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Ringana Zielstufe 3: Wieviele Punkte? Der wahre Verdienst?

Ringana Zielstufe 3 erreichst du mit mindestens 825 Punkten Kundenumsatz – oder alternativ mit 330 Punkten Kundenumsatz plus einem Teamumsatz von mindestens 1.600 Punkten. Ab dieser Stufe kassierst du die volle Kundenumsatzprovision von 39 %. Der Richtwert für den Jahresverdienst in Zielstufe 3 liegt laut dem offiziellen Zielplan von Ringana bei bis zu 11.500 Euro netto – das entspricht rund 960 Euro pro Monat.

Ich begleite seit Jahren Partner dabei, den Ringana Vergütungsplan wirklich zu verstehen – nicht nur oberflächlich. Was mir dabei auffällt: Zielstufe 3 ist genau die Stufe, bei der die meisten Partner das erste Mal das Gefühl haben, dass sich der Aufwand auszahlt. Denn hier greift der Sprung von 29 % auf 39 % Kundenprovision. Das klingt nach wenig. Im Monatsverdienst macht das aber einen spürbaren Unterschied – und das werde ich dir in diesem Artikel genau durchrechnen.

Was bedeuten „Punkte“ bei Ringana?

Punkte sind nicht dasselbe wie Euro. Das ist der erste Irrtum, den ich regelmäßig korrigiere.

Jedes Ringana-Produkt hat einen Verkaufspreis in Euro – aber auch einen separaten Punktewert. Dieser Punktewert liegt grundsätzlich unter dem Euro-Preis. Ein Produkt für 95 Euro bringt zum Beispiel rund 53 bis 55 Punkte. Deine Provisionen berechnen sich auf Basis dieser Punkte, nicht auf den Euro-Betrag direkt.

Zusätzlich multipliziert Ringana das Ergebnis mit einem festgelegten Punktefaktor von 1,272. Das ergibt am Ende den tatsächlichen Euro-Auszahlungsbetrag.

Die Formel dahinter

Die Rechnung läuft so ab:

  1. Punkte × Provisionssatz = Rohprovision in Punkten
  2. Rohprovision × Punktefaktor (1,272) = Auszahlung in Euro

Das bedeutet: Deine 39 % beziehen sich auf die Punkte – und die sind kleiner als der Euro-Umsatz. Wer das nicht weiß, überschätzt seinen Verdienst zunächst.

Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage immer wieder höre: Partner rechnen einfach 39 % des Euro-Umsatzes aus – und wundern sich dann, warum die Abrechnung geringer ausfällt als erwartet.

Das steckt dahinter: Ringana rechnet Provisionen immer auf Basis der Punkte, nicht auf den Brutto-Europreis. Da der Punktewert eines Produkts grundsätzlich unter dem Verkaufspreis liegt, ist die echte Auszahlung in Prozent des Umsatzes kleiner als die genannten 39 %.

Ein Muster, das ich so schon viele Male gesehen habe: Ein Produkt für 177 Euro bringt 86 Punkte. Bei 39 % auf 86 Punkte, multipliziert mit dem Faktor 1,272, kommt man auf rund 42 Euro Provision. Das sind knapp 24 % des Verkaufspreises – nicht 39 %. Trotzdem eine ordentliche Provision, weil Kunden regelmäßig nachbestellen.

Was das für dich bedeutet: Rechne deine Zielprovision immer mit dem Punktewert des Produkts – nicht mit dem Europreis. So kommen realistische Zahlen raus, mit denen du wirklich planen kannst.

Die zwei Wege zur Zielstufe 3

Ringana bietet dir zwei Optionen, um diese Stufe zu erreichen. Wichtig: Es reicht, eine davon zu erfüllen.

OptionKundenumsatz (Punkte)Teamumsatz TU-1 (Punkte)
Option Amindestens 825 Punktekein Teamumsatz nötig
Option Bmindestens 330 Punktemindestens 1.600 Punkte

Persönliche Rahmung: Ich sehe häufig, dass gerade Einsteiger Option B unterschätzen. Wer schon zwei oder drei aktive Partner im Team hat, kommt über den kombinierten Weg einfacher an die Stufe heran – obwohl der Kundenumsatz allein noch nicht reicht.

Option A ist der reine Solo-Weg: Du bringst allein 825 Punkte Kundenumsatz. Kein Team nötig. Das ist der Weg für Partner, die zunächst ohne Teamaufbau starten.

Option B kombiniert eigenen Umsatz mit Teamumsatz. Da reichen dir bereits 330 eigene Punkte, sofern dein Team auf der ersten Ebene (TU-1) zusammen 1.600 Punkte bringt. Wer also schon aktive Partner aufgebaut hat, nutzt diesen Weg als Booster.

Was du in Zielstufe 3 verdienst

Provisionen im Überblick

Ab Zielstufe 3 gelten folgende Sätze:

ProvisionsartSatz
Eigener Kundenumsatz39 %
Teamumsatz 1. Ebene9 %
Teamumsatz 2. Ebene6 %
Teamumsatz 3. Ebene4 %

Der Wachstumsbonus greift erst ab Zielstufe 6. Bis dahin besteht dein Verdienst also aus Kundenprovision und Teamprovisionen bis zur dritten Ebene.

In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass die 39 % auf den ersten Blick größer wirken, als sie in der Praxis sind. Der Grund dafür ist der Punktefaktor – aber auch die Tatsache, dass viele Partner erst in Zielstufe 3 erkennen, wie groß der Unterschied zwischen Kundenprovision und Teamprovision wirklich ist.

Denn die 9 % auf die erste Ebene klingen gering. Aber wenn dein Team auf der ersten Ebene 1.600 Punkte macht, sind das 144 Punkte × 1,272 = rund 183 Euro allein aus der ersten Ebene – zusätzlich zur eigenen Kundenprovision. Das summiert sich.

Was mir außerdem auffällt: Partner, die Zielstufe 3 über Option B erreichen, also mit Teamunterstützung, verdienen meistens mehr als jene, die allein auf 825 Punkte klettern. Weil der Teamumsatz gleichzeitig eigene Teamprovision generiert.

Daraus folgt: Wenn du in Zielstufe 3 bist und noch kein Team hast, liegt der nächste logische Schritt nicht darin, noch mehr eigene Kunden zu gewinnen. Zielstufe 4 geht OHNE Teamumsatz schlicht nicht mehr.

Rechenbeispiel: Reiner Kundenumsatz

Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Partner mit etwa 10 aktiven Kunden, die monatlich je ca. 100 Euro bestellen, kommen schnell auf die nötigen Punkte für Zielstufe 3. Hier siehst du, wie das konkret aussehen kann – als Beispielrechnung, die je nach Produktwahl variiert:

  • Kundenumsatz: 825 Punkte
  • Provision: 825 × 39 % = 321,75 Punkte
  • Mal Punktefaktor 1,272 = ca. 409 Euro netto

Dazu kommen eventuelle Teamprovisionen. Wenn du also Partner im Team hast, die ebenfalls Kundenumsatz machen, fließen die Ebenenprovisionen (9 %, 6 %, 4 %) obendrauf.

Rechenbeispiel: Mit Teamumsatz

Diese Zahlen sind ein Beispielrechnung – die tatsächliche Höhe hängt von den bestellten Produkten ab.

  • Kundenumsatz: 330 Punkte
  • Teamumsatz 1. Ebene: 1.600 Punkte

Eigene Kundenprovision: 330 × 39 % × 1,272 = ca. 163 Euro
Teamprovision 1. Ebene: 1.600 × 9 % × 1,272 = ca. 183 Euro

Zusammen: rund 346 Euro – mit weniger eigenem Kundenumsatz als in Option A.

Zielstufe 3 im Vergleich zu Zielstufe 1 und 2

Um zu verstehen, warum Zielstufe 3 ein echter Meilenstein ist, hilft der direkte Vergleich:

ZielstufeKundenprovision1. Ebene2. Ebene3. Ebene
Stufe 119 %8 %2 %
Stufe 229 %8 %4 %3 %
Stufe 339 %9 %6 %4 %

Kurze Einordnung: Was mich immer wieder überrascht, ist, wie wenig Partner den Sprung von Stufe 2 auf Stufe 3 bewusst anstreben. Dabei ist es genau dieser Schritt, der erstmals die volle Kundenprovision bringt – das ist kein kleines Update, sondern ein Verdienst-Sprung um 10 Prozentpunkte.

Der Unterschied zwischen Stufe 1 und Stufe 3 beträgt also 20 Prozentpunkte bei der Kundenprovision. Bei identischem Umsatz verdienst du in Stufe 3 mehr als doppelt so viel wie in Stufe 1.

Früher habe ich Zielstufe 3 als „Zwischenstation“ betrachtet – als etwas, das man auf dem Weg zu höheren Stufen eben passiert. Nach 16 Jahren in der Branche sehe ich das anders.

Zielstufe 3 ist für viele Partner nicht die Zwischenstation, sondern der erste echte Beweis, dass das Modell für sie funktioniert. Denn hier kippt die innere Einstellung. Wer zum ersten Mal 400 oder 500 Euro Provision aus echtem Kundenumsatz auf dem Konto sieht, versteht plötzlich, was mit diesem Modell möglich ist.

Vorher denken viele: „Das klingt zu schön, um wahr zu sein.“ Danach denken viele: „Ich muss das ausbauen.“ Der Unterschied zwischen diesen beiden Gedanken ist Zielstufe 3.

Was sich über die Jahre gezeigt hat: Partner, die Zielstufe 3 zügig erreichen, bleiben mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit langfristig aktiv. Nicht weil sie plötzlich mehr Geld haben, sondern weil sie spüren, dass Einsatz und Ergebnis zusammenpassen.

Was braucht es in Euro Umsatz für 825 Punkte?

Das ist die Frage, die fast jeder Partner stellt – und die sich nicht pauschal beantworten lässt, weil der Punktewert je nach Produkt unterschiedlich ist.

Als grobe Orientierung: Der Punktewert liegt je nach Produkt bei etwa 50 bis 60 % des Verkaufspreises. Das bedeutet: Für 825 Punkte benötigst du in der Praxis einen Kundenumsatz von rund 1.400 bis 1.650 Euro.

Das entspricht bei einem Durchschnittsbestellwert von 100 bis 150 Euro pro Kunde etwa 10 bis 16 aktiven Kunden, die regelmäßig bestellen.

Wie viele Kunden brauche ich realistisch?

Das hängt davon ab, was deine Kunden bestellen. Wer Pakete oder höherpreisige Sets kauft, kommt mit weniger Kunden ans Ziel. Wer einzelne Produkte im unteren Preissegment bestellt, braucht mehr Kunden. Als Richtwert gilt:

  • 10 bis 15 aktive Stammkunden mit regelmäßigen Bestellungen führen zu einem Kundenumsatz nahe der 825-Punkte-Marke
  • Dabei zählen NUR Kunden mit eigener Bestellung – der eigene Eigenverbrauch läuft separat als Kundenumsatz, sofern du dich selbst als Kunde registrierst

Wie hoch ist der Jahresverdienst in Zielstufe 3?

Laut dem offiziellen Ringana Zielplan beträgt der Richtwert für den Jahresverdienst in Zielstufe 3 bis zu 11.500 Euro netto. Auf den Monat gerechnet: rund 960 Euro.

Wichtig: Diese Zahl ist ein Richtwert, kein Garantiebetrag. Sie setzt voraus, dass du die Qualifikation jeden Monat hältst – also dass dein Kundenumsatz konstant bleibt.

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass Jahreswerte in Vergütungsplänen oft missverstanden werden. Viele Partner lesen „bis zu 11.500 Euro“ und rechnen sofort: Das sind fast 1.000 Euro im Monat – das klingt machbar.

Was dabei oft fehlt: Diese Zahl erreicht man nur, wenn die Qualifikation zwölf Monate lang hält. Ein einziger schwacher Monat, in dem der Kundenumsatz unter die Schwelle fällt, unterbricht die Stufe – und damit die entsprechende Provisionsrate.

Ein Muster, das ich so ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner, die im Sommer oder rund um die Feiertage ihre Kunden nicht aktiv halten, rutschen vorübergehend in eine niedrigere Stufe. Danach ärgern sie sich, weil die Jahresbilanz nicht ans Maximum herankommt.

Was das für dich bedeutet: Der realistische Jahresverdienst in Zielstufe 3 liegt zwischen 6.000 und 11.500 Euro, je nachdem wie konstant du die Stufe hältst. Wer jeden Monat stabil über der 825-Punkte-Marke liegt, kommt dem Maximumsrichtwert sehr nah.

Was kommt nach Zielstufe 3?

Ab Zielstufe 4 reicht Kundenumsatz allein nicht mehr aus. Du brauchst zusätzlich einen Teamumsatz von mindestens 3.200 Punkten auf der ersten Ebene – und einen eigenen Kundenumsatz von mindestens 440 Punkten. Der Jahresverdienst-Richtwert steigt dabei auf bis zu 20.000 Euro netto.

Das bedeutet: Der Übergang von Stufe 3 auf Stufe 4 markiert den Punkt, wo Teamaufbau zur Pflicht wird. Wer ausschließlich auf eigene Kunden setzt, stagniert an dieser Stelle.

ZielstufeKundenumsatz mind.Teamumsatz mind.Jahresverdienst (Richtwert)
3825 Pkt. (oder 330 + Team)optional 1.600 Pkt.bis 11.500 €
4440 Pkt.3.200 Pkt. (TU-1)bis 20.000 €
5550 Pkt.4.000 Pkt. (TU-2)mehr als 18.000 €

Kurze Einordnung dazu: Was mir bei dieser Tabelle wichtig ist: Ab Stufe 4 steigt der Teamumsatz-Bedarf schnell – aber gleichzeitig steigen auch die Teamprovisionen deutlich. Wer das früh versteht, baut sein Team gezielt auf, statt nur eigene Kunden zu sammeln.

Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Ein Partner erreicht Zielstufe 3 über Option A – also rein über eigenen Kundenumsatz. Dann passiert zunächst: nichts. Weil man glaubt, jetzt sei man angekommen.

Einige Monate später merkt dieser Partner, dass Stufe 4 ohne Teamumsatz nicht erreichbar ist – egal wie viele Kunden er selbst noch gewinnt. Das ist der Moment, wo viele innehalten und neu denken.

Was dann oft folgt: Der erste bewusste Schritt, andere Partner einzuladen. Nicht weil es ein muss ist, sondern weil der Vergütungsplan es klar macht. Stufe 3 ist der erste Gipfel. Und vom Gipfel sieht man, was danach kommt.

Wer diesen Verlauf kennt, kann ihn steuern. Wer ihn nicht kennt, erlebt ihn einfach – und verliert dabei Zeit.

FAQ

Wie viele Punkte brauche ich genau für Zielstufe 3?

Du brauchst mindestens 825 Punkte eigenen Kundenumsatz. Alternativ reichen 330 Punkte Kundenumsatz, wenn dein Teamumsatz auf der ersten Ebene mindestens 1.600 Punkte beträgt.

Die 825 Punkte beziehen sich dabei NICHT auf deinen Euro-Umsatz, sondern auf den Punktewert der verkauften Produkte. Da dieser Punktewert je nach Produkt variiert, ergibt sich der nötige Euro-Umsatz nicht pauschal. Als grobe Orientierung: 825 Punkte entsprechen in der Praxis rund 1.400 bis 1.650 Euro Kundenumsatz – je nach Produktmix.

Der Unterschied zwischen Option A und Option B liegt nicht nur in der Punktanzahl. Option B ist strategisch attraktiver, weil sie gleichzeitig Teamprovisionen auslöst. Wer also bereits aktive Partner aufgebaut hat, nutzt Option B als schnelleren Weg zur Stufe – und verdient dabei automatisch mehr als jemand, der allein über 825 Punkte kommt.

Wie viel verdient man wirklich in Zielstufe 3?

Nach dem offiziellen Ringana Zielplan liegt der Richtwert bei bis zu 11.500 Euro netto im Jahr – das sind rund 960 Euro pro Monat. Dieser Wert setzt voraus, dass du die Qualifikation jeden Monat konstant hältst.

Die tatsächliche Auszahlung hängt von drei Faktoren ab: erstens dem Punktewert deiner Produkte, zweitens der Konstanz deines Kundenumsatzes und drittens dem eventuellen Teamumsatz. Wer nur Kundenprovision erzielt und keine Partner im Team hat, landet am unteren Ende des Richtwert-Korridors. Wer gleichzeitig Teamprovisionen kassiert, kann deutlich über dem Monatsdurchschnitt von 960 Euro liegen – auch bereits in Stufe 3.

Für die Planung gilt: Rechne immer mit dem Punktefaktor 1,272, nicht direkt mit den Prozentsätzen auf Euro-Preise. Sonst überschätzt du deinen monatlichen Verdienst.

Ab wann gilt die 39 % Provision?

Genau ab Zielstufe 3 – und nicht schon früher.

In meiner täglichen Begleitung von Partnern sehe ich, dass viele glauben, die 39 % seien der Standardsatz. Dabei ist er nur in Zielstufe 1 bis 2 noch nicht erreichbar: In Stufe 1 bekommst du 19 %, in Stufe 2 bereits 29 %. Der volle Satz von 39 % startet erst in Stufe 3 und bleibt dann konstant bis Zielstufe 10.

Was sich dabei nicht verändert: Der Satz von 39 % gilt ab Stufe 3 dauerhaft für alle höheren Stufen. Der Unterschied zwischen den Stufen 3 bis 10 liegt also nicht mehr in der Kundenprovision, sondern in der Tiefe der Teamprovisionen und dem Wachstumsbonus, der ab Stufe 6 dazukommt.

Was ist der Unterschied zwischen Punkten und Euro bei Ringana?

Punkte und Euro sind nicht dasselbe. Jedes Ringana-Produkt hat einen Euro-Verkaufspreis und zusätzlich einen niedrigeren Punktewert. Deine Provisionen berechnen sich ausschließlich auf Basis der Punkte – und das Ergebnis multipliziert Ringana mit dem Faktor 1,272, um den Euro-Betrag zu ermitteln.

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich: Wer einmal verstanden hat, wie der Punktefaktor funktioniert, rechnet nie wieder direkt mit Europrozenten. Du kannst dir merken: Der reale Provisionsanteil am Euro-Umsatz liegt bei Zielstufe 3 etwa zwischen 22 und 25 % – je nach Produkt. Das ist weniger als die genannten 39 %, aber trotzdem eine ordentliche Provision – denn Kunden bestellen regelmäßig nach, ohne dass du jedes Mal neu akquirieren musst.

Kann man Zielstufe 3 auch ohne Team erreichen?

Ja. Option A sieht genau das vor: 825 Punkte reiner Kundenumsatz, kein Teamumsatz nötig.

Das bedeutet, du kannst diese Stufe rein über Stammkunden halten, ohne je einen Partner ins Boot geholt zu haben. Damit stellt Ringana sicher, dass auch reine Vertriebspartner, die sich auf Kundenbetreuung konzentrieren, die volle Provision von 39 % erhalten.

Ab Zielstufe 4 ändert sich das allerdings grundlegend: Dort brauchst du zwingend Teamumsatz, egal wie hoch dein eigener Kundenumsatz ist. Stufe 3 ist also die letzte Stufe, die du dauerhaft ohne Partner halten kannst.

Wie wird die Provision bei Ringana konkret berechnet?

Nach 16 Jahren Erfahrung ist mir klar, dass genau hier die meisten Rechenfehler passieren. Die Formel läuft immer gleich ab: Punkte × Provisionssatz = Rohprovision in Punkten, dann multipliziert mit dem Faktor 1,272 – das ergibt den Euro-Auszahlungsbetrag.

Beispielrechnung (die tatsächlichen Zahlen variieren je nach Produktwahl):

  • Du hast 825 Punkte Kundenumsatz erzielt
  • Provision: 825 × 0,39 = 321,75 Punkte
  • Mal Faktor: 321,75 × 1,272 = rund 409 Euro

Dazu kommen Teamprovisionen, sofern du Partner auf der ersten bis dritten Ebene hast. Diese laufen dieselbe Formel durch – nur eben mit den jeweiligen Prozentsätzen (9 %, 6 %, 4 %).

Gilt die Zielstufe immer monatlich?

Ja. Ringana ermittelt deine Zielstufe auf Monatsbasis. Das heißt: Du qualifizierst dich jeden Monat neu, indem du die nötigen Punkte erreichst. Einen einmalig erzielten Status trägt Ringana nicht automatisch in den Folgemonat über.

Das hat zwei Konsequenzen: Erstens musst du deinen Kundenstamm aktiv halten, damit die Bestellungen jeden Monat fließen. Zweitens kann deine Zielstufe von Monat zu Monat variieren, sofern dein Umsatz schwankt. Wer also einen Monat unter 825 Punkte fällt, rutscht automatisch in Stufe 2 – mit 29 % statt 39 % Provision.

Was kostet es, Ringana Partner zu werden?

Ein Typischer Verlauf, den ich oft begleite: Interessenten fragen zuerst nach dem Verdienst – und erst danach nach den Kosten. Das ist rückwärts gedacht.

Als Ringana Frischepartner benötigst du in der Regel eine Startinvestition für dein Einstiegspaket, das die notwendigen Produkte für deinen Einstieg beinhaltet. Die genauen aktuellen Kosten erfährst du direkt bei Ringana oder über deinen Sponsor, da diese Pakete sich ändern können. Wichtig ist: Eine monatliche Pflichtbestellung gibt es nicht. Du bestimmst selbst, wann und was du bestellst – sofern du die Mindestpunkte für deine Zielstufe erreichst.

Wann lohnt sich Zielstufe 3 wirklich?

Sobald du zwischen 10 und 16 aktive Stammkunden aufgebaut hast, die regelmäßig bestellen, wird Zielstufe 3 realistisch. Der Monatsverdienst liegt dann bei rund 400 bis 960 Euro, abhängig davon, ob du auch Teamprovisionen kassierst.

Lohnenswert ist sie vor allem als stabile Basis: Wer Stufe 3 jeden Monat hält, verdient aus dem laufenden Kundenstamm heraus – ohne dass jede Provision an einer neuen Akquise hängt. Denn Stammkunden bestellen nach, auch wenn du gerade keinen neuen Kunden gewonnen hast.

Was ändert sich steuerlich ab einem bestimmten Verdienst?

Als selbstständiger Ringana Frischepartner erzielst du gewerbliche Einkünfte, die du in Deutschland und Österreich versteuern musst. Sobald dein Jahresverdienst die Kleinunternehmergrenze überschreitet (aktuell 22.000 Euro Umsatz in Deutschland), entfällt die Kleinunternehmerregelung – und du musst Umsatzsteuer ausweisen. In Österreich gelten eigene Grenzen, die sich ebenfalls ändern können.

Darüber hinaus gilt: Provisionen aus Ringana sind einkommensteuerpflichtig. Was viele Partner übersehen: Schon bevor du die Kleinunternehmergrenze erreichst, musst du dein Einkommen in der Einkommensteuererklärung angeben. Ich empfehle, das von Beginn an sauber zu führen – spätestens wenn du Stufe 3 erreichst und monatlich stabile Beträge fließen, lohnt sich ein Gespräch mit einem Steuerberater. Was mir in der Praxis auffällt: Viele Partner warten damit zu lange und holen sich erst Klarheit, wenn die erste Steuernachzahlung kommt.

Wie unterscheidet sich Zielstufe 3 von allen anderen Stufen?

Stufe 3 ist die erste und letzte Stufe gleichzeitig: die erste, bei der die volle Kundenprovision von 39 % greift – und die letzte, die du ohne Teamumsatz erreichen und halten kannst.

Ab Stufe 4 verändert sich der Vergütungsplan grundlegend, weil Teamaufbau zur Pflicht wird. Gleichzeitig öffnen sich dort tiefere Ebenen für Teamprovisionen. Der häufigste Irrtum: Stufe 3 sei bereits der Endpunkt für „Solo-Partner“. Das stimmt – wenn du langfristig mehr verdienen willst, führt ab Stufe 4 kein Weg am Team vorbei. Aber als eigenständige Stufe für Kundenfokus ist Stufe 3 vollwertig.

Was du jetzt weißt – und die meisten Partner nicht

Zielstufe 3 ist der Punkt, an dem die Provision zum ersten Mal voll greift. 39 % klingen nach viel – und mit dem richtigen Verständnis des Punktefaktors weißt du jetzt, was das in echten Euro bedeutet. Kein Schätzwert. Echte Zahlen.

Was ich nach all den Jahren mitgenommen habe: Die Partner, die Zielstufe 3 wirklich begreifen – nicht nur benennen, sondern durchrechnen können –, sind dieselben, die danach konsequent weitermachen. Denn wer einmal versteht, wie jeder Punkt auf seinem Konto landet, hört auf zu raten und fängt an zu planen.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.