In der Zielstufe 10 schüttet Ringana laut dem offiziellen Richtwert des Zielplans ein Jahreseinkommen von über 160.000 Euro brutto an qualifizierte Frischepartner aus. Dieser Spitzenwert setzt monatlich mindestens 660 Punkte Kundenumsatz sowie einen Teamumsatz von mindestens 60.000 Punkten unter Abzug der drei stärksten Beine (TU-3) voraus.
Was mir nach vielen Jahren in der Branche immer wieder auffällt: Kaum ein Partner versteht auf Anhieb, was eine sechsstellige Abrechnung im Frische-Vertrieb betriebswirtschaftlich wirklich bedeutet. Viele sehen nur die Stufe 10 auf dem Papier und glauben an einen Automatismus. In der Praxis trennt sich genau hier die Spreu vom Weizen. Wer diesen Rang stabil hält, hat eine kaufmännische Organisation aufgebaut, die jeden Monat verlässlich liefert.
Der größte Irrtum besteht darin, zu glauben, man könne sich auf dieser Ebene einfach zurücklehnen. Ein stabiles Einkommen in dieser Größenordnung entsteht ausschließlich durch ein funktionierendes System aus Stammkunden und selbstständigen Führungskräften. Wer die Abrechnungslogik nicht durchdringt, verliert auf dem Weg nach oben bares Geld.
Für dich als Partner bedeutet das vor allem eins: Du musst die Kriterien der Qualifikation exakt verstehen. Nur wer die Spielregeln beherrscht, baut sein Team von Anfang an mathematisch sauber auf.
- Jahresrichtwert: Über 160.000 Euro Einkommen laut offiziellem Target Plan
- Eigenanforderung: Mindestens 660 Punkte Kundenumsatz pro Abrechnungsmonat
- Strukturkriterium: Mindestens 60.000 Punkte Teamvolumen nach der TU-3-Regel
- Einkommensdimension der Zielstufe 10
- Qualifikationskriterien für Stufe 10
- Die Provisionsstruktur im Detail
- Musterabrechnung eines Monatsverdienstes
- Vertragsklippen und monatlicher Abrechnungszyklus
- Steuerliche Behandlung der Spitzenprovision
- Beyond Target 10: Perspektiven über Stufe 10 hinaus
- FAQ
- Was du jetzt weißt – und die meisten nicht
Einkommensdimension der Zielstufe 10
Ringana beziffert das Jahreseinkommen in Zielstufe 10 offiziell mit einem Richtwert von über 160.000 Euro vor Steuern. Dieser Betrag entspricht einer durchschnittlichen monatlichen Auszahlung von über 13.300 Euro netto vor Einkommensteuer. Die tatsächliche Summe schwankt allerdings je nach Vertriebsstruktur, der Ebenenverteilung und dem aktuellen Punktefaktor.
Die drei Einkommenssäulen im Target Plan
Der Target Plan kombiniert auf dieser Stufe drei eigenständige Vergütungskomponenten zu einer monatlichen Gesamtabrechnung. Die erste Säule bildet deine eigene Kundenumsatzprovision (KU-Provision), die ab Zielstufe 3 dauerhaft bei 39 Prozent festgeschrieben ist. Bei der Mindestanforderung von 660 Punkten liefert dieser Eigenumsatz bereits eine solide monatliche Grundvergütung.
Den Löwenanteil des Verdienstes erwirtschaftet jedoch die zweite Säule: die Teamumsatzprovision (TU-Provision). Ringana vergütet deine Downline in Stufe 10 über neun Ebenen in der Tiefe. Durch die geometrische Multiplikation fließen hier jeden Monat mehrere Tausend Euro an kumulierten Provisionen zusammen.
Die dritte Säule bildet der Wachstumsbonus, der mit vollen 5 Prozent auf das Neupartnervolumen (NPV) deiner Organisation kalkuliert wird. Dieser Zusatzbonus belohnt kontinuierliche Neueinschreibungen und hebt das Gesamteinkommen spürbar an. Wer alle drei Komponenten vereint, realisiert die volle Hebelwirkung dieses Vergütungsmodells.
Punktefaktor und reale Euro-Auszahlung
Ringana berechnet sämtliche Provisionen auf Basis einer internen Punktewährung und nicht direkt auf Basis von Euro-Beträgen. Jedes Pflegeprodukt und jedes Supplement besitzt einen festen Punktewert in der offiziellen Punktetabelle. Die erwirtschafteten Provisionspunkte multipliziert das System am Monatsende mit einem länderspezifischen Umrechnungsfaktor.
Im europäischen Standardraum liegt dieser Punktefaktor bei 1,30 (zuvor 1,145 bzw. 1,272 je nach historischem Revisionsstand). Ein Abrechnungsergebnis von beispielsweise 10.000 Provisionspunkten ergibt bei einem Faktor von 1,30 eine Auszahlung von exakt 13.000 Euro. Ausnahmen gelten für spezielle Vertragsformen wie VDI in Frankreich oder Italien, wo abweichende Umrechnungssätze greifen.
Qualifikationskriterien für Stufe 10
Für das Erreichen der Zielstufe 10 verlangt Ringana monatlich mindestens 660 Punkte Kundenumsatz sowie 60.000 Punkte Teamumsatz nach Abzug der drei stärksten Linien. Die Qualifikation gilt stets für genau einen Kalendermonat und muss in jedem Abrechnungszeitraum aufs Neue erbracht werden. Es existiert kein lebenslanger Rangschutz auf Führungsebene.
Merksatz: Die Zielstufe 10 erfordert nicht nur reines Gesamtvolumen, sondern verlangt durch den TU-3-Mechanismus zwingend mindestens vier eigenständige, leistungsstarke Teamlinien.
Der Unterschied zwischen TU, TU-1, TU-2 und TU-3
Ringana definiert den einfachen Teamumsatz (TU) als die Gesamtsumme deines eigenen Kundenumsatzes und aller Kundenumsätze deines Teams. In den unteren Zielstufen reicht dieses Gesamtvolumen zur Einstufung völlig aus. Ab Zielstufe 3 zieht der Target Plan jedoch schrittweise Sicherungsfilter ein, um Scheinqualifikationen zu unterbinden.
In Zielstufe 3 und 4 greift die TU-1-Regel, bei der das System die stärkste Linie abzieht. In Zielstufe 5 bis 7 gilt TU-2, was den Abzug der zwei umsatzstärksten Linien bedeutet. Für die Zielstufen 8, 9 und 10 schreibt das Regelwerk zwingend den TU-3 vor.
Hierbei werden deine drei stärksten Downline-Beine für die Schwellenwert-Prüfung komplett herausgerechnet. Die verbleibenden Linien müssen zusammen mindestens 60.000 Punkte generieren. Dadurch verhindert das System, dass ein Partner allein durch drei starke Überflieger ohne eigene Aufbauarbeit die Spitzenstufe erreicht.
Die 10.000-Punkte-Differenzregel
Ringana schreibt ab Zielstufe 8 vertraglich vor, dass die Differenz aus dem TU-3 abzüglich deines eigenen KUs mindestens 10.000 Punkte betragen muss. Diese Klausel stellt sicher, dass der geforderte Restumsatz aus einer echten Teamstruktur stammt. Ein Partner kann die Qualifikation somit nicht durch übermäßigen Eigenbedarf künstlich erzeugen.
Wer beispielsweise 660 Punkte Eigenumsatz erzielt, erfüllt die formale Untergrenze spielend. Liegt der verbleibende Teamumsatz nach Abzug der drei stärksten Beine bei 60.500 Punkten, beträgt die Spanne über 59.800 Punkte. Das Kriterium ist damit vollkommen sauber erfüllt.
Neupartnervolumen als Wachstums-Bedingung
Ringana koppelt die Ausschüttung des 5-Prozent-Wachstumsbonus an ein Neupartnervolumen (NPV) von mindestens 500 Punkten. Das NPV summiert alle bezahlten Umsätze deiner direkten Erstlinien-Partner aus deren ersten drei Abrechnungsmonaten. Verfehlt deine Organisation diese 500-Punkte-Schwelle in einem Monat, entfällt der Wachstumsbonus für diesen Abrechnungszyklus ersatzlos.
Die Provisionsstruktur im Detail
Die Teamumsatzprovision in Zielstufe 10 schüttet planmäßig bis zu neun Ebenen tief variable Prozentsätze auf alle Kundenumsätze deiner Downline aus. Diese Staffelung belohnt sowohl den direkten Kontakt als auch den tiefen Strukturaufbau. Wer die Verteilung der Prozentsätze kennt, steuert sein Team gezielt auf Stabilität.
- Eigene Kunden (KU): 39 Prozent Vergütung
- Ebene 1 (Direkte Partner): 9 Prozent Vergütung
- Ebene 2 (Zweite Generation): 14 Prozent Vergütung
- Ebene 3 (Dritte Generation): 6 Prozent Vergütung
- Ebene 4 (Vierte Generation): 4 Prozent Vergütung
- Ebene 5 (Fünfte Generation): 2 Prozent Vergütung
- Ebene 6 (Sechste Generation): 2 Prozent Vergütung
- Ebene 7 (Siebte Generation): 1 Prozent Vergütung
- Ebene 8 (Achte Generation): 1 Prozent Vergütung
- Ebene 9 (Neunte Generation): 1 Prozent Vergütung
- Wachstumsbonus (NPV ≥ 500): Zusätzliche 5 Prozent
Die folgende Übersicht stellt die internen Schwellenwerte, Bonussätze und Anforderungen der oberen Führungsstufen transparent gegenüber.
In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass Partner den enormen Sprung von Stufe 7 zu Stufe 10 unterschätzen, weil sich das Volumen vervierfacht.
| Zielstufe & Status | Mindest-KU (Punkte) | Qualifikations-Volumen (TU) | Wachstumsbonus | Vergütungstiefe |
|---|---|---|---|---|
| Zielstufe 7 | 660 Punkte | 15.000 Punkte (TU-2) | 2 % (ab 500 NPV) | 9 Ebenen (max. 14 %) |
| Zielstufe 8 | 660 Punkte | 20.000 Punkte (TU-3) | 3 % (ab 500 NPV) | 9 Ebenen (max. 14 %) |
| Zielstufe 9 | 660 Punkte | 40.000 Punkte (TU-3) | 4 % (ab 500 NPV) | 9 Ebenen (max. 14 %) |
| Zielstufe 10 | 660 Punkte | 60.000 Punkte (TU-3) | 5 % (ab 500 NPV) | 9 Ebenen (max. 14 %) |
Diese Abstufung belegt eindrucksvoll, dass der Plan nachhaltiges Breitenwachstum systematisch belohnt. Wer nur eine einzige tiefe Linie aufbaut, scheitert spätestens an der TU-3-Hürde der Stufe 8.
Was ich bei vielen Führungskräften auf dem Weg nach oben beobachtet habe: Sie fokussieren sich monatelang nur auf ihr stärkstes Teammitglied. Das fühlt sich im ersten Moment großartig an, weil das Gesamtvolumen im Dashboard rasant wächst. Am Monatsende kommt dann das böse Erwachen, wenn Ringana die TU-3-Regel anwendet.
Plötzlich fehlen für Stufe 10 Zehntausende Punkte, weil die drei stärksten Säulen komplett abgezogen werden. Der Partner versteht die Welt nicht mehr und sucht den Fehler im Vergütungsplan. Dabei liegt die Ursache schlicht in einer unausgewogenen Strukturierung der eigenen Erstlinien.
Baue deshalb von Tag eins an in die Breite. Wer mindestens fünf bis sechs aktive Beine parallel aufbaut, gerät bei der Abrechnung niemals in Bedrängnis.
Die Hebelwirkung der zweiten Ebene
Auffällig im Target Plan ist der ungewöhnlich hohe Provisionssatz von 14 Prozent auf Ebene 2. Während die meisten Vertriebspläne auf tieferen Ebenen kontinuierlich abfallen, schüttet Ringana auf der zweiten Generation deutlich mehr aus als auf Ebene 1 (9 Prozent). Diese Konstruktion erzeugt einen massiven finanziellen Anreiz für aktive Einarbeitung.
Wer seinen direkten Partnern hilft, eigene Kunden und Partner aufzubauen, profitiert überproportional vom entstehenden Umsatz. In einer gewachsenen Zehner-Organisation generiert die zweite Ebene oft ein Vielfaches des Erstlinienvolumens. Bei 30.000 Punkten auf Ebene 2 fließen allein über diesen Posten 4.200 Provisionspunkte auf dein Abrechnungskonto.
Der 5-Prozent-Wachstumsbonus
Der Wachstumsbonus startet in Zielstufe 6 mit 1 Prozent und klettert pro Rang um jeweils einen Prozentpunkt nach oben. In Zielstufe 10 erreicht er das Maximum von 5 Prozent. Berechnet wird dieser Bonus auf das gesamte Neupartnervolumen deines Netzwerks, sofern die Mindestschwelle von 500 Punkten erreicht ist.
Erreicht dein Team beispielsweise ein quartalsweites Neupartnervolumen von 20.000 Punkten, schüttet Ringana hierfür 1.000 zusätzliche Provisionspunkte aus. Das entspricht bei Faktor 1,30 einem steuerbaren Extragewinn von 1.300 Euro in diesem Monat. Der Bonus fungiert somit als starker Treiber gegen strukturelle Trägheit.
Musterabrechnung eines Monatsverdienstes
Ein Muster, das ich so schon viele Male gesehen habe, verdeutlicht die konkrete Zusammensetzung einer Monatsabrechnung auf Stufe 10. Die tatsächlichen Zahlen variieren je nach individueller Produktwahl, Retourenquote und realer Ebenenverteilung.
- Eigenumsatz abrechnen: Du erzielst 1.000 Punkte Kundenumsatz. Bei 39 Prozent KU-Provision ergeben sich daraus 390 Provisionspunkte.
- Ebene 1 kalkulieren: Deine direkten Partner erwirtschaften zusammen 8.000 Punkte. Bei 9 Prozent TU-Provision verbuchst du 720 Provisionspunkte.
- Ebene 2 hebeln: Auf der zweiten Ebene entsteht ein Volumen von 25.000 Punkten. Bei 14 Prozent TU-Provision entstehen hier 3.500 Provisionspunkte.
- Ebenen 3 bis 9 zusammenführen: Die Ebenen 3 bis 9 steuern gemeinsam 60.000 Punkte bei. Bei einem gewichteten Durchschnittssatz von etwa 2,5 Prozent resultieren daraus 1.500 Provisionspunkte.
- Wachstumsbonus addieren: Dein Team generiert 10.000 Punkte Neupartnervolumen. Bei 5 Prozent Wachstumsbonus kommen 500 Provisionspunkte hinzu.
- Gesamtpunkte umrechnen: Die Summe aller Komponenten ergibt 6.610 Punkte. Multipliziert mit dem Punktefaktor von 1,30 schüttet Ringana eine Monatsvergütung von 8.593 Euro brutto aus.
Arbeitet eine Organisation noch breiter oder generiert ein höheres Gesamtvolumen jenseits der Mindestgrenzen, klettert dieser Monatsbetrag mühelos auf über 15.000 Euro. Das bestätigt die Realisierbarkeit des jährlichen Richtwerts von über 160.000 Euro.
Vertragsklippen und monatlicher Abrechnungszyklus
Ringana rechnet alle Zielstufen strikt nach dem Kalendermonatsprinzip ab. Am Monatsersten setzt das System sämtliche Zähler für KU, TU und NPV auf null zurück. Ein Partner muss das geforderte Volumen innerhalb der jeweiligen 28 bis 31 Tage vollständig neu einspielen.
Warnhinweis: Wer am Monatsletzten um 23:59 Uhr auch nur einen einzigen Punkt unter der 660-Punkte-KU-Schwelle liegt, verliert die Stufe 10 für diesen Monat komplett und fällt automatisch in eine niedrigere Vergütungsstufe zurück.
Der automatische Monats-Downgrade
Verfehlt ein Frischepartner in einem Monat die Kriterien der Zielstufe 10, greift keine Strafgebühr oder Vertragskündigung. Das System stuft den Partner für diesen konkreten Abrechnungsmonat lediglich in jene Zielstufe ein, deren Kriterien tatsächlich erfüllt wurden. Erreicht das Restvolumen beispielsweise nur 40.000 Punkte TU-3, erfolgt die Abrechnung nach Zielstufe 9.
Im darauffolgenden Monat steht der Weg zurück auf Stufe 10 wieder uneingeschränkt offen. Dennoch bedeutet ein solcher Rückfall einen temporären Verdienstverlust von mehreren Tausend Euro. Professionelle Partner überwachen ihre Kennzahlen im Online-Office daher täglich.
Retouren und Stornierungsfristen
Bestellungen fließen erst dann in die Provisionsberechnung ein, wenn die Kunden die Rechnungen vollständig bezahlt haben. Sendet ein Endkunde Produkte innerhalb der gesetzlichen Fristen zurück, bucht das System die entsprechenden Punkte im Folgemonat wieder aus. Bei Großbestellungen kurz vor Monatsende droht dadurch eine nachträgliche Rückbelastung auf das Teamvolumen.
Aus meiner Praxisbeobachtung im Coaching weiß ich, dass viele Partner genau diese Stornos bei knappen Punktlandungen übersehen. Wenn dann am dritten Tag des Folgemonats zwei Rücksendungen eintreffen, kippt die Qualifikation nachträglich um wenige Zähler. Ein Puffer von mindestens 5 bis 10 Prozent über dem Mindestvolumen gehört daher zur kaufmännischen Pflicht.
Steuerliche Behandlung der Spitzenprovision
Wer ein Einkommen in der Zielstufe 10 erzielt, führt sein Geschäft als vollwertiges Gewerbe mit allen steuerlichen Verpflichtungen. Ringana überweist die Provisionen als Unternehmervergütung an Frischepartner mit gültiger Steuernummer oder UID-Nummer. Die Abrechnungsgutschriften weisen die gesetzliche Umsatzsteuer je nach Niederlassungsland gesondert aus.
Aufgrund des Jahreseinkommens jenseits von 100.000 Euro greift in Deutschland und Österreich ausnahmslos der Spitzensteuersatz der Einkommensteuer. Frischepartner müssen erhebliche Rücklagen für Einkommensteuervorauszahlungen und Sozialversicherungsbeiträge bilden. Wer hier keine saubere Buchhaltung führt, erlebt bei der ersten Steuerfestsetzung ein böses Erwachen.
Häufig korrigiere ich in Beratungen den Irrtum, dass MLM-Provisionen als private Nebeneinkünfte durchgehen. Auf Stufe 10 agierst du als Großunternehmer, weshalb die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Steuerberater ab Stufe 5 unverzichtbar wird.
Beyond Target 10: Perspektiven über Stufe 10 hinaus
Ringana begrenzt das Vergütungsmodell keineswegs starr bei Stufe 10, sondern bietet mit dem Beyond Target 10 Bonus eine zusätzliche Skalierungsstufe für absolute Spitzenführungskräfte. Dieses Spezialprogramm honoriert Partner, die nach Erreichen von Stufe 10 weiteres Breitenwachstum generieren.
- Zusatzvergütung TU-5: Zwischen 2 und 4 Prozent Vergütung auf das TU-5-Volumen
- Zusatzvergütung NPV-5: Zwischen 20 und 40 Prozent Bonus auf das Neupartnervolumen über drei Generationen
- Berechnungsbasis TU-5: Summe aus eigenem Kundenumsatz und dem Teamumsatz nach Abzug der fünf stärksten Linien
Dieses Zusatzprogramm verdeutlicht die unternehmerische Ausrichtung des Target Plans. Wer ein stabiles Fundament aufgebaut hat, kann sein Einkommen weit über die Basiswerte der Stufe 10 hinaus ausbauen.
FAQ
Wie viel verdient man in Zielstufe 10 bei Ringana genau?
Laut dem offiziellen Richtwert des Ringana Zielplans liegt der Jahresverdienst in Zielstufe 10 bei über 160.000 Euro brutto vor Steuern. Auf den Monat umgerechnet entspricht dies durchschnittlich über 13.300 Euro.
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass dieser Betrag stark nach oben oder unten abweichen kann. Ein Partner mit enormer Breite und vielen direkten Linien auf Ebene 2 erzielt mühelos über 20.000 Euro im Monat. Wer die Stufe hingegen gerade so an den Mindestgrenzen von 60.000 Punkten TU-3 hält, landet eher im Bereich von 8.000 bis 10.000 Euro.
Welche Voraussetzungen gelten für die Zielstufe 10?
Du benötigst in einem Kalendermonat mindestens 660 Punkte eigenen Kundenumsatz. Zusätzlich verlangt das System einen Teamumsatz von mindestens 60.000 Punkten nach Abzug deiner drei stärksten Linien (TU-3).
Zur Erfüllung des Kriteriums muss zudem die Differenz zwischen dem TU-3 und deinem Eigenumsatz mindestens 10.000 Punkte betragen. Für den vollen Wachstumsbonus von 5 Prozent ist außerdem ein quartalsweites Neupartnervolumen von mindestens 500 Punkten erforderlich.
Was bedeutet die TU-3-Regel bei Ringana?
Die TU-3-Regel bedeutet, dass Ringana für die Qualifikationsberechnung deine drei stärksten Teamlinien komplett abzieht. Nur das verbleibende Volumen aller anderen Linien und dein Eigenumsatz fließen in die Wertung ein.
In der Momentum-Macher-Community taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich oft großes Erstaunen über diesen Mechanismus. Das System schützt damit das Vergütungsgefüge vor reinen Ein-Bein-Konstrukten, bei denen eine Führungskraft ohne eigene Aktivität von drei Top-Partnern profitiert. Du benötigst somit in der Realität mindestens vier bis fünf aktive Linien, um 60.000 Punkte im TU-3 nachzuweisen.
Kann ich meinen Status in Zielstufe 10 dauerhaft verlieren?
Nein, du verlierst bei Nichterreichen der Monatswerte weder deine Partnerschaft noch deine aufgebaute Struktur im System. Du wirst lediglich für den betreffenden Kalendermonat in jener niedrigeren Stufe abgerechnet, deren Bedingungen du voll erfüllst.
Ein dauerhafter Verlust deiner Partnerposition droht laut den allgemeinen Geschäftsbedingungen erst nach zwölf Monaten durchgehender Inaktivität ohne jeglichen Umsatz. In diesem Fall stuft Ringana dein Konto auf den reinen Kundenstatus zurück. Deine bisherigen Kunden und Teampartner wandern dann strukturell an deine direkte Upline über.
Wie tief zahlt Ringana die Teamprovision auf Stufe 10 aus?
Ringana schüttet in Zielstufe 10 Teamprovisionen über exakt neun Ebenen in die Tiefe aus. Die Vergütungssätze liegen je nach Generation zwischen 1 Prozent und 14 Prozent.
Der Spitzenwert greift mit 14 Prozent auf der zweiten Ebene, während Ebene 1 mit 9 Prozent und Ebene 3 mit 6 Prozent vergütet werden. Ebene 4 bringt 4 Prozent, die Ebenen 5 und 6 jeweils 2 Prozent und die Ebenen 7 bis 9 jeweils 1 Prozent. Umsätze ab der zehnten Ebene vergütet der Basisplan nicht mehr direkt, sofern keine Sonderboni greifen.
Muss ich auf die Provisionen in Stufe 10 Umsatzsteuer zahlen?
Ja, sobald du die Kleinunternehmergrenze überschreitest, unterliegen deine Provisionsabrechnungen der regulären Umsatzsteuerpflicht. Ringana zahlt die Beträge im Gutschriftverfahren an gewerbliche Partner aus.
Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Einsteiger verwechseln den Brutto-Auszahlungsbetrag mit ihrem tatsächlichen Gewinn. Wer über 160.000 Euro abrechnet, muss die ausgewiesene Umsatzsteuer fristgerecht an das Finanzamt abführen. Nur der Nettobetrag abzüglich Betriebsausgaben bildet die tatsächliche Bemessungsgrundlage für deine persönliche Einkommensteuer.
Wann erfolgt die monatliche Auszahlung der Provision?
Ringana rechnet alle Umsätze eines Kalendermonats gesammelt ab und überweist das Guthaben Mitte des Folgemonats. Die Auszahlung setzt eine aktive Gewerbeanmeldung und die Hinterlegung deiner Bankverbindung voraus.
Zur Auszahlung gelangen ausschließlich Umsätze von Bestellungen, die im Vormonat vollständig bezahlt wurden. Offene Rechnungen von Kunden, die erst im neuen Monat beglichen werden, fließen erst in den darauffolgenden Provisionslauf ein. Du kannst den genauen Abrechnungsstatus jederzeit im Online-Office tagesaktuell nachverfolgen.
Was du jetzt weißt – und die meisten nicht
Zielstufe 10 bei Ringana ist kein Glücksspiel, sondern reine angewandte Mathematik. Wer versteht, dass der Target Plan auf dieser Ebene mindestens vier eigenständige Leistungsträger über die TU-3-Formel erzwingt, baut sein Team von Beginn an völlig anders auf. Das Einkommen von über 160.000 Euro ist die logische Folge eines breiten Kunden- und Partnerstamms.
Bevor du deine nächsten Karriereschritte planst, lade dir die aktuellen RINGANA Commission Guidelines direkt im Downloadbereich deines Online-Office herunter. Lies dort vor allem das Kapitel zur TU-Berechnung und den Differenzregeln eigenhändig Satz für Satz durch.
Wenn du einmal verstanden hast, wie dieser Vergütungsplan funktioniert, verliert die Spitze ihren Mythos. Es geht nicht darum, Tag und Nacht wie ein Verrückter Produkte anzupreisen. Es geht darum, ein Team so aufzubauen, dass jeder Einzelne sein eigenes Kundengeschäft meistert und du über die Ebenen sauber mithebelst.
Nimm dir diese Zahlen als klares Ziel, behalte deine Struktur im Blick und geh deinen Weg mit voller Entschlossenheit. Die Werkzeuge liegen vor dir.
Rock it!
Dein Willi