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Nu Skin vs Amway für Vertriebspartner

Nu Skin und Amway unterscheiden sich vor allem in drei Punkten: Produktfokus, Vergütungsstruktur und Einstiegsbedingungen. Nu Skin setzt auf Beauty- und Anti-Aging-Technologie mit der ageLOC-Linie, während Amway ein breites Sortiment von Haushalt über Ernährung bis Kosmetik anbietet. Dieser Artikel zeigt dir die konkreten Unterschiede in Boni, Rangstufen und Geschäftsbedingungen, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst.

Aus meiner Arbeit mit Partnern aus unterschiedlichsten Firmen sehe ich immer wieder dieselbe Frage auftauchen, sobald jemand zwischen zwei etablierten Konzernen wie Nu Skin und Amway abwägt: Welcher Vergütungsplan passt zu meiner Situation? Ich habe selbst nie für eine der beiden Firmen gearbeitet, aber ich vergleiche seit Jahren Vergütungspläne verschiedenster Network-Marketing-Unternehmen für meine Trainings. Dabei fällt auf, dass viele Partner die Pläne nur oberflächlich lesen und dadurch wichtige Details übersehen. Genau diese Details entscheiden am Ende, welches Modell zu deinem Zeitbudget und deinen Zielen passt.

Wer sind Nu Skin und Amway?

Nu Skin ist ein börsennotiertes Unternehmen (NYSE: NUS) mit Sitz in Provo, Utah, das sich auf Beauty- und Wellness-Produkte spezialisiert hat. Amway wiederum ist der weltweit größte Network-Marketing-Konzern nach Umsatz, gegründet in Michigan, USA, mit einem deutlich breiteren Produktportfolio.

Beide Firmen arbeiten mit einem mehrstufigen Vergütungsplan, der Provisionen für eigene Verkäufe sowie zusätzliche Boni für den Aufbau eines Partnerteams vorsieht. Während Nu Skin sich klar auf Hautpflege, Anti-Aging-Geräte und Nahrungsergänzung konzentriert, deckt Amway mit Marken wie Nutrilite, Artistry und eSpring auch Haushaltstechnik, Wasserfilter und Küchenprodukte ab. Diese Sortimentsbreite wirkt sich direkt auf die Zielgruppenansprache und damit auf die Verkaufsstrategie der Partner aus.

Was ist der Produktfokus bei Nu Skin?

Nu Skin fokussiert sich auf die Marke ageLOC, die Hautpflegeprodukte und technische Beautygeräte wie das LumiSpa iO oder das ageLOC Boost System kombiniert. Zusätzlich gibt es Nahrungsergänzungsmittel unter der Marke Pharmanex.

Die Produktpalette bleibt bei Nu Skin also relativ eng, dafür aber tief. Ergänzend zu ageLOC gibt es die Nutricentials-Pflegelinie sowie punktuelle Erweiterungen wie die Tru Face-Serie, die regelmäßig neu aufgelegt wird. Dadurch positioniert sich Nu Skin als Spezialist für Anti-Aging und technologiegestützte Hautpflege, wohingegen andere Network-Marketing-Firmen breiter aufgestellt sind.

Was ist der Produktfokus bei Amway?

Amway deckt mit über 400 eigenen Produkten mehrere Kategorien gleichzeitig ab: Nahrungsergänzung (Nutrilite), Kosmetik (Artistry), Haushaltsreiniger und Wasserfilter (eSpring). Damit richtet sich Amway an eine breitere Zielgruppe als Nu Skin.

Diese Sortimentsbreite bedeutet für Partner, dass sie mehrere Produktkategorien gleichzeitig anbieten können, sodass ein Kunde nicht nur ein Pflegeprodukt, sondern zusätzlich Nahrungsergänzung oder Haushaltsartikel bestellt. Nu Skin dagegen konzentriert seine Partner auf ein enges Spezialgebiet, was die Kommunikation gegenüber Kunden vereinfacht, weil weniger Erklärungsbedarf zu unterschiedlichen Produktkategorien entsteht.

Wie funktioniert der Vergütungsplan bei Nu Skin?

Nu Skin nennt seinen Plan Verkaufserfolgsplan und unterteilt ihn in vier Bausteine: Weiterverkauf, Verkaufen, Aufbauen und Führen. Jeder Baustein schaltet zusätzliche Provisionsstufen frei, sobald bestimmte Volumenschwellen erreicht sind.

Im ersten Baustein verdienst du die Differenz zwischen dem Verkaufspreis an Kunden und dem Mitgliedspreis, den du selbst zahlst. Sobald du eigene Brand Affiliates registrierst, erhältst du zusätzlich 5 % des provisionsberechtigten Verkaufswerts auf deren Einkäufe (Ebene 1). Erreichst du mindestens 500 Verkaufsvolumen auf dieser ersten Ebene, schaltest du eine zweite Ebene frei, auf der du ebenfalls Provisionen erhältst. Als Brand Representative verdienst du zwischen 10 % und 25 % auf den Commissionable Sales Value deiner gesamten Gruppe, wobei die genaue Prozentzahl vom erreichten Titel abhängt.

Ab dem Rang Gold oder höher benötigst du mindestens 3.000 Gruppenverkaufsvolumen pro Monat sowie ein eigenes Leadership Team. Dafür erhältst du 5 % des provisionsfähigen Verkaufswerts deines Teamvolumens, und zusätzlich weitere 5 % von persönlich registrierten Brand Representatives der ersten Generation (G1). Diese Struktur bedeutet, dass sich das Einkommen bei Nu Skin über mehrere parallele Provisionsquellen aufbaut, die alle an konkrete Volumenschwellen gekoppelt sind.

Wie funktioniert der Vergütungsplan bei Amway?

Amway berechnet den zentralen Bonus, den Performance Bonus, auf Basis des monatlichen Gruppenvolumens in PV beziehungsweise BV. Die Staffelung reicht von 3 % bei 100 PV bis zu 25 % bei 10.000 PV monatlich.

Sobald Partner in deiner Downline selbst hohe Volumina erreichen und als eigene Gruppe abspalten (sogenannte Breakaways), erhältst du zusätzlich einen Leadership Bonus auf deren Gesamtvolumen. Dieser liegt zwischen 4 % und 25 %, abhängig vom eigenen erreichten Rang. Amway kennt außerdem jährliche Boni wie den Emerald Bonus (0,25 % des weltweiten Umsatzes qualifizierter Partner) und den Diamond Bonus (weitere 0,25 % aus einem globalen Pool), die zusätzlich zu den monatlichen Provisionen ausgezahlt werden. Weil dieses System auf Breakaways aufbaut, unterscheidet es sich strukturell deutlich vom Ebenenmodell bei Nu Skin.

Nu Skin und Amway Boni im direkten Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt die zentralen Bonusstrukturen beider Firmen im Überblick, jeweils bezogen auf das monatliche Gruppenvolumen. Bevor du diese Zahlen liest, ein Hinweis aus der Praxis: Viele Partner verwechseln PV (Point Value) mit dem tatsächlichen Umsatz in Euro, dabei handelt es sich um interne Punktwerte, die je nach Land und Produkt unterschiedlich umgerechnet werden.

KriteriumNu SkinAmway
BonusgrundlageCommissionable Sales Value (Verkaufswert)Point Value / Business Volume (PV/BV)
Einstiegsprovision5 % auf Ebene 1 der Brand Affiliates3 % ab 100 PV Gruppenvolumen
Höchststufe BasisbonusBis zu 25 % (Brand Representative)Bis zu 25 % (bei 10.000 PV)
Zusätzlicher Führungsbonus5 % auf Team G1 ab Gold-Titel4–25 % Leadership Bonus auf Breakaway-Gruppen
Jährliche ZusatzboniNicht separat ausgewiesenEmerald Bonus, Diamond Bonus (je 0,25 %)
Mindestvolumen für Führungsebene3.000 GruppenverkaufsvolumenRangabhängig, meist ab 7.500 PV (Platinum)

Diese Tabelle zeigt dir vor allem eines: Beide Vergütungspläne erreichen bei hohem Volumen ähnliche Maximalprozentsätze, jedoch unterscheidet sich der Weg dorthin erheblich. Nu Skin arbeitet mit einem Zwei-Ebenen-Modell in den frühen Phasen, während Amway von Anfang an das gesamte Gruppenvolumen über alle Ebenen hinweg berücksichtigt.

Rangstufen bei Nu Skin und Amway

Was der Blick über mehrere Firmen hinweg zeigt, wenn man Rangsysteme nebeneinanderlegt: Die Begriffe klingen oft ähnlich, bedeuten aber selten dasselbe.

Bei Nu Skin gibt es Titel wie Brand Representative, Gold, Lapis, Ruby, Sapphire, Emerald und Blue Diamond, die jeweils an bestimmte Gruppenverkaufsvolumen und Teamstrukturen gekoppelt sind. Amway nutzt eine vergleichbare Namensgebung mit Silver Producer, Gold Producer, Platinum, Sapphire, Emerald, Diamond und weiteren Stufen darüber. Weil die Bezeichnungen fast identisch sind, gehen viele Interessenten davon aus, dass ein Sapphire bei Nu Skin dieselbe Position bedeutet wie ein Sapphire bei Amway.

Ein Muster, das mir dabei regelmäßig auffällt: Partner vergleichen zwei Firmen anhand des Rangnamens, ohne die zugrundeliegende Volumenschwelle zu prüfen. Bei Amway braucht ein Sapphire zwei qualifizierte Platinum-Breakaway-Gruppen, während bei Nu Skin die Sapphire-Stufe über das Gruppenverkaufsvolumen und die Teamtiefe definiert wird – zwei komplett unterschiedliche Rechenwege.

Für dich als Interessent bedeutet das: Schau dir niemals nur den Titel an, sondern immer die konkrete Zahl dahinter, die im offiziellen Vergütungsplan der jeweiligen Firma steht. Nur so vermeidest du einen Vergleich, der auf Namensgleichheit statt auf echten Fakten beruht.

Welche Rangstufen gibt es konkret?

Nu Skin strukturiert seinen Plan in aufsteigende Titel, beginnend mit Brand Affiliate über Brand Representative bis zu den sogenannten Executive-Titeln wie Ruby, Emerald und Blue Diamond. Amway hingegen unterscheidet zwischen Independent Business Owner (IBO), Silver Producer, Gold Producer, Platinum und den darauf aufbauenden Diamond-Stufen.

  • Nu Skin: Brand Affiliate, Brand Representative, Gold, Lapis, Ruby, Sapphire, Emerald, Blue Diamond
  • Amway: IBO, Silver Producer, Gold Producer, Platinum, Founders Platinum, Sapphire, Emerald, Diamond, Executive Diamond, Double Diamond, Triple Diamond, Crown

Beide Systeme setzen auf eine wachsende Downline sowie steigendes Gruppenvolumen, allerdings unterscheiden sich die konkreten Schwellenwerte je Stufe deutlich zwischen den beiden Firmen. Deshalb lohnt sich immer ein Blick in den aktuellen, offiziellen Vergütungsplan der jeweiligen Firma, denn diese Werte werden regelmäßig angepasst.

Was kostet der Einstieg bei beiden Firmen?

Bei Nu Skin fallen laut Unternehmensangabe keine Einstiegskosten an, und es ist kein Kauf von Produkten oder Startkits notwendig, um Vertriebspartner zu werden. Bei Amway liegt die Registrierungsgebühr für einen IBO bei einem niedrigen Betrag, der die grundlegende Anmeldung abdeckt.

Beide Firmen betonen zudem, dass Partner ausschließlich für den Verkauf von Produkten Provisionen erhalten, nicht für das reine Anwerben weiterer Personen. Diese Regelung dient dazu, den Vergütungsplan von reinen Rekrutierungssystemen abzugrenzen, weshalb beide Unternehmen ihre Pläne öffentlich zugänglich machen und regelmäßig aktualisieren.

Was mir in der täglichen Arbeit mit Partnern immer wieder auffällt, sobald das Thema Einstiegskosten zur Sprache kommt: Die reine Anmeldegebühr ist selten das, was am Ende über den finanziellen Aufwand entscheidet.

Viel entscheidender ist, welches Startpaket oder welche Produktmenge ein Partner freiwillig oder aus eigenem Antrieb kauft, um selbst Erfahrung mit den Produkten zu sammeln. Bei Nu Skin sind das oft hochpreisige ageLOC-Sets, während bei Amway die Produktvielfalt eher zu kleineren, aber wiederkehrenden Käufen führt.

Ein Beispiel aus meiner Beobachtung: Ein Partner, der bei einer Beauty-Marke wie Nu Skin startet, investiert oft mehrere Hundert Euro in ein einzelnes Pflegeset, weil die Produkte dort naturgemäß hochpreisig sind. Bei Amway verteilt sich dieser Betrag häufiger über mehrere kleinere Produkte aus unterschiedlichen Kategorien.

Für dich bedeutet das konkret: Frage nicht nur nach der offiziellen Registrierungsgebühr, sondern auch danach, welche Produktmenge in der Praxis für ein aktives Startpaket üblich ist. Nur dann bekommst du ein realistisches Bild der Anfangsinvestition.

Welche laufenden Kosten kommen danach dazu?

Nach dem Einstieg entstehen bei beiden Firmen laufende Kosten durch persönliche Produktkäufe, die zur Erfüllung der monatlichen Volumenschwellen benötigt werden. Zusätzlich fallen bei manchen Rängen Kosten für Trainingsmaterial oder Präsenzveranstaltungen an, sofern der Partner freiwillig daran teilnimmt.

Diese laufenden Kosten unterscheiden sich stark je nachdem, welche Rangstufe ein Partner anstrebt, denn höhere Ränge verlangen höhere monatliche Volumenschwellen sowohl bei Nu Skin als auch bei Amway. Deswegen lohnt sich eine realistische Kalkulation der monatlichen Fixkosten, bevor du dich für eine bestimmte Zielstufe entscheidest.

Wie unterscheidet sich das Kundengeschäft?

Nu Skin erlaubt den direkten Weiterverkauf an Endkunden über digitale Tools, wobei du die Differenz zwischen Kundenpreis und deinem Mitgliedspreis als Marge behältst. Amway funktioniert nach demselben Grundprinzip, wobei die Marge je nach Produktkategorie unterschiedlich hoch ausfällt.

Sowohl Nu Skin als auch Amway setzen also auf ein Kombinationsmodell aus Eigenverbrauch, Kundenverkauf und Teamaufbau. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie viele Ebenen ein Partner benötigt, um von reinem Einzelverkauf zu strukturierten Team-Boni zu wechseln.

Was in diesem Thema fast alle falsch einschätzen, sobald sie beide Firmen zum ersten Mal nebeneinander betrachten: Sie gehen davon aus, dass ein höherer Maximalbonus automatisch ein höheres tatsächliches Einkommen bedeutet.

Tatsächlich sagt der Maximalprozentsatz allein wenig darüber aus, wie schnell ein Partner dorthin gelangt oder wie realistisch diese Stufe überhaupt ist. Sowohl Nu Skin als auch Amway erreichen theoretisch 25 % Basisbonus, jedoch unterscheiden sich die Volumenschwellen, die Struktur der Downline und die Anzahl notwendiger aktiver Partner erheblich.

Ein Beispiel aus der Praxis, das dieses Muster oft zeigt: Zwei Partner starten mit ähnlichem Engagement bei unterschiedlichen Firmen. Der eine bei Amway baut über Breakaway-Gruppen auf, der andere bei Nu Skin über direkte Ebenen – nach zwölf Monaten liegen beide bei einem ähnlichen Prozentsatz, aber mit komplett unterschiedlicher Teamgröße im Hintergrund.

Deshalb rate ich immer dazu, nicht die Prozentzahl allein zu vergleichen, sondern die konkrete Rechnung mit deinem eigenen geplanten Volumen durchzuspielen. Erst dann siehst du, welches Modell realistisch zu deiner Situation passt.

Rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen

Sowohl Nu Skin als auch Amway verpflichten ihre Vertriebspartner vertraglich dazu, Einnahmen selbstständig zu versteuern, da beide Firmen als Auftraggeber und nicht als Arbeitgeber auftreten. Das bedeutet, dass Partner in Österreich und Deutschland ihre Provisionen eigenständig beim Finanzamt melden müssen, unabhängig davon, für welche der beiden Firmen sie tätig sind.

Beide Unternehmen veröffentlichen zudem jährlich aktualisierte Einkommensübersichten, welche die tatsächlich ausgezahlten Provisionen auf allen Erfolgsstufen zeigen. Diese Übersichten dienen dazu, realistische Erwartungen zu schaffen, denn die Vergütung variiert laut offizieller Angabe von Nu Skin erheblich und hängt von investierter Zeit, Engagement sowie Verkaufs- und Führungsqualitäten ab.

Der häufigste Irrtum, den ich zu diesem Punkt korrigiere: Viele Partner glauben, die offizielle Einkommensübersicht zeige einen Durchschnitt, den man „automatisch“ erreicht, sobald man lange genug dabei ist. Tatsächlich handelt es sich um eine reine Verteilung der tatsächlich ausgezahlten Beträge über alle aktiven Partner hinweg, wodurch die meisten Werte in den unteren Rangstufen liegen.

Muss ich als Partner ein eigenes Gewerbe anmelden?

In Österreich und Deutschland benötigen Partner beider Firmen in der Regel eine Gewerbeanmeldung, sobald die Tätigkeit über einen reinen Eigenverbrauch hinausgeht und regelmäßig Einkünfte erzielt werden. Die genaue Schwelle sowie die Formalitäten hängen vom jeweiligen Wohnsitzland ab.

Diese Pflicht gilt unabhängig davon, ob du für Nu Skin oder Amway tätig wirst, denn beide Firmen behandeln ihre Partner als selbstständige Unternehmer und nicht als Angestellte. Zusätzlich zur Gewerbeanmeldung solltest du prüfen, ob eine Kleinunternehmerregelung für dich infrage kommt, sofern deine Umsätze innerhalb bestimmter Grenzen bleiben.

Welche Firma passt zu welchem Partnertyp?

Was 16 Jahre in dieser Branche an Perspektive mitbringen, wenn ich Firmen wie Nu Skin und Amway nebeneinanderlege: Es geht selten um die „bessere“ Firma, sondern fast immer um die bessere Passung zum eigenen Partnertyp.

Manche Partner brennen für ein enges, tiefes Produktthema wie Beauty und Anti-Aging, andere fühlen sich in einem breiten Sortiment wohler, weil sie unterschiedliche Kundengruppen gleichzeitig ansprechen wollen. Diese persönliche Präferenz beeinflusst langfristig die Motivation deutlich stärker als die reine Prozentzahl im Vergütungsplan.

Ein Muster, das sich über die Jahre wiederholt: Partner, die sich bewusst für ein enges Produktthema entscheiden, bleiben oft länger konsequent am Ball, weil die Kommunikation gegenüber Kunden einfacher bleibt. Wer breite Sortimente bevorzugt, punktet dafür mit mehr Wiederkaufsanlässen über verschiedene Kategorien hinweg.

Wenn du also zwischen diesen beiden Firmen entscheidest, frage dich zuerst, welches Produktthema dich selbst langfristig begeistert – nicht nur, welcher Bonusplan auf dem Papier höher aussieht. Diese Entscheidung wirkt sich später viel stärker auf deine tägliche Motivation aus als jede einzelne Prozentzahl.

FAQ

Ist Nu Skin oder Amway besser für Einsteiger geeignet?

Beide Firmen erlauben einen Einstieg ohne größere Vorabinvestition, weil weder Nu Skin noch Amway ein zwingendes Startkit vorschreiben. Der Unterschied liegt vor allem im Produktfokus, den du je nach Zielgruppe wählst.

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich, dass die Entscheidung meistens weniger am Vergütungsplan hängt als am persönlichen Interesse für das jeweilige Produktsortiment. Wer sich für Hautpflege und Beauty-Technologie begeistert, findet bei Nu Skin ein fokussiertes Angebot. Wer lieber mehrere Produktkategorien gleichzeitig anbieten möchte, profitiert von der Sortimentsbreite bei Amway. Beide Firmen stellen zudem öffentlich einsehbare Vergütungspläne bereit, sodass du dir vor der Entscheidung ein genaues Bild machen kannst.

Wie hoch ist die Provision bei Nu Skin im Vergleich zu Amway?

Beide Firmen erreichen theoretisch bis zu 25 % Basisprovision auf das Gruppenvolumen, allerdings unterscheidet sich der Weg zu diesem Prozentsatz deutlich. Nu Skin baut die Provision über Ebenen auf, Amway über das direkte Gruppenvolumen ohne Ebenenbegrenzung.

Bei Nu Skin startest du mit 5 % auf Ebene 1, sobald du eigene Brand Affiliates registrierst, und kannst diesen Prozentsatz mit steigendem Titel bis auf 25 % als Brand Representative erhöhen. Amway hingegen berechnet den Performance Bonus direkt anhand des monatlichen PV-Volumens, beginnend bei 3 % ab 100 PV bis zu 25 % ab 10.000 PV. Zusätzlich kennt Amway den Leadership Bonus für Breakaway-Gruppen, den es bei Nu Skin in dieser Form nicht gibt.

Was ist der Unterschied zwischen PV bei Amway und dem Verkaufswert bei Nu Skin?

PV (Point Value) bei Amway ist ein interner Punktwert, der jedem Produkt zugewiesen wird und als Berechnungsgrundlage für Boni dient. Bei Nu Skin heißt die vergleichbare Größe Commissionable Sales Value, also der provisionsberechtigte Verkaufswert.

Beide Werte unterscheiden sich vom tatsächlichen Endkundenpreis, weil sie firmenintern kalkuliert werden und je nach Land unterschiedlich hoch ausfallen können. Deshalb lässt sich eine Zahl wie „1.000 PV“ bei Amway nicht direkt in Euro umrechnen, ohne den aktuellen, länderspezifischen Umrechnungsfaktor zu kennen. Nu Skin arbeitet ähnlich, gibt aber den Verkaufswert transparenter in der jeweiligen Landeswährung an. Ein Muster, das ich so schon oft gesehen habe: Partner rechnen PV 1:1 in Euro um und wundern sich dann, warum die tatsächliche Auszahlung abweicht, obwohl die tatsächlichen Zahlen natürlich je nach Produktwahl und Land variieren.

Wie viele Rangstufen gibt es bei Nu Skin und bei Amway?

Nu Skin führt seine Partner durch etwa acht Haupttitel, von Brand Affiliate bis Blue Diamond. Amway kennt ein ähnlich langes System, das von IBO bis Crown Ambassador reicht, wobei einige Zwischenstufen wie Founders Platinum zusätzlich existieren.

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass die reine Anzahl der Rangstufen wenig über die tatsächliche Erreichbarkeit aussagt. Wichtiger ist die konkrete Volumenschwelle sowie die Anzahl aktiver Partner, die für jede Stufe nötig ist. Amway benötigt für Sapphire beispielsweise zwei qualifizierte Platinum-Breakaway-Gruppen, während Nu Skin die entsprechende Stufe über Gruppenverkaufsvolumen und Teamtiefe definiert. Diese unterschiedliche Berechnungslogik macht einen direkten Vergleich der Ranghöhe schwierig, obwohl die Titel selbst ähnlich klingen.

Muss ich Produkte einkaufen, um bei Nu Skin oder Amway aktiv zu bleiben?

Ja, beide Firmen setzen für höhere Provisionsstufen ein monatliches Mindestvolumen voraus, das meist über eigene Käufe oder Kundenverkäufe erreicht wird. Ohne dieses Mindestvolumen fällt die Provision auf die Basisstufe zurück.

Bei Nu Skin brauchst du für die Führungsebene mindestens 3.000 Gruppenverkaufsvolumen im Monat, während Amway die Bonushöhe direkt an dein monatliches PV-Volumen koppelt, beginnend bei 100 PV für die erste Stufe. Diese Schwellen gelten unabhängig davon, ob das Volumen aus Eigenverbrauch oder aus Verkäufen an Kunden stammt, solange die Buchung korrekt im System erfasst wird. Wichtig dabei: Beide Firmen betonen offiziell, dass Provisionen ausschließlich für den Verkauf von Produkten gezahlt werden, nicht für das reine Anwerben neuer Partner.

Wie viel verdient ein durchschnittlicher Partner bei Nu Skin oder Amway?

Beide Firmen veröffentlichen offizielle Einkommensübersichten, die zeigen, dass die meisten aktiven Partner deutlich unter den oberen Rangstufen bleiben. Die tatsächliche Vergütung hängt stark von Zeitaufwand, Engagement und Führungsqualitäten ab.

Amway weist in Westeuropa beispielsweise durchschnittliche Monatseinkommen von rund 3.522 Euro für Founders Platinum, 8.146 Euro für Founders Emerald und 16.759 Euro für Founders Diamond aus – wobei diese Zahlen Bruttoprovisionen vor Abzug von Geschäftskosten und Steuern darstellen. Nu Skin veröffentlicht eine vergleichbare, jährlich aktualisierte Übersicht für die jeweilige Region auf der eigenen Firmenwebseite. Ein Muster, das ich so schon viele Male beobachtet habe: Die überwiegende Mehrheit der Partner beider Firmen bleibt in den unteren Einstiegsstufen, während nur ein kleiner Anteil die oberen Führungsränge erreicht, was beide Unternehmen auch selbst offen kommunizieren.

Kann ich gleichzeitig Nu Skin und Amway Vertriebspartner sein?

Grundsätzlich regeln beide Firmen in ihren Vertragsbedingungen, ob eine parallele Tätigkeit für ein Konkurrenzunternehmen erlaubt ist. Diese Regelungen unterscheiden sich je nach Land und aktueller Vertragsversion, deshalb lohnt sich ein Blick in die jeweils gültigen Partnerbedingungen vor einer Doppeltätigkeit.

Üblich ist bei vielen Network-Marketing-Firmen eine Klausel, die eine gleichzeitige Tätigkeit für direkte Wettbewerber einschränkt, um Interessenskonflikte innerhalb der eigenen Teamstruktur zu vermeiden. Sowohl Nu Skin als auch Amway aktualisieren ihre Vertragsbedingungen regelmäßig, weshalb die aktuell gültige Fassung immer die verlässlichste Quelle für diese Frage bleibt.

Wie schnell kann ich bei Nu Skin oder Amway die erste Bonusstufe erreichen?

Die erste Bonusstufe erreichst du bei Amway bereits ab 100 PV Gruppenvolumen mit 3 % Performance Bonus, bei Nu Skin sobald du als Brand Affiliate die ersten Kunden oder Partner registrierst. Beide Einstiegsstufen sind bewusst niedrig angesetzt.

Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner erreichen die erste Stufe meist innerhalb der ersten ein bis zwei Monate, weil die Schwelle niedrig liegt und häufig durch den eigenen Produktbedarf plus wenige Kundenverkäufe erfüllt wird. Der eigentliche Unterschied zwischen den Firmen zeigt sich erst bei den mittleren und oberen Rangstufen, wo Amway stärker auf Breakaway-Strukturen setzt, während Nu Skin auf ein Ebenensystem mit Teamvolumen baut. Deswegen sagt die Geschwindigkeit der ersten Stufe wenig über die Geschwindigkeit der höheren Ränge aus.

Gibt es bei Nu Skin oder Amway eine Rückgabegarantie für Produkte?

Ja, beide Firmen bieten laut eigenen Angaben ein Rückgaberecht für Produkte an, wobei die genauen Fristen und Bedingungen je nach Land variieren können. Bei Nu Skin führt eine berechtigte Rückgabe außerdem dazu, dass bereits ausgezahlte Provisionen auf dieses Produkt zurückgezogen werden.

Diese Regelung dient in erster Linie dem Verbraucherschutz und sorgt gleichzeitig dafür, dass Provisionen tatsächlich an reale, dauerhafte Verkäufe gekoppelt bleiben. Amway verfolgt ein ähnliches Prinzip, wobei die konkrete Rückgabefrist sowie eventuelle Ausnahmen in den jeweiligen länderspezifischen Geschäftsbedingungen nachzulesen sind. Für dich als Partner bedeutet das konkret, dass eine hohe Rückgabequote in deinem Team langfristig auch deine eigene Provisionshöhe beeinflussen kann.

Welche Firma hat den einfacheren Einstieg für Teilzeit-Partner?

Beide Firmen erlauben grundsätzlich einen Teilzeit-Einstieg ohne Mindestarbeitszeit, da weder Nu Skin noch Amway eine feste Stundenzahl vorschreiben. Der tatsächliche Zeitaufwand hängt stattdessen davon ab, welche Bonusstufe du monatlich erreichen möchtest.

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Interessenten glauben, eine Firma sei grundsätzlich „leichter“ für Teilzeit geeignet als eine andere. Tatsächlich bestimmt vor allem die persönlich gewählte Zielstufe im Vergütungsplan, wie viel Zeit tatsächlich nötig ist, unabhängig davon, ob du dich für Nu Skin oder Amway entscheidest. Wer sich auf die erste oder zweite Bonusstufe konzentriert, kommt bei beiden Firmen mit wenigen Stunden pro Woche aus, während höhere Führungsränge deutlich mehr Zeit für Teamaufbau und Kundenbetreuung verlangen.

Zwei Pläne, eine Entscheidung

Jetzt liegen beide Vergütungspläne offen vor dir, mit allen Zahlen, allen Stufen, allen Unterschieden. Die Entscheidung zwischen Nu Skin und Amway triffst du nicht anhand des höheren Maximalprozentsatzes, sondern anhand dessen, welches Produktthema und welche Teamstruktur zu dir passt.

Mich überrascht es immer wieder, wie viele Menschen monatelang zwischen zwei fast gleichwertigen Plänen hin- und herrechnen, statt einfach die Firma zu wählen, deren Produkte sie selbst mit Überzeugung nutzen würden. Genau dieser Punkt entscheidet am Ende mehr über deinen Erfolg als jede einzelne Prozentzahl im Vergütungsplan.

Beide Firmen bieten dir ein solides, transparentes System, mit dem du arbeiten kannst, sobald du dich für eine Richtung entschieden hast. Also hör auf zu vergleichen und fang an zu bauen – mit der Firma, die zu deiner Geschichte passt.

Rock it!
Dein Willi

PS: Deine Upline empfiehlt dir immer noch Namenslisten? Und Homepartys? Schluss damit. Schau' dir hier mein kostenfreies Training an. Ich zeige dir mein spezielles Online-System. Mit dem ich im 7. Monat 210.000 EUR Monatsumsatz aufgebaut habe. 100 % mit Facebook. (Außer du hast schon zu viele Partner-Anfragen. 😉)