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Ringana Aussteiger: Warum die Kritik nicht gerechtfertigt ist

Die meisten Ringana-Aussteiger scheitern nicht an Ringana – sie scheitern an der Methode. Wer das versteht, bewertet die gängige Kritik an diesem Unternehmen völlig anders. In diesem Artikel analysiere ich als Network-Marketing-Experte mit über 16 Jahren Erfahrung, welche Kritikpunkte sachlich haltbar sind – und welche nicht.


Was steckt hinter dem Phänomen „Ringana Aussteiger“?

Wenn jemand als Frischepartner aufhört und danach im Internet über seine Erfahrungen schreibt, entsteht ein bestimmtes Bild. Dieses Bild wird dann von anderen aufgegriffen, weitergeteilt – und irgendwann glaubt es jeder. Das ist kein Ringana-spezifisches Phänomen. Das passiert in jeder Network-Marketing-Firma weltweit.

Die entscheidende Frage lautet nicht: „Ist Ringana gut oder schlecht?“

Die entscheidende Frage lautet: „Warum sind diese Menschen ausgestiegen – und hat das wirklich mit Ringana zu tun?“


Die häufigsten Kritikpunkte im Überblick

Bevor ich die einzelnen Punkte auseinandernehme, hier eine Übersicht der gängigsten Vorwürfe und der sachlichen Einordnung:

KritikpunktHäufigkeitSachliche Einordnung
Produkte zu teuerSehr häufigPremium-Segment, frische Herstellung ohne Konservierungsstoffe
MLM ist unseriösSehr häufigLegales Direktvertriebsmodell, seit 1996 am Markt
SchneeballsystemHäufigVergütung basiert auf echtem Produktumsatz
Kaum VerdienstmöglichkeitHäufigAbhängig von Methode und Einsatz
Keine PflichtpaketeSelten bekanntKein verpflichtender Einstiegskauf
Soziale IsolationGelegentlichResultat alter Vertriebsmethoden, nicht des Geschäftsmodells

Sind die Produkte wirklich überteuert?

Nein – wer Ringana mit Drogerieprodukten vergleicht, vergleicht grundlegend verschiedene Produkte.

Ringana produziert in kleinen Chargen, ohne synthetische Konservierungsstoffe, ohne mineralölbasierte Inhaltsstoffe, ohne PEG-Emulgatoren oder Formaldehyd. Jedes Produkt, das beim Kunden ankommt, ist maximal 14 Tage alt. Das ist am Kosmetikmarkt einzigartig.

Zum Vergleich: Ein herkömmliches Kosmetikprodukt aus dem Supermarkt kann bis zu mehrere Jahre gelagert werden – und enthält entsprechende Konservierungsstoffe, damit das möglich ist. Bei Ringana wird bewusst darauf verzichtet. Das hat seinen Preis – und dieser Preis ist sachlich gerechtfertigt.

Wer Ringana mit gleichwertigen Naturkosmetik-Premiummarken vergleicht, kommt zu einem anderen Ergebnis. Das Preisniveau ist dann durchaus marktkonform.

Was macht die Frische konkret aus?

  • Produktion in kleinen, separat kontrollierten Chargen
  • 100 % vegane Inhaltsstoffe
  • Keine künstlichen Konservierungsmittel
  • Keine Mineralöle, keine Allergene, keine PEG-Emulgatoren
  • Haltbarkeitsdatum wie bei Lebensmitteln
  • Lieferung direkt nach der Produktion

Ist Ringana ein Schneeballsystem?

Nein. Das ist sachlich falsch.

Ein Schneeballsystem ist per Definition ein System, bei dem Einnahmen ausschließlich durch die Rekrutierung neuer Teilnehmer entstehen – ohne echten Produktverkauf. In Österreich und Deutschland ist das illegal.

Ringana funktioniert genau anders: Die Vergütung basiert auf dem tatsächlichen Produktumsatz. Der Ringana-Vergütungsplan (Target Plan) sieht eine Kundenumsatzprovision von 19 % in Zielstufe 1, 29 % in Zielstufe 2 und 39 % ab Zielstufe 3 vor. Teamumsatzprovisionen liegen zwischen 1 % und 14 % – ebenfalls auf Basis echter Verkäufe.

Wer keine Produkte verkauft, verdient nichts. Das ist das Gegenteil eines Schneeballsystems.

Der Unterschied im Überblick

MerkmalSchneeballsystemRingana
Einnahmen durch RekrutierungJaNein
Einnahmen durch ProduktumsatzNeinJa
Legaler Status (Österreich/Deutschland)IllegalLegal
Seit wann am Markt?Seit 1996
Eigene ProduktlinieNeinJa

Warum steigen so viele Frischepartner aus?

Das ist die eigentliche Kernfrage. Und aus meiner 16-jährigen Erfahrung im Network Marketing gibt es dafür drei klare Gründe:

Grund 1: Die falsche Methode

Die meisten Frischepartner starten und nutzen dieselben Methoden, die ihnen von ihrem Sponsor gezeigt wurden: Freunde ansprechen, Bekannte einladen, persönliches Umfeld nutzen. Das führt schnell zu Widerstand. Dieser Widerstand wird dann auf das Unternehmen projiziert – obwohl es an der Methode liegt, nicht an Ringana.

Grund 2: Unrealistische Erwartungen

Wenn jemand in sein Business startet mit der Erwartung, in wenigen Wochen ein Nebeneinkommen zu haben, und das nicht eintritt, folgt die Enttäuschung. Diese Enttäuschung ist real. Sie entsteht aber nicht durch das Unternehmen, sondern durch falsche Erwartungen – oft geweckt durch die eigene Vorstellung oder durch Übertreibungen einzelner Partner.

Ringana selbst kommuniziert im Vergütungsplan transparent: Erfolg hängt von individuellem Einsatz ab. Das steht schwarz auf weiß.

Grund 3: Kein funktionierendes System

Network Marketing funktioniert wie jedes Geschäft: Wer kein System hat, mit dem er kontinuierlich neue Interessenten anzieht, arbeitet auf Verschleiß. Wer auf sein persönliches Umfeld angewiesen ist, erschöpft diese Quelle schnell. Dann stagniert das Business – und der Ausstieg folgt.

Das ist kein Ringana-spezifisches Phänomen. Das passiert in jeder Firma.


Der Vorwurf: Ringana drängt zur Rekrutierung

Dieser Vorwurf taucht häufig auf. Und es stimmt: In manchen Teams gibt es Partner, die stark auf Rekrutierung fokussiert sind. Das ist aber kein von Ringana vorgeschriebenes Verhalten – das ist das Verhalten einzelner Partner.

Der Ringana-Vergütungsplan vergütet Kundenumsatz. Wer nur rekrutiert, aber keinen Kundenumsatz aufbaut, kommt nicht in höhere Zielstufen. Der Plan selbst fordert also genau das, was ein seriöses Direktvertriebsunternehmen auszeichnet: echten Verkauf an echte Endkunden.


Ist Ringana eine Sekte?

Nein. Dieser Vorwurf entsteht meist aus einer engen Gemeinschaft, die von außen schwer zu verstehen ist. Eine starke Community ist in jeder Unternehmenskultur ein Qualitätsmerkmal – nicht ein Warnsignal.

Ringana wurde 1996 von Andreas Wilfinger gegründet, ist ein österreichisches Unternehmen mit Sitz in der Steiermark, hat über 100.000 Partner weltweit und wird als reguläres Unternehmen geführt. Es gibt keine religiösen oder ideologischen Elemente. Es gibt Produkte, einen Vergütungsplan und eine Community – das ist der Rahmen.


Was ist an der Kritik berechtigt?

Als sachlicher Experte verschweige ich nichts. Es gibt Punkte, die sachlich korrekt sind:

  • Die Preise liegen im Premiumsegment – das ist für einen Teil der Zielgruppe eine Hürde
  • Die Haltbarkeit ist kürzer als bei herkömmlichen Produkten – das erfordert andere Kaufgewohnheiten
  • Der Fokus auf die DACH-Region begrenzt die geografische Skalierung
  • Manche Partner haben unrealistische Verdiensterwartungen kommuniziert – was dem Ruf schadet

Diese Punkte sind real. Sie rechtfertigen aber keinen generellen Ausstieg und keine generelle Warnung.


Was unterscheidet erfolgreiche Frischepartner von Aussteigern?

In meiner Facebook-Gruppe, den Momentum Machern, sehe ich täglich beide Gruppen. Der Unterschied ist fast immer derselbe:

Erfolgreiche Partner haben ein System, das kontinuierlich neue Interessenten anzieht – unabhängig vom persönlichen Umfeld. Sie bauen auf Kundenbeziehungen, nicht auf Druck. Sie verstehen das Geschäftsmodell und arbeiten mit dem Vergütungsplan, nicht gegen ihn.

Aussteiger haben meist auf Methoden gesetzt, die schnell an eine natürliche Grenze stoßen. Wenn das Umfeld erschöpft ist, fehlt der Nachschub. Dann folgt die Ernüchterung – und dann folgt der Blogpost über den Ausstieg.


Fazit: Der Ausstieg sagt nichts über Ringana aus

Wer bei Ringana aussteigt und danach im Internet darüber schreibt, hat oft eine ehrliche Perspektive auf seine eigene Erfahrung. Diese Erfahrung ist real. Aber eine persönliche Erfahrung mit einer bestimmten Methode ist kein objektives Urteil über ein Unternehmen.

Ringana ist seit fast drei Jahrzehnten am Markt, bietet nachweislich hochwertige Produkte, einen transparenten Vergütungsplan und ein legales Geschäftsmodell. Die Kritik, die im Netz kursiert, richtet sich in den meisten Fällen gegen alte Vertriebsmethoden – nicht gegen Ringana selbst.


FAQ: Die häufigsten Fragen zu Ringana

Lohnt es sich noch, 2025 bei Ringana einzusteigen?

Ja – wenn du eine zeitgemäße Methode nutzt. Das Geschäftsmodell von Ringana funktioniert unabhängig vom Jahr. Entscheidend ist, wie du neue Interessenten gewinnst. Wer auf moderne, systematische Wege setzt, findet in Ringana eine solide Basis.

Das Unternehmen besteht seit 1996, hat über 100.000 Partner weltweit und eine eigene, einzigartige Produktlinie. Das sind stabile Grundlagen. Der Erfolg hängt aber von der eingesetzten Methode ab – nicht vom Eintrittsjahr.

Warum scheitern so viele Ringana-Partner?

Die häufigste Ursache ist eine Methode, die auf das persönliche Umfeld angewiesen ist. Wer ausschließlich Freunde und Bekannte anspricht, arbeitet mit einer begrenzten Ressource. Wenn diese erschöpft ist, kommt das Business zum Stillstand.

Scheitern ist in diesem Kontext kein Beweis dafür, dass das Unternehmen schlecht ist. Es ist ein Hinweis darauf, dass ein anderes System notwendig ist, um kontinuierlich neue Kunden und Partner zu gewinnen.

Was verdient man wirklich als Ringana-Frischepartner?

Das variiert stark. Die Kundenumsatzprovision beginnt bei 19 % in Zielstufe 1 und steigt auf bis zu 39 % ab Zielstufe 3. Zusätzlich gibt es Teamumsatzprovisionen zwischen 1 % und 14 % sowie einen Wachstumsbonus.

Der tatsächliche Verdienst hängt vom aufgebauten Kundenstamm und Teamumsatz ab. Es gibt keine Fixgehälter und keine Garantien – das gilt für jede selbstständige Tätigkeit. Transparenz schafft der öffentlich zugängliche Target Plan von Ringana, der alle Zielstufen und Provisionen dokumentiert.

Ist Ringana MLM legal?

Ja. Ringana ist ein legal operierendes Direktvertriebsunternehmen nach österreichischem und europäischem Recht. Die Vergütung basiert auf echtem Produktumsatz – nicht auf Rekrutierungsgebühren. Das unterscheidet es klar von illegalen Schneeballsystemen.

Das Unternehmen ist seit 1996 tätig, in der Steiermark ansässig und erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen an den Direktvertrieb.

Muss ich als Ringana-Partner ein Starterpaket kaufen?

Nein. Bei Ringana gibt es keine verpflichtenden Starterpakete. Du kannst mit minimalem finanziellen Einsatz beginnen. Produkte für den Eigenbedarf zu kaufen ist möglich, aber nicht vorgeschrieben.

Das ist ein relevanter Unterschied zu anderen MLM-Unternehmen, bei denen hohe Anfangsinvestitionen Teil des Einstiegs sind. Bei Ringana entscheidest du selbst, in welchem Umfang du einsteigst.

Warum sind Ringana-Produkte so teuer?

Ringana produziert in kleinen Chargen ohne synthetische Konservierungsstoffe. Jedes ausgelieferte Produkt ist maximal 14 Tage alt. Dazu kommen ausschließlich pflanzliche, vegane Inhaltsstoffe, der Verzicht auf Mineralöle, PEG-Emulgatoren und Formaldehyd sowie nachhaltige Verpackungen.

Dieser Produktionsstandard erklärt das Preisniveau. Im Vergleich mit gleichwertigen Naturkosmetik-Premiummarken ist Ringana nicht teurer – oft sogar günstiger. Der Vergleich mit Drogerieware ist strukturell nicht aussagekräftig.

Stimmt es, dass man bei Ringana hauptsächlich durch Rekrutierung verdient?

Nein. Der Ringana-Vergütungsplan vergütet primär den Kundenumsatz. Um in eine höhere Zielstufe zu gelangen, ist ein Mindest-Kundenumsatz vorgeschrieben. Wer nur rekrutiert, ohne Kunden aufzubauen, verdient wenig – das Modell ist klar auf echten Produktverkauf ausgelegt.

Teamumsatzprovisionen sind ein Bonus auf die Leistung deines Teams – aber kein Ersatz für eigenen Kundenumsatz.

Sind die schlechten Bewertungen über Ringana im Internet glaubwürdig?

Bewertungen im Internet bilden immer einen Teil der Realität ab. Wer negative Erfahrungen gemacht hat, teilt diese häufiger als jemand, der zufrieden ist. Das gilt für Ringana ebenso wie für jedes andere Unternehmen im Direktvertrieb.

Ein sachlicher Überblick zeigt: Die negativen Bewertungen richten sich in der Mehrzahl gegen die Methoden einzelner Partner – nicht gegen die Produkte oder das Unternehmen selbst. Positive Stimmen sind zahlreich vorhanden, werden aber im öffentlichen Diskurs weniger wahrgenommen.

Was sind typische Warnsignale bei einem unseriösen MLM – und zeigt Ringana diese?

Typische Warnsignale für unseriöse MLM-Strukturen sind: verpflichtende hohe Einstiegsinvestitionen, Vergütung ausschließlich durch Rekrutierung, fehlende eigene Produktlinie und mangelnde Transparenz des Vergütungsplans.

Ringana zeigt keines dieser Merkmale. Kein Pflichtpaket beim Einstieg, Vergütung auf Basis echter Verkäufe, eine eigene umfangreiche Produktlinie und ein öffentlich zugänglicher, detaillierter Vergütungsplan.

Woran erkennt man, ob Ringana das Richtige für mich ist?

Die sachlichste Antwort: Wenn du bereit bist, ein Geschäft aufzubauen – mit einem System, das kontinuierlich neue Interessenten anzieht, das nicht auf deinem persönlichen Umfeld basiert –, dann bietet Ringana alle nötigen Grundlagen.

Wenn du erwartest, durch bloße Mitgliedschaft oder durch das Ansprechen von Bekannten ein Einkommen aufzubauen, dann werden die Ergebnisse hinter den Erwartungen bleiben. Das gilt nicht nur bei Ringana – das gilt im gesamten Network Marketing.

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.