Zum Inhalt springen

Ringana Zielstufe 2 Verdienst

In Zielstufe 2 erhältst du 29 % Provision auf deinen eigenen Kundenumsatz – plus Teamprovisionen auf drei Ebenen. Der maximal erreichbare Monatsverdienst liegt laut Ringana-Zielplan bei rund 5.300 Euro. Das setzt allerdings voraus, dass du sowohl deinen Kundenumsatz als auch dein Team konsequent aufbaust.

Ich begleite seit Jahren Partner aus verschiedenen Network-Marketing-Firmen – und Ringana gehört zu den Unternehmen, bei denen ich den Vergütungsplan besonders oft erkläre. Nicht weil er kompliziert wäre, sondern weil Zielstufe 2 einer der ersten echten Wendepunkte ist, den Partner erleben. Hier spüren sie zum ersten Mal: Da steckt mehr dahinter als eine nette Nebenbeschäftigung. Die Provision springt von 19 % auf 29 % – und das macht sich spürbar auf dem Konto.

Voraussetzungen für Zielstufe 2

Um Zielstufe 2 zu erreichen, gibt es zwei Wege, zwischen denen du wählen kannst:

  • Option A: Mindestkundenumsatz von 385 Punkten (ohne Teamumsatz-Anforderung)
  • Option B: Mindestkundenumsatz von 220 Punkten plus ein Teamumsatz von mindestens 1.000 Punkten

Das Besondere daran: Du entscheidest, welcher Weg zu deiner aktuellen Situation passt. Option A funktioniert rein über eigene Kundenaktivität, Option B kombiniert Kunden- und Teamumsatz.

Was bedeuten „Punkte“ bei Ringana?

Punkte entsprechen dem Produktwert in Euro, da Ringana seine Produkte in einem Punktesystem bewertet. Der genaue Punktewert eines Produkts lässt sich direkt im Ringana-Shop nachvollziehen. Für die Beispielrechnungen in diesem Artikel gilt: 1 Punkt ≈ 1 Euro Produktwert.

Die Provisionsstruktur in Zielstufe 2

Die Vergütung in Zielstufe 2 setzt sich aus zwei Quellen zusammen: dem eigenen Kundenumsatz und dem Teamumsatz auf mehreren Ebenen.

ProvisionsartSatz
Eigener Kundenumsatz29 %
Teamumsatz 1. Ebene8 %
Teamumsatz 2. Ebene4 %
Teamumsatz 3. Ebene3 %

Kein Wachstumsbonus in Zielstufe 2 – dieser startet erst ab Zielstufe 6.

Diese Tabelle sieht auf den ersten Blick einfach aus, doch die meisten Partner rechnen beim ersten Mal nur ihre eigene Provision durch und vergessen dabei die Teamebenen komplett. Das ist ein teurer Denkfehler.

Wie viel verdienst du mit dem Kundenumsatz allein?

Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Partner in Zielstufe 2 konzentrieren sich fast ausschließlich auf ihren eigenen Kundenumsatz – und unterschätzen dabei, wie stark die Teamprovisionen das Gesamtbild verändern.

Angenommen, du erreichst Option A mit 385 Punkten eigenem Kundenumsatz:

  • 385 Punkte × 29 % = 111,65 Euro reine Kundenprovision pro Monat

Das ist dein Einstiegsverdienst bei Option A ohne Team. Dazu kommen dann die Teamprovisionen, sobald du Partner in deiner Downline hast.

Bei Option B mit 220 Punkten Kundenumsatz ergibt sich:

  • 220 Punkte × 29 % = 63,80 Euro reine Kundenprovision

Der Rest des Verdienstes kommt hier aus dem Teamumsatz von mindestens 1.000 Punkten.

Hinweis: Die tatsächlichen Eurobeträge hängen vom Punktewert der jeweiligen Produkte ab, die deine Kunden bestellen.

Was die meisten bei Zielstufe 2 falsch rechnen

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Partner glauben, dass der Verdienst in Zielstufe 2 hauptsächlich durch den eigenen Kundenumsatz entsteht – und rechnen die Teamprovisionen gar nicht oder viel zu niedrig ein.

Das liegt daran, wie die meisten Menschen einen Vergütungsplan lesen. Sie sehen die hohe eigene Provision von 29 % zuerst, finden das überzeugend – und hören dann auf zu rechnen. Die 8 % auf die erste Ebene, die 4 % auf die zweite Ebene und die 3 % auf die dritte Ebene klingen kleiner, obwohl sie in Summe bei einem aktiven Team deutlich mehr ausmachen können als die eigene Provision.

Nehmen wir als Beispielrechnung ein überschaubares Szenario: Du hast drei direkte Partner in deiner ersten Ebene, jeder mit 150 Punkten Kundenumsatz – das ergibt 450 Punkte auf der ersten Ebene. Dazu fünf Partner auf der zweiten Ebene mit je 100 Punkten (= 500 Punkte) und drei Partner auf der dritten Ebene mit je 80 Punkten (= 240 Punkte). Bei diesen Zahlen entstehen allein aus dem Teamumsatz monatliche Teamprovisionen, die die eigene Kundenprovision deutlich übersteigen.

Was das für dich bedeutet: Wer in Zielstufe 2 nur auf seinen eigenen Umsatz schaut, sieht immer nur einen Teil seines tatsächlichen Einkommenspotenzials. Das Gesamtbild entsteht erst, wenn du Kundenumsatz und Teamumsatz zusammen betrachtest.

Dieser Irrtum hält sich besonders hartnäckig, weil viele Partner in Zielstufe 2 noch kein großes Team haben – und die Teamprovisionen deshalb anfangs tatsächlich klein sind. Sobald das Team wächst, dreht sich das Verhältnis oft komplett um.

Vergleich: Zielstufe 1 vs. Zielstufe 2

Damit du den Unterschied klar siehst, folgt hier eine direkte Gegenüberstellung beider Stufen:

MerkmalZielstufe 1Zielstufe 2
Mindestkundenumsatz110 Punkte385 Pkt. oder 220 Pkt. + 1.000 Pkt. TU
Provision eigener Umsatz19 %29 %
Teamprovision 1. Ebene8 %8 %
Teamprovision 2. Ebene2 %4 %
Teamprovision 3. Ebene3 %
Wachstumsbonusneinnein

Der Sprung von 19 % auf 29 % eigener Provision klingt simpel, bedeutet aber bei identischem Umsatz eine um 52 % höhere Kundenprovision. Zusätzlich kommt die dritte Ebene der Teamprovisionen dazu, die in Zielstufe 1 noch gar nicht existiert.

Wann der Sprung von Stufe 1 zu Stufe 2 wirklich spürbar wird

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass viele Ringana-Partner den Wechsel von Zielstufe 1 auf Zielstufe 2 zunächst unterschätzen – bis die erste Abrechnung nach dem Aufstieg kommt.

Es ist ein psychologischer Moment. Vorher war der monatliche Verdienst spürbar, aber noch klar in einem Bereich, den man als „Taschengeld“ einordnen könnte. Mit Zielstufe 2 und einer langsam wachsenden Teamstruktur verändert sich das Bild, weil nun drei Provisionsebenen gleichzeitig laufen. Der eigene Kundenumsatz liefert die Basis, die erste Ebene des Teams liefert den soliden Aufschlag, und die zweite sowie dritte Ebene fangen an, kleinere, aber regelmäßige Beträge zu addieren.

Was ich dabei konkret beobachte: Partner, die zuvor mit 19 % gerechnet haben, rechnen nach dem Aufstieg plötzlich neu – und zwar nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Partner in ihrem Team. Das Bewusstsein, dass das eigene Handeln direkten Einfluss auf drei Provisionsebenen hat, verändert, wie Partner über ihren Kundenstamm nachdenken.

Ein typisches Muster dabei: Partner in Zielstufe 2 beginnen, ihren Kundenstamm systematischer zu betreuen, weil sie merken, dass jeder aktive Kunde in der eigenen Linie direkt in die Provisionsbasis einfließt – sowohl die eigene als auch die ihrer Teampartner darüber.

Das ist kein Zufall, sondern die Konsequenz eines gut konstruierten Vergütungsplans: Wer in Zielstufe 2 ankommt, versteht Network Marketing oft zum ersten Mal auf einer anderen Ebene als zuvor.

Maximaler Verdienst in Zielstufe 2

Laut dem offiziellen Ringana-Zielplan liegt der maximale Monatsverdienst in Zielstufe 2 bei rund 5.300 Euro. Dieser Wert basiert auf einer voll entwickelten Teamstruktur mit aktivem Kundenumsatz auf mehreren Ebenen.

Wer diesen Wert erreicht, hat typischerweise:

  • Einen eigenen Kundenumsatz deutlich über dem Mindestwert
  • Mehrere aktive direkte Partner auf der ersten Ebene
  • Eine organisch wachsende zweite und dritte Ebene im Team

Das ist kein Wert, der im ersten Monat in Zielstufe 2 entsteht. Dieser Betrag beschreibt den Rahmen, den die Zielstufe maximal zulässt – bevor man in Zielstufe 3 aufsteigt.

Ab wann steigt man automatisch in Zielstufe 3 auf?

Zielstufe 3 erfordert entweder 825 Punkte Kundenumsatz oder 330 Punkte Kundenumsatz kombiniert mit 1.600 Punkten Teamumsatz. Wer diese Werte dauerhaft erreicht, verlässt Zielstufe 2 und steigt in die nächste Stufe auf – mit dann 39 % eigener Provision.

Auszahlung und Abrechnung

Ringana rechnet monatlich ab. Die erzielten Provisionen aus dem laufenden Monat laufen auf dem Partnerkonto auf und gehen dann zur Auszahlung. Als selbstständiger Partner versteht man die Einnahmen als gewerbliches Einkommen, das entsprechend zu versteuern ist.

Steuerliche Einordnung des Ringana-Verdienstes

Die Einnahmen aus Ringana-Provisionen zählen als Einkünfte aus selbstständiger oder gewerblicher Tätigkeit – abhängig davon, wie du als Partner tätig bist. Das bedeutet: Umsatzsteuer, Einkommensteuer und ggf. Gewerbesteuer sind je nach nationaler Gesetzgebung relevant.

Für Partner in Österreich gilt: Bis zur Kleinunternehmergrenze (Stand: 35.000 Euro Jahresumsatz netto) entfällt die Umsatzsteuerpflicht in vielen Fällen. Für Deutschland gelten die entsprechenden deutschen Kleinunternehmerregelungen analog.

Ein Steuerberater mit Kenntnissen im Bereich Network Marketing sollte die individuelle Situation beurteilen. In meiner Arbeit mit Partnern zeigt sich immer wieder, dass viele die steuerlichen Aspekte erst dann ernst nehmen, wenn das Einkommen eine gewisse Spürbarkeitsschwelle überschreitet – das ist jedoch zu spät, um rückwirkend korrekt zu dokumentieren.

Was der Vergütungsplan wirklich misst

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass ein Vergütungsplan wie der Ringana-Zielplan nicht nur Provisionen regelt – er bildet gleichzeitig ab, wie gut ein Partner sein Netzwerk aufgebaut hat.

Zielstufe 2 ist dabei ein besonders interessanter Punkt, weil sie die erste Stufe ist, bei der zwei Wege zur Verfügung stehen. Das ist kein Zufall. Ein Vergütungsplan, der Partnern die Wahl lässt, ob sie über reinen Kundenumsatz oder über Teamaufbau vorankommen, berücksichtigt zwei grundlegend verschiedene Partnertypen. Manche Partner haben sehr viele eigene Kunden, bauen aber kein Team. Andere priorisieren den Teamaufbau von Anfang an. Ringana gibt beiden Typen einen Weg in Zielstufe 2.

Was ich in vielen Jahren beobachtet habe: Partner, die ausschließlich über Option A (reiner Kundenumsatz) in Zielstufe 2 kommen, stoßen früher an eine Wachstumsgrenze als Partner, die auch Option B nutzen. Der Grund ist einfach: Eigener Kundenumsatz ist direkt von der eigenen Aktivität abhängig. Teamumsatz kann wachsen, auch wenn man selbst gerade weniger aktiv ist.

Das bedeutet für den Verdienst konkret: Wer in Zielstufe 2 dauerhaft in der Nähe des Maximum-Verdienstes von 5.300 Euro liegt, hat fast immer eine Kombination aus eigenem Kundenumsatz und aktivem Team. Reiner Kundenumsatz allein trägt selten bis an die Grenze, weil der dafür notwendige eigene Umsatz extrem hoch sein müsste.

Die Langzeitperspektive zeigt außerdem: Wer Zielstufe 2 als kurzfristige Station betrachtet und konsequent in Richtung Zielstufe 3 arbeitet, profitiert doppelt – er steigert seinen Verdienst und baut gleichzeitig eine Teamstruktur auf, die ihn auf dem Weg nach oben weiter trägt.

Der Weg von Zielstufe 2 zu Zielstufe 3

Zielstufe 3 bringt die volle Kundenprovision von 39 % – also nochmals ein deutlicher Sprung nach oben. Gleichzeitig steigen die Teamprovisionen auf der zweiten Ebene von 4 % auf 6 % und auf der dritten Ebene von 3 % auf 4 %.

Zwei Wege in Zielstufe 3:

  1. Option A: 825 Punkte Kundenumsatz
  2. Option B: 330 Punkte Kundenumsatz + 1.600 Punkte Teamumsatz

Wer bereits in Zielstufe 2 mit Option B arbeitet (Kombination aus Kunden- und Teamumsatz), hat damit eine solide Basis, um den Übergang zu Zielstufe 3 über Option B zu schaffen.

Was passiert nach dem Aufstieg in Zielstufe 2 typischerweise?

Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner erreichen Zielstufe 2 – und bleiben dann für eine längere Phase auf dieser Stufe stehen, obwohl Zielstufe 3 rechnerisch erreichbar wäre.

Das liegt nicht an mangelnder Motivation, sondern an einem typischen Denkfehler. Wer gerade Zielstufe 2 erreicht hat, konzentriert sich darauf, diese Stufe zu halten – nicht darauf, sie zu verlassen. Zielstufe 2 fühlt sich gut an, weil die 29 % Provision einen deutlich spürbaren Unterschied zu Zielstufe 1 machen. Deshalb hört die Dynamik manchmal genau dann auf, wenn sie eigentlich weiterlaufen sollte.

Was ich in solchen Situationen konkret beobachte: Partner, die über Option B in Zielstufe 2 eingestiegen sind, haben oft schon die Basis für Zielstufe 3 gelegt – sie sehen es nur noch nicht, weil sie sich nur auf ihren eigenen Kundenumsatz konzentrieren. Der Teamumsatz, der bereits vorhanden ist, reicht oft fast aus, um mit etwas mehr eigenem Umsatz die Voraussetzung für Option B in Zielstufe 3 zu erfüllen.

Das praktische Vorgehen in dieser Phase: Wer in Zielstufe 2 ist und weiß, dass sein Teamumsatz bereits bei 1.200 bis 1.400 Punkten liegt, braucht für Zielstufe 3 (Option B) nur noch 330 Punkte eigenen Kundenumsatz. Das ist deutlich weniger als die 385 Punkte, die für das Halten von Zielstufe 2 über Option A notwendig wären.

Die Konsequenz daraus: Wer seinen Teamumsatz regelmäßig im Blick behält, erkennt oft, dass der Aufstieg in Zielstufe 3 näher ist, als es auf den ersten Blick aussieht.

Zielstufe 2 im Gesamtkontext des Vergütungsplans

Ringana hat insgesamt 10 Zielstufen, die sukzessive höhere Umsatzanforderungen und höhere Provisionen mit sich bringen. Zielstufe 2 liegt dabei im unteren Bereich, ist aber die erste Stufe mit zwei Zugangswegen und mit einer spürbar höheren eigenen Kundenprovision.

Zur Einordnung: Die maximal möglichen Verdienste der Zielstufen laut Ringana-Zielplan im Überblick:

ZielstufeMaximaler Monatsverdienst (laut Zielplan)
1bis 2.000 €
2bis 5.300 €
3bis 11.500 €
4bis 20.000 €
5mehr als 18.000 €
6mehr als 25.000 €
7mehr als 45.000 €
8mehr als 75.000 €
9mehr als 120.000 €
10mehr als 160.000 €

Quelle: Ringana Zielplan. Die Zahlen stammen aus dem offiziellen Ringana-Planungsdokument und gelten als Orientierungswerte, nicht als garantierte Einkommen.

Was Partner in Zielstufe 2 langfristig von anderen unterscheidet

Was sich bei konsequenter Umsatzentwicklung zeigt, beobachtet über viele Partner: Wer Zielstufe 2 nicht als Endpunkt, sondern als ersten Orientierungspunkt behandelt, entwickelt eine andere Art zu denken – und damit ein anderes Ergebnis.

Partner, die in Zielstufe 2 dauerhaft stabil sind und gleichzeitig regelmäßig neue Partner in ihr Team integrieren, bauen etwas auf, das im Vergütungsplan sichtbar wird: Sie werden breiter, nicht nur tiefer. Das bedeutet, ihr Teamumsatz verteilt sich auf mehrere Linien und Ebenen, anstatt von einer einzigen starken Person getragen zu werden. Genau diese Breite ist es, die den Verdienst langfristig stabiler macht.

Was ich bei Partnern beobachte, die diesen Weg konsequent gehen: Sie verbringen weniger Zeit damit, einzelne Umsatzspitzen zu erzwingen, und mehr Zeit damit, die Struktur zu festigen. Das klingt weniger aufregend, trägt aber den Verdienst deutlich stabiler über einen längeren Zeitraum.

Das konkrete Ergebnis, das ich immer wieder sehe: Partner mit drei bis fünf aktiven direkten Partnern auf der ersten Ebene und einem organisch wachsenden Team auf der zweiten und dritten Ebene bleiben deutlich seltener unter ihrem Zielniveau als Partner, die ausschließlich auf eigene Kundentätigkeit setzen.

Was das für den Verdienst in Zielstufe 2 bedeutet: Das Maximum von 5.300 Euro ist kein fixer Wert, den man einmal erreicht und dann immer wieder reproduziert. Er entsteht aus einem dynamischen Zusammenspiel von eigenem Kundenumsatz und lebendigem Teamumsatz – und genau dieses Zusammenspiel unterscheidet Partner, die Zielstufe 2 schnell hinter sich lassen, von denen, die dort länger verweilen.

FAQ

Wie viel verdient man in Ringana Zielstufe 2?

Der maximale Monatsverdienst in Zielstufe 2 liegt laut dem offiziellen Ringana-Zielplan bei rund 5.300 Euro. Die tatsächliche Höhe hängt von eigenem Kundenumsatz und der Aktivität des Teams auf drei Ebenen ab.

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass die Spanne in Zielstufe 2 sehr groß ist: Wer die Mindesteinstiegsvoraussetzungen gerade erfüllt, landet bei deutlich niedrigeren Beträgen – etwa 60 bis 150 Euro monatlich aus reinem Kundenumsatz. Wer hingegen ein aktives Team mit mehreren Ebenen aufgebaut hat, nähert sich dem Maximum. Das Zusammenspiel aus eigenem Umsatz und Teamumsatz auf drei Ebenen entscheidet darüber, wo genau innerhalb dieser Spanne der Verdienst liegt. Eine grobe Beispielrechnung: Bei 385 Punkten eigenem Kundenumsatz und einem Teamumsatz von 2.000 Punkten auf der ersten Ebene ergibt sich eine monatliche Provision von rund 270 Euro – wobei der tatsächliche Eurobetrag je nach Produktmix variiert.

Welche Voraussetzungen braucht man für Zielstufe 2?

Es gibt zwei gleichwertige Optionen: Option A verlangt mindestens 385 Punkte Kundenumsatz. Option B kombiniert 220 Punkte Kundenumsatz mit einem Teamumsatz von mindestens 1.000 Punkten.

Beide Optionen sind vollständig gleichwertig – es gibt keine Bevorzugung einer der beiden im Vergütungsplan. Wer in einem Monat Option A erfüllt und im nächsten Monat Option B, bleibt trotzdem in Zielstufe 2, solange eine der beiden Optionen erreicht wird. Wichtig ist dabei, dass die Voraussetzungen monatlich neu nachgewiesen werden – es gibt keine automatische Festschreibung auf eine Zielstufe, nur weil man sie einmal erreicht hat.

Wie hoch ist die Provision in Zielstufe 2 auf den eigenen Umsatz?

29 % auf den eigenen Kundenumsatz. Das ist ein Anstieg gegenüber den 19 % in Zielstufe 1, also rund 52 % mehr eigene Provision bei gleichem Umsatzvolumen.

In der Praxis bedeutet das: Wer in Zielstufe 1 bei 385 Punkten Kundenumsatz rund 73 Euro eigene Provision verdient hat, kommt in Zielstufe 2 auf knapp 112 Euro – allein durch den gestiegenen Provisionssatz, ohne zusätzlichen Umsatz zu machen. Dieser Unterschied macht Zielstufe 2 zu einem der attraktivsten Sprungpunkte im Vergütungsplan, weil die Anforderung im Verhältnis zur Provisionsverbesserung relativ niedrig ist.

Wie viele Teamebenen zahlen in Zielstufe 2?

In Zielstufe 2 zahlt Ringana Teamprovisionen auf drei Ebenen: 8 % auf die erste Ebene, 4 % auf die zweite und 3 % auf die dritte Ebene.

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich: Viele Partner wissen gar nicht, dass ihre dritte Ebene bereits Provisionen generiert, sobald sie Zielstufe 2 erreichen. In Zielstufe 1 zahlt Ringana nur auf zwei Ebenen – die dritte Ebene kommt erst in Zielstufe 2 dazu. Wer also direkte Partner hat, die ihrerseits eigene Partner aufgebaut haben, die dann wiederum aktive Kunden haben, profitiert in Zielstufe 2 von diesem gesamten Netzwerk. Das ist der strukturelle Grund, warum Teamaufbau in Zielstufe 2 so direkt auf den Verdienst einzahlt: Jede neue Ebene aktiviert eine weitere Provisionsquelle.

Gibt es in Zielstufe 2 einen Wachstumsbonus?

Nein. Den Wachstumsbonus gibt es erst ab Zielstufe 6. In Zielstufe 2 bestehen die Einnahmen ausschließlich aus Kundenprovision und Teamprovisionen auf drei Ebenen.

Wird der Verdienst bei Ringana monatlich ausgezahlt?

Ja, Ringana rechnet monatlich ab. Die in einem Monat erzielte Provision geht auf dem Partnerkonto ein und steht dann zur Auszahlung bereit.

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Manche Partner denken, dass eine erreichte Zielstufe dauerhaft gilt – also dass die 29 % Provision automatisch bestehen bleiben, auch wenn der Umsatz im Folgemonat unter die Anforderungen sinkt. Das ist nicht der Fall. Die Zielstufe wird monatlich neu berechnet, und die Provision entspricht immer der Zielstufe, die im jeweiligen Monat erreicht wird.

Wie lange braucht man, um Zielstufe 2 zu erreichen?

Das hängt direkt von der Kundenbasis und der Partnerstruktur ab. Es gibt keine feste Zeitvorgabe – die Zielstufe entsteht automatisch, sobald die Umsatzvoraussetzungen in einem Monat erfüllt sind.

In der Praxis sehe ich sehr unterschiedliche Zeitspannen. Manche Partner erreichen Zielstufe 2 bereits im zweiten oder dritten Monat, weil sie von Anfang an einen aktiven Kundenstamm aufbauen. Andere bleiben mehrere Monate in Zielstufe 1, weil sie sich erst in der Produktwelt orientieren. Relevant ist dabei: Zielstufe 2 ist keine Auszeichnung, die man sich verdienen muss – sie ist das automatische Ergebnis eines bestimmten Umsatzvolumens in einem Kalendermonat.

Was ist der Unterschied zwischen Option A und Option B in Zielstufe 2?

Option A erfordert ausschließlich eigenen Kundenumsatz (385 Punkte). Option B kombiniert niedrigeren Kundenumsatz (220 Punkte) mit einem Teamumsatz von mindestens 1.000 Punkten. Das Ergebnis ist dasselbe: Zielstufe 2 mit identischen Provisionen.

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass dieser Unterschied strategisch bedeutsam ist. Wer über Option B vorgeht, baut gleichzeitig die Voraussetzungen für Zielstufe 3 auf, weil sein Team bereits aktiv ist. Wer ausschließlich über Option A vorgeht, hat eine stabile eigene Kundenbasis – aber kein automatisch wachsendes Team. In der Praxis empfehle ich, die Option zu wählen, die zum aktuellen Stand passt – und dabei immer zu beobachten, ob Option B mittelfristig erreichbar wird.

Muss ich auf meinen Ringana-Verdienst Steuern zahlen?

Ja. Als selbstständiger Ringana-Partner unterliegen die Einnahmen der Einkommensteuer und ggf. der Umsatzsteuer – je nach nationaler Gesetzgebung und persönlichem Umsatz.

Für Österreich gilt die Kleinunternehmerregelung bis 35.000 Euro Nettojahresumsatz, für Deutschland eine vergleichbare Grenze. Für Partner in Zielstufe 2 mit einem monatlichen Verdienst unter 500 Euro ist die steuerliche Gesamtbelastung überschaubar, aber dennoch dokumentationspflichtig. Für Partner, die sich in Richtung der 5.300 Euro Maximum bewegen, ist eine Buchhaltungsstruktur sinnvoll. Ein Steuerberater mit Erfahrung im Bereich selbstständiger Vertrieb hilft dabei, die korrekte Einordnung zu finden.

Wie unterscheidet sich Zielstufe 2 von Zielstufe 3?

Der wichtigste Unterschied liegt in der eigenen Kundenprovision: In Zielstufe 2 sind es 29 %, in Zielstufe 3 bereits 39 %. Zudem steigen die Teamprovisionen auf der zweiten Ebene von 4 % auf 6 % und auf der dritten Ebene von 3 % auf 4 %.

Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Partner, die in Zielstufe 2 über Option B (Kombination aus Kunden- und Teamumsatz) arbeiten, merken oft gar nicht, wie nah sie an Zielstufe 3 sind – weil sie den Teamumsatz nicht täglich im Blick haben. Der Übergang von Zielstufe 2 zu Zielstufe 3 bedeutet einen weiteren Provisionssprung von 10 Prozentpunkten auf den eigenen Umsatz. Bei 385 Punkten eigener Kundenumsatz bedeutet das: rund 112 Euro in Zielstufe 2 vs. rund 150 Euro allein aus eigenem Kundenumsatz in Zielstufe 3 – plus höhere Teamprovisionen obendrauf.

Zielstufe 2 – was du jetzt weißt

Zielstufe 2 ist die erste Stufe im Ringana-Vergütungsplan, die zwei Zugangswege bietet – und damit einem breiten Spektrum von Partnern offensteht. Der Verdienst setzt sich aus 29 % eigener Kundenprovision plus Teamprovisionen auf drei Ebenen zusammen, mit einem Maximalwert von rund 5.300 Euro monatlich.

29 % klingen nach Zahl. Aber hinter dieser Zahl steckt ein System: Du wirst für eigene Kundenarbeit bezahlt – und gleichzeitig für das, was dein Team aufbaut. Genau darin liegt der Unterschied zu einem klassischen Job.

Wer versteht, wie Zielstufe 2 wirklich funktioniert, hört auf, nur seinen eigenen Umsatz zu messen – und fängt an, ein echtes Netzwerk zu sehen.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.