Als Trainee startest du bei tecis mit einem Durchschnitt von rund 38.500 € brutto pro Jahr – als Teamleiter liegt der Schnitt bereits bei 70.600 € jährlich. Wie hoch dein Verdienst tatsächlich ausfällt, hängt vollständig von deiner persönlichen Leistung ab, denn tecis zahlt kein Fixgehalt – das Einkommen ist zu 100 % provisionsbasiert. Wer das versteht, liest die Zahlen hier ganz anders.
Ich begleite seit über 16 Jahren Menschen im Strukturvertrieb und Direktvertrieb. Tecis taucht dabei regelmäßig auf – nicht weil ich dort tätig war, sondern weil sich Fragen zu den Gehaltsstufen immer wieder wiederholen. Was verdienen die wirklich? Kann man dort gut leben? Und wo liegt der Unterschied zwischen dem, was auf Kununu steht, und dem, was die Realität zeigt? Genau das gehen wir hier Schritt für Schritt durch.
Was steckt hinter den Zahlen?
Tecis ist ein Strukturvertrieb. Das bedeutet: Kein Grundgehalt, keine Sozialleistungen im klassischen Sinn, dafür eine vollständig leistungsabhängige Vergütung. Wer viel verkauft und gleichzeitig ein Team aufbaut, verdient mehr. Wer wenig tut, verdient wenig – manchmal auch gar nichts.
Das Einkommen entsteht auf zwei Wegen:
- Direktprovision: Aus eigenen vermittelten Finanzprodukten (Versicherungen, Geldanlagen, Finanzierungen)
- Overrideprovision: Aus den Abschlüssen der eigenen Teammitglieder, sobald man eine Führungsstufe erreicht
Deshalb sehen die Durchschnittswerte auf den ersten Blick respektabel aus – sie verbergen aber eine enorme Bandbreite zwischen denen, die gerade starten, und denen, die seit Jahren ein Team führen.
Was fast alle falsch verstehen
Der häufigste Irrtum, den ich bei diesem Thema immer wieder korrigiere: Die Leute glauben, ein „Durchschnitt von 70.600 €“ beim Teamleiter sei so etwas wie ein verlässliches Monatsgehalt – ähnlich wie bei einem Angestellten.
Das ist es nicht. Bei tecis handelt es sich um selbstständige Berater, die auf Provisionsbasis tätig sind. Das heißt: Der eine Teamleiter verdient 36.000 €, der nächste 130.000 € – und der Durchschnitt täuscht darüber hinweg, wie groß diese Spanne tatsächlich ist.
Die Zahlen auf Plattformen wie Kununu entstehen durch freiwillige Selbstangaben. Wer dort eine Zahl einträgt, tendiert häufig dazu, entweder besonders positive oder besonders frustrierende Erfahrungen zu teilen. Das macht den Mittelwert statistisch angreifbar – nicht falsch, aber eben auch nicht vollständig aussagekräftig.
Was ich konkret beobachte: Viele Einsteiger unterschätzen, wie lange es dauert, bis das Einkommen wirklich läuft. Wer nebenberuflich anfängt, verdient in den ersten Monaten oft nur drei- bis vierstellige Summen. Wer dagegen vollberuflich einsteigt, eine klare Struktur hat und konsequent akquiriert, kann innerhalb eines Jahres bereits die Berater-Stufe mit deutlich höheren Erträgen erreichen.
Der Punkt ist folgender: Die Gehaltsstufen bei tecis sind keine festen Sprossen wie in einem Beamtengehaltssystem. Sie sind das Ergebnis von Aktivität, Teamgröße und Produktwahl – und das lässt sich nicht durch eine einzige Zahl abbilden.
Die Gehaltsstufen im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Jahresverdienste der wichtigsten Positionen bei tecis – basierend auf Gehaltsangaben aus der Community (Quelle: Kununu). Ein Muster, das ich so ähnlich schon viele Male gesehen habe: Besonders Einsteiger interpretieren diese Tabelle als Garantiezahl – dabei handelt es sich um Mittelwerte aus einer breiten Spanne.
| Position | Ø Jahresverdienst | Gehaltsrange (ungefähr) | Anzahl Angaben |
|---|---|---|---|
| Trainee | 38.500 € | 5.400 € – 80.700 € | 76+ |
| Berater:in | 57.700 € | variiert stark | 146 |
| Finanzberater:in | 53.700 € | variiert stark | 85 |
| Vertriebsmitarbeiter:in | 54.900 € | variiert stark | 24 |
| Finanzplaner:in | 56.700 € | variiert stark | 20 |
| Außendienstmitarbeiter:in | 62.200 € | variiert stark | 10 |
| Teamleiter:in | 70.600 € | 36.400 € – 130.600 € | 254 |
| Sales Manager:in | 74.200 € | variiert stark | 84 |
| Führungskraft | 90.800 € | variiert stark | 28 |
| Repräsentant:in | 100.800 € | variiert stark | 32 |
| Niederlassungsleiter:in | 105.500 € | variiert stark | 39 |
| Anlageberater:in | 102.000 € | variiert stark | 5 |
| Manager:in | 122.200 € | variiert stark | 23 |
| Country Manager:in | 133.500 € | variiert stark | 8 |
Diese Werte zeigen eine klare Tendenz: Je mehr Führungsverantwortung, desto höher der Durchschnittsverdienst – weil Overrideprovisionen aus dem Team dazukommen.
Gehalt als Trainee bei tecis
Der Einstieg ist provisionsbasiert – kein Fixgehalt. Das durchschnittliche Jahresgehalt als Trainee liegt laut verfügbaren Angaben bei rund 38.500 €, wobei die tatsächliche Spanne von unter 5.400 € bis über 80.000 € reicht.
Wie das Trainee-Einkommen entsteht
Als Trainee lernst du zunächst die Grundlagen der Finanzberatung. Begleitete Kundentermine, Schulungen und Mentoring durch erfahrenere Berater gehören zu dieser Phase. Gleichzeitig vermittelst du bereits Finanzprodukte – und verdienst damit deine ersten Provisionen.
Die Provision entsteht pro vermitteltes Produkt:
- Versicherungsprodukte (z. B. Berufsunfähigkeitsversicherung, Risikolebensversicherung)
- Altersvorsorgeprodukte (z. B. Riester, betriebliche Altersvorsorge)
- Kapitalanlagen (z. B. Fondssparpläne, ETF-Policen)
- Finanzierungen (z. B. Baufinanzierungen)
Wie hoch die einzelne Provision ausfällt, hängt vom vermittelten Produkt ab. Bei tecis als Mehrfachagent stehen rund 250 Produktpartner zur Auswahl, was die Bandbreite der möglichen Abschlüsse erhöht.
Ein typisches Muster: Wer im ersten Monat ausschließlich im eigenen Netzwerk berät und dabei zwei bis drei Abschlüsse erzielt, landet schnell bei einem vierstelligen Monatsbetrag. Wer systematischer vorgeht und monatlich fünf bis acht Abschlüsse generiert, bewegt sich bereits deutlich oberhalb des offiziellen Durchschnittswerts.
Der typische Verlauf in den ersten Monaten
Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Jemand startet bei tecis nebenberuflich, ist im ersten Monat hochmotiviert, vermittelt zwei Verträge aus dem Bekanntenkreis – und stagniert dann. Warum? Weil kein weiteres System dahintersteckt, das ständig neue Interessenten bringt.
Das ist kein tecis-spezifisches Phänomen. Das beschreibt die Einstiegsphase in jedem provisionsbasierten Vertrieb. Wer nach dem Bekanntenkreis nicht weiterweiß, sieht sein Einkommen stagnieren – obwohl das Potenzial nach oben offen bleibt.
Interessant ist dabei: Viele Trainees, die sich intensiv mit der Akquise beschäftigen und gleichzeitig erste Teamkollegen einbinden, verlassen die Trainee-Stufe deutlich schneller als erwartet. In der Regel liegt die Übergangsphase zur Berater-Stufe bei sechs bis zwölf Monaten, je nach Intensität.
Die Einkommensentwicklung in dieser Phase sieht erfahrungsgemäß oft so aus: Monat 1–3 unter dem offiziellen Durchschnitt, Monat 4–8 deutlich darüber – sofern man aktiv und systematisch vorgeht. Wer hingegen unregelmäßig arbeitet, bleibt auch beim Einkommen unregelmäßig.
Was das für dich bedeutet: Der Durchschnittswert von 38.500 € sagt wenig über deinen persönlichen Verlauf aus. Wichtiger ist zu verstehen, dass du durch deine eigene Aktivitätsdichte direkt steuerst, wo du in dieser Spanne landest.
Gehalt als Berater bei tecis
Als Berater bei tecis liegt der Durchschnitt laut verfügbaren Daten bei 57.700 € brutto pro Jahr. Damit stellt diese Stufe bereits einen spürbaren Sprung gegenüber dem Trainee-Einstieg dar.
Was den Unterschied zur Trainee-Stufe ausmacht
Der Hauptunterschied liegt nicht automatisch in der Berufsbezeichnung, sondern in der Erfahrung und im Kundenstamm. Ein Berater, der bereits mehrere Jahre aktiv vermittelt, hat häufig:
- Bestandskundenprovision aus laufenden Verträgen (sogenannte Bestandspflege)
- Höhere Abschlussquoten durch gewachsene Beratungskompetenz
- Erste Überblicksprovision, sobald eigene Teammitglieder dazukommen
- Einen klareren Fokus auf bestimmte Produktbereiche, was die Effizienz steigert
Dazu kommt: Wer die Stufe „Berater“ offiziell erreicht, hat bereits eine Grundstruktur aufgebaut und kennt die internen Abläufe. Das zeigt sich direkt im Einkommen.
Die Bandbreite bleibt groß. Deshalb ist der Mittelwert von 57.700 € kein Versprechen, sondern ein statistischer Referenzpunkt.
Einordnung ins große Bild
Der Blick über mehrere Strukturvertriebe und Direktvertriebsmodelle hinweg zeigt: tecis liegt mit den Durchschnittswerten auf Berater-Ebene im oberen Mittelfeld – verglichen mit ähnlichen Finanzvertrieben wie Swiss Life Select, DVAG oder MLP.
Was dabei auffällt: Der Unterschied zwischen diesen Vertrieben liegt weniger im Provisionssatz selbst als im Produktportfolio und in der Teamstruktur. Bei tecis mit rund 250 Produktpartnern gibt es prinzipiell eine breitere Grundlage für Abschlüsse als bei klassischen Einfirmenvertretern, die ausschließlich auf eine Gesellschaft ausgerichtet sind.
Ein weiterer Faktor im Vergleich: Bei einigen Mitbewerbern gibt es ein Basisgehalt oder Festzuschüsse in der Einstiegsphase. Bei tecis nicht. Das heißt: Das Einkommensrisiko liegt vollständig beim Berater selbst – gleichzeitig gibt es nach oben keine Deckelung.
Über viele Jahre und mehrere Firmen hinweg gesehen: Wo kein Fixgehalt existiert, ist die Streuung der Einkommen deutlich größer als bei Fixum-Modellen. Das gilt für tecis genauso. Wer stark performt, übertrifft den Durchschnitt um ein Vielfaches – wer zurückhaltend bleibt, liegt weit darunter.
Das ist kein Makel des Modells. Es ist die Konsequenz eines leistungsorientierten Systems, das Eigenverantwortung voraussetzt.
Gehalt als Teamleiter bei tecis
Als Teamleiter:in liegt der offizielle Durchschnitt bei 70.600 € brutto pro Jahr – die tatsächliche Spanne reicht laut verfügbaren Angaben von 36.400 € bis 130.600 €. Diese Stufe ist die erste echte Führungsposition und damit der Punkt, an dem Overrideprovisionen systematisch zum eigenen Einkommen beitragen.
Wie das Teamleiter-Einkommen entsteht
Als Teamleiter verdienst du auf zwei Ebenen gleichzeitig:
- Eigene Abschlüsse – du berätst weiterhin eigene Kunden und erhältst dafür Direktprovisionen
- Override-Provision – du erhältst einen Anteil an den Provisionen deiner Teammitglieder, deren Abschlüsse du anteilig vergütet bekommst
Je größer dein Team und je aktiver die einzelnen Mitglieder, desto höher fällt dieser zweite Teil aus. Deshalb kann ein Teamleiter mit einem leistungsstarken Team erheblich mehr verdienen als ein Berater mit ähnlicher persönlicher Abschlusskraft.
Wie viel verdient ein Teamleiter im Monat konkret?
Der Durchschnitt von 70.600 € entspricht rund 5.880 € brutto pro Monat. Einzelberichte aus der Community zeigen eine Bandbreite: Manche Teamleiter berichten von rund 5.000 € netto monatlich, andere von über 20.000 € – abhängig von Teamgröße, Teamleistung und eigenem Aktivitätsniveau.
Ein Muster, das ich so schon viele Male gesehen habe – als Beispielrechnung, wobei die tatsächlichen Zahlen je nach Produktwahl und Teamstruktur variieren: Ein Teamleiter mit fünf aktiven Beratern, die je zwei Abschlüsse pro Monat generieren, kommt auf eine Overrideprovision, die schnell die eigene Direktprovision übersteigt. Bei Nettoprovisionen von z. B. 300–600 € pro Abschluss und zehn Teamabschlüssen monatlich ergibt sich ein Override von rund 1.500–3.000 € – zusätzlich zur eigenen Beratungsleistung.
Karrierestufen und Vergütung im Aufstieg
Tecis unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Karrierewegen:
Profiberaterkarriere
- Fokus auf eine oder wenige Produktspezialisierungen
- Ziel: Fachliche Tiefe und hohe Abschlussqualität
- Einkommen entsteht primär aus Direktprovisionen und Bestandspflege
- Keine Teamverantwortung erforderlich
Führungskarriere
- Aufbau eines eigenen Teams aus weiteren Beratern
- Einkommen aus Direktprovisionen + Overrideprovisionen
- Karrierestufen: Trainee → Berater → Teamleiter → Sales Manager → Repräsentant/Niederlassungsleiter → Manager → Country Manager
Die folgende Aufstellung zeigt die Durchschnittseinkommen in der Führungskarriere – beginnend beim Teamleiter bis zur höchsten verfügbaren Stufe:
| Karrierestufe | Ø Jahresverdienst |
|---|---|
| Teamleiter:in | 70.600 € |
| Sales Manager:in | 74.200 € |
| Führungskraft (allgemein) | 90.800 € |
| Repräsentant:in | 100.800 € |
| Niederlassungsleiter:in | 105.500 € |
| Anlageberater:in (Spezial) | 102.000 € |
| Manager:in | 122.200 € |
| Country Manager:in | 133.500 € |
Auch hier gilt: Diese Werte sind statistische Mittelwerte. Ob du oben oder unten in dieser Spanne landest, entscheidet ausschließlich deine Struktur und deine Aktivität.
Was lange Sicht wirklich zeigt
Nach 16 Jahren in dieser Branche weiß ich: Der entscheidende Unterschied zwischen dem, der bei 36.000 € als Teamleiter stagniert, und dem, der 130.000 € erreicht, liegt nicht im Titel. Er liegt im Aufbau eines Systems, das auch ohne den eigenen täglichen Einsatz weiterläuft.
Wer ausschließlich auf eigene Abschlüsse setzt, bleibt in der Direktprovision gefangen. Wer hingegen konsequent Teamaufbau betreibt und Führungsverantwortung übernimmt, baut sich eine zweite – und mit der Zeit sogar dritte – Einkommensschicht auf.
Was dabei oft übersehen wird: Die Overrideprovision skaliert. Zwei aktive Teammitglieder bedeuten einen Effekt. Zehn aktive Teammitglieder bedeuten einen deutlich anderen. Das ist mathematisch – nicht magisch.
Was ich in der Praxis immer wieder sehe: Viele Teamleiter unterschätzen den Zeitraum, den dieser Aufbau erfordert. Die, die in diesem Modell wirklich oben ankommen, haben oft fünf bis acht Jahre konsequent investiert. Wer das weiß, plant anders – und bleibt damit realistischer und ausdauernder.
Das Modell selbst ist transparent und funktioniert. Die Frage ist immer nur: Wer ist bereit, die Zeit zu investieren, die zwischen dem Einstieg und der sechsstelligen Marke liegt?
Tecis Vergütungsmodell: Die wichtigsten Eckpunkte
Damit du die Zahlen richtig einordnest, hier die wichtigsten strukturellen Fakten zum Vergütungsmodell:
- Kein Fixgehalt – das Einkommen basiert vollständig auf Provisionen
- Keine Einkommensdeckelung – das Einkommen nach oben ist unbegrenzt
- Keine Sozialleistungen im klassischen Arbeitgebersinne, da die Berater selbstständig tätig sind
- Zwei Provisionsquellen: Direktprovision aus eigenen Abschlüssen + Overrideprovision aus Teamabschlüssen
- Rund 250 Produktpartner stehen zur Auswahl – von Versicherungen über Kapitalanlagen bis zu Finanzierungen
- Nebenberuflicher Einstieg möglich – tecis erlaubt den Start auf Teilzeitbasis
- Strukturvertrieb: Wer ein Team aufbaut, profitiert anteilig von den Teamumsätzen
Tecis gehört zum Finanzkonzern Swiss Life Deutschland – zusammen mit Swiss Life Select, HORBACH und ProVentus.
Was beeinflusst das Einkommen konkret?
Das Einkommen bei tecis hängt von mehreren Faktoren ab, die du direkt beeinflussen kannst:
Produktwahl und Provisionstiefe
Nicht alle Produkte zahlen die gleiche Provision. Kapitalanlageprodukte und Altersvorsorgeprodukte haben oft höhere Provisionssätze als einfache Sachversicherungen. Wer sich auf entsprechende Produktbereiche spezialisiert, steigert damit direkt das eigene Einkommen – unabhängig von der Karrierestufe.
Teamgröße und Teamaktivität
Ab der Teamleiter-Stufe kommt die Teamkomponente dazu. Dabei gilt: Nicht die Anzahl der eingebundenen Berater zählt, sondern deren Aktivität. Fünf aktive Berater bringen mehr Override als zwanzig inaktive.
Bestandspflege und Wiederkehrende Einnahmen
Wer einen soliden Kundenstamm aufbaut, profitiert langfristig von Bestandsprovisionen – also Vergütungen aus laufenden Verträgen, die nicht neu akquiriert werden müssen. Dieser Teil des Einkommens wächst mit den Jahren.
Persönliche Abschlussquote
Wie viele Gespräche führen zu tatsächlichen Abschlüssen? Diese Quote verbessert sich erfahrungsgemäß mit wachsender Fachkompetenz und Erfahrung in der Gesprächsführung. Damit steigt automatisch auch das Einkommen pro Zeiteinheit.
Was konsequente Umsetzung zeigt
Was ich bei Menschen beobachte, die das Modell wirklich durchziehen: Der erste Einkommenssprung kommt fast immer dann, wenn die ersten zwei bis drei eigenen Teammitglieder aktiv werden. Bis dahin hängt alles an der eigenen Abschlussleistung. Danach beginnt sich das Einkommen zu verselbstständigen – zumindest anteilig.
Wer diesen Punkt noch nicht erreicht hat, erlebt das Modell als reine Eigenleistung und fragt sich, warum der Aufstieg so langsam geht. Wer ihn überschreitet, versteht plötzlich, warum die Durchschnittswerte auf den oberen Stufen so stark steigen.
Das ist kein Geheimnis und auch keine Magie. Die Logik dahinter ist einfach: Mehr aktive Multiplikatoren im Team bedeuten mehr Abschlüsse insgesamt – und damit mehr Override-Anteil für den Teamleiter.
Wer diesen Zusammenhang kennt und konsequent darauf hinarbeitet, bewegt sich auf einem sehr klaren Weg. Wer ihn nicht kennt, kämpft lange Zeit gegen ein System, das eigentlich auf seiner Seite stehen könnte.
FAQ
Wie viel verdient man als Trainee bei tecis wirklich?
Der Durchschnitt liegt bei rund 38.500 € pro Jahr – also rund 3.200 € brutto im Monat. Die Spanne reicht jedoch von unter 5.400 € bis über 80.000 €, da das Einkommen ausschließlich provisionsbasiert entsteht.
Als Trainee steigt du ohne festes Grundgehalt ein. Dein Verdienst hängt davon ab, wie viele Finanzprodukte du pro Monat vermittelst. In der Anfangsphase, während du noch begleitete Termine absolvierst und die Grundlagen lernst, ist das Einkommen entsprechend niedrig. Sobald du eigenständig berätst und systematisch Kunden gewinnst, steigt der Monatsverdienst deutlich an. Eine klare Einkommensprognose für die Trainee-Phase lässt sich deshalb nur schwer abgeben – weil sie zu 100 % von deiner persönlichen Aktivitätsdichte abhängt.
Was verdient ein Teamleiter bei tecis im Monat?
Der Jahresdurchschnitt liegt bei 70.600 € – das entspricht rund 5.880 € brutto pro Monat. Einzelne Teamleiter berichten von 5.000 € netto, andere von über 20.000 € monatlich, je nach Teamgröße und eigenem Aktivitätsniveau.
In der Praxis setzt sich das Einkommen eines Teamleiters aus zwei Teilen zusammen: der eigenen Direktprovision aus selbst vermittelten Verträgen und der Overrideprovision aus den Abschlüssen der Teammitglieder. Wer ein aktives Team aus fünf bis zehn Beratern führt, kommt schnell auf ein Monatseinkommen, das deutlich über dem Durchschnittswert liegt. Ein Teamleiter, der ausschließlich auf eigene Abschlüsse setzt und kaum Teamarbeit betreibt, bewegt sich dagegen eher im unteren Bereich der angegebenen Spanne. Der häufigste Irrtum hier: Viele glauben, dass der Titel „Teamleiter“ automatisch ein höheres Einkommen garantiert – tatsächlich ist es die Teamaktivität, die den Unterschied macht.
Gibt es bei tecis ein Fixgehalt?
Nein. Tecis zahlt kein Fixgehalt – weder für Trainees noch für Berater noch für Teamleiter. Das Einkommen besteht ausschließlich aus Provisionen.
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern aus dem Strukturvertrieb sehe ich immer wieder, dass dieser Punkt vor dem Einstieg unterschätzt wird. Wer ein regelmäßiges Grundgehalt erwartet, erlebt in den ersten Wochen eine Ernüchterung – nicht weil das Modell schlecht ist, sondern weil die Erwartung nicht zur Realität gepasst hat. Bei tecis trägt der Berater das gesamte Einkommensrisiko selbst. Das bedeutet im Gegenzug aber auch: keine Einkommensdeckelung nach oben, volle unternehmerische Freiheit und direkte Verbindung zwischen Leistung und Ertrag. Wer sich das bewusst wählt, kann damit sehr gut arbeiten.
Wie hoch ist das Gehalt als Sales Manager bei tecis?
Als Sales Manager liegt der Durchschnitt bei 74.200 € pro Jahr. Diese Stufe liegt direkt über dem Teamleiter und bringt entsprechend mehr Override-Provisionen aus einem größeren Verantwortungsbereich.
Der Sales Manager führt in der Regel nicht nur ein einzelnes Team, sondern mehrere Berater und Teamleiter. Dadurch summieren sich die Overrideprovisionen auf mehrere Ebenen gleichzeitig. Je aktiver die darunter liegenden Strukturen, desto höher fällt dieser Anteil aus. Die Stufe Sales Manager ist damit der erste Punkt im Karrierepfad, an dem das Einkommen wirklich anfängt, sich von der eigenen Arbeitszeit zu entkoppeln.
Ab welcher Stufe verdient man bei tecis sechsstellig?
Ab der Repräsentanten-Stufe liegt der Durchschnitt laut verfügbaren Daten bei über 100.000 € jährlich. Niederlassungsleiter, Manager und Country Manager liegen ebenfalls in diesem Bereich oder darüber.
Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass das sechsstellige Einkommen im Strukturvertrieb nicht das Ergebnis eines einzelnen Durchbruchs ist – sondern das Ergebnis konsequenter Systemarbeit über mehrere Jahre. Wer auf Repräsentantenebene ankommt, hat in der Regel ein funktionierendes Netzwerk aus mehreren Teamleitern und Sales Managern unter sich, die kontinuierlich Abschlüsse generieren. Das ist der Punkt, an dem die Overrideprovision die Direktprovision deutlich übersteigt.
Was ist der Unterschied zwischen Berater und Finanzberater bei tecis?
Beide Bezeichnungen beschreiben ähnliche Tätigkeiten im Bereich der Kundenberatung. Der Unterschied liegt häufig in der internen Einordnung und dem Spezialisierungsgrad, weniger in einem klar abgegrenzten Gehaltsunterschied.
Ein Muster, das ich schon so ähnlich viele Male begleitet habe: Berater, die sich auf bestimmte Produktbereiche spezialisieren – z. B. Baufinanzierungen oder betriebliche Altersvorsorge – landen intern häufig unter der Bezeichnung „Finanzberater“ oder „Finanzplaner“, obwohl der Aufgabenbereich ähnlich bleibt. Entsprechend liegen die Durchschnittswerte auch nah beieinander: Berater bei 57.700 €, Finanzberater bei 53.700 €. Entscheidend ist dabei weniger der Titel als die Produktpalette, auf die man sich fokussiert, und die damit verbundene Abschlussqualität.
Kann man bei tecis nebenberuflich starten?
Ja. Tecis ermöglicht ausdrücklich einen nebenberuflichen Einstieg, zumindest auf den ersten Karrierestufen. Das Einkommen ist dann entsprechend geringer, weil weniger Zeit für Kundengespräche und Abschlüsse zur Verfügung steht.
Viele Einsteiger wählen diesen Weg, weil sie zunächst testen möchten, ob das provisionsbasierte Modell zu ihnen passt – ohne das Hauptgehalt aufzugeben. Das ist eine vernünftige Herangehensweise. Gleichzeitig zeigen die Erfahrungswerte: Wer ausschließlich nebenberuflich bleibt, kommt kaum über den Trainee-Bereich hinaus, da die Führungskarriere eine bestimmte Mindestaktivität voraussetzt.
Wie berechnet sich die Provision bei tecis konkret?
Tecis zahlt Provision pro vermitteltem Finanzprodukt. Die genaue Provisionshöhe hängt vom jeweiligen Produktpartner und der Produktkategorie ab – es gibt keinen einheitlichen Satz.
Grundsätzlich besteht die Vergütung aus dem Berateranteil an der Gesamtprovision, die das Produkt einbringt. Dieser Anteil steigt mit der Karrierestufe. Gleichzeitig erhält jede darüberliegende Führungsebene einen Override-Anteil. Daraus ergibt sich die Struktur des Strukturvertriebs: Die Provision eines Abschlusses verteilt sich über mehrere Ebenen, weshalb die Gesamtprovision bei höheren Karrierestufen auf Teamebene deutlich über der Einzelprovision liegt.
Was bedeutet Override-Provision bei tecis?
Override-Provision ist der Anteil, den eine Führungskraft an den Provisionen ihrer Teammitglieder erhält. Sobald du Teamleiter bist, verdienst du nicht mehr ausschließlich durch eigene Abschlüsse, sondern auch durch die Abschlüsse deines Teams.
In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf – und dabei zeigt sich: Viele, die über Strukturvertriebe nachdenken, verstehen diesen Mechanismus erst, wenn sie ihn konkret durchrechnen. Die Override-Provision ist keine Beteiligung am Einkommen einer Person, sondern ein eigener Provisionssatz, den der Produktpartner zusätzlich ausschüttet. Das Einkommen der darunter liegenden Berater sinkt dadurch nicht. Beide Ebenen erhalten ihre Provision – aus unterschiedlichen Töpfen desselben Abschlusses.
Wie lange dauert es, Teamleiter bei tecis zu werden?
Das hängt ausschließlich von der eigenen Aktivität ab – eine feste Zeitvorgabe gibt es nicht. Erfahrungsgemäß liegt die Zeitspanne zwischen Einstieg und Teamleiterposition bei sechs Monaten bis drei Jahren.
Entscheidend ist, wie schnell man eigene Teammitglieder gewinnt und wie aktiv diese in der Anfangszeit sind. Wer vollberuflich einsteigt, systematisch akquiriert und gleichzeitig Teammitglieder entwickelt, kommt deutlich schneller zur Teamleiterposition als jemand, der nebenberuflich und unregelmäßig tätig ist. Das Karrieresystem bei tecis reagiert auf Leistung – nicht auf Betriebszugehörigkeit.
Das weißt du jetzt – und die meisten nicht
Die Durchschnittswerte sehen gut aus. Aber der Durchschnitt lügt. Nicht weil die Zahlen falsch sind, sondern weil sie eine riesige Bandbreite in einer einzigen Zahl verstecken.
Was ich nach 16 Jahren immer noch faszinierend finde: Zwei Menschen, die zur selben Zeit bei tecis einsteigen, können nach drei Jahren Welten auseinander liegen – finanziell. Nicht wegen des Glücks, nicht wegen des Titels. Sondern wegen einer einzigen Entscheidung: Ob jemand das Modell als Angestellten-Ersatz sieht oder als unternehmerische Struktur, die man aktiv baut.
Wer das kapiert, liest diese Zahlen nie mehr gleich.
Rock it!
Dein Willi