Über 160.000 Euro netto pro Jahr – das ist der offizielle Richtwert aus dem Ringana Zielplan für Zielstufe 10. Damit steht die höchste Stufe im Target Plan für ein Einkommen, das weit über dem liegt, was die meisten Menschen als Angestellte in ihrem gesamten Berufsleben aufbauen. Damit du weißt, wie diese Zahl tatsächlich entsteht, welche Voraussetzungen dafür notwendig sind und welche Einkommensquellen konkret dazu beitragen, findest du hier alle echten Zahlen – strukturiert und vollständig.
Ich begleite seit Jahren Menschen in verschiedenen Network-Marketing-Unternehmen, darunter viele, die mit dem Ringana Target Plan arbeiten. Dabei sehe ich immer wieder, dass die Zahl „160.000 Euro“ zitiert wird – aber kaum jemand weiß, wie sie sich zusammensetzt. Was steckt hinter den 39 % Kundenprovision? Was bedeutet der 5 % Wachstumsbonus in diesem Kontext wirklich? Und wie viel Teamvolumen braucht es konkret, damit diese Summe realistisch wird? Genau das kläre ich in diesem Artikel – ohne Hochglanzversprechen, dafür mit den echten Mechanismen dahinter.
Was Zielstufe 10 im Target Plan bedeutet
Zielstufe 10 ist die höchste Stufe im Ringana Vergütungsplan, dem sogenannten Target Plan. Es gibt keine weiteren Stufen darüber. Wer diese Ebene erreicht, hat damit das gesamte Provisionspotenzial des Systems ausgeschöpft.
Der Zugang zu Zielstufe 10 erfordert drei gleichzeitig erfüllte Bedingungen:
- Mindestkundenumsatz: 660 Punkte pro Monat
- Mindestteamumsatz (TU-3): 60.000 Punkte pro Monat
- Differenzregel: Der Teamumsatz muss den eigenen Kundenumsatz um mindestens 10.000 Punkte übersteigen
Dazu kommt – für den Wachstumsbonus – ein Neupartnervolumen von mindestens 500 Punkten im relevanten Zeitraum. Ohne dieses Neupartnervolumen fällt der Wachstumsbonus in diesem Monat weg.
Wichtig zu verstehen: 1 Punkt entspricht näherungsweise 1 Euro Umsatz. Die genauen Punktwerte sind produktabhängig, weichen im Alltag aber kaum vom Euro-Wert ab.
Die drei Einkommensquellen auf dieser Stufe
In Zielstufe 10 fließt das Einkommen aus drei klar definierten Quellen. Wer nur eine davon kennt, sieht immer nur einen Teil des Bildes.
Quelle 1: Kundenumsatzprovision
Auf den eigenen Kundenumsatz erhältst du 39 % Provision. Dieser Satz gilt bereits ab Zielstufe 3 – er steigt nicht weiter. Bei 660 Punkten Kundenumsatz bedeutet das: rund 257 Euro allein aus dem eigenen Kundengeschäft pro Monat.
Klingt nach wenig? Das ist der Punkt, an dem viele falsch rechnen. Die 660 Punkte sind das Minimum für die Qualifikation – nicht das, was Partner auf diesem Level tatsächlich erzielen. Viele Partner in Zielstufe 10 liegen mit ihrem Kundenumsatz deutlich höher, da sie über Jahre einen stabilen Kundenstamm aufgebaut haben.
Quelle 2: Teamumsatzprovision – neun Ebenen tief
Die eigentliche Kraft dieser Stufe liegt in der Teamstruktur. Ab Zielstufe 6 gilt das volle neun-Ebenen-Modell – und Zielstufe 10 zahlt auf allen neun Ebenen dieselben Sätze wie Zielstufe 9:
| Teamebene | Provisionssatz |
|---|---|
| 1. Ebene | 9 % |
| 2. Ebene | 14 % |
| 3. Ebene | 6 % |
| 4. Ebene | 4 % |
| 5. Ebene | 2 % |
| 6. Ebene | 2 % |
| 7. Ebene | 1 % |
| 8. Ebene | 1 % |
| 9. Ebene | 1 % |
Was hier sofort auffällt: Die 14 % auf der zweiten Teamebene sind der höchste Einzelsatz im gesamten System – und er liegt nicht auf der direkten, sondern auf der indirekten Ebene. Das bedeutet: Partners, die Partner anwerben, die wiederum selbst aktiv sind, erzeugen den größten Provisionsfluss. Das ist kein Zufall, sondern ein bewusstes Design.
Die 60.000 Punkte Mindestteamumsatz, die für Zielstufe 10 notwendig sind, verteilen sich über neun Ebenen. Je breiter und tiefer die Teamstruktur aufgebaut ist, desto mehr dieser 60.000 Punkte liegen auf Ebenen mit hohen Provisionssätzen.
Quelle 3: Wachstumsbonus 5 %
Der Wachstumsbonus in Zielstufe 10 beträgt 5 % auf das Neupartnervolumen. Damit ist der Bonus auf seinem Maximum. Voraussetzung: Die neu geworbenen Partner müssen im relevanten Zeitraum zusammen mindestens 500 Punkte Umsatz erreichen.
Dieser Bonus zahlt direkt auf das Wachstum des Netzwerks ein – während die Teamprovisionen auf bestehendes Volumen laufen, belohnt der Wachstumsbonus aktive Erweiterung.
Was 160.000 Euro pro Jahr wirklich bedeutet
Die offiziellen Zahlen aus dem Ringana Zielplan nennen für Zielstufe 10 einen Jahresverdienst von mehr als 160.000 Euro netto. Das entspricht einem monatlichen Nettoeinkommen von über 13.300 Euro.
Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Zahl regelmäßig korrigiere: Viele glauben, dass der Wert von 160.000 Euro ein Durchschnittswert aller Partner in Zielstufe 10 ist. Das stimmt nicht. Es ist ein Richtwert – also eine Untergrenze dessen, was bei Erfüllung der Mindestvoraussetzungen rechnerisch möglich ist. Die tatsächlichen Einkommen auf dieser Stufe variieren erheblich, weil das Teamvolumen weit über 60.000 Punkte hinausgehen kann.
Was das in der Praxis bedeutet, lässt sich schnell durchrechnen. Angenommen, ein Partner in Zielstufe 10 hat ein reales Teamvolumen von 120.000 Punkten – also dem Doppelten des Minimums. Bei einem gewichteten Durchschnittsprovisionsatz von, sagen wir, 6 % auf das Teamvolumen (ein konservativer Wert, der die Mischung aller neun Ebenen abbildet) ergibt das allein aus der Teamkomponente: 7.200 Euro pro Monat – zuzüglich der Kundenprovision und des Wachstumsbonus.
Ich beobachte immer wieder, dass Partner auf dem Weg zu Zielstufe 10 genau diese Rechnung nicht machen. Stattdessen rechnen sie entweder nur die Kundenprovision oder nur die erste Teamebene. Dabei ist das Zusammenspiel aller drei Quellen das, was die Zahl 160.000+ wirklich trägt.
Was sich dabei zeigt: Das Einkommen auf dieser Stufe ist weniger eine fixe Größe als ein dynamischer Wert, der mit dem Teamvolumen skaliert. Wer das einmal begriffen hat, denkt das Ringana Business grundlegend anders – nämlich als ein System, bei dem jede Person im Netzwerk, die Produkte an Kunden verkauft, direkt zum eigenen Einkommen beiträgt.
Diese Sichtweise verändert den Fokus. Denn es geht dann nicht mehr um „wie viele Partner habe ich“ – sondern um „wie aktiv ist das Gesamtvolumen meines Netzwerks“. Das ist der entscheidende Denksprung, den viele erst nach längerer Zeit in der Branche vollziehen.
Wie die Differenzregel ab Zielstufe 8 funktioniert
Ab Zielstufe 8 gilt eine Zusatzbedingung, die in der Praxis oft missverstanden wird: Die Differenz zwischen dem Teamumsatz (TU-3) und dem eigenen Kundenumsatz muss mindestens 10.000 Punkte betragen.
Das bedeutet konkret: Wer in Zielstufe 10 den Mindestkundenumsatz von 660 Punkten erzielt, benötigt einen Teamumsatz von mindestens 60.000 Punkten – die Differenz von 59.340 Punkten liegt weit über den geforderten 10.000. Die Differenzregel ist bei den Mindestvoraussetzungen also automatisch erfüllt.
Diese Regelung greift erst dann aktiv, wenn jemand einen sehr hohen eigenen Kundenumsatz generiert und gleichzeitig nur einen vergleichsweise kleinen Teamumsatz hat. Dann sorgt sie dafür, dass das Einkommen auf diesen hohen Stufen tatsächlich auf einem echten Netzwerk basiert – und nicht allein auf individuellem Kundenverkauf.
Warum Teamvolumen nicht gleich Teamvolumen ist
Nach vielen Jahren in dieser Branche ist mir klar: Die Zahl 60.000 Punkte Teamumsatz klingt abstrakt – wird aber erst dann greifbar, wenn man sie in einzelne Partner aufschlüsselt. Und genau da liegt ein Denkfehler, den ich über viele Jahre beobachtet habe.
Viele Partner rechnen so: „Ich brauche 60.000 Punkte, also brauche ich 60 Partner mit je 1.000 Punkten Umsatz.“ Das ist eine Möglichkeit – aber bei weitem nicht die einzige, und oft auch nicht die wahrscheinlichste. In realen Strukturen verteilt sich das Volumen sehr ungleichmäßig. Einige Partner im Netzwerk erzielen 5.000 oder 10.000 Punkte, viele andere liegen bei 200 bis 500 Punkten.
Was ich dabei immer wieder sehe: Partner, die auf Zielstufe 10 zuarbeiten, haben in der Regel nicht 60 gleichstarke Linien. Stattdessen haben sie zwei bis vier deutlich aktivere Linien, die das Gros des Volumens tragen – und viele weitere, die konstant kleinere Beiträge liefern. Das Zusammenspiel dieser Strukturen erzeugt dann das Gesamtvolumen.
Was das für die Praxis bedeutet: Das 60.000-Punkte-Ziel ist kein linearer Aufbau, sondern ein organischer Prozess, bei dem starke Strukturen im eigenen Team selbst wieder Strukturen aufbauen. Wer das versteht, sieht Zielstufe 10 nicht als eine Frage von Zeit – sondern als eine Frage des Aufbaus von Tiefe.
Und Tiefe entsteht nicht über Nacht. Aber sie entsteht – wenn das Fundament stimmt.
Rechenbeispiel: Woher kommen die 160.000 Euro konkret?
Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Ein Partner in Zielstufe 10 erzielt monatlich rund 1.500 Punkte eigenen Kundenumsatz und hat ein Teamvolumen von 80.000 Punkten über neun Ebenen. Dabei liegt das Schwergewicht auf den Ebenen 1 bis 4.
Diese Zahlen sind ein Beispielrechnung – die tatsächlichen Beträge variieren je nach Produktwahl und Teamstruktur.
| Einkommensquelle | Basis | Satz | Ergebnis / Monat |
|---|---|---|---|
| Kundenprovision | 1.500 Pkt. | 39 % | ~585 € |
| Teamebene 1 | 8.000 Pkt. | 9 % | ~720 € |
| Teamebene 2 | 20.000 Pkt. | 14 % | ~2.800 € |
| Teamebene 3–9 | 52.000 Pkt. | Ø 2 % | ~1.040 € |
| Wachstumsbonus | 3.000 Pkt. (Neu) | 5 % | ~150 € |
| Gesamt | ~5.295 € / Monat |
Wer das auf ein Jahr hochrechnet, landet bei rund 63.500 Euro. Das liegt also noch deutlich unter dem offiziellen Richtwert von 160.000 Euro – zeigt aber zugleich, wie sensibel das Ergebnis auf das Teamvolumen reagiert. Verdoppelt sich das Teamvolumen auf 160.000 Punkte und stärken sich die mittleren Ebenen, rückt die Zahl 160.000 Euro im Jahr rasch in die Nähe.
Das macht deutlich: Die 160.000 Euro sind kein Automatismus. Sie entstehen durch ein Teamvolumen, das spürbar über dem Minimum liegt.
Der Unterschied zwischen Zielstufe 9 und 10
Die meisten Unterschiede zwischen diesen beiden Stufen liegen nicht in den Provisionssätzen – die bleiben identisch. Was sich ändert, ist ausschließlich:
| Merkmal | Zielstufe 9 | Zielstufe 10 |
|---|---|---|
| Mindest-TU-3 | 40.000 Punkte | 60.000 Punkte |
| Wachstumsbonus | 4 % | 5 % |
| KU-Provision | 39 % | 39 % |
| Teamprovisionen | identisch | identisch |
| Differenzregel | ≥ 10.000 Pkt. | ≥ 10.000 Pkt. |
Diese Tabelle täuscht auf den ersten Blick – denn die 20.000 Punkte mehr Teamvolumen (von 40.000 auf 60.000) bedeuten in der Praxis erhebliche Mehreinnahmen. Bei einem Gewichteten Provisionssatz von 6 % wären das allein 1.200 Euro zusätzlich pro Monat – nur durch den Sprung von Stufe 9 auf Stufe 10.
Der Wachstumsbonus-Unterschied von 4 % auf 5 % klingt nach wenig – bei einem Neupartnervolumen von 10.000 Punkten ist das aber ein Unterschied von 100 Euro pro Monat allein aus diesem Baustein.
Was auf dem Weg zur höchsten Stufe wirklich zählt
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass der Fokus auf dem Weg zu den oberen Stufen häufig auf die eigene Kundenprovision gelegt wird – also auf die 39 %. Das ist nachvollziehbar, denn diese Zahl ist unmittelbar sichtbar und direkt kontrollierbar.
Was dabei oft in den Hintergrund tritt: Die 14 % auf der zweiten Teamebene sind der eigentliche Hebel in diesem System. Wer also nur an seinen eigenen 660 Punkten Kundenumsatz arbeitet und gleichzeitig darauf hofft, dass sein Team organisch wächst, baut das Fundament für die obersten Stufen langsamer auf, als es möglich wäre.
Ich beobachte regelmäßig, wie Partner, die früh verstehen, dass Zielstufe 10 in erster Linie ein Ergebnis der zweiten und dritten Teamebene ist, ihre Strategie fundamental anders aufbauen. Sie investieren Zeit in die Entwicklung ihrer direkten Partner – damit diese wiederum eigene Partner aufbauen. Denn genau dieser zweite Schritt generiert das Volumen auf Ebene 2, das mit 14 % vergütet wird.
Ein konkretes Muster: Wer fünf direkte Partner hat, die jeweils selbst drei bis fünf Partner mit je 500 Punkten Umsatz aufgebaut haben, erzeugt auf der zweiten Ebene allein schon ein Volumen von 7.500 bis 12.500 Punkten – bei 14 % macht das zwischen 1.050 und 1.750 Euro pro Monat, nur aus dieser einen Ebene.
Diese Logik skaliert weiter in die Tiefe. Und sie erklärt, warum Zielstufe 10 nicht durch mehr Eigenverkauf erreicht wird – sondern durch ein Netzwerk, das sich selbst trägt.
Steuer und Selbstständigkeit: Was du wissen musst
Ringana Partner sind selbstständig tätig – es gibt kein Angestelltenverhältnis und kein Fixgehalt. Alle Provisionen, Boni und Wachstumsbonuszahlungen stellen steuerpflichtiges Einkommen dar.
In Österreich ist ab einer bestimmten Einkommenshöhe eine Gewerbeanmeldung erforderlich. Die genauen Grenzen definiert die WKO (Wirtschaftskammer Österreich). In Deutschland gilt die Pflicht zur Gewerbeanmeldung in der Regel ab Beginn der selbstständigen Tätigkeit – also bereits beim ersten Euro Provision.
Die offiziellen Richtwerte aus dem Zielplan (160.000 Euro für Zielstufe 10) sind als Netto-Jahreswerte angegeben. Das bedeutet, sie bilden das verfügbare Einkommen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ab. Wie genau das in der persönlichen Steuererklärung aussieht, hängt von der jeweiligen individuellen Situation ab – hier empfehle ich grundsätzlich die Begleitung durch einen Steuerberater.
Wichtig zu wissen: Ringana übernimmt für alle Partner die gesamte Logistik – Lagerung, Versand, Rechnungsstellung und Mahnung. Der Partner hat damit operativ nichts zu tun und kann sich auf Kunden- und Teamaufbau konzentrieren.
Ich beobachte immer wieder, dass besonders bei den höheren Stufen die steuerliche Einordnung unklar bleibt. Viele Partner verstehen die Unterscheidung zwischen dem Nettowert im Zielplan und dem zu versteuernden Einkommen nicht sofort – das ist ein Punkt, der frühzeitig geklärt sein sollte.
Vergleich der Verdienst-Richtwerte aller Stufen
Die folgende Übersicht zeigt, wie sich der offizielle Richtwert von Zielstufe 1 bis Zielstufe 10 entwickelt – laut dem veröffentlichten Zielplan von Ringana:
Diese Zahlen geben Orientierung – kein Einkommensversprechen. Konkrete Ergebnisse hängen von der tatsächlichen Umsatzleistung und Teamstruktur ab.
| Zielstufe | Jahresverdienst netto (Richtwert) |
|---|---|
| 1 | bis 2.000 € |
| 2 | bis 5.300 € |
| 3 | bis 11.500 € |
| 4 | bis 20.000 € |
| 5 | mehr als 18.000 € |
| 6 | mehr als 25.000 € |
| 7 | mehr als 45.000 € |
| 8 | mehr als 75.000 € |
| 9 | mehr als 120.000 € |
| 10 | mehr als 160.000 € |
Was bei dieser Tabelle auffällt: Zwischen Stufe 4 (bis 20.000 €) und Stufe 5 (mehr als 18.000 €) gibt es eine überlappende Zone. Das liegt daran, dass Zielstufe 5 zwar tiefere Teamprovisionen bringt, aber auch höhere Volumen-Anforderungen stellt – und der Wachstumsbonus noch nicht gilt. Das Einkommen hängt also stark davon ab, wie gut das Team in der Breite aktiv ist.
Das Muster der oberen Stufen
Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Ein Partner arbeitet sich durch die Stufen 1 bis 6 in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren. Die Fortschritte in den frühen Stufen fühlen sich schnell an, weil die Volumen-Hürden noch überschaubar sind. Ab Stufe 7 verlangsamt sich der sichtbare Fortschritt – nicht weil das System bremst, sondern weil die Sprünge im Teamvolumen jetzt größer werden.
Was in dieser Phase typischerweise passiert: Der Partner hat bereits ein solides Netzwerk, aber die Tiefe fehlt noch. Direkte Partner sind aktiv, aber deren Partner – die zweite und dritte Ebene – sind noch dünn besetzt. Das Einkommen auf Stufe 7 oder 8 ist bereits substanziell, aber die Skalierung hin zu Stufe 9 oder 10 erfolgt nicht linear, sondern in Schüben.
Was in diesen Schüben passiert, ist oft ein konkretes Ereignis: Ein direkter Partner entwickelt sich selbst zu einer aktiven Führungskraft und baut eine eigene starke Struktur auf. Das verschiebt das Teamvolumen schlagartig. Aus 15.000 TU-3 werden über einige Monate 25.000 oder 35.000 – ohne dass der Partner auf der oberen Ebene selbst mehr aktiv sein müsste.
Dieser Verlauf zeigt, dass das Erreichen von Zielstufe 10 kein lineares Projekt ist. Es ist ein Entwicklungsprozess, bei dem bestimmte Momente alles verändern – und diese Momente kommen mit zunehmender Teamtiefe wahrscheinlicher.
Was das für den Leser bedeutet: Der Blick auf die Zahl 60.000 Punkte kann ermüdend wirken. Aber wer stattdessen fragt, wie viele aktive Ebenen im eigenen Netzwerk gerade in Entwicklung sind, sieht ein realistischeres Bild des eigenen Fortschritts.
Monatliche Qualifikation: Wie Zielstufe 10 aktiv bleibt
Zielstufen in diesem System funktionieren auf monatlicher Basis. Das bedeutet: Jeder Monat wird separat bewertet, und die Zielstufe gilt nur dann, wenn alle Voraussetzungen in diesem Monat erfüllt sind.
Für Zielstufe 10 heißt das konkret:
- Mindestkundenumsatz 660 Punkte muss in jedem Kalendermonat erreicht sein
- Mindestteamumsatz TU-3 60.000 Punkte muss in diesem Monat vorliegen
- Differenzregel muss erfüllt sein
- Neupartnervolumen 500 Punkte ist notwendig für die Aktivierung des Wachstumsbonus – fehlt dieses Volumen, entfällt der Bonus für diesen Monat, nicht aber die gesamte Zielstufe
Es gibt keine Bestrafung, keinen Rückstufungsverlust und keinen Verlust des Partnerstatus, wenn ein Monat die Qualifikation nicht erfüllt wird. Im Folgemonat gilt die jeweils erreichte Stufe erneut.
In der Praxis bedeutet das: Wer ein gut aufgebautes Netzwerk mit stabilem Stamm-Kundenumsatz hat, hält die Qualifikation in der Regel konstant. Die 660 Punkte Kundenumsatz entstehen bei einem aktiven Kundenstamm von rund 15 bis 25 Stammkunden typischerweise ohne aktiven monatlichen Neuzugang.
Wie sich der Blick auf diese Zahlen über Zeit verändert
Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich zum ersten Mal die Zahlen eines Vergütungsplans dieser Art gesehen habe. 160.000 Euro im Jahr – das klang nach einer Zahl aus einer anderen Welt. Etwas, das für manche gilt, aber nicht für einen selbst.
Was sich über die Jahre verändert hat: Ich verstehe heute, dass diese Zahlen nicht von vornherein mit bestimmten Menschen verbunden sind. Sie sind an Volumen gebunden – und Volumen ist das Ergebnis von Strukturen, die Zeit brauchen, aber errechenbar sind. Dieser Perspektivwechsel ist fundamental. Denn wer eine Zahl wie 160.000 Euro als abstrakte Möglichkeit betrachtet, handelt anders als jemand, der versteht, welche Teamvolumen-Entwicklung dafür konkret notwendig ist.
Was ich heute sehe, wenn ich auf Partner schaue, die sich an diesen Zahlen orientieren: Jene, die früh beginnen, das System wirklich zu verstehen – also wirklich zu rechnen, nicht nur zu hoffen –, entwickeln eine andere Qualität in ihrem Aufbau. Sie bauen nicht einfach „mehr Partner“, sondern gezielt Strukturen, die das Volumen auf den richtigen Ebenen erzeugen.
Was sich damit ebenfalls verändert: die Geduld. Wer die Mechanik versteht, weiß, warum manche Monate flach sind und andere sprunghaft. Das nimmt die Frustration raus und ersetzt sie durch Orientierung. Und genau das ist der Unterschied zwischen jemandem, der diesen Plan jahrelang „macht“ – und jemandem, der ihn wirklich durchdringt.
Und das ist kein Talent. Das ist eine Entscheidung für Klarheit über Zahlen.
FAQ
Wie viel verdient man monatlich in Zielstufe 10?
Der offizielle Richtwert aus dem Ringana Zielplan nennt mehr als 160.000 Euro netto pro Jahr für Zielstufe 10 – das entspricht über 13.300 Euro netto pro Monat. Dieser Wert gilt bei Erfüllung der Mindestvoraussetzungen; das tatsächliche Einkommen hängt vom realen Teamvolumen ab.
Das Monatseinkommen setzt sich aus drei Quellen zusammen: der Kundenprovision (39 % auf eigenen Kundenumsatz), den Teamprovisionen auf neun Ebenen (9 % bis 14 % auf den oberen Ebenen) und dem Wachstumsbonus von 5 % auf das Neupartnervolumen. Wer nur eines dieser drei Elemente betrachtet, unterschätzt das Gesamtbild erheblich. Das Teamvolumen ist dabei der entscheidende Multiplikator: Mit 60.000 Punkten erzeugt ein gewichteter Durchschnittssatz von etwa 6 % allein aus dem Team rund 3.600 Euro monatlich – dazu kommen Kundenprovision und Bonus.
Was brauche ich genau, um Zielstufe 10 zu erreichen?
Du benötigst gleichzeitig: mindestens 660 Punkte eigenen Kundenumsatz, mindestens 60.000 Punkte Teamumsatz (TU-3) und die Differenz zwischen Teamumsatz und Kundenumsatz muss mindestens 10.000 Punkte betragen. Für den Wachstumsbonus kommt ein Neupartnervolumen von 500 Punkten dazu.
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern zeigt sich, dass die 60.000-Punkte-Grenze beim Teamumsatz die entscheidende Hürde darstellt – nicht die 660 Punkte beim eigenen Kundenumsatz. Wer einen stabilen Kundenstamm von 15 bis 25 Stammkunden hat, erreicht die 660 Punkte in der Regel monatlich konstant. Das Teamvolumen hingegen wächst organisch mit der Teamtiefe – also damit, wie aktiv die zweite, dritte und vierte Ebene des Netzwerks ist. Die Differenzregel tritt in der Praxis bei den Mindestvolumen kaum je als aktive Einschränkung auf, da 59.340 Punkte Differenz (60.000 minus 660) weit über den geforderten 10.000 liegen.
Wann bekomme ich in Zielstufe 10 den Wachstumsbonus?
Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass der Wachstumsbonus einer der am häufigsten übersehenen Bausteine im Ringana Vergütungsplan ist. Den Wachstumsbonus von 5 % erhältst du in Zielstufe 10 dann, wenn das Neupartnervolumen im relevanten Zeitraum mindestens 500 Punkte erreicht.
Fehlt dieses Neupartnervolumen in einem Monat, entfällt der Wachstumsbonus für diesen Monat – die Zielstufe selbst bleibt davon unberührt. Der Bonus gilt auf das Volumen, das neu geworbene Partner in einem definierten Zeitraum erzielen. Wächst das Netzwerk also kontinuierlich, aktiviert sich dieser Bonus regelmäßig. Wer hingegen keinen neuen Partner in einem Monat gewinnt oder das Neupartnervolumen unter 500 Punkten bleibt, erhält in diesem Monat nur die Kunden- und Teamprovisionen.
Was ist der Unterschied zwischen Zielstufe 9 und 10 konkret in Euro?
Der Sprung von Zielstufe 9 auf 10 erfordert einen Anstieg des Mindestteamumsatzes von 40.000 auf 60.000 Punkte. Gleichzeitig steigt der Wachstumsbonus von 4 % auf 5 %. Die Teamprovisionen selbst bleiben unverändert.
In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf – und dabei zeigt sich, dass viele Partner unterschätzen, wie viel mehr Einkommen diese 20.000 Punkte Unterschied tatsächlich bedeuten. Bei einem Provisionssatz von 6 % auf das Zusatzvolumen sind das monatlich rund 1.200 Euro mehr allein aus dem Teamanteil. Dazu kommt der Wachstumsbonus-Sprung: Bei einem Neupartnervolumen von 10.000 Punkten bedeutet der Unterschied zwischen 4 % und 5 % genau 100 Euro pro Monat extra. Auf ein Jahr gerechnet macht der Unterschied zwischen diesen beiden Stufen damit leicht 15.000 bis 20.000 Euro Jahreseinkommen aus – wenn das Teamvolumen aktiv ist.
Wie lange dauert es, Zielstufe 10 zu erreichen?
Es gibt keine offizielle Zeitangabe von Ringana für den Weg zu Zielstufe 10. Der Verlauf ist individuell und hängt vollständig davon ab, wie schnell das Teamvolumen auf 60.000 TU-3 anwächst.
Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner, die frühzeitig auf Teamtiefe setzen und nicht nur auf die Breite ihrer direkten Kontakte, erreichen die oberen Stufen deutlich schneller als jene, die primär auf die eigene Kundenprovision fokussieren. Der Zeitraum variiert in der Praxis stark – von wenigen Jahren bis zu einem Jahrzehnt und länger. Entscheidend ist, ob die zweite und dritte Teamebene aktiv Volumen aufbaut. Ein direkter Partner, der selbst zur Führungskraft wird und ein eigenes Netzwerk aufbaut, kann das Gesamtvolumen sprunghaft verändern.
Sind die 160.000 Euro netto oder brutto?
Die Zahlen im offiziellen Ringana Zielplan sind als Netto-Jahreswerte ausgewiesen. Das bedeutet, Steuern und Sozialabgaben sind darin bereits eingerechnet. Der Bruttoverdienst liegt entsprechend höher, da Ringana Partner selbstständig tätig sind und Steuern sowie Pflichtabgaben selbst abführen.
Konkret: Ringana zahlt die Provisionen auf Basis des tatsächlichen Umsatzes aus. Die steuerliche Behandlung liegt vollständig beim Partner. In Österreich und Deutschland gilt für selbstständige Partner die Pflicht zur Einkommensteuererklärung; je nach Einkommenshöhe kommen Sozialversicherungsbeiträge hinzu. Die Angabe „netto“ im Zielplan soll eine realistische Orientierung für das frei verfügbare Einkommen geben – nicht eine Brutto-Hochrechnung. Die genauen steuerlichen Auswirkungen im Einzelfall klärt ein Steuerberater.
Wie viele Punkte brauche ich wirklich pro Monat, damit sich Zielstufe 10 selbst trägt?
Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele denken, sie müssten monatlich aktiv 660 Punkte „verkaufen“ – im Sinne von monatlichem Neukunden-Akquise. Das stimmt so nicht. Die 660 Punkte Mindestkundenumsatz entstehen bei einem stabilen Kundenstamm durch Wiederbestellungen von Bestandskunden.
Konkret: Ein Stammkunde bestellt im Durchschnitt zwischen 50 und 150 Punkten pro Monat, je nach Produktpräferenz. Wer also zwischen 10 und 15 aktive Stammkunden hat, die regelmäßig nachbestellen, erreicht die 660 Punkte ohne monatliche Neukunden-Aktivität. Das Teamvolumen von 60.000 Punkten TU-3 hingegen hängt von der Aktivität des gesamten Netzwerks ab – dieser Teil des Einkommens ist tatsächlich passiv, sobald die Struktur steht.
Was passiert, wenn mein Teamumsatz in einem Monat unter 60.000 Punkte fällt?
Fällt der Teamumsatz unter das Minimum für Zielstufe 10, wird in diesem Monat die tatsächlich erreichte Zielstufe abgerechnet. Es gibt keine Strafe und keinen Verlust des Partnerstatus.
Im Folgemonat gilt wieder die Stufe, die den Mindestvoraussetzungen entspricht. Zielstufen funktionieren damit rein mathematisch – jeden Monat neu. Wer einen schwachen Monat hat, verliert nicht seine Partnerschaft, sondern lediglich die Stufeneinordnung für diesen einen Monat. Das macht das System transparent und kalkulierbar.
Was bedeutet TU-3 genau?
TU-3 bezeichnet den Teamumsatz der dritten Generation im Netzwerk – also das kumulierte Volumen aller Partner und deren Kunden bis zur dritten Tiefenebene. Im Unterschied zu TU-1 (direktes Team, erste Ebene) oder TU-2 (tiefere Ebenen bis zur zweiten Generation) umfasst TU-3 das weiteste Volumen im Netzwerk, das für die Zielstufen-Qualifikation herangezogen wird.
Für Zielstufe 10 sind 60.000 Punkte TU-3 Pflicht. Das bedeutet: Der Umsatz aller Partner und deren Kunden bis zur dritten Generation muss diesen Wert erreichen. Da TU-3 weiter in die Tiefe greift als TU-1 oder TU-2, ist es auch die repräsentativste Größe für die tatsächliche Stärke und Eigenständigkeit eines Netzwerks.
Kann ich Zielstufe 10 auch ohne aktives Teamwachstum halten?
Ja – technisch betrachtet reicht es aus, wenn das Teamvolumen von 60.000 Punkten TU-3 monatlich erreicht wird, unabhängig davon, ob neue Partner hinzukommen. Der Wachstumsbonus entfällt dann, da das Neupartnervolumen von 500 Punkten nicht erreicht wird – aber die Zielstufe selbst und alle Teamprovisionen bleiben erhalten.
In der Praxis zeigt sich, dass stabile Strukturen mit hohem Stammkunden-Anteil das Teamvolumen konstant halten, auch ohne ständigen Neuzugang. Allerdings neigen Netzwerke ohne Wachstum über Zeit dazu, an Volumen zu verlieren, da Kunden und Partner abwandern oder inaktiv werden. Wer Zielstufe 10 dauerhaft halten will, profitiert daher von einem gleichzeitig stabilen und wachsenden Netzwerk.
Die echten Zahlen hinter der Spitzenstufe
Zielstufe 10 im Ringana Target Plan steht für mehr als 160.000 Euro Nettojahreseinkommen – und dieser Wert entsteht nicht aus einer einzelnen Provisionsquelle, sondern aus dem Zusammenspiel von Kundenprovision, neun Ebenen Teamprovisionen und dem maximalen Wachstumsbonus von 5 %. Wer diese Mechanik versteht, erkennt: Die Zahl ist kein Versprechen – sie ist ein Ergebnis.
Was mich fasziniert, ist dieser Punkt: Die meisten Menschen, die nach dem Verdienst in Zielstufe 10 suchen, suchen eigentlich nach einer Zahl. Was sie finden sollten, ist ein System. Denn wer das System versteht, weiß, dass jede Aktivisierung einer Teamebene direkt messbar aufs Einkommen wirkt – das ist ungewöhnlich transparent für diese Branche.
Network Marketing funktioniert dann am besten, wenn du die Zahlen kennst, die dahinterstecken. Und Zielstufe 10 zeigt genau das: Volumen auf den richtigen Ebenen erzeugt ein Einkommen, das sich nicht durch Zufall ergibt – sondern durch Struktur.
Rock it!
Dein Willi