Sascha Winter ist Miteigentümer des Direktvertriebs-Unternehmens proWIN, Gründer der Autofirma Petrolheads und einer der bekanntesten Familienunternehmer im Saarland. Geboren 1982 als Sohn der proWIN-Gründer Ingolf und Gabi Winter, prägte er das Unternehmen jahrelang als Geschäftsführer mit. Und gleichzeitig ist er für seine leidenschaftliche Autosammlung bekannt – mehr als 100 Fahrzeuge hat er im Laufe seines Lebens gekauft, restauriert und weiterverkauft.
Ich beobachte in meiner täglichen Arbeit mit Network-Marketing-Partnern immer wieder, dass Namen wie Sascha Winter eine enorme Strahlkraft haben. Viele Partner fragen sich: Was steckt hinter diesem Mann? Was hat er aufgebaut, was besitzt er, wer ist er wirklich? Das ist keine Neugier aus dem Nichts – das ist das natürliche Interesse an Menschen, die im Direktvertrieb zu echtem Unternehmertum geworden sind.
Geburtstag und Alter
Sascha Winter kam 1982 zur Welt. Damit ist er heute Mitte vierzig. Seinen genauen Geburtstag hat er öffentlich nicht kommuniziert, doch die BILD-Zeitung bezeichnete ihn 2021 als 39-jährig – was das Geburtsjahr 1982 bestätigt.
Als Sohn von Firmengründer Ingolf Winter wuchs er direkt im Umfeld von proWIN auf, da seine Eltern das Unternehmen 1995 gemeinsam mit Stefan Schäfer gründeten. Diese Nähe zum Familienunternehmen prägte seine berufliche Laufbahn von Anfang an – und erklärt, warum er vergleichsweise früh Führungsverantwortung übernahm.
Der Weg durch proWIN
Sascha Winter stieg als Geschäftsführer bei proWIN ein und verantwortete das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Michael Winter und Mitgründer Stefan Schäfer. Unter ihrer gemeinsamen Führung wuchs proWIN auf über 240 Mitarbeiter und erzielte in Spitzenjahren mehr als 286 Millionen Euro Umsatz jährlich.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wechselte Sascha Winter aus der Geschäftsführung in den Aufsichtsrat der proWIN Winter GmbH. Dieser Schritt erfolgte dabei nicht spontan – die Familie traf die Entscheidung bereits 2020 und setzte sie stufenweise um. Im ersten Schritt zogen sich seine Eltern Ingolf und Gabi Winter Anfang 2022 aus dem aktiven Tagesgeschäft zurück.
Geschäftsführer der proWIN Fleet & Facility GmbH
Parallel dazu blieb Sascha Winter Geschäftsführer der proWIN Fleet & Facility GmbH, die sich um Fuhrparkmanagement, Werkstattbetrieb und den Handel mit Fahrzeugen – überwiegend Oldtimern – kümmert. Damit verknüpfte er seine unternehmerische Rolle bei proWIN direkt mit seiner persönlichen Leidenschaft für Automobile. Zum September 2023 schied er auch formal als Geschäftsführer der proWIN Winter GmbH aus dem Handelsregister aus, behält aber seine Gesellschafterrolle.
Nach 16 Jahren in dieser Branche fällt mir auf, wie selten Unternehmer-Söhne in Familienunternehmen so einen geordneten Übergabeprozess erleben, wie er bei den Winters offensichtlich stattgefunden hat.
Viele Direktvertriebsfirmen, die ich über die Jahre beobachtet habe, scheitern genau an dieser Stelle: Die Gründer halten zu lange fest, die nächste Generation kommt nicht richtig zum Zug, oder es gibt keine klare Struktur. Bei proWIN lief das anders.
Die Entscheidung, den Wechsel bereits 2020 intern zu treffen und ihn erst 2022 und 2023 nach außen sichtbar umzusetzen, zeigt einen Planungshorizont, der in Familienunternehmen dieser Größe selten vorkommt. Das ist kein Glück, das ist bewusstes Unternehmertum.
Was ich dabei besonders bemerkenswert finde: Sascha Winter hat sich nicht aus dem Unternehmen verabschiedet, sondern sich neu positioniert. Aufsichtsrat, Gesellschafter, Geschäftsführer der Tochterfirma – das ist kein Rückzug, das ist eine neue Rolle mit anderen Aufgaben.
Für jeden, der im Direktvertrieb langfristig denkt, steckt darin eine Botschaft: Wer ein Unternehmen wirklich aufgebaut hat, verlässt es nicht einfach – er findet die Form, die zu seiner nächsten Phase passt.
Das Vermögen von Sascha Winter
Sascha Winter hat kein öffentlich dokumentiertes Privatvermögen. Keine offiziellen Rankings, keine bestätigten Zahlen. Was sich aber aus öffentlichen Quellen ableiten lässt, zeigt die folgende Übersicht:
Ich selbst habe solche Zahlen früher schnell als verlässlich eingestuft – dabei sind das immer nur Schätzwerte, die man einordnen muss, nicht blind zitieren.
| Quelle / Bereich | Bekannte Fakten |
|---|---|
| proWIN Winter GmbH (Umsatz) | Über 286 Mio. Euro Jahresumsatz (2021), ca. 262 Mio. Euro in jüngeren Jahren |
| Gesellschafterrolle | Sascha Winter ist Miteigentümer (Gesellschafter) der proWIN Winter GmbH |
| proWIN Fleet & Facility GmbH | Tochterunternehmen, Geschäftsführer: Sascha Winter |
| Petrolheads GmbH | Eigenes Unternehmen, Handel mit Oldtimern und Spaßautos |
| Privatbesitz Fahrzeuge | Mehrere Dutzend Fahrzeuge gleichzeitig in privatem Besitz |
Ein exaktes Privatvermögen lässt sich daraus nicht seriös berechnen, da die Gesellschafterstruktur innerhalb der Familie intern bleibt. Klar ist jedoch: Als Gesellschafter eines Unternehmens mit über 260 Millionen Euro Jahresumsatz und Eigentümer von Sachwerten in Form von Oldtimern bewegt sich Sascha Winters Vermögen in einem Bereich, den man als substanziell bezeichnen darf.
Was sein Vermögen ausmacht
Drei Säulen bilden die Basis seines wirtschaftlichen Fundaments:
- Gesellschaftsanteile proWIN – als Sohn der Gründerfamilie hält er Anteile an einem der umsatzstärksten Direktvertriebs-Unternehmen im deutschsprachigen Raum
- Fuhrparkgeschäft und Oldtimer – über die Fleet & Facility GmbH und die Petrolheads GmbH betreibt er aktiven Fahrzeughandel
- Sachwerte in Form von Fahrzeugen – seit seiner Teenager-Zeit kauft er Autos als Wertanlage, mit dem Satz: „Mein Geld liegt nicht auf der Bank – es steckt in Autos.“
Der häufigste Irrtum, den ich zu Vermögensfragen bei Unternehmern wie Sascha Winter korrigiere: Viele denken, das sichtbare Vermögen sei das gesamte Vermögen. Weil ein Oldtimer in einer Halle steht, sehen ihn alle. Weil Gesellschaftsanteile in einem Handelsregister eingetragen sind, klingen sie abstrakt.
Aber genau dort steckt der größte Teil. Ein Unternehmen mit 260 Millionen Euro Umsatz hat einen Unternehmenswert, der ein Vielfaches davon betragen kann – je nach Branche, Marge und Marktposition.
Im Network Marketing erlebe ich oft, dass Partner ausschließlich auf das sichtbare Einkommen schauen. Monatsprovisionen, Autos als Boni, Reisen. Dabei ist das langfristige Vermögen aus Unternehmensanteilen das, was Menschen wie Sascha Winter wirtschaftlich wirklich trägt.
Für Partner, die im Direktvertrieb denken: Das, was ein Familieneigentümer wie Winter besitzt, ist nicht sein Gehalt – es ist sein Anteil. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen Angestellten-Denken und Unternehmer-Denken.
Die Autos: Petrolheads und die PS-Leidenschaft
Autos sind für Sascha Winter keine Freizeitbeschäftigung. Sie sind Leidenschaft, Geschäftsmodell und Wertanlage in einem.
Seit seiner Jugend kauft er Fahrzeuge, restauriert sie und verkauft sie weiter. Mehr als 100 Autos hat er nach eigenen Angaben bisher erworben. In seiner Privatsammlung stehen seit Jahren mehrere Dutzend Fahrzeuge gleichzeitig – überwiegend BMW, Opel und Ford aus den 70er und 80er Jahren – ordentlich in einer Halle aufgereiht wie im Regal.
Petrolheads: Das Unternehmen für Automobile
Aus dieser Leidenschaft entstand das Unternehmen Petrolheads, das er anfangs als Marke der proWIN Fleet & Facility GmbH aufbaute und später als eigene Petrolheads GmbH weiterführte. Der Ansatz dahinter ist simpel und klar:
- Spaßautos jeglicher Art kaufen und verkaufen
- Oldtimer und Youngtimer für den Alltagseinsatz anbieten
- Privaten Suchauftrag für Traumautos übernehmen
- Motorsport-Events organisieren und durchführen
Seine Frau Anja Winter teilt diese Leidenschaft – gemeinsam tauchen sie in die Welt seltener Fahrzeuge ein, wie RTL in einer Reportage über die Familie zeigte.
Was mich beim Blick auf mehrere Direktvertriebsunternehmer über die Jahre fasziniert hat: Die erfolgreichsten unter ihnen hatten fast immer ein zweites Standbein, das mit ihrer Kernleidenschaft verbunden war – nicht als Ablenkung, sondern als Erweiterung.
Bei Sascha Winter ist das die Welt der Autos. Bei anderen sind es Immobilien, Landwirtschaft oder Kunst. Das Muster dahinter ist identisch: Wer ernsthaft Unternehmer ist, denkt in Sachwerten, nicht nur in Einkommensströmen.
Petrolheads ist kein Hobby, das zufällig ein Unternehmen wurde. Es ist die Konsequenz aus einer jahrzehntelangen Praxis, Fahrzeuge nicht nur zu sammeln, sondern sie wirtschaftlich zu denken. Wer 100 Autos kauft, restauriert und verkauft, betreibt automatisch Handel – ob er es so nennt oder nicht.
Für Partner im Direktvertrieb ist das eine interessante Perspektive. Nicht weil sie alle Autos kaufen sollen, sondern weil es zeigt: Unternehmerisches Denken zieht sich durch alle Lebensbereiche. Winter handelte schon als Teenager mit Fahrzeugen – das ist keine Karrierestrategie, das ist eine Denkweise.
Welche Autos gehören zur Sammlung?
Sascha Winter bevorzugt dabei Fahrzeuge aus den 1970er und 1980er Jahren. Konkret genannte Marken aus öffentlichen Quellen:
| Marke | Zeitraum / Typ |
|---|---|
| BMW | Klassische Modelle der 70er/80er Jahre |
| Opel | Historische Modelle dieser Ära |
| Ford | Klassiker aus dem gleichen Jahrzehnt |
Exakte Modellnamen und aktuelle Einzelfahrzeuge veröffentlicht er nicht systematisch, da die Sammlung sich laufend verändert. Fahrzeuge kommen und gehen – entweder durch Kauf im Rahmen von Petrolheads oder durch privaten Tausch.
Der häufigste Fehler beim Lesen solcher Sammlerlisten: Man nimmt eine Momentaufnahme für den Gesamtbestand. Sascha Winter selbst sagt, sein Geld stecke in den Autos – das bedeutet, die Sammlung ist ein lebendiges Portfolio, kein Museum.
Rallyefahrer und Motorsport-Enthusiast
Neben dem Sammeln und Handeln von Fahrzeugen engagierte sich Sascha Winter aktiv im Motorsport. Er fuhr selbst Rallyes und organisierte Rallye-Veranstaltungen, bevor er diesen Teil seiner Leidenschaft in das Petrolheads-Geschäftsmodell integrierte.
Rallye-Organisation ist dabei kein kleines Hobby. Wer Motorsportveranstaltungen plant, braucht Streckenlogistik, Genehmigungen, Fahrzeugtechnik und ein Netzwerk – das sind Fähigkeiten, die sich direkt mit dem Unternehmertum im Fuhrparkbereich verbinden lassen.
Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner im Network Marketing suchen Vorbilder, die nicht nur Zahlen zeigen, sondern auch zeigen, wie ein Unternehmerische Leben aussehen kann.
Sascha Winter ist für viele proWIN-Partner genau das. Nicht weil er im Vertrieb aktiv ist, sondern weil er zeigt, was mit dem Kapital eines erfolgreichen Direktvertriebs möglich ist: ein eigenes Unternehmen aufbauen, in Leidenschaft investieren, Familie und Arbeit verbinden.
Das beeinflusst, was Partner sich vorstellen, wenn sie an ihre eigene Zukunft im Vertrieb denken. Sie sehen nicht nur die Provision, sie sehen das Gesamtbild. Und das Gesamtbild, das Winter zeigt, ist das eines Unternehmers – nicht das eines Verkäufers.
Ich finde dieses Muster interessant, weil es zeigt, wie stark Vorbilder die Motivation in einem Vertriebsteam beeinflussen. Ein Leader mit sichtbarem Lebensstil und klaren Werten zieht an – nicht durch Druck, sondern durch Anziehung.
proWIN: Das Familienunternehmen im Überblick
Damit Sascha Winter als Person einzuordnen ist, braucht es einen kurzen Blick auf das Unternehmen, das seine Familie aufgebaut hat.
proWIN entstand 1995 als Direktvertriebsunternehmen für Haushalts- und Reinigungsprodukte. Gründer waren Ingolf Winter, Gabi Winter und Stefan Schäfer. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Illingen im Saarland und beschäftigt heute über 240 Mitarbeiter.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Gründungsjahr | 1995 |
| Sitz | Illingen, Saarland |
| Mitarbeiter | Über 240 |
| Vertriebspartner | Über 100.000 weltweit |
| Jahresumsatz (Spitzenjahr) | 286 Mio. Euro (2021) |
| Aktuelle Produktsparten | Reinigung (82 %), Kosmetik (15 %), Tiernahrung (3 %) |
Ich sehe immer wieder, dass Partner diese Umsatzzahlen heranziehen, um eigene Provisionserwartungen zu formulieren – dabei beschreiben diese Zahlen den Gesamtumsatz des Unternehmens, nicht das, was einzelne Partner verdienen.
Warum proWIN als Familienunternehmen besonders ist
Familiengeführte Direktvertriebsunternehmen dieser Größenordnung sind selten in Europa. Viele Unternehmen dieser Kategorie verkaufen, fusionieren oder verlieren ihre Familienstruktur nach dem ersten Generationswechsel. Prowin vollzog diesen Übergang dagegen strukturiert und intern – mit klarem Zeitplan und mehreren Zwischenstufen.
Sascha Winter ist dabei ein Teil dieser Geschichte: als Sohn der Gründer, als früherer Geschäftsführer und heute als Aufsichtsratsmitglied und Gesellschafter.
Früher hätte ich gesagt: Wer aus der Geschäftsführung eines Familienunternehmens in den Aufsichtsrat wechselt, zieht sich zurück. Das war mein erster Gedanke, als ich die Meldung von Sascha Winters Wechsel las.
Heute denke ich das anders. Aufsichtsrat in einem Familienunternehmen bedeutet nicht Rückzug – es bedeutet strategische Verantwortung ohne operatives Tagesgeschäft. Das ist ein anderes Gewicht, keine geringere Rolle.
Was mich nach Jahren in dieser Branche dazu gebracht hat, das anders einzuschätzen: Ich habe beobachtet, wie viele Unternehmer in der operativen Führung stecken blieben und nie zur strategischen Ebene gewechselt sind. Diejenigen, die wechseln konnten, bauten größere Strukturen – weil sie aufgehört haben, alles selbst machen zu müssen.
Für Sascha Winter bedeutet dieser Wechsel, dass er Zeit für Petrolheads, Motorsport und neue Projekte hat – und gleichzeitig Teil des proWIN-Gefüges bleibt. Das ist kein Ende, das ist Skalierung des eigenen Lebens.
FAQ
Wie alt ist Sascha Winter von proWIN?
Sascha Winter kam 1982 zur Welt, ist also Mitte vierzig. Seinen genauen Geburtstag hat er öffentlich nie kommuniziert, doch mehrere Quellen aus dem Jahr 2021 bestätigen das Geburtsjahr 1982.
Wer sich für sein Alter interessiert, landet bei der Frage meist bei einem Interview oder einer Medienmeldung rund um proWIN – denn dort taucht er am häufigsten auf. Als Sohn der Gründer wuchs er direkt mit dem Unternehmen auf, das seine Eltern 1995 starteten, als er noch Teenager war. Seine gesamte berufliche Sozialisation fand also in einem Direktvertriebs-Familienunternehmen statt, was erklärt, warum er schon früh unternehmerisch dachte.
Was ist Sascha Winters Vermögen?
Kein offiziell bestätigter Wert existiert. Als Gesellschafter eines Unternehmens mit über 260 Millionen Euro Jahresumsatz und Eigentümer von mehreren Dutzend Fahrzeugen bewegt sich sein Vermögen jedoch in einem substanziellen Bereich.
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass Menschen Unternehmerpreise wie Provisionsaussagen, also messbare Monatsbeträge, mit Unternehmensvermögen verwechseln. Gesellschafteranteile an einem Direktvertriebsunternehmen dieser Größe sind kein Gehalt – sie sind stille Wertspeicher, die sich nur dann in Zahlen übersetzen lassen, wenn ein Verkauf oder eine Bewertung stattfindet. Sascha Winter hat nie öffentlich über sein Privatvermögen gesprochen. Was bekannt ist: Er besitzt Oldtimer als explizite Wertanlage, hält Gesellschaftsanteile an proWIN, und führt mit Petrolheads ein eigenes Unternehmen im Fahrzeughandel.
Woher kommt Sascha Winters Leidenschaft für Autos?
Sie besteht seit seiner Jugend und ist keine berufliche Entwicklung, sondern eine echte Passion, die parallel zu seiner Karriere bei proWIN lief.
Seit seinen Teenager-Jahren kauft er Fahrzeuge, baut sie um und gibt sie weiter. Mehr als 100 Autos hat er nach eigenen Angaben bisher durch seine Hände laufen lassen. Konkret nennt er BMW, Opel und Ford aus den 70er und 80er Jahren als bevorzugte Marken – Fahrzeuge, die bezahlbar sind, sich restaurieren lassen und einen stabilen Markt haben. Dazu kommt seine aktive Beteiligung im Rallye-Sport: Er fuhr selbst und organisierte Veranstaltungen, bevor er diese Kompetenz in die Petrolheads GmbH einbrachte.
Was macht Petrolheads genau?
Petrolheads ist Sascha Winters eigenes Unternehmen für automobilen Handel und Motorsport-Events. Es kauft, verkauft und vermittelt Spaßautos, Old- und Youngtimer – auch im Auftrag privater Kunden, die ein bestimmtes Traumfahrzeug suchen.
Nach über 20 Jahren in der Geschäftsführung von proWIN machte er damit sein Hobby zum Beruf, wie er selbst in einem Interview sagte. Petrolheads startete als Marke innerhalb der proWIN Fleet & Facility GmbH und entwickelte sich zur eigenständigen Petrolheads GmbH. Die Firma sitzt im Saarland, ist aktiv im Handel mit nicht alltäglichen Fahrzeugen und bietet außerdem Dienstleistungen für Motorsportveranstaltungen an. Sascha Winters Frau Anja teilt diese Leidenschaft, was Petrolheads auch zu einem familiären Projekt macht.
Ist Sascha Winter noch bei proWIN aktiv?
Ja, allerdings nicht mehr als Geschäftsführer. Seit September 2023 führt er die proWIN Winter GmbH nicht mehr operativ, bleibt aber Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglied.
Nach über 20 Jahren in der Führungsebene des Familienunternehmens vollzog er damit einen Schritt, der innerhalb der Familie bereits 2020 geplant worden war. Zuvor hatte er ab Januar 2023 die operative Geschäftsführung übergeben und zunächst noch im Aufsichtsrat mitgewirkt. Sein Bruder Michael Winter und Mitgründer Stefan Schäfer führen die Geschäftsführung der proWIN Winter GmbH seitdem zu zweit. Sascha Winter bleibt Geschäftsführer der proWIN Fleet & Facility GmbH, die sich um Fuhrpark, Werkstatt und Fahrzeughandel kümmert.
Wer ist die Familie Winter hinter proWIN?
Die Familie Winter gründete proWIN 1995 gemeinsam mit Stefan Schäfer. Das Unternehmen ist bis heute familiengeführt und hält den Hauptsitz in Illingen im Saarland.
Nach über zwei Jahrzehnten aktiver Führung zogen sich Gründer Ingolf und Gabi Winter Anfang 2022 aus dem Tagesgeschäft zurück. Ihr Sohn Sascha Winter folgte diesem Schritt Anfang 2023. Ihr Sohn Michael Winter hingegen blieb als Geschäftsführer aktiv und führt proWIN gemeinsam mit Stefan Schäfer. Die Familie besitzt Gesellschaftsanteile und hält durch die Aufsichtsratsmitglieder weiterhin strategischen Einfluss. In der Firmengeschichte spielten alle Familienmitglieder zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Rollen.
Wie groß ist proWIN als Unternehmen?
In Spitzenjahren erzielte proWIN über 286 Millionen Euro Jahresumsatz, beschäftigte mehr als 240 Mitarbeiter und arbeitete mit über 100.000 Vertriebspartnern weltweit.
Der Löwenanteil des Umsatzes entfällt mit 82 Prozent auf Reinigungsprodukte. Kosmetik macht 15 Prozent aus, Tiernahrung die verbleibenden drei Prozent. Das Unternehmen zählt damit zu den umsatzstärksten Direktvertriebs-Familienunternehmen im deutschsprachigen Raum. In jüngeren Berichten liegt der Jahresumsatz bei rund 262 Millionen Euro, was zeigt, dass das Unternehmen trotz Marktveränderungen auf stabilem Niveau operiert.
Welche Automarken hat Sascha Winter in seiner Sammlung?
Nach eigenen Angaben und Medienberichten konzentriert sich seine Sammlung auf BMW, Opel und Ford – überwiegend Baujahre der 1970er und 1980er Jahre.
Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele denken, eine solche Sammlung sei statisch – zehn Autos in einer Halle, die dort jahrelang stehen. Bei Sascha Winter ist das anders. Seine Sammlung ist ein aktives Portfolio. Fahrzeuge kommen rein, werden restauriert oder direkt weiterverkauft. Das ist auch der Sinn hinter Petrolheads – der Handel, nicht nur das Besitzen. Er selbst sagt: „Mein Geld liegt nicht auf der Bank – es steckt in Autos.“ Das ist keine romantische Aussage, das ist eine Vermögensstrategie.
Was verdient Sascha Winter heute?
Kein offizieller Gehalts- oder Einkommensnachweis liegt vor. Als Gesellschafter und Unternehmer verfügt er über Einkommensquellen aus mehreren Bereichen gleichzeitig.
In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich immer dasselbe Muster: Partner möchten wissen, was jemand verdient – dabei ist das bei Unternehmern wie Winter meist die falsche Frage. Relevanter ist: Was besitzt er? Welche Strukturen hat er aufgebaut? Als Gesellschafter eines Familienunternehmens mit Millionenumsatz fließen Erträge nicht als transparentes Gehalt, sondern als Gewinnausschüttung oder Unternehmenswertsteigerung. Dazu kommen Einnahmen aus Petrolheads und der Fleet & Facility GmbH. Die Gesamtsumme bleibt privat – das ist in Familienunternehmen dieser Struktur üblich.
Wo wohnt Sascha Winter?
Sein Wohnort ist öffentlich nicht bekannt. Das Unternehmen proWIN hat seinen Sitz in Illingen im Saarland – und Sascha Winter ist dieser Region dauerhaft verbunden, da er dort seine Firmen und sein Netzwerk hat.
Aus verschiedenen Interviews und Medienberichten geht hervor, dass er sein Leben bewusst im Saarland verankert. Petrolheads operiert ebenfalls von dort aus, und die Verbindung zur IHK Saarland – die ihn in einem Podcast porträtierte – deutet auf eine aktive regionale Präsenz hin.
Was bleibt von Sascha Winter
Sascha Winter ist nicht das klassische Bild eines Familienunternehmers, der nach dem Generationswechsel in der Versenkung verschwindet. Er baute neben proWIN ein eigenes Unternehmen auf, das seine Kernleidenschaft trägt – und zwar nicht als Reaktion auf das Ausscheiden, sondern parallel dazu, über Jahre hinweg.
Wer im Network Marketing über Vermögen, Lifestyle und Unternehmertum nachdenkt, findet in seiner Geschichte eine interessante Perspektive: Sachwerte schlagen Bankkonten. Leidenschaft plus Struktur ergibt ein zweites Unternehmen. Und eine Familienübergabe kann geordnet funktionieren, wenn man sie früh genug plant.
Es gibt noch etwas, das mich bei Sascha Winter beschäftigt: Er sagte, sein Geld stecke in Autos. Das klingt nach einem Insider-Spruch für Sammler, aber es steckt mehr dahinter. Wer sein Vermögen so denkt – nicht in Zahlen auf Konten, sondern in Dingen, die er liebt – hat eine andere Beziehung zu seinem Kapital. Das ist keine Strategie, die man kopieren sollte. Aber es ist ein Hinweis darauf, dass die besten Unternehmer nie aufgehört haben, ihren eigenen Weg zu gehen.
Direktvertrieb und Unternehmertum schließen sich nicht aus – bei der Familie Winter sieht man, wie beides zusammenwachsen kann, wenn man das Fundament früh genug legt.
Rock it!
Dein Willi