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PM International Vergütungsplan: 9 Probleme

Der Vergütungsplan von PM International schüttet über ein mehrstufiges Hybridsystem aus Handelsspanne, Tiefenbonus und Management-Bonus Provisionen an qualifizierte Vertriebspartner aus. Wer jedoch den monatlichen Manager-Status mit exakt 600 Punkten verfehlt, verliert für diesen Abrechnungsmonat den Anspruch auf sämtliche Struktur- und Führungsboni. Bei einem durchschnittlichen Punktwert von rund 0,51 Euro pro Punkt entscheiden kleine Abrechnungsdetails über erhebliche Provisionsdifferenzen.

Als ehemaliger Vertriebspartner habe ich diesen Marketingplan jahrelang selbst in der Praxis gelebt und analysiert. Ich kenne die genauen Abrechnungsbögen, die Fallstricke bei Monatsabschlüssen sowie die Mechanismen, an denen neue Partner scheitern. Wer die Systemlogik nicht bis ins Detail versteht, lässt regelmäßig verdiente Erträge im System liegen.

  • Vergütungsmodell: Hybrides Breakaway- und Unilevel-System mit bis zu 6 Tiefenebenen plus Differenzbonus.
  • Qualifikationsschwelle: Exakt 600 Punkte Eigenumsatz oder das Modell 5+Meins für den monatlichen Manager-Status.
  • Auszahlungswert: Ein Punkt entspricht rechnerisch etwa 0,51 Euro Netto-Geschäftsvolumen.

Stolperfalle 1: Die Manager-Qualifikation und der monatliche 600-Punkte-Reset

Die monatliche Grundqualifikation bei PM International verlangt für den Manager-Status ausnahmslos 600 Punkte. Viele Einsteiger übersehen dabei, dass das Abrechnungssystem zum Monatsersten alle Volumenzähler wieder auf null setzt.

Mechanik der monatlichen Schecksicherung

Für die monatliche Schecksicherung stehen im System drei feste Wege zur Verfügung:

  • Weg 1: Ein eigenes Kunden-Abo mit mindestens 100 Punkten plus 500 Punkte weiterer Eigenumsatz über Bestellungen oder registrierte Endkunden.
  • Weg 2: Das Modell 5+Meins mit einem eigenen 100-Punkte-Abo und fünf persönlich gesponserten Partnern in Erstlinie, die jeweils ein aktives 100-Punkte-Abo halten.
  • Weg 3: Ein eigenes 100-Punkte-Abo in Kombination mit zwei neuen Schnellstartern im jeweiligen Kalendermonat.

Endkundenabonnements zählen beim Modell 5+Meins nicht als Partnerlinie, sondern fließen in den reinen Eigenumsatz ein. Fehlt am Monatsletzten um 23:59 Uhr auch nur ein einziger Punkt auf die geforderten 600 Punkte, stuft das System das Benutzerkonto für diesen Monat auf den einfachen Teampartner-Status zurück.

Praxishinweis: Die Schecksicherung verlangt mathematische Disziplin: Jeder fehlende Punkt unterhalb der 600er-Schwelle blockiert die Auszahlung der gesamten Downline-Provision für diesen Monat.

Die logische Schutzfunktion dieser Hürde liegt auf der Hand. Das System schützt aktive Vertriebler vor reinen Trittbrettfahrern, die sich einmalig einschreiben und ohne eigene Vertriebsaktivität dauerhaft an nachgelagerten Partnern mitverdienen möchten.

Modellrechnung zum Statusverlust

Wer in einem Monat mit 590 Punkten abschließt, verliert den Anspruch auf den Tiefenbonus von 3 bis 5 Prozent auf Manager-Ebenen komplett. Bei einer Downline mit 10.000 Punkten Umsatz bedeutet diese kleine Lücke von 10 Punkten einen Provisionsverlust von rund 250 bis 450 Euro Nettoauszahlung.

Stolperfalle 2: Der reale Auszahlungswert pro Punkt und die Netto-Wahrheit

Ein Punkt im System von PM International entspricht keineswegs einem Euro tatsächlicher Provisionsauszahlung. Das Unternehmen nutzt einen internen Berechnungsfaktor von etwa 0,51 Euro pro Punkt als Basis für die prozentuale Provisionsermittlung.

Kausale Kette der Provisionsberechnung

Zur präzisen Ermittlung der Netto-Provision greift eine transparente Abrechnungskette:

  1. Umsatzermittlung: Das System erfasst den Bruttoumsatz und zieht die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 oder 19 Prozent ab.
  2. Punktezuweisung: Jedem Produkt ist eine feste Punktzahl zugeordnet, die das tatsächliche Geschäftsvolumen widerspiegelt.
  3. Punktwert-Umrechnung: Die Provisionsprozente werden mit dem Basiswert von 0,51 Euro multipliziert.
  4. Endauszahlung: Liegt der errechnete Monatsbetrag unter 5,00 Euro, verfällt der Anspruch laut Richtlinie ersatzlos.

Vergleich der Abrechnungsrealität im PM International Vergütungsplan

KarrierestufeQualifikations-VolumenAuszahlungswert-BasisTiefenbonus-Berechtigung
TeampartnerKeine Mindestpunkte ✔20 % Handelsspanne ✔Keine Downline-Boni ✘
Manager600 Punkte Eigenumsatz ✔ca. 0,51 € pro Punkt ✔Ebene 1 bis 4 (3–5 %) ✔
Sales Manager2.500 Punkte Teamumsatz ✔ca. 0,51 € pro Punkt ✔Plus 2 % Management-Bonus ✔
Marketing Manager5.000 Punkte Teamumsatz ✔ca. 0,51 € pro Punkt ✔Plus 5 % Management-Bonus ✔
Int. Marketing Manager10.000 Punkte Teamumsatz ✔ca. 0,51 € pro Punkt ✔Ebene 1 bis 6 plus 9 % Bonus ✔

Vor der Auswertung dieser Zahlen lohnt sich ein Blick auf die Erwartungshaltung vieler Partner. Wer Punkte fälschlicherweise eins zu eins mit Euro gleichsetzt, kalkuliert seine Margen von Beginn an völlig am realen Ertrag vorbei.

Am Anfang meiner Vertriebszeit habe ich die Punktekonten genau wie viele Neustarter betrachtet. Ich dachte damals naiv, dass 10.000 Punkte in der Struktur direkt 1.000 Euro auf dem Konto bedeuten würden.

In der Realität greift jedoch die Formel über den Punktwert von 0,51 Euro und den Differenzabzug der darunterliegenden Partner. Wer diese mathematische Mechanik einmal verstanden hat, baut seine Struktur von Tag eins an wesentlich stabiler und gezielter in die Breite auf.

Daraus ergibt sich für dich die klare Konsequenz: Rechne niemals mit theoretischen Traumsummen, sondern plane deine Liquidität immer auf Basis der realen Auszahlungsfaktoren.

Stolperfalle 3: Das Differenzprinzip beim Management-Bonus

Der Management-Bonus bei PM International reicht von 2 Prozent auf der Stufe Sales Manager bis zu 21 Prozent in der Champions League. Er wird jedoch als reiner Differenzbonus abgerechnet.

Mathematische Differenzabzüge in der Downline

Erreicht ein gesponserter Teampartner dieselbe Karrierestufe wie die übergeordnete Führungskraft, sinkt der Differenzbonus auf dieser Linie exakt auf null Prozent.

  • Beispiel 1: Eine Führungskraft auf der Stufe International Marketing Manager (IMM) besitzt einen Anspruch von 9 Prozent Management-Bonus.
  • Beispiel 2: Befindet sich in ihrer Erstlinie ein Sales Manager (SM) mit 2 Prozent Eigenanspruch, schüttet das System auf dessen gesamtes Gruppenvolumen die Differenz von 7 Prozent aus.
  • Beispiel 3: Qualifiziert sich dieser Partner im nächsten Monat ebenfalls zum IMM (9 Prozent), beträgt die Differenz 0 Prozent.

In diesem Fall greift glücklicherweise weiterhin der Tiefenbonus von bis zu 5 Prozent auf den ersten sechs Ebenen, sofern die Manager-Struktur aktiv bleibt. Dennoch bricht der zusätzliche Hebel des Management-Bonus auf dieser spezifischen Linie vollständig weg.

Stolperfalle 4: Die Ebenen-Deckelung beim Tiefenbonus unterhalb von IMM

Der reguläre Tiefenbonus vergütet Umsätze über maximal sechs Ebenen aktiver Manager. Wer jedoch noch nicht die Stufe des International Marketing Managers (IMM) erreicht hat, wird vom System früher abgeschnitten.

Begrenzung der Auszahlungsebenen

Einfache Manager, Sales Manager und Marketing Manager erhalten den Tiefenbonus ausschließlich auf die Ebenen eins bis vier:

  • Ebene 1: Feste Vergütung von 5 Prozent auf das Managervolumen.
  • Ebene 2 bis 4: Jeweils 3 Prozent Provisionsanspruch.
  • Ebene 5 und 6: Jeweils 5 Prozent, aber erst ab der Karrierestufe IMM freigeschaltet.

Wächst eine Vertriebsorganisation schnell in die Tiefe, entsteht ohne den IMM-Rang ein sogenannter Ebenen-Abriss. Das Unternehmen fängt dieses Volumen erst wieder auf höheren Stufen ab, belohnt damit aber gezielt Führungskräfte, die mehrere aktive Linien parallel aufbauen.

Stolperfalle 5: Der Erstlinien-Bonus und die Pflicht zum eigenen Abo

Der Erstlinien-Bonus schüttet 10 Prozent auf das Geschäftsvolumen direkt eingeschriebener Teampartner aus. Dieser Anspruch entsteht vertraglich jedoch nur dann, wenn der Sponsor selbst ein aktives Produkt-Abonnement mit mindestens 100 Punkten unterhält.

Typischer Abrechnungsfehler bei Einmalbestellungen

Wer als Vertriebspartner zwar monatlich manuelle Einzelbestellungen über 100 Punkte auslöst, aber kein festes Autoship-Abonnement hinterlegt hat, verliert diesen 10-Prozent-Bonus. Das System wertet reine Nachbestellungen nicht als automatisches Treue-Abonnement.

Zusätzlich verfallen bei einem fehlenden Abonnement die zusätzlichen 10 Prozent Rabattvorteil, die auf ausgewählte Artikel der Preisliste gewährt werden. Das Unternehmen belohnt mit dieser Regelung planbare Monatsvolumina und eine verlässliche Logistikkette.

Stolperfalle 6: Die strengen Kriterien des firmeneigenen Autoprogramms

Das Autoprogramm von PM International bezuschusst Leasingverträge für Neuwagen ab der Stufe International Marketing Manager (IMM). Die monatliche Zulage startet bei 130 Euro und steigt auf höheren Rängen bis auf 2.000 Euro monatlich an.

Vertragliche Hürden und Leasingrisiko

Der Leasingvertrag für das Fahrzeug läuft rechtlich immer direkt auf den Namen des Vertriebspartners und nicht über das Unternehmen. Das birgt konkrete Verpflichtungen:

  • Fahrzeugvorgaben: Zugelassen sind ausschließlich vorgegebene Automarken wie BMW, Mini oder VW.
  • Farb- und Werbepflicht: Das Auto muss zwingend in Schwarz geleast und mit dem offiziellen Firmenlogo beklebt werden.
  • Volumenstorno: Verfehlt der Partner in einem Monat die Qualifikation zum IMM, entfällt der monatliche Zuschuss von 130 Euro für diesen Abrechnungszeitraum ersatzlos.

Die volle Leasingrate muss der Vertriebspartner in diesem Fall vollständig aus eigener Tasche an die Leasingbank überweisen. Das Programm stellt somit eine echte Leistungsprämie dar, setzt aber eine dauerhaft gefestigte Struktur voraus.

  • Warnhinweis: Ein Leasingvertrag bindet dich über 36 bis 48 Monate an feste Raten. Schließe ein Firmenleasing erst ab, wenn dein IMM-Rang seit mehreren Monaten stabil über dem Mindestvolumen liegt.

Stolperfalle 7: Sechs Monate Inaktivität und der Verlust des Kundenschutzes

Der Kundenschutz im Kunden-Direktprogramm von PM International schützt registrierte Kunden für genau sechs Monate nach der letzten bezahlten Bestellung. Bestellt ein Endkunde innerhalb dieses Zeitfensters kein weiteres Produkt, erlischt der automatische Leinenschutz.

AGB-Konsequenzen bei Kundenabwanderung

Nach Ablauf der Sechs-Monats-Frist darf sich der Endkunde völlig legal über einen anderen Sponsor neu registrieren.

  • Gutscheinabzug: Empfiehlt ein bestehender Kunde einen Neukunden weiter, erhält er einen Gutschein über 10 Prozent.
  • Provisionskürzung: Der Betrag dieses Gutscheins zieht das System direkt von der Erstbestellungs-Provision des betreuenden Vertriebspartners ab.
  • Linienwechsel: Reaktiviert ein Partner inaktive Kunden nicht rechtzeitig, wandern diese ohne Vertragsverletzung in fremde Strukturen ab.

Diese AGB-Regel sichert den aktiven Kundenservice. Sie stellt sicher, dass Kunden nicht dauerhaft bei inaktiven Beratern blockiert bleiben, die keinen Support mehr leisten.

Stolperfalle 8: Die 5-Euro-Auszahlungsgrenze und Abrechnungs-Cut-offs

Provisionsansprüche unterliegen bei PM International einer klaren Untergrenze von 5,00 Euro netto. Liegt das ermittelte Monatsergebnis darunter, führt das Unternehmen keine Banküberweisung durch und der Anspruch verfällt ersatzlos.

Fristen und Rückabwicklung bei Retouren

Das Abrechnungswesen arbeitet nach fest definierten Stichtagen:

  1. Auszahlungsstichtag: Die Gutschrift der Boni erfolgt spätestens zum 20. des Folgemonats auf das hinterlegte Bankkonto oder per PM Pay+.
  2. Retouren-Rückbelastung: Sendet ein Kunde Ware innerhalb der 30-tägigen Zufriedenheitsgarantie zurück, storniert das System die gutgeschriebenen Punkte rückwirkend.
  3. Punktabzug im Folgemonat: Unterschreitet das Konto durch nachträgliche Retouren rückwirkend die 600-Punkte-Grenze, fordert das System überzahlte Boni in der nächsten Abrechnung zurück.

Was mir in der täglichen Praxis immer wieder auffällt: Viele Teampartner buchen ihre eigenen Qualifikationspunkte erst auf den letzten Drücker am 30. oder 31. des Monats.

Kommt es dann zu einer verzögerten Kreditkartenabbuchung oder sendet ein Endkunde am Monatsende ein Paket zurück, reißt das gesamte Kartenhaus ein. Der Partner verliert völlig unerwartet seine Schecksicherung, weil ihm rückwirkend drei Punkte fehlen.

Plane dein Monatsvolumen deshalb niemals auf Kante, sondern baue dir immer einen Sicherheitspuffer von mindestens 50 bis 100 Punkten über der Mindestqualifikation auf.

Stolperfalle 9: Das Verbot konkurrierender Direktvertriebe und Abmahnrisiken

Die offiziellen Vertriebsregeln von PM International untersagen Partnern jede gleichzeitige Tätigkeit für Mitbewerber im Direktvertrieb und Network Marketing. Als Konkurrent gilt dabei laut Klausel jedes Unternehmen, das Waren oder Dienstleistungen über den persönlichen Direktvertrieb anbietet – unabhängig von der Produktkategorie.

Juristische Fallstricke bei Mehrfach-Registrierungen

Wer gleichzeitig Produkte eines anderen Network-Marketing-Unternehmens empfiehlt, riskiert die fristlose Kündigung des Partnervertrags per Einschreiben. Das Unternehmen überwacht Werbemaßnahmen und Social-Media-Auftritte stichprobenartig über externe Dienstleister.

Darüber hinaus untersagt die Richtlinie strikt jegliche Bonusmanipulationen. Das Einschreiben von Scheinpartnern, die das Geschäft nicht real betreiben, führt zum sofortigen Entzug des erworbenen Status und zur Sperrung der Provisionsauszahlung. Diese strikten Regeln schützen die Integrität der gesamten Vertriebsorganisation vor unlauteren Praktiken.

FAQ

Muss ich auf meine PM International Provision Umsatzsteuer zahlen?

Ja. Wer als selbstständiger Vertriebspartner gewerblich tätig ist, unterliegt den allgemeinen steuerlichen Vorschriften seines Wohnsitzlandes.

In der Praxis hängt die konkrete Besteuerung von deinem gewählten Status ab: Kleinunternehmer weisen bis zu den gesetzlichen Umsatzgrenzen keine Steuer aus, während regelbesteuerte Partner die Vorsteuer geltend machen und die erhaltene Steuer an das Finanzamt abführen müssen. Das Unternehmen stellt die monatlichen Abrechnungen im Partner-Backoffice bereit, sodass dein Steuerberater die Daten direkt verbuchen kann.

Was passiert mit meinen Punkten wenn ich einen Monat inaktiv bin?

Bei einem inaktiven Monat verfallen die angesammelten Monatspunkte für die Provisionsberechnung dieses Zyklus, da der Vergütungsplan jeden Kalendermonat neu abrechnet.

Aus langjähriger Erfahrung in dieser Branche weiß ich, dass viele Partner befürchten, bei einer Pause sofort ihre gesamte Downline zu verlieren. Dein Status als Teampartner und deine gewachsene Struktur bleiben jedoch bestehen, solange dein Beratervertrag aktiv bleibt. Du erhältst in inaktiven Monaten lediglich keine Vergütung auf die Gruppenumsätze, kannst dich aber im Folgemonat jederzeit wieder über 600 Punkte qualifizieren.

Wie viel Prozent behält die Firma bei Retouren von Kunden ein?

Sendet ein Kunde Ware im Rahmen der Zufriedenheitsgarantie zurück, erstattet das Unternehmen dem Kunden den vollen Kaufbetrag.

Für den vermittelnden Partner bedeutet das eine vollständige Stornierung der gutgeschriebenen Punkte und Boni. Wurde die Provision für diesen Umsatz bereits im Vormonat ausgezahlt, verrechnet das Abrechnungssystem den Betrag automatisch mit zukünftigen Bonusansprüchen.

Wann verfällt mein Anspruch auf das firmeneigene Autoprogramm?

Der Anspruch auf den monatlichen Leasingzuschuss entfällt in jedem Kalendermonat, in dem du die Qualifikation für den Rang International Marketing Manager (IMM) verfehlst.

Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Partner leasen auf der Euphorie des ersten Qualifikationsmonats sofort ein Neufahrzeug. Bricht die Struktur im Folgemonat unter 10.000 Punkte ein, verweigert das System den Zuschuss von 130 Euro und die Leasingrate muss komplett privat getragen werden.

Kann ich mir meine Provision auf ein fremdes Bankkonto überweisen lassen?

Nein. Aus Gründen des Geldwäschegesetzes und der steuerlichen Nachverfolgbarkeit zahlt das Unternehmen Boni ausschließlich auf Bankkonten aus, die auf den Namen des registrierten Partners lauten.

Alternativ steht das interne Bezahlsystem PM Pay+ zur Verfügung, über das Guthaben verwaltet werden kann. Weichen Kontoinhaber und Partnername voneinander ab, stoppt die Buchhaltung die Überweisung bis zur Klärung der Identität.

Wie hoch ist der Mindestumsatz für einfache Teampartner ohne Team?

Für reine Teampartner existiert vertraglich keinerlei monatlicher Mindestbestellwert oder Abnahmezwang.

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere, betrifft die angebliche Kaufpflicht: Wer lediglich Produkte mit 20 Prozent Handelsspanne für den Eigenbedarf einkaufen möchte, muss keinen einzigen Cent Pflichtumsatz generieren. Die Hürde von 600 Punkten greift erst dann, wenn du Provisionen an den Umsätzen nachgelagerter Teampartner verdienen willst.

Das Abrechnungssystem richtig lesen und nutzen

Der Vergütungsplan von PM International ist ein durchdachtes, mathematisch austariertes System, das kontinuierliche Vertriebsarbeit belohnt. Es bestraft weder Fehler noch belohnt es Zufallserfolge, sondern rechnet exakt nach definierten Schwellenwerten ab.

Bevor du aktiv durchstartest, solltest du dir als ersten konkreten Schritt die offiziellen Vertriebsregeln der PM-International AG im Partner-Login herunterladen und die Abschnitte zur Schecksicherung sowie zur Linienübernahme eigenhändig durchlesen.

Das Verstehen dieser neun Mechanismen nimmt dir jede Illusion, gibt dir aber gleichzeitig die volle Kontrolle über deine monatlichen Erträge. Wer die Spielregeln kennt, verliert keine Punkte an Systemgrenzen, sondern baut seine Organisation von Beginn an mathematisch sauber auf.

Nutze dieses Wissen als Fundament, triff klare unternehmerische Entscheidungen und gehe deinen nächsten Karriereschritt mit maximalem Fokus an.

Rock it!
Dein Willi