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Kann man von Ringana leben?

Ja, es ist möglich – aber es hängt davon ab, was du unter „davon leben“ verstehst und wie du das Business aufbaust. Wer als Ringana Frischepartner ein Haupteinkommen erzielen will, braucht ein bestimmtes Umsatzvolumen, Teamtiefe und vor allem Konstanz. Dieser Artikel zeigt dir, was das konkret bedeutet – in Zahlen, Zielstufen und Realität.

Ich bin seit über 16 Jahren in der Network Marketing Branche und habe in dieser Zeit viele Firmen, Vergütungspläne und Einkommensverläufe von nahem beobachtet. Eine Frage taucht dabei immer wieder auf – und zwar nicht von Anfängern, sondern gerade von Menschen, die schon einige Monate dabei sind: Kann ich damit wirklich meinen Lebensunterhalt verdienen?

Was mich an dieser Frage immer wieder fasziniert, ist die Vielschichtigkeit dahinter. Denn „davon leben“ bedeutet für jemanden in Wien mit zwei Kindern etwas vollkommen anderes als für jemanden in einer kleinen Gemeinde in der Steiermark. Die Frage ist also weniger, ob es möglich ist – sondern ab wann und unter welchen Voraussetzungen.

Nach all diesen Jahren habe ich gelernt: Die Frage nach dem Lebensunterhalt stellt sich immer dann, wenn jemand gerade den Punkt überschritten hat, wo das erste ernsthafte Geld reinkommt. Das ist der Moment, wo aus einem Hobby ein Business werden kann – wenn man die richtigen Schritte danach setzt.

Das Besondere bei Ringana ist, dass der Vergütungsplan explizit auf Kundenumsatz ausgerichtet ist. Das macht die Einkommensstruktur stabiler als bei Systemen, die rein auf Partnergewinnung setzen. Wer echte Kunden hat, die regelmäßig bestellen, baut sich damit eine Basis auf, die sich über Zeit festigt.

Was ich dabei immer betone: Es gibt keinen definierten Zeitpunkt, ab dem man „davon lebt“. Es ist ein Prozess mit konkreten Etappen. Und genau diese Etappen lassen sich im Ringana Vergütungsplan an den Zielstufen ablesen.

Was der Vergütungsplan sagt

Ringana arbeitet mit einem 10-stufigen Zielstufen-Modell. Die Provision auf den eigenen Kundenumsatz beginnt bei 19 % in Zielstufe 1, steigt auf 29 % in Zielstufe 2 und liegt ab Zielstufe 3 bei 39 %. Dazu kommt ab einer bestimmten Tiefe die Teamprovision – gestaffelt über bis zu neun Generationsebenen.

ZielstufeKundenumsatzprovisionTeamprovision (max. Ebenen)
119 %
229 %1 Ebene
3–539 %2–4 Ebenen
6–939 %bis zu 9 Ebenen
1039 % + 5 % Wachstumsbonus9 Ebenen

Die 39 % gelten dabei auf den Punktwert des Kundenumsatzes, multipliziert mit dem festgelegten Punktefaktor von Ringana (derzeit 1,272). Das bedeutet: Die effektive Auszahlung entspricht nicht 39 % des Bruttobetrags, sondern rund 12–15 % bei niedrigen Umsätzen – und steigt mit der Zielstufe und dem Volumen deutlich an.

Was „davon leben“ konkret bedeutet

Wer in Österreich oder Deutschland monatlich 2.000 bis 3.000 Euro netto als Einkommensgrenze für ein Grundeinkommen ansetzt, braucht als Ringana Partner ein erhebliches Umsatzvolumen auf Kundenseite – plus Teamprovision.

Realistisch betrachtet:

  • Kundenumsatz von rund 1.500 bis 2.000 EUR/Monat (= Zielstufe 3–4) bringt reine Kundenprovision von ca. 600–800 EUR
  • Erst mit aktivem Teamaufbau ab Zielstufe 5 aufwärts entsteht ein Einkommen, das Richtung Vollzeit geht
  • Zielstufe 7–10 mit funktionierendem Team = realistisches Vollzeiteinkommen möglich

Das bedeutet: Wer von Ringana leben will, braucht nicht nur Eigenumsatz, sondern ein Team, das ebenfalls Kundenumsatz generiert.

Ab welcher Zielstufe wird’s interessant?

Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Jemand startet bei Ringana, begeistert sich für die Produkte, gewinnt in den ersten Wochen 5–8 Stammkunden und landet damit in Zielstufe 1 oder 2. Das fühlt sich gut an – die ersten Euros kommen rein, das Produkt verkauft sich eigentlich von selbst, weil die Qualität stimmt.

Dann kommt oft eine Phase, in der das Wachstum stagniert. Nicht weil das Business nicht funktioniert, sondern weil das Kundenfundament eine gewisse Größe erreicht hat und es keine neuen Impulse gibt. In dieser Phase entscheidet sich, ob jemand das Business wirklich ernst nimmt oder es bei einem Nebenverdienstmodell belässt.

Wer in dieser Phase konsequent weitermacht und beginnt, das eigene Netzwerk systematisch zu vergrößern – also neue Kunden zu gewinnen UND Partner einzuladen, die dasselbe tun – der sieht spätestens in Zielstufe 4 oder 5 einen deutlichen Sprung im Einkommen. Die Teamprovision beginnt hier spürbar zu greifen.

Was dabei wichtig ist: Ringana verlangt für jede Zielstufe einen Mindestkundenumsatz. Das sichert die Qualität des Systems – denn ohne eigene Kunden gibt es keine Provision. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer wirklich in hohen Zielstufen ankommen will, muss selbst aktiv Kundenumsatz betreiben – das ist keine Option, sondern Voraussetzung.

Wer diese Phase mit echtem Fokus durchgeht, der erlebt meist um Zielstufe 6 oder 7 herum einen Moment der Veränderung: Das Einkommen beginnt, sich von der eigenen Arbeitszeit zu entkoppeln. Das Team arbeitet, Kundenumsätze entstehen auch ohne direktes Zutun, und die Teamprovision über mehrere Ebenen summiert sich zu echtem Geld.

Ab Zielstufe 6 werden Teamprovisionen auf bis zu neun Ebenen ausgeschüttet. Das ist der Punkt, ab dem ein Einkommen in Richtung Vollzeit realistisch wird. Wer Zielstufe 8 oder höher erreicht, hat in der Regel ein Team, das monatlich fünfstellige Provisionen ermöglicht.

Was Ringana als Unternehmen leistet

Ringana ist ein 1996 gegründetes österreichisches Unternehmen mit Sitz in Hartberg, Steiermark. Es produziert frische Naturkosmetik und Nahrungsergänzungsmittel – ohne synthetische Konservierungsmittel, mit kurzen Haltbarkeitsdaten, die die Frische der Inhaltsstoffe sicherstellen.

Das Unternehmen wächst: 195,63 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2023, 240 Millionen Euro in 2024. Das ist kein Nischenanbieter mehr. Das ist ein europäischer Player im Direct Selling – und das gibt Partnern eine stabile Basis.

Für Partner bedeutet dieses Wachstum:

  • Neue Märkte = neue Zielgruppen = mehr Potenzial
  • Wachsende Markenbekanntheit erleichtert das Empfehlen
  • Das Unternehmen investiert in Infrastruktur und digitale Tools

Nebenberuf oder Hauptberuf – die zwei Modelle

Wer viele verschiedene Network Marketing Systeme kennt – und das tue ich nach 16 Jahren – sieht schnell, dass es zwei grundlegend unterschiedliche Einkommensverläufe gibt. Das eine Modell baut sehr schnell auf Partnergewinnung als primäre Einkommensquelle. Das andere basiert auf echtem Kundenumsatz, der über Zeit wächst.

Ringana gehört klar zur zweiten Kategorie. Das ist kein Urteil – es ist eine strukturelle Beobachtung. Der Vergütungsplan macht Kundenumsatz zur Pflicht für jede Zielstufe. Das verlangsamt den Aufstieg im Vergleich zu Systemen, die Partnervolumen mit Kundenumsatz gleichsetzen. Aber es sorgt für eine deutlich stabilere Einkommensbasis.

In Systemen, wo der Aufstieg primär durch Partnergewinnung getrieben wird, sieht man oft schnelle Anstiege in kurzer Zeit – und ebenso schnelle Rückgänge, wenn das Recruiting nachlässt. Bei Ringana bleibt das Einkommen stabiler, weil es auf echten Wiederbestellungen von echten Kunden fußt. Frischekosmetik, die Kunden lieben, wird regelmäßig nachbestellt – das ist ein natürlicher Sog.

Im Vergleich zu anderen Firmen in der Beauty- und Wellnesssparte fällt auf, dass Ringana durch die Frische-Positionierung eine sehr klare Alleinstellung hat. Das macht es für Partner einfacher, ein konkretes „Warum“ zu kommunizieren. Kein Greenyard-Produkt von der Stange, sondern frische Ware mit Verfallsdatum – das ist ein Verkaufsargument, das sich von selbst erklärt.

Wer das mit anderen Vergütungsplänen vergleicht, merkt: Ringanas 39 % Kundenumsatzprovision in der mittleren Zielstufe sind kompetitiv. Nicht die höchste im Markt – aber fair und nachvollziehbar. Besonders die Teamtiefe von bis zu neun Generationen im Top-Bereich ist mit manchen europäischen MLM-Systemen durchaus vergleichbar, teilweise sogar günstiger strukturiert.

EinkommensmodellBeschreibungTypische Zielstufe
Nebeneinkommen200–800 EUR/Monat aus EigenumsatzZielstufe 1–3
Teilzeiteinkommen800–2.000 EUR/MonatZielstufe 4–6
Vollzeiteinkommen2.000 EUR+/MonatZielstufe 7–10
Unternehmerisches Einkommen5.000 EUR+/MonatZielstufe 8–10 mit aktivem Team

Was du wirklich brauchst

Ringana verlangt für den Einstieg kein Mindestinvestment und kein Pflichtstarterpaket. Der Einstieg ist kostenlos. Es gibt keine erzwungenen Mindestbestellmengen. Das senkt die Einstiegshürde – bedeutet aber auch, dass der Aufbau länger dauert, wenn man langsam beginnt.

Wer ernsthaft ein Vollzeiteinkommen mit Ringana aufbauen will, braucht:

  1. Eigenen Kundenstamm – dauerhaft aktive Kunden, die regelmäßig bestellen
  2. Zielstufe 3 und höher als schnelles Ziel in den ersten Monaten
  3. Teampartner, die selbst aktiv Kunden gewinnen
  4. Konstanz über mindestens 12–24 Monate für einen stabilen Einkommensaufbau
  5. Eigenverantwortung beim Steuerrecht – Einnahmen sind als selbstständige Tätigkeit zu versteuern, ein Gewerbe ist anzumelden

Das am häufigsten verbreitete Missverständnis, das mir begegnet, wenn es um die Frage nach dem Lebensunterhalt bei Ringana geht: Menschen rechnen ihre Provision aus und halten das für ihr Einkommen. Das stimmt aber nur dann, wenn keine Kosten entstehen.

Als Ringana Partner kaufst du die Produkte zum Partnerpreis und empfiehlst sie zum UVP weiter. Das bedeutet: Es gibt keine klassische Lagerhaltung, keine Vorfinanzierung, keine Warenbestände. Das ist gut. Aber es gibt andere Kosten: Muster, Eventbesuche, Versandkosten, digitale Tools, eventuell externe Trainings. Wer das nicht einrechnet, rechnet sich arm – im positiven Sinn. Die Provision sieht satt aus, aber das Nettoeinkommen ist niedriger.

Der zweite verbreitete Irrtum: Viele gehen davon aus, dass das Einkommen bei Ringana linear skaliert. Also: doppelter Umsatz = doppeltes Einkommen. Das stimmt für den Eigenumsatzanteil nur bedingt – weil der Punktefaktor und die Zielstufe nicht linear, sondern stufenweise funktionieren. Wer genau an einer Stufengrenze liegt, kann mit wenig Mehrumsatz einen deutlichen Provisionssprung erleben. Dieser Hebel wird oft unterschätzt.

Was ich in der Begleitung von Partnern regelmäßig sehe: Sobald jemand versteht, wie Zielstufen und Punktefaktor zusammenspielen, ändert sich das Verhalten sofort. Der Fokus verschiebt sich auf die nächste Stufe – und plötzlich macht man aktiv das, was vorher zufällig passiert ist. Diese Bewusstheit ist oft der erste echte Schritt in Richtung Vollzeiteinkommen.

Wer sich einmal die Mühe macht, seinen Zielstufen-Übergang konkret zu berechnen – also wie viele Punkte bis zur nächsten Stufe fehlen und was das in Euro bedeutet – der hat auf einmal ein klares Ziel. Das verändert die Qualität der täglichen Arbeit deutlich.

Steuern, Gewerbe und rechtliche Rahmenbedingungen

Als Ringana Partner bist du selbstständig tätig. Das bedeutet für Österreich und Deutschland konkret:

  • Gewerbe anmelden (in Österreich: Einzelunternehmen, in Deutschland: Kleingewerbe oder Einzelunternehmen)
  • Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bilanz je nach Umsatzhöhe
  • Umsatzsteuer: In Österreich gilt die Kleinunternehmerregelung bis 42.000 EUR Jahresumsatz (Stand: aktuelle Steuergesetzgebung – aktuell prüfen)
  • Sozialversicherung: In Österreich über die SVS (Sozialversicherung der Selbstständigen), in Deutschland über das jeweilige Finanzamt und ggf. gesetzliche Krankenversicherung

Was mir als Trainer in der täglichen Arbeit mit Partnern immer wieder auffällt: Das Thema Steuern und Gewerbe wird fast durchgängig zu spät angegangen. Die meisten starten, verdienen die ersten paar hundert Euro – und denken, das ist noch zu wenig, um sich darum zu kümmern. Das ist ein Irrtum mit echten Konsequenzen.

In Österreich gibt es zwar die Kleinunternehmerregelung, aber die gilt für die Umsatzsteuer – nicht automatisch für die Einkommensteuer. Wer als Einzelperson Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit erzielt, muss diese versteuern – unabhängig davon, ob er ein offizielles Gewerbe hat oder nicht. Das Finanzamt interessiert sich ab dem ersten Euro.

Was ich dazu rate: Schon beim ersten Ringana-Verdienst – auch wenn es nur 50 Euro sind – die steuerliche Seite klären. Ein kurzes Gespräch mit einem Steuerberater kostet weniger als die Überraschung bei der ersten Steuernachzahlung. Das gilt insbesondere dann, wenn jemand gleichzeitig unselbstständig angestellt ist, denn dann gibt es spezifische Meldepflichten.

Das Schöne bei Ringana ist, dass die Firma klare Abrechnungen liefert. Partnern stehen alle Umsatz- und Provisionsübersichten digital zur Verfügung. Das macht die Buchhaltung deutlich einfacher als bei Systemen, wo vieles manuell nachverfolgt werden muss. Diese Transparenz ist ein echter Pluspunkt für die steuerliche Abwicklung.

Mein Hinweis aus der Praxis: Wer ernsthaft in Richtung Vollzeiteinkommen gehen will, sollte sich einen Steuerberater suchen, der Erfahrung mit selbstständigen Tätigkeiten im Direktvertrieb hat. Die allgemeine Beratung reicht oft nicht – es gibt spezifische Absetzbarkeiten und Regelungen, die man kennen sollte.

Der Zeitfaktor: Wann rechnet es sich?

Realistische Zeitrahmen für verschiedene Einkommensziele:

  • 200–500 EUR/Monat: In den ersten 2–4 Monaten möglich, wenn aktiv Kunden gewonnen werden
  • 1.000 EUR/Monat: Realistisch ab Monat 6–12 mit konsequentem Aufbau
  • Vollzeiteinkommen (2.000+ EUR): Typisch nach 18–36 Monaten mit aktivem Teamaufbau
  • Unternehmerisches Einkommen (5.000+ EUR): Erfordert tiefes Team, mehrere aktive Zielstufe-7+-Partner darunter

Diese Zeitrahmen sind keine Garantien – sie spiegeln Muster aus der Praxis wider. Wer schneller startet, konsequenter und systematischer arbeitet, kommt auch früher ans Ziel.

Vor einigen Jahren hätte ich auf die Frage „Kann man von Ringana leben?“ mit einem pauschalen „Ja, wenn man hart arbeitet“ geantwortet. Das klingt motivierend – trifft aber nicht den Kern. Denn die eigentliche Antwort ist deutlich nuancierter.

Was sich über die Jahre in meiner Einschätzung verändert hat: Ich schaue heute nicht mehr auf die Frage „Wie viel kann man verdienen?“, sondern auf die Frage „Wie ist die Struktur des Einkommens aufgebaut?“ Das ist der entscheidende Unterschied. Ein Einkommen, das auf echten Kundenumsätzen basiert, ist stabiler und langlebiger als eines, das durch Recruiting-Spitzen entsteht und dann wieder abfällt.

Ringana hat in dieser Hinsicht eine klare Stärke: Die Produkte sind hochwertig, der Frische-Ansatz ist einzigartig, und Kunden, die einmal bestellen und zufrieden sind, bestellen wieder. Das erzeugt ein natürliches Residualeinkommen – also Einnahmen, die aus vergangener Arbeit entstehen. Früher hätte ich das als selbstverständlich angesehen. Heute weiß ich, wie selten das im Direct Selling wirklich funktioniert.

Was sich außerdem verändert hat: Mein Blick auf das „Wann“. Früher dachte ich, zwei bis drei Jahre sind viel für den Aufbau eines Vollzeiteinkommens. Heute sehe ich das anders – wer in zwei bis drei Jahren ein stabiles, skalierbares Netzwerkeinkommen aufgebaut hat, hat das innerhalb einer Zeit getan, die im Vergleich zu klassischen Unternehmenskarrieren bemerkenswert kurz ist.

FAQ – Häufige Fragen

Wie viel verdient man als Ringana Partner im Monat?

Das Einkommen hängt direkt vom persönlichen Kundenumsatz und dem Teamumsatz ab. In Zielstufe 1 sind 50–200 EUR/Monat typisch. Ab Zielstufe 5–6 mit aktivem Team sind 800–2.000 EUR/Monat realistisch. In den höchsten Zielstufen (8–10) mit tiefem Netzwerk sind vier- bis fünfstellige Monatseinkommen dokumentiert – aber das ist das Ergebnis mehrjährigen Aufbaus.

Ringana hat keinen fixen Stundenlohn und kein Grundgehalt. Das Einkommen ist vollständig leistungsbasiert. Wer aktiv Kunden gewinnt und ein Team aufbaut, steigt in den Zielstufen auf – wer pausiert, bleibt stehen oder fällt zurück, wenn das Volumen unter die Stufengrenze sinkt. Der Unterschied zwischen einem Nebenverdienst und einem Vollzeiteinkommen liegt primär in der Teamtiefe und der Anzahl aktiver Kunden im eigenen Netzwerk.

Was ist der Unterschied zwischen Kunden- und Teamprovision?

Die Kundenumsatzprovision erhältst du auf den Umsatz, den deine eigenen Kunden direkt bei Ringana generieren. Die Teamprovision entsteht auf den Kundenumsatz deiner Partnerinnen und Partner im Team – gestaffelt nach Generationsebene.

Die Kundenprovision liegt ab Zielstufe 3 bei 39 % (bezogen auf den Punktwert). Die Teamprovision beginnt bei 1 % auf Ebene 1 und steigt bis auf 14 % in höheren Zielstufen. Ab Zielstufe 6 wird die Teamprovision auf bis zu neun Ebenen ausgeschüttet. Der Wachstumsbonus von 5 % kommt in Zielstufe 10 zusätzlich hinzu und bezieht sich auf das Volumen neu eingestiegener Partner im Netzwerk.

Muss ich als Ringana Partner ein Gewerbe anmelden?

Ja. Sobald du regelmäßig Einnahmen aus der Partnerschaft erzielst, handelt es sich um eine selbstständige Tätigkeit, die angemeldet werden muss – sowohl in Österreich als auch in Deutschland. In Österreich erfolgt das über die Gewerbeanmeldung als Einzelunternehmen. In Deutschland ist ein Kleingewerbe oder Einzelunternehmen die gängige Form.

Die Kleinunternehmerregelung greift in Österreich bei einem Jahresumsatz bis zu einem gesetzlich festgelegten Schwellenwert und befreit von der Umsatzsteuerpflicht. Das ändert aber nichts an der Pflicht zur Einkommensteuererklärung. Wer bereits angestellt ist und zusätzlich bei Ringana tätig wird, hat spezifische Meldepflichten gegenüber dem Finanzamt. Ein Steuerberater mit Erfahrung im Direktvertrieb ist hier die sicherste Anlaufstelle.

Was passiert, wenn ich eine Zielstufe nicht halte?

Ringana berechnet die Zielstufe auf Basis des monatlichen Umsatzvolumens. Liegt das Volumen in einem Monat unter der Grenze einer bestimmten Stufe, wird die Provision für diesen Monat entsprechend der tatsächlich erreichten Stufe berechnet. Es gibt keinen dauerhaften Statusverlust wie bei manchen anderen Systemen – die Zielstufe wird monatlich neu bewertet.

Das bedeutet konkret: In schwächeren Monaten sinkt die Provision, in stärkeren Monaten steigt sie wieder. Das System ist flexibel. Allerdings wirkt sich ein dauerhaftes Absinken unter bestimmte Zielstufen auf die Teamtiefe aus, über die Provision ausgeschüttet wird – denn ab Zielstufe 6 öffnen sich die neun Teamebenen erst vollständig. Wer regelmäßig darunter fällt, verliert diese Tiefe vorübergehend.

Wie viele Kunden braucht man für ein Vollzeiteinkommen?

Eine pauschale Zahl gibt es nicht, weil der durchschnittliche Bestellwert je Kunde variiert. Als grober Orientierungsrahmen: Wer 50–80 aktive Stammkunden hat, die monatlich oder zweimonatlich bestellen, kann in Zielstufe 4–5 landen. Für ein Vollzeiteinkommen allein aus eigenem Kundenumsatz wären mehrere hundert aktive Kunden nötig – das ist unrealistisch ohne Team.

Realistisch ist daher ein Mix: 30–50 eigene Stammkunden als Basis, dazu 5–10 aktive Partner im direkten Erstliniensystem, die selbst je 20–30 Kunden haben. Das ergibt ein Gesamtnetzwerk von einigen hundert Endkunden – und damit ein Einkommensvolumen, das Vollzeit ermöglicht.

Kann man bei Ringana auch ohne Teamaufbau von der Provision leben?

Theoretisch ja – aber praktisch ist das sehr schwer zu erreichen. Für ein monatliches Nettoeinkommen von 2.000 EUR allein aus eigener Kundenprovision bräuchte es einen persönlichen Kundenumsatz von mehreren tausend Euro pro Monat, was eine sehr große Stammkundenliste voraussetzt.

Die meisten Partner, die tatsächlich von Ringana leben, kombinieren beide Einkommensquellen: eigenen Kundenumsatz als stabile Basis und Teamprovision als Skalierungshebel. Das Besondere an Ringana ist, dass beide Säulen auf echtem Kundenumsatz beruhen – nicht auf bloßem Eigenkonsum. Das macht das Einkommen langfristig belastbarer.

Wie funktioniert der Wachstumsbonus bei Ringana?

Der Wachstumsbonus von 5 % wird in Zielstufe 10 zusätzlich auf das Neupartnervolumen im Netzwerk ausgeschüttet. Konkret bedeutet das: Wenn neue Partner im eigenen Netzwerk einsteigen und erste Umsätze generieren, gibt es einen zusätzlichen Prozentsatz auf dieses Volumen.

Dieser Bonus ist ein Anreiz, aktiv neue Partner zu gewinnen und zu unterstützen – und gleichzeitig ein Signal, dass Ringana systemisch Wert auf aktiven Teamaufbau legt. Für Partner in Zielstufe 10 ist dieser Bonus kein kleiner Betrag mehr: Bei einem wachsenden Netzwerk können die 5 % schnell dreistellige Monatsbeträge ergeben.

Was kostet der Einstieg als Ringana Partner?

Der Einstieg ist grundsätzlich kostenlos. Es gibt kein verpflichtendes Starterpaket, keinen Mindestbestellwert und keine monatliche Pflichtgebühr. Du startest, sobald du dich als Partner registrierst – und zahlst nichts, wenn du nichts verkaufst.

Optional gibt es Musterprodukte, Tools und eigene Bestellungen, die du dir selbst beschaffen kannst. Das ist freiwillig. Viele Partner starten mit einem Eigenbedarfspaket, um die Produkte authentisch empfehlen zu können. Die realen Startkosten liegen also zwischen null und einigen hundert Euro für Muster und Erstbestellungen – je nachdem, wie professionell man einsteigt.

Wie schnell kann man bei Ringana die ersten 1.000 Euro verdienen?

Das hängt stark davon ab, wie aktiv du in den ersten Wochen Kunden gewinnst. Wer in den ersten zwei bis drei Monaten 20–30 Stammkunden aufbaut und bereits einen Partner mit eigenem Kundenumsatz im Team hat, kann Zielstufe 2 oder 3 erreichen. In diesem Bereich liegt das monatliche Einkommen zwischen 300 und 700 EUR.

Die 1.000-EUR-Marke realistisch zu überschreiten dauert in der Regel 4–8 Monate – vorausgesetzt, der Teamaufbau beginnt früh. Wer ausschließlich auf Eigenumsatz setzt, braucht dafür ein sehr großes Kundenvolumen. Der schnellere Weg ist der kombinierte Aufbau: eigene Kunden plus erste Partner, die selbst aktiv werden.

Ist Ringana ein seriöses Unternehmen?

Ringana ist ein 1996 gegründetes österreichisches Unternehmen mit Sitz in Hartberg. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei über 240 Millionen Euro. Das Unternehmen ist Mitglied im österreichischen Direktvertriebsverband und agiert transparent im Markt. Die Produkte werden in Österreich produziert, es gibt offizielle Zertifizierungen, und der Vergütungsplan ist öffentlich einsehbar. All das sind klare Qualitätsmerkmale eines seriösen Direktvertriebsunternehmens.

Was du jetzt weißt

Ja, man kann von Ringana leben. Aber nicht ab dem ersten Monat und nicht ohne Teamaufbau. Das Modell funktioniert – wenn man versteht, wie die Zielstufen wirken, wie Kunden- und Teamprovision ineinandergreifen und was es braucht, um dauerhaft in den oberen Stufen zu bleiben. Es ist kein schnelles Modell. Es ist ein aufbaubares Modell.

Die Frage ist nicht, ob es möglich ist. Die Frage ist, ob du bereit bist, es so zu betreiben, dass es möglich wird.

Die meisten Menschen unterschätzen, wie viel ein stabiler Kundenstamm wert ist. 40 Stammkunden, die alle zwei Monate bestellen, sind kein kleines Ding – das ist ein Fundament, das echte Freiheit ermöglicht. Und dieses Fundament gehört dir. Nicht dem Unternehmen, nicht dem Team – dir.

Rock it!
Dein Willi