Das Vegas Cosmetics Backoffice ist dein zentrales Steuerungstool – aber wer es falsch bedient, verschenkt bares Geld. Die 7 häufigsten Fallstricke liegen nicht im System selbst, sondern im Umgang damit. Wer sie kennt, navigiert sicher. Wer sie ignoriert, wundert sich am Monatsende über falsche Abrechnungen, verpasste Qualifikationen oder einen E-Commerce, der nie richtig läuft.
Ich arbeite seit Jahren eng mit Vegas-Partnern zusammen und sehe dabei immer wieder dieselben Muster. Das Backoffice ist gut aufgebaut – trotzdem tauchen Fehler auf, die sich vermeiden ließen, wenn man weiß, wo man hinschauen muss. Nicht weil das System schlecht erklärt ist. Sondern weil viele Berater das Backoffice nie wirklich systematisch durchgegangen sind. Sie klicken sich durch, bestellen – und übersehen dabei genau die Stellen, die über Qualifikation oder Nicht-Qualifikation entscheiden.
Fallstrick 1: Die Bonusabrechnung nicht verstehen
Die Bonusabrechnung im Backoffice zeigt dir auf einen Blick, wie dein Monat gelaufen ist. Wer sie nicht lesen kann, weiß nicht, ob er korrekt abgerechnet wurde.
Das Backoffice schlüsselt deinen Verdienst in mehrere Positionen auf: Handelsspanne, Eigenbonus, Differenzbonus auf direkte Partner, Sonderbonus auf direkte OL, Tiefenbonus auf indirekte OL, Jahresbonus – und bei E-Commerce-Umsätzen zusätzlich eine eigene Rubrik „Erlöse aus E-Commerce“. Jede dieser Positionen folgt eigenen Qualifikationsregeln, daher lohnt es sich, jede einzelne Zeile zu verstehen.
Welche Boni zeigt die Abrechnung konkret?
Die monatliche Abrechnung enthält folgende Positionen:
| Position | Basis | Qualifikation |
|---|---|---|
| Handelsspanne | bis 40 % auf Verkaufsumsatz | kein Mindesteigenumsatz |
| Eigenbonus | 3–26 % auf eigene UP | min. 50 UP Eigenumsatz |
| Differenzbonus | Differenz zur Stufe deiner Partner | min. 50 UP Eigenumsatz |
| Sonderbonus | 10–12,5 % auf direkte OL | ab 1 direktem OL, 4.000 UP Rest |
| Tiefenbonus | 1–3 % auf indirekte OL | eigener OL-Status + direkte OL mit 4.000 UP Rest |
| Jahresbonus | 1–3 % auf Jahresumsatz | ab 500.000 UP Jahresumsatz |
| E-Commerce Erlöse | Handelsspanne aus Online-Shop-Bestellungen | aktiver E-Commerce + Partnerwebsite |
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass die Rubrik „Erlöse aus E-Commerce“ viele überrascht – weil sie separat ausgewiesen wird und nicht automatisch mit dem normalen Bonus zusammengerechnet erscheint. Wer das nicht weiß, denkt, sein E-Commerce läuft nicht.
Fallstrick 2: Die 50-UP-Mindestqualifikation unterschätzen
Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Berater denken, dass ihr Gruppenvolumen automatisch den Bonus auslöst – unabhängig davon, was sie selbst bestellen. Das stimmt so nicht.
Vegas verlangt als Grundvoraussetzung für fast jeden Bonus mindestens 50 UP Eigenumsatz pro Monat. Diese 50 UP können aus persönlichen Bestellungen stammen oder aus E-Commerce-Kunden-Umsätzen. Ohne diese 50 UP bekommt ein Berater – egal wie groß seine Gruppe ist – für diesen Monat keinen Bonus. Das gilt für Eigenbonus, Differenzbonus, Sonderbonus und Tiefenbonus gleichermaßen.
Warum ist das so ein häufiger Fallstrick? Weil viele Berater im Alltag vergessen, rechtzeitig vor Monatsende die eigene Bestellung aufzugeben. Der Qualifikationszeitraum läuft vom 1. bis zum 30./31. eines Monats. Wer am 31. keine 50 UP hat, verliert die komplette Bonusqualifikation für diesen Monat – auch wenn er 9.500 UP Gruppenvolumen aufgebaut hat.
Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Ein Berater baut fleißig sein Team, kommuniziert regelmäßig mit seinen Partnern – und verliert trotzdem im dritten Monat die Qualifikation, weil er selbst vergessen hat, rechtzeitig zu bestellen. Der Verlust an Differenzbonus und Sonderbonus summiert sich schnell auf mehrere Hundert Euro, die einfach wegfallen.
Was das konkret bedeutet: Überprüfe im Backoffice jeden Monat vor dem 25. deinen persönlichen UP-Stand. Das Backoffice zeigt dir in Echtzeit, wie viel Eigenumsatz du bereits im laufenden Monat generiert hast, sodass du rechtzeitig reagieren kannst.
Fallstrick 3: Umsatzlisten falsch interpretieren
Das Backoffice zeigt dir täglich aktualisierte Umsatzlisten deiner gesamten Organisation. Wer diese Listen nicht regelmäßig prüft, verpasst Entwicklungen in seiner Struktur – und kann bei der Qualifikation nicht rechtzeitig eingreifen.
Was zeigen die Umsatzlisten genau?
Die Umsatzlisten im Backoffice listen alle Partner deiner Organisation mit ihrer jeweiligen Länderkennung auf. E-Commerce-Kunden erscheinen dort ebenfalls. Vor jedem Partner steht das Länderkürzel, damit du internationale Umsätze direkt erkennst. Auslandsumsätze fließen vollständig in die Qualifikation deiner Bonusstufe ein – inklusive Sonderbonus, Tiefenbonus und Autobonus.
Welcher Fallstrick steckt in den Listen?
Der Fallstrick liegt im Detail: Das Backoffice zeigt den Gesamtumsatz des Partners – nicht den Restumsatz für deine Bonusberechnung. Den Restumsatz berechnest du selbst, indem du den Gesamtumsatz deines Partners minus die Umsätze seiner Downline errechnest. Wer das verwechselt, überschätzt seinen Sonderbonus und plant falsch.
Fallstrick 4: Teamleiter- und OL-Qualifikation falsch berechnen
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass die Stufensprünge zum Teamleiter (4.000 UP) und zum Organisationsleiter (10.000 UP) zwar bekannt sind – aber die dazugehörigen Restqualifikationen nicht verstanden werden.
Zum Teamleiter (TL) braucht ein Berater 4.000 UP Gesamtvolumen, davon ohne eingerechnete eigene TL und OL. Das bedeutet: Wenn einer deiner direkt eingeschriebenen Partner selbst Teamleiter wird, zählt dessen Volumen nicht mehr vollständig zu deiner TL-Qualifikation. Dasselbe gilt beim OL-Status (10.000 UP Gesamtvolumen ohne eigene TL und OL).
Warum ist das so ein häufiger Fallstrick? Weil viele Berater stolz auf das Wachstum ihrer Gruppe sind – und dann im Backoffice sehen, dass ihr eigenes Qualifikationsvolumen plötzlich sinkt, obwohl die Gruppe größer wurde. Das ist kein Fehler im System. Das ist die Funktionsweise des Differenzbonus: Sobald ein Partner eine eigene Stufe erreicht, zahlst du nicht mehr auf sein volles Volumen, sondern nur noch auf die Differenz zwischen seiner Stufe und deiner.
Ein Berater, der diesen Mechanismus versteht, plant seinen Stufensprung aktiv. Er schaut im Backoffice, welche Partner kurz vor einer eigenen Qualifikation stehen – und wie sich das auf seinen eigenen Restgruppenvolumenwert auswirkt.
Was das für die tägliche Backoffice-Nutzung bedeutet: Prüfe nicht nur dein Gesamtvolumen, sondern auch das Volumen ohne deine TL- und OL-Partner. Genau diese Zahl entscheidet über deine Qualifikationsstufe.
Die Qualifikationsstufen im Überblick
Damit du die Zahlen schnell im Blick hast – hier die Kernpunkte der Stufenstruktur:
- Berater: bis 3.999 UP Gesamtvolumen, Bonus 3–25 %
- Teamleiter: ab 4.000 UP Gesamtvolumen (ohne TL/OL), Autobonus 200 € netto/mtl.
- Organisationsleiter: ab 10.000 UP Gesamtvolumen (ohne TL/OL), Autobonus 450 € netto/mtl.
- OL mit 5 direkten OL: Autobonus 1.000 € netto/mtl., kein Qualifikationszeitraum nötig
- OL mit 15 direkten OL: Firmenwagen, 3 Monate Qualifikationszeitraum
Wichtiger Hinweis zu den Beispielzahlen: Alle Verdienstbeispiele im Backoffice und im Marketingplan stehen immer „vor Steuern und Kosten“ – das steht explizit dabei, und trotzdem übersehen viele genau diesen Zusatz.
Fallstrick 5: Den E-Commerce nicht oder falsch einrichten
Der Vegas E-Commerce-Shop ist eine kostenpflichtige Zusatzfunktion – und läuft nur, wenn die Partnerwebsite bereits aktiviert ist. Wer den E-Commerce beantragt, ohne vorher die Partnerwebsite aktiviert zu haben, startet ins Leere.
Wie funktioniert die E-Commerce-Einrichtung im Backoffice?
Der Ablauf im Backoffice läuft so:
- Partnerwebsite beantragen – zuerst, da der E-Commerce daran gekoppelt ist
- E-Commerce aktivieren – nach Zahlung der Jahresgebühr
- Versandkostenregeln festlegen – für jedes Empfängerland separat einstellbar
- Rabatteinstellungen konfigurieren – du kannst für Endkunden Mindestbestellwerte für Gratis-Versand festlegen
- Bestellverfolgung nutzen – alle eingehenden Bestellungen erscheinen im Backoffice in Echtzeit
Der Fallstrick liegt im dritten und vierten Schritt. Viele Berater aktivieren den E-Commerce, lassen aber alle Versand- und Rabatteinstellungen auf Standard – und wundern sich dann, warum kaum Bestellungen eingehen. Endkunden sehen einen Shop ohne erkennbare Vorteile. Ein klarer Mindestbestellwert für Gratis-Versand dagegen erscheint automatisch als Banner im Shop und erhöht den durchschnittlichen Bestellwert.
Fallstrick 6: Das interne Mailsystem ignorieren
In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich ein eindeutiges Muster: Die meisten Vegas-Berater nutzen das interne Mailsystem im Backoffice überhaupt nicht – obwohl es eine der direktesten Kommunikationsmöglichkeiten mit der eigenen Organisation ist.
Das interne Mailsystem ermöglicht es dir, direkt aus dem Backoffice heraus Nachrichten an deine gesamte Organisation oder an einzelne Partner zu schicken. Du brauchst dafür keine externen Tools, keinen separaten Newsletter-Dienst und keine Messenger-Gruppe. Das System ist direkt mit deiner Partnerliste verknüpft.
Warum ignorieren so viele Berater das? Weil es bei der Einführung ins Backoffice selten gezielt erklärt wird. Der Fokus liegt meist auf Bestellfunktion und Umsatzlisten. Das Mailsystem bleibt dabei im Hintergrund – obwohl es gerade für Berater mit einer größeren Struktur eine saubere Möglichkeit bietet, strukturinterne Informationen direkt zu kommunizieren.
Dazu kommt: Jede deiner Partnerwebsites verfügt zusätzlich über eine eigene Newsletter-Kontaktdatenbank für Endkunden. Wer Besucher auf seine Partnerwebsite bringt und dort Newsletter-Abos generiert, kann diese Kontakte direkt im Backoffice-Verwaltungsbereich verwalten. Auch diese Funktion liegt bei den meisten Beratern komplett brach.
Was das konkret bedeutet: Logge dich einmal gezielt ins Backoffice ein – nicht zum Bestellen, sondern um das interne Mailsystem und die Newsletter-Funktion durchzuklicken. Beide Bereiche liegen genau dort, wo deine Struktur mit dir kommuniziert – und du mit ihr.
Fallstrick 7: Den Autobonus falsch planen
Der Autobonus bei Vegas läuft automatisch – sobald du die Qualifikation erreichst und aufrechterhalten kannst. Der Fallstrick: Er erscheint nicht im normalen Bonus-Bereich, sondern als gesonderte Position in der Abrechnung.
Teamleiter- vs. OL-Autobonus im Vergleich
| Stufe | Autobonus netto/mtl. | Qualifikation | Qualifikationszeitraum |
|---|---|---|---|
| Teamleiter | 200 € | 4.000 UP ohne TL/OL | kein Zeitraum |
| Organisationsleiter | 450 € | 10.000 UP ohne TL/OL | kein Zeitraum |
| OL mit 5 direkten OL | 1.000 € | 5 direkte OL qualifiziert | 3 Monate |
| OL mit 15 direkten OL | Firmenwagen | 15 direkte OL | 3 Monate |
Viele Berater bemerken erst nach Wochen, dass ihr Autobonus ausgeblieben ist – weil sie die Qualifikation in einem Monat knapp verfehlt haben. Der Autobonus für TL und einfachen OL hat zwar keinen Qualifikationszeitraum, aber er erfordert die monatliche Erreichung des entsprechenden Restgruppenvolumens. Fällt das Volumen unter die Qualifikationsschwelle, entfällt der Autobonus für diesen Monat.
Die Lösung: Richte dir im Backoffice eine monatliche Routine ein, bei der du vor dem 25. eines Monats das aktuelle Restgruppenvolumen prüfst – ohne TL- und OL-Partner herausgerechnet. Genau diese Zahl entscheidet darüber, ob der Autobonus ausgelöst wird.
Backoffice-Routinen, die den Unterschied machen
Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass der Unterschied zwischen Beratern, die ihre Zahlen kennen, und denen, die es nicht tun, fast immer dieselbe Ursache hat: Es fehlt eine feste monatliche Routine im Backoffice.
Die meisten Berater loggen sich ins Backoffice ein, wenn sie bestellen wollen. Das war es. Dabei steckt in den Umsatzlisten, der Bonusabrechnung und den Partnerstatusseiten eine Informationsdichte, die man täglich oder zumindest wöchentlich nutzen sollte – nicht nur zum Monatsende hin.
Was ich dabei beobachte: Berater, die eine feste Backoffice-Routine entwickeln – zum Beispiel jeden Montag 15 Minuten für Umsatzliste und Partnerstatus – erkennen Qualifikationslücken frühzeitig. Sie sehen, welcher Partner kurz vor dem TL-Sprung steht, welche Linie gerade stagniert und ob der eigene Eigenumsatz noch auf Kurs ist. Das ist kein Aufwand. Das ist Struktur.
Ein konkretes Muster, das ich kenne: Ein Berater checkt das Backoffice immer erst am 29. des Monats. Zu diesem Zeitpunkt ist es oft schon zu spät, um fehlende Eigenumsätze nachzuholen oder einen Partner zu aktivieren, der für den Sonderbonus fehlt. Wer früher schaut, hat noch Spielraum.
Was das für dich bedeutet: Leg dir einen festen Backoffice-Termin in der Woche an. Nicht als Aufgabe, sondern als Steuerungsroutine. Das Backoffice gibt dir täglich aktualisierte Zahlen – du musst sie nur auch abholen.
Welche Backoffice-Bereiche nutzt du wirklich?
Damit du siehst, welche Funktionen das Backoffice enthält – und welche davon häufig ungenutzt bleiben:
| Backoffice-Bereich | Funktion | Häufig ungenutzt? |
|---|---|---|
| Umsatzlisten | Tagesaktuelle Übersicht aller Partner inkl. Länderkennung | Nein |
| Bonusabrechnung | Aufschlüsselung aller Vergütungspositionen | Teilweise |
| E-Commerce-Verwaltung | Einstellungen zu Versand, Rabatt, Shop-Aktivierung | Oft |
| Partnerwebsite-Verwaltung | Kontaktdaten, Besucher, Kontaktanfragen | Oft |
| Internes Mailsystem | Direkte Kommunikation mit der Organisation | Sehr häufig |
| Newsletter-Datenbank | Endkunden-Newsletter-Verwaltung | Fast immer |
| Online-Registrierung | Neue Partner direkt im Backoffice anmelden | Gelegentlich |
Viele Berater kennen nur die ersten zwei Zeilen dieser Tabelle. Die restlichen Funktionen sind aktiviert – aber leer.
Was ich selbst zu lange übersehen habe
Ich erinnere mich an meine eigene frühe Zeit im Network Marketing, als ich das Backoffice primär als Bestelltool betrachtet habe. Nicht weil mir niemand was anderes gesagt hätte – sondern weil ich selbst nicht weitergeschaut habe. Das war ein Umweg.
Was ich dabei verpasst hatte: Das Backoffice war schon damals mehr als ein Bestellformular. Die Umsatzlisten hätten mir gezeigt, welche Linien wachsen und welche stagnieren. Das interne Mailsystem wäre ein direkter Weg zur eigenen Struktur gewesen, ohne externe Kanäle. Ich habe all das erst erkannt, als jemand mit mir durch das System gegangen ist und Funktionen gezeigt hat, die ich nie aktiv gesucht hatte.
Was daraus folgt: Der typische Berater lernt das Backoffice nicht aus einem Handbuch – er lernt es durch Nutzung. Und Nutzung bedeutet: regelmäßig einloggen, durch alle Bereiche klicken, Fragen stellen, wenn etwas unklar ist. Wer einmal im Monat reinschaut, bleibt immer auf der Oberfläche.
Was mich dabei am meisten überrascht hat: Die wertvollsten Informationen im Backoffice sind nicht die Bestellseiten – sondern die Abschnitte, die zeigen, wie deine Organisation sich entwickelt. Diese Seiten öffnen die meisten Berater selten. Dabei steckt genau dort das Steuerungspotenzial, das über Qualifikation oder Nicht-Qualifikation entscheidet.
FAQ
Wie logge ich mich ins Vegas Cosmetics Backoffice ein?
Den Backoffice-Login erreichst du über backoffice.vegascosmetics.de. Du brauchst deine persönliche Berater-ID und dein Passwort, die du mit dem Willkommensschreiben nach deiner Registrierung erhalten hast.
Falls du dein Passwort vergessen hast, gibt es auf der Login-Seite die Funktion „Passwort vergessen“, damit du dir neue Zugangsdaten zusenden lassen kannst. Deine Berater-ID steht außerdem auf deiner Bonusabrechnung, sodass du sie dort nachschlagen kannst, falls nötig. Sobald du eingeloggt bist, stehen dir alle Backoffice-Funktionen sofort zur Verfügung – von der Bestellfunktion bis zur Umsatzechtzeit-Übersicht.
Wann erscheinen die monatlichen Umsätze im Backoffice?
Die Umsatzlisten im Backoffice aktualisieren sich täglich, sodass du den laufenden Monat jederzeit in Echtzeit verfolgen kannst.
Nach Monatsabschluss erscheint die finale Bonusabrechnung, die alle Positionen – Eigenbonus, Differenzbonus, Sonderbonus, Tiefenbonus und E-Commerce-Erlöse – aufschlüsselt. Der Qualifikationszeitraum läuft immer vom 1. bis zum letzten Tag des Kalendermonats, daher sind alle Umsätze, die bis Mitternacht des letzten Monatstages eingehen, für die Qualifikation des laufenden Monats relevant.
Muss ich die Partnerwebsite aktivieren, bevor ich den E-Commerce nutzen kann?
Ja. Der E-Commerce lässt sich nur nutzen, wenn du vorher eine Partnerwebsite beantragt und aktiviert hast, da der Shop technisch an die Partnerwebsite geknüpft ist.
Beantrage zunächst deine Partnerwebsite über den entsprechenden Bereich im Backoffice. Dann aktivierst du nach Zahlung der Jahresgebühr den E-Commerce. Alle Bestellungen, die Endkunden über deinen Shop aufgeben, leitet Vegas direkt an das zuständige Logistikzentrum weiter. Die Bearbeitung und Lieferung übernimmt Vegas – du siehst im Backoffice alle eingehenden Bestellungen und die entsprechenden Handelsspannen-Erlöse. Beachte dabei, dass der E-Commerce nicht für alle Länder verfügbar ist. Welche Länder beliefert werden, zeigt dir die Verwaltungsseite im Backoffice.
Was bedeutet „Restgruppenumsatz“ im Backoffice genau?
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass dieser Begriff für Verwirrung sorgt – obwohl er der wichtigste Wert für die Sonderbonus-Qualifikation ist.
Der Restgruppenumsatz ist dein Gesamtgruppenvolumen minus das Volumen deiner direkt eingeschriebenen TL- und OL-Partner. Diese Partner haben sich auf eine eigene Qualifikationsstufe hochgearbeitet, weshalb du auf ihr Volumen nicht mehr deinen vollen Satz erhältst, sondern nur noch die Differenz. Der Restgruppenumsatz ist also das Volumen, das nach dem Herausrechnen dieser eigenständigen Partner übrig bleibt. Für den Sonderbonus brauchst du mindestens 4.000 UP Restgruppenumsatz, um eine anteilige Qualifikation zu erreichen. Den vollständigen Sonderbonus gibt es ab 10.000 UP Restgruppenumsatz.
Wie funktioniert der OL-Garantie-Mechanismus („Auffüllprinzip“)?
Das Auffüllprinzip sichert dir Sonderbonus, auch wenn ein direkter OL-Partner nur einen geringen Restumsatz hat.
Wenn ein direkter OL-Partner beispielsweise nur 4.000 UP Restumsatz auf seinen eigenen direkten OL hat, während du als übergeordneter OL auf 10.000 UP Restgruppenumsatz benötigst, füllt Vegas das Defizit virtuell auf: 6.000 UP werden vom Gesamtvolumen des tiefer liegenden Partners entnommen und dem Restumsatz deines direkten OL hinzugefügt. Dadurch erreichst du die 10.000 UP Grenze und erhältst den vollen Sonderbonus. Dieser Mechanismus soll sicherstellen, dass Berater auch dann eine Motivation haben, tiefer liegende Strukturen zu fördern, wenn ein zwischengeschalteter OL-Partner noch einen niedrigen Eigenumsatz hat. Schaue dir im Backoffice die Abrechnungsdetails genau an, damit du erkennst, wie das Auffüllprinzip in deiner konkreten Struktur greift.
Wie beantrage ich als Vegas Berater den Autobonus?
Ein typischer Verlauf, den ich so schon viele Male begleitet habe: Berater warten auf den Autobonus – aber er erscheint nicht, weil sie nicht wissen, dass er automatisch mit der Qualifikation ausgezahlt wird, ohne separaten Antrag.
Du musst keinen Antrag stellen. Der Autobonus läuft automatisch ab, sobald du die entsprechende Qualifikationsstufe erreichst und aufrechterhältst. TL-Autobonus (200 € netto/mtl.) und OL-Autobonus (450 € netto/mtl.) haben keinen festgelegten Qualifikationszeitraum – sie greifen ab dem Monat, in dem du die Schwelle erreichst. Für den 5-direkte-OL-Autobonus (1.000 € netto/mtl.) gilt ein dreimonatiger Qualifikationszeitraum. Das Backoffice zeigt dir in der Abrechnung die Autobonus-Position als eigenständige Rubrik, damit du sofort siehst, ob sie ausbezahlt wurde.
Was passiert, wenn ich in einem Monat keine 50 UP erreiche?
Ohne 50 UP Eigenumsatz entfällt die Bonusqualifikation für den gesamten Monat – unabhängig vom Gruppenvolumen.
Die 50 UP können aus persönlichen Bestellungen oder aus E-Commerce-Kunden-Umsätzen stammen. Wenn du also einen aktiven E-Commerce hast und Endkunden über deinen Shop bestellen, zählen deren Umsätze zu deinen 50 UP dazu. Das Backoffice zeigt dir täglich deinen aktuellen Eigenumsatz-Stand, sodass du rechtzeitig reagieren kannst. Nach 16 Jahren in dieser Branche beobachte ich, dass gerade diese Mindesteigenqualifikation der häufigste Grund für einen verpassten Bonusmonat ist – nicht mangelndes Gruppenvolumen, sondern schlicht vergessene Eigenbestellung.
Welche Zahlungsarten stehen im Backoffice zur Verfügung?
Vegas stellt verschiedene Zahlungsformen zur Verfügung, die du bei deiner Bestellung im Backoffice auswählen kannst.
Die genauen aktuell verfügbaren Zahlungsarten entnimmst du der aktuellen Beraterpreisliste oder fragst direkt beim Vegas-Kundenservice nach – erreichbar montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter +49 (0) 6078 968110 oder per E-Mail an info@vegascosmetics.de. Die Lieferung erfolgt per Post innerhalb von 48 Stunden deutschlandweit.
Wie registriere ich neue Partner direkt im Backoffice?
Das Backoffice enthält eine Online-Registrierungsfunktion, über die du neue Partner direkt anmelden kannst, ohne dass sie einen Papierantrag ausfüllen müssen.
Nach erfolgreicher Eintragung erhält der neue Partner eine E-Mail mit seinen persönlichen Unterlagen und dem Beraterantrag. Den Antrag schickt der neue Partner unterschrieben per Post oder Fax zurück. Sobald der Antrag bei Vegas eingegangen und geprüft ist und das Einstiegspaket versendet wurde, bekommt der neue Partner sein Willkommensschreiben mit seiner Beraternummer – und kann sich direkt ins Backoffice einloggen. Die Online-Registrierung über das Backoffice beschleunigt diesen Prozess erheblich, da keine postalische Ersterfassung nötig ist.
Kann ich im Backoffice auch internationale Umsätze meiner Partner sehen?
Ja. Alle internationalen Umsätze erscheinen in den täglichen Umsatzlisten mit einer Länderkennung direkt vor dem Partnernamen, sodass du Auslandsumsätze sofort erkennst.
Auslandsumsätze fließen vollständig in die Qualifikation deiner Bonusstufe sowie in Sonderbonus, Tiefenbonus und Autobonus ein. Vegas zieht alle Umsätze – auch Auslandsumsätze – zusammen, bevor die monatliche Bonusstufe und sonstige Zusatzleistungen berechnet werden. Das ist besonders relevant, wenn du Partner in mehreren Ländern hast, da diese Umsätze deinen Restgruppenumsatz und damit deine OL-Qualifikation direkt beeinflussen.
Wer das Backoffice kennt, steuert – wer es nicht kennt, hofft
Das Backoffice ist kein Verwaltungstool. Es ist dein Steuerungsraum.
Jede Zahl dort – Restgruppenumsatz, Eigenumsatz, E-Commerce-Erlöse, Tiefenbonus – zeigt dir genau, wo du stehst und was du für den nächsten Sprung brauchst. Wer diesen Raum monatlich ausnutzt, trifft Entscheidungen auf Basis von Fakten. Und wer Entscheidungen auf Basis von Fakten trifft, hat einen konkreten Vorteil gegenüber dem, der auf sein Gefühl wartet.
Ich habe in diesem Business beobachtet, dass die Berater, die wirklich Strukturen aufbauen, keine besseren Produkte oder mehr Kontakte haben. Sie kennen ihre Zahlen. Das klingt unspektakulär – aber genau das ist der Unterschied.
Rock it!
Dein Willi