Ja, man kann mit Fitline Geld verdienen – allerdings hängt die Höhe des Einkommens direkt vom persönlichen Verkaufsvolumen, vom Teamvolumen und von der erreichten Karrierestufe im Vergütungsplan von PM International ab. Ein kleiner Teil der Vertriebspartner erreicht damit ein Haupteinkommen, während der überwiegende Teil ein Nebeneinkommen im niedrigen dreistelligen Bereich erzielt. Dieser Artikel zeigt dir, welche Faktoren darüber entscheiden, was du wirklich verdienst.
Ich war selbst zwei Jahre Vertriebspartner bei PM International und habe in dieser Zeit über 800 direkte Partner gesponsert – ausschließlich über Facebook. Im sechsten Monat lag mein Umsatz bereits bei 210.000 Euro, und ich habe alle Karrierestufen bis zum Presidents Team durchlaufen. Deshalb kenne ich die Zahlen hinter dem Vergütungsplan nicht nur aus der Theorie, sondern aus eigener Provisionsabrechnung. Genau diese Erfahrung zeigt mir heute, wo die Rechnung für die meisten Partner nicht aufgeht – und wo sie sehr wohl funktioniert.
Wie der Vergütungsplan grundsätzlich funktioniert
PM International zahlt Provisionen über mehrere Einkommensquellen gleichzeitig aus. Dazu zählen der Einzelhandelsverdienst beim direkten Produktverkauf, das Kunden-Direktprogramm für wiederkehrende Kundenbestellungen, der Erstlinien-Bonus für direkt gesponserte Partner, der Tiefen-Bonus über mehrere Ebenen sowie der Management-Bonus, der mit steigender Karrierestufe wächst.
Jede dieser Einkommensquellen basiert auf Punkten, die durch Produktbestellungen entstehen. Ein Teampartner erhält beispielsweise 20 Prozent Einzelhandelsverdienst, während ein Manager ab 600 Punkten Umsatz bereits 30 Prozent bekommt. Sobald die Punktzahl steigt, steigen auch die Prozentsätze in den höheren Boni-Kategorien – deshalb spielt das Gesamtvolumen der eigenen Struktur eine zentrale Rolle.
Wer den Plan verstehen will, muss zunächst begreifen, dass Punkte nicht eins zu eins Euro entsprechen. Ein Punkt hat einen festen Gegenwert, der je nach Bonusart variiert, weshalb sich Provisionen erst durch die Kombination mehrerer Boni zu einem tatsächlichen Auszahlungsbetrag summieren.
Welche Karrierestufen gibt es bei PM International?
PM International kennt zwölf Karrierestufen, vom Teampartner bis zur Champions League. Jede Stufe verlangt ein bestimmtes Gesamtvolumen in Punkten sowie eine festgelegte Anzahl qualifizierter Partner in der ersten Ebene.
| Karrierestufe | Management-Bonus | Ungefähres Gruppenvolumen |
|---|---|---|
| Teampartner | – | Einstieg |
| Sales Manager | 2 % | ab 2.500 Punkte |
| Marketing Manager | 5 % | ab 5.000 Punkte |
| International Marketing Manager | 9 % | ab 10.000 Punkte |
| Vice President | 12 % | ab 50.000 Punkte |
| Executive Vice President | 14,5 % | höher gestaffelt |
| Presidents Team | 17,5 % | ≥ 100.000 Punkte |
| Silver Presidents Team | 18,5 % | weiter gestaffelt |
| Gold Presidents Team | 19 % | weiter gestaffelt |
| Platin Presidents Team | 19,5 % | weiter gestaffelt |
| Champions League | 20 % | höchste Stufe |
Diese Tabelle zeigt nur den Management-Bonus, denn zusätzlich kommen Erstlinien-Bonus, Tiefen-Bonus und Kunden-Direktprogramm dazu. Ein Fehler, den ich bei vielen Partnern beobachte: Sie schauen ausschließlich auf den Management-Bonus-Prozentsatz und vergessen, dass die anderen Boni oft den größeren Anteil am Gesamteinkommen ausmachen.
Was verdient man auf den einzelnen Stufen tatsächlich?
Auf den unteren Stufen liegt das Einkommen meist im niedrigen zwei- bis dreistelligen Bereich, während sich ab Vice President ein Einkommen aufbauen lässt, das schon deutlicher spürbar wird. Erst ab den President-Stufen erreichen einige Partner ein Einkommen, das ein Haupteinkommen ersetzen kann.
Eine grobe Faustformel aus der Praxis lautet: Auf den niedrigeren Stufen entspricht das Einkommen in Euro etwa 10 Prozent des persönlichen und des Struktur-Umsatzes in Punkten. Diese Faustformel variiert allerdings stark, je nachdem, wie viele Ebenen in der eigenen Struktur aktiv Umsatz generieren und wie hoch die eigene Karrierestufe bereits ist.
Was mir in der täglichen Arbeit mit Partnern immer wieder auffällt: Fast niemand rechnet sich vorher aus, wie viel Struktur-Umsatz für ein bestimmtes Einkommensziel tatsächlich nötig ist. Viele starten mit der Vorstellung, dass 1.000 Euro Provision „irgendwann von selbst“ entstehen, sobald man ein paar Partner gesponsert hat.
In Wahrheit braucht es dafür, je nach Stufe, mehrere Tausend Punkte Struktur-Umsatz und mehrere aktive Partner gleichzeitig. Das liegt daran, dass der Bonus nicht linear steigt, sondern an feste Qualifikationsstufen gekoppelt ist.
Ein Muster, das sich immer wieder zeigt: Partner erreichen zwar die nächste Karrierestufe formal, verlieren aber gleichzeitig aktive Partner in der Struktur, wodurch das Gesamtvolumen stagniert. Dadurch bleibt das Einkommen trotz höherer Stufe auf ähnlichem Niveau.
Für dich bedeutet das konkret: Bevor du dir ein Einkommensziel setzt, lohnt sich eine Rückrechnung über die Punktetabelle. Nur so siehst du, wie viel Struktur-Umsatz und wie viele aktive Partner tatsächlich notwendig sind, um dieses Ziel zu erreichen.
Wie viel Struktur-Umsatz braucht man für ein Haupteinkommen?
Für ein Einkommen im Bereich von etwa 4.000 bis 4.500 Euro monatlich benötigt man auf der Stufe Executive Vice President rund 50.000 Punkte Struktur-Umsatz sowie mehrere Hundert aktive Personen in der Gesamtstruktur. Diese Zahl ist ein Beispielwert und variiert je nach individueller Struktur und Produktmix.
Ein Muster, das sich in vielen Strukturen wiederholt: Der Aufbau von 50.000 Punkten Struktur-Umsatz gelingt nur, wenn mehrere Ebenen gleichzeitig wachsen und aktiv bleiben. Bricht eine Ebene weg, sinkt das Gesamtvolumen deutlich schneller, als es aufgebaut wurde, weil sich der Effekt über alle nachgeordneten Ebenen fortsetzt.
Warum das durchschnittliche Einkommen deutlich niedriger liegt
Das durchschnittliche monatliche Einkommen vieler Partner liegt laut verschiedenen Berechnungen im Bereich von etwa 200 bis 250 Euro. Das liegt vor allem daran, dass ein großer Teil der Partner auf den unteren Stufen bleibt, während nur ein kleinerer Anteil regelmäßig neue Partner sponsert und Struktur-Umsatz konstant hält.
Folgende Faktoren beeinflussen die Höhe des tatsächlichen Einkommens:
- Die Anzahl der aktiv bestellenden Kunden im eigenen Kundenstamm
- Die Anzahl und Aktivität der direkt gesponserten Partner
- Die Tiefe der eigenen Struktur über mehrere Generationen
- Das eigene persönliche Bestellvolumen pro Monat
- Die Konstanz, mit der neue Partner und Kunden hinzukommen
Diese Liste macht deutlich, warum zwei Partner auf derselben Karrierestufe völlig unterschiedliche Provisionen erhalten können. Ein Partner mit vielen aktiven Kunden und einer breiten Struktur verdient bei gleicher Stufe oft ein Mehrfaches eines Partners, dessen Struktur nur aus wenigen aktiven Personen besteht.
Was der Blick über mehrere Network-Marketing-Firmen und viele Jahre zeigt: Das Muster bei PM International unterscheidet sich kaum von anderen Unternehmen im Direktvertrieb. Überall gilt derselbe Grundsatz – ein kleiner Anteil der Partner erzielt den größten Teil der Gesamtprovisionen, während die Mehrheit im Nebeneinkommensbereich bleibt.
Das hängt weniger mit der einzelnen Firma zusammen als mit der Struktur von Mehrebenen-Vergütungsplänen generell. Wer viele aktive Ebenen aufbaut und hält, profitiert von mehreren Boni gleichzeitig. Wer nur eine kleine Struktur führt, bleibt naturgemäß in den unteren Provisionsstufen.
Konkret zeigt sich das zum Beispiel daran, dass ein Partner mit 5.000 Punkten Struktur-Umsatz bei fast jeder Firma mit ähnlichem Plan-Modell in einem vergleichbaren Provisionsbereich landet – unabhängig davon, ob die Produkte aus dem Gesundheits-, Kosmetik- oder Nahrungsergänzungsbereich stammen.
Für dich als Partner bedeutet das: Die Höhe deines Einkommens hängt weniger von der Firma ab als von der Konstanz, mit der du an deiner Struktur und deinem Kundenstamm arbeitest.
Welche Rolle spielt das Eigenverbrauch-Volumen?
Ein Teil des monatlichen Punktevolumens entsteht durch den eigenen Produktbezug, da die Qualifikation für viele Boni ein persönliches Mindestvolumen voraussetzt. Meist liegt diese Grenze bei rund 100 Punkten pro Monat, was je nach Produktwahl einem bestimmten Bestellwert entspricht.
Dieses Mindestvolumen zählt als Voraussetzung für die Auszahlung der Boni, nicht als zusätzliches Einkommen. Wer also ausschließlich für die eigene Qualifikation bestellt, ohne zusätzlich Kunden oder Partner zu gewinnen, gleicht die Kosten für das eigene Volumen oft nicht durch Provisionen aus.
Muss man selbst Produkte kaufen, um bei Fitline zu verdienen?
Ja, für die Qualifikation der meisten Boni ist ein persönliches Mindestvolumen notwendig. Ohne dieses Volumen entfällt der Anspruch auf mehrere Bonusarten, auch wenn die eigene Struktur wächst.
Konkret bedeutet das: Ein Teampartner ohne eigenes Mindestvolumen erhält zwar weiterhin den einfachen Einzelhandelsverdienst beim direkten Verkauf, verliert jedoch den Zugang zu Erstlinien-Bonus, Tiefen-Bonus und Management-Bonus. Deshalb gehört das eigene Bestellvolumen zur Grundvoraussetzung, bevor sich weitere Einkommensquellen überhaupt öffnen.
Wie unterscheidet sich Verkaufseinkommen von Struktureinkommen?
Verkaufseinkommen entsteht direkt aus dem Verkauf an Endkunden, während Struktureinkommen aus dem Umsatzvolumen der gesamten Downline entsteht. Beide Einkommensarten laufen bei PM International parallel und ergänzen sich gegenseitig.
Ein Verlauf, den ich bei vielen Partnern in ähnlicher Form gesehen habe: Zu Beginn liegt der Fokus fast ausschließlich auf dem eigenen Produktverkauf, weil das Einzelhandelseinkommen sofort spürbar ist. Nach den ersten Monaten verschiebt sich der Fokus meist Richtung Struktur, da dort das größere Wachstumspotenzial liegt.
Dieser Wechsel passiert nicht automatisch, sondern erfordert eine bewusste Entscheidung, weil beide Einkommensarten unterschiedliche Aktivitäten verlangen. Verkaufseinkommen braucht regelmäßigen Kundenkontakt, während Struktureinkommen den Aufbau und die Betreuung eigener Partner voraussetzt.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Partner mit zehn aktiven Kunden erzielt ein stabiles, aber begrenztes Verkaufseinkommen. Sobald zusätzlich drei bis vier aktive Erstlinien-Partner hinzukommen, verändert sich die Einkommensstruktur deutlich, weil sich der Tiefen-Bonus über mehrere Ebenen aufbaut.
Für dich als Leser heißt das: Wer nur verkauft, bleibt in einem begrenzten Einkommensrahmen. Erst die Kombination aus Verkauf und Struktur öffnet den Zugang zu den höheren Boni-Kategorien.
Welche Kosten stehen dem Einkommen gegenüber?
Neben dem Eigenverbrauch-Volumen entstehen weitere Kosten, etwa für Marketingmaterial, Werbeausgaben oder Tools zur Kundengewinnung. Diese Kosten variieren stark, je nachdem, welche Methoden ein Partner zur Kundengewinnung einsetzt.
Folgende Kostenpunkte tauchen bei vielen Partnern regelmäßig auf:
- Monatliches Bestellvolumen für die eigene Qualifikation
- Kosten für Content-Erstellung oder Werbeanzeigen
- Eventuelle Reisekosten zu Firmenveranstaltungen
- Gebühren für zusätzliche Tools oder Software zur Organisation
Da diese Kosten von der individuellen Vorgehensweise abhängen, lässt sich kein pauschaler Betrag nennen. Wer beispielsweise ausschließlich mit organischen Facebook-Gruppen arbeitet, hat andere Kosten als jemand, der auf kostenpflichtige Werbeanzeigen setzt.
Der häufigste Irrtum, den ich zu diesem Thema immer wieder korrigiere: Viele Partner setzen die Provisionshöhe eins zu eins mit dem tatsächlichen Nettoeinkommen gleich. Dabei bleibt von der ausgewiesenen Provision nach Abzug des eigenen Bestellvolumens und weiterer Kosten oft ein deutlich geringerer Betrag übrig.
Das liegt daran, dass die Provisionsabrechnung brutto ausgewiesen wird, während das eigene Mindestvolumen bereits als Kostenposition gegenzurechnen ist. Wer also 1.000 Euro Provision sieht, hat nach Abzug des eigenen Bestellwerts oft einen deutlich niedrigeren Betrag zur freien Verfügung.
Ein Muster, das ich so schon oft gesehen habe: Partner rechnen ihre Provision hoch, ohne die eigenen laufenden Bestellungen gegenzurechnen – die tatsächlichen Zahlen variieren dabei stark je nach Produktwahl und persönlichem Verbrauch. Deshalb lohnt sich vor jeder Zielsetzung eine ehrliche Netto-Rechnung, bei der das eigene Volumen von der Bruttoprovision abgezogen wird.
Wie lange dauert es, bis ein spürbares Einkommen entsteht?
Die Dauer bis zu einem spürbaren Einkommen hängt stark von der Konstanz der eigenen Aktivität ab. Manche Partner erzielen bereits nach wenigen Wochen erste kleine Provisionen, während ein Einkommen im Bereich mehrerer Hundert Euro meist erst nach mehreren Monaten konstanter Arbeit entsteht.
Ein Beispiel aus der Praxis, dessen Zahlen je nach Produktwahl und Struktur variieren können: Ein Partner mit den ersten Produktverkäufen innerhalb der ersten Wochen, dem ersten gesponserten Partner nach einigen Wochen und einem spürbaren Nebeneinkommen nach mehreren Monaten konsequenter Arbeit zeigt einen typischen Verlauf. Ob diese Zeitspanne im Einzelfall kürzer oder länger ausfällt, hängt von der eingesetzten Methode zur Kunden- und Partnergewinnung ab.
Wie sich mein Blick auf die Frage der Einkommenshöhe über die Jahre verändert hat, zeigt sich vor allem an einer Sache: Früher habe ich vor allem auf die Karrierestufe geschaut, weil sie am sichtbarsten war und in jeder Präsentation genannt wurde.
Heute schaue ich fast ausschließlich auf zwei Zahlen: die Anzahl der aktiv bestellenden Kunden und die Anzahl der aktiven Partner in der ersten Ebene. Diese beiden Werte sagen mehr über das tatsächliche Einkommen aus als jede Stufenbezeichnung, weil sie direkt in die Berechnung der Boni einfließen.
Als Beispiel aus meiner eigenen Struktur: Zwei Partner auf identischer Stufe hatten völlig unterschiedliche Provisionen, einfach weil einer zehn aktive Kunden hatte und der andere zwei. Die Stufe allein sagte darüber nichts aus.
Das bedeutet für dich: Achte weniger auf die Bezeichnung der Karrierestufe und mehr auf die konkrete Anzahl aktiver Kunden und Partner in deiner eigenen Struktur. Diese Zahl gibt dir eine realistischere Einschätzung als jede Stufenbezeichnung.
Wie meldet man sich als Vertriebspartner an – und was kostet das?
Die Anmeldung als Vertriebspartner erfolgt über einen bereits aktiven Partner oder über die offizielle Website von PM International. Für den Einstieg fällt in der Regel eine einmalige Gebühr für das Starterpaket an, deren genaue Höhe je nach Land und aktueller Angebotsstruktur variiert.
Nach der Anmeldung erhält der neue Partner Zugang zum eigenen Online-Shop, zum Bestellsystem und zur Provisionsübersicht. Ab diesem Zeitpunkt läuft die Berechnung aller Boni automatisch über das interne System von PM International, sodass jede Bestellung sofort dem entsprechenden Partner zugeordnet wird.
Was passiert, wenn man als Partner nicht mehr aktiv ist?
Ohne monatliches Mindestvolumen entfällt der Anspruch auf mehrere Boni, während die Partnerschaft selbst weiterhin formal bestehen kann. Erst eine offizielle Kündigung beendet die Partnerschaft vollständig.
Für eine Kündigung reicht meist eine schriftliche Mitteilung an die zuständige Landesgesellschaft, wobei die genauen Fristen und Formalitäten in den jeweiligen Vertragsbedingungen festgelegt sind. Nach der Kündigung entfällt der Zugang zum Partnerkonto, während bereits ausgezahlte Provisionen davon unberührt bleiben.
FAQ
Kann man bei Fitline wirklich Geld verdienen?
Ja, das Einkommen entsteht über mehrere Boni gleichzeitig – abhängig von Verkaufsvolumen, Struktur-Umsatz und Karrierestufe. Wie viel dabei am Ende übrig bleibt, hängt stark von der individuellen Aktivität ab.
In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich immer wieder derselbe Punkt: Die Höhe des Einkommens hängt nicht von der Firma ab, sondern von der Konstanz, mit der ein Partner Kunden und Partner gewinnt. Wer nur gelegentlich aktiv ist, bleibt bei einem kleinen Nebeneinkommen, während konstante Arbeit über mehrere Monate deutlich höhere Provisionsstufen ermöglicht. Da die Provisionsberechnung auf Punkten basiert, lässt sich der Zusammenhang zwischen Aktivität und Einkommen mit der Punktetabelle jederzeit nachvollziehen.
Wie viel verdient ein durchschnittlicher Fitline Partner im Monat?
Das durchschnittliche Einkommen vieler Partner liegt im Bereich von etwa 200 bis 250 Euro monatlich. Diese Zahl bezieht sich auf den Durchschnitt aller aktiven Partner, unabhängig von deren Karrierestufe.
Dieser Durchschnittswert entsteht dadurch, dass ein großer Teil der Partner auf den unteren Stufen bleibt, während nur ein kleinerer Teil regelmäßig neue Partner und Kunden gewinnt. Ein Beispiel, dessen Zahlen je nach Produktwahl und Struktur variieren: Ein Partner mit fünf aktiven Kunden und ohne weitere Struktur landet meist deutlich unter diesem Durchschnitt, während ein Partner mit aktiver Downline über mehrere Ebenen den Durchschnitt deutlich übertreffen kann.
Wie viel Punkte-Umsatz braucht man für ein Haupteinkommen bei PM International?
Für ein Einkommen im Bereich mehrerer Tausend Euro monatlich sind auf höheren Karrierestufen häufig um die 50.000 Punkte Struktur-Umsatz notwendig. Diese Zahl variiert je nach Karrierestufe und Zusammensetzung der Struktur.
Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass die reine Punktezahl wenig aussagt, wenn man nicht weiß, wie sie zustande kommt. 50.000 Punkte aus einer breiten Struktur mit vielen aktiven Ebenen sind stabiler als dieselbe Punktzahl, die nur aus wenigen sehr aktiven Partnern entsteht. Fällt einer dieser wenigen Partner aus, sinkt das Volumen sprunghaft, während eine breite Struktur solche Schwankungen leichter ausgleicht.
| Zielsetzung | Ungefährer Struktur-Umsatz | Typische Karrierestufe |
|---|---|---|
| Kleines Nebeneinkommen | wenige Hundert Punkte | Teampartner bis Manager |
| Spürbares Nebeneinkommen | 5.000 bis 10.000 Punkte | Marketing Manager |
| Haupteinkommen-Ansatz | 20.000 bis 50.000 Punkte | Vice President bis Executive Vice President |
| Höheres Haupteinkommen | über 100.000 Punkte | Presidents Team und höher |
Diese Tabelle zeigt nur grobe Richtwerte, denn ich habe selbst am Anfang die Punktezahlen mit dem tatsächlichen Euro-Betrag verwechselt und dachte, ein Punkt entspreche direkt einem Euro. Tatsächlich hängt der Euro-Gegenwert eines Punktes von der jeweiligen Bonusart und der Karrierestufe ab, weshalb sich die Tabelle nur als Orientierung und nicht als exakte Rechnung verstehen lässt.
Muss ich Produkte kaufen, um bei Fitline Geld zu verdienen?
Ja, für die Qualifikation der meisten Boni braucht es ein persönliches Mindestvolumen pro Monat. Ohne dieses Volumen bleibt zwar der einfache Einzelhandelsverdienst bestehen, die weiteren Boni entfallen jedoch.
Konkret liegt diese Mindestgrenze häufig bei rund 100 Punkten monatlich, was je nach gewähltem Produkt einem bestimmten Bestellwert entspricht. Da sich die tatsächlichen Kosten je nach Produktauswahl unterscheiden, lässt sich kein einheitlicher Eurobetrag nennen, sondern nur eine Bandbreite, innerhalb der sich die meisten Partner bewegen.
Wie hoch ist die Provision als Vice President bei PM International?
Der Management-Bonus für Vice President liegt bei rund 12 Prozent, abhängig vom Gesamtvolumen der eigenen Struktur. Zusätzlich kommen weitere Boni wie Erstlinien-Bonus und Tiefen-Bonus dazu.
Was mir als Trainer in der täglichen Arbeit mit Partnern auffällt: Viele nennen nur den Management-Bonus-Prozentsatz, wenn sie ihre Provision beschreiben, und vergessen dabei die zusätzlichen Boni-Kategorien. Ein Vice President mit aktiver Struktur über mehrere Ebenen erzielt durch die Kombination aller Boni oft ein deutlich höheres Gesamteinkommen, als der reine Management-Bonus-Satz vermuten lässt.
Wie schnell bekommt man die erste Provision bei Fitline?
Die erste Provision entsteht meist innerhalb der ersten Wochen, sobald der erste Verkauf oder die erste Bestellung eines gesponserten Partners erfolgt. Die genaue Auszahlung richtet sich nach dem monatlichen Abrechnungszeitraum von PM International.
Da Provisionen monatlich abgerechnet werden, fließt der erste Betrag üblicherweise mit der nächsten regulären Abrechnung. Wer also in der ersten Monatshälfte den ersten Verkauf erzielt, sieht die Provision meist bereits in der folgenden Abrechnung, während spätere Verkäufe erst im übernächsten Zyklus erfasst werden.
Was ist der Unterschied zwischen Erstlinien-Bonus und Tiefen-Bonus?
Der Erstlinien-Bonus bezieht sich ausschließlich auf direkt gesponserte Partner, während der Tiefen-Bonus über mehrere Ebenen der gesamten Struktur berechnet wird. Beide Boni laufen parallel und ergänzen sich gegenseitig.
Konkret bedeutet das: Sponserst du einen Partner direkt, fließt der Erstlinien-Bonus aus dessen persönlichem Umsatz. Baut dieser Partner wiederum seine eigene Struktur auf, entsteht zusätzlich ein Tiefen-Bonus über mehrere nachgeordnete Ebenen, wodurch sich das Einkommen mit wachsender Struktur über die Zeit verbreitert.
Wie lange muss man bei Fitline aktiv bleiben, um Provisionen zu erhalten?
Provisionen entstehen nur für den Zeitraum, in dem das monatliche Mindestvolumen erreicht wird. Sobald dieses Volumen ausbleibt, entfällt der Anspruch auf die entsprechenden Boni für diesen Monat.
Was ich selbst und viele Partner auf dem Weg gelernt haben: Eine einzelne Pause im Bestellvolumen führt nicht automatisch zum Verlust der Partnerschaft, wirkt sich aber direkt auf die Provisionsberechnung des betroffenen Monats aus. Erst eine dauerhafte Inaktivität über mehrere Monate kann laut den jeweiligen Vertragsbedingungen weitere Konsequenzen für den Partnerstatus haben.
Wie kündigt man die Partnerschaft bei PM International?
Die Kündigung erfolgt in der Regel schriftlich an die zuständige Landesgesellschaft, unter Einhaltung der im Partnervertrag festgelegten Frist. Nach der Kündigung entfällt der Zugang zum Partnerkonto und zu weiteren Bestellungen über das System.
Die genauen Formalitäten – etwa ob eine Kündigung per E-Mail ausreicht oder ein Formular notwendig ist – ergeben sich aus den jeweils gültigen Vertragsbedingungen der Landesgesellschaft, weshalb sich ein Blick in den ursprünglichen Partnervertrag lohnt, bevor die Kündigung eingereicht wird. Bereits ausgezahlte Provisionen bleiben von einer späteren Kündigung unberührt, da sie sich auf bereits abgerechnete Zeiträume beziehen.
Kann man nach dem Ausstieg wieder als Partner einsteigen?
Ja, ein erneuter Einstieg ist grundsätzlich möglich, wobei die genauen Bedingungen dafür in den Vertragsrichtlinien von PM International festgelegt sind. Meist gilt dabei eine bestimmte Wartezeit nach der vorherigen Kündigung.
Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon mehrmals begleitet habe: Partner, die nach einer Pause erneut einsteigen, starten organisatorisch oft wieder auf der Einstiegsstufe, auch wenn sie zuvor eine höhere Karrierestufe erreicht hatten. Deshalb lohnt sich vor einem erneuten Einstieg ein Blick auf die aktuell gültigen Bedingungen zur Wiederanmeldung, da sich diese über die Zeit ändern können.
Zahlen verstehen statt Stufen zählen
Die Frage, ob sich mit Fitline Geld verdienen lässt, beantwortet sich nicht über die Karrierestufe, sondern über drei Zahlen: aktive Kunden, aktive Partner und Struktur-Umsatz. Wer diese drei Werte kennt, kennt sein tatsächliches Einkommenspotenzial – unabhängig davon, wie die Stufe gerade heißt.
Ich habe selbst gelernt, dass ein Blick auf die Provisionsabrechnung mehr sagt als jede Rangbezeichnung. Genau darum lohnt es sich, die eigenen Zahlen regelmäßig zu prüfen, statt sich an der nächsten Stufe zu orientieren.
Network Marketing bleibt ein Modell, bei dem echte Zahlen zählen und nicht Versprechen. Wer seine eigenen Kennzahlen kennt und konsequent daran arbeitet, hat in diesem Modell nach wie vor die besten Karten – ganz unabhängig davon, wo man gerade steht.
Rock it!
Dein Willi
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