Der Prüvit Vergütungsplan zahlt auf mehreren Wegen gleichzeitig – von einmaligen Anstossprämien bis zu monatlichen Restprovisionen tief in die Struktur hinein. Wer versteht, wie die einzelnen Bausteine zusammenspielen, kann seine Einnahmen gezielt steigern. Wer das nur oberflächlich kennt, lässt regelmäßig Geld liegen.
Ich begleite seit Jahren Partner aus unterschiedlichsten Firmen, darunter auch Prüvit. Dabei sehe ich immer wieder dasselbe Muster: Die meisten kennen den Plan grob, aber nicht im Detail. Sie wissen, dass es Boni gibt – aber nicht, welche davon an welche Qualifikationen geknüpft sind und warum. Genau das kostet sie bares Geld. Dieser Artikel zeigt dir den Plan so, wie er wirklich funktioniert – mit konkreten Zahlen, den Rang-Qualifikationen und den Erfahrungen, die ich in der Praxis gesammelt habe.
Promoter, Affiliate oder zertifizierter Coach?
Bevor der Verdienst überhaupt beginnt, steht die Frage nach dem richtigen Status. Prüvit unterscheidet drei Teilnehmertypen, da jeder davon unterschiedliche Verdienstmöglichkeiten öffnet.
Kunde: Kauft Produkte, nimmt aber nicht am Vergütungsprogramm teil.
Affiliate: Meldet sich kostenlos an und verdient Geldprämien für persönliche Empfehlungen – ohne Mitgliedsbeitrag.
Promoter: Zahlt einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 41,65 € + MwSt. und erhält damit Zugang zum vollen Prämienprogramm, inklusive Restprovisionen und Rankingboni.
Zertifizierter Ketone Technology Optimierungs Coach (KTOC): Ein Promoter, der das Zertifizierungsprogramm abschließt, schaltet zusätzliche Provision auf Zertifizierungsprodukte frei und öffnet sich für tiefere Generations-Boni.
Der Unterschied zwischen Affiliate und Promoter ist dabei größer als viele denken. Affiliates verdienen zwar den Affiliate Händlerbonus, bleiben aber von Restprovisionen, dem Champion Bonus und dem gesamten Führungsbereich ausgeschlossen. Wer ernsthaft aufbauen möchte, kommt daher am Promoter-Status nicht vorbei.
Die Rangtabelle im Überblick
Prüvit strukturiert seinen Vergütungsplan in Ränge von R1 bis Legende, wobei jeder Rang bestimmte Volumen-Qualifikationen voraussetzt. Das Verständnis dieser Tabelle ist die Basis für alles andere.
Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner studieren die Boni, aber überspringen die Rangtabelle. Dann wundern sie sich, warum die Provision nicht ausbezahlt wird – obwohl das Volumen da war.
| Rang | PQV | EP (Promoter) | TV | GV |
|---|---|---|---|---|
| R1 – Prüver | 50 | 0 | 200 | 250 |
| R2 – Prüver | 50 | 1 | 500 | 1.500 |
| R3 – Prüver | 150 | 2 | 2.500 | 5.000 |
| R4 – Prüver | 150 | 2 | 5.000 | 10.000 |
| R5 – Prüver | 150 | 2 | 7.500 | 20.000 |
| R6 – Champion | 200 | 5 | 15.000 | 30.000 |
| R7 – 100k Champion | 200 | 5 | 30.000 | 100.000 |
| R8 – 250k Champion | 250 | 10 | 50.000 | 250.000 |
| R9 – 750k Champion | 250 | 10 | 100.000 | 750.000 |
| R10 – 1m Champion | 250 | 10 | 250.000 | 1.000.000 |
| Legende | 250 | – | 300.000 | 2.000.000 |
PQV = Persönliches Qualifizierendes Volumen, EP = Anzahl engagierter Promoter direkt im Sponsorbaum, TV = Teamvolumen (erste 3 Ebenen), GV = Gruppenvolumen (gesamter Positionsbaum).
Dazu gibt es noch Stern-Stufen innerhalb jedes Rangs. R6 hat beispielsweise 1-Stern (TV 17.500 / GV 45.000), 2-Sterne (TV 20.000 / GV 60.000) und 3-Sterne (TV 25.000 / GV 75.000) als Zwischenstufen.
Was sind PQV, TV und GV genau?
Diese drei Begriffe stehen in fast jeder Qualifikation. Daher lohnt es sich, sie präzise zu verstehen.
PQV (Persönliches Qualifizierendes Volumen) kommt aus eigenen Käufen und Verkäufen an Kunden oder Affiliates im eigenen ersten Level. Wichtig: Nicht mehr als 40 % des PQV darf aus eigenen Bestellungen stammen – Prüvit prüft das aktiv.
TV (Teamvolumen) zählt das QV der ersten drei Ebenen im Sponsorbaum, enthält aber keine eigenen Bestellungen des Promoters. Die Volumen von Kunden und Affiliates der Promoter in diesen drei Ebenen fließen ebenfalls ein.
GV (Gruppenvolumen) ist das QV des gesamten Positionsbaums und unterscheidet sich damit grundlegend vom TV. Da GV jedes Monatsende zurückgesetzt wird, gilt: Kein GV überträgt sich in den nächsten Monat.
Zusätzlich greift die 70%-Regel: Nicht mehr als 70 % des GV darf aus einem einzigen Team kommen. Wer also nur einen dominanten Ast hat, riskiert, seinen Rang nicht zu erreichen – selbst wenn das Gesamtvolumen rechnerisch stimmt.
Der Irrtum mit dem „Erreichtem Rang“
Den häufigsten Irrtum, den ich zu dieser Frage immer wieder korrigiere, ist die Verwechslung von Erreichtem Rang und Zahlungsrang. Diese beiden Dinge klingen ähnlich, bedeuten aber grundlegend etwas anderes – und die Verwechslung führt immer wieder zu falschen Erwartungen.
Erreichter Rang ist der höchste Rang, den ein Promoter je in seiner gesamten Geschichte bei Prüvit erreicht hat. Er bleibt dauerhaft als Titel erhalten, solange der Promoter den „Engagiert“-Status hält. Man trägt also immer den höchsten Rang als Bezeichnung – unabhängig von der aktuellen Leistung.
Zahlungsrang hingegen ist der Rang, für den sich ein Promoter in einer bestimmten Woche oder einem bestimmten Monat tatsächlich qualifiziert hat. Dieser Rang bestimmt die Höhe der Auszahlung. Er wird monatlich am 15. des Folgemonats nach einer 15-tägigen Bearbeitungszeit bestätigt.
Das bedeutet konkret: Jemand kann offiziell als „Champion R6″ tituliert sein, aber im aktuellen Monat nur nach Rang 4 ausbezahlt werden – weil das Volumen in diesem Monat nicht gereicht hat.
Ich sehe in der Praxis, dass Partner auf sozialen Medien oft ihren Erreichten Rang kommunizieren und sich dabei auf ihr Einkommen beziehen. Dabei reden sie faktisch über zwei verschiedene Dinge. Die Klärung dieses Unterschieds macht den Verdienstplan sofort verständlicher und realistischer.
Die Vergütungsstruktur: Drei Ebenen
Der Plan gliedert sich in drei klar getrennte Bereiche, da jeder unterschiedliche Ziele und Zeitrahmen anspricht.
Anstossprämien: der schnelle Einstieg
Go MVP Bonus (GMB): Prüvit zahlt einen Bargeldbonus für neue Promoter, die innerhalb von bis zu drei 30-tägigen Qualifikationszeiträumen ein bestimmtes NPQV (Neues Persönliches Qualifizierendes Volumen) aufbauen und mindestens 3 neue einzigartige Kunden gewinnen.
MVP Multiplier Bonus (MM): Wer auch nach den ursprünglichen Go MVP-Perioden die Go MVP-Qualifikation in einem beliebigen späteren Monat wieder erreicht, multipliziert seinen Bonus. Das System belohnt damit kontinuierliche Neukundengewinnung.
Beide Anstossprämien zählen zu den Gameplay Prämien und zahlen wöchentlich. Sie bilden die Grundlage dafür, dass der Einstieg in das System aktiv gefördert wird – nicht nur der Aufbau von Struktur.
Gameplay Prämien: das laufende Verdienen
VIP Bonus: Zahlt Bonusgeld für den Aufbau eines persönlichen VIP-Kundenstamms. Sowohl Promoter als auch Affiliates qualifizieren sich.
3 for Free Program (3FF): Wer 3 SmartShip-Kunden direkt vermittelt, sichert sich jeden Monat kostenlose Produkte. Promoter-, Affiliate- und sogar Kundenkonten nehmen teil.
Affiliate Händlerbonus (AR): Zahlt einen prozentualen Bonus auf persönlich empfohlene Konten mit provisionspflichtigen Bestellungen – sowohl auf neue Bestellungen als auch auf Dauerbestellungen. Diese Provision zahlt wöchentlich.
Zertifizierter Coach Händlerbonus (CCR): Zahlt einen zusätzlichen Prozentsatz auf Bestellungen von persönlich empfohlenen Kunden, Affiliates und Promotern – aber nur für zertifizierte Coaches, je nach Rang.
Warum viele den CCR nicht aktivieren
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass der Zertifizierte Coach Händlerbonus schlicht liegen bleibt – weil die Zertifizierung nie abgeschlossen wurde.
Das liegt selten an mangelndem Interesse. Meistens liegt es daran, dass der Einstieg ins Zertifizierungsprogramm als zusätzliche Ausgabe gesehen wird, nicht als Investition in eine permanente Verdienstebene. Doch wer rechnet, was der CCR über 12 oder 24 Monate an zusätzlichem Einkommen bedeutet, kommt schnell auf eine andere Einschätzung.
Der Zertifizierte Coach Akquisitionsbonus (CAB) kommt noch dazu: Er zahlt einen Prozentsatz auf den Bruttowert von verkauften digitalen Zertifizierungsprodukten. Für zertifizierte Coaches mit Rang 6 oder höher öffnen sich dabei Generationsboni bis in die Tiefe des Sponsorbaums.
Die Bedingung dafür ist klar: 10 einzigartige persönlich angemeldete Kunden mit einer provisionspflichtigen Bestellung innerhalb der letzten 30 Tage. Wer das erfüllt, verdient bis zu 418,50 € pro Zertifizierungsverkauf inklusive Rang-Override.
Was das in der Praxis bedeutet: Der Schritt zur Zertifizierung ist kein nettes Extra, sondern öffnet einen eigenen Verdienstkanal. Wer das übersieht, arbeitet auf einer unvollständigen Basis.
Restprämien: das monatliche Fundament
Restprovision (RC): Eine monatliche Provision auf Basis des BV (Bonuswerts), der bis zu den ersten elf Ebenen des Positionsbaums anfällt. Die genaue Höhe hängt vom aktuellen Zahlungsrang ab.
Champion Bonus (RCB): Zusätzlich zur RC zahlt der Champion Bonus einen BV-Prozentsatz aus unbegrenzten Tiefen des Sponsorbaums – in bis zu fünf Generationen. Das macht diesen Bonus besonders attraktiv für gut ausgebaute Strukturen.
Restmatch (RM): Zahlt einen Prozentsatz der RC, die alle Promoter in den ersten drei Ebenen des Sponsorbaums selbst verdienen. Damit zahlt Prüvit eine Art „Match“ auf die Leistung der direkten Downline.
Alle drei Restprämien zahlen monatlich und bilden das langfristige Einkommensfundament.
Der Champion Autobonus im Detail
Ab Rang 6 (R6 – Champion) öffnet sich der Champion Car Bonus (CCB): Prüvit zahlt bis zu 680 € monatlich für ein Luxusauto, sofern der Promoter mindestens Rang 6 für 2 oder mehr aufeinanderfolgende Monate erreicht und hält.
Die Qualifikation für Rang 6 lautet: 200 PQV / 5 engagierte Promoter / 15.000 TV / 30.000 GV.
Für den CCB gilt ein spezifisches Absicherungssystem:
- Fällt der Promoter auf Rang 5, laufen 50 % der Zahlung für bis zu 2 weitere Monate
- Fällt der Promoter auf Rang 4 oder tiefer, stoppt der CCB sofort
- Das Fahrzeug muss mit der Marke Prüvit versehen sein
- Prüvit zahlt nicht bar, sondern über ein Car Lease Token (CLT)-System, das monatlich in Dollar umgerechnet wird
Erfahrungsgemäß unterschätzen viele Partner den organisatorischen Aufwand rund um den CCB. Das Fahrzeug muss vor dem Kauf oder Leasing genehmigt werden – wer erst unterschreibt und dann fragt, riskiert, das falsche Auto gewählt zu haben.
Was 16 Jahre Branchenerfahrung über Strukturpläne zeigen
Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass die meisten Menschen den Vergütungsplan ihrer Firma kennen, aber nicht wirklich durchdringen. Sie kennen die Namen der Boni. Aber sie wissen nicht, welche davon zusammenspielen, welche Rang-Abhängigkeiten bestehen und wo das System stillschweigend komprimiert.
Bei Prüvit ist ein Punkt besonders relevant: Die TV-Berechnung wird auf Basis des „Engagiert“-Status komprimiert. Das heißt, wenn ein Promoter in deiner Downline nicht engagiert ist (kein 50 PQV im letzten Monat), fällt er für die TV-Berechnung heraus. Das Volumen aus seinem Team zählt weiterhin für das GV – aber nicht für das TV. Dieser Unterschied kann über Rang-Qualifikation entscheiden.
Ein konkretes Beispiel, das so oder ähnlich schon viele Male vorkommt: Ein Partner hat scheinbar genug TV für Rang 5. Drei seiner direkten Promoter sind jedoch im laufenden Monat nicht engagiert. Damit sinkt sein effektives TV – und er qualifiziert sich nicht für den Rang, den er erwartet hat.
Was das langfristig bedeutet: Wer seinen Plan ernsthaft plant, schaut nicht nur auf das eigene Volumen. Er beobachtet den Engagiert-Status seiner ersten drei Ebenen aktiv, da TV nur aus engagierten Promotern zählt.
Die Placement Lounge: strategisches Platzieren
Die Placement Lounge ist ein Werkzeug, das neue persönlich angemeldete Promoter und Affiliates bis zu 60 Tage in einer Warteschleife hält, sodass man sie gezielt in bestehende Strukturen einsetzen kann.
Das funktioniert ausschließlich im Positionsbaum – nicht im Sponsorbaum. Die Platzierung beeinflusst daher das GV und die Restprovision, aber nicht die TV-Berechnung.
Wichtig: Die Placement Lounge steht nur Promotern mit MVP-Status offen. Und sobald ein Promoter oder Affiliate platziert ist, bleibt diese Position dauerhaft – keine Ausnahmen.
Das Muster beim Einstieg in den Plan
Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Jemand steigt als Promoter ein, absolviert die Go Challenge, erhält den Go MVP Bonus – und geht dann davon aus, das System zu kennen.
Was dann oft passiert: Die Restprovision bleibt für Monate minimal, weil die Struktur zwar breiter wird, aber nicht tief genug – und das GV in einem einzigen Ast konzentriert ist. Die 70%-Regel greift dann bei der Rang-Qualifikation, ohne dass der Partner versteht warum.
Der nächste typische Schritt ist, intensiv neue Direktpartner anzumelden, da das TV steigen soll. Dabei übersehen viele, dass TV nicht aus eigenen Bestellungen zählt und sich auf drei Ebenen begrenzt. Tieferes Volumen fließt zwar ins GV, aber eben nicht ins TV.
Wer den Plan wirklich durchdenkt, baut von Beginn an Breite und Tiefe gleichzeitig auf, da der Champion Bonus gerade die Tiefe belohnt. Diese Erkenntnis kommt bei den meisten erst nach dem ersten Monat mit unerwarteten Zahlen – und dann sitzt sie dauerhaft.
Steuern und Rechtliches für Prüvit-Partner
Provisionen aus dem Prüvit Vergütungsplan sind steuerpflichtiges Einkommen. In Österreich, Deutschland und der Schweiz unterliegen sie der Einkommensteuerpflicht, je nach gewählter Unternehmensform (Einzelunternehmen, Gewerbe usw.). Umsatzsteuer greift ab den jeweiligen nationalen Schwellenwerten.
Prüvit zahlt Provisionen als selbstständige Tätigkeit aus. Das bedeutet: Sozialversicherungsbeiträge, Buchführung und steuerliche Meldepflichten liegen beim Promoter selbst. Eine steuerliche Beratung durch einen Experten vor dem ersten Einkommensfluss ist daher anzuraten.
Für den Champion Car Bonus gilt zusätzlich: Das Fahrzeug und seine Finanzierung liegen rechtlich beim Promoter. Prüvit übernimmt keine Haftung bei Nichtzahlung, Rangverlust oder anderen Ereignissen, die den CCB beenden.
In der Praxis erlebe ich, dass viele Partner die ersten Provisionen zunächst nicht als steuerpflichtige Einnahmen einordnen – besonders wenn sie anfangs noch Nebenberufler sind. Das führt dann zu Nachzahlungen, die vermeidbar gewesen wären.
Was der Einkommens-Disclaimer bedeutet
Prüvit schreibt im Vergütungsplan klar: Einkommensbeispiele sind nur Beispiele. Frühere Erfolge anderer sind kein Indikator für eigene Ergebnisse. Es gibt keine Garantie, Anreize oder Preise zu gewinnen.
Das ist keine Formalie. Dieser Hinweis hat rechtliche Relevanz: Wer beim Aufbau auf konkrete Verdienst-Versprechen anderer Partner setzt, ohne eigene Volumen- und Struktur-Qualifikationen zu erfüllen, baut auf einer unrealistischen Basis.
Was konsequente Umsetzung zeigt
Was sich bei konsequenter Umsetzung zeigt – beobachtet über viele Partner hinweg – ist kein spektakulärer Sprung, sondern ein klar erkennbares Muster.
Partner, die die Anstossprämien aktiv nutzen (Go MVP Bonus, MVP Multiplier) und gleichzeitig monatlich neue Kunden qualifizieren, bauen ein TV auf, das den Rang stabilisiert. Die Restprovision wächst dabei langsam, aber mit jedem weiteren Monat stabiler.
Partner, die nur am Anfang aktiv sind und dann auf Autopilot schalten, erleben oft, dass das TV nach 2–3 Monaten unter die Rangschwelle sinkt. Weil die 70%-Regel greift, weil Promoter in der Downline den Engagiert-Status verlieren, oder weil kein frisches Volumen nachkommt.
Der sichtbare Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen liegt nicht in der Intelligenz oder der Erfahrung. Er liegt im konsequenten Verständnis der Qualifikationsstruktur – insbesondere von TV, GV und der monatlichen Neuberechnung.
Was das für den Leser bedeutet: Wer den Plan nicht als statisches Dokument, sondern als monatliches System betrachtet, trifft bessere Entscheidungen. Denn die Qualifikation bewertet immer den aktuellen Monat – nicht was vergangene Monate gezeigt haben.
FAQ
Wie viel kann man als Prüvit Promoter wirklich verdienen?
Das hängt direkt vom Rang und vom Volumen der Struktur ab. Eine pauschale Zahl gibt es nicht, weil der Zahlungsrang monatlich neu berechnet wird.
Partner in niedrigen Rängen (R1–R3) verdienen primär über Anstossprämien und den Affiliate Händlerbonus. Ab Rang 5 und 6 kommen Restprovision, Champion Bonus und Champion Car Bonus hinzu. Ein Muster, das ich so schon viele Male gesehen habe: Partner, die drei bis fünf aktive Promoter in der ersten Ebene halten und monatlich neue Kunden qualifizieren, sehen nach sechs bis zwölf Monaten eine messbare Restprovision. Die tatsächlichen Beträge variieren je nach Produktwahl, QV-Struktur und Tiefe der Downline.
Wie funktioniert der Go MVP Bonus genau?
Der Go MVP Bonus zahlt Bargeld für das Erreichen eines bestimmten NPQV (Neues Persönliches Qualifizierendes Volumen) plus 3 neue einzigartige persönliche Kunden – innerhalb von bis zu drei 30-tägigen Qualifikationszeiträumen.
NPQV zählt nur Bestellungen aus den ersten 30 Tagen eines neuen Kunden, Affiliates oder Promoters sowie das QV des ersten SmartShips. Wenn ein Promoter bereits in früheren Perioden den Go MVP Status erreicht hat, greift ab dann der MVP Multiplier Bonus – der verdiente Betrag multipliziert sich für weitere Monate, in denen die Qualifikation erneut erreicht wird. Wöchentliche Auszahlung.
Was bedeutet „Engagiert“ bei Prüvit?
Engagiert bedeutet, dass ein Promoter im aktuellen Qualifikationsmonat mindestens 50 PQV erreicht hat. Ohne diesen Status zählt ein Promoter nicht als EP (Engagierter Promoter) für die TV-Berechnung der Upline.
Nach meiner Beobachtung als Trainer sehe ich immer wieder, dass dieser Status von neuen Partnern als selbstverständlich betrachtet wird – bis er einmal fehlt. Denn sobald ein Promoter in der ersten Ebene nicht engagiert ist, fällt sein Volumen und das seiner Kunden aus der TV-Berechnung heraus. Das kann bei knappen Rang-Qualifikationen direkt entscheiden.
Ab wann kann man den Champion Car Bonus bekommen?
Ab Rang 6, der mindestens 2 aufeinanderfolgende Monate gehalten werden muss. Die Qualifikation für Rang 6 lautet: 200 PQV, 5 engagierte Promoter, 15.000 TV, 30.000 GV.
Der Bonus zahlt bis zu 680 € monatlich und läuft über ein CLT-System (Car Lease Token), das monatlich in Dollar umgerechnet wird. Das Fahrzeug muss vor dem Kauf oder Leasing genehmigt werden, muss mit der Marke Prüvit versehen sein und darf zum Zeitpunkt des Erwerbs nicht älter als 3 Jahre sein. Fällt der Rang auf 5, laufen 50 % der Zahlung noch bis zu 2 Monate weiter.
Wie oft zahlt Prüvit die Provisionen aus?
Prüvit unterscheidet nach Bonustyp. Anstossprämien und der Affiliate Händlerbonus zahlen wöchentlich – immer freitags. Monatliche Boni (Restprovision, Champion Bonus, Restmatch, CCB) zahlen am 15. des Folgemonats, nach einer 15-tägigen Bearbeitungszeit.
Diese Unterscheidung ist in der Praxis relevant, da viele Partner wöchentliche und monatliche Zahlungen anfangs vermischen und dann Fragen entstehen, warum ein erwarteter Betrag noch nicht da ist. Der wöchentliche Zahlungsrhythmus bezieht sich auf den Qualifikationszeitraum Montag bis Sonntag (Prüvit Rewards Zeitzone, RTZ).
Was passiert, wenn mein GV zu 70 % aus einem Team kommt?
In diesem Fall qualifiziert sich der Promoter nicht für den Rang, bei dem die 70%-Regel greift – auch wenn das Gesamt-GV rechnerisch stimmt. Die Regel besagt: Nicht mehr als 70 % des GV darf aus einem einzigen Team stammen.
In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich: Fast jeder Partner, der zum ersten Mal an diese Grenze stößt, hat sie vorher nicht auf dem Schirm gehabt. Das Gegenmittel ist strukturelle Breite – also mehrere aktive Beine, die jeweils GV erzeugen, sodass kein einzelnes Team die 70%-Schwelle überschreitet.
Muss ich als Prüvit Promoter monatlich Produkte kaufen?
Nein. Prüvit stellt klar, dass kein Produktkauf als Bedingung für die Teilnahme am Prämienprogramm besteht. Es dürfen auch nicht mehr als 40 % des PQV aus eigenen Bestellungen stammen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass persönliches Volumen irrelevant ist. 50 PQV sind nötig, um den Engagiert-Status zu halten – und dieser Status ist die Voraussetzung für alle Auszahlungen. Wer unter 50 PQV fällt, gilt als nicht engagiert und verliert damit die Verdienstberechtigung für den betreffenden Zeitraum.
Wie unterscheiden sich Sponsorbaum und Positionsbaum?
Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Partner glauben, die beiden Bäume seien dasselbe – nur mit unterschiedlichem Namen.
Der Sponsorbaum zeigt, wer wen persönlich angemeldet hat. TV wird ausschließlich auf Basis des Sponsorbaums berechnet (erste 3 Ebenen). Der Positionsbaum hingegen enthält auch Promoter, die über die Placement Lounge platziert wurden – also nicht direkt vom Sponsor angemeldet, sondern strategisch eingesetzt. GV und Restprovision basieren auf dem Positionsbaum. Die Placement Lounge verändert den Positionsbaum, nicht den Sponsorbaum. Das beeinflusst direkt, welches Volumen für welchen Bonus zählt.
Gibt es Sonderaktionen oder zeitlich begrenzte Boni?
Ja. Prüvit läuft regelmäßig spezielle Aktionen und Wettbewerbe, die über die Prüvit Pulse App kommuniziert werden. Diese ergänzen die Grundstruktur des Plans und sind zeitlich begrenzt.
Ein Beispiel aus der Vergangenheit war die „Gedeihen in 25 Better Bonus Aktion“, die in den ersten 90 Tagen des Jahres bis zu 10.000 USD an Zusatzboni für das Anmelden neuer VIP-Kunden oder Promoter bot. Solche Aktionen laufen parallel zum regulären Vergütungsplan und zahlen zusätzlich zu den Standardboni aus.
Wie funktioniert die Restmatch-Provision?
Der Restmatch (RM) zahlt einen Prozentsatz der Restprovision (RC), die alle Promoter in den ersten drei Ebenen des Sponsorbaums selbst verdienen. Das heißt, wenn ein Promoter in deiner Downline eine RC verdient, partizipierst du daran anteilig.
Dieses Matching funktioniert auf Basis des eigenen Zahlungsrangs – je höher der Rang, desto größer der Matching-Prozentsatz. Damit verbindet Prüvit eigenes Wachstum direkt mit dem Wachstum der direkten Downline, da eigenes Ranking und Downline-Einkommen in einer wechselseitigen Abhängigkeit stehen.
Der Plan im Gesamtbild
Der Prüvit Vergütungsplan ist komplex – aber er ist auch logisch aufgebaut, wenn man die drei Ebenen (Anstoss, Gameplay, Rest) sauber auseinanderhält und versteht, welche Volumen-Kennzahl welchen Bonus steuert.
PQV bestimmt den persönlichen Beitrag. TV steuert die Rang-Qualifikation kurzfristig. GV entscheidet über höhere Ränge langfristig. Und der Engagiert-Status der eigenen Downline beeinflusst das TV direkt – was die meisten unterschätzen.
Ich halte es für eines der verständlichsten Systeme im Ketone-Bereich, solange man es Schicht für Schicht liest und nicht auf einmal.
Der Vergütungsplan belohnt nicht den lautesten Start. Er belohnt konsistente Qualifikation, Breite in der Struktur und echte Kundenbeziehungen. Wer das als Prinzip verinnerlicht, baut auf einem Fundament, das monatlich stärker wird – nicht schwächer.
Rock it!
Dein Willi