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PM International Auto Leasing Programm: der Autobonus? Das genaue Konzept?

Das PM International Auto Leasing Programm zahlt qualifizierten Vertriebspartnern einen monatlichen Autobonus, der die Leasingrate eines Fahrzeugs teilweise oder vollständig abdeckt. Je nach Karrierestufe liegt dieser Bonus zwischen 130 € und 2.000 € netto – und die Fahrzeugauswahl reicht vom VW Polo bis zum Porsche.

Ich selbst habe mich bei PM International bereits im zweiten Monat für das Programm qualifiziert, weil ich das System von Anfang an auf seinen Kern reduziert habe: Wer schnell eine bestimmte Vertriebsstufe erreicht, aktiviert diesen Bonus automatisch. Damals stand ich vor einem glänzend schwarzen BMW mit PM-Branding – und verstand, warum so viele Partner genau das als ersten greifbaren Meilenstein anpeilen. Das Auto ist nicht das Ziel, aber es ist ein konkretes, sichtbares Signal dafür, dass das eigene Business funktioniert. Für viele ist es der erste Moment, in dem sie Network Marketing nicht mehr als Idee erleben, sondern als echte Realität.

Was steckt genau dahinter?

Das Programm läuft offiziell unter dem Begriff Car Incentive Program oder auch Auto-Konzept und existiert seit Mitte der 2010er Jahre. PM International kooperiert dabei exklusiv mit der BMW Group, sodass die Fahrzeugpalette primär aus BMW- und MINI-Modellen besteht – ergänzt durch ausgewählte VW-Modelle auf den unteren Stufen.

Der Mechanismus dahinter ist einfach: PM International schließt als Großkunde Sonderleasingverträge ab, bei denen die Konditionen deutlich unter dem üblichen Marktpreis liegen. Qualifizierte Vertriebspartner profitieren dann von diesen Großkunden-Sonderkonditionen, weil sie über das Unternehmen an den Verträgen teilnehmen. Zusätzlich zahlt PM International einen monatlichen Zuschuss – den sogenannten Autobonus – direkt in der Bonusabrechnung aus.

Qualifikation: Ab welcher Stufe startet das Programm?

Die Mindestvoraussetzung für das Auto-Konzept ist die Karrierestufe International Marketing Manager (IMM). Erst ab dieser Stufe freigeschaltet, beginnt das Programm mit dem niedrigsten Bonusbetrag und steigert sich mit jeder weiteren Karrierestufe.

Die Qualifikation gilt als erfüllt, wenn die erforderliche Vertriebsstufe in mindestens einem der drei Monate vor der Fahrzeugbestellung erreicht wurde. Das bedeutet: Wer einmalig die IMM-Stufe geknackt hat und danach die Bestellung auslöst, erfüllt die Grundvoraussetzung.

Was viele dabei falsch verstehen

Das häufigste Missverständnis, das ich zu dieser Einstiegsregel immer wieder korrigiere: Viele Partner glauben, sie müssten die Qualifikation über drei aufeinanderfolgende Monate halten, bevor sie bestellen dürfen. Das stimmt so nicht.

Der tatsächliche Mechanismus lautet: Die Stufe muss in mindestens einem der drei Vormonate nachweisbar erreicht worden sein. Ein einziger qualifizierter Monat in diesem Fenster reicht aus, um die Fahrzeugbestellung auslösen zu können. Wer also im April die IMM-Stufe knapp schafft, im Mai leicht darunter rutscht und im Juni bestellen möchte, qualifiziert sich trotzdem – weil April im Drei-Monats-Fenster liegt.

Was das in der Praxis bedeutet: Partner müssen nicht monatelang perfekte Zahlen liefern, bevor sie das Programm nutzen. Es geht darum, einmal klar die Stufe zu erreichen – dann läuft die Uhr für das Bestellfenster an.

Das ändert allerdings nichts daran, dass der laufende Autobonus an die aktuelle Qualifikation gebunden bleibt. Wer dauerhaft unter der Stufe bleibt, nach der das Fahrzeug bestellt wurde, verliert den monatlichen Zuschuss für diesen Monat. Das ist eine häufige Quelle der Verwirrung – Einmalqualifikation für die Bestellung, laufende Qualifikation für den Bonus: das sind zwei verschiedene Mechanismen.

Ich sehe bei Partnern immer wieder, dass sie diesen Unterschied erst verstehen, wenn sie die erste Bonusabrechnung ohne Auto-Zeile in den Händen halten. Dann ist die Nachfrage groß, warum der Bonus fehlt. Die Antwort liegt fast immer in der monatlichen Qualifikation, nicht in einem Fehler des Systems.

Die Bonus-Staffelung nach Karrierestufen

Die Höhe des Autobonus steigt linear mit der Karrierestufe. Die folgende Tabelle zeigt die Staffelung nach Vertriebsstufen – alle Beträge netto (zzgl. MwSt.):

Ein Muster, das ich so viele Male bei Partnern gesehen habe: Die meisten starten mit dem IMM-Bonus, rechnen damit, dass er die Rate nicht vollständig deckt – und sehen darin einen Nachteil. Dabei übersehen sie, dass die Sonderleasingkonditionen über PM ohnehin deutlich günstiger sind als ein privat abgeschlossener Vertrag zum gleichen Modell.

KarrierestufeMonatlicher Autobonus (netto)Fahrzeugkategorie
IMM (International Marketing Manager)130 €VW Up, Polo, BMW 1er, MINI
VP (Vice President)222 €BMW 1er, MINI, VW Touran
EVP (Executive Vice President)400 €BMW 3er, X3, 4er
SP / GP (Senior / Grand President)500 €BMW 3er, X3, Z4, VW Sharan
PP / CL (Presidential / Crown Level)1.000 €BMW 5er, X5, VW Multivan
Höchste Stufenbis 2.000 €BMW 6er, X6, 7er, Porsche

Die genauen Bonusbeträge pro Stufe variieren je nach aktuellem Marketingplan. PM International hat zuletzt die Bonuswerte um bis zu 50 % angehoben und dafür initial rund 8 Millionen Euro weltweit investiert – damit liegen die Werte heute teils deutlich über den historischen Ausgangszahlen.

Fahrzeugauswahl: Was steht auf welcher Stufe?

Das Fahrzeugangebot richtet sich direkt nach der erreichten Karrierestufe. Grundsätzlich gilt: Je höher die Stufe, desto höherwertig das verfügbare Fahrzeugportfolio.

Stufe I (IMM-Einstieg): VW Up, VW Polo, VW Touran, BMW 1er, BMW X1, BMW 2er, MINI

Stufe II: BMW 3er, BMW 3er GT, BMW X3, BMW Z4, BMW 4er, BMW X4, VW Sharan

Stufe III: BMW 5er, BMW 5er GT, BMW X5, VW Multivan

Stufe IV: BMW 6er, BMW X6, BMW 7er, BMW i8, Porsche

BMW-Modelle mit „M“ in der Typenbezeichnung (z. B. BMW M3) erfordern die nächsthöhere Vertriebsstufe als reguläre Modelle der gleichen Kategorie, weil sie preislich über dem Standardangebot der jeweiligen Stufe liegen.

Einschränkungen bei Farbe und Ausstattung

Die Farbauswahl ist auf bestimmte Optionen begrenzt, da die Fahrzeuge mit PM-Branding und FitLine-Logos versehen werden:

  • BMW: Schwarz Uni und Saphirschwarz metallic
  • MINI: Midnight Black metallic
  • Porsche: Schwarz und Tiefschwarz metallic

Fahrzeuge der Kategorien BMW 5er, 6er, 7er, 8er und Porsche-Modelle erhalten grundsätzlich eine vollständige PM-Beschriftung und werden ausschließlich in dieser Form ausgeliefert.

Branding am Auto: Was das wirklich bedeutet

Nach mehr als 16 Jahren in dieser Branche erkenne ich in der Beklebungsregel eines der am stärksten unterschätzten Elemente des gesamten Konzepts – und zwar in beide Richtungen.

Einerseits löst der Gedanke, mit einem gebrandeten Fahrzeug zu fahren, bei vielen Einsteigern Zögern aus. Das Gefühl, das Auto sei eine Art rollende Werbetafel, ist verbreitet. Was dabei aber übersehen wird: Die PM- und FitLine-Branding-Fahrzeuge erzeugen im Alltag eine permanente Sichtbarkeit, die kein einmaliges Posting je erreicht.

Andererseits sehe ich, dass Partner auf höheren Stufen das Branding längst nicht mehr als Einschränkung wahrnehmen. Ein schwarz lackierter BMW X5 mit dezenter FitLine-Beschriftung wirkt professionell – und genau das ist die Wirkung im Geschäftsumfeld: Wer mit so einem Fahrzeug vorfährt, kommuniziert Ergebnis, nicht Versprechen.

Was ich über die Jahre gelernt habe: Die Außenwirkung eines solchen Fahrzeugs im direkten Umfeld ist schwer zu quantifizieren, aber deutlich spürbar. Die meisten Partner, die das Programm ernsthaft nutzen, berichten nicht davon, dass das Branding stört – sie berichten davon, dass es Gespräche auslöst.

Und das ist am Ende der Kern dieser Regel: Das Fahrzeug dient nicht nur als Fortbewegungsmittel. Es ist ein sichtbarer Ausdruck des Karrierestatus – und das Unternehmen stellt sicher, dass diese Sichtbarkeit auch dem Markenbild zugute kommt.

Die Ansparfunktion – wie sie funktioniert

Das Programm enthält eine Option, die bei vielen Partnern zunächst übersehen wird: nicht genutzte Autoboni lassen sich bis zu 12 Monate ansparen. Das bedeutet konkret:

Wer den Bonus eines Monats nicht durch ein laufendes Fahrzeug aktiviert, sieht den Betrag trotzdem auf der Bonusabrechnung – als angespartes Guthaben. Dieses Guthaben sammelt sich über bis zu zwölf Monate an und lässt sich dann als Anzahlung für die Fahrzeugbestellung verwenden.

Ab dem 13. Monat verfällt jeweils der älteste angesparte Betrag. Das Guthaben rollt also mit einem Zwölf-Monats-Fenster, und wer zu lange wartet, verliert die ältesten Anteile.

Praxisbeispiel für eine Ansparrechnung – die tatsächlichen Beträge variieren je nach erreichter Stufe und aktuellem Marketingplan:

Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner auf VP-Stufe sparen über neun Monate ihren Bonus an, bevor sie bestellen, weil sie mit der höheren Anzahlung die monatliche Leasingrate auf ein Minimum drücken wollen. Bei 222 € netto pro Monat ergibt das nach neun Monaten rund 1.998 € netto Anzahlungsguthaben – und das reduziert die monatliche Belastung aus eigener Tasche spürbar.

AnsparmonatMonatlicher Bonus (Beispiel VP: 222 € netto)Angespartes Guthaben (kumuliert)
Monat 1222 €222 €
Monat 3222 €666 €
Monat 6222 €1.332 €
Monat 9222 €1.998 €
Monat 12222 €2.664 €

Der Bestellprozess: Schritt für Schritt

Der Ablauf vom ersten Qualifikationsmonat bis zur Fahrzeugübergabe gestaltet sich folgendermaßen:

  1. Qualifikation erreichen: Die erforderliche Karrierestufe in mindestens einem der drei Vormonate nachweisbar erzielen.
  2. Fahrzeugkategorie bestimmen: Auf Basis der eigenen Stufe die verfügbare Fahrzeugkategorie ermitteln.
  3. Modell und Konfiguration wählen: Fahrzeug, Ausstattung und Farbe innerhalb der Programmvorgaben festlegen.
  4. Bestellung über PM International aufgeben: Der Leasingvertrag läuft über die PM-Großkundenkonditionen, nicht über ein privates Autohaus.
  5. Beklebung vor Auslieferung: Das Fahrzeug erhält vor der Übergabe das PM- und FitLine-Branding.
  6. Übergabe: Die Fahrzeugübergabe findet teils im Rahmen von Firmenveranstaltungen statt – insbesondere bei größeren Übergaberunden wie zuletzt mit 616 Fahrzeugen in einem einzigen Jahr.
  7. Autobonus-Aktivierung: Mit der Fahrzeugübernahme startet der monatliche Bonus automatisch und erscheint in der regulären Bonusabrechnung.

Was bei der Fahrzeugbestellung regelmäßig schiefläuft

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass der Bestellprozess unterschätzt wird – nicht in seiner Komplexität, sondern in seiner Vorlaufzeit.

Viele Partner qualifizieren sich, entscheiden sich dann spontan für ein Fahrzeug und erwarten, dass es innerhalb weniger Wochen bereitsteht. Die Realität sieht so aus: Fahrzeuge der oberen Kategorien – insbesondere BMW X5, 7er oder Porsche-Modelle – haben reguläre Lieferzeiten, die je nach Konfiguration und Verfügbarkeit mehrere Monate betragen können.

Was das konkret bedeutet: Wer ab der VP-Stufe ein Fahrzeug der zweiten Kategorie anpeilt, sollte die Bestellung nicht erst dann aufgeben, wenn das Fahrzeug sofort gewünscht wird. Ich empfehle, den Prozess frühzeitig anzustoßen – idealerweise unmittelbar nach dem ersten qualifizierten Monat.

Dazu kommt: In der Zwischenzeit sammelt sich bei verzögerter Bestellung Ansparguthaben an, das als Anzahlung genutzt werden kann. Das heißt: Eine längere Vorlaufzeit muss kein Nachteil sein, solange sie bewusst genutzt und nicht aus Unkenntnis entstanden ist.

Was ich außerdem beobachte: Partner, die den Prozess gut planen, erhalten ihr Fahrzeug oft mit deutlich besseren Konditionen als solche, die unter Zeitdruck eine schnelle Verfügbarkeit priorisieren. Das System belohnt Planung – das gilt auch hier.

Kosten, die der Bonus nicht abdeckt

Der Autobonus übernimmt die Leasingrate ganz oder teilweise – je nach Stufe und gewähltem Fahrzeug. Alle weiteren Kosten trägt der Vertriebspartner selbst:

  • Vollkaskoversicherung (Pflicht während der gesamten Leasinglaufzeit)
  • Kraftstoff- und Energiekosten
  • Kosten bei Überschreitung der vereinbarten Laufleistung (Mehrkilometer)
  • Rückgabekosten bei übermäßiger Abnutzung
  • Zusatzreparaturen, die nicht im Wartungspaket enthalten sind

Reguläre Wartungskosten sind in vielen Leasingkonfigurationen im Vertrag enthalten – hier kommt es aber auf die konkrete Ausgestaltung des Einzelvertrags an.

Steuerliche Einordnung des Autobonus

Der Autobonus fließt in die monatliche Bonusabrechnung ein und unterliegt damit den gleichen steuerlichen Bedingungen wie alle anderen PM-Boni. Vertriebspartner sind als selbstständige Gewerbetreibende tätig, deshalb gelten die üblichen steuerlichen Regelungen für selbstständige Unternehmer.

PM International rechnet den Bonus mit Umsatzsteuer ab, wenn der Partner zuvor seine Steuernummer schriftlich angegeben hat. Ohne diese Angabe erfolgt die Abrechnung ohne Umsatzsteuer. Welche ertragsteuerlichen Konsequenzen der Autobonus im Einzelfall hat – insbesondere bei gemischter privater und geschäftlicher Nutzung – klärt der Steuerberater des Partners individuell.

In meiner Begleitung von Partnern zeigt sich immer wieder, dass der Autobonus in der Steuererklärung oft unsauber behandelt wird: Er erscheint als Einnahme auf der Bonusabrechnung, die Leasingrate läuft gleichzeitig als Ausgabe – und viele vergessen, den geldwerten Vorteil der privaten Nutzung korrekt anzusetzen. Das ist ein Thema, das unbedingt mit einem Steuerberater besprochen gehört.

Was in der Community rund um den Steueraspekt auftaucht

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich ein klares Muster: Die meisten Partner, die das Auto-Konzept neu nutzen, fragen nicht nach den Fahrzeugkategorien oder der Bonushöhe – sie fragen danach, wie das Fahrzeug steuerlich korrekt behandelt wird.

Das liegt daran, dass die Situation auf den ersten Blick ungewohnt wirkt: Man leaset ein Auto privat, erhält aber einen Zuschuss vom Unternehmen. Gleichzeitig darf das Fahrzeug geschäftlich und privat genutzt werden, was die steuerliche Abgrenzung zusätzlich komplex macht.

Was ich in der Community immer wieder erkläre: Der Autobonus ist Einnahme, die Leasingrate ist Ausgabe – aber die private Nutzung des Fahrzeugs muss anteilig als geldwerter Vorteil behandelt werden. Die 1-%-Regelung oder ein Fahrtenbuch kommen hier je nach Situation in Frage.

Was dabei deutlich wird: Wer das Auto-Konzept ernst nimmt, braucht früh einen Steuerberater, der Network Marketing kennt und nicht nur klassische Angestelltensituationen verwaltet. Einen Steuerberater zu finden, der beide Welten kennt, ist dabei oft die eigentliche Aufgabe.

Es freut mich, wenn Mitglieder in der Gruppe berichten, dass sie durch frühzeitige steuerliche Planung den Autobonus vollständig als Betriebsausgabengegenposition nutzen konnten – weil das Fahrzeug überwiegend geschäftlich genutzt wird. Das ist möglich, wenn die Nutzung dokumentiert wird.

Die BMW-Partnerschaft: Was sie konkret bedeutet

PM International arbeitet exklusiv mit der BMW Group zusammen, was Zugang zu Premium-Fahrzeugen unter Großkundenbedingungen ermöglicht. Diese Partnerschaft läuft seit der Einführung des Programms und schließt BMW, MINI und in den höchsten Stufen auch Porsche ein.

Der praktische Unterschied zu einem regulären Privatleasing liegt in den Konditionen: PM International nimmt als Großkunde eine andere Preisposition ein als ein Privatperson im Autohaus. Das drückt die monatliche Leasingrate, bevor der Autobonus überhaupt hinzugezählt wird.

Was die 50-%-Bonuserhöhung verändert

PM International hat zuletzt die Bonuswerte im Car Incentive Program um bis zu 50 % angehoben und dafür initial rund 8 Millionen Euro weltweit investiert. Das bedeutet in der Praxis: Partner, die vorher mit ihrem Autobonus die Leasingrate nicht vollständig decken konnten, erreichen dieses Ziel auf den mittleren Karrierestufen nun deutlich häufiger.

Gleichzeitig hat das Unternehmen Anfang des Jahres auch den Marketingplan angepasst und die Produktpunkte weltweit um durchschnittlich 3,3 % erhöht, was sich direkt auf alle Bonusarten auswirkt – einschließlich der Boni, die indirekt die Qualifikation für das Auto-Konzept ermöglichen.

Wie sich der Blick auf das Auto-Konzept über die Jahre verändert hat

Früher – in den ersten Jahren meiner Beschäftigung mit PM International und dem Thema Auto-Konzept – habe ich das Programm hauptsächlich als Incentive betrachtet: eine nette Zugabe, die zeigt, dass das Unternehmen in seine Partner investiert. Mehr nicht.

Heute sehe ich es grundlegend anders. Das Auto-Konzept ist kein Bonus im klassischen Sinne – es ist ein strukturelles Element des Vergütungsplans, das gezielt auf Karriereprogression ausgelegt ist. Wer das Programm versteht, erkennt, dass PM International damit einen sehr konkreten Anreiz setzt, eine bestimmte Führungsebene zu erreichen und dauerhaft zu halten.

Was sich in meiner Wahrnehmung am stärksten verändert hat: die Erkenntnis, dass das sichtbare Fahrzeug im Alltag eine Wirkung entfaltet, die sich in keiner Provisionszahl abbildet. Partner, die mit einem gebrandeten BMW im Geschäftsumfeld unterwegs sind, kommunizieren Ergebnis – ohne ein einziges Wort zu sagen.

Darüber hinaus hat die zuletzt angekündigte Bonuserhöhung um bis zu 50 % meine Einschätzung nochmals verschoben. Das zeigt, dass PM International das Programm nicht als statisches Element behandelt, sondern aktiv weiterentwickelt. Das ist eine Qualität, die ich vor zehn Jahren in dieser Form nicht erwartet hätte.

Kurz gesagt: Was ich früher als nettes Extra gesehen habe, betrachte ich heute als einen der am präzisesten konzipierten Anreizmechanismen, die ich in dieser Branche kenne.

Zahlen und Reichweite des Programms

PM International hat in einem einzigen Jahr 616 Fahrzeuge an Vertriebspartner übergeben – das entspricht einem Anstieg von rund 44 % gegenüber dem Vorjahr, in dem es 429 Fahrzeuge waren. Diese Zahlen zeigen, dass das Programm nicht als exklusive Ausnahme für eine Handvoll Top-Partner funktioniert, sondern auf breiter Basis genutzt wird.

Das Programm existiert seit Mitte der 2010er-Jahre und hat sich seither zur einer der zentralen Säulen im Leistungspaket von PM International entwickelt.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Autobonus und Auto-Leasing-Programm?

Der Autobonus ist der monatliche Geldbetrag, den PM International an qualifizierte Partner auszahlt. Das Auto-Leasing-Programm ist das Gesamtpaket: Großkunden-Sonderkonditionen beim Fahrzeugleasing über die BMW Group, kombiniert mit dem Autobonus zur Deckung der Leasingrate.

Beides gehört zusammen, wird aber oft verwechselt. Der Autobonus allein bringt dir nichts, solange du kein Fahrzeug im Programm geleast hast. Umgekehrt lohnt sich das Leasing über PM vor allem dann, wenn der Bonus die Rate ganz oder weitgehend abdeckt. Wer nur eines der beiden Elemente kennt, versteht das Konzept nur halb.

Ab welcher Stufe bekomme ich einen Autobonus?

Ab der Stufe International Marketing Manager (IMM) startet der Bonus – das ist der Einstiegslevel des Programms. Mit 130 € netto pro Monat beginnt die Staffelung, die auf höheren Stufen bis zu 2.000 € netto reicht.

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass die IMM-Stufe bewusst als erster Meilenstein angesteuert wird – nicht weil der Bonus auf dieser Ebene die volle Rate deckt, sondern weil das Fahrzeug als sichtbares Karrieresignal wahrgenommen wird. Viele Partner berichten, dass die Bestellung des ersten Programmfahrzeugs ein psychologischer Wendepunkt im eigenen Business ist: ab da fühlt sich das Ganze real an.

Die Stufe selbst erfordert ein definiertes Team-Volumen und persönliche Aktivität – was als Qualifikation zählt, legt der aktuell gültige PM-Marketingplan fest. Da dieser sich gelegentlich ändert, ist die aktuelle Version des Marketingplans immer die maßgebliche Referenz.

Muss ich das Auto zurückgeben, wenn ich die Stufe verliere?

Den Autobonus verlierst du in Monaten, in denen du die Qualifikation nicht erfüllst – das Fahrzeug selbst bleibt aber in deinem Leasingvertrag. Du zahlst in diesen Monaten die Leasingrate ohne Zuschuss aus eigener Tasche.

Das Leasing läuft als Vertrag mit einer definierten Laufzeit. Eine erzwungene Rückgabe allein aufgrund einer monatlichen Unterschreitung der Qualifikation sieht das Programm nicht vor. Allerdings liegt es in der Natur eines Leasingvertrags, dass das Fahrzeug nach Ablauf der Laufzeit zurückgegeben oder zu einem Restbetrag übernommen wird.

Wie hoch ist der Autobonus nach der Erhöhung um 50 %?

Die genauen aktuellen Beträge nach der Erhöhung hängen von der jeweiligen Karrierestufe ab und sind im aktuellen PM-Marketingplan dokumentiert. Die Erhöhung um bis zu 50 % bezieht sich auf die vorherigen Bonuswerte – auf manchen Stufen fällt das Plus größer aus, auf anderen geringer.

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass solche Erhöhungen selten ohne Grund kommen. PM International hat parallel dazu die Produktpunkte weltweit um 3,3 % angehoben und insgesamt rund 8 Millionen Euro in das Autoprogramm investiert. Das zeigt eine koordinierte Strategie, nicht eine einmalige Aktion. Wer aktuell im Programm ist oder kurz davor steht, sollte die aktuellen Bonuszahlen direkt über den PM Back-Office-Bereich oder die eigene Upline abrufen – dort sind die aktuellsten Werte hinterlegt.

Darf ich das Fahrzeug privat nutzen?

Ja, das Fahrzeug darf sowohl geschäftlich als auch privat genutzt werden. Die Leasingverträge im Programm erlauben gemischte Nutzung – das ist ausdrücklicher Teil des Konzepts.

Steuerlich gilt dabei: Der private Nutzungsanteil ist beim Finanzamt zu berücksichtigen. Entweder über die 1-%-Methode oder über ein Fahrtenbuch – welche Variante sinnvoller ist, hängt vom tatsächlichen Verhältnis der Nutzung ab. Das häufigste Missverständnis, das ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Partner glauben, weil das Auto über das Unternehmen läuft, sei die Privatnutzung steuerlich unproblematisch. Das stimmt nicht – sie ist zulässig, aber nicht steuerneutral.

Welche Fahrzeuge stehen konkret zur Auswahl?

Die Auswahl richtet sich nach der eigenen Karrierestufe. Auf der Einstiegsebene (IMM) stehen VW Polo, VW Touran, BMW 1er, BMW X1, BMW 2er und MINI zur Verfügung. Höhere Stufen schalten BMW 3er, X3, 5er, X5, bis hin zu BMW 7er und Porsche-Modellen frei.

Der Hintergrund dieser Staffelung ist die Preisstruktur der Leasingverträge: Der Bonus auf jeder Stufe ist so kalkuliert, dass er zu den Leasingkonditionen der verfügbaren Fahrzeugkategorie passt. Das System ist also so ausgelegt, dass Bonus und Fahrzeugkategorie zueinander passen – nicht zufällig.

Kann ich meinen Autobonus auch ansparen, ohne sofort ein Auto zu leasen?

Ja, nicht genutzte Autoboni sammeln sich bis zu zwölf Monate an und erscheinen monatlich als Guthaben auf der Bonusabrechnung. Dieses Guthaben lässt sich als Anzahlung für die spätere Fahrzeugbestellung einsetzen.

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich: Die meisten, die das Ansparguthaben bewusst nutzen, tun das, um die laufende monatliche Rate zu drücken – denn eine höhere Anzahlung bedeutet eine niedrigere monatliche Rate. Ab dem 13. Monat verfällt der jeweils älteste angesparte Betrag, weshalb das Guthaben nicht unbegrenzt aufgebaut werden kann.

Was passiert mit dem Autobonus, wenn ich keinen Leasingvertrag abschließe?

Der Bonus sammelt sich bis zu zwölf Monate als Guthaben an. Danach verfällt der jeweils älteste Monatsbetrag. Du verlierst also über die Zeit angespartes Guthaben, wenn du das Fahrzeug dauerhaft nicht bestellst.

Ein typischer Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner auf IMM-Niveau sparen über sechs bis neun Monate ihren Bonus an, ohne aktiv ein Fahrzeug zu bestellen – meistens weil sie zunächst auf eine höhere Stufe und damit eine bessere Fahrzeugkategorie warten wollen. Das ist strategisch sinnvoll, solange das Zwölf-Monats-Fenster nicht überschritten wird.

Ist der Autobonus in der Bonusabrechnung als Einnahme ausgewiesen?

Ja, der Autobonus erscheint als reguläre Position in der monatlichen PM-Bonusabrechnung. Er fließt in die Gesamtabrechnung ein und ist damit steuerlich wie alle anderen Boni zu behandeln.

PM International rechnet Boni grundsätzlich mit Umsatzsteuer ab, sofern der Partner seine Steuernummer schriftlich hinterlegt hat. Ohne diese Angabe erfolgt die Abrechnung ohne Umsatzsteuer-Ausweis. Für die Einkommensteuer gilt: Der Autobonus ist Betriebseinnahme, die Leasingrate ist Betriebsausgabe – die private Nutzung des Fahrzeugs ist anteilig als geldwerter Vorteil zu erfassen.

Wie viele Partner nutzen das Autoprogramm aktiv?

PM International hat zuletzt 616 Fahrzeuge in einem einzigen Jahr übergeben – das ist die aktuell bekannte Zahl für ein Geschäftsjahr. Im Vorjahr waren es 429 Fahrzeuge, was einem Anstieg von rund 44 % entspricht.

Diese Zahlen geben einen Hinweis auf die Reichweite des Programms: Es handelt sich nicht um ein exklusives Angebot für eine sehr kleine Elite, sondern um ein Programm, das von mehreren Hundert Partnern pro Jahr aktiv genutzt wird. Die Steigerungsrate zeigt zudem, dass die Teilnehmerzahl wächst – parallel zur Expansion des gesamten PM-Netzwerks.

Der Autobonus aus der richtigen Perspektive

Das Auto-Konzept von PM International ist kein Geschenk. Es ist ein kalkuliertes System, das Karriereprogression belohnt und gleichzeitig dafür sorgt, dass Partner auf bestimmten Stufen eine dauerhafte Qualifikation halten müssen, um den Zuschuss zu behalten.

Wer das versteht, sieht das Fahrzeug nicht als Motivationsaufhänger, sondern als präzises Abbild des eigenen Karrierestatus – monatlich neu bestätigt durch die eigene Performance.

Das Schöne daran: Das System funktioniert transparent. Du weißt genau, welche Stufe welches Fahrzeug ermöglicht, welchen Bonus du erhältst und was du selbst tragen musst. Keine Überraschungen, keine Hintertüren.

Ich habe in dieser Branche viele Incentive-Programme gesehen. Wenige sind so klar strukturiert und so direkt mit dem Vergütungsplan verknüpft wie dieses. Wer die Karrierestufen konsequent ansteuert, bekommt nicht nur mehr Bonus – er bekommt auch ein besseres Fahrzeug. Das ist ein Kreislauf, der Energie in die eigene Leistung zurückspeist.

Und das fühlt sich besser an als jeder Motivationsvortrag.

Rock it!
Dein Willi