
It Works! hat mehrere Produktlinien: Körperpflege (Body Wrap), Gewichtsmanagement, Nahrungsergänzung und Keto-Ernährungsprodukte.
Zu den bekanntesten Produkten zählen der Ultimate Body Applicator (der „Wrap“), der Keto Coffee, Proteinshakes, Kollagenpräparate und verschiedene Supplement-Kapseln. Das Sortiment variiert je nach Land – die EU-Version unterscheidet sich in einigen Punkten von der US-Version. Alle Produkte sind auf der offiziellen It-Works!-Website mit Zutaten und Nährwerten gelistet.
Ist It Works! in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv?
Ja. It Works! ist in mehreren europäischen Ländern aktiv, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Der Vergütungsplan gilt in der EU-Variante. Produktblätter und rechtliche Dokumente liegen auf Deutsch vor. Alle regulatorischen Anforderungen für Lebensmittel gelten entsprechend dem jeweiligen Landesrecht. Wer als Vertriebspartner tätig wird, ist als selbständiger Gewerbetreibender eingestuft – entsprechend gelten die jeweiligen nationalen Regelungen für Gewerbeanmeldung und steuerliche Pflichten.
Muss ich als It Works Partner Steuern auf meine Provisionen zahlen?
Ja. Provisionen aus einer selbständigen Vertriebspartnertätigkeit sind steuerpflichtig.
In Österreich gilt die Einkommensteuer für Gewerbetreibende. In Deutschland unterliegen die Provisionen der Einkommensteuerpflicht; bei Überschreitung der Kleinunternehmergrenze kommt Umsatzsteuer hinzu. In der Schweiz gelten die kantonalen Steuerregelungen. Wer als It-Works!-Partner startet, sollte von Beginn an alle Einnahmen dokumentieren – Provisionsabrechnungen, Kundenumsätze und Ausgaben für Produktbestellungen. Ein häufiger Fehler, den ich in der Begleitung von Einsteigern immer wieder sehe: Provisionen werden zunächst nicht gemeldet, weil die Beträge anfangs gering erscheinen. Das lässt sich rückwirkend korrigieren – ist aber deutlich aufwendiger, als von Anfang an korrekt zu dokumentieren.
Was sagen negative Erfahrungen über It Works aus?
Negative Erfahrungsberichte beschreiben meistens drei Dinge: geringe Einnahmen in der Anfangsphase, Schwierigkeiten beim Kundenfindungsprozess oder Produktergebnisse, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind.
Diese Punkte sind nachvollziehbar. Der entscheidende Kontext: Geringe Einnahmen in der Anfangsphase sind kein Beweis für ein illegales System – sie sind ein Merkmal jeder selbständigen Tätigkeit. Wer ein Unternehmen gründet, verdient im ersten Monat in der Regel wenig bis nichts. Die Frage ist nicht, ob jemand am Anfang wenig verdient hat. Sondern ob das System überhaupt die Möglichkeit bietet, durch echten Produktumsatz ein nachhaltiges Einkommen aufzubauen. Bei It Works! lautet die Antwort: Ja.
Was ist der Unterschied zwischen MLM und einem Pyramidenspiel?
Der Unterschied liegt in der Einkommensquelle: Bei MLM entstehen Einnahmen durch Produktverkauf an Endkunden. Beim Pyramidenspiel entstehen sie durch Einstiegsgebühren neuer Mitglieder.
MLM-Firmen haben physische Produkte, die Endkunden kaufen – unabhängig davon, ob sie selbst verdienen wollen. Die Vergütung basiert auf Umsatz, nicht auf Anwerbung. Beim Pyramidenspiel gibt es entweder keine echten Produkte oder die Produkte sind nur Vorwand, um Einstiegsgebühren zu rechtfertigen. Das österreichische UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) sowie das deutsche UWG verbieten Schneeballsysteme explizit. MLM ist rechtlich klar davon abgegrenzt – vorausgesetzt, der Produktverkauf an echte Endkunden steht im Mittelpunkt.
Kann ich bei It Works! kündigen, wenn ich aufhören möchte?
Ja. Die Kündigung als Vertriebspartner ist jederzeit möglich.
Der genaue Ablauf ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von It Works! geregelt und auf der Website abrufbar. Als Vorzugskunde (ohne Vertriebspartnerstatus) gelten eigene Kündigungsbedingungen für das Abonnement-Bestellmodell. Wer als Partner kündigt, verliert seinen Rang und alle damit verbundenen Provisionsansprüche auf zukünftige Umsätze.
Wie funktioniert das Vorzugskunden-Modell bei It Works?
Vorzugskunden sind Endkunden, die regelmäßig bestellen – ohne selbst Vertriebspartner zu sein. Sie kaufen Produkte zu einem reduzierten Preis und verpflichten sich dabei zu einer Mindestbestellanzahl.
Das Vorzugskunden-Modell ist zentral für den Vergütungsplan, weil Provisionen auf diese Bestellungen direkt an den einschreibenden Partner fließen. Wer viele aktive Vorzugskunden hat, generiert damit wiederkehrende Einnahmen – unabhängig von Teamaktivitäten. Dieses Modell zeigt deutlich: Der Umsatz bei It Works! entsteht durch Endkunden, nicht allein durch Partner-Einschreibungen. Das ist strukturell das Gegenteil eines Schneeballsystems.
Was du jetzt weißt – und die meisten nicht
Es gibt einen Gedanken, der mir nach all diesen Jahren klarer geworden ist: Der Begriff „Schneeballsystem“ ist oft ein Ersatz dafür, eine Firma wirklich zu analysieren. Er klingt nach Expertise, ersetzt aber keine einzige Minute der echten Auseinandersetzung mit einem Vergütungsplan.
It Works! ist eine Firma mit über zwei Jahrzehnten Marktpräsenz, physischen Produkten und einem öffentlich einsehbaren Vergütungsplan. Wer damit arbeitet, sollte das wissen – nicht als blinde Verteidigung, sondern als Grundlage für eine fundierte Entscheidung. Im Network Marketing gewinnen langfristig die Menschen, die auf Basis von Fakten entscheiden.
Rock it!
Dein Willi