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Der Prüvit Vergütungsplan

Der Prüvit Vergütungsplan schüttet Provisionen über das unternehmenseigene Prüformance Rewards Programm aus und koppelt Auszahlungen strikt an ein Mindestvolumen an Bonuspunkten. Wer als Promoter aktiv abrechnen will, benötigt monatlich mindestens 50 Personal Qualifying Volume Punkte durch eigene Bestellungen oder direkte Endkunden. Dieser Praxisleitfaden analysiert die realen Mechanismen, Rechenwege, Ränge und Verdienststatistiken völlig ungeschönt auf Basis der offiziellen Richtlinien.

Als selbstständiger Trainer begleite ich seit vielen Jahren Vertriebspartner durch die Tiefen moderner Provisionsmodelle. Dabei sehe ich regelmäßig, wie Neulinge an der komplexen Übersetzung zwischen Punktwerten, US-Dollar-Umrechnungen und tatsächlichen Banküberweisungen scheitern. Dieser Leitfaden dient als unabhängiger Erfahrungsbericht und fachliche Einordnung – er stammt nicht von der offiziellen Pressestelle des Unternehmens Prüvit Ventures.

  • Vergütungsmodell: Prüformance Rewards Programm mit Unilevel-Kern und Bonus-Pools
  • Mindestaktivität: 50 PQV (Personal Qualifying Volume) pro Abrechnungsmonat
  • Volumen-Deckelung: 70-Prozent-Regel (maximal 70 % des Gruppenvolumens aus einem Bein)

Die Grundarchitektur des Prüformance Rewards Programms

Prüvit berechnet alle Auszahlungen auf Basis eines internen Punktewertes namens BV (Bonus Value). Dieser Punktewert liegt bei fast allen physischen Produkten unter dem tatsächlichen Brutto-Verkaufspreis in Euro oder Dollar. Wer das Geschäftsmodell betriebswirtschaftlich bewerten will, muss die exakte Trennung zwischen persönlichem Volumen und Teamumsätzen verstehen.

Die zentralen Volumen-Einheiten und Abrechnungsgrößen

Das Vergütungssystem von Prüvit unterscheidet strikt zwischen drei verschiedenen Volumen-Kategorien für die monatliche Qualifikation. Das Personal Qualifying Volume entsteht entweder aus eigenen Produktbestellungen oder aus Erst- und Folgekäufen persönlich eingeschriebener Endkunden. Promoter erhalten damit die Chance, ihre monatliche Aktivität komplett über echten Kundennutzen darzustellen, ohne eigene Bestände anzuhäufen.

  • PQV (Personal Qualifying Volume): Persönliches Qualifikationsvolumen aus Eigenbestellungen oder direkten Kundenumsätzen
  • TV (Team Volume): Das gesamte Bonusvolumen in den ersten drei Ebenen des persönlichen Sponsoring-Baums
  • GV (Group Volume): Das gesamte monatliche Bonusvolumen der gesamten Vertriebsorganisation im Platzierungs-Baum
  • BV (Bonus Value): Der abrechnungsrelevante Punktewert, auf den prozentuale Boni berechnet und ausgezahlt werden

Das Team Volume schließt eigene Produktkäufe des Promoters grundsätzlich aus. Alle Gruppenvolumina im Placement Tree setzen sich am ersten Tag jedes Kalendermonats pünktlich auf null zurück. Es gibt im regulären System keinen Übertrag von Restvolumen in den Folgemonat.

Der Weg vom Endkundenpreis zur Netto-Auszahlung

Jeder Provisionsberechnung liegt eine feste mathematische Kette zugrunde, die viele Einsteiger im Vorfeld übersehen. Wer ein Produktpaket im Onlineshop verkauft, erhält seine Provision nicht auf den Endkunden-Rechnungsbetrag inklusive Mehrwertsteuer. Das Unternehmen zieht zunächst die länderspezifische Umsatzsteuer sowie Logistikgebühren ab und hinterlegt für den Artikel den festen BV-Wert.

  1. Ein Endkunde bestellt ein KETO//OS NAT Monatspaket zum regulären Bruttopreis im Shop.
  2. Prüvit bereinigt die Bestellung um Mehrwertsteuer und legt den hinterlegten BV-Wert fest.
  3. Das System wendet den zustehenden Provisionssatz laut aktuellem Rang auf diesen BV-Wert an.
  4. Der errechnete Betrag wird auf die unternehmenseigene Prüvit Pay Wallet gebucht.
  5. Bei der Überweisung auf das europäische Bankkonto fallen Wechselkurs- und Auszahlungsgebühren an.

Durch diese Rechenkette ergibt sich in der Praxis ein realistischer Nettoertrag, der betriebswirtschaftlich sauber kalkuliert werden muss. Wer hier mit linearen Handelsspannen auf den Bruttoverkaufspreis rechnet, erlebt am Monatsende eine Überraschung auf seinem Kontoauszug.

Die Rangstufen von Rank 1 bis Rank 10 im Detail

Die Karrierestufen bei Prüvit reichen von einfachen Einstiegsstufen bis zu den hoch dotierten Führungspositionen. Mit jedem Rang steigen nicht nur die prozentualen Beteiligungen, sondern auch die strukturellen Hürden an die Linienbalance. Das Erreichen eines Ranges gilt im System erst dann als gesichert, wenn alle drei Kriterien – Eigenleistung, Gesamtvolumen und Strukturvorgaben – im selben Kalendermonat zeitgleich erfüllt sind.

Schwellenwerte, Punkte und Struktur-Kriterien

Um von Stufe zu Stufe aufzusteigen, verlangt der Plan ein präzises Gleichgewicht zwischen Kundenaufbau und Führungsarbeit. Während auf den Rängen 1 bis 3 das direkte Kundenumfeld dominiert, greift ab Rank 4 und Rank 5 die Anforderung an aktiv entwickelte Unterstrukturen.

  • Rank 1: Mindestens 50 PQV und ein monatliches Gesamtvolumen von 500 GV
  • Rank 2: Mindestens 50 PQV und ein monatliches Gesamtvolumen von 1.000 GV
  • Rank 3: Mindestens 50 PQV und ein monatliches Gesamtvolumen von 3.000 GV
  • Rank 4: Mindestens 50 PQV und ein monatliches Gesamtvolumen von 5.000 GV
  • Rank 5: Mindestens 50 PQV und ein monatliches Gesamtvolumen von 10.000 GV
  • Rank 6: Mindestens 50 PQV und ein monatliches Gesamtvolumen von 30.000 GV
  • Rank 7: Mindestens 50 PQV und ein monatliches Gesamtvolumen von 75.000 GV
  • Rank 8: Mindestens 50 PQV und ein monatliches Gesamtvolumen von 150.000 GV
  • Rank 9: Mindestens 50 PQV und ein monatliches Gesamtvolumen von 250.000 GV
  • Rank 10: Mindestens 50 PQV und ein monatliches Gesamtvolumen von 500.000 GV

Auf höheren Rängen müssen Promoter zusätzlich persönlich gesponserte Partner vorweisen, die eigenständig bestimmte Mindestränge halten. Das verhindert reine Scheinvolumina und erzwingt echte Ausbildungsarbeit im Team.

Das Erreichen einer Rangstufe belohnt Prüvit erst dann dauerhaft, wenn die geforderten Volumina über den Monatswechsel stabil bleiben.

Die 70-Prozent-Regel als vertragliche Balance-Bremse

Ein zentraler Mechanismus im Prüvit Vergütungsplan ist die sogenannte 70-Prozent-Regel. Dieser vertragliche Filter besagt, dass maximal 70 % des gesamten geforderten Group Volumes aus einer einzigen Teampartner-Linie stammen dürfen. Wer beispielsweise für Rank 6 ein Volumen von 30.000 GV anstrebt, kann aus seinem stärksten Bein höchstens 21.000 GV anrechnen lassen.

Die verbleibenden 9.000 GV müssen zwingend über andere persönliche Partnerlinien oder eigene Endkundenumsätze erwirtschaftet werden. Das System schützt sich damit wirksam gegen inaktive Mitverdiener, die zufällig eine einzige Führungskraft einschreiben und sich danach zurücklehnen. Für den aktiven Vertriebler bedeutet dies: Einseitiger Strukturaufbau führt unweigerlich zu Rangblockaden.

Was der vergleichende Blick über verschiedene Provisionsmodelle und Vergütungspläne sehr deutlich zeigt: Viele Partner bewerten die prozentualen Ausschüttungen isoliert auf dem Papier, ohne die strukturellen Deckelungen zu prüfen. Sie sehen eine theoretische Beteiligung auf sechs Ebenen und übersehen dabei, dass ein einziges dominantes Bein den gesamten Rangaufstieg ausbremsen kann.

Dieser Irrtum entsteht fast immer dann, wenn Vertriebler von der Illusion eines Selbstläufers ausgehen. Ein einzelner starker Partner erzeugt zwar schönes Volumen in der Software, bringt aber ohne parallele Linien keine Qualifikation auf den höheren Stufen. Das System zwingt den Erbauer dazu, permanent in die Breite zu arbeiten.

Wer dieses Prinzip von Tag eins an verinnerlicht, baut seine Organisation von Beginn an auf mindestens drei bis vier stabilen Fundamenten auf. Das verhindert böse Überraschungen bei der monatlichen Provisionsabrechnung und sorgt für eine gleichmäßige, stressfreie Rangbestätigung.

Die Bonussysteme: Kundenboni, MVP und Leadership Pools

Der Prüvit Vergütungsplan stützt sich nicht auf eine einzige Provision, sondern kombiniert mehrere Vergütungsbausteine. Neue Partner können in ihren ersten 30 Tagen über die sogenannte Go Challenge zusätzliche Barprämien wie den Go Pro und den Go MVP Bonus freischalten. Für etablierte Vertriebler bilden dagegen der Endorsement Bonus und die Leadership Pools das finanzielle Rückgrat.

Endorsement Bonus und das Kunden-Programm

Prüvit legt großen Wert auf ein stabiles Endkundenverhältnis und belohnt dies mit dem Endorsement Programm. Wenn ein Promoter oder Kunde zwei persönliche Vorzugskunden im automatischen Lieferprogramm (SmartShip) hält, qualifiziert er sich für kostenlose Produktguthaben. Diese Prüvit Points reduzieren den eigenen finanziellen Aufwand massiv, können jedoch vertraglich nicht in bar ausgezahlt werden.

KriteriumPrüvit Promoter ProgrammKonventioneller Standard-Vertrieb
Kundenfokus & Gratisware✔ 2-Kunden-Programm für kostenlose Produkte monatlich⚠ Rabatt nur gegen hohe Vorratseinkäufe
Linien-Sicherheit✔ Schutz vor Trittbrettfahrern durch 70%-Balanceregel✘ Starker Einbein-Verdienst ohne Teambalance
Autoprogramm-Hürde✔ Feste Monatsrate ab stabil bestätigtem Rank 6✘ Vollständiges privates Leasingrisiko auf Stufe 1
Abrechnungs-Basis✔ Transparente Abrechnung auf definierte BV-Werte⚠ Intransparente Abzüge und variable Berechnungen

Die folgende tabellarische Gegenüberstellung zeigt dir präzise, wie Prüvit operative Kriterien im Vergleich zu typischen Marktpraktiken löst.

Im direkten Vergleich zeigt sich, dass Prüvit den Fokus stark auf das Halten von wiederkehrenden SmartShip-Bestellungen legt, anstatt Einmalverkäufe zu belohnen.

Der Car Bonus ab Rank 6

Ab dem Erreichen von Rank 6 schüttet das Unternehmen einen monatlichen Autozuschuss von bis zu 800 US-Dollar aus. Um diesen Car Bonus zu erhalten, muss der Partner den Rang im Folgemonat ein zweites Mal bestätigen. Das Fahrzeug darf zum Zeitpunkt des Antrags maximal drei Jahre alt sein und muss bestimmte Farb- und Beschriftungsvorgaben erfüllen.

Wer die Qualifikation in einem Folgemonat verfehlt, erhält für diesen Zeitraum keinen Zuschuss. Der Partner haftet für seinen Leasing- oder Kaufvertrag vollumfänglich selbst, weshalb das Vorhalten von Liquiditätsreserven vor dem Eingehen fester Verträge zwingend notwendig ist.

Reale Einkommensdaten laut offiziellem Income Disclosure Statement

Um die tatsächlichen Verdienstmöglichkeiten realistisch zu bewerten, liefert der offizielle Einkommensbericht von Prüvit ungeschminkte Zahlen. Im Berichtsjahr wies das Unternehmen ein durchschnittliches Jahreseinkommen aller registrierten Promoter von rund 2.392,51 US-Dollar aus. Der Median des jährlichen Einkommens lag hingegen bei exakt 10,59 US-Dollar.

Die statistische Verteilung auf den Einstiegsstufen

Diese enorme Diskrepanz zwischen Durchschnitt und Median erklärt sich durch die hohe Zahl an registrierten Vorteilskäufern. Exakt 44,15 % aller Promoter verblieben im Status des ungerankten Promoters und verdienten im Jahresschnitt lediglich 10,48 US-Dollar. Auf Rank 1 qualifizierten sich 16,26 % der Partner mit einem durchschnittlichen Jahresverdienst von 304,18 US-Dollar.

  • Unranked Promoter (44,15 % aller Partner): Durchschnittlich 10,48 USD Jahreseinkommen (Spanne von 0 bis 750 USD)
  • Rank 1 Promoter (16,26 % aller Partner): Durchschnittlich 304,18 USD Jahreseinkommen (Spanne von 0 bis 11.823 USD)
  • Rank 2 Promoter (5,43 % aller Partner): Durchschnittlich 1.537,98 USD Jahreseinkommen (Spanne von 0 bis 159.999 USD)
  • Rank 3 Promoter (0,98 % aller Partner): Durchschnittlich 4.993,08 USD Jahreseinkommen (Spanne von 329 bis 46.343 USD)
  • Rank 4 Promoter (0,40 % aller Partner): Durchschnittlich 8.639,14 USD Jahreseinkommen (Spanne von 633 bis 50.086 USD)
  • Rank 5 Promoter (31,44 % aller Partner): Durchschnittlich 1.139,73 USD Jahreseinkommen (Spanne von 0 bis 666.720 USD)

Ein großer Teil der Angemeldeten nutzt die Promoter-Lizenz primär für den günstigeren Eigenbedarf an exogenen Ketonen und betreibt keinen aktiven Geschäftsaufbau. Wer diese Zahlen isoliert betrachtet, verwechselt passive Konsumenten mit hauptberuflichen Vertriebspartnern.

Was Führungskräfte auf den oberen Rängen verdienen

Erst ab Rank 6 bewegt sich das Jahreseinkommen in Bereichen, die eine Vollzeit-Tätigkeit wirtschaftlich tragfähig machen. Exakt 0,76 % aller Partner erreichten diesen Status und erzielten ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 46.017,26 US-Dollar. Auf Rank 7 stieg der Wert auf durchschnittlich 82.997,96 US-Dollar bei 0,35 % der Partnerbasis.

Auf den Spitzenrängen 8 bis 10 erreichen die Auszahlungen sechsstellige Jahresbeträge, werden jedoch von weniger als 0,25 % der gesamten Vertriebsorganisation realisiert. Diese Daten belegen eindeutig: Der Prüvit Vergütungsplan belohnt außergewöhnliche Führungsleistung und Kundenbindung überproportional, schenkt Einsteigern ohne Vertriebsaktivität jedoch kein passives Einkommen.

Typische Abrechnungsfallen und vertragliche Pflichten

Wer bei Prüvit langfristig Provisionen sichern möchte, muss die vertraglichen Abrechnungsregeln genauestens studieren. Die Richtlinien sehen strikte Fristen für die Einreichung von Reklamationen vor und knüpfen Auszahlungen an die Einhaltung aller Verhaltensregeln. Unerfahrene Partner verlieren Gelder meist nicht durch mangelnden Fleiß, sondern durch administrative Versäumnisse.

Die 30-Tage-Ausschlussfrist für Provisionsprüfungen

Prüvit schreibt in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen eine strikte Reklamationsfrist von exakt 30 Tagen nach Erhalt der monatlichen Abrechnung vor. Wer Unstimmigkeiten bei Punkten, Rangqualifikationen oder Bonusüberträgen nicht innerhalb dieses Zeitfensters schriftlich meldet, verliert jeden Anspruch auf Nachberechnung.

Nach Ablauf der vertraglichen 30-Tage-Frist schließt das Unternehmen jede nachträgliche Rekonstruktion oder Korrektur von Provisionsabrechnungen unwiderruflich aus.

Zusätzlich behält sich das Unternehmen das Recht vor, Provisionsauszahlungen so lange zurückzuhalten, bis der fällige Gesamtbetrag die Schwelle von 25,00 US-Dollar überschreitet. Kleinstbeträge verbleiben bis zum Erreichen dieses Grenzwertes auf dem internen Verrechnungskonto.

Retouren und Stornierungs-Rückbelastungen

Eine der folgenschwersten Klippen im Alltag stellt die automatische Rückbelastung von stornierten Produktbestellungen dar. Wenn ein Endkunde seine Bestellung widerruft oder eine Rücklastschrift veranlasst, zieht Prüvit das entstandene GV exakt in dem Monat ab, in dem die Rückabwicklung stattfindet. Das kann am Monatsletzten dazu führen, dass ein bereits sicher geglaubter Rang rückwirkend verloren geht.

  • Ein Endkunde bestellt am Monatsanfang Produkte im Wert von 300 BV.
  • Der Promoter erreicht am 28. des Monats punktgenau die geforderten 5.000 GV für Rank 4.
  • Am 30. des Monats storniert der Kunde seine Sendung aufgrund einer Annahmeverweigerung.
  • Das System bucht die 300 BV sofort aus dem laufenden Monatsvolumen aus.
  • Das bereinigte Volumen fällt auf 4.700 GV und stuft den Promoter auf Rank 3 herab.

Partner sollten daher an Monatsenden niemals mit einer Punktlandung kalkulieren, sondern immer ein Sicherheitsvolumen von mindestens fünf bis zehn Prozent über der geforderten Schwelle aufbauen.

Ein Muster, das ich in meiner Praxis schon viele Male begleitet habe: Ein motivierter Partner baut in den ersten Wochen enorme Dynamik auf und feiert seinen ersten mittleren Rang. Er verlässt sich blind darauf, dass das System am letzten Tag des Monats automatisch alle Punkte zu seinen Gunsten einfriert.

Am dritten Tag des Folgemonats folgt dann das böse Erwachen, weil eine einzige Kundenretoure das gesamte Kartenhaus um zwanzig Punkte unter die Qualifikationsgrenze gedrückt hat. Der Frust ist in diesem Moment verständlicherweise groß, wäre aber vollkommen vermeidbar gewesen.

Profis planen Retourenquoten von Beginn an fest in ihre monatliche Zielsetzung ein. Wer weiß, dass im E-Commerce immer ein kleiner Prozentsatz an Paketen zurückgeht, arbeitet mit klaren Puffern und behält seine Auszahlungen verlässlich im Griff.

FAQ

Brauche ich jeden Monat ein eigenes Produkt-Abo um Provisionen zu erhalten?

Nein. Prüvit verlangt vertraglich kein verpflichtendes Autoship oder monatliche Pflichtkäufe für Vertriebspartner.

Die notwendigen 50 Personal Qualifying Volume Punkte lassen sich vollständig durch die Bestellungen persönlich registrierter Endkunden erwirtschaften. In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass dieser Punkt für massive Erleichterung sorgt, weil niemand seine Garage mit Keton-Vorräten vollstellen muss.

Was passiert mit meinen Punkten wenn ein Kunde seine Bestellung storniert?

Das System zieht das generierte Bonusvolumen sofort in dem Monat ab, in dem die Retoure buchhalterisch erfasst wird.

Fällt das Gesamtvolumen dadurch unter die geforderte Rangschwelle, stuft die Software den Abrechnungsrang für diesen Monat automatisch herab. Wer am Monatsende knapp an einer Qualifikationsgrenze steht, sollte deshalb immer einen Sicherheitspuffer einplanen.

Gibt es bei Prüvit eine jährliche Gebühr für Partner?

Ja. Für die Aufrechterhaltung des Promoter-Status berechnet Prüvit eine jährliche System- und Backoffice-Gebühr von derzeit 49 US-Dollar.

Dieser Betrag deckt die Nutzung der Software, der mobilen Pulse App sowie die Bereitstellung des personalisierten Webshops ab. Wer diese Gebühr nicht erneuert, verliert nach Ablauf der Frist seinen Ranganspruch und wird im System als regulärer Kunde geführt.

Zahlt Prüvit den Car Bonus auch als reines Bargeld aus?

Nein. Eine Barauszahlung des monatlichen Autobonus ist laut offiziellem Rewards Plan ausdrücklich ausgeschlossen.

Partner müssen den Leasing- oder Finanzierungsvertrag für ein genehmigtes Fahrzeug vorab zur Prüfung beim Support einreichen. Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele glauben, sie könnten das Geld frei verwenden, doch Prüvit überweist den Zuschuss ausschließlich gegen geprüften Nachweis des zugelassenen Wagens.

Wann verfallen meine gesammelten Prüvit Points?

Prüvit Points verfallen automatisch nach Ablauf von 90 Tagen, sofern sie nicht für Produktbestellungen eingelöst werden.

Diese Punkte entstehen primär durch das Endorsement-Programm und dienen ausschließlich dem Erwerb von Gratisware im eigenen Kundenkonto. Eine Auszahlung auf das Bankkonto oder eine Übertragung auf fremde Kundenkonten ist vertraglich unzulässig.

Wie viel Prozent Provision zahlt Prüvit auf direkte Kundenbestellungen?

Auf direkte Endkundenbestellungen schüttet Prüvit je nach aktuellem Rang und Kundenvolumen zwischen 20 % und 40 % auf den hinterlegten BV-Wert aus.

Mit steigendem Gesamtkundenumsatz greift ein sogenannter Customer Milestone Bonus, der die prozentuale Vergütung für erfolgreiche Verkäufer zusätzlich anhebt. Wer viele Stammkunden im SmartShip hält, schöpft hier die höchste Marge ab.

Muss ich meine Prüvit Einnahmen in Deutschland oder Österreich versteuern?

Ja. Alle ausgezahlten Provisionen und Boni stellen steuerpflichtige Betriebseinnahmen aus gewerblicher Tätigkeit dar.

Promoter im DACH-Raum müssen vor Aufnahme der Tätigkeit ein Gewerbe anmelden und ihre Einnahmen im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung deklarieren. In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich, dass Partner die Kleinunternehmerregelung oft fehlerhaft auf US-Dollar-Abrechnungen anwenden.

Was verlangt die 70-Prozent-Regel genau von mir?

Die Regel besagt, dass maximal 70 % des für einen Rang benötigten Gruppenvolumens aus einer einzigen Beinlinie stammen dürfen.

Wer beispielsweise 10.000 GV für Rank 5 benötigt, darf höchstens 7.000 GV aus seiner stärksten Struktur anrechnen. Die verbleibenden 3.000 GV müssen zwingend über andere persönliche Partner oder eigene Kunden generiert werden, um die Qualifikation freizuschalten.

Der Blick hinter die Zahlen

Der Prüvit Vergütungsplan ist kein System für schnelles, passives Geld ohne Eigenleistung. Wer jedoch versteht, wie die 70-Prozent-Regel funktioniert, wie wichtig echte Endkunden im SmartShip sind und wie man Retourenpuffer einplant, findet hier einen hochgradig leistungsorientierten Marketingplan. Lies vor dem Start unbedingt die offizielle Richtlinie namens Prüvit Affiliate Policies & Procedures in der aktuellen Fassung eigenhändig durch, um alle vertraglichen Rechte und Pflichten im Detail zu kennen.

Vergütungspläne sind keine Glücksspiel-Automaten, bei denen man oben Punkte einwirft und unten automatisch Geld herauskommt. Sie sind schlichte betriebswirtschaftliche Spielregeln – und wer die Regeln besser versteht als der Durchschnitt, gewinnt dieses Spiel mit System.

Nimm dir die Zahlen, verstehe deine Hebel und bau dein Geschäft mit echter Substanz auf.

Rock it!
Dein Willi