Vabo-N ist kein illegales Pyramidensystem. Das Unternehmen betreibt ein klassisches Multi-Level-Marketing-Modell mit realen, in Apotheken erhältlichen Produkten. Ob das Modell zu dir passt – und was die Kritik dahinter wirklich bedeutet – das beantwortet dieser Artikel.
Ich kenne diese Frage aus hunderten Gesprächen. Jedes Mal, wenn jemand eine neue Network-Marketing-Firma recherchiert, taucht früher oder später dieser Gedanke auf: Ist das vielleicht eine Pyramide? Nach 16 Jahren in dieser Branche weiß ich, dass diese Frage berechtigt ist – und dass die Antwort differenzierter ist, als viele denken. Denn die entscheidende Unterscheidung liegt nicht in der Struktur, sondern im Fokus des Vergütungsplans.
Was ist Vabo-N überhaupt?
Vabo-N – heute unter dem Markennamen vabon geführt – ist ein österreichisches Unternehmen im Bereich Nahrungsergänzungsmittel. Das Kernprodukt heißt Essentials, ein Vital Drink mit Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien, Aloe Vera, Mangostan und über 70 Spurenelementen. Das Produkt liegt im Apothekenhandel bei rund 64,50 Euro pro Flasche (500 ml), und man findet es tatsächlich in österreichischen Apotheken – nicht nur im Direktvertrieb.
Neben Essentials gibt es weitere Produktlinien: Fierce, Apex, Blossom, Oh!mega und Renew. Jede Linie deckt einen anderen Bereich ab – Sport, Beauty, Omega-Fettsäuren, Regeneration. Das Sortiment ist also real, greifbar und im regulären Apothekenhandel verfügbar.
Der Vertrieb läuft über ein Network-Marketing-System. Partner kaufen Produkte, nutzen sie selbst, empfehlen sie weiter und können weitere Partner aufbauen. Der Compensation Plan zahlt 40 % des provisionspflichtigen Umsatzes aus – wöchentlich und monatlich je nach Bonusart.
Pyramide oder MLM – der entscheidende Unterschied
Das verwechseln viele. Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage immer wieder höre: „Weil die Struktur wie eine Pyramide aussieht, muss es auch eines sein.“ Das stimmt nicht – und dieser Gedanke kostet viele Menschen eine faire Beurteilung.
Jede Organisation, die wächst, sieht von außen wie eine Pyramide aus. Ein Konzern mit CEO, Abteilungsleitern und Mitarbeitern hat dieselbe Struktur. Die Frage ist nicht die Form, sondern der Inhalt: Woher kommt das Geld?
Bei einem illegalen Pyramidensystem fließt das Geld primär durch die Anwerbung neuer Mitglieder. Wer zahlt, und wer kassiert – das ist die einzige Mechanik. Produkte spielen keine echte Rolle, oder sie existieren nur als Deckmantel.
Bei einem legalen MLM-Modell kommen die Einnahmen aus dem tatsächlichen Verkauf von Produkten an Endverbraucher. Die Provision entsteht durch echten Umsatz, nicht durch Einstiegsgebühren neuer Mitglieder. Genau hier liegt der rechtliche und wirtschaftliche Unterschied.
Vabo-N verkauft Produkte, die unabhängig vom Network-Marketing-System in Apotheken erhältlich sind. Das ist ein klares Signal für ein echtes Produktgeschäft – kein Deckmantel.
Pyramidensystem vs. MLM – die wichtigsten Unterschiede
Ein kurzer Hinweis vorab: Ich sehe Partner regelmäßig mit dieser Tabelle falsch umgehen – sie schauen nur auf die erste Spalte und übersehen, dass die Produktqualität im freien Handel überprüfbar ist.
| Merkmal | Illegales Pyramidensystem | Legales MLM (z. B. Vabo-N) |
|---|---|---|
| Einnahmenquelle | Anwerbung neuer Mitglieder | Produktverkauf an Endverbraucher |
| Produkte | Fehlen oder sind Deckmantel | Real, käuflich, prüfbar |
| Einstiegsgebühr | Hoch, keine Gegenleistung | Optional, gegen Produkte/Pakete |
| Apothekenhandel | Nein | Ja (bei Vabo-N) |
| Rechtsstatus | Illegal (UWG/StGB) | Legal |
| Fokus der Vergütung | Rekrutierung | Umsatz durch Verkauf |
Was sagen Tester und Bewerter?
Apothekenberichte und Produkttests bewerten Vabo-N Essentials durchweg als hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel. Eine Apothekerin aus Wien führt das Produkt nach einem viermonatigen Selbsttest als fixen Sortimentsartikel. Der ORAC-Wert (Antioxidantien-Kapazität) liegt bei 43.064 pro 33-ml-Tagesration – ein messbarer, dokumentierter Wert.
Das Produkt enthält eine Pharmazentralnummer für Österreich (PZN 2645385) und Deutschland (PZN 18074619). Das bedeutet: Das Produkt durchläuft die regulären Handelswege und unterliegt den Anforderungen des Apothekenvertriebs.
Was Kunden berichten
Kundenbewertungen beschreiben vor allem die Wirkung auf Energie und Wohlbefinden. Johannes schreibt: „Ich habe lange nach Nahrungsergänzung gesucht, die seriös und innovativ zugleich ist. Vabon erfüllt beides.“ Solche Stimmen finden sich direkt auf der Unternehmenswebsite und in Apothekenbewertungen.
Die Bandbreite ist, wie bei jedem Nahrungsergänzungsmittel, individuell. Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Mikronährstoffe in flüssiger Form.
Der Compensation Plan im Detail
Über viele verschiedene Network-Marketing-Firmen und deren Vergütungspläne hinweg zeigt sich ein immer wiederkehrendes Muster: Die Qualität eines Plans lässt sich nicht an der Auszahlungsquote allein messen.
Vabo-N schüttet 40 % des provisionspflichtigen Umsatzes aus. Das ist eine Aussage, die für sich steht. Aber was bedeutet das konkret? Ich habe Vergütungspläne mit 50 % gesehen, bei denen kaum jemand etwas verdient hat – weil die Qualifikationshürden so konstruiert waren, dass die meisten Partner nie weit genug kommen, um nennenswert zu partizipieren.
Bei Vabo-N gibt es sowohl wöchentliche als auch monatliche Auszahlungen, je nach Bonusart. Der Cycle Volume Bonus ist ein Poolbonus und wöchentlich variabel. Der Wert liegt laut Plan bei circa 17 bis 22 Euro pro Cycle. Das ist ein Wert, der je nach Gesamtumsatz des Unternehmens schwankt – kein Festbetrag.
Der Quantum Bonus auf Erstbestellungen zahlt bis zu 100 Euro pro Erstbestellung aus, je nach Paketgröße. Das ist eine Schnellstartvergütung – typisch für MLM-Pläne und für sich allein kein Pyramidenindikator.
Dazu kommen Lifestyle-Boni, etwa ein E-Bike-Bonus für Qualifizierte. Der Hintergrund: Wer nachweist, ein E-Bike im Wert von mindestens 1.000 Euro in den letzten sechs Monaten gekauft zu haben, erhält zusätzlich 50 Euro monatlich. Solche Komponenten sind Incentives, keine Einkommensgrundlage.
Bonusstruktur auf einen Blick
Ich sehe Partner oft mit den Prozentsätzen rechnen, ohne den variablen Poolanteil zu berücksichtigen – was zu Erwartungen führt, die der Plan allein nie garantiert.
| Bonusart | Rhythmus | Basis |
|---|---|---|
| Cycle Volume Bonus | Wöchentlich | Poolbonus, ~17–22 € pro Cycle |
| Quantum Bonus | Einmalig pro Erstbestellung | Bis zu 100 € je nach Paket |
| Team Balanced Bonus | Monatlich | Umsatzbasiert |
| E-Bike Bonus | Monatlich | 50 € für qualifizierte Partner |
| Rang-Boni | Pro RA-Periode | Bis zu 600 € Poolbonus |
Was die österreichische Rechtslage dazu sagt
In Österreich unterscheidet die WKO klar zwischen legalem MLM und illegalen Pyramiden- bzw. Schneeballsystemen. Beim legalen MLM steht der Verkauf von Waren an Letztverbraucher im Vordergrund. Beim rechtswidrigen Schneeballsystem hat die Verdienstmöglichkeit durch Anwerbung die überwiegende Bedeutung – auch wenn Produkte vorhanden sind.
Vabo-N hat Produkte, die in Apotheken verkauft werden. Der Endkundenumsatz ist dokumentierbar und unabhängig vom Partnernetzwerk. Auf dieser Grundlage entspricht das Modell dem legalen MLM-Rahmen nach österreichischem Recht.
Wann wird ein MLM rechtlich zum Problem?
Ein MLM-System rückt in die rechtliche Grauzone, wenn:
- die Einstiegsgebühr den Produktwert übersteigt und primär den Upline-Partnern zugute kommt
- Provisionen ausschließlich für Rekrutierung und nicht für Produktumsatz fließen
- keine realen Endkunden außerhalb des Systems existieren
- Lageraufbau ohne Verkaufsabsicht aktiv gefördert wird
Keines dieser Merkmale lässt sich aus dem öffentlich zugänglichen Vabo-N Compensation Plan oder dem Apothekenvertrieb ableiten.
Was 16 Jahre in dieser Branche wirklich zeigen
Nach 16 Jahren in dieser Branche weiß ich, dass die Pyramiden-Frage fast immer die falsche Einstiegsfrage ist. Sie entsteht aus Unwissenheit – und das ist keine Kritik an denen, die fragen, sondern ein Hinweis auf die Lücke, die das Schulsystem beim Thema Unternehmertum hinterlässt.
Die relevantere Frage lautet: Verkauft diese Firma ein Produkt, das Menschen wirklich wollen – unabhängig von der Geschäftsmöglichkeit? Wenn die Antwort Ja ist, ist das Fundament stabil.
Vabo-N Essentials liegt bei rund 64,50 Euro pro Flasche. Wer dieses Produkt kauft, ohne Partner zu sein, tut das bewusst und aus eigener Motivation. Das sagt mehr über die Substanz des Modells aus als jede Vergütungsplan-Analyse.
Ich habe über die Jahre Dutzende Firmen beobachtet, bei denen das Produkt nur ein Vehikel war – kaum jemand hätte es ohne die Geschäftsmöglichkeit gekauft. Bei Vabo-N gibt es den Apothekenkanal als unabhängigen Maßstab. Das ist ein Unterschied, der zählt.
Die strukturelle Frage „Pyramide oder nicht?“ klärt sich also durch eine simple Überprüfung: Kaufen echte Menschen das Produkt, weil es ihnen etwas bringt? Wenn ja, ist das Fundament sauber – unabhängig davon, wie viele Ebenen der Vergütungsplan hat.
Kritik an Vabo-N – was wirklich dahintersteckt
Kritik an Vabo-N kommt aus drei Richtungen:
1. Produktkritik: Der Preis von rund 64,50 Euro pro Flasche ist für ein Nahrungsergänzungsmittel im oberen Segment. Menschen, die günstigere Alternativen bevorzugen, greifen zu anderen Produkten. Das ist eine persönliche Kaufentscheidung, kein Systemfehler.
2. Business-Kritik: Wie in jedem Network-Marketing-System verdienen nicht alle Partner gleich. Wer keine Produkte verkauft und kein Team aufbaut, erzielt kein Einkommen. Das ist keine Besonderheit von Vabo-N – das gilt für jedes selbstständige Geschäftsmodell.
3. Strukturkritik (Pyramiden-Vorwurf): Diese Kritik basiert meist auf der visuellen Ähnlichkeit zwischen MLM-Strukturen und Pyramidensystemen. Der Unterschied liegt, wie oben dargestellt, im Vergütungsfokus und im Produktrealwert – nicht in der Form.
Wie seriös ist das Unternehmen?
Vabon (ehemals Vabo-N) hat einen Markenrelaunch durchgeführt und firmiert nun unter vabon GmbH. Das Unternehmen ist auf Kununu gelistet, die Produkte tragen Pharmazentralnummern für Österreich und Deutschland, und der Compensation Plan ist öffentlich zugänglich. Das sind Merkmale, die für Transparenz stehen.
Ein Muster, das ich viele Male begleitet habe
Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male gesehen habe: Jemand hört von Vabo-N durch eine Bekannte. Die erste Reaktion ist Neugier, dann kommt die Unsicherheit. Die Person googelt, stößt auf den Begriff „Pyramide“ und zieht sich zurück – ohne je ein Produkt getestet zu haben.
Das ist kein Einzelfall. Dieser Verlauf passiert bei fast jeder MLM-Firma, unabhängig vom Produkt oder vom Ruf des Unternehmens.
Wer dann doch weitermacht, testet meist zuerst das Produkt selbst. Und genau hier trennt sich erfahrungsgemäß die Spreu vom Weizen. Wer vom Produkt überzeugt ist, weil er es selbst täglich nutzt, hat eine ganz andere Energie beim Empfehlen – als jemand, der nur die Geschäftsmöglichkeit verfolgt.
Das Muster, das dann langfristig funktioniert: echte Produktnutzung als Basis, klare Kommunikation über den Nutzen, und ein System, das Interessenten findet – anstatt Menschen zu überzeugen, die nie wirklich wollten.
Wer dieses Muster versteht, stellt auch die Pyramiden-Frage nicht mehr falsch. Denn er sieht, dass das Fundament seiner eigenen Empfehlung das Produkt ist – und nicht die Struktur des Plans.
Ist der Einstieg bei Vabo-N sinnvoll?
Das hängt von drei Faktoren ab:
- Produktüberzeugung – Nutzt du Essentials oder eines der anderen Produkte selbst und siehst du eine Wirkung? Das ist die einzige sinnvolle Basis für eine Empfehlung.
- Lernbereitschaft – Network Marketing als Modell erfordert Wissen darüber, wie man Interessenten findet und anspricht. Der Compensation Plan allein baut kein Business.
- Zeitinvestition – Wer erwartet, ohne eigenen Einsatz Einkommen zu erzielen, wird enttäuscht – unabhängig davon, welche Firma er wählt.
Vabo-N bietet als Firma die Voraussetzungen für ein seriöses MLM-Business: reale Produkte, Apothekenvertrieb, transparenter Compensation Plan und eine österreichische GmbH als rechtlichen Rahmen.
Was ich als Trainer täglich beobachte
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass die meisten Menschen den Vergütungsplan viel zu früh studieren – und das Produkt viel zu spät.
Wer drei Stunden den Compensation Plan liest, bevor er eine einzige Flasche Essentials selbst getestet hat, startet mit dem falschen Mindset. Das Ergebnis: viel Wissen über Boni, aber keine echte Überzeugung. Und ohne Überzeugung läuft kein Empfehlungsgeschäft.
Das gilt für Vabo-N genauso wie für jede andere Network-Marketing-Firma. Der Plan ist das Werkzeug. Das Produkt ist das Fundament.
Was funktioniert: selbst konsumieren, Wirkung beobachten, danach teilen. Wer diesen Schritt überspringt und sofort rekrutieren will, baut auf Sand – unabhängig davon, wie gut der Compensation Plan auf dem Papier aussieht.
Das ist kein Vabo-N-spezifisches Phänomen. Ich beobachte dasselbe Muster bei PM International, bei LR, bei Ringana und Dutzenden anderen. Das Produkt muss zuerst kommen. Danach ergibt sich der Rest fast von selbst.
FAQ
Ist Vabo-N ein legales Unternehmen?
Ja. Vabon (ehemals Vabo-N) ist eine österreichische GmbH, deren Produkte Pharmazentralnummern tragen und im Apothekenhandel erhältlich sind. Das Unternehmen betreibt ein MLM-Modell im Rahmen der österreichischen Gesetzgebung.
Das österreichische Recht (UWG) unterscheidet klar zwischen legalem MLM und rechtswidrigen Pyramiden- oder Schneeballsystemen. Bei legalem MLM steht der Produktverkauf an Endverbraucher im Vordergrund. Vabo-N Essentials liegt als Fertigprodukt mit PZN-Nummer im regulären Apothekenvertrieb – das ist ein nachprüfbarer Beleg für echten Endkundenabsatz unabhängig vom Partnernetzwerk. Verträge mit Schneeballsystemen sind nach österreichischem Recht nichtig; für Vabo-N als reguläre GmbH gilt das nicht.
Was unterscheidet MLM von einem Pyramidensystem?
Der Unterschied liegt im Fokus der Vergütung. Beim legalen MLM entsteht Provision durch Produktumsatz an echte Endverbraucher. Beim Pyramidensystem fließt Geld primär durch die Anwerbung neuer zahlender Mitglieder – unabhängig vom Produktverkauf.
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich, dass dieser Unterschied meist gar nicht bekannt ist, wenn jemand zum ersten Mal von MLM hört. Die visuelle Ähnlichkeit der Strukturen – Upline, Downline, Ebenen – führt automatisch zum Begriff „Pyramide“. Dabei ist die Form irrelevant: Jedes wachsende Unternehmen hat eine pyramidenförmige Hierarchie. Die FTC (Federal Trade Commission) formuliert es so: Wenn ein MLM kein Schneeballsystem ist, zahlt es auf Basis von Verkäufen an Einzelhandelskundschaft – nicht zwingend durch Anwerbung. Dieser Maßstab lässt sich auf jede Firma anwenden, also auch auf Vabo-N.
Wie viel verdient man als Vabo-N Partner?
Der Compensation Plan zahlt 40 % des provisionspflichtigen Umsatzes aus. Der tatsächliche Verdienst hängt vollständig vom eigenen Produktumsatz und dem Teamvolumen ab.
Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Wer ausschließlich auf den Cycle Volume Bonus setzt, ohne stabile Eigennutzung und Kundenbasis, wartet oft lange auf nennenswerte Ausschüttungen. Der Cycle Volume Bonus ist ein variablen Poolbonus, der laut Plan bei etwa 17 bis 22 Euro pro Cycle liegt – der genaue Wert schwankt je nach Gesamtumsatz des Unternehmens. Dazu kommt der Quantum Bonus auf Erstbestellungen von bis zu 100 Euro pro Erstbestellung, je nach Paketgröße. Langfristiges Einkommen entsteht durch den Team Balanced Bonus – der setzt ein aktives, umsatzgenerierendes Team voraus. Wie bei jedem selbstständigen Modell: Es gibt keine Einkommensgarantie.
Was kostet Vabo-N Essentials?
Das Produkt liegt im Apothekenhandel bei rund 64,50 Euro pro 500-ml-Flasche. Ein Doppelpack (2 x 500 ml, also 30 Portionen) kostet je nach Bezugskanal zwischen 122 und 129 Euro.
Als Partner gelten andere Konditionen als im Apothekenhandel – der Compensation Plan sieht Partnerpreise und zusätzliche CV-Werte (Commissions Volume) vor, die die Provisionsbasis bilden.
Warum nennen manche Leute Vabo-N eine Pyramide?
Der Begriff entsteht fast immer aus der visuellen Struktur des Systems, nicht aus einer rechtlichen Analyse. Wer hört, dass man durch Teamaufbau Geld verdient, denkt automatisch an Pyramiden – weil er den Unterschied zwischen Rekrutierungsfokus und Umsatzfokus nicht kennt.
Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass dieser Reflex verständlich ist. Social Media, Dokumentationen und Berichte über tatsächliche Schneeballsysteme haben das Bild von MLM stark geprägt. Dabei ist die entscheidende Frage immer dieselbe: Kaufen Menschen das Produkt, weil es ihnen etwas bringt – oder nur, weil sie ins System einsteigen wollen? Bei Vabo-N gibt es den Apothekenvertrieb als neutralen Prüfstein. Wer dort kauft, hat kein Interesse am Partnerprogramm.
Sind die Produkte von Vabo-N wirklich wirksam?
Vabo-N Essentials enthält dokumentierte Inhaltsstoffe mit messbaren Werten, darunter einen ORAC-Wert von 43.064 pro Tagesration, 12 Vitamine, über 70 Mineralien und Spurenelemente sowie pflanzliche Extrakte wie Mangostan, Aloe Vera, Resveratrol und Acerola.
Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Menschen erwarten von einem Nahrungsergänzungsmittel eine medizinisch zugelassene Wirkaussage – die es per Gesetz nicht geben darf. Nahrungsergänzungsmittel dürfen keine Heilsversprechen machen. Was sie tun dürfen: die normale Körperfunktion unterstützen, und genau das beschreibt Vabo-N mit zugelassenen Health Claims. Eine Apothekerin führt das Produkt nach eigenem viermonatigen Test als Sortimentsartikel – das ist eine praxisbasierte Einschätzung aus dem Fachhandel, kein Marketingtext.
Gibt es einen Mindestabsatz für Partner?
Der Compensation Plan sieht Qualifikationsvoraussetzungen vor. Wer bestimmte Boni erhalten möchte, benötigt ein persönliches Qualifikationsvolumen (QV) pro Abrechnungsperiode. Angesammeltes Volumen überträgt sich laut Plan nicht in die nächste Periode.
Das bedeutet konkret: Wer in einer Periode nicht die nötige QV erreicht, verliert den Anspruch auf bestimmte Poolboni für diesen Zeitraum. Das ist eine Standardkonstruktion in MLM-Vergütungsplänen und dient der Sicherstellung aktiver Umsatzgenerierung – kein Alleinstellungsmerkmal von Vabo-N.
Wer steht hinter Vabo-N?
Vabo-N firmiert heute als vabon GmbH mit österreichischem Gesellschaftssitz. Das Unternehmen hat einen Markenrelaunch durchgeführt, der auf Instagram kommuniziert wurde. Die Produktlinien bestehen unter dem neuen Namen weiter.
In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich: Viele Partner kennen den Firmenhintergrund gar nicht, obwohl er öffentlich zugänglich ist. Eine einfache Firmensuche beim WKO oder Firmenbuch Austria gibt Auskunft über Gesellschaftsform, Sitz und Registrierung – das ist der schnellste Weg zur ersten Einschätzung der Unternehmenssubstanz.
Lässt sich mit Vabo-N wirklich Geld verdienen?
Ja – aber ausschließlich durch echten Produktumsatz und Teamaufbau, nicht allein durch Einstieg. Der Compensation Plan bietet mehrere Einkommensquellen, von wöchentlichen Cycle-Boni bis zu monatlichen Rangboni.
Wer nur das Starterpaket kauft und danach nichts unternimmt, erzielt kein Einkommen. Das gilt für jedes Network-Marketing-Modell ohne Ausnahme. Wer hingegen Produktumsatz generiert und ein aktives Team aufbaut, partizipiert an mehreren Bonusebenen gleichzeitig – das ist die Grundmechanik jedes legalen MLM-Systems, und Vabo-N folgt dieser Mechanik.
Was passiert, wenn ich als Partner kündigen möchte?
Der Austritt aus einem Partnervertrag richtet sich nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen von vabon. Bei österreichischen Verträgen gelten die gesetzlichen Rücktrittsfristen und Konsumentenschutzbestimmungen des ABGB und KSchG.
Sofern ein Fernabsatzvertrag vorliegt, besteht grundsätzlich ein 14-tägiges Rücktrittsrecht ab Vertragsabschluss. Für laufende Partnerverträge gilt die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist – die genauen Konditionen finden sich in den aktuellen Partnerschaftsbedingungen von vabon direkt auf der Unternehmenswebsite.
Das Fazit, das keines sein will
Wer nach einem klaren Ja oder Nein sucht, bekommt hier eines: Vabo-N ist kein illegales Pyramidensystem. Das steht fest. Die spannendere Frage ist eine andere.
Ich erlebe es immer wieder: Menschen verbringen Stunden damit, eine Firma zu analysieren – und vergessen, sich selbst die entscheidende Frage zu stellen. Nicht „Ist das legal?“, sondern: „Stehe ich hinter diesem Produkt so sehr, dass ich es auch meiner besten Freundin empfehlen würde, wenn es keine Provision gäbe?“ Wer diese Frage mit einem echten Ja beantwortet, hat eine Basis. Wer zögert, hat die Antwort ebenfalls – nur eine andere.
Die Struktur des Plans ist das Handwerk. Die Produktüberzeugung ist das Feuer. Ohne das Feuer bringt das beste Handwerk nichts.
Rock it!
Dein Willi