Die Provisionen bei Be Infinity landen nicht automatisch auf deinem Bankkonto. Du musst die Auszahlung aktiv im Backoffice beantragen – und dabei gelten je nach Bonus-Art unterschiedliche Abrechnungsrhythmen. Was genau passiert, welche Voraussetzungen du erfüllen musst und worauf du bei Steuern und Zahlungsmethoden achten solltest, erfährst du hier im Detail.
Nach vielen Jahren, in denen ich Partner durch verschiedene Network-Marketing-Vergütungspläne begleitet habe, ist mir eines aufgefallen: Gerade beim Thema Auszahlung entsteht am meisten Verwirrung – nicht weil der Plan kompliziert ist, sondern weil niemand die Details wirklich erklärt. Die Frage „Wann kommt das Geld eigentlich?“ taucht bei Be Infinity regelmäßig auf, und sie hat eine klare, nachvollziehbare Antwort.
Das eWallet: Wo dein Geld zuerst landet
Alle verdienten Provisionen fließen zunächst nicht direkt auf dein Bankkonto, sondern in ein Credit-Guthaben im Backoffice – das sogenannte eWallet. Dieses interne Guthaben sammelt alle gutgeschriebenen Boni, bis du aktiv eine Auszahlung anforderst.
Das eWallet zeigt dir jederzeit deinen aktuellen Kontostand. Dort siehst du sowohl noch nicht ausgezahlte Guthaben als auch die Historie vergangener Auszahlungen. Erst wenn du die Auszahlung manuell beantragst, setzt Be Infinity den Prozess in Richtung deines Zahlungsdienstleisters in Gang.
Welche Boni gibt es – und wann werden sie gutgeschrieben?
Be Infinity unterscheidet zwischen mehreren Provisionsarten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten im eWallet landen:
| Bonus-Art | Abrechnungsrhythmus | Auszahlungsverzögerung |
|---|---|---|
| Pool Commissions | Wöchentlich | Ca. 14–15 Tage nach Abschluss der Woche |
| Unilevel Commissions | Monatlich | Gemäß Auszahlungsmodalitäten |
| Binary Commissions | Monatlich | Gemäß Auszahlungsmodalitäten |
| Matching Commissions | Monatlich | Gemäß Auszahlungsmodalitäten |
Der wöchentliche Abrechnungszeitraum für Pool Commissions läuft jeweils von Montag 6:00 Uhr bis Montag 5:59 Uhr. Nach Abschluss dieser Woche folgt eine Bearbeitungszeit von ca. zwei Wochen, bevor das Guthaben im eWallet erscheint.
Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner berechnen ihre erwarteten Pool-Einnahmen auf Basis der aktuellen Woche – und wundern sich dann, warum das Backoffice noch nicht den erwarteten Betrag zeigt. Der Grund ist immer derselbe: Die zwei Wochen Verzögerung zwischen Abrechnung und Gutschrift wird unterschätzt. Das ist kein Fehler im System, sondern ein normaler Verarbeitungsschritt.
Der Pool: Wie er sich zusammensetzt
Der globale Pool bei Be Infinity speist sich aus zwei Quellen. Erstens fließen 5 % des wöchentlichen Gesamtumsatzes in den Pool. Zweitens zahlt jeder Neustarter, der sein allerertes Paket bucht, 15 US-Dollar extra in den Pool ein.
Dazu kommt ein weiterer Anteil: Von jedem Folge-Volumen – also von Mitgliedern, die sich im Rahmen ihrer laufenden Pakete erneut einbuchen – fließen ebenfalls 5 US-Dollar in den Pool. Das bedeutet, je mehr Volumen die gesamte Be Infinity Community in einer Woche generiert, desto größer fällt der Pool aus, aus dem sich alle qualifizierten Affiliates anteilig bedienen.
Wie funktioniert die Volumen-Qualifikation?
Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele glauben, dass eine Provision automatisch fließt, sobald jemand ein Paket kauft – unabhängig davon, was im eigenen Account passiert. Das stimmt so nicht.
Be Infinity rechnet auf Basis eines sogenannten Qualifying Volume innerhalb eines definierten Zeitraums. Grundsätzlich bringt jedes aktive Basic-Paket monatlich 100 Volumeneinheiten, die über einen Zeitraum von 6 Monaten kumuliert werden. Das heißt: Du hast sechs Monate Zeit, dein Volumen aufzubauen, um einen bestimmten Rang zu erreichen oder zu halten.
Dieser Mechanismus klingt erst einmal einfach, hat aber eine entscheidende Auswirkung auf die Auszahlung. Wer seinen Rang nicht hält oder die Qualifikationsschwelle im jeweiligen Abrechnungszeitraum nicht erfüllt, verliert den Anspruch auf bestimmte Provisionen für genau diesen Zeitraum.
Ich beobachte in der täglichen Praxis immer wieder, dass Partner ihren Rang auf dem Papier verstehen, aber nicht nachverfolgen, wie ihr aktuelles kumuliertes Volumen im Backoffice aussieht. Das Backoffice selbst zeigt diese Zahl an – und wer sie regelmäßig prüft, hat einen klaren Überblick darüber, ob die nächste Provision tatsächlich fließt oder ob Handlungsbedarf besteht.
Ein konkretes Beispiel, das ich so schon viele Male gesehen habe: Jemand startet im ersten Monat mit drei neuen Partnern, macht 300 Volumen, im zweiten Monat kommen weitere 700 dazu – nach zwei Monaten liegt das Kumulationsvolumen also bereits bei 1.000. Diese Zahl entscheidet über die Rangqualifikation, nicht das monatliche Einzel-Volumen allein.
Was das für dich bedeutet: Überprüfe regelmäßig, nicht nur wie viele Partner du hast, sondern wie hoch dein aktuelles kumuliertes Volumen im Backoffice tatsächlich ist – denn nur dieser Wert ist für die Provisionsberechnung relevant.
Auszahlung beantragen: So läuft der Prozess
Die Auszahlung bei Be Infinity erfolgt nicht automatisch. Du löst sie selbst im Backoffice aus. Laut Affiliate Agreement geschieht das über die dort verfügbaren Zahlungsdienstleister, die du direkt im Backoffice einsehen kannst.
Bevor du die erste Auszahlung beantragen kannst, verlangt Be Infinity eine Identitätsverifikation. Dazu gehören:
- Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass)
- Adressnachweis (aktuelle Versorgungs- oder Verbrauchsrechnung, nicht älter als 1 Monat)
- Gewerbenachweis (Gewerbeschein oder vergleichbares Dokument, da das Affiliate-Verhältnis ausschließlich für Unternehmer gilt)
- Bankverbindung (muss vor der ersten Auszahlung hinterlegt sein)
Diese Unterlagen musst du innerhalb von 14 Tagen nach Anforderung durch Be Infinity einreichen. Solange die Verifikation aussteht, ist keine Auszahlung möglich – das Guthaben bleibt im eWallet erhalten.
Wer darf sich überhaupt als Affiliate anmelden?
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass dieser Punkt zu den am häufigsten übersehenen Details gehört – mit direkten Auswirkungen auf die Auszahlung.
Das Affiliate-Verhältnis bei Be Infinity ist ausschließlich für Unternehmer möglich. Ein Vertragsschluss als Privatperson ist im Affiliate-Bereich nicht vorgesehen. Das bedeutet in der Praxis: Wer in Deutschland, Österreich oder der Schweiz als Be Infinity Affiliate tätig ist und Provisionen verdient, benötigt eine ordentliche gewerbliche Anmeldung.
Dieser Punkt ist nicht trivial, weil er direkt mit der Auszahlung verknüpft ist. Be Infinity kann im Rahmen des KYC-Prozesses einen Gewerbenachweis anfordern – und ohne diesen Nachweis bleibt das Guthaben im eWallet gesperrt.
Dazu kommt der steuerliche Aspekt: Das Affiliate Agreement hält fest, dass Be Infinity zunächst von der Kleinunternehmerregelung ausgeht. Sobald du die Kleinunternehmergrenzen überschreitest oder freiwillig zur Umsatzsteuer optierst, bist du verpflichtet, deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer an Be Infinity zu übermitteln. Das hat dann Auswirkungen auf die Rechnungsstellung und die Nettohöhe deiner Auszahlungen.
In meiner Praxis erlebe ich regelmäßig, dass Partner diesen Schritt versäumen – und dann beim Finanzamt mit einer rückwirkenden Nachzahlungspflicht konfrontiert werden, weil die Umsatzgrenzen bereits überschritten wurden, ohne dass eine Meldung erfolgt ist. Eine frühzeitige Abstimmung mit einem Steuerberater ist hier die einfachste und klarste Handlungsoption.
Wichtige Qualifikationsregeln für die Provision
Damit ein Provisionsanspruch überhaupt entsteht, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Laut Affiliate Agreement von Be Infinity erlischt ein Provisionsanspruch rückwirkend, wenn:
- der Kunde von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht
- der Kundenvertrag rechtlich angefochten wird
- die Kundenbestellung unrechtmäßig zustande gekommen ist
- Be Infinity den Vertrag nicht annimmt
- unvollständige oder fehlerhafte Bestellungen vorliegen
Das bedeutet: Auch wenn im Backoffice temporär ein Guthaben ausgewiesen wird, kann dieses rückwirkend korrigiert werden, sofern einer der genannten Fälle eintritt. Bereits ausgezahlte Provisionen in solchen Fällen müssen laut Vertrag zurückgezahlt werden.
Reklamationsfrist bei fehlerhaften Auszahlungen
Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass die meisten Partner Vertragsklauseln über Reklamationsfristen nie lesen – bis es einmal zu einer Differenz kommt.
Bei Be Infinity gilt: Du hast 60 Tage ab dem Datum einer fehlerhaften Zahlung Zeit, Be Infinity schriftlich auf einen Fehler hinzuweisen. Diese Frist steht explizit im Affiliate Agreement und gilt für alle Provisionen, Boni und sonstige Zahlungen. Nach Ablauf dieser 60-Tage-Frist gilt die Zahlung als genehmigt und akzeptiert – auch wenn sie fehlerhaft war.
Das ist keine Kleinigkeit. Wer seine Kontoauszüge und Backoffice-Auswertungen nur sporadisch prüft, riskiert, eine fehlerhafte Gutschrift außerhalb der Frist zu entdecken – und hat dann keinen Rückforderungsanspruch mehr.
Ein Muster, das sich über viele Jahre zieht: Partner, die strukturiert und regelmäßig ihre Backoffice-Auswertungen mit ihren eigenen Aufzeichnungen abgleichen, entdecken Unstimmigkeiten deutlich früher als solche, die nur gelegentlich ins System schauen. Ein einfacher monatlicher Abgleich reicht aus, um innerhalb der 60-Tage-Frist reagieren zu können.
Was das für dich konkret bedeutet: Lege dir eine Erinnerung an, mindestens einmal pro Monat die aktuellen Gutschriften mit deiner eigenen Aufzeichnung zu vergleichen. Bei wöchentlichen Pool-Boni empfiehlt sich sogar ein wöchentlicher Blick ins Backoffice – damit du im Fall einer Differenz rechtzeitig handeln kannst.
Transaktionsgebühren der Zahlungsdienstleister
Be Infinity behält sich laut Affiliate Agreement das Recht vor, Transaktionsgebühren der Zahlungsdienstleister direkt an den Affiliate weiterzugeben. Das bedeutet in der Praxis: Der Betrag, der tatsächlich auf deinem Konto ankommt, kann geringfügig unter dem im eWallet ausgewiesenen Guthaben liegen.
Welche Zahlungsdienstleister konkret verfügbar sind und welche Gebühren jeweils anfallen, siehst du direkt im Backoffice. Dort sind die aktuell verfügbaren Optionen jederzeit abrufbar.
Was passiert, wenn du inaktiv wirst?
Ein Verlauf, den ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Jemand baut aktiv auf, erreicht einen guten Rang – und pausiert dann für einige Monate, weil andere Dinge im Leben Priorität haben.
Bei Be Infinity ist das mit einer klaren Regelung verknüpft: Wer sein Affiliate-Lizenzvertrag länger als 6 Monate nicht aktiv hält, riskiert die Schließung seiner Affiliate-Position. Mit der Schließung entfallen sämtliche Rechte auf laufende Provisionen aus dieser Position – einschließlich passiver Einnahmen aus dem Downline. Eine Reaktivierung der bestehenden Position ist nicht vorgesehen; es ist eine neue Anmeldung erforderlich.
Das betrifft auch das Guthaben im eWallet: Es empfiehlt sich daher, offene Guthaben rechtzeitig auszuzahlen und nicht über längere Zeiträume im System stehen zu lassen, wenn die eigene Aktivität sinkt.
Was das für dich als konkreten Schritt bedeutet: Wenn du weißt, dass du eine längere Auszeit planst, prüfe vorher den Status deines eWallets und beantrage gegebenenfalls die Auszahlung des aktuellen Guthabens, bevor die Inaktivitätsregel greift.
Steuerliche Einordnung der Provisionen
Da das Affiliate-Verhältnis bei Be Infinity ausschließlich unternehmerisch gestaltet ist, handelt es sich bei allen Provisionen um gewerbliche Einnahmen. Das hat mehrere steuerliche Konsequenzen:
- Provisionen unterliegen der Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer, je nach Unternehmensform
- Wer die Kleinunternehmergrenze überschreitet, ist verpflichtet, Umsatzsteuer auszuweisen und abzuführen
- Be Infinity zahlt keine Sozialversicherungsbeiträge für Affiliates – diese Verantwortung liegt vollständig beim Affiliate selbst
- Alle Zahlungen von Be Infinity gelten als Nettozahlungen – die steuerliche Behandlung liegt beim Affiliate
In meiner Praxis sehe ich regelmäßig, dass Partner den Nettobetrag aus dem Backoffice als ihren tatsächlichen Verdienst betrachten – ohne die Steuerlast einzuplanen. Eine frühzeitige Beratung durch einen Steuerberater schützt davor, am Jahresende von der Steuernachzahlung überrascht zu werden.
Rückerstattungen und Stornierungen
Stornierungen und Rückerstattungen im Produktbereich folgen bei Be Infinity einer eigenen Logik. Rückerstattungen erfolgen grundsätzlich in Form von Credits oder VIP-Tickets auf das Backoffice-Konto – nicht als Bargeldrückzahlung. Eine Gelderstattung bleibt gesetzlichen Ansprüchen vorbehalten oder bedarf einer expliziten Genehmigung durch Be Infinity im Einzelfall.
Das gilt insbesondere für stornierte Coaching-Sessions: Wer mindestens 24 Stunden vor dem gebuchten Termin absagt, erhält 100 % der reservierten Credits zurück. Bei Absagen mit weniger als 24 Stunden Vorlauf oder bei Nichterscheinen (No-Show) erfolgt keine Gutschrift.
In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf – und dabei zeigt sich ein klares Muster: Viele Partner verwechseln das Credits-System mit echtem Geldguthaben, das direkt auszahlbar wäre.
Credits und VIP-Tickets sind keine Währung, die du dir auszahlen lassen kannst. Sie gelten als Gegenwert für Leistungen innerhalb der Be Infinity Plattform – also für Coaching-Sessions, Weiterbildungsinhalte oder ähnliche Angebote. Das ist ein fundamentaler Unterschied zum Provisions-eWallet, das echtes ausbezahlbares Guthaben enthält.
Dieser Unterschied ist relevant, weil er direkt beeinflusst, was du bei einer Rückerstattung tatsächlich zurückbekommst. Wenn du für eine Coaching-Session Credits einsetzt und diese Session storniert oder von Be Infinity abgesagt wird, erhältst du die Credits zurück – aber kein Geld. Nur wenn ein gesetzlicher Anspruch besteht oder Be Infinity im Einzelfall zustimmt, fließt eine Barerstattung.
In der Praxis bedeutet das: Führe eine saubere gedankliche Trennung zwischen deinem Provisions-eWallet (ausbezahlbares Guthaben aus Affiliate-Provisionen) und deinem Credits/VIP-Ticket-Konto (Plattformguthaben für Leistungen). Diese beiden Konten funktionieren nach vollkommen unterschiedlichen Regeln.
Die häufigste Folgefrage in meiner Gruppe lautet dann: „Kann ich Credits irgendwie in Geld umwandeln?“ Die Antwort darauf lautet nein – zumindest nicht auf direktem Weg. Credits sind an Plattformleistungen gebunden und folgen den AGB-Regelungen von Be Infinity.
FAQ
Wann bekomme ich mein Geld von Be Infinity ausgezahlt?
Be Infinity zahlt Provisionen nicht automatisch aus. Du beantragst die Auszahlung manuell im Backoffice, sobald Guthaben im eWallet verfügbar ist. Pool Commissions werden wöchentlich abgerechnet und erscheinen ca. 14–15 Tage nach Abschluss der jeweiligen Woche im eWallet.
Der wöchentliche Zyklus läuft von Montag 6:00 Uhr bis Montag 5:59 Uhr. Nach Abschluss dieser Abrechnungsperiode folgt eine Bearbeitungszeit von rund zwei Wochen. Unilevel-, Binary- und Matching-Commissions werden monatlich gutgeschrieben. Für alle Provisionsarten gilt: Erst nach aktiver Auszahlungsanforderung durch dich setzt Be Infinity den Zahlungsprozess über den gewählten Zahlungsdienstleister in Gang.
Was brauche ich für die erste Auszahlung?
Für die erste Auszahlung verlangt Be Infinity eine vollständige Identitäts- und Unternehmensverifikation. Dazu zählen Personalausweis oder Reisepass, ein aktueller Adressnachweis (nicht älter als ein Monat), ein Gewerbenachweis sowie die Hinterlegung deiner Bankverbindung im Backoffice.
In meiner täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass die erste Auszahlung sich unnötig verzögert – nicht weil das System langsam ist, sondern weil die Verifikationsunterlagen nicht vollständig vorliegen. Be Infinity gibt dir 14 Tage Zeit nach der Anforderung. Wer diese Dokumente bereits beim Start vorbereitet, vermeidet Wartezeit beim ersten Auszahlungsprozess. Stelle sicher, dass der Adressnachweis wirklich nicht älter als 30 Tage ist – das ist ein häufiger Ablehnungsgrund.
Wie lange hat man Zeit, eine falsche Auszahlung zu reklamieren?
Du hast 60 Tage ab dem Datum der fehlerhaften Zahlung, um Be Infinity schriftlich zu informieren. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Zahlung als genehmigt.
Diese Frist steht explizit im Affiliate Agreement und gilt ohne Ausnahme. Eine schriftliche Reklamation per E-Mail an support@be-infinity.com mit Angabe des betreffenden Betrags und Zeitraums reicht für die Fristwahrung aus. Wichtig ist, dass du das Datum im Auge behältst – nicht das Datum, an dem du den Fehler entdeckst, sondern das Datum der fehlerhaften Zahlung selbst ist der Startpunkt der 60-Tage-Frist.
Wie viel Volumen brauche ich, um für die Provision qualifiziert zu sein?
Jedes aktive Basic-Paket generiert monatlich 100 Volumeneinheiten, die über einen Zeitraum von 6 Monaten kumuliert werden. Der genaue Schwellenwert für die jeweiligen Provisionsarten und Ränge ergibt sich aus dem Vergütungsplan im Backoffice.
Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass die Volumen-Qualifikation der am meisten unterschätzte Mechanismus in Network-Marketing-Vergütungsplänen ist. Das kumulierte Volumen über 6 Monate ist nicht dasselbe wie das Volumen in einem Einzelmonat. Ein konkretes Beispiel zur Veranschaulichung – die tatsächlichen Werte variieren je nach Rang und Paketauswahl: Wer im ersten Monat 300 Volumen, im zweiten 700 und im dritten 1.000 Volumen macht, hat nach drei Monaten ein kumuliertes Volumen von 2.000 – unabhängig davon, in welchem Monat der Großteil entstand.
Muss ich auf Be Infinity Provisionen Steuern zahlen?
Ja. Da das Affiliate-Verhältnis ausschließlich unternehmerisch gestaltet ist, unterliegen alle Provisionen der Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer. Wer die Kleinunternehmergrenze überschreitet, muss zusätzlich Umsatzsteuer abführen.
Be Infinity registriert Affiliates zunächst als Kleinunternehmer. Sobald du die Grenze überschreitest oder freiwillig zur Umsatzsteuer optierst, bist du verpflichtet, deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer an Be Infinity zu übermitteln. Der häufigste Irrtum, den ich zu dieser Frage korrigiere: Viele Partner glauben, dass Be Infinity die steuerliche Abwicklung übernimmt oder zumindest automatisch informiert. Das ist nicht der Fall – die steuerliche Eigenverantwortung liegt vollständig beim Affiliate.
Was passiert mit meinem Guthaben, wenn ich inaktiv werde?
Wer den Affiliate-Lizenzvertrag länger als 6 Monate nicht aktiv hält, riskiert die Schließung der Affiliate-Position. Mit der Schließung entfallen alle Provisionsrechte aus dieser Position.
Ein Tipp aus der Praxis: Offenes Guthaben im eWallet sollte vor einer längeren Inaktivitätsphase ausgezahlt werden. Eine Reaktivierung der geschlossenen Position ist laut Affiliate Agreement nicht möglich – bei Wiedereinstieg ist eine vollständig neue Anmeldung erforderlich.
Kann ich Be Infinity Provisionen direkt auf mein Bankkonto bekommen?
Provisionen aus dem Affiliate-eWallet sind auf Anfrage auszahlbar – über die im Backoffice hinterlegten Zahlungsdienstleister. Welche Zahlungsmethoden konkret verfügbar sind, siehst du direkt im Backoffice nach dem Login.
Dabei können Transaktionsgebühren der Zahlungsdienstleister anfallen, die Be Infinity direkt an den Affiliate weitergibt. Der tatsächlich gutgeschriebene Betrag auf deinem Konto kann daher leicht unter dem im eWallet angezeigten Guthaben liegen. Es empfiehlt sich, die verfügbaren Zahlungsmethoden und deren Gebührenstruktur im Backoffice vorab zu vergleichen, bevor du eine Auszahlung auslöst.
Was ist der Unterschied zwischen Credits und dem Provisions-eWallet?
Das Provisions-eWallet enthält ausbezahlbares Guthaben aus Affiliate-Provisionen. Credits und VIP-Tickets sind Plattformguthaben, das ausschließlich für Leistungen innerhalb der Be Infinity Plattform einsetzbar ist – zum Beispiel für Coaching-Sessions.
Credits lassen sich nicht in Geld umwandeln. Rückerstattungen im Produktbereich erfolgen grundsätzlich in Form von Credits oder VIP-Tickets, nicht als Bargeldrückzahlung – außer es besteht ein gesetzlicher Anspruch oder Be Infinity genehmigt eine Ausnahme im Einzelfall. Diese Trennung ist wichtig, weil beide Konten im Backoffice sichtbar sind, aber nach völlig unterschiedlichen Regeln funktionieren.
Darf ich als Privatperson ein Be Infinity Affiliate-Konto eröffnen?
Nein. Das Affiliate-Verhältnis bei Be Infinity ist ausschließlich für Unternehmer möglich. Ein Vertragsschluss als Privatperson ist im Affiliate-Bereich vertraglich ausgeschlossen.
Das bedeutet in der Praxis, dass du vor dem Start eine gewerbliche Anmeldung benötigst – je nach Land in Form eines Gewerbescheins oder einer vergleichbaren Unternehmensregistrierung. Be Infinity kann diesen Nachweis im Rahmen des KYC-Prozesses anfordern. Ohne Nachweis bleibt die erste Auszahlung gesperrt.
Was passiert mit bereits ausgezahlten Provisionen, wenn ein Kundenvertrag rückgängig gemacht wird?
Bereits ausgezahlte Provisionen müssen zurückgezahlt werden, wenn der zugrundeliegende Kundenvertrag rückwirkend wegfällt – zum Beispiel durch Widerruf, Anfechtung oder unrechtmäßiges Zustandekommen des Vertrags.
In meiner täglichen Begleitung von Partnern sehe ich, dass dieser Punkt kaum beachtet wird – bis er einmal relevant wird. Besonders in den ersten 14 Tagen nach einem Vertragsschluss, in denen Kunden ihr gesetzliches Widerrufsrecht ausüben können, besteht dieses Rückforderungsrisiko. Wer größere Provisionen erwartet, sollte die Widerrufsfrist seiner Kunden im Blick behalten, bevor er auf Basis dieser Einnahmen größere Ausgaben plant.
Auszahlung – was du jetzt weißt
Die Auszahlung bei Be Infinity ist kein Automatismus, sondern ein aktiver Prozess mit klaren Regeln: Guthaben sammelt sich im eWallet, du löst die Auszahlung selbst aus, und die Voraussetzungen dafür stehen im Affiliate Agreement. Wer diese Details kennt, hat die volle Kontrolle über seinen Zahlungsfluss.
Das Wissen über Fristen, Volumen-Qualifikation und die Trennung zwischen Credits und Provisionen ist nicht kompliziert – es ist nur selten vollständig erklärt. Wer die Mechanik einmal durchdacht hat, navigiert das System mit Leichtigkeit.
Geld fließt dort am zuverlässigsten, wo man die Spielregeln kennt. Und die stehen bei Be Infinity schwarz auf weiß – im Backoffice und im Affiliate Agreement.
Rock it!
Dein Willi