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Prowin Teamleitung 3 Verdienst

Als Teamleitung 3 bei Prowin erreichst du eine Provisionsstufe von rund 43–45 % auf deinen Eigenumsatz. Dazu kommt die Differenzprovision auf alle Teamumsätze unterhalb deiner Stufe. Was das konkret in Euro bedeutet – aufgeschlüsselt nach Einkommensquellen, Voraussetzungen und realistischen Beispielrechnungen – zeigt dir dieser Artikel.

Ich begleite als Trainer seit Jahren Vertriebspartner aus verschiedenen Direktvertriebsfirmen, darunter viele Prowin-Partner. Und ich sehe immer wieder, dass der Stufenplan zwar bekannt ist, aber kaum jemand wirklich durchrechnet, was auf jeder Stufe konkret verdient wird. Gerade beim Sprung zur Teamleitung 3 ändert sich die Rechnung deutlich – deshalb lohnt es sich, das einmal sauber aufzudröseln.

Was Teamleitung 3 im Stufenplan bedeutet

Der Prowin Stufenplan ist ein klassisches Karrieresystem im Direktvertrieb. Jede Stufe ist mit einem bestimmten Prozentsatz auf den eigenen Umsatz verbunden – und mit dem Recht auf Differenzprovisionen gegenüber niedrigeren Stufen im eigenen Team.

Die Karrierestufen bei Prowin verlaufen grob so:

StufeProvisionsanteil (ca.)Umsatzschwelle (ca.)
Berater20–30 %Einstieg
Teamleitung 1~33–35 %ab ~4.500 € Teamumsatz
Teamleitung 2~40 %ab ~8.000–10.000 € Teamumsatz
Teamleitung 3~43–45 %ab ~16.000 € Teamumsatz
Direktionab 50 %ab ~21.000 € Teamumsatz

Hinweis: Die genauen Prozentwerte und Umsatzschwellen können je nach aktuellem Prowin Stufenplan variieren. Prüfe die aktuellen Unterlagen direkt bei deiner Upline oder auf prowin.net.

Teamleitung 3 ist also keine Einsteigerstufe mehr. Sie markiert den Punkt, an dem zwei Einkommensströme gleichzeitig fließen: die eigene Direktprovision auf einem deutlich höheren Niveau und die Differenzprovision auf das gesamte Teamvolumen.

Wie viel verdienst du konkret?

Einkommensquelle 1: Eigenumsatz

Angenommen, du machst als Teamleitung 3 monatlich 3.000 € Eigenumsatz:

  • Bei ca. 44 % Provision → 1.320 € monatliche Direktprovision

Zum Vergleich: Ein Berater auf 20 % Provisionsstufe verdient auf denselben 3.000 € Umsatz nur 600 €. Der Unterschied ist allein durch die Stufe bedingt – nicht durch mehr Arbeit.

Einkommensquelle 2: Differenzprovision auf das Team

Die Differenzprovision funktioniert so: Du bist auf 44 % – ein Teammitglied auf 32 %. Die Differenz von 12 % erhältst du auf den Umsatz dieses Mitglieds.

Rechenbeispiel:

  • 5 Teammitglieder auf Beraterstufe (32 %) machen je 1.500 € Umsatz = 7.500 € Teamumsatz
  • Differenz zu deiner Stufe: ~12 %
  • Differenzprovision: 900 € zusätzlich

Das heißt: Dein Gesamtverdienst in diesem Beispiel läge bei ca. 2.220 € monatlich – aus Eigenumsatz und Teamumsatz kombiniert.

Einkommensquelle 3: Das saubere Dutzend

Prowin bietet das sogenannte „Saubere Dutzend“: Wer in einem Quartal 11 WIN-I Geräte verkauft, erhält das 12. kostenlos. Auf Teamleitung-3-Niveau mit rund 40+ % Provision bedeutet das einen zusätzlichen Warenwert von 599 €, der voll in die Provision einfließt. Auf Quartalsbasis ergibt das eine spürbare Erhöhung des Stundenverdiensts – konkret rechnet Prowin selbst mit Stundenprovisionswerten zwischen 144 und 178 €, je nach Produktkombination und Stufe.

Was Teamleitung 3 von anderen Stufen unterscheidet

Ich beobachte seit über 16 Jahren, wie Vertriebspartner in Stufenplänen mit der Zeit umgehen – und was ich dabei festgestellt habe, ist ein klares Muster: Die meisten Partner unterschätzen, was der Sprung von Teamleitung 2 auf Teamleitung 3 finanziell auslöst.

Es ist nicht einfach eine Zahl, die größer wird. Es ist ein Systemwechsel. Auf Teamleitung 1 oder 2 ist der eigene Umsatz noch der dominierende Einkommenshebel. Auf Teamleitung 3 beginnt das Team, den eigenen Umsatz in seiner Bedeutung zu relativieren. Das ist keine theoretische Aussage – das zeigt sich in den konkreten Abrechnungen, die mir Partner über die Jahre gezeigt haben.

Was dabei oft übersehen wird: Der Provisionsunterschied zwischen Teamleitung 2 (ca. 40 %) und Teamleitung 3 (ca. 44 %) klingt gering. Vier Prozentpunkte. Aber auf einen Teamumsatz von 20.000 € im Monat bedeuten vier Prozentpunkte Differenzprovision 800 € mehr pro Monat – monatlich, dauerhaft, ohne zusätzliche Eigenleistung.

Nach 16 Jahren Direktvertrieb bin ich überzeugt: Wer diesen Mechanismus einmal wirklich durchrechnet, sieht Teamleitung 3 nicht mehr als Etappenziel, sondern als den eigentlichen Wendepunkt im Einkommensaufbau.

Deshalb gilt: Je früher du verstehst, wie sich die Provisionsdifferenz auf Teamebene multipliziert, desto klarer wird deine Ausrichtung auf das, was wirklich zählt – nämlich das aktive Teamvolumen zu steigern, nicht nur den eigenen Umsatz.

Voraussetzungen für die Stufe

Was musst du erreichen?

Prowin arbeitet mit einem monatlichen Gruppenumsatz als Hauptkriterium. Für Teamleitung 3 gilt in der Regel ein Gruppenvolumen von ca. 16.000 € pro Monat. Dieser Wert setzt sich zusammen aus:

  • Deinem persönlichen Eigenumsatz
  • Den Umsätzen aller direkt und indirekt gesponserten Vertriebspartner unterhalb deiner Stufe

Wichtig: Die Qualifikation gilt für den jeweiligen Monat. Prowin ist ein sogenanntes Roll-up-System – das bedeutet, du wirst auf die Stufe eingestuft, die deinem monatlichen Gruppenvolumen entspricht. Es gibt keine automatische permanente Stufenzuteilung wie bei manchen anderen Systemen.

Wie lange gilt die Stufe?

Der Stufenplan von Prowin funktioniert monatlich rollierend. Du wirst in dem Monat auf Teamleitung-3-Niveau abgerechnet, in dem du die entsprechende Umsatzschwelle erreichst. Im Folgemonat startest du wieder bei Null und musst das Volumen erneut erreichen. Das macht die Stufe zu einem dynamischen Ziel, nicht zu einem einmaligen Meilenstein.

Was die Differenzprovision wirklich leistet

Es gibt ein Missverständnis, das ich in meiner Arbeit mit Vertriebspartnern aus verschiedenen Firmen immer wieder korrigiere – und es betrifft genau diesen Punkt: Viele glauben, dass die Differenzprovision nur auf die direkt gesponserten Partner gilt.

Das ist falsch. Prowin zahlt die Differenzprovision bis in die unendliche Tiefe der Struktur – solange kein eigener Partner auf deiner Stufe oder höher darunter liegt. Konkret heißt das: Hast du in deiner zweiten Linie jemanden auf Berater-Niveau (32 %), und du bist auf Teamleitung 3 (44 %), kassierst du die Differenz von 12 % auf dessen Umsatz – auch wenn du diese Person noch nie persönlich gesprochen hast.

Dieser Mechanismus ist der Grund, warum Stufenpläne wie der von Prowin langfristig so interessant sind. Es ist kein passives Einkommen im klassischen Sinne – du musst dein Team aufbauen und aktiv halten. Aber sobald du eine funktionierende Struktur hast, multipliziert sich deine Provision durch jede neue Linie.

Was ich in der Praxis beobachte: Viele Partner konzentrieren sich auf ihre erste Linie. Sie erklären ihren direkt gesponserten Partnern den Plan, helfen bei den ersten Verkäufen – und hören dann auf, in die Tiefe zu schauen. Das kostet echtes Geld, weil die zweite und dritte Linie oft mehr Volumen generiert als die erste, aber kaum jemand rechnet das durch.

Wenn du den Prowin Stufenplan wirklich verstehst, rechnest du nicht mehr nur mit deiner eigenen Provision. Du rechnest mit der gesamten Differenzprovision über alle Linien – und das verändert, wie du dein Team siehst und begleitest.

Wer diesen Gedanken einmal wirklich durchdringt, stellt oft fest, dass Teamleitung 3 nicht am Ende des Weges liegt – sondern genau dort, wo der echte Hebeleffekt beginnt.

Beispielrechnung Teamleitung 3: Ein realistisches Szenario

Nehmen wir ein konkretes Zahlenbeispiel an, das dem Niveau von Teamleitung 3 entspricht:

Deine Situation:

  • Eigenumsatz: 2.500 €/Monat
  • 8 Partner in der ersten Linie (alle auf ca. 32 % Stufe), je 1.000 € Umsatz
  • 5 Partner in der zweiten Linie, je 800 € Umsatz

Berechnung:

PositionUmsatzDeine ProvisionBetrag
Eigenumsatz2.500 €44 %1.100 €
Erste Linie (8 x 1.000 €)8.000 €12 % Differenz960 €
Zweite Linie (5 x 800 €)4.000 €12 % Differenz480 €
Gesamt14.500 €2.540 €

Alle Werte sind Beispielrechnungen auf Basis der veröffentlichten Stufenplaninformationen. Tatsächliche Abrechnungen hängen vom aktuellen Prowin Vergütungsplan ab.

Warum das Teamvolumen entscheidend ist

In meiner täglichen Arbeit mit Vertriebspartnern sehe ich einen Unterschied, der auf dem Papier banal wirkt – in der Praxis aber alles verändert: Manche Partner denken in Eigenumsatz, andere denken in Gruppenvolumen.

Die Partner, die in Eigenumsatz denken, arbeiten permanent gegen eine unsichtbare Decke. Sie können nur so viel Zeit investieren, wie ein Tag hergibt. Irgendwann ist der Kalender voll, der Umsatz stagniert – und die Stufe auch. Der Aufstieg auf Teamleitung 3 ist für diese Partner ein Kraftakt, der immer wieder von vorn beginnt.

Die Partner, die in Gruppenvolumen denken, fragen sich bei jedem Teamgespräch: Wie viel Umsatz macht diese Person gerade – und was würde passieren, wenn ich ihr helfe, von 500 auf 800 € im Monat zu kommen? Diese Frage klingt klein, aber auf zehn Partner hochgerechnet ist das der Unterschied zwischen Teamleitung 2 und Teamleitung 3.

Was ich dabei besonders beobachte: Sobald ein Partner versteht, dass die Differenzprovision auf dem Umsatz seiner zweiten und dritten Linie liegt – und nicht nur auf der ersten – ändert sich das gesamte Denkmuster. Auf einmal ist es nicht mehr die eigene Leistung allein, die zählt, sondern die Multiplikation durch eine wachsende Struktur.

Das ist kein theoretisches Konstrukt. Das ist der Stufenplan in seiner Grundlogik – und Teamleitung 3 ist der erste Punkt, an dem dieser Effekt wirklich spürbar wird.

Welche Hebel erhöhen das Gruppenvolumen?

  • Eigene Aktivität konstant halten (eigener Umsatz als Ankerpunkt)
  • Erste Linie stärken – Partner auf Beraterstufe aktiv dabei begleiten, ihr Volumen zu steigern
  • Tiefe aufbauen – neue Partner in der zweiten und dritten Linie generieren Differenzprovision, ohne dass du direkt Zeit investieren musst
  • Qualifikationstiefe sichern – Partner, die auf Teamleitung 1 oder 2 hochgehen, reduzieren zwar die Differenz zu dir, aber sie stabilisieren das Gesamtvolumen

Teamleitung 3 und die Steuer

Als selbstständiger Vertriebspartner bei Prowin versteuert du deine Provisionen als Einkünfte aus Gewerbebetrieb (in Deutschland) bzw. aus selbstständiger Tätigkeit (je nach Land). Das gilt auch für die Teamleitung-3-Stufe.

Folgende steuerliche Aspekte sind relevant:

  • Einkommensteuer: Alle Provisionen sind einkommensteuerpflichtig. Der Steuersatz hängt von deinem Gesamteinkommen ab.
  • Gewerbesteuer: Ab einem Gewinn von 24.500 € jährlich in Deutschland fällt Gewerbesteuer an.
  • Umsatzsteuer: Je nach Umsatzhöhe bist du umsatzsteuerpflichtig oder kannst die Kleinunternehmerregelung nutzen.
  • Betriebsausgaben: Fahrtkosten, Kommunikationskosten, Materialien u.a. sind absetzbar und reduzieren den steuerpflichtigen Gewinn.

Steuerliche Fragen solltest du immer mit einem Steuerberater klären – besonders sobald du regelmäßige Einnahmen aus dem Vertrieb erzielst.

Was Teamleitung 3 im Alltag bedeutet

Ein Muster, das ich in der Begleitung von Vertriebspartnern immer wieder sehe: Der Weg zur Teamleitung 3 verläuft selten linear. Die meisten Partner erreichen die Stufe zunächst einmal – und verlieren sie im Folgemonat wieder, weil das Gruppenvolumen schwankt.

Das ist keine Ausnahme, das ist die Regel. Der Stufenplan von Prowin ist ein monatliches System, und Umsätze im Direktvertrieb sind von Natur aus unregelmäßig. Ein starker Monat mit einer Gemeinschaftsbestellung oder einem Teamwachstum kann die Teamleitung-3-Marke knacken – aber wenn das Team im nächsten Monat stagniert, ist die Stufe weg.

Was ich dabei beobachte: Viele Partner interpretieren dieses Auf und Ab als Rückschritt. Das ist es nicht. Wer Teamleitung 3 einmal verdient hat, hat bewiesen, dass das Volumen in seiner Struktur erreichbar ist. Die Frage danach ist nur: Was muss stabil laufen, damit dieses Volumen Monat für Monat anliegt?

In der Praxis bedeutet das: Wer Teamleitung 3 dauerhaft halten will, braucht nicht einen Spitzenmonat – er braucht drei bis vier Partner in der ersten und zweiten Linie, die selbst kontinuierlich aktiv sind. Ein Team aus zehn Gelegenheitsverkäufen ist fragil. Vier konstante Partner, die je 2.000–3.000 € monatlichen Umsatz machen, tragen eine stabile Teamleitung-3-Qualifikation.

Dieser Unterschied zwischen gelegentlichen Spitzen und struktureller Stabilität ist es, den ich bei Partnern sehe, die Teamleitung 3 dauerhaft halten – im Vergleich zu denen, die sie immer wieder neu erkämpfen.

Vergleich: Was Teamleitung 3 gegenüber anderen Stufen bringt

StufeEigenprovisionDifferenz zu TL 2Differenz zu Berater
Berater~20–32 %
Teamleitung 2~40 %~10–12 %
Teamleitung 3~43–45 %~3–5 %~13–15 %
Direktion~50 %+~7 % zu TL 3~20 %+

Die Differenz zwischen Teamleitung 3 und Direktion zeigt: Es gibt noch deutlich Luft nach oben. Wer Teamleitung 3 konsequent aufbaut, hat strukturell bereits alle Voraussetzungen für den nächsten Schritt gelegt.

FAQ: Häufige Fragen zum Verdienst als Teamleitung 3

Wie viel verdiene ich als Teamleitung 3 im Monat?

Das hängt von Eigenumsatz und Teamvolumen ab. Auf Basis realistischer Beispielrechnungen liegt der Monatsverdienst zwischen 1.500 und 3.500 €, wenn du eigenen Umsatz kombinierst mit einem aktiven Team von 8–15 Partnern.

Die Provision setzt sich aus zwei Teilen zusammen: deiner Eigenprovision (ca. 44 % auf deinen Eigenumsatz) und der Differenzprovision auf alle Teamumsätze unterhalb deiner Stufe. Je größer und aktiver das Team, desto stärker schlägt die Differenzprovision ins Gewicht. Entscheidend ist dabei, dass du nicht nur die erste Linie, sondern alle Linien in der Tiefe berücksichtigst – denn Prowin zahlt die Differenzprovision bis in die unendliche Tiefe.

Was ist die Differenzprovision genau?

Die Differenzprovision ist der Betrag, den du auf den Umsatz eines Teammitglieds verdienst – basierend auf der Differenz zwischen deiner eigenen Provisionsstufe und der Stufe des Partners.

Wenn du auf 44 % bist und ein Teammitglied auf 32 %, erhältst du 12 % auf dessen Umsatz. Bei einem Umsatz von 2.000 € wären das 240 € allein aus der Differenzprovision dieses einen Partners. Dieser Mechanismus funktioniert in alle Tiefen der Struktur – also nicht nur für direkt gesponserte Partner, sondern für alle, die unterhalb von dir aktiv sind und keine eigene Teamleitung-3-Qualifikation haben.

Ab welchem Gruppenvolumen werde ich auf Teamleitung 3 eingestuft?

Teamleitung 3 wird in der Regel ab einem monatlichen Gruppenvolumen von ca. 16.000 € erreicht.

Dieses Gruppenvolumen umfasst deinen Eigenumsatz plus die Umsätze aller Vertriebspartner in deiner Struktur, die unterhalb deiner aktuellen Stufe liegen. Partner, die selbst Teamleitung 3 oder höher sind, werden dabei nicht in dein Gruppenvolumen eingerechnet. Der genaue Schwellenwert ist im aktuellen Prowin Stufenplan definiert – prüfe ihn direkt auf prowin.net oder in deinen Partnerunterlagen, da Stufenpläne aktualisiert werden können.

Ist Teamleitung 3 dauerhaft oder muss ich sie jeden Monat neu erreichen?

Du musst das Gruppenvolumen jeden Monat neu erreichen, weil Prowin ein rollierendes Monatssystem verwendet.

Das bedeutet: Deine Provisionsstufe wird monatlich neu berechnet. Wenn dein Gruppenvolumen in einem Monat die Schwelle von ca. 16.000 € überschreitet, wirst du für diesen Monat als Teamleitung 3 abgerechnet. Im Folgemonat startest du erneut. Wer die Stufe dauerhaft halten möchte, baut deshalb auf stabile, regelmäßig aktive Partner – nicht auf einzelne Spitzenmonate.

Zahlt Prowin die Provision monatlich aus?

Ja. Prowin schreibt die Provision monatlich auf das Konto des Vertriebspartners gut.

Die Abrechnung erfolgt nach dem jeweiligen Abrechnungsmonat. Als Teamleitung 3 erhältst du dabei sowohl deine Eigenprovision als auch die Differenzprovision auf das gesamte qualifizierte Teamvolumen in einer Abrechnung. Du brauchst keine gesonderten Rechnungen zu stellen – Prowin übernimmt die Provisionsabrechnung zentral.

Wie viele Partner brauche ich für Teamleitung 3?

Es gibt keine Mindestanzahl an Partnern – nur ein Mindestvolumen.

Theoretisch könntest du Teamleitung 3 mit einem einzigen sehr umsatzstarken Teammitglied erreichen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass ein stabiles Gruppenvolumen von 16.000 € am verlässlichsten mit 8–15 aktiven Partnern erreicht wird, die je 1.000–2.000 € monatlichen Umsatz generieren. Breite verteilt das Risiko: Wenn ein Partner inaktiv wird, trägt das Team insgesamt weiter.

Kann ich als Teamleitung 3 noch am „Sauberen Dutzend“ teilnehmen?

Ja. Das Saubere-Dutzend-Programm gilt unabhängig von der Stufe.

Wer in einem Quartal 11 WIN-I Geräte verkauft, erhält das 12. kostenlos. Auf Teamleitung-3-Niveau mit ca. 44 % Provision bedeutet ein kostenfreies WIN-I einen Gegenwert von 599 € ohne zusätzliche Investition. Auf Jahresbasis sind das bis zu vier zusätzliche Geräte – ein nicht zu unterschätzender Bonus, der in keiner Verdienstrechnung fehlen sollte.

Muss ich als Teamleitung 3 ein Gewerbe anmelden?

In Deutschland ja. Als Vertriebspartner im Direktvertrieb übst du eine gewerbliche Tätigkeit aus und bist zur Gewerbeanmeldung verpflichtet.

Das gilt unabhängig davon, ob du nebenberuflich oder hauptberuflich tätig bist. Die Gewerbeanmeldung erfolgt beim zuständigen Gewerbeamt und kostet in der Regel zwischen 15 und 65 €. Sobald dein Gewinn die Freigrenze von 24.500 € jährlich übersteigt, wird zusätzlich Gewerbesteuer fällig. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regelungen – hol dir jeweils lokale steuerliche Beratung.

Was verdiene ich beim WIN-I Gerät als Teamleitung 3?

Auf Teamleitung-3-Niveau erhältst du auf den Verkauf eines WIN-I Geräts (ca. 798 € UVP) rund 43–45 % Provision.

Das entspricht ca. 343–359 € Provision pro Verkauf – verglichen mit rund 240 € auf der reinen Beraterstufe. Wenn du zusätzlich die Elektrodüse verkaufst, erhöht sich der Umsatz auf ca. 1.197 €, was die absolute Provisionssumme weiter steigert. Kombiniert mit dem Sauberen Dutzend ergibt sich auf Teamleitung-3-Niveau eine der attraktivsten Einzelprovisionen im Prowin Sortiment.

Wie viel Provision bekomme ich auf Kosmetik und Wellness als Teamleitung 3?

Die Provisionsstufe gilt für das gesamte Prowin Sortiment – also auch für die Kosmetik- und Wellnesslinie sowie die Bestfriends Tierpflegeprodukte.

Du bekommst auf alle verkauften Produkte deine Stufen-Provision, nicht nur auf WIN-I Geräte. Das bedeutet: Wer sein Portfolio breit aufstellt und verschiedene Produktlinien kombiniert, kann auf Teamleitung-3-Niveau auch mit Verbrauchsmaterial und regelmäßigen Folgebestellungen kontinuierliches Einkommen aufbauen. Gerade Verbrauchsprodukte wie Reinigungskonzentrate oder Kosmetikprodukte haben eine hohe Wiederkaufrate, was das monatliche Eigenvolumen stabilisiert.

Was du jetzt weißt – und die meisten nicht

Teamleitung 3 ist nicht einfach eine höhere Zahl im Stufenplan. Es ist der erste Punkt, an dem die Differenzprovision so groß wird, dass sie deinen Eigenumsatz in seiner Relevanz überholt.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich früher auf Stufenpläne geschaut habe. Die Prozentzahlen waren bekannt – 33, 40, 44, 50 – aber was sie strukturell bedeuten, hat sich mir erst nach vielen Jahren wirklich erschlossen. Früher habe ich vor allem auf meinen eigenen Umsatz geschaut. Heute weiß ich: Der eigene Umsatz ist das Fundament. Die Differenzprovision auf das Team ist das Gebäude.

Dieser Perspektivwechsel klingt nach Theorie. Aber er hat handfeste Konsequenzen dafür, wie du deine Zeit einsetzt. Wer ausschließlich auf den eigenen Umsatz fokussiert ist, arbeitet wie ein selbstständiger Vertreter – eine Person, ein Umsatz, eine Provision. Wer das Teamvolumen im Blick hat, baut ein System, das sich mit der Zeit selbst trägt.

Was sich im Laufe der Jahre für mich verändert hat: Ich frage nicht mehr „Was kann ich selbst verkaufen?“ als erste Frage. Ich frage: „Wer in meiner Struktur könnte mit etwas Unterstützung seinen Umsatz verdoppeln?“ Diese Frage ist für den Stufenplan langfristig die wertvollere.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Denkweisen zeigt sich auf Teamleitung-3-Niveau besonders deutlich – weil hier zum ersten Mal eine Struktur vorliegt, die groß genug ist, um wirklich von der Tiefenwirkung der Differenzprovision zu profitieren. Wer das einmal verstanden hat, sieht die nächste Stufe nicht mehr als fernen Horizont, sondern als logische Konsequenz.

Wer Teamleitung 3 einmal durchrechnet – komplett, mit Differenzprovisionen in allen Linien – sieht das Stufensystem plötzlich anders. Nicht als Belohnungssystem für Einzelleistung. Sondern als Multiplikator für eine wachsende Struktur.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.