Nein, bei Lifeplus existieren keine versteckten Gebühren, da weder eine Registrierungsgebühr noch ein Starterpaket-Zwang anfallen. Wer jedoch monatliche Provisionen auszahlen lassen will, benötigt vertraglich mindestens 40 IP Aktivitätsvolumen, was einem monatlichen Wareneinsatz von rund 50 bis 70 Euro entspricht.
Wer diesen Schritt geht, fragt sich verständlicherweise, welche finanziellen Verpflichtungen im Hintergrund lauern. Jahrelang habe ich Vertriebsmodelle bis ins kleinste Detail durchleuchtet. Bei Lifeplus kursieren viele Mythen, weil Interessenten den Unterschied zwischen einer reinen Registrierung und der Provisionsberechtigung verwechseln. Ich zeige dir in diesem Artikel schwarz auf weiß, welche Kosten real existieren und welche Behauptungen reine Panikmache sind.
- Einstiegskosten: Die Registrierung als Member kostet exakt 0 Euro ohne Kaufzwang.
- Provisions-Hürde: Auszahlungen setzen ein Aktivitätsvolumen von mindestens 40 IP pro Monat voraus.
- Lager-Risiko: Lifeplus wickelt den Versand direkt ab, sodass 0 Euro Kapitalbindung für Vorratsware anfallen.
Die reale Kostenstruktur beim Lifeplus Einstieg
Die Registrierung als Lifeplus Member verlangt weder eine Lizenzgebühr noch den Kauf eines vorgeschriebenen Startersets. Das Unternehmen aus Batesville (Arkansas) mit europäischem Sitz der Lifeplus Europe Ltd. in Cambridgeshire nutzt ein reines Empfehlungsmodell. Kunden und Partner bestellen ihre Ware direkt beim Hersteller, wodurch niemand Zwischenhändler spielen muss.
Viele Einsteiger vermuten hinter Empfehlungsnetzwerken teure Einstiegspakete im vierstelligen Bereich. Bei Lifeplus existiert dieser Hebel jedoch vertraglich nicht. Du füllst lediglich das Registrierungsformular unter Nennung der PIN deines Empfehlungsgebers aus und erhältst deine persönliche PIN-Nummer als Kunden- und Partnerkennung.
Dieser administrative Vorgang löst keine automatische Zahlungspflicht aus. Solange du keine Produkte bestellst, bucht Lifeplus keinen Cent von deinem Konto ab. Damit unterscheidet sich das Modell grundlegend von Franchise-Konzepten oder klassischen Direktvertrieben mit festen Lizenzgebühren.
Das 0-Euro-Registrierungsmodell im Detail
Lifeplus verlangt für die Eröffnung eines Partnerkontos eine Gebühr von 0 Euro. Es gibt weder einen Mitgliedsbeitrag für den Standard-Zugang noch eine jährliche Erneuerungspauschale für das reine Empfehlen. Wer sich anmeldet, erhält sofort Zugang zum persönlichen Empfehlungslink und kann theoretisch am selben Tag Kunden vermitteln.
Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn du aktiv Waren orderst oder das automatische Versandprogramm aktivierst. Die Erstellung des Profils verpflichtet dich zu keinem Mindestumsatz und zu keiner Abnahmequote. Lässt du dein Konto ungenutzt liegen, verfällt deine Berechtigung schlicht nach einer Inaktivitätsphase, ohne dass dir Mahngebühren drohen.
Viele Skeptiker wittern hier eine Falle, weil ein kostenfreies Businessmodell zunächst ungewohnt wirkt. Der betriebswirtschaftliche Grund ist simpel: Lifeplus verdient ausschließlich am realen Warenabsatz. Für den Hersteller zählt der Konsum der Nährstoffprodukte, nicht eine künstliche Einstiegsbarriere.
Starterpakete: Pflicht oder freie Entscheidung?
Der Erwerb eines Starterpakets ist bei Lifeplus zu 100 Prozent optional. Niemand muss Testboxen, Werbebanner oder teure Demo-Koffer erwerben, um vertraglich als Berater geführt zu werden. Die Richtlinien von Lifeplus verbieten es Sponsoren sogar, neue Partner zu Vorratskäufen zu drängen.
Viele neue Partner bestellen sich beim Start ein Basispaket wie das Daily Bio-Basics oder Proanthenols, um die Produkte selbst kennenzulernen. Diese Bestellung geschieht jedoch auf völlig freiwilliger Basis und dient dem persönlichen Produkterlebnis. Wer die Produkte nicht selbst konsumieren möchte, muss keinen einzigen Euro investieren, um Weiterempfehlungen auszusprechen.
Wer diesen Mechanismus versteht, erkennt den Schutzgedanken hinter dieser Regelung. Da neue Partner keine Paletten in den Keller stellen, entsteht von Beginn an kein finanzieller Druck durch totes Kapital.
Monatliche Qualifikation: Was kostet die Provisionsberechtigung wirklich?
Das Erreichen von Provisionen verlangt laut Lifeplus Vergütungsplan ein Aktivitätsvolumen von exakt 40 IP im Kalendermonat. IP steht für Internationale Punkte und bildet die globale Verrechnungseinheit aller Produkte. Wer diese Schwelle nicht erreicht, verliert zwar nicht seine Partnerschaft, erhält aber keine Provisionsauszahlung für den betreffenden Monat.
Hier entsteht der größte Diskussionspunkt rund um das Thema „versteckte Kosten“. Kritiker bezeichnen diese 40 IP gern als verdeckte Monatsgebühr. Betriebswirtschaftlich betrachtet handelt es sich jedoch um einen systemischen Leistungsfilter, der reine Trittbrettfahrer von aktiven Markenbotschaftern trennt.
Das Aktivitätsvolumen von mindestens 40 IP pro Monat fungiert als betriebswirtschaftlicher Qualitätsfilter, der sicherstellt, dass Provisionen nur an Partner fließen, die das System aktiv nutzen.
Die 40-IP-Hürde und der monatliche Warenwert
Ein Aktivitätsvolumen von 40 IP erfordert je nach Produktauswahl einen realen Wareneinsatz von durchschnittlich 50 bis 70 Euro. Ein Punkt entspricht bei Lifeplus im Schnitt einem Warenwert von 1,20 bis 1,50 Euro netto. Bestellst du beispielsweise eine Dose Daily Bio-Basics, deckst du diesen Schwellenwert mit einer einzigen Routine-Bestellung fast punktgenau ab.
Dabei gilt eine entscheidende Regel, die viele Laien übersehen: Du musst diese 40 IP nicht zwingend selbst kaufen. Wenn Kunden über deinen persönlichen Webshop bestellen, zählt dieses Volumen direkt zu deinem Aktivitätsvolumen. Erreichst du 40 IP über Endkunden, qualifizierst du dich für Boni, ohne selbst eigenes Geld für Produkte auszugeben.
- Eigene Bestellung: Einkauf von 40 IP für den persönlichen Eigenbedarf.
- Shop-Kundenumsatz: Direkte Bestellungen von Kunden über deine Empfehlungs-PIN.
- Mischform: Eigene Produkte und Kundenbestellungen zusammengefasst zu 40 IP.
Die Qualifikations-Skala für höhere Vergütungsstufen
Wer im Vergütungsplan aufsteigt, benötigt für höhere Ränge ein höheres monatliches Aktivitätsvolumen. Die Anforderungen steigen schrittweise an und bleiben danach dauerhaft gedeckelt. Das schützt Partner davor, mit wachsendem Team unbezahlbare Eigenumsätze erbringen zu müssen.
- Basis-Qualifikation: Mindestens 40 IP monatlich für Empfehlungsboni auf den ersten drei Ebenen.
- Bronze-Status: Exakt 100 IP monatlich bei 3 qualifizierten Beinen und 3.000 IP Gruppenvolumen.
- Silber-Status: Exakt 100 IP monatlich bei 6 qualifizierten Beinen und 6.000 IP Gruppenvolumen.
- Gold-Status: Exakt 150 IP monatlich bei 9 qualifizierten Beinen und 9.000 IP Gruppenvolumen.
- Diamant-Status: Exakt 150 IP monatlich bei 12 qualifizierten Beinen und 15.000 IP Gruppenvolumen.
Wer den Bronze-Status anstrebt, investiert bei reinem Eigenverbrauch rund 120 bis 150 Euro monatlich in Produkte. Ab der Gold-Stufe pendelt sich der persönliche Bedarf bei etwa 180 bis 220 Euro ein. Diese Beträge zahlt ein Partner jedoch erst dann, wenn seine Downline bereits mehrere tausend Euro Umsatz erwirtschaftet und die fällige Provision die Ausgaben um ein Vielfaches übersteigt.
Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Ein neuer Partner startet hochmotiviert, schaut aber nur auf die Vergütungsprozente der zweiten Ebene. Nach vier Wochen stellt er plötzlich fest, dass die 40 IP fehlen, weil er den Eigenbedarf vergessen und noch keine festen Shopper aufgebaut hat. Statt sich im Vorfeld strategisch aufzustellen, entsteht dann kurz vor Monatsende Hektik.
Das passiert deshalb, weil viele Einsteiger das Aktivitätsvolumen als Strafe ansehen statt als klares Betriebskriterium. Sie denken, man registriert sich einfach und das Geld fließt automatisch. Im echten Geschäftsleben verlangt jedoch jedes System eine messbare Mindestaktivität.
Die Konsequenz für dich ist denkbar einfach: Plane von Tag eins an, wie du diese 40 IP abdeckst. Entweder nutzt du die Vitalstoffe ohnehin für deine eigene Gesundheit oder du gewinnst sofort zwei feste Endkunden. Wer diesen Punkt abhakt, erlebt am Monatsende keine bösen Überraschungen.
Laufende Betriebskosten: Das ASAP-Programm und reale Nebenkosten
Das ASAP-Programm (Automatic Shipment Advantage Program) bildet das Rückgrat der monatlichen Produktlieferung bei Lifeplus. Es handelt sich um eine monatliche automatische Dauerbestellung, die an einem festen Stichtag ausgeführt wird. Partner und Kunden nutzen dieses System, um ihren monatlichen Bedarf pünktlich und ohne manuellen Aufwand nach Hause geliefert zu bekommen.
Wer sich für ASAP einträgt, profitiert oft von vergünstigten Produktpreisen und spart gegenüber Einzelbestellungen. Dennoch ist ASAP kein unkündbares Abonnement. Du kannst diesen Auftrag jederzeit telefonisch oder per E-Mail pausieren, anpassen oder komplett stoppen, ohne dass Bearbeitungsgebühren anfallen.
Neben den reinen Produktpunkten existieren reale Nebenkosten, die jeder selbstständige Berater einkalkulieren muss. Diese Kosten verlangt nicht Lifeplus, sondern sie entstehen durch die unternehmerische Tätigkeit an sich. Wer hier nicht sauber kalkuliert, verwechselt betriebliche Ausgaben schnell mit versteckten Firmenkosten.
Versandkosten und Verpackungspauschalen
Die Auslieferung der Produkte erfolgt direkt über das europäische Distributionszentrum von Lifeplus, sodass reguläre Versandkosten pro Paket anfallen. Je nach Zielland in der Europäischen Union liegen die Portokosten bei etwa 5 bis 9 Euro für den Standardversand. Wer mehrfach im Monat kleine Einzelbestellungen auslöst, zahlt diese Frachtgebühr jedes Mal aufs Neue.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht empfiehlt sich daher die Bündelung aller Bestellungen über das ASAP-Programm. Wer sein Monatsvolumen in einem einzigen Auftrag zusammenfasst, zahlt nur einmal Porto. Im Vergleich zum klassischen Einzelhandel, wo du Miete für Lagerräume bezahlst, bleibt dieser Betrag verschwindend gering.
Administrative Ausgaben: Gewerbe und Steuern
Wer in Deutschland oder Österreich als Berater tätig wird, benötigt eine offizielle Gewerbeanmeldung, sobald eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt. Die Anmeldung beim zuständigen Gewerbeamt kostet einmalig zwischen 20 und 60 Euro. Diese Gebühr fließt direkt an die jeweilige Kommune und hat nichts mit Lifeplus zu tun.
Zusätzlich unterliegen alle Boni der regulären Einkommensteuer. Wer unter der gesetzlichen Umsatzgrenze für Kleinunternehmer bleibt (in Deutschland nach geltendem Recht bis 22.000 Euro im Vorjahr), weist keine Umsatzsteuer aus. Wer diese Grenze überschreitet, muss monatliche oder quartalsweise Umsatzsteuervoranmeldungen beim Finanzamt einreichen. Viele Partner nutzen dafür Steuersoftware, die mit rund 15 bis 30 Euro monatlich zu Buche schlägt.
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass Neulinge die Steuerpflicht schlicht verdrängen. Wer Boni auf sein Bankkonto überwiesen bekommt, muss von jedem Euro einen Teil für das Finanzamt zurücklegen. Wer diese Trennung von Beginn an sauber vollzieht, arbeitet rechtssicher und völlig stressfrei.
Faktencheck: Vorwürfe vs. vertragliche Realität
Um das Thema versteckte Kosten endgültig transparent zu machen, hilft ein direkter Vergleich der kursierenden Gerüchte mit den vertraglichen Fakten der Lifeplus Richtlinien.
Der folgende Vergleich stellt gängige Behauptungen den verbindlichen Vertragsbedingungen von Lifeplus gegenüber und zeigt den konkreten Gegenwert für deine monatliche Aktivität:
| Kriterium & Vorwurf | Scheinbare Hürde (Mythos) | Reale Vertragslage (Fakt) | Gegenwert & Schutzmechanismus |
|---|---|---|---|
| Startgebühr | Versteckte Einstiegskosten ✘ | 0 Euro Registrierungsgebühr ✔ | Sofortige Lizenzierung ohne finanzielles Vorab-Risiko. |
| Lagerhaltung | Teure Pflichtpakete im Keller ✘ | Keine Mindestabnahme ✔ | Direktversand an Endkunden schützt vor toter Ware. |
| Monatszwang | Abbuchung auch ohne Leistung ✘ | Freiwillige 40 IP Hürde ✔ | Provisionsberechtigung nur bei aktiver Systemnutzung. |
| Rückgaberecht | Ware verfällt bei Nichtgefallen ✘ | 30 Tage Rückgaberecht ✔ | Herstellergarantie schützt vor Fehlkäufen. |
| Abo-Falle | Feste Laufzeitverträge bei ASAP ✘ | Monatlich kündbar ✔ | Maximale Flexibilität ohne Ausstiegskosten. |
Diese Gegenüberstellung beweist, dass Lifeplus keine versteckten Kostenfallen verbaut hat. Die tatsächlichen finanziellen Hürden beschränken sich auf die freiwillige Eigenbestellung zur Aktivierung der Provisionsauszahlung. Wer diese Spielregeln kennt, kann sein Geschäft von Beginn an kaufmännisch solide planen.
Was der Blick über mehrere Firmen und Jahre hinweg zeigt: Viele Einsteiger fallen bei anderen Anbietern auf sogenannte Starter-Deals herein, bei denen sie für 1.500 Euro Produkte kaufen müssen, die sie niemals verbrauchen. Bei Lifeplus existiert dieser Zwang nicht. Du fängst bei null an und steuerst deine Ausgaben komplett selbst.
Dieser Unterschied führt allerdings dazu, dass manche Menschen das Business nicht ernst nehmen. Wenn der Start nichts kostet, investieren viele auch keine Arbeit. Sie verwechseln die Freiheit von Gebühren mit einem Freifahrtschein zum Nichtstun.
Wer erfolgreich werden will, muss die monatlichen 40 IP wie fixe Betriebskosten eines Unternehmers betrachten. Wer einen Kiosk eröffnet, muss Miete zahlen; wer bei Lifeplus Provisionen will, hält seine eigene Qualifikation aktiv. Der einzige Unterschied: Du konsumierst den Gegenwert selbst in Form hochwertiger Mikronährstoffe.
Kündigung, Rücktritt und das 30-Tage-Rückgaberecht
Ein wesentliches Merkmal für die Abwesenheit versteckter Kosten ist die vertragliche Regelung für den Ausstieg. Wer seine Partnerschaft bei Lifeplus beenden möchte, muss keine Kündigungsfristen von mehreren Monaten beachten. Eine formlose Mitteilung per E-Mail oder Brief an den europäischen Kundendienst genügt, um das Partnerkonto stillzulegen.
Zusätzlich greift für alle Warenbestellungen ein umfassendes 30-Tage-Rückgaberecht. Solltest du oder ein Kunde mit einem bestellten Produkt unzufrieden sein, kannst du es innerhalb von 30 Tagen ab Erhalt an das Rücksendezentrum nach Niederaula zurückschicken. Lifeplus erstattet den Kaufpreis über das ursprünglich genutzte Zahlungsmittel.
Wer Produkte an Lifeplus retourniert, trägt laut offizieller Widerrufsbelehrung die Kosten der Rücksendung, erhält dafür aber den vollen Warenwert erstattet.
Der Ablauf bei Vertragsbeendigung
Wenn du deine Tätigkeit als Lifeplus Berater beendest, folgt die Abwicklung einem klar geregelten Prozess. Du musst keine Ablösesummen zahlen und keine Verträge anfechten.
- Du sendest eine kurze E-Mail mit deiner PIN-Nummer an den Lifeplus Kundenservice.
- Dein hinterlegter ASAP-Dauerauftrag wird sofort und gebührenfrei gestoppt.
- Alle noch offenen Restprovisionen rechnet Lifeplus im nächsten Abrechnungslauf regulär ab.
- Dein Gewerbe meldest du formlos beim Gewerbeamt deiner Gemeinde wieder ab.
Das Toleranzfenster bei Inaktivität
Solltest du dein monatliches Aktivitätsvolumen von 40 IP in einem Monat einmal nicht erreichen, verlierst du keineswegs deine Struktur oder deine Partnerschaft. Lifeplus friert deine Downline nicht sofort ein. Du erhältst für den betreffenden Monat schlicht keine Bonusüberweisung auf dein Konto.
Sobald du im Folgemonat wieder 40 IP erreichst, bist du sofort wieder provisionsberechtigt. Deine generierte Downline bleibt unter deiner PIN bestehen. Erst wenn ein Konto über einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten völlig inaktiv bleibt und keinerlei Bestellung erfolgt, erlischt die PIN-Nummer automatisch.
FAQ
Gibt es bei Lifeplus versteckte Jahresgebühren für Berater?
Nein, Lifeplus verlangt für die Führung deines Partnerkontos keine jährliche Erneuerungsgebühr. Du zahlst weder einen Mitgliedsbeitrag noch Gebühren für die Nutzung deines personalisierten Empfehlungs-Webshops.
Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele verwechseln die freiwillige monatliche Qualifikation über 40 IP mit einer festen Kontoführungsgebühr. Wer keine Produkte bestellt, zahlt auch keinen Cent an das Unternehmen. Dein Zugang bleibt kostenfrei bestehen, solange du innerhalb von zwölf Monaten mindestens eine Bestellung abwickelst.
Was kostet das Einsteiger-Paket bei Lifeplus?
Ein verpflichtendes Starterpaket existiert bei Lifeplus zu einem Preis von 0 Euro. Neue Berater müssen weder Werbematerialien noch Demoprodukte abnehmen, um aktiv starten zu können.
Wer Produkte selbst testen möchte, wählt sein Startsortiment völlig frei aus dem Gesamtkatalog aus. Die meisten Starter entscheiden sich für eine Monatspackung Mikronährstoffe wie Daily Bio-Basics im Wert von rund 50 bis 60 Euro. Diese Investition geschieht freiwillig und dient ausschließlich der eigenen Erfahrung mit den Inhaltsstoffen.
Muss ich jeden Monat für 40 IP Produkte kaufen?
Nein, ein Zwang zum monatlichen Einkauf besteht bei Lifeplus zu keinem Zeitpunkt. Wer nichts bestellt, muss weder Strafgebühren zahlen noch wird der Beratervertrag gekündigt.
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass dieser Punkt für Verwirrung sorgt. Die 40 IP benötigst du ausschließlich dann, wenn du dir deine aufgelaufenen Provisionen auszahlen lassen willst. Wenn du in einem Monat keine Downline-Umsätze hast, kannst du die Bestellung bedenkenlos auslassen.
Kann ich die 40 IP auch über Kundenbestellungen erreichen?
Ja, alle Verkäufe über deinen persönlichen Empfehlungslink zählen zu 100 Prozent zu deinem persönlichen Aktivitätsvolumen. Du musst Produkte also nicht zwangsläufig selbst konsumieren.
Wenn beispielsweise zwei Kunden in deinem Webshop Produkte im Gegenwert von jeweils 20 IP bestellen, erreichst du die erforderliche Schwelle von 40 IP vollkommen ohne eigenen finanziellen Einsatz. Lifeplus honoriert damit den aktiven Verkauf an Endverbraucher. Viele erfolgreiche Berater decken ihr Aktivitätsvolumen dauerhaft über diesen kundenbasierten Weg ab.
Was passiert mit meiner Provision unter der Mindestauszahlungsgrenze?
Provisionen unterhalb der Mindestauszahlungsgrenze verfallen bei Lifeplus unter keinen Umständen. Das Guthaben wird auf deinem internen Provisionskonto gesichert und automatisch vorgetragen.
Sobald deine gesammelten Boni in den Folgemonaten die Auszahlungsgrenze von in der Regel 20 bis 50 Euro überschreiten, überweist Lifeplus den gesamten Betrag auf dein hinterlegtes Bankkonto. Du verlierst also keinen erarbeiteten Cent, selbst wenn dein Team im ersten Monat nur kleine Umsätze generiert hat.
Welche Kosten fallen für die Kündigung des ASAP-Programms an?
Die Beendigung oder Änderung des automatischen ASAP-Programms erfolgt völlig kostenlos ohne Bearbeitungsgebühr. Es gibt keine Kündigungsfristen oder vertragliche Mindestlaufzeiten.
Ein Anruf beim Kundendienst oder eine formlose E-Mail genügt, um die monatliche Lieferung sofort mit Wirkung zum nächsten Stichtag zu stoppen. Du kannst das Programm auch temporär für einen oder zwei Monate aussetzen. Lifeplus bucht nach Eingang deines Stornierungswunsches keine weiteren Beträge mehr ab.
Benötige ich für Lifeplus zwingend ein Gewerbe?
Ja, wer regelmäßig Provisionen empfängt, betreibt eine gewerbliche Tätigkeit und benötigt einen offiziellen Gewerbeschein. Die Anmeldung erfolgt beim örtlichen Gewerbeamt für eine Gebühr von einmalig 20 bis 60 Euro.
Wer diesen formalen Schritt versäumt, riskiert Nachfragen des Finanzamts wegen nicht deklarierter Einnahmen. Bis zu einem jährlichen Umsatz von aktuell 22.000 Euro kannst du die Kleinunternehmerregelung nutzen. Dadurch sparst du dir im Startstadium die aufwendige monatliche Umsatzsteuervoranmeldung.
Wie hoch sind die realen monatlichen Fixkosten für einen Partner?
Die echten Fixkosten belaufen sich bei Lifeplus auf exakt 0 Euro im Monat, sofern du keine Produkte beziehst. Wer sich für Boni qualifizieren möchte, kalkuliert mit rund 50 bis 70 Euro monatlichem Wareneinsatz.
Nach langjähriger Praxis in dieser Branche ist mir klar, dass viele Einsteiger an falschen Stellen sparen. Sie investieren kein Geld in Produkte, wollen aber andere von den Vorzügen überzeugen. Wer den Eigenbedarf von 40 IP als Fixkostenbudget einplant, besitzt fertige Produktmuster und hält gleichzeitig seine volle Provisionsberechtigung aufrecht.
Was du jetzt weißt – und die meisten nicht
Versteckte Kostenfallen existieren bei Lifeplus nicht, weil das Unternehmen auf klassische Lizenzgebühren und erzwungene Starterpakete verzichtet. Die einzige relevante finanzielle Größe bleibt das Aktivitätsvolumen von 40 IP für die Provisionsberechtigung, das du entweder über deinen persönlichen Eigenbedarf oder über reguläre Kundenbestellungen abdeckst. Bevor du als Berater startest, solltest du dir als ersten konkreten Schritt die aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Vergütungsrichtlinien von Lifeplus zur Hand nehmen und dort den Passus zum Aktivitätsvolumen (AV) eigenhändig durchlesen.
Vergiss das Gerede von angeblichen Kostenfallen, das oft von Leuten verbreitet wird, die nie ein echtes Geschäft geführt haben. Wer versteht, dass eine unternehmerische Qualifikation von 40 IP kein Hindernis, sondern ein fairer Leistungsfilter für deinen eigenen Provisionsanspruch ist, sieht das Modell mit völlig anderen Augen.
Nimm deine Zahlen selbst in die Hand, bau dir von Beginn an solide Kunden auf und mach dein Ding mit voller Klarheit.
Rock it!
Dein Willi