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Yanoli Kritik am Vergütungsplan: Der wahre Verdienst in den Stufen?

Der Yanoli Vergütungsplan zahlt bereits ab den ersten Stufen Provision – konkret zwischen 3 % und 22 % auf das Gruppen-Business-Volumen, plus Sofortrabatt, Fast-Start-Bonus und Lifestyle-Bonus. Wer die genauen Zahlen kennt, versteht schnell, warum dieser Plan in der Szene viel diskutiert wird – sowohl positiv als auch kritisch.

Ich schaue mir seit Jahren Vergütungspläne verschiedenster Network-Marketing-Firmen an. Nicht aus Langeweile, sondern weil mein Job darin besteht, Partnern zu erklären, wie sie wirklich verdienen. Beim Yanoli-Plan ist mir aufgefallen: Die meisten Partner reden darüber, ohne die Zahlen dahinter wirklich zu kennen. Dieser Artikel ändert das.

Wie der Yanoli-Plan grundsätzlich aufgebaut ist

Der Yanoli Vergütungsplan basiert auf einem Stufenplan-Modell mit Differenzprinzip. Das bedeutet: Du verdienst die Differenz zwischen deiner eigenen Provisionsstufe und der Stufe deiner Partner in der Tiefe.

Das Fundament bilden zwei Währungen:

  • Qualifikations-Punkte (QP): Das ist deine Karriere-Währung. 1 QP = 1 Euro Netto-Verkaufspreis.
  • Business Volume (BV): Die Basis für die tatsächliche Provisionsberechnung. 1 BV = 1 Euro Netto-Einkaufspreis.

Aus diesen zwei Werten ergibt sich, wie viel auf welcher Stufe tatsächlich ausgezahlt wird. Der Aktivstatus liegt bei 100 Punkten – und gilt immer für 28 Tage.

Die Stufen im Überblick: Cashback und Provision

Der erste Bereich des Plans betrifft den sogenannten Cashback-Bonus – also das, was du auf dein eigenes und persönliches Business-Volumen erhältst. Hier die konkreten Stufen:

Gesamtumsatz (Punkte)Cashback / Provision
0 – 2490 %
250 – 4993 %
500 – 9998 %
1.000 – 1.99912 %
2.000 – 2.99915 % (Premium Ambassador)
3.000 – 3.99918 %
4.000 – 5.99920 %
ab 6.00022 % (Platinum Ambassador)

Ich sehe immer wieder, dass Partner diese Tabelle falsch lesen – nämlich als Direktverkaufs-Provision, obwohl es sich um den Cashback auf das persönliche Umsatzvolumen handelt. Das ist ein entscheidender Unterschied, denn der Direktverkauf läuft über den eigenen Webshop und zahlt bis zu 25 % Handelsspanne direkt aus.

Was fast alle beim Provisionsplan falsch verstehen

Das häufigste Missverständnis, das ich immer wieder korrigiere: Viele Partner verwechseln die Cashback-Stufen mit der Provision, die sie auf ihr Team verdienen. Dabei sind das zwei komplett verschiedene Töpfe.

Der Cashback-Prozentsatz beschreibt, welchen Rückvergütungsanteil du auf deinen eigenen Punkteumsatz erhältst. Die eigentliche Gruppenprovisionen laufen nach dem Differenzprinzip. Das heißt: Wenn du auf 22 % bist und dein Partner auf 15 %, verdienst du die Differenz – also 7 % – auf den BV-Umsatz dieses Partners.

Das klingt simpel. Aber in der Praxis rechnen viele Partner so, als würden sie auf alle Partner im Team pauschal 22 % erhalten. Das stimmt nicht. Du erhältst immer nur die Differenz zwischen deiner Stufe und der Stufe des jeweiligen Partners.

Konkret: Wer auf 22 % steht und Partner auf 22 % in die Tiefe sendet, erhält auf diese Partner 0 % Differenz. Dafür greift dann der Tiefen-Bonus – aber erst ab dem Leader-Rang, nicht davor.

Die Handelsspanne: 25 % auf Endkundenverkäufe

Yanoli zahlt 25 % Sofortrabatt auf Eigenbestellungen – also auf alles, was du für dich selbst bestellst. Der Unterschied zum Marktpreis ist die Handelsspanne.

Verkaufst du über deinen persönlichen Yanoli-Webshop an Endkunden, liegt die Handelsspanne bei bis zu 25 %. Diese Auszahlung erfolgt unabhängig von deiner Karrierestufe und ohne Aktivstatus-Voraussetzung.

Das ist ein Merkmal, das den Plan im Vergleich zu vielen anderen Stufenplänen interessant macht: Die Handelsspanne läuft immer – auch wenn der Aktivstatus fehlt.

Leader-Stufen: Wie der Verdienst ab Leader aussieht

Was 16 Jahre Branchenerfahrung hier zeigen

Nach vielen Jahren, in denen ich Vergütungspläne aus allen Winkeln analysiert habe, ist mir eines klar: Die eigentlich relevante Einkommensebene in einem Stufenplan beginnt nicht beim Einstieg, sondern erst auf den Leader-Stufen. Das gilt bei Yanoli genauso.

Ab dem Leader-Rang (ab 12.500 Gesamtpunkten) beginnt die zweite Einkommensebene: der Tiefen-Bonus. Dieser zahlt einen Prozentsatz auf alle 22-%-Linien in der eigenen Struktur – unabhängig von der Tiefe. Das ist der Bereich, wo Stufenpläne ihr volles Potenzial entfalten.

Was ich in vielen Strukturen beobachtet habe: Partner, die auf Ambassador-Ebene verharren, erleben eine Art Einkommensdeckel. Nicht weil der Plan schlecht ist, sondern weil der Tiefen-Bonus fehlt. Erst ab Leader öffnet sich der Plan nach unten.

Das Muster ist fast immer dasselbe: Wer nur auf den Cashback-Stufen bleibt, baut ein Einkommen mit Limit. Wer den Leader-Rang erreicht und hält, baut ein Einkommen, das in die Tiefe wächst.

Ab dem Leader-Rang zahlt Yanoli den Tiefen-Bonus auf alle 22-%-Linien in der Struktur. Hier die konkreten Werte:

RangGesamtpunkte (Gruppe)Tiefen-Bonus
Leader12.5007 %
Bronze Leader25.0007,5 %
Silver Leader50.0008 %
Gold Leader100.0008,5 %
Pro Leader200.0009 %
Elite Leader300.0009,5 %
Bronze Elite Leader400.00010 %
Silver Elite Leader600.00010,5 %
Gold Elite Leader800.00011 %
Platinum Elite Leader1.000.00011,5 %

Wer die Tabelle das erste Mal sieht, liest oft falsch: Der Tiefen-Bonus ist kein Prozentsatz auf den gesamten Gruppenvolumen, sondern auf alle 22-%-Linien innerhalb der Struktur. Das ist ein wichtiger Unterschied, denn er bestimmt, welche Tiefe tatsächlich bezahlt.

Der Lifestyle-Bonus: Was alle 28 Tage fließt

Ab dem Leader-Rang zahlt Yanoli einen Lifestyle-Bonus alle 28 Tage. Die Höhe richtet sich nach dem Rang, den du am Auszahlungstag hältst – nicht nach dem Rang, den du zuerst erreicht hast.

Was mir als Trainer täglich auffällt

In der täglichen Arbeit mit Partnern sehe ich immer wieder, dass der Lifestyle-Bonus als garantiertes Fixgehalt betrachtet wird – obwohl er an den gehaltenen Rang gebunden ist. Das ändert die Kalkulation erheblich.

Wer den Leader-Rang im Februar erreicht und dann im April nicht mehr hält, erhält keinen Lifestyle-Bonus auf Leader-Niveau. Die 150 Euro alle 28 Tage setzen voraus, dass die Rangbedingungen aktiv gehalten werden. Das klingt selbstverständlich, führt in der Praxis aber regelmäßig zu Überraschungen.

Konkret passiert das so: Partner rechnen den Lifestyle-Bonus in ihr monatliches Einkommensmodell ein, bauen ihr Budget darauf auf – und merken erst dann, dass der Bonus von der aktuellen Rangqualifikation abhängt, nicht vom einmaligen Erreichen.

Deshalb rate ich immer: Rechne den Lifestyle-Bonus als Bonus, nicht als Sockelgehalt. Was zuverlässig fließt, ist die Provision auf BV. Alles andere ist konditioniert.

RangLifestyle-Bonus (alle 28 Tage)
Leader150 €
Bronze Leader400 €
Silver Leader500 €
Gold Leader700 €
Pro Leader800 €
Elite Leader900 €
Bronze Elite Leader1.000 €
Silver Elite Leader1.200 €
Gold Elite Leader1.500 €
Platinum Elite Leader2.500 €

Der Bonus läuft 28 Tage nach dem erstmaligen Erreichen des Leader-Rangs an. Wer am 1. Februar Leader wird, erhält den ersten Lifestyle-Bonus am 28. Februar – und danach alle 28 Tage neu, immer berechnet am tatsächlichen Auszahlungstag.

Fast-Start-Bonus: Was Schnellstarter bekommen

Yanoli zahlt einen Fast-Start-Bonus für Partner, die bestimmte Stufen innerhalb von 28 oder 84 Tagen nach Registrierung erreichen. Voraussetzung ist entweder mindestens 3 aktive Linien (je 100 Punkte) oder die Erfüllung der Punkteanforderung durch Eigenverkauf.

RangIn 28 TagenIn 84 Tagen
Premium Ambassador (15 %)50 €
Platinum Ambassador (22 %)150 €50 €
Junior Leader (22 % + 8.000 Punkte)200 €80 €

Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Partner, die sich im ersten Monat stark auf den Fast-Start-Bonus fokussieren, bauen oft eine oberflächlich breite Struktur – und vernachlässigen dabei den nachhaltigen Aufbau von Tiefe. Der Fast-Start-Bonus belohnt Geschwindigkeit. Ob das die richtige Basis für langfristiges Einkommen ist, hängt von der Qualität der eingestiegenen Partner ab.

Jahresboni: Was am Ende des Jahres zusätzlich fließt

Yanoli zahlt zwei Arten von Jahresboni, vorausgesetzt der Partner hatte mindestens 350 Tage im Kalenderjahr aktiven Status:

  • Top-Seller-Bonus: Bis zu 3 % auf den persönlichen Jahresumsatz.
  • Jahresbonus: Bis zu 3,5 % auf den Gesamtumsatz der Struktur.

Die Auszahlung beider Boni erfolgt in Woche 5 des Folgejahres. Wer also im Dezember erstmals einsteigt, erhält keinen Jahresbonus für dieses Jahr – die 350-Tage-Anforderung macht das unmöglich.

Was in meiner Community zu den Jahresboni auftaucht

In der Momentum-Macher-Gruppe taucht genau diese Frage regelmäßig auf, und dabei zeigt sich ein klares Muster: Die meisten Partner wissen, dass es Jahresboni gibt, aber nicht, was die Voraussetzungen sind. Dabei ist die 350-Tage-Aktivitätsbedingung der entscheidende Punkt.

Wer den Aktivstatus – also 100 Punkte alle 28 Tage – nicht konsequent hält, verliert nicht nur den Lifestyle-Bonus, sondern auch den Anspruch auf die Jahresboni. Die 350-Tage-Regel bedeutet: Maximal 15 Tage Inaktivität im gesamten Kalenderjahr.

Das ist in der Theorie leicht zu erfüllen, in der Praxis aber eine echte Zahl. Wer im März eine Bestellpause einlegt oder den Aktivstatus unterschätzt, verliert beide Jahresboni – obwohl er das gesamte restliche Jahr aktiv war.

Deshalb gilt: Der Aktivstatus ist nicht nur die Eintrittskarte für Gruppenprovisionen, sondern auch die Voraussetzung für die attraktivsten Langzeitvergütungen im Plan.

Tägliche Berechnung, wöchentliche Auszahlung

Ein konkretes Merkmal, das den Yanoli-Plan von vielen anderen unterscheidet: Die Provision wird täglich berechnet und wöchentlich ausgezahlt. Das bedeutet, du siehst deine Einnahmen im Backoffice täglich – und erhältst sie wöchentlich aufs Konto.

Das hat direkte Auswirkungen auf den Cashflow, besonders in der Aufbauphase. Wer wöchentlich statt monatlich ausgezahlt wird, hat einen wesentlich kürzeren Rückkoppelungs-Zyklus.

Rechenbeispiel: Premium Ambassador mit Teamstruktur

Ein Muster, das ich so schon viele Male begleitet habe: Ein Partner auf dem Premium-Ambassador-Niveau (15 %) mit mehreren Linien in seiner Tiefe. Hier ein konkretes Beispielmodell – die tatsächlichen Beträge variieren je nach Produktwahl und BV-Werten:

Ausgangssituation (Beispielrechnung):

  • Eigenes BV: 1.500 (15 %-Stufe)
  • 2 Partner auf 12 %-Stufe, je 1.500 BV

Einkommensbestandteile:

  • Cashback (15 % auf 1.500 BV): 225 €
  • Differenz auf Partner 1 (15 % – 12 % = 3 % auf 1.500 BV): 45 €
  • Differenz auf Partner 2 (identisch): 45 €
  • Tiefen-Bonus: 0 € (noch kein Leader-Rang)
  • Lifestyle-Bonus: 0 € (noch kein Leader-Rang)

Monatliches Einkommen in diesem Beispiel: 315 €

Ab dem Leader-Rang und einem Gruppenvolumen von 12.500 Punkten kommen Tiefen-Bonus und Lifestyle-Bonus dazu – und das Bild verändert sich strukturell.

Was die Kritik am Plan konkret meint

Ein Verlauf, den ich viele Male begleitet habe

Ein Muster, das ich so oder ähnlich schon viele Male begleitet habe: Partner steigen begeistert ein, sehen die 22 % im Plan, rechnen grob – und bauen dann ein Einkommensmodell, das an der Realität der ersten Monate vorbeizielt.

Das Kernproblem: Die 22 % auf Gruppenvolumen klingen nach viel. Und sie sind auch viel – wenn du selbst auf 22 % stehst und Partner in der Tiefe hast, die auf niedrigeren Stufen sind. Aber wer erst 500 Punkte macht, steht auf 8 %. Die Differenz auf Partner, die auf 3 % stehen, ist 5 %. Auf 500 BV wären das 25 Euro Gruppenbonus.

Die Erwartung und die erste Realität liegen auseinander. Das ist keine Schwäche des Plans, sondern eine Frage des Volumens. Ein Stufenplan entfaltet sein Potential nicht in der Breite, sondern in der Tiefe – und das braucht Zeit.

Wer das versteht, hat eine realistische Basis für die Planung. Wer das nicht versteht, empfindet den Plan als enttäuschend – obwohl er funktioniert, aber eben erst auf einem anderen Niveau.

Die häufigsten Kritikpunkte am Yanoli Vergütungsplan betreffen nicht die Struktur selbst, sondern die Kommunikation der Zahlen. Konkret:

  1. Die 22 % werden als Pauschalversprechen kommuniziert, obwohl sie nur für den Anteil gelten, der auf 22-%-Stufe qualifiziert ist.
  2. Der Aktivstatus von 100 Punkten alle 28 Tage läuft automatisch – wer ihn verpasst, verliert den Anspruch auf Gruppenprovisionen für diesen Zeitraum.
  3. Die Jahresboni erscheinen groß, aber die 350-Tage-Aktivitätsbedingung filtert einen relevanten Teil der Partner heraus.
  4. Der Fast-Start-Bonus ist zeitlich begrenzt und setzt 3 aktive Linien voraus – das schafft nicht jeder in 28 Tagen.

Diese Punkte sind keine Fehler im Plan, sondern Bedingungen. Der Unterschied liegt darin, wie klar diese Bedingungen kommuniziert werden, bevor Partner einsteigen.

Was der Plan steuerlich bedeutet

Provisionen aus dem Yanoli Vergütungsplan gelten in Deutschland und Österreich als Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Das gilt für Cashback-Boni genauso wie für Gruppen- und Jahresboni – weil sie im Rahmen einer unternehmerischen Tätigkeit entstehen.

Die Handelsspanne auf Direktverkäufe und der Fast-Start-Bonus fallen unter dieselbe Kategorie. Wer die Schwelle zur umsatzsteuerpflichtigen Tätigkeit überschreitet, muss zusätzlich die Umsatzsteuer auf Eigenverkäufe berücksichtigen.

Die Kleinunternehmerregelung kann bei niedrigen Jahresumsätzen greifen – in Deutschland bei unter 22.000 Euro im Vorjahr. In Österreich liegt die Grenze bei 35.000 Euro. Ein Steuerberater klärt, welche Regelung zutrifft.

In der Praxis sehe ich häufig, dass Partner den Jahresbonus ohne steuerliche Rücklagen einplanen – und dann in Woche 5 des Folgejahres eine Bruttoauszahlung erhalten, auf die Steuern anfallen. Die Netto-Realität ist niedriger als die Brutto-Erwartung.

FAQ

Was zahlt Yanoli in der ersten Stufe?

Ab 250 Gesamtpunkten zahlt Yanoli 3 % Cashback auf das eigene Business-Volumen. Das ist die unterste Provisionsstufe, bevor die Differenzprovision auf Teampartner greift.

Die erste Stufe ist bewusst niedrig angesetzt, weil der Plan auf Volumen ausgelegt ist. Mit 250 Punkten Umsatz – also 250 Euro Netto-Verkaufspreis – erhältst du 3 % Cashback auf den entsprechenden BV-Wert. Das sind bei einem Einkaufspreis von ca. 75 % des Verkaufspreises rund 5–6 Euro. Parallel dazu läuft die Handelsspanne von bis zu 25 % auf Direktverkäufe – dieser Einkommenskanal ist von der Cashback-Stufe unabhängig.

Wie viel Provision bekomme ich auf mein Team?

Du erhältst die Differenz zwischen deiner Provisionsstufe und der Stufe deiner Teampartner – auf deren BV-Werte. Das ist das Differenzprinzip.

Ein Muster, das ich so schon viele Male gesehen habe: Partner lesen die 22 % und rechnen grob, als würden sie 22 % auf den gesamten Teamumsatz erhalten. Stimmt nicht. Wer auf 22 % steht und Partner auf 20 % hat, verdient 2 % Differenz auf den BV-Umsatz dieser Partner. Wer Partner auf 3 % hat, verdient 19 % Differenz – auf diesen Partner. Die Gesamtprovision ergibt sich also aus dem Mix der Stufen in deiner Downline. Tiefer in der Struktur zahlt der Tiefen-Bonus ab Leader-Rang.

Ab wann gibt es den Lifestyle-Bonus?

Der erste Lifestyle-Bonus fließt 28 Tage nach dem erstmaligen Erreichen des Leader-Rangs – also bei 12.500 Gesamtpunkten in der Gruppe. Höhe beim Leader-Rang: 150 Euro alle 28 Tage.

Die Auszahlung ist ranggebunden: Der Betrag, den du erhältst, richtet sich nach dem Rang, den du am konkreten Auszahlungstag hältst. Wenn du also zwischen zwei Auszahlungsterminen von Bronze Leader auf Leader absteigst, erhältst du 150 statt 400 Euro. Das schafft einen starken Anreiz, den erreichten Rang zu halten – nicht nur einmalig zu erreichen.

Was ist der Unterschied zwischen QP und BV?

QP steht für Qualifikations-Punkte – damit misst Yanoli deine Karriereposition. BV steht für Business Volume – damit berechnet Yanoli deine Provision.

In der Praxis aus meiner Community kenne ich kaum jemanden, der diesen Unterschied beim Einstieg sofort versteht. Deshalb hier konkret: 1 QP entspricht 1 Euro Netto-Verkaufspreis (dem Preis, den dein Kunde zahlt). 1 BV entspricht 1 Euro Netto-Einkaufspreis (dem Preis, den du als Partner zahlst). Da der Einkaufspreis niedriger ist als der Verkaufspreis, liegt das BV immer unter den QP. Auf BV wird die Provision berechnet – auf QP deine Karrierestufe.

Wie funktioniert der Aktivstatus genau?

Der Aktivstatus liegt bei 100 Punkten innerhalb von 28 Tagen und gilt als Grundvoraussetzung für alle Gruppenprovisionen.

Nach 16 Jahren in dieser Branche ist mir klar, dass der Aktivstatus in Stufenplänen der am häufigsten unterschätzte Mechanismus ist. Wer ihn einmal verpasst, verliert den Provisionsanspruch auf Teamumsätze für diesen Zeitraum. Nicht dauerhaft – aber für die 28 Tage ohne Aktivstatus. Die 100 Punkte entsprechen 100 Euro Netto-Verkaufspreis, also einer kleinen Eigenbestellung oder einem Kundenverkauf in diesem Umfang.

Gibt es bei Yanoli auch eine Möglichkeit, ohne Teamaufbau zu verdienen?

Ja. Die Handelsspanne von bis zu 25 % auf Endkundenverkäufe über den persönlichen Webshop fließt unabhängig von Teamstruktur und Aktivstatus.

Wer ausschließlich Produkte verkauft und kein Team aufbaut, verdient die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis – die Handelsspanne. Dieser Kanal ist vom Karriereplan weitgehend entkoppelt: Kein Aktivstatus notwendig, keine Karrierestufe Voraussetzung. Der Cashback-Bonus auf Eigenbestellungen setzt dagegen den Aktivstatus voraus. Für reine Verkäufer ohne Teamaufbau ist die Handelsspanne auf Direktverkäufe die relevante Einkommensquelle.

Wann wird der Jahresbonus ausgezahlt?

Der Jahresbonus fließt in Woche 5 des Folgejahres, vorausgesetzt du hattest mindestens 350 Tage aktiven Status im Kalenderjahr.

Die 350-Tage-Bedingung klingt machbar. Bedeutet aber: Von 365 Kalendertagen darfst du maximal 15 Tage keinen aktiven Status haben. Ein einzelner 28-Tage-Zyklus ohne Aktivstatus reicht, um die Bedingung zu verfehlen. Der Top-Seller-Bonus liegt bei bis zu 3 % auf den persönlichen Jahresumsatz, der Jahresbonus bei bis zu 3,5 % auf den Gesamtumsatz der Struktur. Beides wird im gleichen Auszahlungslauf kombiniert.

Wie lange ist der Fast-Start-Bonus gültig?

Der Fast-Start-Bonus gilt 28 Tage oder 84 Tage nach Registrierung – je nach Rang, den du innerhalb dieser Zeit erreichst.

Der Trainer-Beobachtung nach nehmen sich viele Partner den Fast-Start-Bonus als erste große Motivation. Die Bedingung: mindestens 3 aktive Linien mit je 100 Punkten oder die Punkteerfüllung über persönlichen Verkauf. Der maximale Betrag von 200 Euro ist an das Erreichen des Junior-Leader-Rangs (22 % + 8.000 Punkte) innerhalb von 28 Tagen geknüpft – das setzt eine schnelle Struktur von mindestens 3 aktiven Partnern voraus.

Wie viel verdient ein Platinum Elite Leader bei Yanoli?

Ein Platinum Elite Leader hat ein Gruppenvolumen von mindestens 1.000.000 Punkten in der Struktur und erhält 11,5 % Tiefen-Bonus auf alle 22-%-Linien plus 2.500 Euro Lifestyle-Bonus alle 28 Tage.

Die Jahresboni kommen oben drauf: bis zu 3,5 % auf das Gesamtstrukturvolumen – bei 1.000.000 Punkten im Jahr wären das rechnerisch bis zu 35.000 Euro Jahresbonus allein aus dieser Komponente. Diese Zahlen gelten als Beispielrechnung; der tatsächliche Verdienst hängt vom BV-Wert, der Tiefe der Struktur und den konkreten Stufenverteilungen in der Downline ab.

Muss ich auf Yanoli-Provisionen Steuern zahlen?

Ja. Alle Provisionen, Boni und Handelsspannen aus dem Yanoli-Plan gelten als Einkünfte aus Gewerbebetrieb und unterliegen der Einkommensteuer.

Das gilt für Deutschland und Österreich gleichermaßen. Wer die Umsatzgrenze der Kleinunternehmerregelung überschreitet – 22.000 Euro in Deutschland, 35.000 Euro in Österreich –, wird zusätzlich umsatzsteuerpflichtig. Die Yanoli-Auszahlungen erfolgen als Bruttobeträge; die steuerliche Behandlung obliegt dem Partner selbst. Ein Steuerberater mit Erfahrung im Direktvertrieb ist hier die sicherste Anlaufstelle.

Was du jetzt über den Plan weißt – und viele Partner nicht

Die Stärke des Yanoli-Plans liegt nicht in der ersten Stufe, sondern im Zusammenspiel aus Tiefen-Bonus, Lifestyle-Bonus und Jahresboni ab dem Leader-Rang. Wer nur die 22 % kommuniziert, ohne den Mechanismus dahinter zu erklären, erzeugt falsche Erwartungen – und der Plan liefert trotzdem, was er verspricht.

Das ist ein Gedanke, den ich ehrlich für wichtig halte: Ein Vergütungsplan ist keine Gelddruckmaschine. Er ist ein Regelwerk. Wer die Regeln kennt, kann planen. Wer sie nicht kennt, wundert sich.

Und genau das ist der Unterschied zwischen Partnern, die nach drei Monaten frustriert aufhören, und denen, die nach zwölf Monaten auf der Leader-Stufe stehen und wissen, warum.

Rock it!
Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.